Schlagwort: Energie sparen

  • Stromverbrauch in Frankreich ist um 5% und der Gasverbrauch um 14% gesunken

    Stromverbrauch in Frankreich ist um 5% und der Gasverbrauch um 14% gesunken

    Ministerin Agnès Pannier-Runacher gibt Zahlen des Stromnetzbetreibers RTE weiter. Sie mahnt die Franzosen auch dazu, bei der Wahl ihres Stromanbieters „aufmerksam“ zu sein. Der Betreiber des französischen Stromnetzes RTE hat der Regierung am Dienstag mitgeteilt, „dass der Stromverbrauch um 5% gesunken ist“, wie die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, am Mittwoch, dem 19. Oktober, auf Franceinfo mitteilte. Dieser Verbrauch „ist um die klimatischen Unwägbarkeiten bereinigt“, präzisiert sie. Die Ministerin versichert außerdem, dass die Regierung „einen zweistelligen Rückgang beim Gasverbrauch“ festgestellt habe, „in der Größenordnung von 14%“. Laut Agnès Pannier-Runacher wird dabei der Verbrauch der Gaskraftwerke nicht berücksichtigt. Die Ministerin für den Energiewandel erinnerte daran, dass sie Anfang Juli die Energieversorger aufgefordert habe, Wege zu finden, wie sie Kunden, „die Energie sparen“, „belohnen“ könnten, und zwar vor dem Hintergrund des nationalen Au…

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  • Energiekrise: Lichtwerbung in Paris nachts bald verboten

    Energiekrise: Lichtwerbung in Paris nachts bald verboten

    Der Stadtrat von Paris verabschiedete am Mittwoch eine Maßnahme, die am 1. Dezember in Kraft treten wird. Laut der Agence de l’environnement et de la maîtrise de l’énergie (Agentur für Umwelt und Energie) verbraucht ein digitaler Werbebildschirm so viel wie ein durchschnittlicher Haushalt für Beleuchtung und Haushaltsgeräte. Die Abschaltung der Werbebeleuchtung in Paris ist beschlossene Sache. Ab dem 1. Dezember muss die Lichtwerbung in Paris von 23:45 Uhr bis 6 Uhr morgens ausgeschaltet werden. Die Bestimmung wurde am Mittwoch, dem 12. Oktober vom Stadtrat verabschiedet. Diese Entscheidung betrifft Clear Channel, einen privaten Betreiber von Informationsschildern mit elektrischer oder elektronischer Anzeige, digitalen, hintergrundbeleuchteten oder rollenden Werbetafeln in Paris. Das Unternehmen JC Decaux, das die beleuchteten Tafeln der Zeitungskioske und die Fahrgastunterstände verwaltet, muss diese ab 1 Uhr nachts abschalten. Nach Angaben aus dem Umfeld der Stadtverwaltung haben die…

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  • In einem Ort in den Alpes-Maritimes verbietet Gemeindeverordnung Wäsche im Freien zu trocknen

    In einem Ort in den Alpes-Maritimes verbietet Gemeindeverordnung Wäsche im Freien zu trocknen

    In Valbonne (Alpes-Maritimes) verbietet eine Gemeindeverordnung den Bewohnern, ihre Wäsche im Freien aufzuhängen. Die Stadtverwaltung begründet dies damit, die Ästhetik des historischen Dorfkerns schützen zu wollen. Der macronistische Abgeordnete Gilles Le Gendre hatte gerade vorgeschlagen, Wäschetrockner abzuschaffen, doch jetzt dürfen die Bewohner des Ortes Valbonne (Alpes-Maritimes) ihre Wäsche nicht mehr im Freien trocknen. Die Bewohner sind entsetzt, um so mehr, da die Franzosen derzeit aufgefordert werden, Energie zu sparen und ihre Haushaltsgeräte so wenig wie möglich zu benutzen. Das Verbot des Freiluft-Wäschetrocknens wurde durch einen städtischen Erlass umgesetzt. Die Stadtverwaltung will mit dieser Maßnahme die Ästhetik des historischen Zentrums von Valbonne und insbesondere des „geschützten Bereichs“ des Dorfes bewahren, wie der Sender TF1 Info berichtet. Bei Zuwiderhandlung müssen die Einwohner mit einer Geldstrafe von 35 Euro rechnen. Eine Petition wird vorbereitet Unter…

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  • Frankreich: Ist Holz eine gute Lösung für die Heizung in diesem Winter?

