Schlagwort: Dürre und Hitze

  • Dürre: Gibt es in den kommenden Jahren keine Weihnachtsbäume mehr?

    Dürre: Gibt es in den kommenden Jahren keine Weihnachtsbäume mehr?

    Französische Weihnachtsbaumzüchter rechnen mit hohen Verlusten. Die Dürre im Sommer hat Zehntausende junger Bäume getötet.

    Es ist bekannt, dass die Dürre in Frankreich weitreichende Auswirkungen hat – in einigen Regionen ist sogar die Trinkwasserversorgung unterbrochen. Die französischen Landwirte haben die Auswirkungen der historischen Dürre und der Hitzewellen dieses Sommers besonders zu spüren bekommen. Französische Grundnahrungsmittel wie die Käse- und Weinproduktion sind betroffen – und auch die Weihnachtsbaumzüchter melden nun große Verluste.

    Junge Tannen wurden durch die Dürre dezimiert, da ihre Wurzeln noch nicht tief genug waren, um Wasser zu finden.

    Für Tannenbaumproduzenten bedeutet dies einen erheblichen finanziellen Verlust.

    Lesen Sie auch: Klimawandel: Französischen Kühen wird es zu heiss – es kann weniger Käse hergestellt werden

    Franceinfo erklärt, dass der Verlust der jungen Bäume bedeutet, dass eine grosse Menge der investierten Arbeit vernichtet wird. Normalerweise haben mehr als zweijährige Bäume besser und tiefer verankerte Wurzeln und schaffen es dadurch, Dürreperioden besser zu überstehen. Aber bei Juni-Temperaturen von fast 40 Grad Celsius und einer ausgeprägten Trockenheit waren in diesem Jahr die Bedingungen für das Überleben der jungen Bäume denkbar ungünstig.

    Es sieht so aus, dass in diesem Sommer eine ganze Generation von Bäumen in den Zuchtbetrieben und Wäldern verloren gegangen ist – das entspricht etwa 20.000 potentiellen Weihnachtsbäumen.

    Nun müssen die Weihnachtsbaumproduzenten die verlorenen Bäume ersetzen. Das bedeutet wahrscheinlich mindestens 30.000 € Mehrkosten und viel Arbeit pro Betrieb. Es müssen neue und tiefere Parzellen ausgehoben werden, damit auch die jungen Bäume näher an das Grundwasser gelangen und so hoffentlich am Leben bleiben.

    Für die Kunden gibt es aber eine gute Nachricht: Die Weihnachtszeit im Jahr 2022 wird nicht betroffen sein, da zu Weihnachten die älteren Bäume (in der Regel fünf Jahre alt oder älter) verkauft werden – allerdings wahrscheinlich zu einem höheren Preis aufgrund der Inflation.

  • Dürre: Katastrophale  Honigernte – ganze Bienenkolonien verschwinden

    Dürre: Katastrophale Honigernte – ganze Bienenkolonien verschwinden

    Die Bienensaison 2022 fällt extrem schlecht aus. Die Hitzewelle im Sommer hat das Leben in den Bienenstöcken völlig durcheinander gebracht. Es gibt nicht genug Blumen, wenig Nektar und die Imker müssen bereits die Bienen füttern, weil es ihnen an ausreichender natürlicher Nahrung fehlt, um gut durch…

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  • Serbien: Relikte der Vergangenheit tauchen bei Niedrigwasser in der Donau auf

    Serbien: Relikte der Vergangenheit tauchen bei Niedrigwasser in der Donau auf

    Der Wasserstand der Donau ist aufgrund der außergewöhnlichen Trockenheit in diesem Sommer besonders niedrig. Jetzt tauchen gesunkene Kriegsschiffe auf und geben Anlass zur Sorge.

    Zuerst waren es Sandbänke, die in einem Teil der Donau bei Prahovo (Serbien) auftauchen, dann Schatten unter der Wasseroberfläche, bevor nun imposante Schiffswracks zum Vorschein kommen. Der Fluss hat seit einem Jahrhundert einen seiner niedrigsten Wasserstände und gibt jetzt gefährliche Überbleibsel aus der Vergangenheit preis. Dazu gehören Kriegsschiffe Hitler-Deutschlands, die hier vor fast 80 Jahren versenkt wurden. Etwa 20 Schiffe sind inzwischen wieder aufgetaucht. Aufgrund der Dürre in diesem Sommer liegt der Fluss deutlich unter seinem normalen Wasserstand.

