Schlagwort: Drogenschmuggel

  • Frankreichs Kokainkrise: Rekordmengen an Drogen beschlagnahmt – und noch kein Ende in Sicht

    Frankreichs Kokainkrise: Rekordmengen an Drogen beschlagnahmt – und noch kein Ende in Sicht

    Das Jahr 2024 markiert einen traurigen Rekord für Frankreich: Fast 45 Tonnen Kokain wurden bereits beschlagnahmt – doppelt so viel wie im gesamten Vorjahr. Diese Zahlen werfen Fragen auf: Zeigen sie den Erfolg verstärkter Polizeiarbeit oder eine dramatische Zunahme des Drogenhandels? Ein „weißer Tsunami“ über Europa Mit 44,8 Tonnen beschlagnahmter Kokainladungen bis Oktober 2024 hat Frankreich einen beispiellosen Meilenstein erreicht. Louis Laugier, der neue Generaldirektor der Nationalpolizei, präsentierte diese Zahlen vor der Senatskommission und betonte zugleich, dass die Herausforderungen im Kampf gegen den Drogenhandel immens bleiben. Die bevorzugte Einfallsroute des weißen Pulvers nach Europa führt über die großen Häfen: Antwerpen, Rotterdam und zunehmend auch Le Havre. Hier wurden allein im März 2024 über 2,5 Tonnen Kokain in einem Umzugscontainer entdeckt – ein Erfolg, der dennoch die Grenzen der Kontrolle aufzeigt. Laut Laugier sei es „unmöglich, jede Lieferung zu überprüfen“,…

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  • Kokainhandel in Frankreich: Warum die Beschlagnahmungen Rekordwerte erreichen

    Kokainhandel in Frankreich: Warum die Beschlagnahmungen Rekordwerte erreichen

    Der Kokainhandel in Frankreich ist 2024 in die Höhe geschossen – mit beschlagnahmten Mengen, die alle bisherigen Rekorde brechen. Seit Jahresbeginn haben die französischen Behörden bereits 28 Tonnen Kokain abgefangen, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Durch neue Routen und Taktiken der Drogenhändler hat sich das Gesicht des Kokainhandels verändert. Die französische Karibikinsel Martinique hat sich dabei zu einem zentralen Knotenpunkt im Kampf gegen diesen illegalen Handel entwickelt.

    Martinique: Drehkreuz des Kokainhandels

    Für Frankreich spielt die Martinique, die geografisch ideal zwischen Südamerika und Europa liegt, eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Kokainhandel. Die Marine führt hier regelmäßige Einsätze und Übungen durch, um Drogenlieferungen zu stoppen. Soldaten patrouillieren in den Gewässern rund um die Insel und kontrollieren vor allem kleine Segelboote und Fischerboote, die verdächtigt werden, Drogen zu transportieren.

    Bei diesen Einsätzen trainieren die Marinesoldaten unter realistischen Bedingungen, wie man Schmugglerboote stoppt und durchsucht. Erst kürzlich beschlagnahmten sie auf einem Fischerboot im Atlantik anderthalb Tonnen Kokain. Im August 2024 erzielten sie einen weiteren Rekord: 10,5 Tonnen Kokain wurden vor der Küste von Martinique abgefangen – das entspricht fast der gesamten Menge, die im gesamten Jahr 2023 beschlagnahmt wurde.

    Der Anstieg der Schmuggelmengen: Warum der Kokainhandel boomt

    Die Verdopplung der beschlagnahmten Mengen ist kein Zufall. Das liegt unter anderem daran, dass die Routen und Netzwerke der Drogenkartelle angepasst wurden. Früher transportierten die Kartelle Kokain direkt über den Atlantik nach Europa, vor allem in große Häfen wie Rotterdam oder Antwerpen. Heute aber nutzen sie vermehrt die Karibikinseln – darunter Martinique – als Zwischenstationen. Diese neue Route gilt als weniger risikobehaftet, da die Boote die Kontrollen in den großen europäischen Häfen umgehen.

