Schlagwort: Energieversorgung

  • Risiko von Stromausfällen: Emmanuel Macron fordert Franzosen auf, „nicht in Panik zu geraten“

    Risiko von Stromausfällen: Emmanuel Macron fordert Franzosen auf, „nicht in Panik zu geraten“

    Der Präsident fordert die Bevölkerung aber außerdem dazu auf, den Stromverbrauch um 10% zu senken, wie es in dem von der Regierung vorgelegten Plan für einen sparsamen Umgang mit Strom empfohlen wird. Ein Aufruf zur Ruhe und zur Verantwortung. Präsident Emmanuel Macron forderte die Franzosen am Samstag, dem 3. Dezember, in einem Interview in der 13-Uhr-Nachrichtensendung des französischen Fernsehsenders TF1 auf, angesichts der drohenden Stromausfälle in diesem Winter „nicht in Panik“ zu geraten. Sie könnten durchaus vermieden werden, versicherte der Staatschef. „Das hängt von uns allen ab“, betonte er. Emmanuel Macron empfiehlt, sich an den am Donnerstag von der Regierung vorgestellten „Plan de sobriété“ zu halten, d. h. den Energieverbrauch um etwa 10% gegenüber dem üblichen Niveau zu senken. Der Aufruf zu Energiesparen erfolgt vor dem Hintergrund einer historisch niedrigen Produktion der französischen Atomkraftwerke. „Es ist normal, dass sich die Regierung auf einen Extremfall vorber…

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  • Frankreich: Fabrik im Département Aube produziert nachts, um Stromausfälle zu vermeiden

    Frankreich: Fabrik im Département Aube produziert nachts, um Stromausfälle zu vermeiden

    Die 240 Beschäftigten der Fabrik Accuride Wheels in La Chapelle-Saint-Luc in der Nähe von Troyes arbeiten neuerdings nachts, um den Stromverbrauch des Unternehmens zu senken. Durch diese Entscheidung der Unternehmensleitung können bis zu 19% Energie eingespart werden.

    Es war eine radikale Entscheidung, die die Geschäftsleitung der Radfabrik Accuride Wheels in La Chapelle-Saint-Luc, in der Nähe von Troyes im Département Aube, getroffen hat.

    Seit einem Monat arbeiten die Beschäftigten jetzt nachts, um den Stromverbrauch und das Risiko von Stromausfällen zu verringern. „Wir haben vorher bereits umweltbewusst gearbeitet“, erklärt Hugues Dugres, Generaldirektor des Unternehmens, „aber eine Mitte September veröffentlichte Studie der RTE (Réseau Transport Electricité) zeigte, dass der Stromverbrauch um 10% gesenkt werden muss, um den Winter zu überstehen, ohne dass es zu Stromausfällen kommt“.

    Es musste also schnell gehandelt werden, denn für das Unternehmen, das jährlich mehr als drei Millionen Stahlräder für Nutzfahrzeuge, Pkw und U-Bahnen herstellt, wäre ein solcher Stromausfall eine Katastrophe. „Wir haben es hier mit einer sehr schweren Industrie zu tun. Allein das Wiederanfahren der Fabrik unter normalen Betriebsbedingungen dauert sieben Stunden! Und wenn es mitten im Betrieb zu einem Stromausfall käme, würden wir mehrere Stunden oder sogar Tage feststecken. Das würde großen Schaden anrichten“, erklärte Hugues Dugres.

    Um ein solches Szenario zu vermeiden, änderten die 240 Beschäftigten ihre Arbeitszeiten. Normalerweise arbeiteten sie in Schichten von 5 Uhr morgens bis 13 Uhr und dann von 13 bis 21 Uhr. Von nun an ist Schluss mit dem Dienstbeginn am Morgen, denn „zwischen 8 und 12 Uhr und dann zwischen 18 und 20 Uhr ist es für den Stromlieferanten am kritischsten“, erläutert Hugues Dugres, „es löst möglicherweise viele Probleme, wenn man nicht in diesen Zeitspannen arbeitet“.

    Die Beschäftigten von Accuride Wheels arbeiten seit einem Monat von 13 bis 21 Uhr und von 21 bis 5 Uhr morgens. Dadurch kann der Energieverbrauch von 1.000 Haushalten während der Verbrauchsspitze am Morgen eingespart werden.

