Schlagwort: Entführung

  • Hamas-Angriff auf Israel: Der 12-jährige französisch-israelische Eitan wurde entführt

    Hamas-Angriff auf Israel: Der 12-jährige französisch-israelische Eitan wurde entführt

    Der 12-jährige Eitan wurde am Samstag, dem 7. Oktober, von Hamas-Terroristen entführt. Seitdem hat seine Familie nichts mehr von ihm gehört. Eine Reportage des Senders France 2.

    Der 12-jährige Eitan ist ein französisch-israelisches Kind. Er ist heute einer von Hunderten von Menschen, die seit dem Angriff der Hamas auf Israel am Samstag, dem 7. Oktober, vermisst werden. Er befand sich mit seiner Schwester in dem Haus der Familie, das nur wenige hundert Meter vom Gazastreifen entfernt liegt. Die Kinder wurden zusammen mit ihrer Mutter von Hamas-Terroristen auf zwei Motorrädern entführt. „Das Motorrad mit seiner Mutter hielt an, aber das mit Eitan fuhr weiter. Seitdem wissen wir nichts mehr“, erzählt Ayala Yahalomi Luzon, die Tante des verschwundenen Eitan.

    Wahrscheinlich nach Gaza gebracht
    Eitans Schwester und Mutter konnten fliehen, der Vater wurde bei dem Angriff verletzt und gilt auch als vermisst. Eitan wurde wahrscheinlich nach Gaza gebracht. Seine Familie fürchtet, dass die Hamas ihre die Drohungen, die Geiseln im Falle einer israelischen Boden-Offensive hinzurichten. Eitans Tante fordert Israels Regierung auf, dies zu berücksichtigen und nichts zu überstürzen. „Machen Sie allen Druck, um sie zurückzubringen, und dann tun Sie, was Sie tun müssen“, fleht sie. Eitan ist einer von inzwischen 13 Franzosen, die als vermisst gelten.

  • Montpellier: Drei seit mehreren Tagen gefangene Frauen von Spezialeinheit der Polizei befreit

    Montpellier: Drei seit mehreren Tagen gefangene Frauen von Spezialeinheit der Polizei befreit

    Einer der Frauen gelang es, die Polizei zu verständigen. Sie geben an, dass sie zur Prostitution gezwungen wurden.

    Eine Spezialeinheit der Polizei hat drei junge Frauen in Montpellier (Hérault) befreit, die angaben, seit mehreren Tagen gefangen gehalten und zur Prostitution gezwungen worden zu sein, wie der Sender France Bleu Hérault berichtet. Zwei Personen wurden festgenommen.

    Drei Frauen, laut France Bleu Hérault im Alter zwischen 19 und 22 Jahren, wurden am Donnerstagmorgen von der Polizei im Stadtteil Écusson in Montpellier befreit. Sie gaben an, gegen ihren Willen in einer großen Wohnung im Stadtzentrum festgehalten worden zu sein. Sie gaben außerdem an, zur Prostitution gezwungen worden zu sein.

    Der Notruf stammte von einer der drei Frauen, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mit einem Hund kurz nach draußen gehen durfte. Es gelang ihr, die Polizei zu rufen und die Entführung anzuzeigen.

    Zwei Personen wurden verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Es handelt sich um einen 27-jährigen Mann und seine 21-jährige Lebensgefährtin. In der Wohnung wurde eine Handfeuerwaffe gefunden.

  • Fünfjähriges Mädchen vor seiner Schule in Spanien entführt und in Frankreich wiedergefunden

    Fünfjähriges Mädchen vor seiner Schule in Spanien entführt und in Frankreich wiedergefunden

    Am Freitag, dem 28. April, wurde die fünfjährige Saray Muñoz Gorreta vor ihrer Schule in Tavernes Blanques, in der Provinz Valencia, Spanien, entführt. Sie wurde am Dienstag, dem 2. Mai, in Frankreich von der Polizei aufgefunden.

