Schlagwort: Evakuierung

  • Feuer: Mindestens 36.750 Menschen in der Gironde evakuiert – Emmanuel Macron heute vor Ort erwartet

    Feuer: Mindestens 36.750 Menschen in der Gironde evakuiert – Emmanuel Macron heute vor Ort erwartet

    Die Feuer in La Teste-de-Buch und Landiras brennen weiter, haben sich jedoch „in dieser Nacht nur sehr wenig ausgebreitet“, wie die Präfektur der Regionen Nouvelle-Aquitaine und Gironde am Mittwoch auf Twitter mitteilte. Insgesamt gingen etwa 20.600 Hektar Wald in Flammen auf und mindestens 36.750 Menschen mussten evakuiert werden.

    Emmanuel Macron wird am Nachmittag vor Ort erwartet. Der Staatschef will die Feuerwehrleute, das Personal der zivilen Sicherheit, die Ordnungskräfte und die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden treffen, wie der Elysée-Palast am Dienstag mitteilte. „Nein, das ist keine PR-Aktion, die die Arbeit der Feuerwehrleute und der Ordnungskräfte noch ein wenig komplizierter macht“, verteidigt sich die Präsidentschaft. „Wir haben abgewartet, bis die Situation besser unter Kontrolle ist.“

    Die Situation hat sich ein wenig verbessert. „Dank der eingesetzten Mittel zu Land und aus der Luft (2.000 Feuerwehrleute, 8 Canadair- und 2 Dash-Löschflugzeuge) wurde das Fortschreiten der Brände verlangsamt“, meldete die Präfektur am Dienstag. Der Dienstag „ermöglichte es zum ersten Mal seit fünf Tagen, Absteckungsaktionen durchzuführen, neue Schneisen einzurichten, einen Teil der Waldränder zu behandeln und Eingrenzungsarbeiten durchzuführen“.

    In Paris wurde Rauchgeruch wahrgenommen. Die Bewohner der Region Ile-de-France waren am Dienstagabend durch einen beissenden Rauchgeruch beunruhigt. Es sei durchaus plausibel, dass dies von den Bränden in der Gironde herrührte, erklärte dazu Météo France.

  • Brände in der Gironde: Evakuierte Urlauber dürfen ihre Habseligkeiten von den Campingplätzen holen

    Brände in der Gironde: Evakuierte Urlauber dürfen ihre Habseligkeiten von den Campingplätzen holen

    Viele Urlauber mussten angesichts der Bedrohung durch die Brände in der Gironde überstürzt ihre Campingplätze verlassen. Am Freitag, 15. Juli, durften einige ein paar Sachen holen.

    Viele hatten drei Tage lang auf diesen Moment gewartet. Am Freitag, dem 15. Juli in La Teste-de-Buch (Gironde), werden die während des Brandes evakuierten Urlauber endlich auf ihren Campingplatz zurückkehren können, um ein paar Sachen zu holen. „Heute Abend wird es besser. Bis dahin ist es trotzdem mühsam, es ist schwer, in der Hitze zu warten, und man weiß nicht, wie es enden wird“, sagt eine Frau gegenüber France Télévisions. Nur eine Person pro Familie oder Gruppe darf in die von der Polizei begleiteten Busse einsteigen.

    Eine halbe Stunde, um ihre Sachen abzuholen
    Sobald die Urlauber an Ort und Stelle sind, verlieren sie keine Sekunde und eilen zu ihren Unterkünften. Sie haben nur eine halbe Stunde Zeit, um ihre Sachen zu holen, und versuchen, so viel wie möglich mitzunehmen. Da die Zeit jedoch nicht ausreicht, müssen viele ihre Zelte, Fahrräder und Kleidung zurücklassen, ohne die Gewissheit zu haben, dass sie sie jemals wiederbekommen werden. Insgesamt waren es fast 6.000 Menschen, die die fünf Campingplätze in Eile hatten verlassen müssen.

  • Brände im Südwesten: Seit Dienstag sind etwa 10.000 Hektar in Rauch aufgegangen

    Brände im Südwesten: Seit Dienstag sind etwa 10.000 Hektar in Rauch aufgegangen

    Mehr als 12.000 Menschen wurden bisher evakuiert. Die Brände sind laut Präfektur noch nicht unter Kontrolle.