    Auch wenn die Hauptmotivation in diesem Fall nicht finanzieller Art ist, sind die Einsparungen, die durch die Entscheidung erzielt werden, nicht zu vernachlässigen. Strom ist nach Stahl und Löhnen der drittgrößte Kostenfaktor des Werks. Mit dem heutigen Rekordanstieg der Tarife stieg die Energierechnung von 1,8 Millionen Euro im Jahr 2021 auf über 4,4 Millionen Euro im Jahr 2022. Die Umstellung der Arbeitszeiten hat allein in der letzte Woche zu Einsparungen von fast 10.000 Euro geführt, auch wenn dieser Betrag zum Teil durch die Lohnzuschläge für Nachtarbeit wieder aufgezehrt wird.

    Das Unternehmen will sich auch weiterhin an die Energiesituation anpassen und schließt nicht aus, die Nachtarbeit im Januar und Februar zu wiederholen, falls dies nötig sein sollte. 

  • Energiekrise im Winter: Frankreichs Atompark immer mehr geschwächt

    Energiekrise im Winter: Frankreichs Atompark immer mehr geschwächt

    Frankreich rechnet während des Winters mit Stromausfällen. Dieser Mangel an Elektrizität ist die Folge einer andauernden Schwächung des französischen Atomparks.

    Die Wiederinbetriebnahme einer grossen Anzahl von Atomreaktoren der EDF braucht viel zuviel Zeit. Von den 56 Atomreaktoren in Frankreich sind 20 immer noch abgeschaltet, doppelt so viel als in dem Zeitplan vorgesehen, den die EDF im September aufgestellt hatte. Das ist einer der Gründe, warum es in Frankreich im kommenden Winter zu Strommangel kommen könnte. „Wir befinden uns in dieser angespannten Situation, weil der französische Kernkraftpark nicht seine volle Kapazität erreicht“, bedauert Xavier Piechaczyk, Vorstandsvorsitzender des Netzbetreibers RTE.

    Anhaltende Probleme mit den Reaktoren
    Diese Verzögerungen bei der Wiederinbetriebnahme der Reaktoren ist die Folge von anhaltenden Problemen, die an mehreren Reaktoren auftreten. Zu diesen Anomalien gehören insbesondere Risse in den Kühlkreisläufen der Reaktoren. „In den letzten 20 Jahren wurde zu wenig in die Kernenergie investiert“, stellt Phuc-Vinh Nguyen, Forscher im Bereich Energiepolitik, gegenüber dem Sender France 2 fest. Um diese Probleme zu kompensieren, muss Frankreich dringend Energie sparen und Strom aus dem Ausland – zum Beispiel aus Deutschland – importieren.

  • Energiekrise in Frankreich: Kohlekraftwerk Saint-Avold kommt der Atomkraft zu Hilfe

    Energiekrise in Frankreich: Kohlekraftwerk Saint-Avold kommt der Atomkraft zu Hilfe

    Am Montag, dem 28. November, nahm das Kohlekraftwerk in Saint-Avold wieder seinen Betrieb auf. Es soll im Winter zur Stromerzeugung dienen und die Kernkraftwerke entlasten.

    In Saint-Avold (Moselle) wurde das Kohlekraftwerk, das im März 2022 geschlossen wurde, am Montag, dem 28. November wieder in Betrieb genommen. In dem Kraftwerk sollen 500.000 Tonnen Kohle verbrannt werden, um im Winter Strom zu erzeugen. Die Anwohner des Kraftwerks haben sich damit abgefunden. „Es ist schade wegen Umweltverschmutzung, aber sie haben keine andere Wahl, als das Kraftwerk wieder in Betrieb zu nehmen“, bedauert ein Mann auf dem Sender France 3.

    Ein auf wenige Monate begrenzter Betrieb
    Im März sollte das Kohlekraftwerk endgültig stillgelegt werden, um den ökologischen Übergang vorzubereiten. Im Zuge der Energiekrise änderte die Regierung jedoch ihre Strategie und füllte die Kohlevorräte bereits im Sommer wieder auf. Darüber hinaus wurde die gesamte Maschinerie des Kraftwerks überholt. „Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, solche Arbeiten werden normalerweise 18 Monate im Voraus geplant“, berichtet ein Mitarbeiter. Einige der Mitarbeiter des Kraftwerks, die bereits entlassen worden waren, wurden zurückbeordert. Das Kraftwerk soll aber nur wenige Monate in Betrieb bleiben.

