Schlagwort: Drogenhandel

  • 15-Jähriger Junge in Arles erschossen

    15-Jähriger Junge in Arles erschossen

    Ein 15-jähriger Teenager wurde am Sonntag, dem 26. Juni, in Arles im Département Bouches-du-Rhône erschossen.

    Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde am Sonntagabend in einem Problem-Viertel von Arles (Bouches-du-Rhône), das für Drogenhandel bekannt ist, erschossen, wie am Montag aus Polizeiquellen verlautete.

    Das Opfer, das der Polizei bisher unbekannt war, wurde gegen 22 Uhr im Viertel Griffeuille, wo die Polizei bereits am Wochenende zuvor wegen einer Schiesserei im Drogenmilieu einschreiten musste, wurde aus einem Auto heraus erschossen, wie die Polizei berichtete. Der junge Mann, der in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht wurde, überlebte seine Verletzungen nicht.

    Das Fahrzeug der Täter wurde verbrannt aufgefunden.
    Nach Angaben der Polizei näherte sich das Auto mit mehreren Personen an Bord einer Gruppe von vier Teenagern, einer von ihnen wurde von den Schüssen getroffen. Das Fahrzeug der Täter wurde später in Saint-Martin de Crau, 20 km von Arles entfernt, ausgebrannt aufgefunden.

    Seit Anfang des Jahres sind im Departement Bouches-du-Rhône bereits 16 Menschen in Verbindung mit dem Drogenhandel durch Schüsse ums Leben gekommen. Der Großteil des Drogenhandels konzentriert sich zwar auf Marseille, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, doch auch andere Städte des Departements, wie Arles mit seinen 53.000 Einwohnern, sind betroffen.

  • Zollbeamte beschlagnahmen 501 kg Cannabisharz an der Mautstelle Le Boulou auf der A9

    Zollbeamte beschlagnahmen 501 kg Cannabisharz an der Mautstelle Le Boulou auf der A9

    Zollbeamte beschlagnahmten 501 kg Cannabisharz in Le Boulou auf der A9 an der Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Die Drogen waren in den Metallstrukturen versteckt. Der LKW ist in der Tschechischen Republik zugelassen.

    Es war ein grosser Fang, den die Zollbeamten von Le Perthus machten. Am Donnerstag, dem 9. Juni, kontrollierten sie am frühen Morgen auf der A9 an der Mautstelle Le Boulou an der Grenze zwischen Spanien und Frankreich einen in der Tschechischen Republik zugelassenen Sattelzug. Der Fahrer, der sich allein an Bord befand, gab an, nach Dänemark zu fahren, um 21 Tonnen Metallteile für industrielle Strukturen zu liefern.

    Die Zollbeamten bemerken ungewöhnliche Hohlräume in der Struktur des Anhängers. Paletten versperrten die Zugänge zu den Verstecken. Die Zollbeamten kriochen unter die Ladung und entdeckten einen Deckel über einem Hohlraum. Darin fanden sie durchsichtig verpackte Pakete.

    Foto: Französicher Zoll

    Die Zollbeamten beschließen daraufhin, den Schwerlastwagen auf einen Umschlagplatz zu fahren, um die Metallstrukturen mit einem Kran abladen zu lassen. Dabei fallen den Zöllnern 83 Pakete mit Cannabisharz in die Hände. Insgesamt stellen sie 501 kg Cannabisharz sicher. Marktwert der beschlagnahmten Drogen: Etwa 1 Million Euro.

    Der Fahrer wurde am Montag, dem 13. Juni in Perpignan in einem Eilverfahren vor Gericht gestellt. Er wurde zu vier Jahren Gefängnis ohne Bewährung, einer Zollstrafe von 1.002.000 EUR und einem zehnjährigen Verbot der Einreise in das französische Hoheitsgebiet verurteilt.

    Seit Anfang 2022 haben die Zollbeamten der regionalen Zolldirektion Perpignan bereits über 5 Tonnen Cannabiskraut und -harz beschlagnahmt.

  • Kokainhandel: Schießerei im Hafen von Le Havre

    Kokainhandel: Schießerei im Hafen von Le Havre

    Am Dienstag, dem 26. April, kam es im Hafen von Le Havre im Département Seine-Maritime zu einer Schießerei. Polizisten in Zivil versuchten, Drogenschmuggler zu verhaften. Der Hafen von Le Havre ist einer der wichtigsten Importhäfen für Kokain in Frankreich.

