Schlagwort: Energieversorgung

  • Energieversorgung: Könnten in Frankreich bald Gas und Strom rationiert werden?

    Energieversorgung: Könnten in Frankreich bald Gas und Strom rationiert werden?

    Die Rationierung von Gas und Strom wird seit Montag, dem 29. August, von der Regierung nicht mehr ausgeschlossen. Unternehmen werden als erste davon betroffen sein, warnte Premierministerin Élisabeth Borne. Um das zu vermeiden, müssten sie dringend ihren Energieverbrauch senken. Kein Licht mehr in den Büros, keine Produktion mehr in den Fabriken… Die Rationierung von Gas und Strom zu bestimmten Zeiten im kommenden Winter ist gefürchtet und wurde nun von Premierministerin Élisabeth Borne persönlich am Montag, dem 29. August, angesprochen. „Wenn es zu einer Rationierung kommen sollte, wären die Unternehmen die ersten, die davon betroffen wären. Darauf müssen wir uns leider vorbereiten“, erklärte sie. Bis zu 10% Energieeinsparungen erwartetUm es nicht so weit kommen zu lassen, fordert die Regierung die Unternehmer auf, Lösungen zu finden, um ihren Verbrauch so schnell wie möglich zu senken. Ab September müssen die Unternehmen einen Plan für einen sparsameren Umgang mit Energie aufstelle…

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  • Emmanuel Macron leitet wegen der Energiekrise am Freitag einen Verteidigungsrat

    Emmanuel Macron leitet wegen der Energiekrise am Freitag einen Verteidigungsrat

    Das wichtigste Thema wird „die Versorgung mit Gas und Strom im Hinblick auf den Winter“ sein, meldet Franceinfo unter Berufung auf eine Regierungsquelle. Emmanuel Macron wird am Freitag, dem 2. September, vormittags einen Verteidigungsrat leiten, der der Energiekrise gewidmet ist, wie Franceinfo am Montag, 29. August, aus Regierungsquellen erfuhr. An dem Treffen werden unter anderem Premierministerin Elisabeth Borne, Wirtschaftsminister Bruno Le Maire und die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, teilnehmen. Die Themen werden „die Versorgung mit Gas und Strom im Hinblick auf den Winter“ sein, so eine Quelle innerhalb der Exekutive. „Es geht um die vitalen Interessen des Landes und der Franzosen.“ Ziel ist es, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und gegebenenfalls Entscheidungen über die Stromerzeugungskapazitäten angesichts der „Ausfälle bei der EDF“ zu treffen, die Gasversorgung für den Winter zu besprechen, da Frankreich auf russisches Gas verzichten muss. Allerding…

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  • Energieversorgung: Verhandlungen über den Import von algerischem Gas

    Energieversorgung: Verhandlungen über den Import von algerischem Gas

    Algerien könnte seine Gaslieferungen nach Frankreich um 50% erhöhen. Entsprechende Verhandlungen laufen bereits.

    Zwischen Paris und Algier laufen Verhandlungen über eine Erhöhung der algerischen Gaslieferungen um 50%. Das mag viel erscheinen, aber in Wirklichkeit macht Gas nur 20% des französischen Energiemixes aus. Innerhalb dieser 20% ist Algerien nicht das Land, das am meisten Gas nach Frankreich liefert. Das sind ist in erster Linie Norwegen (36%), Russland (17%) und dann erst Algerien mit 8%. Insgesamt liefert Algerien aber immerhin 11% des in Europa verbrauchten Gases. Das Land ist der größte Exporteur von Erdgas in Afrika und der siebtgrößte Gasexporteur der Welt.

    Deutschland konzentriert sich auf Norwegen und Kanada
    In Europa gibt es viele Länder, die in höherem Maße als Frankreich von russischem Gas abhängig sind. Allen voran Italien. Rom bezog vor der Ukraine-Krise sein Gas hauptsächlich aus Russland, inzwischen ist sein Hauptlieferant aber Algerie. Andere Länder wie Spanien haben schon etwas früher mit den Algeriern verhandelt. Deutschland hingegen wendet sich eher an Norwegen oder Kanada.