    Die fünfjährige Saray Muñoz wurde am Freitag, dem 28. April, vor ihrer Schule in Tavernes Blanques, in der Provinz Valencia, Spanien, von ihrem Großvater mütterlicherseits und einem weiteren unbekannten Mann gewaltsam entführt. Gegen 9 Uhr morgens, als Saray Muñoz mit ihrem Vater und Großvater väterlicherseits auf dem Weg zu ihrer Klasse war, sollen sie auf den Großvater mütterlicherseits und einen weiteren Mann gestoßen sein. Zwischen den vier Erwachsenen brach ein Streit aus.

    In Nîmes gefunden
    Seit 2020 fechten die beiden Elternteile des Mädchens einen Sorgerechtsstreit um ihre Tochter aus. Das Mädchen wurde ihrem Vater aus den Armen gerissen und – laut Bildern aus einer Videoüberwachung – in einen weißen Renault Scenic gezerrt, der dann mit hoher Geschwindigkeit davon fuhr.

    Sarays Vater gab an, dass seine Ex-Frau hinter der Tat stecke. Der Mann war überzeugt, dass seine Tochter nach Frankreich verschleppt wurde, wo deren Familie lebt. Seine Ex-Frau habe damit gegen einen Gerichtsentscheid verstoßen, indem sie ihre Tochter außer Landes gebracht hat. Es wurde eine Klage eingereicht.

    Am Dienstag, dem 2. Mai, gab die spanische Guardia Civil schließlich bekannt, dass sie das Kind in Frankreich gefunden hatte. Genauer gesagt in Nîmes, wo die Familie mütterlicherseits ansässig ist.

  • Arras: 86-jährige wohlhabende Frau von drei Personen entführt und dann in ihrer Bank wiedergefunden

    Arras: 86-jährige wohlhabende Frau von drei Personen entführt und dann in ihrer Bank wiedergefunden

    In Arras (Pas-de-Calais) wurde eine wohlhabende 86-jährige Frau mit 10.000 Euro in ihrer Bank aufgefunden, nachdem sie entführt worden war. Drei Personen werden verdächtigt, sie aus ihrem Haus entführt und zur Bank gebracht zu haben, sie flüchteten.

    Eine 86-jährige Frau wurde am Dienstagmorgen in ihrer Bank in Arras, Pas-de-Calais, mit 10.000 Euro, die sie gerade aus ihrem Safe geholt hatte, wohlbehalten aufgefunden, wie Franceinfo berichtet. Die Dame sei von drei bisher nicht identifizierten Personen aus ihrem Haus entführt worden. Die Täter durchsuchten zunächst das Haus und entwendeten 2.100 Euro.

    Die drei Personen brachten die ältere Dame dann mit dem Auto zu ihrer Zweigstelle der BNP-Paribas-Bank im Zentrum von Arras, die etwa 10 Autominuten von ihrem Haus entfernt liegt, und verlangten von ihrem Opfer, eine große Summe Geld abzuheben. Anhand der Auswertung der Videoüberwachung stellte die Polizei fest, dass die drei Angreifer in ihrem Auto vor der Bank mehrmals hin und her fuhren, um zu sehen, was ihr Opfer in der Bank tat. Anschließend flohen sie und werden von der Polizei noch immer gesucht.

    Die Tochter des Opfers verständigte die Polizei.
    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen, wurde die Tochter des Opfers auf die Entführung ihrer Mutter aufmerksam und verständigte gegen 10:30 Uhr die Polizei. Wie die Täter ihr Opfer dazu brachten, sich in den Tresorraum der Bank zu begeben, muss die weitere Untersuchung klären.

    Die 86-Jährige erklärte den Polizisten jedenfalls, dass die Personen vermummt gewesen seien und sich zunächst als Polizisten vorgestellt hätten. 

  • Französischer Journalist Olivier Dubois nach 711 Tagen Geiselhaft in der Sahelzone endlich frei!