    Frankreich: Ist Holz eine gute Lösung für die Heizung in diesem Winter?

    Als Reaktion auf die steigenden Energiepreise, explodiert die Nachfrage nach Holz in diesem Jahr. Die französische Regierung hat nun die Einführung einer entsprechenden finanziellen Unterstützung ins Gespräch gebracht. Es war eine Lieferung, auf die Véronique und ihr Mann ungeduldig gewartet hatten. Vier Ster Holz, um nur ein paar Räume in ihrem großen, herrschaftlichen Haus im Cantal zu heizen. Véronique und ihr Mann heizen nur zwei Räume mit einem Holzofen. In diesem Herbst werden die Brennholzverkäufer Frankreichs von Anfragen überschwemmt. Für Holzhändler Gilbert Amblard ist das in 50 Jahren Berufsleben noch nie vorgekommen. Sein gesamter Bestand an trockenem Holz, d. h. 600 Ster, ist bereits verkauft. „Es gibt eine beeindruckende Nachfrage in diesem Jahr. Und wir können sie nicht decken“, sagt er gegenüber France Télévisions. Ein Trend, der bald von der Regierung unterstützt wird?Véroniques letzte Gasrechnung macht schwindelig: 2.034,16 Euro für den Monat Oktober. Eine Rückkehr z…

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  • Energiesparplan der Regierung: Verbraucher können bis zu 1.300 Euro sparen

    Energiesparplan der Regierung: Verbraucher können bis zu 1.300 Euro sparen

    Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Astères zeigte am Donnerstag, 6. Oktober, dass die Franzosen bis zu 1.300 Euro sparen können, wenn sie die von der Regierung empfohlenen Leitmaßnahmen befolgen. Die Regierung hat am Donnerstag, dem 6. Oktober, ihren Plan zur Energieeinsparung vorgestellt. Eine von dem Sender BFMTV veröffentlichte Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Astères bestätigt, dass französische Haushalte etwa 1.300 Euro sparen können, wenn sie sich an den Plan halten. Laut der Studie könnte ein Haushalt, der sich an die wichtigsten Maßnahmen des Energiesparplans hält, 3,4% an Kaufkraft gewinnen, was 1.312 Euro entspricht. Der Großteil dieser Einsparungen werde vor allem im Bereich der Mobilität realisiert. Fahrgemeinschaften, Geschwindigkeit, Heizung Wenn man den Empfehlungen der Regierung folgt, die Fahrgemeinschaften empfiehlt, könnte allein dies zu einem jährlichen Gewinn von 1.000 Euro pro Haushalt führen. „Es wurde geschätzt, dass ein französischer Haush…

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  • Das enthält der Energiesparplan der französischen Regierung

    Das enthält der Energiesparplan der französischen Regierung

    Die französische Regierung hat am Donnerstag eine Reihe von Energiesparmaßnahmen vorgestellt, um Stromausfälle in diesem Winter zu vermeiden. Der Plan soll Frankreich auch auf den richtigen Weg zu seinen längerfristigen Zielen im Kampf gegen die globale Erwärmung führen. Die französische Regierung hat am Donnerstag, dem 6. Oktober, einen Plan zur Energieeinsparung mit 15 Punkten vorgestellt, um den Winter ohne Stromausfälle zu überstehen, aber auch um die Franzosen auf die viel weiterreichenden Einsparungen und Umstellungen vorzubereiten, die der Klimadringlichkeit geschuldet sind. „Es besteht dringender Handlungsbedarf, der Kampf wird nicht im Winter 2022-2023 enden“, sagte die Ministerin für die Energiewende, Agnès Pannier-Runacher, vor ihren Minister-Kollegen, Unternehmern und anderen Verantwortlichen.

