Schlagwort: Energie sparen

  • Der Kampf gegen Energieverschwendung wird in Frankreich intensiviert

    Der Kampf gegen Energieverschwendung wird in Frankreich intensiviert

    Am Montag, dem 29. August, kündigte die Regierung ein Dekret an, um bestimmten energieintensiven Dingen wie beleuchteten Werbetafeln ein Ende zu setzen. Zu den Maßnahmen, auf die das jüngste Dekret der Regierung abzielt, gehören digitale Bildschirme, auf denen Werbungen angezeigt werden. „Die Regierung will die Regeln auf nationaler Ebene harmonisieren und daher verbieten, dass solche Werbetafeln von 1 Uhr bis 6 Uhr morgens eingeschaltet werden. Man muss dazu sagen, dass diese Bildschirme sehr energieintensiv sind“, wird in der Sendung 12/13 auf France 3 am Dienstag, dem 30. August, erklärt. So wird der Stromverbrauch eines 2m2 großen Bildschirms auf über 2 kWh pro Jahr geschätzt, was so viel ist wie der Verbrauch eines Vier-Personen-Haushalts für Beleuchtung und Haushaltsgeräte. Reduzierung der öffentlichen Beleuchtung Das Dekret wird es geheizten Geschäften verbieten, ihre Türen in diesem Winter offen zu lassen, wie es oft im Sommer trotz Betriebs der Klimaanlagen geschehen war. Die …

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  • Energieversorgung: Könnten in Frankreich bald Gas und Strom rationiert werden?

    Energieversorgung: Könnten in Frankreich bald Gas und Strom rationiert werden?

    Die Rationierung von Gas und Strom wird seit Montag, dem 29. August, von der Regierung nicht mehr ausgeschlossen. Unternehmen werden als erste davon betroffen sein, warnte Premierministerin Élisabeth Borne. Um das zu vermeiden, müssten sie dringend ihren Energieverbrauch senken. Kein Licht mehr in den Büros, keine Produktion mehr in den Fabriken… Die Rationierung von Gas und Strom zu bestimmten Zeiten im kommenden Winter ist gefürchtet und wurde nun von Premierministerin Élisabeth Borne persönlich am Montag, dem 29. August, angesprochen. „Wenn es zu einer Rationierung kommen sollte, wären die Unternehmen die ersten, die davon betroffen wären. Darauf müssen wir uns leider vorbereiten“, erklärte sie. Bis zu 10% Energieeinsparungen erwartetUm es nicht so weit kommen zu lassen, fordert die Regierung die Unternehmer auf, Lösungen zu finden, um ihren Verbrauch so schnell wie möglich zu senken. Ab September müssen die Unternehmen einen Plan für einen sparsameren Umgang mit Energie aufstelle…

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  • Emmanuel Macron leitet wegen der Energiekrise am Freitag einen Verteidigungsrat

    Emmanuel Macron leitet wegen der Energiekrise am Freitag einen Verteidigungsrat

    Das wichtigste Thema wird „die Versorgung mit Gas und Strom im Hinblick auf den Winter“ sein, meldet Franceinfo unter Berufung auf eine Regierungsquelle. Emmanuel Macron wird am Freitag, dem 2. September, vormittags einen Verteidigungsrat leiten, der der Energiekrise gewidmet ist, wie Franceinfo am Montag, 29. August, aus Regierungsquellen erfuhr. An dem Treffen werden unter anderem Premierministerin Elisabeth Borne, Wirtschaftsminister Bruno Le Maire und die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, teilnehmen. Die Themen werden „die Versorgung mit Gas und Strom im Hinblick auf den Winter“ sein, so eine Quelle innerhalb der Exekutive. „Es geht um die vitalen Interessen des Landes und der Franzosen.“ Ziel ist es, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und gegebenenfalls Entscheidungen über die Stromerzeugungskapazitäten angesichts der „Ausfälle bei der EDF“ zu treffen, die Gasversorgung für den Winter zu besprechen, da Frankreich auf russisches Gas verzichten muss. Allerding…

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  • Elisabeth Borne verlangt von französischen Unternehmen eine Senkung des Energieverbrauchs von 10%

    Elisabeth Borne verlangt von französischen Unternehmen eine Senkung des Energieverbrauchs von 10%

