Schlagwort: Drogenschmuggel

  • Südfrankreich: 360 kg Cannabis auf offenem Feld entdeckt

    Südfrankreich: 360 kg Cannabis auf offenem Feld entdeckt

    Am 14. Januar alarmierte ein Spaziergänger die Gendarmerie wegen eines Drogenfunds im Gebiet von Cailhau zwischen Cambieure und Belvèze-du-Razès im Departement Aude.

    Am Sonntagmorgen, dem 14. Januar, wurde ein Spaziergänger auf mehrere Bündel aufmerksam, die mitten auf einem Feld zwischen den Gemeinden Cailhau, Cambieure und Belvèze-du Razès lagen. Es stellte sich heraus, dass sich in den Bündeln Cannabisharz befand. 360 Kilogramm, um genau zu sein, mit einem geschätzten Wiederverkaufswert von fast einer Million Euro.

    Die herbeigerufenen Gendarmen begaben sich an den Fundort, um die notwendigen Feststellungen zu treffen und die Umgebung abzusperren. Nach Informationen der örtlichen Presse kam es zu einer Verfolgungsjagd zwischen den Gendarmen und Personen, die offenbar die wertvolle Ware abholen wollten. Es soll allerdings zu keiner Festnahme gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft Carcassonne, die ein Ermittlungsverfahren wegen Drogenhandels eingeleitet und einen Untersuchungsrichter mit den weiteren Ermittlungen betraut hat, hat bislang keine neuen Erkenntnisse vorgelegt.

    Wie aber konnten diese Drogenbündel mitten auf einem Feld in Razès landen? Nach ersten Informationen könnten sie von einem Hubschrauber oder einem Kleinflugzeug abgeworfen worden sein.

  • Drogenhandel: Abwurf auf See – die neue Technik der Drogenhändler

    Drogenhandel: Abwurf auf See – die neue Technik der Drogenhändler

    Im November fand ein Fischer aus Fécamp (Departement Seine-Maritime) Säcke mit 695 Kilogramm Kokain in seinen Netze. Angesichts der zunehmenden Zollkontrollen und Beschlagnahmungen in den Häfen führen die Drogenhändler neuerdings Operationen durch, bei denen sie die Drogen auf See von ihren Schiffen und Booten abwerfen.

    Im Ärmelkanal schwimmt fast täglich eine unbekannte Menge Kokain. Es war ein unerwarteter Fang, den ein normannischer Fischer aus Fécamp (Seine-Maritime) im November mit seinen Netzen einholte. Er fischte wasserdichte Säcke, die 695 Kilogramm des weißen Pulvers im Wert von etwa 22 Millionen Euro enthielten, aus dem Ärmelkanal. Es ist auch längst nicht mehr ungewöhnlich, dass die Flut Kokain an die französischen Strände spült. Pas-de-Calais, Seine-Maritime, Calvados… Insgesamt sind waren es allein im Jahr 2023 drei Tonnen angeschwemmte Drogen.

    Diese Drogenpakete sind während Abwurfaktionen von Drogenhändlern auf See abgetrieben worden und so verloren gegangen. Die Ladungen wurden wurden wahrscheinlich von einem Handelsschiff auf offener See abgeworfen. Ausgestattet mit einem GPS-Sender werden sie dann von kleineren und schnelleren Booten herausgefischt und unter Umgehung der Häfen an Land gebracht.

    In den Häfen von Le Havre (Departement Seine-Maritime), Antwerpen (Belgien) und Rotterdam (Niederlande) ist die Zahl der Kokainbeschlagnahmungen in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Um den Zollkontrollen zu entgehen, verändern die Schmuggler ständig ihre Praktiken, bald wohl auch mit Drohnen, die von den Schiffen starten, wie die Behörden befürchten. Die französischen Sicherheitsbehörden versprechen für 2024 eine Verschärfung der Kontrollen, auch in den kleinsten Häfen.

  • Schon wieder: Kokainpäckchen an der Küste der Normandie gefunden

    Schon wieder: Kokainpäckchen an der Küste der Normandie gefunden

    Die französischen Küsten werden offensichtlich immer beliebter bei Drogenhändlern, die Pakete mit Kokain mit Schiffen ins land bringen. Die Menge der beschlagnahmten Drogen ist an den Stränden der Normandie in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen.