    Die Ministerin rief zur „allgemeinen Mobilisierung“ des ganzen Landes auf, um in zwei Jahren „10% Reduktion des Energiever…

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  • Emmanuel Macron: „Wenn wir uns alle mobilisieren…überstehen wir den Winter“

    Emmanuel Macron: „Wenn wir uns alle mobilisieren…überstehen wir den Winter“

    Die Regierung stellt am Donnerstagnachmittag ihren Plan zur Energieeinsparung vor, mit dem sie sich auf einen schwierigen Winter ohne russisches Gas und mit vielen abgeschalteten Atomreaktoren vorbereiten will. „Wenn die ganze Nation es schafft, dieses Ziel einzuhalten, was rein freiwillig ist – dann braucht es keine Gesetze und Dekrete, keine komplizierten Dinge -, wenn wir uns alle mobilisieren, um es einzuhalten, überstehen wir in den schlimmsten Szenarien den Winter.“ Emmanuel Macron rief heute die Franzosen und insbesondere die Unternehmen erneut dazu auf, unverzüglich Maßnahmen zur Energieeinsparung umzusetzen, was es Frankreich ermöglichen würde, „den Winter zu überstehen“, selbst wenn er hart ist. Der Staatschef sprach vor Unternehmern auf der Bpifrance Inno Génération (BIG) in Paris. Er verteidigte den Energiesparplan, den die Regierung am Donnerstagnachmittag vorlegen will. Der Staatschef kündigte an, dass er in Kürze die Verantwortlichen der 50 großen französischen Industrie…

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  • Frankreich hat volle Gasreserven für den Winter

    Frankreich hat volle Gasreserven für den Winter

    Die Energie-Regulierungskommission gibt bekannt, dass die Gasreserven Frankreichs für diesen Winter voll sind. Die Franzosen werden dennoch aufgefordert, „eine massive kollektive Anstrengung“ zu unternehmen, um den Energieverbrauch zu senken.

    Die französischen Gasreserven sind kurz vor dem Winter fast vollständig gefüllt, wie die französische Energie-Regulierungskommission (CRE) am Mittwoch bekannt gab. Sie forderte dennoch „massive kollektive Anstrengungen zur Senkung unseres Energieverbrauchs“. Die Füllstände der Speicher für den Winter 2022/2023 stünden derzeit bei mehr als 99%, erklärte die CRE in einer Pressemitteilung. Frankreich ist damit nach Belgien und Portugal das dritte europäische Land, das seine Erdgasspeicherkapazitäten annähernd maximal gefüllt hat.

    Mit 130 TWh entsprechen diese Reserven, die ein „über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegendes Niveau“ erreicht haben, „etwa 2/3 des Winterverbrauchs der Industrie und der Privathaushalte“ in Frankreich, so die CRE. Die Kommission warnt vor „Spannungssituationen, die je nach Härte des Winters dennoch möglich sind“. „Eine massive kollektive Anstrengung zur Senkung unseres Energieverbrauchs, an der sich Unternehmen, Verwaltungen, Körperschaften und Privatpersonen beteiligen, ist daher unerlässlich“. Die beiden mit der Speicherung beauftragten Unternehmen, die Engie-Tochter Storengy und Teréga, erklärten in einer gemeinsamen Veröffentlichung: „Um möglichen Spannungssituationen in den kommenden Monaten zuvorzukommen, erscheint eine vernünftige Nutzung der Speicher sowie ein sparsamer Umgang mit dem Gas- und Stromverbrauch ab sofort notwendig“.

    Teréga speichert etwa ein Viertel des Gases in Frankreich, hauptsächlich an Standorten im Südwesten des Landes. Die restlichen drei Viertel verteilen sich auf 14 über das ganze Land verteilte Speicherstätten, die von Storengy betrieben werden und sich in natürlichen unterirdischen Lagerstätten befinden.

    Das Ziel der Regierung, die Erdgasspeicherkapazitäten des Landes bis November zu füllen, ist also erreicht, obwohl die russischen Gasexporte nach Frankreich seit dem 1. September vollständig versiegt sind. Am Donnerstag will die Regierung einen „Plan zur Energieeinsparung“ vorstellen, der alle Bereiche des wirtschaftlichen und sozialen Lebens betreffen und den französischen Energieverbrauch innerhalb von zwei Jahren um 10% senken soll.

    Zwei Szenarien für diesen Winter
    Storengy und Teréga schildern zwei Szenarien, die für diesen Winter in Betracht gezogen werden. „Ein durchschnittlicher Winter ohne ausgeprägte Kältespitzen wird ein insgesamt ausgeglichenes Szenario bringen“, schrieben sie, auch wenn es „wenig Spielraum“ gebe. Im Falle einer schweren oder anhaltenden Kältewelle „kann das Winterdefizit jedoch 16 TWh erreichen, was 5% des üblichen Verbrauchs entspricht“, warnen die beiden Unternehmen. Um Stromausfälle zu vermeiden, müssten sicherheitshalber Sparmaßnahmen ergriffen werden, und „alle Quellen müssen mobilisiert werden“, um den Verbrauch zu decken. Neben Frankreich, Belgien und Portugal hat auch Polen seine Reserven mit einem Füllgrad von 98,34%, laut der Datenbank von Gas Infrastructure Europe, fast vollständig füllen können.