    Zusätzlich setzen die Kartelle zunehmend auf kleinere, schwerer zu identifizierende Boote wie Segelyachten oder Fischerboote, die weniger auffällig sind und oft weniger stark kontrolliert werden. Die Behörden stehen vor der Herausforderung, den steigenden Strom kleinerer Boote zu überwachen und zu kontrollieren.

    Die Antwort der französischen Behörden: Verschärfte Maßnahmen

    Angesichts dieser Entwicklungen haben die französischen Behörden ihre Bemühungen verstärkt. Die Marine hat ihre Patrouillen in der Region erhöht und setzt modernste Technologien ein, um verdächtige Schiffe frühzeitig zu erkennen und zu verfolgen. Außerdem arbeitet Frankreich eng mit anderen karibischen und lateinamerikanischen Ländern zusammen, um den Informationsaustausch und die Kooperation im Anti-Drogen-Kampf zu verbessern.

    Dennoch bleibt der Anstieg des Kokainhandels ein großes Problem, und die Behörden kämpfen gegen ein immer anpassungsfähigeres System der Kartelle an. Experten sind sich einig, dass die Kartelle ständig neue Wege und Methoden entwickeln, um ihre Lieferungen sicherzustellen.

    Ausblick: Ein langer Weg im Kampf gegen den Kokainhandel

    Trotz der großen Erfolge bei den Beschlagnahmungen bleibt der Kokainhandel eine Herausforderung für Frankreich und seine Verbündeten. Die Nachfrage nach Kokain in Europa ist hoch, was den Markt weiterhin antreibt und die Kartelle ermutigt, neue und komplexere Wege des Schmuggels zu finden. Die französischen Behörden werden sich also noch auf einen langen Kampf einstellen müssen, um den Handel wirksam einzudämmen.

  • Über eine Tonne Cannabis in der Charente-Maritime beschlagnahmt: Zwei Lkw-Fahrer festgenommen

    Über eine Tonne Cannabis in der Charente-Maritime beschlagnahmt: Zwei Lkw-Fahrer festgenommen

    In der Charente-Maritime haben die Behörden einen großen Erfolg im Kampf gegen den Drogenhandel erzielt. Zwei Lkw-Fahrer wurden festgenommen, nachdem in einem der Lastwagen über eine Tonne Cannabis sichergestellt wurde. Dies teilten die Staatsanwaltschaft von Rennes und weitere Quellen am Dienstag, den 22. Oktober, mit.

    Bereits am Montag hatte das Büro zur Bekämpfung von Drogenkriminalität (Ofast) die beiden Fahrer in Bedenac, Charente-Maritime, verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. In dem Lkw eines der Verdächtigen fanden die Ermittler rund eine Tonne Drogen, die in Matratzen und Bettgestellen versteckt waren. Laut Staatsanwaltschaft von Rennes handelte es sich um 988 Kilogramm Cannabispollen und 242 Kilogramm Cannabisblüten, die von der französischen Zollbehörde beschlagnahmt wurden.

    Die interregionale spezialisierte Gerichtsbarkeit (JIRS) in Rennes leitet die Ermittlungen, die vom Ofast-Büro in Bordeaux durchgeführt werden.

  • Erneut Kokainfund an der Côte d’Opale

    Erneut Kokainfund an der Côte d’Opale

    Der Sommerurlaub an der idyllischen Küste der Côte d’Opale nahm für einige Strandbesucher eine unerwartete Wendung. Statt nur Muscheln und Sandburgen zu entdecken, fanden sie etwas weit weniger harmloses – große Mengen Kokain.

    Ein Fund, der Fragen aufwirft

    Am Donnerstag, dem 29. August, entdeckten Gendarmen aus Amiens auf der Nordseite von Boulogne-sur-Mer in der Nähe der kleinen Ortschaft Ambleteuse zwei große, schwarze Transportsäcke. Darin: insgesamt 51 Kilogramm reines Kokain. Ein Fund, der allein schon für Schlagzeilen sorgt. Doch was die Sache noch brisanter macht – diese beiden Säcke waren nicht die ersten ihrer Art, die diese Woche an den Stränden der Region angespült wurden. Bereits am Montag zuvor stießen Urlauber auf ähnliche Ballen, die in Form und Markierung den neuen Funden glichen.