    Am Dienstagmorgen, dem 26. April, spielte sich im Hafen von Le Havre (Seine-Maritime) eine filmreife Szene ab. Bewaffnete Männer stürmten den Hafen und bedrohten den Fahrer eines weißen Transporters mit ihren Waffen. Der Lieferwagen setzte sich abrupt in Bewegung und flüchtete, wobei mehrere Schüsse von den Bewaffneten – es handelte sich bei ihnen um Polizisten in Zivil – abgefeuert wurden. Gegen 10 Uhr identifizierte die Kriminalpolizei von Rouen eine Kokainlieferung, die inmitten einer gewöhnlichen Ladung in einem blauen Container versteckt war, der von einem Lastwagen abgeholt wurde.

    Der Transporter der Schmuggler folgte dem LKW: Sie hatten geplant, die Drogen ausserhalb des Hafens umzuladen und abzutransportieren. Sie wussten nicht, dass sie von Polizisten überwacht wurden. Aber nichts lief wie geplant: Der schwere LKW hatte eine Panne und das Kokain musste an Ort und Stelle umgeladen werden. Die Polizei musste überstürzt eingreifen und die Kokain-Schmuggler flüchteten unter Beschuss. Bis zum späten Nachmittag des 26. April fehlte von den Schmugglern jede Spur.

    Im Jahr 2021 wurden fast 19 Tonnen Kokain vom Zoll beschlagnahmt.

  • Ile-de-France: Kokain im Inneren von Maniokknollen in Supermärkten entdeckt

    Ile-de-France: Kokain im Inneren von Maniokknollen in Supermärkten entdeckt

    Die Knollen, die in Geschäften in Orly (Val-de-Marne) und Fleury-Mérogis (Essonne) angeboten wurden, stammten von einem Lieferanten des Grossmarkts von Rungis.

    Zwischen Dienstag, 19. April, und Donnerstag, 21. April, wurde Kokain im Inneren von Maniokknollen entdeckt, das in den Leclerc-Supermärkten in Orly (Val-de-Marne) und Fleury-Mérogis (Essonne) verkauft wurde. Franceinfo meldet dies unter Berufung auf mehrere übereinstimmende Quellen und bestätigt damit eine Meldung der Zeitung Le Parisien. Die Maniokknollen waren halbiert und ausgehöhlt worden, um zylindrische Päckchen mit weißem Pulver darin zu verstecken.

    Am Dienstag hatte eine Kundin des Supermarkts Leclerc in Fleury-Mérogis und Ehefrau eines Gendarmen die Leitung des Geschäfts informiert, nachdem sie ein verdächtiges Produkt in dem in diesem Geschäft gekauft Maniok gefunden hatte. In dem Supermarkt entdeckte die Gendarmerie anschliessend mithilfe eines Spürhundes daraufhin insgesamt vier Kilogramm Kokain in dreizehn Maniokknollen. Das Kokain hat einen Wiederverkaufswert von etwa 300.000 Euro.

    Am Donnerstag verständigte auch ein Kunde des Leclerc-Supermarkts in Orly die Filialleitung, nachdem er einen verdächtigen Gegenstand in einem dort gekauften Maniok gefunden hatte. Die Polizei wurde von der Geschäftsleitung informiert und traf gegen 21 Uhr im Laden ein. Vor Ort stellten sie fest, dass sich in mehreren Maniokknollen Päckchen mit Kokain befanden.

    Das Maniok stammt von einem Lieferanten des europaweit grössten Frischmarktes von Rungis.

    Am Rande der Razzia wurde ein Angestellter des Supermarkts Leclerc festgenommen, weil er zwei der gefüllten Maniokknollen an sich gebracht hatte, um an die Tütchen mit Kokain zu gelangen. Der Angestellte gab zu, dass er vorhatte, die Drogen weiterzuverkaufen. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen.

  • Millau: 89 Kilo Cannabis in Getränkeautomaten gefunden

    Millau: 89 Kilo Cannabis in Getränkeautomaten gefunden

    Am Freitag, dem 22. Oktober, beschlagnahmten Zollbeamte in Millau 89 Kilo Cannabis, das in zwei gebrauchten Getränkeautomaten versteckt war. Der Fall wurde zur weiteren Untersuchung an die Kriminalpolizei übergeben.