    Fast zwei Tonnen Kokain wurden in weniger als drei Wochen an der Küste der Normandie aufgesammelt. Das ist in etwa die gleiche Menge wie vor neun Monaten in Néville-sur-Mer (Departement Manche). Damals hatten die Ordnungskräfte Bündel entdeckt, die an Schwimmkörpern und Schwimmwesten befestigt waren. Die Drogen, so heißt es, würden während ihrer Reise nach Frankreich unter Schiffe und Boote gehängt. Die französischen Küsten werden bei Drogenhändlern immer beliebter, um die gesicherten Häfen Nordeuropas zu umgehen.

    In Antwerpen (Belgien) und Rotterdam (Niederlande) wurden mit 110 Tonnen bzw. 47,5 Tonnen etwa die Hälfte aller Kokainbeschlagnahmen auf dem europäischen Kontinent sichergestellt. In Frankreich wurde 2022 mehr als 27 Tonnen sichergestellt, eine Zahl, die sich in den letzten 20 Jahren fast verzehnfacht hat. Seit 2010 hat sich die Verbreitung von Kokain in Europa deutlich verstärkt. Insbesondere nachdem sein Preis seit einigen Jahren erheblich gesunken ist.

  • 3.5 Tonnen Kokain von der französischen Marine in der Karibik beschlagnahmt

    3.5 Tonnen Kokain von der französischen Marine in der Karibik beschlagnahmt

    Die Streitkräfte der französischen Antillen (FAA) geben bekannt, dass sie eine „Rekordbeschlagnahme“ von 3,5 Tonnen Kokain auf einem venezolanischen Fischereischiff vorgenommen haben, das südöstlich der Insel Barbados kreuzte.

    Die Streitkräfte der französischen Antillen (FAA) haben bereits am 28. November auf einem venezolanischen Fischerboot, das südöstlich der Insel Barbados unterwegs war, etwa 3,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt, wie sie in einer Erklärung bekannt gaben.

    Das Patrouillenboot „La Combattante“ habe das verdächtige Schiff am 28. November abgefangen und die Besatzungsmitglieder und die Ladung den venezolanischen Behörden übergeben, so die FAA. Die Drogen waren in 119 Paketen verpackt.

    Die Besatzungsmitglieder und ihre Ladung wurden noch auf See an die venezolanischen Behörden übergeben.

    Dies ist der siebte Drogenfund der französischen Streitkräfte auf den Antillen in diesem Jahr. Damit haben sie insgesamt 10 Tonnen Drogen vom Markt genommen.

  • Drogenhandel: 2 T Cannabis mit Wiederverkaufswert von 10 Mill € in Toulouse beschlagnahmt

    Drogenhandel: 2 T Cannabis mit Wiederverkaufswert von 10 Mill € in Toulouse beschlagnahmt

    Großer Drogenfund der französischen Zollbeamten an der Mautstelle Nord in Toulouse (Haute-Garonne). Fast zwei Tonnen Cannabisharz wurden in einem Fahrzeug aus Spanien entdeckt.

    Am Freitag, dem 20. Oktober, gelang Zollbeamten an der Mautstelle Nord in Toulouse eine umfangreiche Drogenbeschlagnahme. In einem aus Spanien kommenden Fahrzeug wurden fast zwei Tonnen Cannabisharz gefunden. Der Einsatz des Zolls wurde aufgrund zuverlässiger Informationen über einen potenziellen Drogenkonvoi ausgelöst, wie die Zeitung Dépêche du Midi berichtete.

    Das Fahrzeug des Drogenkuriers wurd beim Passieren der Mautschranke angehalten. Bei der Durchsuchung des Wagens wurden 1,7 Tonnen Cannabisharz gefunden, was einem geschätzten Wiederverkaufswert von über 10 Millionen Euro entspricht. Der 24-jährige Fahrer, der den Behörden bereits wegen ähnlicher Vorfälle bekannt war, wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Aufgrund der Menge der beschlagnahmten Drogen übergab die Staatsanwaltschaft Toulouse die Ermittlungen an die interregionale Fachgerichtsbarkeit (JIRS) in Bordeaux, die auf die Bekämpfung der organisierten Kriminalität spezialisiert ist. Die laufenden Ermittlungen sollen versuchen, das endgültige Ziel der Drogenlieferung zu ermitteln.

  • Mutter und Söhne am Flughafen Blagnac mit 3,5 Kilogramm Kokain am Körper festgenommen

    Mutter und Söhne am Flughafen Blagnac mit 3,5 Kilogramm Kokain am Körper festgenommen

    Zwei Brüder im Alter von 22 und 28 Jahren sowie ihre 57-jährige Mutter werden des Drogenschmuggels verdächtigt. Gegen die drei Personen, die am Mittwoch und Donnerstag von der Gebietsdirektion der Kriminalpolizei in Toulouse festgenommen wurden, wird jetzt Anklage erhoben.