    „Wir schätzen, dass sich hier in der Donau noch 100 Tonnen Sprengstoff befinden“.
    Lange Zeit existierten diese Schiffe nur auf Unterwasserkarten. Zusammen mit den Wracks taucht auch eine andere Bedrohung wieder auf. Die Munition der Kriegsschiffe wurde nie gesichert. „Manchmal kann man in der Nähe der Wracks Unterwasserminen ausmachen. Man schätzt, dass es hier in der Donau noch 100 Tonnen Sprengstoff gibt“, erklärt Saša Markovi, Kapitän eines Binnenschifffahrtsunternehmens gegenüber Franceinfo.

    Auch mehrere andere Länder, durch die die Donau fließt, schlagen derzeit Alarm. Der niedrige Wasserstand des Flusses führt zu ernsten Bewässerungsproblemen in der Landwirtschaft, aber auch, wie in Budapest, Ungarn, zu großen Sorgen um die Versorgung mit fließendem Trinkwasser.

  • Klimawandel: Französischen Kühen wird es zu heiss – es kann weniger Käse hergestellt werden

    Klimawandel: Französischen Kühen wird es zu heiss – es kann weniger Käse hergestellt werden

    Die Rekordhitze und die Dürre in Frankreich haben auch die Weiden unter den schneebedeckten Alpengipfeln nicht verschont. Die Kühe finden kaum genügend Gras, um ausreichend Milch für den Reblochon und andere bekannte Käsesorten zu produzieren.

    Alles ist gelb und verdorrt, also müssen die Bauern ihre Kuhherden einen Monat früher von den Weiden im Hochland holen.

    Touristen, die auf der Suche nach Abkühlung sind, strömen in diesem Sommer in Scharen in die Alpen, wo der Kauf von Reblochon-Käse aus Rohmilch und anderen handgemachten Käsesorten direkt von den lokalen Erzeugern sehr beliebt ist. Doch in diesem Jahr gehen einige leer aus – die Kühe bekommen nicht die gewohnte Menge frisches Gras, und ihre Milch ist deshalb weniger gehaltvoll.

    Der Juli war in Frankreich der trockenste Monat seit 1961, und Hitzewellen ließen die Temperaturen auch auf den Alpen in der Nähe von La Clusaz an mehreren Tagen auf über 30 Grad ansteigen. Was ein absolutes Novum ist.

    „Wir verlieren pro Kuh und Tag einen Reblochon, das sind in einer Woche 300 Käse weniger“, klagen französische Milchbauern.

    Für jeden Käse mit etwa 450 Gramm werden laut der Richtlinien des Nationalen Instituts für Herkunft und Qualität (INAO), das über die strengen französischen Lebensmittel- und Weinbezeichnungen wacht, etwa vier Liter Milch benötigt.

    Das Schlimmste ist, dass gerade dann, wenn viele Touristen kommen, nicht genug Käse für alle produziert werden kann – den Käsereien geht die Ware aus.

    Obwohl viele Landwirte bereits ihre Winterfuttervorräte aufgebraucht haben, liegt die Milchproduktion in der Region nach Angaben des Käseproduzentenverbands AFTAlp um 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

    Im Frühsommer bereits musste die Produktion des AOP-Käses Salars – einer Spezialität des Cantal in Zentralfrankreich – eingestellt werden, weil die Kühe wegen der Dürre nicht ausreichen mit frischem Gras gefüttert werden konnten.

    Viele Landwirte befürchten, dass die seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs steigenden Kosten für Futtermittel, Gas und Strom einen Teufelskreis in Gang setzen könnten und manchen Betrieben in den kommenden Monaten ein Überleben erschweren könnte.

    Die Preise für viele Käsesorten mussten bereits angehoben werden und sie werden wahrscheinlich noch einmal um etwa fünf bis acht Prozent verteuert werden müssen, um die Auswirkungen der diesjährigen Trockenheit und der Kriegsfolgen auszugleichen.

    Landwirte und Käsereien hoffen, dass sich die Produktion im kommenden Winter wieder erholen kann, aber es wird schwer sein, wieder aufzuholen, was man im Sommer verloren hat.