    Der Südwesten Frankreichs wird seit 5 Tagen von Flammen heimgesucht. Seit Dienstag, dem 12. Juli, haben zwei Brände, die durch die extreme Hitze angefacht wurden, etwa 10.000 Hektar Land zerstört, wie die Präfektur des Departements Gironde berichtete. Der eine Brand, bei dem mittlerweile Brandstiftung vermutet wird, wütet südlich von Bordeaux, der andere in einem Wald, der an die touristisch sehr beliebte Düne von Pilat im Becken von Arcachon angrenzt. Die Feuer, die von rund 1.000 Feuerwehrleuten bekämpft werden, haben seit Dienstag zur Evakuierung von 12.200 Menschen geführt und sind immer noch nicht unter Kontrolle.

    Die Brände in Bildern: Link auf eine Seite von Franceinfo mit Bildern verschiedener Presseagenturen

    Auch Portugal ist betroffen. Die portugiesischen Rettungsdienste zählten am Freitagabend ein Dutzend aktive Brände, bei denen mehr als 900 Feuerwehrleute im Einsatz sind. Nach Angaben des Zivilschutzes forderten die Brände bisher zwei Todesopfer, darunter den Piloten eines Löschflugzeugs, das am frühen Freitagabend abgestürzt war.

    Sechzehn Departements unter orangefarbener Hitzewarnung. Meteo France setzte 16 Departements und das Fürstentum Andorra wegen der derzeit herrschenden Hitzewelle auf Alarmstufe Orange. Betroffen sind die Départements Gers, Landes, Lot, Pyrnées-Atlantiques und Hautes-Pyrénées, Alpes-de-Haute-Provence, Ardèche, Drôme, Gard, Gironde, Haute-Garonne, Lot-et-Garonne, Pyrénées-Orientales, Tarn, Tarn-et-Garonne und Vaucluse.

    Hitzespitze am Montag erwartet. Meteo France rechnet für Montag, den 18. Juli, mit einer Hitzespitze „mit extremen Temperaturen auf dem Atlantikbogen“. Temperaturen zwischen 40°C und 42°C werden von den Pyrenäen-Atlantik bis zum Morbihan erwartet. Im Südwesten werden örtlich Temperaturen von über 42°C erwartet.

  • Brände in der Gironde: Verzweiflung unter evakuierten Urlaubern

    Brände in der Gironde: Verzweiflung unter evakuierten Urlaubern

    In La Teste-de-Buch, Gironde, haben viele Touristen ihren Urlaub wegen der Brände abbrechen müssen und wissen nicht, ob sie ihn wieder aufnehmen können. Einige Familien beherbergen evakuierte Camper bei sich zu Hause.

    In La Teste-de-Buch (Gironde) verbringen seit Dienstag, dem 12. Juli, evakuierte Camper schon mehrere Nächte in einem Hangar der Stadt. Beim Frühstück am Donnerstagmorgen versuchten einige, die Situation zu vergessen. „Das Schlimmste ist, dass wir (…) dieses Jahr nur eine Woche geplant hatten. Wir sind am Samstag angekommen, am Dienstag war es vorbei (…) Sobald wir unsere Sachen holen können, geht es wieder nach Hause“, bedauerte ein Mann gegenüber France 2.

    Während die evakuierten Urlauber darauf warten, auf den Campingplatz zurückkehren zu können, um ihre Habseligkeiten zu bergen, verbringen einige ihre Zeit mit Lesen, andere zeichnen. Eine Familie aus Lyon bereitet sich darauf vor, den Hangar zu verlassen, um die Nacht in einem richtigen Bett zu verbringen. Sie fahren nach Arcachon (Gironde), wo sich ein Ehepaar bei der Stadtverwaltung gemeldet hat, um evakuierte Camper aufzunehmen. Eine unverhoffte Geste der Solidarität für die Urlauber. „Das ist toll, wir werden von den Menschen aufgenommen, da wird einem warm ums Herz, wir werden uns wie zu Hause fühlen“, freut sich die Frau. „Wenn ich in der gleichen Situation wäre, würde auch ich mir wünschen, dass es Menschen gibt, die mir die Hand reichen“, kommentiert der Gastgeber seinerseits.