  • Energiekrise: Rückgang des Energieverbrauchs in Frankreich beobachtet

    Energiekrise: Rückgang des Energieverbrauchs in Frankreich beobachtet

    Aufgrund der steigenden Preise sehen sich Industrie und Privatpersonen gezwungen, ihren Energieverbrauch einzudämmen.

    Der Stromversorger Enedis hat vor einigen Wochen ein Experiment gestartet: Warmwasserspeicher in den Stunden zwischen 12 und 14 Uhr ferngesteuert abzuschalten. 2,4 GW Leistung wurden auf diese Weise eingespart, was „dem Stromverbrauch von 2,4 Millionen Franzosen entspricht“, berichtet der Journalist David Boéri am Mittwoch, dem 16. November, auf dem Sender France 3. Der Verbrauch viel jedoch nicht vollständig weg, sondern von der Mittagszeit in die Nacht verlegt.

    Ein allgemeiner Rückgang des Energieverbrauchs

    „In diesem Winter, bei großer Kälte und im Falle einer Verbrauchsspitze, könnte genau so eine Verschiebung notwendig werden, um mögliche Stromausfälle zu vermeiden“, so der Journalist David Boéri. Allgemein betrachtet hat Frankreich seinen Verbrauch gesenkt: – 5,4% Anfang November im Vergleich zum Durchschnitt der fünf Jahre vor Covid-19. Die Großindustrie, der energieintensivste Sektor, reduzierte ihren Verbrauch sogar um 15,6%. „So etwas hat es seit der Finanzkrise 2008 noch nie gegeben. Mit anderen Worten: Es handelt sich möglicherweise um eine drastische Reduzierung der Produktion. Wirtschaftlich gesehen ist das also nicht gerade eine gute Nachricht“, vermutet der Journalist.

  • Kernkraft: Stromversorger EDF senkt seine Produktionsschätzung für 2022

    Kernkraft: Stromversorger EDF senkt seine Produktionsschätzung für 2022

    Der Stromversorger gab nicht an, ob sich diese Korrektur der Atomstromproduktion auch auf seine Finanzergebnisse auswirken wird.

    Die EDF passt ihre Prognosen an. Der Konzern gab am Donnerstag, dem 3. November, bekannt, dass er seine Atomstromproduktion für das Jahr 2022 nach unten korrigieren muss, insbesondere aufgrund der längeren Abschaltung mehrerer Reaktoren wegen Korrosionsproblemen. Das Unternehmen rechnet für das Jahr 2022 mit 275-285 TWh (Terawattstunden) nuklearer Produktion, gegenüber den zuvor prognostizierten 280-300 TWh.

    Diese Revision hängt insbesondere mit der „Verlängerung der Abschaltdauer von vier Kernreaktoren zusammen, die vom Programm zur Kontrolle und Reparatur von Spannungsrisskorrosion betroffen sind“, erklärt der Stromversorger EDF. Der Energieriese, dessen Reaktoren derzeit fast zu 50% nicht am Netz sind, machte auch die Streikbewegung in den Kraftwerken im Herbst 2022 verantwortlich, die sich „auf die Planungen der Wartungsarbeiten“ ausgewirkt habe.

    Ein Risiko für die finanzielle Gesundheit des Konzerns

    Die EDF gab allerdings nicht an, ob diese Abwärtskorrektur der Nuklearproduktion Auswirkungen auf seine Finanzergebnisse haben wird. Letzte Woche prognostizierte der Konzern jedoch bereits finanzielle Auswirkungen aufgrund der geringeren Atomstromproduktion in Höhe von 32 Milliarden Euro auf sein Bruttobetriebsergebnis (Ebitda), ein buchhalterischer Indikator für die Rentabilität, an.