  • Abwasser, Meerwasser, Regenwasser – was kann gegen die Dürre helfen

    Abwasser, Meerwasser, Regenwasser – was kann gegen die Dürre helfen

    Seit Ende Juli ist Frankreich mit einer historischen Dürre konfrontiert, die in weiten Teilen des Landes zu hoher Wasserknappheit geführt hat. Da sich dieses Szenario aufgrund des Klimawandels wahrscheinlich in den kommenden Jahren wiederholen wird, suchen Wissenschaftler nach neuen Ressourcen. Sie lassen sich von Pionieren im Ausland, insbesondere in Wüstenländern, inspirieren und experimentieren mit verschiedenen Techniken.

    In rund 100 französischen Gemeinden sind die öffentlichen Leitungen abgestellt und es fließt kein Wasser mehr aus den Hähnen. Die außergewöhnliche Trockenheit, die das Land seit Ende Juli heimsucht – die schwerste seit 1959 – hat Flüsse und Grundwasser austrocknen lassen. Die Regierung, die Kommunalverwaltungen haben strenge Beschränkungen einführen müssen und müssen zum Teil das Trinkwasser in Tankwagen heran holen oder in Flaschen verteilten.

    Gleichzeitig fangen Experten und Wissenschaftler an, nach neuen Wegen suchen, um Wasser bereitzustellen und zu nutzen. In einigen Ländern sind einige dieser Ideen bereits weit verbreitet, doch in Frankreich haben sie noch Schwierigkeiten, sich durchzusetzen, was oft auf strenge Vorschriften und Umweltbedenken zurückzuführen ist.

    Wiederverwendung von Abwasser
    „Frankreich und die Europäische Union müssen die Wiederverwendung von Abwasser modernisieren“, eird Julie Mendret, Forscherin am Institut für Membranen der Universität Montpellier, von France 24 zitiert. „Heute werden in Frankreich weniger als 1% des Brauchwassers aufbereitet und wiederverwendet. In Italien sind es 8% und in Spanien 14%“, erläutert sie. „Wir sind weit entfernt von einigen Ländern, in denen dies völlig normal ist, insbesondere in Golfstaaten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Katar. In Israel, das in diesem Bereich Pionierarbeit leistet, liegt der Anteil bei 80%.“

    In Europa wird das Wasser, das in unseren Wasserhähnen landet, aus dem Grundwasser gewonnen und dann in Trinkwasseraufbereitungsanlagen gereinigt. Nach dem Verbrauch wird es in Kläranlagen gereinigt, bevor es wieder in Flüsse geleitet wird. Würde es entsprechend bearbeitet, könnte es wieder in die Wasserleitungen zurückgeführt werden.

    In Frankreich werden täglich 19.000 m3 Abwasser wiederverwendet, um landwirtschaftliche Kulturen zu bewässern und Golfplätze zu bewässern. „Man könnte diese Verwendungszwecke durchaus ausweiten, um Straßen zu reinigen oder Grünflächen zu bewässern“, versichert Julie Mendret. „Und warum nicht noch einen Schritt weiter gehen und aus diesem recycelten Wasser wieder Trinkwasser reproduzieren?“

    In der Vendée wird das Jourdain-Projekt demnächst mit einer solchen Lösung experimentieren. Anstatt ins Meer geleitet zu werden, soll ein Teil des Wassers aus der Kläranlage der Gemeinde Les Sables-d’Olonne ausgeleitet und aufbereitet werden, bevor es wieder in die Trinkwasserkreisläufe eingespeist wird. Das wäre eine europäische Premiere, wird aber zum Beispiel in Singapur und sogar im afrikanischen Namibia bereits umgesetzt.

    Ihrer Meinung nach wird Frankreich durch „zu anspruchsvolle Vorschriften“ und Schwierigkeiten bei der Akzeptanz solcher Projekte auf lokaler Ebene gebremst. Im März hat die Regierung jedoch die Verwendungsmöglichkeiten für wiederaufbereitetes Wasser ausgeweitet, um das Grundwasser aufzufüllen oder Brände zu bekämpfen. Auf europäischer Ebene riefen die Mitgliedsländer am 3. August dazu auf, solche Projekte schneller voranzutreiben.

    Klar ist allerdings auch, dass nicht alles Wasser wiederverwertet werden kann. Nicht selten ist es unerlässlich, das geklärte Wasser wieder in Flüsse einzuleiten, um die Fließgeschwindigkeit aufrechtzuerhalten und die Artenvielfalt zu schützen. Aber solche Optionen bleiben vor allem für Küstengebiete, in denen Abwasser oft ins Meer geleitet wird, sehr interessant. Ins Meer abgeleitetes geklärtes Brauchwasser ist verlorenes Süßwasser.