    Im Durchschnitt haben die EU-Länder ihre Speicherkapazitäten in Erwartung eines Winters ohne russisches Gas zu 89% gefüllt. Das Land mit dem geringsten Füllstand ist Lettland mit nur 52,75%.

  • Kann Obst und Gemüse der Saison den Energieverbrauch senken?

    Kann Obst und Gemüse der Saison den Energieverbrauch senken?

    Gemüse oder Obst, die in gewärmten Treibhäusern gezüchtet oder künstlich gereift werden, verbrauchen viel mehr Energie als saisonale Produkte. Ist es bald vorbei mit den Erdbeeren, Tomaten und Kirschen, die selbst im Dezember in den Supermarktregalen zum Verkauf angeboten werden? Diese Frage kann man sich stellen, seit Frankreich mit allen Mitteln versucht, seinen Energieverbrauch zu senken.Ist die französische Gesellschaft auf dem Weg zu umweltbewussteren Entscheidungen und dem Ende des Überflusses an verschiedenen Gemüse- und Obstsorten? Tipps zum sparsamen Umgang mit Energie gibt es seit Beginn des Sommers, und je kälter die Monate werden, desto mehr rückt das Thema in den Vordergrund: nicht alle vier Herdplatten in der Küche gleichzeitig aufheizen, das WLAN vor dem Wochenendausflug ausschalten, den Fernseher nicht einschalten, wenn man nicht schaut, oder die Heizung nicht höher als 19 Grad aufzudrehen. Energie sparen fängt allerdings schon auch auf dem Teller an – ganz einfach, ind…

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  • Energiesparen: Eine gut gelüftete Wohnung kann man besser heizen

    Energiesparen: Eine gut gelüftete Wohnung kann man besser heizen

    Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist das Lüften und Belüften der Wohnung, auch im Winter, gut für den Energieverbrauch. In Zeiten der Energiekrise, in denen die Gas- und Strompreise in die Höhe schnellen, zählt auch die kleinste Geste, um die Rechnung in diesem Winter zu senken. Und dazu gehört auch das tägliche Lüften der Wohnung, selbst wenn es sehr kalt ist. Nicht lüften heißt mehr verbrauchen In der Winterzeit, insbesondere wenn die Außentemperaturen unter 0 °C fallen, ist man versucht, die Fenster geschlossen zu halten, um die Wärme zu bewahren. Dennoch ist es wichtig, wenn nicht sogar unerlässlich, Fenster und Türen zu öffnen, um weniger Heizenergie zu verbrauchen. Die Atmung der Bewohner und  tägliches Duschen, Waschen und Kochen erzeugen feinen Wasserdampf in einer Wohnung. Diese Luftfeuchtigkeit erhöht den Energieverbrauch. Denn je trockener die Luft in einer Wohnung ist, desto weniger schwer ist sie zu erwärmen und desto weniger Energie wird verbraucht. „Wenn Sie Ihr Haus durch Öffnen der Fenster lüften, wird die Luft erneuert, die Feuchtigkeit abgeführt und somit Ihre Heizkostenrechnung gesenkt“ wissen Fachleute. Wirksame Lösung Die beste Lösung für eine wirksame Belüftung der Wohnung ist es, die Fenster und Türen weit zu öffnen, um 5 bis 10 Minuten lang einen Luftzug zu erzeugen und sie nicht auf Kippstellung lassen. Auf diese Weise strömt ausreichend saubere und frische Luft in die Innenräume, während warme und feuchte Luft abgeführt wird. Die idealen Zeiten zum Lüften im Winter sind morgens zwischen 8:00 und 11:00 Uhr und abends nach 22:00 Uhr. Am Tag, zwischen 14 und 18 Uhr, ist – insbesondere in Städten – die Luftverschmutzung im Freien am höchsten, weshalb es nicht ratsam ist, ausgerechnet in diesen Stunden die Fenster zu öffnen, um die Luft auszutauschen.