    Die Premierministerin wird sich in ihrer Rede zur Eröffnung des Kongresses der französischen Unternehmer (REF) am frühen Montagnachmittag mit einem Aufruf zur Sparsamkeit an die Unternehmen wenden. Elisabeth Borne wird von den französischen Unternehmen eine deutliche Anstrengung zur Senkung ihres Energieverbrauchs um 10% verlangen, wie Franceinfo unter Berufung auf das Büro der Premierministerin meldet. Elisabeth Borne, die am Montag, dem 29. August, eine Rede auf dem Treffen der französischen Unternehmer (REF) des Medef (Mouvement des entreprises de France und größte Arbeitgebervereinigung in Frankreich) halten wird, wird bei dieser Gelegenheit die Unternehmen zu einem sparsameren Umgang mit Energie aufrufen. Der Präsident des französischen Arbeitgeberverbands Medef, Geoffroy Roux de Bézieux, sagte am Montagmorgen auf franceinfo: „Wir haben nicht auf die Premierministerin gewartet, um sparsamer zu werden“. Seiner Meinung nach ist das gesetzte Ziel von 10% „eine bedeutende und absolut …

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  • In Frankreich darf die Temperatur in Büros in diesem Winter nicht über 19°C steigen

    In Frankreich darf die Temperatur in Büros in diesem Winter nicht über 19°C steigen

    Die Temperatur in Büro- und Industriegebäuden soll in diesem Winter in Frankreich aufgrund des sehr starken Anstiegs der Energiepreise  auf 19 °C begrenzt werden.

    „Es ist das Ende des Überflusses“, warnte Emmanuel Macron vor einigen Tagen. Angesichts der Energieknappheit wird Elisabeth Borne am Montagnachmittag die Führungskräfte auffordern, den Energieverbrauch in ihren Unternehmen um 10% zu senken. Die Premierministerin wird die Unternehmensleiter zur Sparsamkeit aufrufen. Sollten sie diesen Hinweisen nicht folgen, droht die Premierministerin damit, „weitaus verbindlichere Maßnahmen zu aktivieren“, berichtet France Info. In einem Monat soll eine Bilanz gezogen werden.

    In diesem Zusammenhang könnte von den Unternehmen auch verlangt werden, dass sie in diesem Winter eine Temperatur von 19°C in Büros und Industrieräumen nicht überschreiten. Eine Maßnahme, die vom Chef der Arbeitgeber positiv aufgenommen wurde. „Die Beheizung der Räume auf 19°C, ich denke, das ist für alle akzeptabel“, reagierte der Präsident des Arbeitgeberverbands Medef, Geoffroy Roux de Bézieux, auf France Inter. Derzeit gibt es keine Verordnung, die die ideale Temperatur von Räumen in Unternehmen verbindlich regelt. „Heute macht jeder, was er will“, erklärt Geoffroy Roux de Bézieux. Es gibt jedoch ein Dekret vom 3. Dezember 1974 – zur Zeit der Ölkrise -, das eine Temperatur von 19°C vorschreibt. Ein Text, der seit fast 50 Jahren in Vergessenheit geraten ist.

    Auch in Deutschland, wo die Gaskrise für den kommenden Winter Anlass zu großer Sorge gibt, wird ab dem 1. September in Behörden und öffentlichen Gebäuden eine Temperatur von maximal 19°C vorgeschrieben. In Räumen, in denen Angestellte intensive körperliche Arbeit verrichten, wird sie sogar auf 12°C begrenzt. In Deutschland muss die Beheizung in öffentlichen Bereichen wie Fluren ausgeschaltet werden und es gibt in öffentlichen Gebäuden kein heißes Wasser mehr zum Händewaschen.

    Auch in Spanien darf eine Temperatur von 19 °C im nächsten Winter in Büros, Geschäftsräumen, Kulturstätten, Bahnhöfen und Flughäfen nicht überschritten werden. Diese Regelung soll mindestens bis November 2023 in Kraft bleiben.

    In Frankreich hatte die Regierung Ende Juli zwei Dekrete angekündigt: Das erste soll Geschäfte dazu verpflichten, die Türen geschlossen zu halten, wenn die Heizung oder die Klimaanlage eingeschaltet ist, das zweite verbietet Lichtwerbung zwischen 1 und 6 Uhr morgens. Die Gesetzestexte sollen bis zum 21. September vorliegen.