  • Gironde: Über 7.200 Hektar verbrannt – Wohnhäuser brennen in La Teste-de-Buch

    Gironde: Über 7.200 Hektar verbrannt – Wohnhäuser brennen in La Teste-de-Buch

    Das Feuer zerstörte ein Haus und ein Restaurant in Cazaux, in der Region La Teste-de-Buch. 

    Die beiden Brände in der Gironde haben jetzt insgesamt mehr als 7.200 Hektar Land zerstört, berichtet France Bleu Gironde am Freitag, dem 15. Juli. Der Brand wurde von der Feuerwehr noch nicht unter Kontrolle gebracht. Auch Wohnhäuser wurden in Mitleidenschaft gezogen.

    Die Feuerwehr kämpft noch immer gegen zwei heftige Waldbrände in der Gironde: in La Teste-de-Buch, in der Nähe von Arcachon, wo 3.000 Hektar in Rauch aufgingen, und im Süden des Departements in der Gegend von Landiras und Guillos, wo 4.200 Hektar zerstört wurden.

    Der grösste Brand wütet in La Teste-de-Buch. Die Flammen zerstörten ein Haus und ein Restaurant in der Ortschaft Cazaux. Auch der Hafen der Gemeinde wurde in Mitleidenschaft gezogen. Bisher wurden laut Feuerwehr keine Boote durch das Feuer zerstört. Die Behörden führten am Donnerstagnachmittag eine vorsorgliche Evakuierung der Bewohner der Gemeinde Cazaux durch. Die 4.000 Einwohner wurden zum Messegelände in La Teste-de-Buch gebracht, wo ein Auffanglager eingerichtet wurde.

    Weiter südlich blieben die Häuser in der Gegend um Landiras und Guillos bisher unberührt, berichtet France Bleu Gironde. Die Behörden haben am Donnerstag jedoch mit der Evakuierung der Bewohner begonnen. Bisher sind keine Opfer zu beklagen.

    Die Canadair-Flugzeuge setzte ihre Löschflüge bis zum Einbruch der Dunkelheit am Donnerstagabend fort. Fabienne Buccio, Präfektin des Departements Gironde, rief alle Bürger zu äußerster Vorsicht auf. Die Gefahrenstufe ist im gesamten Departement extrem hoch. Gestern Nachmittag wurden im Norden des Departements drei weitere Brandausbrüche unter Kontrolle gebracht.

  • Brände in der Gironde: Die Gemeinde Landiras wird von Flammen verwüstet

    Brände in der Gironde: Die Gemeinde Landiras wird von Flammen verwüstet

    Am Mittwoch, dem 13. Juli, mussten in Landiras 500 Menschen aus ihren Häusern evakuiert werden. 

    Am Mittwoch kam es zu mehreren Brandausbrüchen in der Gironde und eines der heftigsten Feuer ereignete sich in Landiras. Seit dem Ausbruch der Flammen sind bereits tausende Hektar Land verbrannt. Die Wetterbedingungen verschärfen die Situation, der Wind sowie die Hitzewelle fachen die Glut an. „Bei den derzeitigen Wasserverhältnissen leiden die Pflanzen (…) und es braucht nicht viel, um sie in Brand zu setzen“, warnt ein Helfer auf dem Sender France 2.

    Um die Flammen zu bekämpfen und den Schaden zu begrenzen, sind hunderte Feuerwehrleute im Einsatz. Auch die Bewohner sind wachsam und haben ihre Sachen für den Fall gepackt, dass die Behörden sie auffordern, ihre Häuser zu verlassen. Am Dienstag, dem 12. Juli, mussten bereits 500 Menschen evakuiert werden, weil das Feuer eine Gefahr für ihre Häuser darstellte. Diese Anwohner werden nun schon eine zweite Nacht in einer Notunterkunft verbringen müssen.

  • Brände in der Gironde: 6.500 Menschen in der Nacht evakuiert – etwa 1.500 Hektar Kiefernwald verbrannt

    Brände in der Gironde: 6.500 Menschen in der Nacht evakuiert – etwa 1.500 Hektar Kiefernwald verbrannt

    In der Gironde wüten seit Dienstagnachmittag zwei Brände. Die Feuerwehr evakuierte in der Nacht 6.500 Urlauber von fünf Campingplätzen. Fast 1.500 Hektar Pinienwald sind bereits verbrannt.