  • Energie: Könnte Algerien Frankreich mit Gas versorgen?

    Energie: Könnte Algerien Frankreich mit Gas versorgen?

    Emmanuel Macron ist am Donnerstag, dem 25. August, zu einem dreitägigen offiziellen Besuch in Algier eingetroffen. Eine der grossen Fragen wird die Möglichkeit von Gaslieferungen sein. Könnte Algerien, das schon Italien und Deutschland beliefert, mehr Gas auch nach Frankreich liefern? Im Herzen der algerischen Wüste liegt das Gas, das Gegenstand aller Begehrlichkeiten und Verhandlungen ist. Europa blickt auf Algerien und seine 2,4 Billionen m3. Unter dem Land liegt eine der größten fossilen Reserven der Welt. Die Algerier haben jetzt die besseren Karten in der Hand und hoffen, diese Machtposition für sich ausnutzen zu können. Die algerische Regierung sieht darin einen wichtigen Faktor für  die Entwicklung Algeriens. Das Land fördert derzeit jährlich etwa 1 Billion m3 Gas und exportiert fast die Hälfte davon. Seine Hauptabnehmer sind Italien und Spanien, über Pipelines, die bereits vor mehreren Jahrzehnten gebaut wurden. Algerien exportiert Gas auch in Form von Flüssiggas per Schif…

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  • Energie: Fünf Atomreaktoren werden wegen Korrosion auch im Herbst abgeschaltet bleiben

    Energie: Fünf Atomreaktoren werden wegen Korrosion auch im Herbst abgeschaltet bleiben

    Fünf französische Atomreaktoren werden auch im Herbst abgeschaltet bleiben, kündigte der Stromversorger EDF soeben an. Die überraschende Ankündigung lässt große Schwierigkeiten bei der Stromversorgung in diesem Winter befürchten. Fünf französische Atomreaktoren, die von Korrosionsproblemen betroffen sind, werden auch im Herbst, also mehrere Wochen länger als geplant, abgeschaltet bleiben, teilte der Stromversorger EDF am Donnerstag, dem 25. August 2022, mit. Frankreich befürchtet deswegen sehr starker Spannungen bei der Stromversorgung. Der EDF-Konzern hält aber an seiner Prognose für die nukleare Produktion für 2022 zwischen 280 und 300 Terawattstunden (TWh) fest, auch wenn die Produktion „wahrscheinlich“ am unteren Ende dieser Spanne liegen wird. Lesen Sie auch: Atomkraft: Hälfte der Reaktoren abgeschaltet – wird es kommenden Winter genug Strom geben? Die Hälfte des französischen Atomparks ist abgeschaltet. Derzeit sind 28 der 56 Atomreaktoren in Frankreich abgeschaltet. In den meisten Fällen sind die Reaktoren aufgrund von Wartungsarbeiten abgeschaltet, in fünf Fällen jedoch aufgrund von Korrosionsproblemen. Diese Stillstände lassen für den kommenden Winter große Schwierigkeiten befürchten, da Frankreich in hohem Maße von seiner Atomstromproduktion abhängig ist.
  • Diplomatie: Die strategische Reise von Emmanuel Macron nach Algerien

    Diplomatie: Die strategische Reise von Emmanuel Macron nach Algerien

    Der Krieg in der Ukraine hat zu grossenSpannungen auf dem Energiemarkt geführt. Dies dürfte eines der Themen des Besuchs von Emmanuel Macron in Algerien sein, der ab Donnerstag, dem 25. August, zu einem offiziellen Besuch in das Land reist. Warum reist Emmanuel Macron gerade jetzt nach Algerien? Das algerische Gas könnte die Antwort auf diese Frage bieten – es weckt viele Begehrlichkeiten. Man muss wissen, dass Algerien einer der zehn größten Gasproduzenten der Welt ist. Und tatsächlich richten sich im aktuellen Kontext, in dem Europa versucht, seine Abhängigkeit von Russland zu verringern, viele Blicke, darunter auch der Frankreichs, auf das nordafrikanische Land. Verbesserung der Beziehungen Offiziell sagt der Élysée-Palast jedoch, dass Gas „nicht das Hauptthema der Reise“ von Emmanuel Macron sei. Algerisches Gas könne nicht ohne weiteres als Ersatz für russisches Gas dienen. Schon weil Algerien seine Produktion wegen der bestehenden Infrastruktur nicht schnell und stark steigern kan…