    Nutzung von Regenwasser
    Experten und Expertinnen rufen dazu auf, die Nutzung von Regenwasser, das a priori nicht trinkbar ist, in Privathaushalten zu einzuführen. In Frankreich ist das gesamte Wasser, das für die verschiedensten Anwendungen verbraucht wird, wertvolles Trinkwasser. Bisher darf man in Frankreich Regenwasser nur zum Gießen des Gartens verwenden. In Belgien oder Deutschland funktionieren viele Häuser bereits schon seit einige Zeit mit Zweikreissystemen: Das Trinkwasser kommt nur in die Wasserhähne, um es zu trinken und zu duschen. Der Rest, Toilettenspülungen etc., wird mit Regenwasser gespeist, das in individuellen Tanks gelagert wird.

    Mit entsprechenden Systemen könnte man dieses nicht trinkbares Wasser sogar mehrfach verwenden. Einige L$änder recyceln es drei- oder viermal. In Israel sind es fünf oder sechs Kreisläufe, die diese „graue“ Wasser durchläuft.

    Meerwasser entsalzen
    Auf Korsika und in der Bretagne, in den kleinen Gemeinden Rogliano und auf der Insel Groix, wollten die Bürgermeister angesichts der Dürre eine andere Lösung ausprobieren: die Entsalzung von Meerwasser.

    Wie das Recycling von Abwasser wird auch diese Technik im Ausland bereits häufig eingesetzt. Die Internationale Vereinigung für Entsalzung, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Industrieunternehmen und NGOs, zählt weltweit über 17.000 solcher Anlagen. Insgesamt sind mehr als 300 Millionen Menschen für ihren Wasserbedarf darauf angewiesen. Die größten Nutzer von Entsalzungsanlagen sind Saudi-Arabien und Israel. Auch die nordafrikanischen Maghreb-Staaten haben in den letzten Jahren massiv in diese Technik investiert. In Jordanien etwa soll bis 2026 eine Anlage am Roten Meer errichtet werden, die nach Angaben der Behörden 250 bis 300 Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr produzieren soll, was etwa 750 Millionen Litern Wasser pro Tag entspricht.

    Diese Technik bringt jedoch auch Nachteile mit sich. Entsalzungsanlagen sind sehr energieintensiv und daher für viele Gemeinden noch zu teuer. Vor allem aber produziert sie das Abfallprodukt Salzlauge, deren Entsorgung noch nicht zufriedenstellend geregelt ist. Laut einem UN-Bericht werden im Durchschnitt für jeden erzeugten Liter Süßwasser 1,5 Liter dieses salzhaltigen Schlamms wieder in den Ozean geleitet, was die Ökosysteme durcheinanderbringen kann.

    Nebel und Tau einfangen
    Anderswo auf der Welt gibt es eine Unzahl von Lösungen in kleinerem Maßstab. In Chile zum Beispiel wird Wasser aus dem Nebel gesammelt. Diese Technik, die es schon seit der präkolumbianischen Zeit gibt, ist sehr einfach: An nebligen Tagen werden engmaschige Netze aufgestellt. Die kleinen Wassertröpfchen bleiben darin hängen und rieseln dann in Container. Ein billiges, umweltfreundliches und natürliches Verfahren, das jedoch nur unter ganz bestimmten Wetterbedingungen funktioniert.

    Laurent Royon, Forscher am Interdisziplinären Laboratorium für Zukunftsenergien in Paris, untersucht die Möglichkeit, Tautropfen aufzufangen. „Diese Technik könnte überall eingesetzt werden, sogar in Wüsten, wo es nachts kalt ist“, wird der Wissenschaftler von France 24 zitiert. Experimente laufen bereits in Indien, Benin und Marokko. Die Ausbeute ist jedoch mit nur etwa 0,5 Litern pro Kubikmeter Luft und pro Nacht begrenzt.

    Eisberge bewegen, Regen fallen lassen…
    Während alle oben erwähnten Techniken bereits in mehr oder weniger großem Umfang weltweit eingesetzt werden, wollen andere Wissenschaftler noch einen Schritt weiter gehen und versuchen, bisher unerschlossene Wasserreservoirs anzuzapfen. In einer im Mai veröffentlichten Studie mit dem Titel „Unkonventionelle Wasserressourcen“ listen Forscher der Vereinten Nationen ein Dutzend solcher Möglichkeiten auf.

