Schlagwort: Drogenhandel

  • Paris: Bei Drogenhändlern beschlagnahmte Luxusgüter werden am Dienstag versteigert

    Paris: Bei Drogenhändlern beschlagnahmte Luxusgüter werden am Dienstag versteigert

    Autos, Luxusuhren und -kleidung, Möbel und Goldmünzen… Am Dienstag, dem 25. April, soll im Berufungsgericht von Paris eine Versteigerung von 277 Posten stattfinden, die bei Ermittlungen gegen den Drogenhandel beschlagnahmt wurden. Die Auktion beginnt um 13:30 Uhr, online und im sogenannten Saal der „großen Prozesse“, wie es in einer Mitteilung der Agentur für die Verwaltung und Einziehung von beschlagnahmten und eingezogenen Vermögenswerten (Agrasc) heißt. Justizminister Éric Dupond-Moretti wird vor Ort sein Dieser große Gerichtssaal wurde im historischen Justizpalast der Hauptstadt eingerichtet, um unter anderem den Prozess zu den Anschlägen vom 13. November 2015 zu beherbergen, und derzeit findet dort der Prozess zur Mediator-Affäre statt. Die Lose im Versteigerungskatalog wurden alle von der französischen Justiz bei Personen beschlagnahmt, die des Drogenhandels verdächtigt oder überführt wurden. Es wird davon ausgegangen, dass die Luxusgüter mit dem Geld aus diesen Straftaten erwo…

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  • Avignon: Ein Toter und ein Verletzter durch Schüsse

    Avignon: Ein Toter und ein Verletzter durch Schüsse

    Ein Mann wurde mit schweren Beinverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Verdächtigen sind noch auf der Flucht.

    Ein Mann im Alter zwischen 30 und 40 Jahren wurde am Sonntagabend, dem 9. April, in Avignon erschossen, wie Franceinfo am Montag, dem 10. April 2023, unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldete. Ein weiterer Mann wurde verletzt. Er wurde an den Beinen getroffen und in das Henri-Duffaut-Krankenhaus gebracht, berichtet France Bleu Vaucluse.

    Die Verdächtigen sind auf der Flucht. Sie waren auf einem Motorroller unterwegs, als sie am Sonntag gegen 23.30 Uhr in der Rue du Docteur-Colombe im Stadtteil Monclar auf die Männer schossen. Die Roller wurden in der Nacht verbrannt aufgefunden.

    France Bleu Vaucluse berichtet, dass sich die Schüsse in der Nähe eines bekannten Drogen-Punktes ereigneten, wo bereits im März ein etwa 50-jähriger Mann durch Schüsse verletzt worden war. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

  • Mörderische Schießereien in Marseille: Drei Tote und sechs Verletzte im Norden der Stadt

    Mörderische Schießereien in Marseille: Drei Tote und sechs Verletzte im Norden der Stadt

    Mit den drei Toten von heute Nacht sind seit Jahresbeginn in Marseille schon 13 Menschen durch Schüsse getötet worden.

    Mindestens drei Menschen starben und zwei weitere schweben zwischen Leben und Tod. In der Nacht von Sonntag, dem 2. April, auf Montag, dem 3. April, kam es in vom Drogenhandel betroffenen Vierteln im Norden von Marseille zu drei Schießereien, wie die Polizei mitteilte. Die Gewalt forderte auch sechs Verletzte, die nicht in Lebensgefahr schweben, wie die Polizeipräfektur des Départements Bouches-du-Rhône berichtete.

    Mit den drei Toten dieser Nacht wurden seit Jahresbeginn in der Stadt am Mittelmeer laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP schon 13 Menschen erschossen, meist in Verbindung mit dem Drogenhandel.

    Eine erste Schießerei ereignete sich gegen Mitternacht in der Nähe der Wohnanlage Castellas im 15. Arrondissement. Eine zweite Schießerei folgte nicht weit entfernt auf der anderen Seite der Autobahn A7, in der Nähe der Cité des Aygalades, die ebenfalls zu den Hochburgen des Drogenhandels gehört.