  • Wie Paris sich an den Klimawandel anzupassen versucht

    Wie Paris sich an den Klimawandel anzupassen versucht

    Nach einem Sommer, der von aufeinanderfolgenden Hitzewellen und einer historischen Dürre geprägt war, steht fest: Paris ist noch nicht bereit, sich den Folgen des Klimawandels zu stellen. Seit mehreren Jahren hat die Hauptstadt jedoch schon zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um sich an die neue Klima-Realität anzupassen. Vor allem aus den Reihen der Umweltschützer wird eine Intensivierung der Bemühungen gefordert. Seit acht Jahren an der Spitze des Pariser Rathauses wiederholt Anne Hidalgo immer wieder diesen Satz: „Ökologie ist der Kampf des Jahrhunderts“ und die französische Hauptstadt „grüner“ zu machen, muss eine Priorität sein. Die Stadt hat allerdings nicht auf die sozialistische Bürgermeisterin gewartet hat, um auf die Auswirkungen des Klimawandels zu reagieren – der erste Klimaplan wurde 2007 unter Bertrand Delanoë ins Leben gerufen. Der Sommer 2022 aber hat deutlich gezeigt, dass die französische Hauptstadt bei weitem noch nicht ausreichend vorbereitet ist. In den asphaltierten S…

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  • Energie: In Wohnhäusern in Frankreich wird diesen Winter weniger geheizt

    Energie: In Wohnhäusern in Frankreich wird diesen Winter weniger geheizt

    Viele Franzosen machen sich bereits bange Gedanken über den Winter, da die Energiekosten auch hierzulande explodieren. Die Behörden fordern bereits jetzt dazu auf, die Heizung im Winter um bis zu 3 °C zu senken.

    Um die Gasabhängigkeit von Russland zu verringern, fordert Europa seine Einwohner offiziell auf, ihren Verbrauch zu senken. „Ich rate allen unseren Landsleuten (…) dringend, die Klimaanlage in diesem Sommer nicht zu stark einzuschalten und die Heiztemperatur in diesem Winter um ein, zwei oder drei Grad zu senken“, sagte Thierry Breton, der EU-Kommissar für den Binnenmarkt, am Mittwoch, dem 17. August, auf dem Sender BFM Business. Die Europäische Union hofft, dass der Gasverbrauch so zwischen dem 1. August und dem 31. März um 15% sinken wird.

    19 °C in Wohnungen nicht überschreiten
    „Ich finde das missbräuchlich. Man kann doch zu Hause machen, was man will“, ärgert sich eine Frau auf dem Sender France 3. „Wir werden frieren“, befürchtet eine andere. Derzeit macht die Heizung zwei Drittel der Energierechnung einer Wohnung in Frankreich aus. Die Temperatur im Winter um ein paar Grad zu senken, würde Geld sparen. „Die Temperatur in Gebäuden, egal ob Wohn- oder Dienstleistungsgebäude, sollte 19 °C nicht überschreiten. Im Durchschnitt liegt man in Frankreich heute (…) bei 21 °C“, stellt Olivier Sidler, Sprecher der Association négaWatt, fest. Fachleute empfehlen auch eine bessere Isolierung von Fenstern oder Rohrleitungen.

  • Energie: Riskiert Frankreich Stromknappheit im nächsten Winter?

    Energie: Riskiert Frankreich Stromknappheit im nächsten Winter?

    Aufgrund der Energiekrise, die Frankreich derzeit erlebt, sind die Strompreise stark gestiegen. Die Preise sind sogar stärker gestiegen als in anderen europäischen Ländern und es gibt Befürchtungen, dass es im nächsten Winter zu Engpässen bei der Stromversorgung kommen könnte. Das Szenario eines allgemeinen Stromausfalls war vor einigen Monaten noch undenkbar, doch inzwischen stellt sich die Frage ernsthaft. Wird Frankreich genug Energie für den Winter haben? Zwischen Januar und Juli 2022 stieg der Preis pro kWh von 81,08 Euro auf 526,9 Euro, das ist sechsmal so hoch. Der geopolitische Kontext spielt bei diesem Anstieg eine entscheidende Rolle und der Krieg in der Ukraine ist einer der Faktoren, die die Preise in die Höhe treiben, aber durchaus nicht der einzige. Überalterung der nuklearen AnlagenEin weiterer Faktor, der die Strompreise in Frankreich in die Höhe treibt, ist die veraltete nukleare Infrastruktur. „Heute sind weniger als 50% der Reaktoren in Betrieb, was ziemlich außergew…

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  • Energiesparen: Élisabeth Borne fordert die Ministerien auf, Vorbild zu sein