    Doch einige dieser Wege erweisen sich letztlich als kontraproduktiv. Ein Beispiel ist die „Wolkenimpfung“, mit der man Regen auf Kommando auslösen könnte. Die Idee, die seit den 1960er Jahren vor allem in China erforscht wird, besteht darin, das das in der Erdatmosphäre in den Wolken vorhandene Wasser zu nutzen. Nur 10-15% des in den Wolken enthaltenen Wassers fällt letztendlich als Regen. Forscher versuchen, die Niederschlagsmenge zu erhöhen, indem sie Aerosole beispielsweise durch kleine Raketen oder Feuerwerkskörper in die Wolken schiessen. Das Problem ist, dass nicht nur die Wirksamkeit dieser Technik umstritten ist, sondern dass eine Änderung des Wetters auch Kettenreaktionen in anderen Teilen der Welt auslösen könnte, die nur schwer vorhersehbar sind.

    Ebenso umstritten ist die Idee, Eisberge, die aus Süßwasser bestehen, zu bewegen. Fast vierzig Jahre lang beschäftigte dies den französischen Ingenieur Georges Mougin, der versuchte, riesigen Eisblöcke in Länder zu bewegen, die unter Dürre und Trockenheit leiden. Im Jahr 2010 kam man aber zu dem Schluss, dass es fünf Monate und 4.000 Tonnen Öl braucht, um einen Eisberg von Kanada auf die Kanarischen Inseln zu transportieren. Eine Idee also, die zu viele technologische, ökologische und finanzielle Probleme aufwirft.

  • Bald wieder 40 Grad? Neue Hitzewelle für nächste Woche in Frankreich erwartet

    Bald wieder 40 Grad? Neue Hitzewelle für nächste Woche in Frankreich erwartet

    Gerade erst sind die Temperaturen in Frankreich wieder unter die 25-Grad-Marke gefallen, und schon wird ab nächster Woche im Süden des Landes eine neue Hitzewelle erwartet.

    Es wird wieder heiß werden, sehr heiß sogar. Météo France kündigte für die nächste Woche eine neue Hitzewelle an, die sich zunächst auf den Süden konzentrieren und dann auf das ganze Land ausdehnen wird. Das Thermometer soll nochmals auf über 35 Grad klettern.

    Eine vierte Hitzewelle könnte ganz Frankreich in der nächsten Woche erreichen. Den Vorhersagen von Météo France zufolge werden die Temperaturen ab dem Wochenende nach dem Ende der Gewitter und Niederschläge, die wir derzeit erleben, wieder ansteigen.

    40 Grad im Südwesten?
    Ab Samstag über Südfrankreich die Sonne ungetrübt scheinen, ohne eine einzige Wolke am Himmel. Die 30-Grad-Marke wird in den Regionen Hérault und Pyrénées-Orientales sofort erreicht werden. In der anderen Hälfte des Landes wird es am Wochenende noch kühl bleiben, mit Werten zwischen 20 und 26 Grad.

    Ab Dienstag wird es bis zum Ende der Woche heiß und die Sonne kehrt auch in der nördlichen Hälfte des Landes zurück. Am Mittwoch wird es in Toulouse und Bordeaux 31 Grad und in Tarbes und Montélimar 29 Grad warm.

    Laut dem Wetterkanal la Chaîne Météo könnten im Südwesten Frankreichs bis zu 40 Grad erreicht werden. Es ist noch zu früh, um die Dauer und Intensität dieser neuen Hitzewelle mit grosser Genauigkeit zu bestimmen. Derzeit ziehen immer noch heftige Gewitter über das Land.

  • Meteo France bestätigt eine neue Hitzewelle von Mitte der Woche bis zum 14. August

    Meteo France bestätigt eine neue Hitzewelle von Mitte der Woche bis zum 14. August

    Frankreich wird ab Mitte der Woche bis zum 14. August eine vierte Hitzewelle erleben. 

    Die grosse Hitze in diesem Sommer ist noch nicht vorbei. Wie mehrere Meteorologen bereits seit einigen Tagen andeuteten, wird nächste Woche eine neue Hitzewelle in Frankreich eintreffen.

    Meteo France bestätigt, dass die Temperaturen ab der zweiten Hälfte der Woche in ganz Frankreich immer heißer werden können. Eine „wahrscheinliche“ Hitzewelle, so die Meteorologen, „mit Temperaturen, die bis zum nächsten Wochenende sehr hoch sein werden“.