    Bei der ersten Schießerei in Le Castellas zählte die Polizei die ersten beiden Toten der Nacht. Bei beiden Schießereien wurden sechs Personen verletzt, eine davon lebensgefährlich. Kurz vor 1 Uhr morgens kam es im zweiten Arrondissement von Marseille in der Rue Vincent-Leblanc in der Nähe des Hafenviertels La Joliette zu einer dritten Schießerei. Ein Opfer, das von einer Kugel getroffen wurde, wurde für tot erklärt, zwei weitere Personen wurden verletzt, eine schwebt in Lebensgefahr.

  • Kriminalität: Entführungen und Freiheitsberaubungen nehmen in Frankreich zu

    Kriminalität: Entführungen und Freiheitsberaubungen nehmen in Frankreich zu

    Die Zahl der Entführungen am helllichten Tag mit anschließender Freiheitsberaubung hat in den letzten Monaten in Frankreich erheblich zugenommen. Sie betreffen in der Regel Personen, die in den Drogenhandel verwickelt sind, und keine Region des Landes bleibt verschont.

    Ein junger Mann wird geschlagen, brutal misshandelt und mit vorgehaltener Waffe von vier maskierten Angreifern gewaltsam in den Kofferraum eines Autos geworfen. Die Szene spielt sich am helllichten Tag des 8. Januar in Villeparisis (Seine-et-Marne) ab. Im Laufe der Ermittlungen fanden die Polizisten das Opfer in seiner Wohnung am anderen Ende der Region Paris. Das Opfer wollte keine Anzeige erstatten. In Marseille (Bouches-du-Rhône), aber auch überall in Frankreich, haben sich die Fälle von Freiheitsberaubung in den letzten Jahren vervielfacht. Im Jahr 2022 wurden 128 Fälle gezählt, d. h. im Durchschnitt einer alle drei Tage.

    Fälle, die häufig mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen.
    Entführungen sind Gewalttaten, die häufig dazu dienen, Konflikte im Drogenmilieu zu lösen. „Das Motiv für eine Entführung und Sequestration ist in den allermeisten Fällen mit dem Drogenhandel verbunden. Es geht darum, eine Schuld einzutreiben, einen Streit über Waren beizulegen, die nicht geliefert, nicht bezahlt oder gestohlen wurden“, erklärt Yann Sourisseau, Leiter der Zentralstelle für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität auf dem Sender France 2. Oft sind diese Methoden auch nur bloße Warnungen, die darauf abzielen, den Opfern Angst einzuflößen.

  • Ärmelkanal: Seit Sonntag wurde Kokain im Wert von 152 Millionen Euro an der Küste gefunden

    Ärmelkanal: Seit Sonntag wurde Kokain im Wert von 152 Millionen Euro an der Küste gefunden

    Am Sonntagmorgen wurden am Strand von Réville im Ärmelkanal die ersten Säcke mit etwa 850 kg Kokain entdeckt. Ab Mittwoch wurden in Vicq-sur-Mer Säcke weitere Säcke mit 1,5 Tonnen der Droge entdeckt.

    Insgesamt 2,34 Tonnen Kokain wurden seit Sonntag, dem 26. Februar, an der französischen Küste des Ärmelkanals gefunden, wie Franceinfo am Donnerstag, dem 2. März, ungter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle meldete. Ein erster Fund erfolgte bereits am vergangenen Sonntag, als in Réville (Manche) mehrere Säcke mit 840 kg Drogen darin gefunden wurden.

    Einige Tage später, am Mittwoch, wurden in Vicq-sur-Mer rund 1,5 Tonnen Kokain in weiteren Säcken entdeckt. Infolge dieser Funde wurden zwei getrennte Ermittlungen eingeleitet und Aufklärungsmaßnahmen zu Land, zu Wasser und in der Luft durchgeführt, um mögliche weitere Pakete aufzuspüren. Der Wert des Kokains im Strassenverkauf wird auf mindestens 152 Millionen Euro geschätzt.