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    Insgesamt wurden seit Beginn der Woche fünf solcher Säcke entdeckt, verteilt auf die Strände von Ambleteuse, Audresselles und Audinghen. Die gesamte Menge des gefundenen Kokains beläuft sich auf satte 131 Kilogramm – eine erschreckende Zahl, die viele Fragen aufwirft.

    Was steckt dahinter?

    Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Zuständig ist die Juridiction Interrégionale spécialisée (JIRS) in Lille. Mehrere Hypothesen stehen im Raum, doch eine scheint besonders plausibel: Eine Schiffsbesatzung, möglicherweise in Panik vor einer drohenden Kontrolle, könnte die gefährliche Fracht hastig über Bord geworfen haben. Die Meeresströmungen hätten dann den Rest erledigt und die Säcke an die malerischen Strände der Côte d’Opale gespült.

    Die Gefahr am Strand

    Es ist kaum vorstellbar, wie es sich anfühlen muss, beim entspannten Strandspaziergang plötzlich auf einen Sack voller Drogen zu stoßen. Dieser Fund erinnert daran, dass selbst in den scheinbar ruhigsten Ecken Frankreichs, weit entfernt von den städtischen Drogenszenen, das organisierte Verbrechen allgegenwärtig ist.

    Ein schmutziges Geschäft

    Drogenhandel ist ein milliardenschweres Geschäft, das mit brutaler Effizienz betrieben wird. Die Herkunft der Ballen, die nun an der Côte d’Opale angespült wurden, liegt vermutlich in Südamerika. Von dort aus treten die Drogen ihre lange Reise über den Atlantik an – oft versteckt in Frachtschiffen, unter Deck oder in speziellen Verstecken an Bord. Doch nicht jede Lieferung erreicht ihr Ziel. Ob durch Kontrollen, Wetterbedingungen oder eben durch Panik bei der Besatzung – manchmal endet die gefährliche Fracht an Orten, die dafür nicht vorgesehen waren.

    Was kommt als Nächstes?

    Während die Behörden weiterhin intensiv ermitteln, bleibt die Frage: Werden noch weitere solcher Ballen an den Stränden der Region auftauchen? Und was bedeutet das für die Sicherheit der Küstenbewohner und Urlauber? Klar ist, dass die Behörden in Alarmbereitschaft bleiben müssen. Es ist auch nicht ausgeschlossen, da der Wert der Funde auf dem Schwarzmarkt in die Millionen geht, das Risiko für erhöhte kriminelle Aktivitäten in der Region bestehen könnte.

    Was bleibt, ist ein Bild, das sich so gar nicht mit den friedlichen Stränden der Côte d’Opale vereinbaren lässt. Es zeigt einmal mehr, wie das globale Drogengeschäft bis in die entlegensten Winkel der Welt hineinreicht und dort Spuren hinterlässt, wo man sie am wenigsten erwartet – zwischen Strandkörben und Urlaubern. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben, und es bleibt spannend, wie sich die Situation weiterentwickeln wird.

  • Überraschender Fund: 85 Kilo Kokain an den Stränden von Pas-de-Calais angespült

    Überraschender Fund: 85 Kilo Kokain an den Stränden von Pas-de-Calais angespült

    Manchmal hat das Meer nicht nur Muscheln und Seetang im Gepäck. An den Stränden von Audresselles und Ambleteuse im Pas-de-Calais kam es kürzlich zu einem äußerst ungewöhnlichen Fund – und das ist noch untertrieben. Insgesamt 85 Kilo Kokain wurden dort von Montag bis Dienstag, dem 27. August, angeschwemmt. Der Verkaufswert dieser Menge wird auf beeindruckende sechs Millionen Euro geschätzt.