    Französischer Journalist Olivier Dubois nach 711 Tagen Geiselhaft in der Sahelzone endlich frei!

    Nach fast 23 Monaten wurde der in der Sahelzone festgehaltene Journalist Olivier Dubois von seinen Entführern freigelassen.

    Der französische Journalist Olivier Dubois wurde fast zwei Jahre nach seiner Entführung durch Dschihadisten in Mali jetzt endlich freigelassen. Er kam am Montag auf dem Flughafen von Niamey im Niger an, zusammen mit einer amerikanischen Geisel, die bereits seit 2016 festgehalten wurde.

    „Ich fühle mich müde, aber es geht mir gut“, sagte der 48-jährige Journalist, als er aus dem Flugzeug stieg, lächelnd und sichtlich bewegt. Olivier Dubois, von dem nicht bekannt ist, ob er während der gesamten Zeit seiner Gefangenschaft in Mali festgehalten wurde, war seit der Freilassung der ebenfalls in Mali entführten Sophie Petronin im Oktober 2020 die einzige bekannte französische Geisel weltweit, die nicht von einem Staat festgehalten wurde.

    „Es ist enorm für mich, hier zu sein, frei zu sein, ich will dem Niger für die Unterstützung bei dieser heiklen Mission danken und Frankreich und allen, die es mir ermöglicht haben, heute hier zu sein, meine Anerkennung aussprechen“, Sagte Dubois zu den wartenden Journalisten.

    Er wolle auch „ein großes Dankeschön“ an den Radiosender Radio France Internationale (RFI) sagen, der jeden Monat Unterstützungsbotschaften von seinen Angehörigen ausstrahlte. Der amerikanische humanitäre Helfer Jeffery Woodke, der im Oktober 2016 in Niger entführt worden war, wurde ebenfalls freigelassen. Auf einen Stock gestützt und mit weißem Haar erschien er an der Seite von Olivier Dubois. Das Weiße Haus zeigte sich in einer Erklärung am Montag „erleichtert“ über die Freilassung.

    „Die Geiseln wurden wohlbehalten von den nigrischen Behörden abgeholt, bevor sie den französischen und amerikanischen Behörden übergeben wurden“, sagte der nigrische Innenminister Hamadou Souley am Montag am Flughafen. Der französische Botschafter in Niger, Sylvain Itté, dankte seinerseits den nigrischen Behörden dafür, dass sie „aktiv zu diesem glücklichen Ausgang beigetragen haben“.

    Olivier Dubois, ein unabhängiger Journalist, war am 8. April 2021 in Gao im Norden Malis von der GSIM, der einflussreichsten dschihadistischen Allianz in der Sahelzone, die mit Al-Qaida verbunden ist, entführt worden. Er arbeitete unter anderem für die Zeitungen Libération und Le Point und lebte und arbeitete seit 2015 in Mali.

    Er selbst hatte seine Entführung in einem Video bekannt gegeben, das am 5. Mai 2021 über soziale Netzwerke verbreitet wurde. Nach fast einem Jahr des Schweigens war am 13. März 2022 ein zweites Video des 48-jährigen Olivier Dubois in den sozialen Netzwerken aufgetaucht, allerdings ohne Angabe des Datums, an dem die Aufnahmen gemacht worden waren.

    „Es ist einfach unglaublich, das ist etwas, auf das wir seit zwei Jahren gewartet haben“. „Er wird sein Leben wieder aufnehmen können, auch wenn es für ihn schwierig sein wird, das alles zu vergessen“, sagte Olivier Dubois‘ Schwester Canèle Bernard der Nachrichtenagentur AFP.

    Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) äußerte am Montag ihre „immense Erleichterung“. „Wir hatten in den letzten Monaten mehrmals beruhigende Nachrichten erhalten, und auch vor kurzem: Er schien in guter Verfassung zu sein, aber die Dauer seiner Gefangenschaft beunruhigte uns“, kommentierte der RSF-Generalsekretär, Christophe Deloire.