    Die Ermittler werden nun versuchen, den Weg der Drogen-Pakete nachzuvollziehen. Die Seepräfektur erklärte, dass eine „besondere Überwachung der maritimen Bewegungen des Sektors Nord Cotentin aufrechterhalten und durch Luftfahrzeuge sichergestellt“ werde. „Neue Überflüge sowie Seepatrouillen werden durchgeführt“. Die Staatsanwaltschaft in Rennes ist mit den Ermittlungen befasst.

    Es ist nicht das erste Mal, dass Kokain an der französischen Küste ankommt. Ende 2019 waren Behälter mit insgesamt 1,6 Tonnen des weißen Pulvers an den Stränden eines Gebiets von Saint-Jean-de-Luz (Pyrénées-Atlantiques) bis Camaret (Finistère) angespült worden.

  • Im Jahr 2022 wurden in Frankreich 156,7 Tonnen Drogen – davon 27 Tonnen Kokain – beschlagnahmt

    Im Jahr 2022 wurden in Frankreich 156,7 Tonnen Drogen – davon 27 Tonnen Kokain – beschlagnahmt

    2022 wurden in Frankreich 156,7 Tonnen Drogen beschlagnahmt. Bei allen Drogen ist ein Anstieg zu verzeichnen. Es handelt sich um ein „historisches“ Niveau, sagt Innenminister Gérald Darmanin. Die französischen Behörden haben im Jahr 2022 eine historische Menge von 156,7 Tonnen Drogen beschlagnahmt, wie Innenminister Gérald Darmanin am Mittwoch bekannt gab. „Der Kampf gegen den Drogenhandel ist mehr denn je die Mutter aller Schlachten“, sagte Gérald Darmanin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Justizminister Eric Dupond-Moretti und dem Minister für öffentliche Finanzen Gabriel Attal. Im Einzelnen wurden 128 Tonnen Cannabis beschlagnahmt, ein Plus von 15% im Vergleich zum Vorjahr, so der Innenminister. Im Jahr 2022 wurden 27 Tonnen Kokain (+5%) beschlagnahmt, 55% davon stammten von den Antillen und aus Guyana. „Wir müssen verhindern, dass dieser weiße Tsunami unsere Küsten erreicht“, mahnte Gabriel Attal. Attal, Minister für öffentliche Finanzen, dem auch der Zoll untersteht, gab b…

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  • Seine-Maritime: Der Hafen von Le Havre im Visier der Drogenhändler

    Seine-Maritime: Der Hafen von Le Havre im Visier der Drogenhändler

    Le Havre, Seine-Maritime, ist der größte Frachthafen Frankreichs, aber nach Angaben der Behörden auch das wichtigste Einfallstor für den Kokainhandel.

    Das in Südamerika produzierte Kokain gelangt in den Hafen von Le Havre (Seine-Maritime), versteckt in einigen der drei Millionen Container, die jedes Jahr entladen werden. Das weiße Pulver kann mit anderer Ware vermischt oder in Säcken versteckt werden. Nach Rückgängen ist die Menge der beschlagnahmten Drogen in den letzten beiden Jahren wieder deutlich gestiegen.

    Mindestens sieben Tonnen Kokain im Jahr 2022 abgefangen.
    Im Jahr 2022 fing der Zoll in Le Havre mindestens sieben Tonnen Kokain ab. Der Schmuggel durchzieht den Hafen und das Thema ist offensichtlich sehr heikel. Weder die Staatsanwaltschaft noch die Hafenarbeiter waren bereit, den Teams von France Télévisions Rede und Antwort zu stehen. Im April 2022 kam es am helllichten Tag und inmitten von unbeteiligten Autofahrern zu Schusswechseln zwischen Drogenhändlern und der Polizei. Die Drogenhändler wollten eine große Kokainlieferung abholen und machten deutlich, das sie für ihre Ware buchstäblich alles tun.

  • Belgien: 11-jähriges Mädchen bei Schießerei getötet – Drogenhandel als Ursache vermutet

    Belgien: 11-jähriges Mädchen bei Schießerei getötet – Drogenhandel als Ursache vermutet

    Der Tod eines elfjährigen Mädchens in Antwerpen steht möglicherweise im Zusammenhang mit einem Drogenkrieg, der derzeit in der Stadt tobt.