    Was für eine Entdeckung!

    Eine Familie, die wohl nur einen entspannten Tag am Strand verbringen wollte, stieß am Montag auf das erste von drei Paketen. Sie fanden ganze 25 Kilo Kokain, gut verpackt – ein unerwartetes Strandgut. Selbstverständlich ging das Paket direkt an die Gendarmerie, denn wer will schon mit solch einer gefährlichen Fracht einfach nach Hause gehen?

    Am nächsten Tag, Dienstag, wurden zwei weitere Pakete, jeweils 30 Kilo schwer, auf dem Nachbarstrand von Audresselles entdeckt. In wenigen Stunden hatten sich die Strände von ruhigen Erholungsorten zu Tatorten eines großen Drogenfunds verwandelt. Was für eine Wendung!

    Die Ermittlungen sind nun in vollem Gange, geleitet von der Juridiction interrégionale spécialisée (JIRS) in Lille, die für Fälle dieser Größenordnung zuständig ist. Der Fall gibt viele Rätsel auf. Es gibt Hinweise darauf, dass ein Schiff die Ware absichtlich über Bord geworfen haben könnte – vielleicht aus Angst vor einer Kontrolle durch die Behörden.

    Was steckt dahinter?

    Solche Mengen Kokain verschwinden nicht einfach so vom Radar. Es wird vermutet, dass die Drogen ihren Weg über den Seeweg nach Europa fanden und dass möglicherweise ein Schiff, das sich in Bedrängnis sah, die illegale Fracht losgeworden ist. Ein typisches Szenario wäre, dass das Schiff auf dem Weg in einen europäischen Hafen war und plötzlich einen Hinweis auf eine bevorstehende Kontrolle erhielt. Um sich vor Strafen oder gar einer Beschlagnahmung zu retten, könnten die Verantwortlichen dann entschieden haben, das Kokain ins Meer zu werfen. Vielleicht in der Hoffnung, es später wieder einsammeln zu können – oder schlichtweg, um keine Beweise zu hinterlassen.

    Doch so einfach ist das nicht: Der Wert von sechs Millionen Euro, um den es hier geht, macht deutlich, wie riskant dieses Geschäft ist. Wer auch immer hinter dem Transport steckt, hat nicht nur mit den Behörden zu kämpfen, sondern sieht sich auch einem erheblichen finanziellen Verlust gegenüber.

    Welche Konsequenzen hat das?

    Solche Funde sind nicht nur ein Problem für die Ermittler, sondern auch für die lokale Bevölkerung. Der Kokainfund hat zweifelsohne für Aufsehen gesorgt, aber er wirft auch Fragen auf: Wie sicher sind unsere Strände wirklich? Was passiert, wenn Kinder oder Unwissende auf solche gefährlichen Substanzen stoßen?

    Die Behörden sind bemüht, schnell auf solche Situationen zu reagieren und die betroffenen Gebiete gründlich zu überwachen. Auch die Sensibilisierung der Bevölkerung ist ein wichtiger Schritt, um zu verhindern, dass Unschuldige durch den Kontakt mit illegalen Drogen gefährdet werden.

    Während die Ermittlungen andauern, bleibt natürlich unklar, ob noch weitere Pakete an die Strände gespült werden könnten. Die Behörden rufen dazu auf, verdächtige Funde sofort zu melden und betonen, dass die Entsorgung solcher Substanzen Aufgabe der Experten ist. Es ist eine ernste Angelegenheit, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf.

    Doch wie wird dieser Fall enden? Wird man die Verantwortlichen hinter dem Drogenfund zur Rechenschaft ziehen können? Eines ist sicher: Die Küste von Pas-de-Calais wird in den nächsten Wochen unter verstärkter Beobachtung stehen – und die Geschichte der angeschwemmten Kokainballen wird noch für einige Zeit für Gesprächsstoff sorgen.