    Das Feuer ist im Umkreis von Dutzenden Kilometern zu sehen, auch von Bordeaux aus. Der Südwesten erlebt den bisher größten Brand des Sommers. Fast 1.500 Hektar Kiefernwald brannten bereits ab. Ein erstes Feuer trat gegen 15.00 Uhr am Dienstagnachmittag in der Nähe der Dune du Pilat in La Teste-de-Buch an der Bucht von Arcachon auf. Ein zweites Feuer wurde in Landiras im Süden der Gironde gegen 15.30 Uhr gemeldet.

    6.500 Urlauber wurden in der Nacht evakuiert.
    An der Bucht von Arcachon, in La Teste, trafen die Behörden in der Nacht die Entscheidung, 6.500 Urlauber von fünf Campingplätzen aus Sicherheitsgründen zu evakuieren. „Gegen 1 Uhr nachts gab es ein Kippen des Windes nach Osten“, sagte Kommandant Laurent Delague von der Feuerwehr des Departements Gironde gegenüber dem Sender RMC. Mitten in der Nacht mussten sich tausende Touristen in Richtung des Messegeländes und des Parkplatzes des Hypermarkts Leclerc begeben. Zwei Wohnmobilplätze mit etwa 100 Personen wurden in Richtung Biscarosse in den Landes evakuiert. Es wurden keine Personen verletzt. Fünf Feuerwehrleute erlitten einen Hitzschlag.

    Neben 200 Feuerwehrleute wurden drei Wasserbomber eingesetzt, die bis zum Einbruch der Nacht etwa 60 Abwürfe durchführten. Die Rotationen wurden bei Tagesanbruch wieder aufgenommen. 95 Löschfahrzeuge sind im Einsatz.

    Das Feuer verwüstet ein Dünengebiet, das aus alten Kiefern besteht und schwer zugänglich ist. Nach ersten Erkenntnissen wurde das Feuer durch einen Unfall ausgelöst.

    Waldbrand in der Süd-Gironde
    Ein weiteres aktuelles Brandereignis: in Landiras und Guillos im Süden der Gironde sind bereits mehr als 1000 Hektar Wald abgebrannt, wie die Präfektin des Departements Gironde mitteilte, die am Mittwochmorgen vor Ort war. Die Front des Feuers erstreckt sich über fünf Kilometer. Am Dienstagabend waren hier 520 Personen evakuiert worden. Der Festsaal des Dorfes Louchats wurde geöffnet, um die Evakuierten in Sicherheit zu bringen. Weitere Anwohner wurden nach La Brède, nach Saint-Symphorien und Landiras gebracht.

    Die Löschflüge wurden nach der Unterbrechung in der Nacht heute Morgen wieder aufgenommen. Vier Wasserbomber hatten am Dienstagabend bis in die Nacht hinein etwa 50 Abwürfe durchgeführt. Zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt.

    „Dieser Brand macht uns zu schaffen“, berichteten Feuerwehrleute gegenüber der Zeitung Sud-Ouest. Der Unterpräfekt Vincent Ferrier berichtet, dass „die Situation kompliziert ist“. Das Feuer wird durch einen starken Wind angefacht, der schon zahlreiche Feuersprünge verursacht hat, warnte die Feuerwehr am Dienstagabend.

    Ein drittes Feuer, das in Soussans ausgebrochen war, wurde am Dienstag am späten Nachmittag unter Kontrolle gebracht.

    Die Gironde gehört zu den sieben Departements, die von Météo France wegen der aktuellen Hitzewelle in Alarmstufe Orange versetzt wurden. Für den Mittwochnachmittag werden Temperaturen zwischen 33°C und 37°C erwartet.