    Die Atomstrom-Produktion der EDF befindet sich auf einem historischen Tiefstand, da fast die Hälfte der 56 Reaktoren (nur 29 sind in Betrieb) wegen geplanter Wartungsarbeiten oder vermuteter oder tatsächlicher Korrosionsprobleme nicht zur Verfügung stehen. In den ersten neun Monaten des Jahres belief sich die Nuklearproduktion in Frankreich auf 209,2 TWh, das sind 59 TWh weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2021.

  • Frankreich und Spanien stoppen MidCat-Pipeline zugunsten eines „Korridors für grüne Energie“

    Frankreich und Spanien stoppen MidCat-Pipeline zugunsten eines „Korridors für grüne Energie“

    Der spanische Regierungschef Pedro Sanchez und der französische Präsident Emmanuel Macron gaben bekannt, dass sie das Projekt „MidCat“, eine Gaspipeline zwischen dem französische Südwesten und Katalonien, aufgeben werden. Frankreich, Spanien und Portugal wollen stattdessen eine Unterwasserpipeline errichten, um grüne Energie zwischen Barcelona und Marseille zu transportieren. Frankreich, Spanien und Portugal gaben am Donnerstag, dem 20. Oktober, bekannt, dass sie sich darauf geeinigt haben, das MidCat-Projekt durch eine Unterwasser-Pipeline zwischen Barcelona und Marseille zu ersetzen, die zunächst Gas und später grünen Wasserstoff transportieren soll. Das ursprünglich 2003 gestartete MidCat-Projekt (Abkürzung für Midi-Catalogne) sollte die Gasnetze Frankreichs und Spaniens durch eine 190 Kilometer lange Pipeline verbinden, die von Hostalric nördlich von Barcelona durch die Pyrenäen nach Barbaira östlich von Carcassonne führen sollte. „Wir haben uns darauf geeinigt, das MidCat-Projekt…

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  • Frankreich hat volle Gasreserven für den Winter

    Frankreich hat volle Gasreserven für den Winter

    Die Energie-Regulierungskommission gibt bekannt, dass die Gasreserven Frankreichs für diesen Winter voll sind. Die Franzosen werden dennoch aufgefordert, „eine massive kollektive Anstrengung“ zu unternehmen, um den Energieverbrauch zu senken.

    Die französischen Gasreserven sind kurz vor dem Winter fast vollständig gefüllt, wie die französische Energie-Regulierungskommission (CRE) am Mittwoch bekannt gab. Sie forderte dennoch „massive kollektive Anstrengungen zur Senkung unseres Energieverbrauchs“. Die Füllstände der Speicher für den Winter 2022/2023 stünden derzeit bei mehr als 99%, erklärte die CRE in einer Pressemitteilung. Frankreich ist damit nach Belgien und Portugal das dritte europäische Land, das seine Erdgasspeicherkapazitäten annähernd maximal gefüllt hat.

    Mit 130 TWh entsprechen diese Reserven, die ein „über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegendes Niveau“ erreicht haben, „etwa 2/3 des Winterverbrauchs der Industrie und der Privathaushalte“ in Frankreich, so die CRE. Die Kommission warnt vor „Spannungssituationen, die je nach Härte des Winters dennoch möglich sind“. „Eine massive kollektive Anstrengung zur Senkung unseres Energieverbrauchs, an der sich Unternehmen, Verwaltungen, Körperschaften und Privatpersonen beteiligen, ist daher unerlässlich“. Die beiden mit der Speicherung beauftragten Unternehmen, die Engie-Tochter Storengy und Teréga, erklärten in einer gemeinsamen Veröffentlichung: „Um möglichen Spannungssituationen in den kommenden Monaten zuvorzukommen, erscheint eine vernünftige Nutzung der Speicher sowie ein sparsamer Umgang mit dem Gas- und Stromverbrauch ab sofort notwendig“.

    Teréga speichert etwa ein Viertel des Gases in Frankreich, hauptsächlich an Standorten im Südwesten des Landes. Die restlichen drei Viertel verteilen sich auf 14 über das ganze Land verteilte Speicherstätten, die von Storengy betrieben werden und sich in natürlichen unterirdischen Lagerstätten befinden.