    Gegen die beiden Männer und ihre Mutter, die verdächtigt werden, 3,5 Kilogramm Kokain von Brasilien nach Frankreich transportiert zu haben, wurde Anklage erhoben. Der Staatsanwalt beantragte Untersuchungshaft für die beiden Brüder im Alter von 22 und 28 Jahren und ihre 57-jährige Mutter. Sie wurden alle am Samstagabend inhaftiert. Die Söhne der Frau sind Wiederholungstäter.

    Die Polizeioperation begann bereits am 5. Juli mit einem Anruf der Drogenermittler (OFAST) aus Nanterre (92). An diesem Tag warnen die Pariser Polizisten ihre Kollegen in Toulouse, dass ein Passagier auf einem Flug aus Brasilien mit großer Wahrscheinlichkeit Kokain bei sich haben wird. Die Beschreibung wird an die gesamte Abteilung weitergegeben, die am späten Nachmittag in die Ankunftshalle des Flughafens Toulouse-Blagnac ausrückt. Wie erwartet ist der Flug pünktlich und auch die erwartete Person erscheint. Der Drogenkurier reist jedoch nicht allein, seine Mutter begleitet ihn. Der Schmuggler wird zunächst unauffällig überwacht und schließlich kontrolliert, nachdem er seinen Koffer abgeholt hat. Die ersten Abtastungen durch die Beamten zeigen abnormale Formen unter der Kleidung des Mannes und seiner Mutter, doch die beiden Verdächtigen sind schlagfertig. Sie geben an, unter Rückenschmerzen zu leiden und deshalb zahlreiche Schmerzpflaster auf ihre Körper geklebt zu haben. Nach einer Überprüfung stellt die Kriminalpolizei allerdings fest, dass sie mehr als 3,5 Kilogramm Kokain an den Körper geklebt mit sich führen. Genug für eine sofortige Verhaftung.

    Untersuchungshaft beantragt
    Bei den Vernehmungen erklären die beiden Verdächtigen, dass sie eine Woche in Brasilien verbracht hatten, bevor sie gegen eine Bezahlung von jeweils 20.000 € als Drogenkuriere angeheuert wurden. Diese Version wird allerdings durch die Polizei in Frage gestellt. Die Ermittler sind davon überzeugt, dass der zweite Sohn der Frau, der in Castelnaudary wohnhaft ist, der eigentliche Empfänger der Ware ist. Er wurde am Donnerstag nur wenige Stunden nach seiner Mutter und seinem Bruder festgenommen. Nach den Anhörungen, die keine weiteren konkreten Hinweise ergaben, wurde das Familientrio am Samstag an die Staatsanwaltschaft Toulouse überwiesen. Am frühen Nachmittag eröffnete die Staatsanwaltschaft ein gerichtliches Ermittlungsverfahren und beantragte beim. zuständigen Richter Untersuchungshaft.

  • Ardèche: Ein mit Drogen beladenes Flugzeug wird von Kampfjet abgefangen

    Ardèche: Ein mit Drogen beladenes Flugzeug wird von Kampfjet abgefangen

    In der Ardèche wurde am Samstag, dem 24. Juni, ein verdächtiges Kleinflugzeug von einer Rafale der französischen Luftwaffe abgefangen. In seiner Panik warf der Pilot Pakete mit Drogen ab.

    Am Samstagnachmittag, dem 24. Juni, zerriss ein lauter Knall den Himmel über der Landschaft der Ardèche. „Es klang wie ein Jagdflugzeug, das die Schallmauer durchbricht“, berichtet ein Augenzeuge auf dem Sender France 2. Eine Rafale nahm die Verfolgung eines kleinen, mit Drogen beladenen Sportflugzeugs auf, das in Deutschland gestartet war. Das Verhalten des Kleinflugzeugs alarmierte die Behörden. Es flog unter anderem über das Atomkraftwerk Fessenheim, eine Flugverbotszone.

    Die Drogenpakete von der Gendarmerie gefunden
    Das überwachte Flugzeug wurde von einer Rafale der französischen Luftwaffe bis über die Ardèche verfolgt. In Panik warf der Pilot seine Ladung der synthetischen Droge Meta-Amphetamin aus dem kleinen Flieger. Er landete auf dem Flugplatz von Aubenas, versuchte zu Fuß zu flüchten und bedrohte das Personal, bevor er festgenommen werden konnte. Die abgeworfenen Päckchen wurden von der Gendarmerie gefunden. Der Pilot wurde in Polizeigewahrsam genommen.