    Bis zu 40°C im Südwesten.
    Laut Vorhersage meldet Meteo France für Donnerstag, den 11. August, 40°C in Montauban 39°C in Albi und Cahors oder 37°C in Toulouse. Für Freitag, den 12. August, 39°C in Albi und Montauban, 38°C in Cahors und Auch und 37°C in Toulouse. Für Samstag, den 13. August: 39°C in Montauban, 38°C in Albi, 37°C in Toulouse, Cahors und Auch. Für Sonntag, den 14. August: 39°C in Albi, 38°C in Montauban, 37°C in Toulouse, Cahors und Auch. Während dieser Tage werden in den meisten Städten im Südwesten Höchsttemperaturen von über 35°C erwartet.

    Lesen Sie auch: Erneute Hitzewelle: Nächste Woche werden schon wieder 40 Grad in Frankreich erwartet!

    Bis zum 15. August wird es in Frankreich weiterhin kaum Niederschläge geben. Lediglich in den Pyrenäen und den Alpen soll es einige Gewitter geben. Das war bereits diese Woche der Fall, mit teils starken Gewittern am Ende des Tages über den Gipfeln der Pyrenäen.

    Warum diese neue Hitze? Der hohe Luftdruck über Westeuropa bremst die Entwicklung von Gewittern, erklärt La Chaîne Météo. Das verstärkt ausserdem die Trockenheit, die derzeit in vielen Departements herrscht, nochmals deutlich.

    Auch nach dem 15. August bleibt es heiß
    Für die Woche nach dem 15. August sagt Météo France voraus, dass die Temperaturen weiterhin über den für die Jahreszeit üblichen Werten liegen dürften, aber etwas niedriger als in der Vorwoche. Das Wetter wird wohl weiterhin trocken sein, mit nur wenigen Wolken und Gewittern.

  • Trockenheit: Wird Frankreich bald das Leitungswasser ausgehen?

    Trockenheit: Wird Frankreich bald das Leitungswasser ausgehen?

    Frankreich wird derzeit von einer „beispiellosen“ Dürre heimgesucht und der Wassermangel wird zur Realität. In Nord-Korsika bleiben nur noch knappe 25 Tage, bevor die Bevölkerung ohne Leitungswasser auskommen muss. Im Departement Var sind bereits drastische Einschränkungen eingeführt worden und die Bewohner sind gezwungen, ihren Verbrauch stark einzuschränken. Und die Krise ist noch lange nicht vorbei …

    25 Tage. Das ist die Zeit, die den Bewohnern Nord-Korsikas noch bleibt, bevor es kein fließendes Wasser mehr geben könnte. Diese beängstigende Feststellung wurde Anfang der Woche von der Präfektur des Inseldepartements veröffentlicht. Und die Maßnahmen, die ergriffen wurden reichen nicht aus, um diesen Termin hinauszuzögern. Die Bewohner bereiten sich darauf vor, dass kein Wasser mehr aus den Hähnen kommt. Verzweifelt ruft der Präfekt des Departements Haute-Corse „zu einer kollektiven und solidarischen Anstrengung auf“, damit weiterhin Leitungswasser geliefert werden kann.

    Lesen Sie dazu auch: Korsika: “In 25 Tagen wird es kein Wasser mehr geben!”

    Inzwischen beunruhigen die Schwierigkeiten bei der Wasserversorgung die höchsten Stellen des Staates. Premierministerin Elisabeth Borne beschloss daher gestern, einen interministeriellen Krisenstab zu aktivieren, um mit der „außergewöhnlichen Dürre“ umzugehen. „Mehr als hundert Gemeinden haben kein Trinkwasser mehr“, beklagte gestern der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu. In einigen dieser Gemeinden wird Trinkwasser mit LKWs angeliefert, „da sich nichts mehr in den Leitungen befindet“. Um dem Wassermangel entgegenzuwirken, „wurden und werden überall dort, wo es notwendig ist, restriktive Maßnahmen ergriffen“.

    Lesen Sie dazu auch: Wasserknappheit: Mehr als 100 Gemeinden in Frankreich ohne Trinkwasser!