    Das Ziel der Regierung, die Erdgasspeicherkapazitäten des Landes bis November zu füllen, ist also erreicht, obwohl die russischen Gasexporte nach Frankreich seit dem 1. September vollständig versiegt sind. Am Donnerstag will die Regierung einen „Plan zur Energieeinsparung“ vorstellen, der alle Bereiche des wirtschaftlichen und sozialen Lebens betreffen und den französischen Energieverbrauch innerhalb von zwei Jahren um 10% senken soll.

    Zwei Szenarien für diesen Winter
    Storengy und Teréga schildern zwei Szenarien, die für diesen Winter in Betracht gezogen werden. „Ein durchschnittlicher Winter ohne ausgeprägte Kältespitzen wird ein insgesamt ausgeglichenes Szenario bringen“, schrieben sie, auch wenn es „wenig Spielraum“ gebe. Im Falle einer schweren oder anhaltenden Kältewelle „kann das Winterdefizit jedoch 16 TWh erreichen, was 5% des üblichen Verbrauchs entspricht“, warnen die beiden Unternehmen. Um Stromausfälle zu vermeiden, müssten sicherheitshalber Sparmaßnahmen ergriffen werden, und „alle Quellen müssen mobilisiert werden“, um den Verbrauch zu decken. Neben Frankreich, Belgien und Portugal hat auch Polen seine Reserven mit einem Füllgrad von 98,34%, laut der Datenbank von Gas Infrastructure Europe, fast vollständig füllen können.

    Im Durchschnitt haben die EU-Länder ihre Speicherkapazitäten in Erwartung eines Winters ohne russisches Gas zu 89% gefüllt. Das Land mit dem geringsten Füllstand ist Lettland mit nur 52,75%.

  • Energiekrise: Bruno Le Maire verlangt Preissenkungen von Energieversorgern

    Energiekrise: Bruno Le Maire verlangt Preissenkungen von Energieversorgern

    Bruno Le Maire forderte am Freitag, 30. September, von den Energieversorgern mehr Anstrengungen in Bezug auf die Preise. Der Wirtschaftsminister kündigte an, sie am 5. Oktober einzubestellen. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire forderte am Freitag, dem 30. September, von den Energieversorgern zusätzliche Anstrengungen, um „vernünftige Preise“ für kleinere und mittlere Betriebe zu gewährleisten, und beschuldigte einige, nicht ausreichend „mitzuspielen“. Er fügte hinzu, dass er sie am kommenden Mittwoch in seinem Ministerium zu Gesprächen empfangen wolle. „Ich denke, dass die Energieversorger heute noch nicht ausreichend an ihre Kunden, insbesondere die KMU, denken“, sagte der Minister auf Europe 1 und benannte direkt TotalEnergies, Engie und EDF. Deshalb „werden wir zusammen mit Agnès Pannier-Runacher am kommenden Mittwoch um 8.30 Uhr alle Energieversorger zusammenbringen, um sie zu bitten, einen Verhaltenskodex zu unterzeichnen“, fuhr der Minister fort. Die Unternehmen sollen sich dari…

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  • Energiekrise: Französische Regierung gibt Gas bei der Atomkraft

    Energiekrise: Französische Regierung gibt Gas bei der Atomkraft

    Frankreich ist von der Energiekrise betroffen und die Regierung hat beschlossen, im Bereich der Kernenergie Gas zu geben. Ab 2035 sollen Reaktoren der neuen Generation ans Netz gehen. Bei der Kernenergie Gas geben und so schnell wie möglich neue Reaktoren bauen. Mitten in der Energiekrise macht die Regierung ihre Absichten bekannt. Sie will ab 2035 Reaktoren der neuen Generation, die als EPR 2 bezeichnet werden, am Netz haben. Um eine Wiederholung des Misserfolgs von Flamanville am Ärmelkanal zu vermeiden, wo sich der Bau eines Atomkraftwerks um 11 Jahre verzögert hat, will die Regierung einige Regeln vereinfachen. Drei ProjekteIm Kraftwerk Penly (Seine-Maritime) könnten mehrere Gebäude bereits vor dem Ende der öffentlichen Anhörung aus dem Boden gestampft werden. Solche administrativen Abkürzungen sind in einem neuen Gesetzesentwurf vorgesehen, den Journalisten von France Télévisons einsehen konnten. Er enthält viele Ausnahmeregelungen. In Artikel 5 werden neue Reaktoren zum Beispiel…

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