  • Rekordschmuggel: Über eine Tonne Kokain in Französisch-Guyana beschlagnahmt

    Rekordschmuggel: Über eine Tonne Kokain in Französisch-Guyana beschlagnahmt

    In einem beispiellosen Einsatz haben Zollbeamte am 25. April über eine Tonne Kokain im Hafen von Dégrad des Cannes, einem Handelshafen in Remire-Montjoly, Französisch-Guyana, sichergestellt. Diese Menge stellt die bisher größte Drogenbeschlagnahmung in der Geschichte Guyanas dar.

    Das Kokain, das per Schiff nach Frankreich transportiert werden sollte, wurde durch sorgfältige Kontrollen der Zollbeamten aufgespürt. Der Fall wird von der Interregionalen Spezialgerichtsbarkeit (Juridiction Interregionale Spécialisée, JIRS) in Fort de France, Martinique, geleitet. Die territoriale Kriminalpolizei wurde mit den weiteren Ermittlungen betraut.

    Diese jüngste Beschlagnahmung übertrifft bei Weitem die vorherigen Fälle in der Region. Zum Vergleich: Am 1. Oktober 2020 wurden 594 Kilogramm Kokain nahe demselben Hafen in einem Fahrzeug entdeckt, was zur Festnahme von vier Verdächtigen führte, gefolgt von weiteren fünf im Jahr 2021. Dieser Fall ist bisher noch nicht abgeschlossen.

    Trotz mehrfacher Anfragen hat die Staatsanwaltschaft von Fort de France bisher keine Stellungnahme abgegeben, und auch die regionale Zolldirektion von Guyana hält sich in dieser Angelegenheit bedeckt. Diese Zurückhaltung könnte auf die laufenden Untersuchungen oder die Sensibilität des Falles zurückzuführen sein.

    Die zunehmende Nutzung maritimer Exportwege durch Drogenhändler unterstreicht die strategische Bedeutung Guyanas als Drehkreuz im internationalen Drogenhandel. Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich die Behörden in ihrem unermüdlichen Kampf gegen den organisierten Drogenhandel gegenübersehen.

  • Drogenschmuggel: Französische Marine beschlagnaht 10 Tonnen Kokain im Golf von Guinea

    Drogenschmuggel: Französische Marine beschlagnaht 10 Tonnen Kokain im Golf von Guinea

    Rekordfund im Golf von Guinea: Französische Marine beschlagnahmt zehn Tonnen Kokain

    Die französische Marine hat in einer beispiellosen Operation zehn Tonnen Kokain beschlagnahmt, die auf einem Fischerboot aus Brasilien im Golf von Guinea transportiert wurden. Dies stellt einen Rekord für Frankreich dar und unterstreicht die entscheidende Rolle des Landes im globalen Kampf gegen den Drogenhandel.

    Die Operation wurde auf Grundlage von Informationen durchgeführt, die von der Nationalen Direktion für Nachrichtendienste und Zolluntersuchungen (DNRED), dem Büro gegen Drogendelikte (OFAST) der Justizpolizei und amerikanischen Diensten bereitgestellt wurden. Eine Fregatte der französischen Marine untersuchte das Boot und fand an Bord Kokain im Wert von schätzungsweise 695 Millionen Euro. Die Drogen wurden beschlagnahmt und sollen vernichtet werden.

    Diese Maßnahme spiegelt die ausgezeichnete internationale Zusammenarbeit wider, die von der Präfektur des Atlantiks und dem Staatsanwalt der Republik Brest geleitet wurde. Es demonstriert die Effektivität des französischen Staates auf See im Rahmen des Schutzes der Außengrenzen und der Bekämpfung der organisierten Kriminalität.

    Dieser Fund folgt auf eine ähnliche Aktion vom 6. Dezember 2023, bei der mehr als fünf Tonnen Kokain mit einem geschätzten Wert von etwa 330 Millionen Euro beschlagnahmt wurden. Solche Erfolge sind von entscheidender Bedeutung, um den internationalen Drogenhandel einzudämmen und die damit verbundenen kriminellen Aktivitäten zu bekämpfen.