    Energiesparen: Élisabeth Borne fordert die Ministerien auf, Vorbild zu sein

    Die Regierung hatte erst kürzlich angekündigt, den Energieverbrauch in Frankreich innerhalb von zwei Jahren im Vergleich zu 2019 um 10% senken zu wollen. Elisabeth Borne will mit gutem Beispiel vorangehen. In einem Rundschreiben an ihre Minister vom Dienstag, dem 26. Juli, das Franceinfo vorliegt, führt die Premierministerin eine Reihe von Maßnahmen ein, um „den Energieverbrauch zu senken und den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen“. „Die internationalen Spannungen, die insbesondere durch den Krieg in der Ukraine hervorgerufen wurden, „sowie die Nichtverfügbarkeit eines Teils des französischen Atomparks zwingen uns zu beispiellosen Anstrengungen im Bereich der Energieeinsparung“, erklärte die Premierministerin, die auch für die Energieplanung Frankreichs zuständig ist. „Diese Maßnahmen sind erforderlich, nicht nur um unsere Energieeffizienz zu verbessern, sondern auch aus Gründen der Vorbildfunktion und der Akzeptanz der Anstrengungen, die von der Gesellschaft als Ganze…

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  • Energie: Supermärkte einigen sich auf Plan zur Energieeinsparung

    Energie: Supermärkte einigen sich auf Plan zur Energieeinsparung

    Die großen französischen Einzelhandelsunternehmen, von E.Leclerc über Picard bis hin zu Carrefour und Casino, haben sich auf einen Plan zur „Energieeinsparung“ geeinigt, der im Herbst umgesetzt werden soll.

    „Angesichts des von der Regierung für diesen Winter angekündigten Risikos von Stromversorgungsengpässen“ hat der Einzelhandelsverband Perifem „gemeinsame und konkrete Maßnahmen“ festgelegt, um auf Energie- oder Umweltthemen einzuwirken und den Energieverbrauch der Geschäfte ab dem 15. Oktober zu senken, so eine am Montag, dem 18. Juli, veröffentlichte Erklärung.

    Vorgesehen ist, die Leuchtreklamen „bei Ladenschluss“ auszuschalten – derzeit ist dies in der Regel erst eine Stunde nach Ladenschluss der Fall – und „die Lichtintensität systematisch zu senken“, indem die Beleuchtung der Verkaufsfläche vor dem Eintreffen des Publikums um die Hälfte und in „kritischen Verbrauchsperioden“ um 30% reduziert wird.

    Die Franzosen sehen sich mit steigenden Energiekosten konfrontiert.
    Vorgesehen sind auch „andere Maßnahmen“ wie z. B. „die Abschaltung der Klimaanlagen in der Nacht, die Einschränkung der Eisproduktion“ und Notfallmaßnahmen, die u. a. die Senkung der Temperatur in den Verkaufsstellen auf 17 Grad vorsehen, falls eine Regulierungsbehörde dies verlangt.

    Emmanuel Macron erklärte in seinem TV-Interview am 14. Juli, dass der Staat einen „Sparplan“ für Energie vorbereite, um der Gefahr von Engpässen aufgrund des Krieges in der Ukraine zu begegnen, und rief dazu auf, „kollektiv in eine Logik der Sparsamkeit einzutreten“.

    Lesen Sie auch: Interview mit Emmanuel Macron anlässlich des Nationalfeiertags zum 14-Juli

    Die Maßnahmen, die von E. Leclerc, Carrefour, Système U, Les Mousquetaires, Intermarché, Auchan, Casino, Franprix, Monoprix, Lidl und Picard beschlossen wurden, sind natürlich auch Sparmaßnahmen für die Einzelhändler, die wie alle Franzosen mit steigenden Energiekosten konfrontiert sind.

    „Dies wird unsere Konsumgewohnheiten grundlegend verändern“.
    Die Stromrechnung macht bis zu 30% des Nettoergebnisses der Einzelhändler aus. Daher ist es „wesentlich, die Energierechnung zu senken und sich gemeinsam zu mobilisieren, um eine zu starke Auswirkung auf die Preise für die Verbraucher zu vermeiden“, erklärt der Verband. Das Gesetz „Élan“ sieht außerdem eine Senkung des Energieverbrauchs der Geschäfte um mindestens 40% bis 2030 vor.

    „Die Zeit ist reif für einen sparsamen Umgang mit Energie, das wird unsere Konsumgewohnheiten grundlegend verändern“, meint der Präsident des Verbands, Thierry Cotillard, in der Pressemitteilung von Perifem.