    Bereits seit mehreren Tagen bekommen manche Bewohner kein Wasser kehr. Dies ist in einigen Gemeinden im Departement Creuse, im Finistère, aber auch im Departement Var der Fall. In vielen Regionen wird die Grenze für den Wasserverbrauch inzwischen auf 200 Liter pro Tag und Haushalt festgelegt. Duschen, Waschmaschinen, Geschirrspülen… Die Bewohner sind gezwungen, jeden Verbrauch von Leitungswasser zu überdenken.

    Bei Überschreitung des genehmigten Verbrauchs wird der Preis pro m3 Wasser verdoppelt. Es kann sogar soweit gehen, dass der Wasserdurchfluss am Zähler begrenzt wird.

    Was die Pegelstände der Flüsse betrifft, die viele Regionen mit Trinkwasser versorgen, sprechen die Behörden von einer „beispiellosen Situation“. Es gab keine Regenfälle, die es dem Grundwasser und den Flüssen ermöglicht hätten, sich zu regenerieren. Frankreich muss sich auf noch schwierigere Zeiten einstellen: September und Oktober könnten katastrophal werden, wenn es nicht ausreichend regnen sollte.

  • Wasserknappheit: Mehr als 100 Gemeinden in Frankreich ohne Trinkwasser!

    Wasserknappheit: Mehr als 100 Gemeinden in Frankreich ohne Trinkwasser!

    „Mehr als hundert Gemeinden in Frankreich haben heute kein Trinkwasser mehr“, sagte der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, am Freitag bei einem Besuch in der Region Alpes-de-Haute-Provence. In diesen Gemeinden, so der Minister, „gibt es eine Versorgung mit Trinkwasser, das mit Lastwagen herangeholt wird (…), da sich nichts mehr in den Leitungen befindet“. Die Herausforderung bestehe nun darin, eine Reihe von Einschränkungen zu verschärfen, um zu verhindern, dass es in noch mehr Gemeinden so weit kommt. Am Freitag aktivierte Premierministerin Elisabeth Borne einen interministeriellen Krisenstab, der noch am gleichen Tag zusammentreten wird. Dieser soll es ermöglichen, die „notwendigen zivilen Sicherheitsmaßnahmen“ zu koordinieren. „Diese Dürre ist die schlimmste, die jemals in unserem Land registriert wurde“ und „die Wettervorhersagen lassen vermuten, dass die Situation in den nächsten 15 Tagen anhalten oder sogar noch besorgniserregender werden könnte“, schreib…

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  • Waldbrände in Frankreich: Schon mehr als 47.000 Hektar im Jahr 2022 verbrannt

    Waldbrände in Frankreich: Schon mehr als 47.000 Hektar im Jahr 2022 verbrannt

    Am Donnerstagabend, dem 4. August, loderten im Departement Alpes-de-Haute-Provence erneut die Flammen. Die Brände in Niozelles und Rougon sind wieder aufgeflammt und breiten sich weiter aus. Seit Anfang des Jahres sind in Frankreich bereits mindestens 47.286 Hektar Vegetation in Flammen aufgegangen. Das ist eine viermal so grosse Fläche wie die Stadt Paris.

    Noch nie zuvor hat es in Frankreich einen Sommer mit so vielen Bränden gegeben. Innerhalb von 15 Jahren hat sich die verbrannte Fläche vervierfacht. Im Jahr 2022 zählen die Behörden 47.286 Hektar verbrannte Fläche. Das ist ein neuer Rekord. Aufgrund der globalen Erwärmung wird es in Zukunft häufiger zu grossen Bränden kommen. Mittlerweile ist das gesamte Hexagon bedroht. In Frankreich gibt es 3.400 Löschzüge. Nach Angaben der Feuerwehr werden doppelt so viele benötigt.

    Mehr Mittel und Freiwillige
    „Die Verteilung dieser Fahrzeuge ist extrem auf Südfrankreich konzentriert, was bedeutet, dass wir eine ehrgeizige Politik verfolgen müssen, um die Ausrüstung bestimmter Feuerwehr-Kasernen in Nordfrankreich zu verbessern, die ihrerseits dafür sorgen müssen, dass sie gegen die Brände, ein neues Phänomen im Norden, kämpfen können“, erklärte Eric Brocardi, Sprecher der französischen Feuerwehr auf dem Sender France 2. In einem Bericht forderte der Senat den Staat auch dazu auf, mehr in eine bessere Waldplanung zu investieren. Ausserdem braucht es nach Ansicht der Feuerwehr 50.000 freiwillige Feuerwehrleute zusätzlich zu den 200.000, die es heute gibt.