  • Drogen: Zwei Tonnen Kokain an den Stränden des Cotentin gefunden

    Drogen: Zwei Tonnen Kokain an den Stränden des Cotentin gefunden

    An der Küste des Cotentin werden schon seit Tagen angeschwemmte Kokainpäckchen gefunden. Die Ermittler versuhen, Hinweise auf ihre Herkunft zu finden. Rund 100 Gendarmen und Polizisten sind im Einsatz.

    Seit mehr als zwei Wochen rätseln die Ermittler. Woher kamen die Kokainpäckchen, die an den Stränden des Cotentin angespült wurden? Zwei Tonnen Drogen in luftdichten Säcken wurden bisher gefunden. Seitdem ist ein großes Aufgebot an Einsatzkräften im Einsatz. Rund 100 Polizisten und Gendarmen führen Ermittlungen durch und überwachen die Strände. Am Dienstag, dem 14. März, sagte einer der Gendarmen: „Eine solche Menge ist für uns absolut nicht normal“.

    Einem lokalen Journalisten zufolge beobachteten die Anwohner tagsüber und nachts ein seltsames Spiel. Quads würden über den Strand fahren und dabei ihre Scheinwerfer ein- und ausschalten. Die Anwohner vermuten, es könnte sich um Personen handeln, die auf der Suche nach Kokainpäckchen sind. Die Ermittler glauben, dass die Drogen aus Kolumbien, Peru oder Bolivien kamen, bevor sie an der französischen Küste angespült wurden. Ein Detail fiel den Ermittlern besonders auf: die Rettungswesten, die die Kokainbündel umgaben. Ihrer Meinung nach ist dies der Beweis dafür, dass das Kokain in Schiffen über das kam, bevor es an einem bestimmten Punkt abgeworfen wurde. Für die Schmuggler bedeutet der Verlust von zwei Tonnen Drogen einen Verlust beim Verkauf von etwa 500 Millionen Euro.

  • Seine-Maritime: Der Hafen von Le Havre im Visier der Drogenhändler

    Seine-Maritime: Der Hafen von Le Havre im Visier der Drogenhändler

    Le Havre, Seine-Maritime, ist der größte Frachthafen Frankreichs, aber nach Angaben der Behörden auch das wichtigste Einfallstor für den Kokainhandel.

    Das in Südamerika produzierte Kokain gelangt in den Hafen von Le Havre (Seine-Maritime), versteckt in einigen der drei Millionen Container, die jedes Jahr entladen werden. Das weiße Pulver kann mit anderer Ware vermischt oder in Säcken versteckt werden. Nach Rückgängen ist die Menge der beschlagnahmten Drogen in den letzten beiden Jahren wieder deutlich gestiegen.

    Mindestens sieben Tonnen Kokain im Jahr 2022 abgefangen.
    Im Jahr 2022 fing der Zoll in Le Havre mindestens sieben Tonnen Kokain ab. Der Schmuggel durchzieht den Hafen und das Thema ist offensichtlich sehr heikel. Weder die Staatsanwaltschaft noch die Hafenarbeiter waren bereit, den Teams von France Télévisions Rede und Antwort zu stehen. Im April 2022 kam es am helllichten Tag und inmitten von unbeteiligten Autofahrern zu Schusswechseln zwischen Drogenhändlern und der Polizei. Die Drogenhändler wollten eine große Kokainlieferung abholen und machten deutlich, das sie für ihre Ware buchstäblich alles tun.

  • Millau: 89 Kilo Cannabis in Getränkeautomaten gefunden

    Millau: 89 Kilo Cannabis in Getränkeautomaten gefunden

    Am Freitag, dem 22. Oktober, beschlagnahmten Zollbeamte in Millau 89 Kilo Cannabis, das in zwei gebrauchten Getränkeautomaten versteckt war. Der Fall wurde zur weiteren Untersuchung an die Kriminalpolizei übergeben.

    Am Freitag, den 22. Oktober, beschlagnahmten Zollbeamte in Millau 89 Kilo Cannabiskraut… in zwei gebrauchten Getränkeautomaten. Die Beamten aus dem Aveyron waren auf der Autobahn A75 im Einsatz, als sie einen Kleinlastwagen kontrollierten. Die Automaten sollten von Spanien nach Deutschland transportiert werden, berichtet der Sender France Bleu.

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    Der Verkaufswert der Drogen wird auf 900.000 Euro geschätzt. An Bord des LKWs wurden auch 750 Gramm Kokain und etwa 100 Gramm Cannabisharz gefunden. Auf Twitter bestätigte die Generaldirektion des Zolls, dass der Fall zur weiteren Untersuchung an die Kriminalpolizei übergeben wurde.