    Am Freitag, den 22. Oktober, beschlagnahmten Zollbeamte in Millau 89 Kilo Cannabiskraut… in zwei gebrauchten Getränkeautomaten. Die Beamten aus dem Aveyron waren auf der Autobahn A75 im Einsatz, als sie einen Kleinlastwagen kontrollierten. Die Automaten sollten von Spanien nach Deutschland transportiert werden, berichtet der Sender France Bleu.

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    Der Verkaufswert der Drogen wird auf 900.000 Euro geschätzt. An Bord des LKWs wurden auch 750 Gramm Kokain und etwa 100 Gramm Cannabisharz gefunden. Auf Twitter bestätigte die Generaldirektion des Zolls, dass der Fall zur weiteren Untersuchung an die Kriminalpolizei übergeben wurde.

  • Gewalt in der Nacht zum Dienstag in Alençon: 13 Fahrzeuge in Brand gesetzt

    Gewalt in der Nacht zum Dienstag in Alençon: 13 Fahrzeuge in Brand gesetzt

    Die gewalttätigen Auseinandersetzungen folgten auf die Zerschlagung eines Drogenumschlagplatzes am Dienstag.

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 27. Oktober, wurden in Alençon (Orne), im Bezirk Perseigne, 13 Fahrzeuge angezündet, wie France Bleu Normandie und Franceinfo unter Berufung auf mit den Ermittlungen vertraute Personen berichten. Berichten zufolge wurden Feuerwehrleute und Polizeibeamte bei ihrem Eintreffen am Einsatzort mit Feuerwerkskörpern beschossen. Es wurde niemand verhaftet.

    Die Gewalt in der Stadt dauerte von 23.00 bis 3.30 Uhr und folgte auf die Zerschlagung eines Drogenumschlagplatzes in Alençon am Dienstagnachmittag. Zwei Personen wurden im Rahmen der Drogenrazzia verhaftet und in Gewahrsam genommen.

    Mobilisierung von weiteren Einsatzkräften
    Die Präfektur Orne kündigte am Mittwoch in einer Erklärung an, dass Verstärkung zur Sicherung des Gebietes entsandt wird. Die Präfektin Françoise Tahéri „verurteilt auf das Schärfste die Gewalttaten der vergangenen Nacht“, sie bringt ihre Unterstützung für die Ordnungskräfte zum Ausdruck und versichert, dass man die Maßnahmen zur „Unterbindung des Drogenhandels“ fortsetzen werde.

    Lesen Sie auch: Lyon: Polizeibeamte wurden am vergangenen Abend gezielt beschossen

  • Drogen: Eine Tonne Cannabis bei Paris beschlagnahmt

    Drogen: Eine Tonne Cannabis bei Paris beschlagnahmt

    Zwölf Personen wurden angeklagt.

    Die Ermittler haben Anfang dieser Woche in der Region Paris eine Tonne Cannabis beschlagnahmt, als sie ein Drogenhandelsnetz zerschlugen, teilte die Staatsanwaltschaft Bobigny am Samstag, 23. Oktober, mit und bestätigte damit Informationen von Le Parisien. Zwölf Personen wurden angeklagt.

    Die Ermittler der Zentralstelle für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Amtes für Drogenbekämpfung haben am Montag im Rahmen einer bereits 2019 eingeleiteten Untersuchung eine Reihe von Festnahmen in den Departements Seine-Saint-Denis und Oise durchgeführt.

    Bei dieser Aktion wurde eine Tonne Cannabis beschlagnahmt, die in zwei getrennte Partien aufgeteilt und in Garagenboxen im Val-de-Marne versteckt war. Nach der Razzia wurden am Donnerstag und Freitag zwölf Verdächtige dem Ermittlungsrichter vorgeführt und angeklagt. Alle wurden in Untersuchungshaft genommen.

    Die Polizei hat herausgefunden, dass die Drogenhändler hauptsächlich in einer Wohnsiedlung in der Stadt Bobigny aktiv waren, aber „die Ermittlungen gehen weiter, weil es sicherlich noch andere Orte außerhalb von Seine-Saint-Denis gibt, an denen sie verkauft haben könnten“, so der Staatsanwalt.

    Lesen Sie auch: Fast 780 kg Cannabis von Zollbeamten zwischen Spanien und Frankreich abgefangen

  • Dünkirchen: Die Besatzung eines Frachtschiffes von einem Kommando als Geisel genommen

    Dünkirchen: Die Besatzung eines Frachtschiffes von einem Kommando als Geisel genommen

    In der Nacht des 12. Oktober 2021 kam es in Dünkirchen zu einer spektakulären Geiselnahme. Ein Kommando von etwa zehn Männern stürmte ein Frachtschiff, um Geld und Drogen zu finden.