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  • Energie: Frankreichs Gasreserven sind laut Regierung zu 80% gefüllt

    Energie: Frankreichs Gasreserven sind laut Regierung zu 80% gefüllt

    Auf RMC warnte die Ministerin für den Energiewandel davor, dass auch zu 100% gefüllte Speicher keine Garantie für einen Winter ohne Gasausfälle sind: „Das ist nicht so einfach“. Die französischen Gasspeicher, die derzeit zu 80% gefüllt sind, werden am 1. November vollständig gefüllt sein, sagte die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, am Mittwoch, wobei sie einräumte, dass diese Reserven bei einem strengen Winter vielleicht nicht ausreichen könnten. „Unsere strategischen Gasvorräten sind heute zu 80% gefüllt und wir sind unseren Zielen voraus. Das bedeutet, dass sie vor dem 1. November zu 100% gefüllt sein werden“, sagte Ministerin Pannier-Runacher am Mittwoch auf CNews. Gleichzeitig rief sie „kollektiv“ alle Franzosen, aber vor allem die größten Verbraucher dazu auf, „dafür zu sorgen, dass sie ihren Gas- und Stromverbrauch reduzieren“. „Es ist notwendig, dass die großen Verbraucher, die Verwaltungen, die Unternehmen, ihren Verbrauch reduzieren“, betonte die Minist…

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  • Emmanuel Macron empfängt den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate zu Energiegesprächen

    Emmanuel Macron empfängt den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate zu Energiegesprächen

    Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohamed bin Zayed al-Nahyane „MBZ“, traf am Montag mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zusammen, um vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise mehrere Abkommen im Energiesektor, zu unterzeichnen. Es ist die erste Auslandsreise für den frisch gewählten Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. Emmanuel Macron empfing am Montag, dem 18. Juli, den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohamed bin Zayed al-Nahyane, im Élysée-Palast, um unter anderem über die Energieversorgung vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise zu sprechen. In traditioneller Kleidung schritt „MBZ“ am Mittag den roten Teppich im Hof des Élysée-Palastes hinauf, bevor er von seinem französischen Amtskollegen und dessen Frau Brigitte Macron begrüßt wurde. Die beiden Staatsoberhäupter wollten bei einem Mittagessen miteinander sprechen, bevor sie sich am Abend zu einem Staatsdinner im majestätischen Rahmen des Grand Trianon in Vers…

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  • Der Staat will Stromversorger EDF wieder zu 100 % unter Kontrolle haben

    Der Staat will Stromversorger EDF wieder zu 100 % unter Kontrolle haben

    Am 7. April besaß der französische Staat fast 84% des Unternehmens. Nun möchte die Regierung wieder die volle Kontrolle über den Energie-Konzern erlangen, um die „Souveränität“ Frankreichs im Energiebereich zu gewährleisten. Der französische Staat hat sich zum Ziel gesetzt, „100% des Kapitals von EDF zu besitzen“ und somit den hoch verschuldeten Energieversorger, der vor der Herausforderung steht, ein neues Atomprogramm zu starten, wieder komplett zu verstaatlichen. Diese Maßnahme wurde von Premierministerin Elisabeth Borne in ihrer Rede in der Nationalversammlung am Mittwoch, den 6. Juli, angekündigt. „Die klimatische Dringlichkeit erfordert starke, radikale Entscheidungen. Wir müssen die volle Kontrolle über unsere Stromerzeugung und ihre Leistung haben“, begründete Borne gegenüber den Abgeordneten.

    „Diese Entwicklung wird es der EDF ermöglichen, ihre Fähigkeit zu stärken, in kürzester Zeit ehrgeizige und für unsere Energiezukunft unerlässliche Projekte durchzuführen“, fuhr die Prem…

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