    Die Operationen der französischen Marine im Golf von Guinea sind ein wichtiges Signal an Drogenschmuggler weltweit und bekräftigen Frankreichs Engagement, die internationale Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten.

  • Das Rätsel der angeschwemmten Kokain-Pakete an Frankreichs Küsten

    Das Rätsel der angeschwemmten Kokain-Pakete an Frankreichs Küsten

    Anfang 2023 wurden über zwei Tonnen Kokain an den Küsten der Normandie angespült. Dieses Phänomen ist das Resultat einer neuen Liefermethode, die von Drogenhändlern angewandt wird. In der Weite der Ozeane wähnen sich die Schmuggler unsichtbar. Doch manchmal entscheidet das Meer, ihre Geheimnisse preiszugeben, und so fanden sich Ballen von Kokain an den Stränden der Normandie wieder. Ermittler konnten die Spur dieser Drogenpakete zurückverfolgen. Sie stammten aus Südamerika und waren mit dem Frachtschiff Grande Amburgo, einem Schiff einer italienischen Reederei, das normalerweise Autos oder Waren transportiert, angekommen.

    „Drop off“: Eine bei Drogenschmugglern beliebte Methode

    Das Schiff legte am 25. Januar 2023 in Santos, Brasilien, ab und setzte Kurs auf Antwerpen, Belgien. Nachdem es am 17. Februar spät in der Nacht in den Ärmelkanal eingefahren war, warfen Kriminelle und ihre Komplizen 2,3 Tonnen Kokain über Bord. Die Pakete waren mit GPS-Chips versehen, doch aufgrund der starken Wellen konnte das für die Bergung vorgesehene Fischerboot nur einen Teil davon sichern. Die britische Polizei konnte letztlich das Boot samt einer Ladung von 350 Kilogramm Kokain abfangen. Der Rest der Drogenpakete wurde in den folgenden Tagen an die französischen Küsten gespült. Diese als „Drop off“ bekannte Technik wird von Drogenschmugglern zunehmend verwendet.

    Das unerwartete Anschwemmen solcher Drogenmengen an öffentliche Strände wirft ein Schlaglicht auf die raffinierten und risikoreichen Methoden, die im internationalen Drogenschmuggel zum Einsatz kommen. Es zeigt auch, wie unvorhersehbar und unkontrollierbar die Elemente sein können, selbst für diejenigen, die glauben, sie könnten die Natur für ihre kriminellen Aktivitäten nutzen. Während die Behörden weiterhin wachsam bleiben, dient dieser Vorfall als eine ernüchternde Erinnerung an den andauernden Kampf gegen die internationale Drogenkriminalität und ihre ständig wechselnden Strategien.

  • Über eine Tonne Kokain in Le Havre beschlagnahmt

    Über eine Tonne Kokain in Le Havre beschlagnahmt

    Im Hafen von Le Havre wurde eine Ladung von mehr als einer Tonne Kokain, versteckt in einem Zuckercontainer aus Brasilien, beschlagnahmt. Der Schwarzmarktwert dieser Drogenmenge beläuft sich auf geschätzte 32 Millionen Euro.

    Der Drogenfund ereignete sich bereits am 23. Januar und unterstreicht einmal mehr die Rolle Le Havres als zentrale Drehscheibe für den Kokainhandel in Frankreich. der TV-Sender BFM Normandie berichtet, dass die Drogen geschickt in einer Ladung Zucker verborgen waren, aber trotzdem die Aufmerksamkeit der Zollbeamten auf sich zogen. Der Container hatte zuvor die Häfen von Rotterdam und Antwerpen passiert, beides bekannte Knotenpunkte im europäischen Kokainhandel, was die Ermittler zusätzlich alarmierte.

    Die Drogen waren in Form von Briketts verpackt und in etwa fünfzig Sporttaschen versteckt. Laut den Ermittlern aus dem Departement Seine-Maritime war ein Teil der Ladung bereits im Hafen von Antwerpen von Drogenschmugglern entladen worden, die jedoch nicht genug Zeit hatten, den Vorgang abzuschließen. Es wird vermutet, dass der Container ursprünglich nahezu drei Tonnen Kokain enthielt.