    Am Dienstagabend passierten fünf vermummte Männer in Dünkirchen (Nord) unbemerkt die Zollkontrolle. Sie waren mit Stöcken bewaffnet und einige von ihnen trugen Kleidung mit dem Polizeilogo. Auf dem Schiff nahmen sie die Besatzungsmitglieder des Frachtschiffes Trudy, etwa zwanzig Seeleute, als Geiseln, fesselten und schlugen sie. Die Geiselnahme dauerte etwa zehn Minuten. Es wird vermutet, dass die Täter auf der Suche nach Drogen waren.

    Auf der Trudy wurde bereits über einer Tonne Kokain beschlagnahmt
    Die Angreifer hatten ihre Hausaufgaben gemacht, bevor sie handelten. Das Frachtschiff Trudy war bereits zuvor auf dem Weg zum Hafen von Antwerpen in Belgien vom französischen Zoll gestoppt worden. An Bord fand der Zoll mehr als eine Tonne Kokain im Wert von 50 Millionen Euro. Die Kriminellen waren nicht in der Lage, mit der Ladung zu verschwinden, schafften es aber zu fliehen, ohne von der Polizei erwischt zu werden.

  • Drogenhandel: Eric Dupont-Morettis Bild zierte die Drogensäckchen

    Drogenhandel: Eric Dupont-Morettis Bild zierte die Drogensäckchen

    Am Freitagabend wurde in einem Vorort von Grenoble ein Drogenhändler verhaftet. Eine Karikatur des französischen Justizministers Eric Dupont-Moretti schmückte die Tüten, in denen die Drogen verpackt waren.

    Eine überraschende Entdeckung für die Gemeindepolizei von Echirolles in einem Vorort von Grenoble am Freitagabend. Sie verhafteten einen Mann in den Zwanzigern, der verdächtigt wurde, an einem Drogenhändlerring beteiligt zu sein.

    Die Drogen wurden in Beuteln verkauft, die das Bild des Justizministers trugen. Eine Karikatur von Eric Dupont-Moretti zierte die Drogensäckchen, berichtet Le Dauphiné Libéré. Eine originelle Entdeckung für die Beamten.

    Im Fahrzeug des Verdächtigen fand die Stadtpolizei sieben Pipetten mit Kokain, zehn Beutel mit Cannabiskraut, sechsundachtzig Stangen mit Cannabisharz und eine Block mit Cannabisharz.

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  • Normandie: 700 kg Kokain in einem Garnelen-Container gefunden

    Normandie: 700 kg Kokain in einem Garnelen-Container gefunden

    Die Polizei hat am Freitagmorgen in der Nähe von Le Havre einen Lastwagen mit fast 700 kg Kokain abgefangen, das in einer Ladung von etwa 20 Tonnen Garnelen versteckt war, und zwei Personen festgenommen.

    Es begann am Freitagmorgen am Ausgang des Hafens von Le Havre, als vier Männer einen 38-Tonnen-Lkw abfingen. Die bewaffneten Männer zwangen den LKW-Fahrer in ihr Auto und nahmen den Lastwagen mit. Alarm wurde ausgelöst, da die Entführung des Fahrers beobachtet wurde und der Lkw wurde von Gendarmen verfolgt.

    Weniger als 50 Minuten nach Beginn des Vorfalls endete die Reise der Verbrecher auf der Autobahn A25, nachdem sie den Fahrer auf einem Rastplatz zurückgelassen hatten. Der Fahrer wusste nicht, dass sich Kokain in seiner Ladung befand, so die Polizei.

    40 Millionen Euro
    Im Inneren des Lastwagens entdeckten die Gendarmen zwischen Kisten mit Garnelen aus Ecuador 11 Sporttaschen mit insgesamt 687 kg Kokain.

    Der Wert des Rauschgifts beläuft sich nach Angaben einer Polizeiquelle auf mehr als 40 Millionen Euro.

    Einer der Täter – die anderen sind geflüchtet – wurde festgenommen, ebenso wie ein weiterer Mann, der im Hafengebiet durch sein Verhalten aufgefallen war. Beide Männer wurden in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen wurden der Kriminalpolizei von Rouen übertragen.