    Ein elfjähriges Mädchen wurde am Montag, dem 9. Januar, in Antwerpen, Belgien, in Zusammenhang mit mehreren Schüssen getötet. Die Tragödie könnte mit Drogenhandel in Verbindung stehen, wie der Bürgermeister der Stadt nach den ersten Ermittlungen vermutet.

    „Die betroffene Familie ist bekannt, es gab schon früher Vorfälle. Es scheint sich um eine weitere Abrechnung in der Drogenszene zu handeln“, sagte Bürgermeister Bart De Wever laut dem Sender RTBF im flämischen Fernsehsender VRT. Seiner Meinung nach gibt es wohl einen Zusammenhang zwischen „einem seit Monaten andauernden Drogenkrieg“ und dieser Tragödie.

    Das Mädchen befand sich im Erdgeschoss eines Hauses in einem Raum hinter einer Tür, auf die die Schüsse abgefeuert wurden. Sie sei von den Schüssen nicht direkt getroffen worden, so Bürgermeister Bart de Wever: „Eine Mikrowelle wurde getroffen und explodierte“, wobei das Mädchen durch die Splitter tödlich verletzt wurde.

    Die belgische Innenministerin Annelies Verlinden teilte ihre Empörung über „eine schreckliche Tragödie, bei der ein unschuldiges Kind sein Leben verloren hat“ in den sozialen Netzwerken mit. „Die Ermittlungen laufen noch, aber wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um diese skrupellosen Verbrecher zu verhaften. Kinder haben nichts mit dem Drogenkrieg zu tun“, so die Ministerin.

  • Marseille: Einwohner vertreiben Drogendealer aus ihrer Nachbarschaft

    Marseille: Einwohner vertreiben Drogendealer aus ihrer Nachbarschaft

    In Marseille haben es Bewohner geschafft, Drogendealer aus ihrem Viertel zu vertreiben. Nachdem sie eine Demonstration organisiert hatten, wechselten sie sich Tag und Nacht ab, um die Dealer daran zu hindern, sich in Strassen und Treppenhäusern niederzulassen.

    Die Geschichte begann im Gebäude H der Cité des Campanules im 11. Arrondissement von Marseille (Bouches-du-Rhône). Anfang Januar hatten sich dort vermummte Jugendliche niedergelassen, um Drogen zu verkaufen, und deshalb die Überwachungskameras des Gebäudes zerstört. Die Bewohner beschlossen, sich das nicht gefallen zu lassen. „Ab Mittag gehen wir runter, bis etwa 3 Uhr morgens. Wir wechseln uns alle ab und trinken Kaffee“, erklärt eine Bewohnerin auf dem Sender France 2.

    Um die Einrichtung eines sogenannten „Dealing Points“ zu verhindern, setzen die Anwohner auf ständige Präsenz. „Was wir befürchten, ist, dass sie Autos angreifen, dass sie Wohnungen angreifen“, bezeugt eine Frau und sagt, dass sie Angst vor Repressalien der Drogenhändler hat.

    Sylvain Souvestre, Bürgermeister (LR) des 11. und 12. Arrondissements von Marseille, ist gekommen, um die spontane Mobilisierung der Anwohner zu unterstützen. In der ganzen Siedlung wurden Plakate aufgehängt, die zur Wachsamkeit aufrufen, damit sich die Drogendealer nicht einnisten können.

  • Montpellier: Mann am Dienstagmorgen im Stadtzentrum erschossen

    Montpellier: Mann am Dienstagmorgen im Stadtzentrum erschossen

    Ein Mann wurde am frühen Dienstagmorgen in der Nähe des Rathauses von Montpellier mit mehreren Schüssen getötet. Verdächtige wurden festgenommen.

    Ein Mann wurde am frühen Dienstagmorgen in Montpellier auf der Avenue du Pont-Trinquat in der Nähe des Rathauses erschossen, wie die Zeitung Midi Libre berichtete. Um 10 Uhr war die Polizei noch vor Ort, nachdem sie mehrere Verdächtige festgenommen hatte. Es wird vermutet, dass es sich um eine Abrechnung im Drogenmilieu handelte.