    Die häufige Nutzung des Hafens von Le Havre für den Import von Kokain nach Frankreich wirft Fragen bezüglich der vorhandenen Infrastruktur und des Personalmangels bei den Zollbehörden auf, insbesondere angesichts des steigenden Güterverkehrs auf dem Seeweg. Die Bekämpfung des Drogenschmuggels stellt eine erhebliche Herausforderung für die Zolleinheiten dar und unterstreicht die Notwendigkeit effektiverer Maßnahmen und Ressourcen im Kampf gegen diese Form der organisierten Kriminalität.

  • Französische Marine beschlagnahmt über 8 Tonnen Kokain bei 4 Einsätzen seit dem 20. Februar

    Französische Marine beschlagnahmt über 8 Tonnen Kokain bei 4 Einsätzen seit dem 20. Februar

    Die vier Einsätze wurden von der französischen Marine in internationalen Gewässern vor der Küste der Antillen durchgeführt. „Bisher wurden acht Personen in Untersuchungshaft genommen“ und wegen bandenmäßigen Drogenhandels angeklagt, teilte die Staatsanwaltschaft von Martinique am Samstag mit.

    Seit dem 20. Februar wurden bei vier Einsätzen der französischen Marine in internationalen Gewässern vor den Antillen 8,3 Tonnen Kokain beschlagnahmt, so die Bilanz der französischen Behörden am Samstag, dem 2. März. Das ist „fast so viel wie die Gesamtbeschlagnahme im Jahr 2023“, die bei 11 Tonnen lag, so die Staatsanwaltschaft von Martinique. Der Wert der beschlagnahmten Drogen „geht in die Hunderte Millionen Euro“, heißt es in der Erklärung des Armeeministeriums, des Präfekten von Martinique, der auf die Bekämpfung der Kriminalität spezialisierten interregionalen Gerichtsbarkeit in Fort-de-France, der Hauptstadt von Martinique, und durch das französische Amt für Betäubungsmittelbekämpfung (Office français antistupéfiants).

    „Bisher wurden acht Personen in Untersuchungshaft genommen“ und wegen bandenmäßigen Drogenhandels angeklagt, so die Staatsanwältin von Martinique. Es sind britische, südafrikanische, deutsche, russische, spanische und kolumbianische Staatsbürger. „Ihnen droht eine Haftstrafe von bis zu 30 Jahren und eine Geldstrafe von bis zu 7,5 Millionen Euro.“ Drei Personen, die beim jüngsten Einsatz festgenommen wurden, befinden sich noch immer in Polizeigewahrsam bei der französischen Anti-Drogen-Behörde.

    Beim ersten Einsatz am 20. Februar wurden etwa 2.000 km südöstlich von Martinique auf einem panamaischen Fischereischiff 3 Tonnen Kokain sichergestellt. Beim zweiten Einsatz am 22. Februar etwa 1.500 km östlich von Martinique auf einem venezolanischen Schiff konnten die französischen Behörden weitere 3 Tonnen beschlagnahmen. Die Besatzung wurde den venezolanischen Behörden übergeben und die Kokainbündel wurden vernichtet.

    Am 26. Februar beschlagnahmten die französischen Behörden 600 km südöstlich von Martinique eine Tonne, die auf einem in Jersey registriertem Segelboot versteckt war. „Schließlich wurde eine Jolle mit mehr als einer Tonne Kokain an Bord abgefangen“, heißt es in der Erklärung. Das auf den Schiffen aus Panama und Jersey beschlagnahmte Kokain und die Besatzungsmitglieder wurden den französischen Behörden übergeben.

    Es handelt sich um Kokain, das hauptsächlich aus Kolumbien stammt und über Suriname transportiert wird, bevor es auf Schiffe nach Europa verladen wird, erklärt die Staatsanwältin des französischen Überseedepartements Martinique.