  • Erste Evakuierung von Zivilisten aus der Azovstal-Fabrik in Mariupol

    Erste Evakuierung von Zivilisten aus der Azovstal-Fabrik in Mariupol

    Etwa 20 Zivilisten konnten am Samstag endlich das Azovstal-Stahlwerk in Mariupol, der zerstörten Hafenstadt im Südosten der Ukraine, verlassen. Dies könnte der Beginn einer größeren Evakuierung von ukrainischen Zivilisten in der grossteils von den Russen besetzten Stadt sein. Zwei Gruppen von Zivilisten haben am Samstag das Gebiet um das Azovstal-Stahlwerk in Mariupol in der Südukraine verlassen können, wie das russische Verteidigungsministerium am Sonntag mitteilte. Dem Ministerium zufolge haben insgesamt 46 Zivilisten das Gebiet verlassen und wurden mit Lebensmitteln und Unterkünften versorgt. Die ukrainischen Behörden sprachen von „20 Zivilisten“, die am Sonntag evakuiert worden seien. Nancy Pelosi auf Überraschungsbesuch in KiewDie Sprecherin des US-Repräsentantenhauses traf am Sonntag während eines Überraschungsbesuchs in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij zusammen. „Danke an die Vereinigten Staaten, dass sie dazu …

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  • Ukraine-Krieg: Macron plant Evakuierungen aus Mariupol

    Ukraine-Krieg: Macron plant Evakuierungen aus Mariupol

    Es gibt einen Hoffnungsschimmer für die Bewohner der von den Russen belagerten Hafenstadt Mariupol. In den nächsten Tagen könnte eine humanitäre Evakuierungsaktion stattfinden, die von Frankreich, der Türkei und Griechenland organisiert werden soll. 80% der Häuser in Mariupol sollen zerstört worden sein. 100.000 von den Kämpfen eingeschlossene Zivilisten warten auf ihre Evakuierung. Ihre Lebensbedingungen sind unmenschlich, es fehlt ihnen an allem. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind bereits 2.000 Einwohner bei den Bombenangriffen ums Leben gekommen, und die Zahl steigt weiter an. Der Kreml muss seine Zustimmung geben.Am Freitag, 25. März, kündigte Präsident Emmanuel Macron auf dem EU-Gipfel in Brüssel (Belgien) an, dass er einen beispiellosen Evakuierungsplan in die Wege leiten wolle. Einzelheiten zu diesem Plan wurden nicht bekannt gegeben. Bisher konnten nur auf zwei Straßen nach und nach Bewohner evakuiert werden. In die ukrainische Stadt Saporischschja, wohin am Freitag 2.800 Me…

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  • Hunderte Bewohner werden aus einem einsturzgefährdeten 32-stöckigen Hochhaus evakuiert

    Hunderte Bewohner werden aus einem einsturzgefährdeten 32-stöckigen Hochhaus evakuiert

    Insgesamt fast 500 Bewohner des Obelisken-Turms in Épinay-sur-Seine (Seine-Saint-Denis) werden bis zum 8. Dezember ausziehen müssen. Sie werden evakuiert, weil das Gebäude einsturzgefährdet ist. Am Fuße des 32-stöckigen Obelisken-Turms in Épinay-sur-Seine herrschen am Mittwoch, 10. November, große Aufregung und Wut. Etwa hundert Bewohner der Südseite des Gebäudes haben bis zu diesem Abend Zeit, ihre Wohnung zu verlassen. Sie erfuhren die die schlimme Nachricht nur eine Woche zuvor. Die Evakuierung ist Teil einer Präfekturanordnung, die die vollständige Evakuierung des Hochhauses mit 162 Wohnungen bis zum 8. Dezember vorschreibt. Insgesamt sind 500 Bewohner betroffen. Eine weitere Anordnung hat den Zugang zu den Balkonen auf der Südseite des Gebäudes wegen Einsturzgefahr aufgrund des baufälligen Zustands untersagt. Eine „unmittelbare und extrem starke“ Gefahr Jacques Witkowski, Präfekt von Seine-Saint-Denis, sagt, er verstehe die Emotionen der Bewohner, aber es handele sich um einen Fall von höherer Gewalt. Der Präfektur und dem Bürgermeister liegt ein gerichtliches Gutachten vor, das einen äußerst knappen Zeitplan für Maßnahmen auferlegt. Es bestehe ein hohes Risiko, das Experten als äußerst bedrohend einschätzen. Das Gutachten wird von der Gemeinde Epinay angefochten, die sich gegen die Evakuierung wehren will.