    Die Redaktion der Tageszeitung Libération, mit der Olivier Dubois zusammenarbeitete, teilte ebenfalls ihre „riesige Freude“ mit. „Wir freuen uns darauf, mit ihm seine Rückkehr zu feiern und danken allen, die während dieser langen Zeit unermüdlich an unserer Seite gearbeitet haben“, so Libération auf ihrer Internetseite.

    Mali befindet sich wie seine Nachbarländer Niger und Burkina Faso in einer schweren Sicherheitskrise mit wiederkehrenden Dschihadistenangriffen. Entführungen sind dort eine der großen Gefahren für einheimische und ausländische Journalisten. Viele Botschaften, darunter auch die französischen, raten ihren Staatsbürgern dringend davon ab, nach Mali zu reisen.

  • Yonne: 9 Personen der Entführung eines jungen Erben angeklagt

    Yonne: 9 Personen der Entführung eines jungen Erben angeklagt

    Das Opfer hatte seinem Dealer anvertraut, dass er einige zehntausend Euro geerbt hatte. Daraufhin entführte und quälte ihn der Dealer mit Hilfe von acht weiteren Personen.

    Neun junge Erwachsene wurden am Mittwoch, dem 15. und Donnerstag, dem 16. März in Auxerre (Yonne) festgenommen und angeklagt, berichtete France Bleu Auxerre. Sie werden verdächtigt, einen jungen Mann entführt, gefangen gehalten und gequält zu haben, der gerade eine Erbschaft erhalten hatte.

    Das 22-jährige Opfer hatte seinem Dealer anvertraut, einige zehntausend Euro geerbt zu haben. Der Dealer hatte sich daraufhin mit acht weiteren Personen zusammengetan und beschlossen, ihn zu entführen. Am 26. Januar zwangen sie das Opfer in der Nähe des Krankenhauses von Auxerre in ein Auto, verbanden ihm die Augen und stachen ihm ein Messer in den Oberschenkel. Sie hielten ihn in einer Wohnung in der Gemeinde Saint-Florentin, etwa 30 km nördlich von Auxerre, gefangen. Die Entführer fesselten das Opfer und schlugen es. Es gelang ihnen, ihm seine Bankdaten zu entlocken und das Geld zu überweisen.

    Der junge Mann nutzte einen Moment der Unachtsamkeit seiner Entführer und konnte fliehen. Er suchte Zuflucht bei einer Frau in der Nachbarschaft, die ihm die Tür öffnete und die Gendarmerie rief. Bevor die Verdächtigen festgenommen wurden, gaben sie einen Teil ihrer Beute in Geschäften in Auxerre aus.

    Vier von ihnen wurden am Mittwoch, dem 15. März, an die Staatsanwaltschaft Auxerre verwiesen. Fünf wurden am Donnerstag, dem 16. März, einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Gegen alle wurde Anklage wegen Entführung und Freiheitsberaubung erhoben. Gegen drei von ihnen wurde ein Haftbefehl erlassen und einer der Täter wurde unter gerichtliche Aufsicht gestellt.

  • Kriminalität: Entführungen und Freiheitsberaubungen nehmen in Frankreich zu

    Kriminalität: Entführungen und Freiheitsberaubungen nehmen in Frankreich zu

    Die Zahl der Entführungen am helllichten Tag mit anschließender Freiheitsberaubung hat in den letzten Monaten in Frankreich erheblich zugenommen. Sie betreffen in der Regel Personen, die in den Drogenhandel verwickelt sind, und keine Region des Landes bleibt verschont.

    Ein junger Mann wird geschlagen, brutal misshandelt und mit vorgehaltener Waffe von vier maskierten Angreifern gewaltsam in den Kofferraum eines Autos geworfen. Die Szene spielt sich am helllichten Tag des 8. Januar in Villeparisis (Seine-et-Marne) ab. Im Laufe der Ermittlungen fanden die Polizisten das Opfer in seiner Wohnung am anderen Ende der Region Paris. Das Opfer wollte keine Anzeige erstatten. In Marseille (Bouches-du-Rhône), aber auch überall in Frankreich, haben sich die Fälle von Freiheitsberaubung in den letzten Jahren vervielfacht. Im Jahr 2022 wurden 128 Fälle gezählt, d. h. im Durchschnitt einer alle drei Tage.

    Fälle, die häufig mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen.
    Entführungen sind Gewalttaten, die häufig dazu dienen, Konflikte im Drogenmilieu zu lösen. „Das Motiv für eine Entführung und Sequestration ist in den allermeisten Fällen mit dem Drogenhandel verbunden. Es geht darum, eine Schuld einzutreiben, einen Streit über Waren beizulegen, die nicht geliefert, nicht bezahlt oder gestohlen wurden“, erklärt Yann Sourisseau, Leiter der Zentralstelle für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität auf dem Sender France 2. Oft sind diese Methoden auch nur bloße Warnungen, die darauf abzielen, den Opfern Angst einzuflößen.

  • Eltern finden ihre Tochter über 50 Jahre nach ihrer Entführung wieder

    Eltern finden ihre Tochter über 50 Jahre nach ihrer Entführung wieder

    Melissa hat ihre Eltern wiedergefunden, 51 Jahre nachdem sie im Alter von 22 Monaten von ihrem Babysitter in Texas entführt worden war.

    Es ist ein Weihnachtswunder für eine Familie in Fort Worth, Texas, USA. Ein Ehepaar hat seine Tochter 51 Jahre nach ihrer Entführung wiedergefunden, berichtet der US-Fernsehsender CBS.

    Melissa Highsmith blieb verschwunden, nachdem sie 1971 von ihrem Babysitter aus dem Haus ihrer Eltern entführt worden war. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie erst 22 Monate alt.

    Über 50 Jahre lang hatten ihre Familie und die Polizei die Suche nicht aufgegeben. Schließlich wurde sie dank eines DNA-Tests gefunden. Melissa lebte unter dem Namen Melanie Walden in Fort Worth. Ihr Vater Jeffrie trat daraufhin über Facebook mit ihr in Kontakt.

    „Ich konnte es nicht glauben“
    Melissa, die inzwischen 53 Jahre alt ist, dachte zunächst, dass es sich um einen Betrug handele. Dann befragte sie die Person, die sie aufgezogen hatte und die sie für ihre Mutter hielt: „Sie hat mir bestätigt, dass ich die kleine Melissa bin“, berichtete sie. Ein DNA-Test bestätigte dann die Verwandtschaftsverhältnisse.

    Am Samstag, dem 26. November, trafen sich Melissas Eltern zum ersten Mal mit ihr. Die Familie will nun die verlorene Zeit nachholen und sich besser kennenlernen. „Ich konnte es nicht glauben. Ich dachte, ich würde sie nie wieder sehen“, erzählte ihre Mutter auf dem Sender CBS.

  • Lot-et-Garonne: 14-Jährige vor der Schule entführt und tot aufgefunden – Mann festgenommen

    Lot-et-Garonne: 14-Jährige vor der Schule entführt und tot aufgefunden – Mann festgenommen

    Ein Mann wurde im Zusammenhang mit dem Tod einer 14-jährigen Jugendlichen festgenommen, die am Freitagnachmittag vor der Tür ihres Gymnasiums in Tonneins im Departement Lot-et-Garonne verschwunden war.

    Eine 14-jährige Jugendliche wurde im Departement Lot-et-Garonne tot aufgefunden. Die Jugendliche war am Freitagmittag verschwunden, nachdem sie ihr Collège in Tonneins verlassen hatte. Die besorgte Familie hatte sie als vermisst gemeldet. Der Verdacht einer Entführung bestätigte sich dank der Bilder der öffentlichen Videoüberwachung. Die Leiche des Mädchens wurde nur wenige Stunden nach der Entführung zwischen Tonneins und Marmande gefunden.

    Ein Mann wurde am späten Abend in der Gemeinde Gontaud-de-Nogaret festgenommen. Das Dorf liegt nicht weit von Tonneins entfernt.

    Der Verdächtige ist der Justiz bekannt
    Der 31-jährige Mann soll zugegeben haben, die Jugendliche erwürgt zu haben, berichtet der Sender BFMTV, und führte die Ermittler an den Ort, an dem er die Leiche zurückgelassen hatte. Es handelte sich um ein verlassenes Haus in Birac-sur-Trec, nördlich von Tonneins. Der 31-jährige Verdächtige sei den Behörden bereits wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung bekannt, berichtet der Nachrichtensender BFMTV. Der Mann wurde wegen Entführung und anschließendem Mord durch Strangulation verhaftet.

    Das junge Opfer war Schülerin der achten Klasse des Collège Germillac in Tonneins. Ihre Familie stammt aus Spanien und ist erst vor wenigen Jahren nach Frankreich übersiedelt.

    Collège Germillac in Tonneins: Hier wurde die 14-Jährige von ihrem Mörder entführt.
  • Hautes-Pyrénées: Autodieb fährt mit einem Baby davon

    Hautes-Pyrénées: Autodieb fährt mit einem Baby davon

    Am Montag, dem 2. Mai, wurde im Departement Hautes-Pyrénées der Entführungsalarm ausgelöst, weil ein Kind vor einer Schule in Séméac, in der Nähe von Tarbes, entführt worden war. Das zweijährige Mädchen wurde eine Stunde später wohlbehalten im Inneren eines vor der Gendarmerie von Lannemezan verlassenen Fahrzeugs aufgefunden.

    Am späten Nachmittag des 2. Mai wurde ein Entführungsalarm ausgelöst, um die zweijährige Nina zu finden, die in Séméac im Departement Hautes-Pyrénées entführt worden war. Das Kind befand sich im Auto seiner Mutter, die das ältere Brüderchen vom Tageszentrum in Séméac abholen wollte, als ein Dieb das Fahrzeug der Mutter mit dem an Bord verbliebenen kleinen Mädchen stahl.

    Am Ende ihres Arbeitstags parkte die Mutter ihr Auto vor der Schule des Sohnes in Séméac in der Nähe von Tarbes, um den kleinen Jungen abzuholen. Währenddessen ließ sie ihre Tochter im Kindersitz auf der Rückbank im Auto zurück. Ausserdem liess die gestresste Mutter den Schlüssel im Zündschloss stecken, was einen Dieb dazu veranlasste, das Fahrzeug zu stehlen und davon zu fahren. Offensichtlich hatte der Unbekannte zu diesem Zeitpunkt noch nicht bemerkt, dass die kleine Tochter noch in ihrem Kindersitz saß.

    Er lässt das Auto und das Kind zurück
    Als die Mutter mit ihrem Sohn die Schule verließ, stellte sie fest, dass das Auto und ihre Tochter verschwunden waren, und alarmierte sofort die Polizei. Das Fahrzeug wurde kurz darauf vor der Gendarmerie von Lannemezan, ebenfalls in den Hautes-Pyrénées, etwa 40 km von Séméac entfernt, gefunden. Die kleine Nina befand sich noch im Auto und schlief.

    Nach Angaben der Polizei hatte der Dieb irgendwann bemerkt, dass sich das Mädchen auf dem Rücksitz des Autos befand, und beschlossen, das Fahrzeug vor der Tür der Gendarmerie abzustellen.

    Zuvor waren schon umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet worden, darunter auch die Suche aus der Luft durch den Hubschrauber der Luftabteilung der Gendarmerie.

    Die Suche nach dem Autodieb und unfreiwilligen Entführer laufen auf Hochtouren….