Schlagwort: Drogenhandel

  • Revierkrieg: Kalaschnikow-Schüsse im Stadtzentrum von Grenoble

    Revierkrieg: Kalaschnikow-Schüsse im Stadtzentrum von Grenoble

    Ein Mann wurde am Samstagabend bei einer Schießerei im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in einem Stadtteil von Grenoble, unweit des Stadtzentrums, angeschossen.

    Mindestens ein Dutzend Kugeln wurden mit einer Kalaschnikow gegen 18.30 Uhr am Samstag, dem 16. Dezember, im Stadtteil Alma, unweit des Stadtzentrums von Grenoble, abgefeuert, berichtet die Zeitung Dauphiné Libéré. „Diese Schießerei ist auf einen Revierkampf zurückzuführen. Das Team, das dort einen Dealpoint betreibt, war gerade von dort verdrängt worden und versuchte gestern Abend, ihn zurückzugewinnen“, teilte die Staatsanwaltschaft von Grenoble mit. Ein Mann wurde durch einen Schuss am Fuß verletzt. Er „befindet sich derzeit im Krankenhaus“, seine Verletzungen seien jedoch nicht lebensgefährlich. Das Opfer, war „der Justiz ungünstig bekannt“, wie der Staatsanwalt von Grenoble erklärte.

    Später am Abend kam es im selben Viertel zu einer weiteren Schießerei, bei der es wohl um denselben Dealpoint ging, ohne dass jemand verletzt wurde. Ebenfalls am Samstagabend wurde ein 27-jähriger Mann im Viertel Villeneuve im Süden von Grenoble zusammengeschlagen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Seine 20-jährige Schwester wurde ebenfalls geschlagen und verletzt. Der junge Mann „wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen“, so der Staatsanwalt.

    Ein Mann wurde in diesem Fall in Polizeigewahrsam genommen, der auch mit einer Schießerei im Sommer im Zusammenhang mit einem Kampf um die Kontrolle über einen sogenannten Dealpoint in Verbindung steht.

  • Drogenhandel: Abwurf auf See – die neue Technik der Drogenhändler

    Drogenhandel: Abwurf auf See – die neue Technik der Drogenhändler

    Im November fand ein Fischer aus Fécamp (Departement Seine-Maritime) Säcke mit 695 Kilogramm Kokain in seinen Netze. Angesichts der zunehmenden Zollkontrollen und Beschlagnahmungen in den Häfen führen die Drogenhändler neuerdings Operationen durch, bei denen sie die Drogen auf See von ihren Schiffen und Booten abwerfen.

    Im Ärmelkanal schwimmt fast täglich eine unbekannte Menge Kokain. Es war ein unerwarteter Fang, den ein normannischer Fischer aus Fécamp (Seine-Maritime) im November mit seinen Netzen einholte. Er fischte wasserdichte Säcke, die 695 Kilogramm des weißen Pulvers im Wert von etwa 22 Millionen Euro enthielten, aus dem Ärmelkanal. Es ist auch längst nicht mehr ungewöhnlich, dass die Flut Kokain an die französischen Strände spült. Pas-de-Calais, Seine-Maritime, Calvados… Insgesamt sind waren es allein im Jahr 2023 drei Tonnen angeschwemmte Drogen.

    Diese Drogenpakete sind während Abwurfaktionen von Drogenhändlern auf See abgetrieben worden und so verloren gegangen. Die Ladungen wurden wurden wahrscheinlich von einem Handelsschiff auf offener See abgeworfen. Ausgestattet mit einem GPS-Sender werden sie dann von kleineren und schnelleren Booten herausgefischt und unter Umgehung der Häfen an Land gebracht.

    In den Häfen von Le Havre (Departement Seine-Maritime), Antwerpen (Belgien) und Rotterdam (Niederlande) ist die Zahl der Kokainbeschlagnahmungen in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Um den Zollkontrollen zu entgehen, verändern die Schmuggler ständig ihre Praktiken, bald wohl auch mit Drohnen, die von den Schiffen starten, wie die Behörden befürchten. Die französischen Sicherheitsbehörden versprechen für 2024 eine Verschärfung der Kontrollen, auch in den kleinsten Häfen.

  • Französische Marine beschlagnahmt im Golf von Guinea mehr als fünf Tonnen Kokain

    Französische Marine beschlagnahmt im Golf von Guinea mehr als fünf Tonnen Kokain

    Bei der in der vergangenen Woche durchgeführten Operation wurden mehrere Personen festgenommen. Die von der Marine beschlagnahmten Drogen wurden vor der afrikanischen Küste auf das französische Marineschiff umgeladen.

    Eine spektakuläre Operation mit einer beeindruckenden Bilanz. Mehr als fünf Tonnen Kokain wurden am 6. Dezember von der französischen Marine an Bord eines Bootes vor der afrikanischen Küste im Golf von Guinea beschlagnahmt, wie die Meerespräfektur des Atlantiks am Dienstag, dem 12. Dezember, in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    Die Beschlagnahmung von 5.132 Kilogramm Kokain im Wert von rund 330 Millionen Euro erfolgte an Bord eines „15 Meter langen Festrumpfschlauchbootes vom Typ ‚go fast’“. Im Anschluss an diese im Rahmen der Mission „Corymbe“ durchgeführte Operation wurden die Betäubungsmittel auf das Hochseepatrouillenboot der französischen Marine „zur Vernichtung“ umgeladen. Die Nationalität der festgenommenen Personen wurde von der Seepräfektur nicht angegeben. Diese Mission führte zur Festnahme der „vier mutmaßlichen Drogenhändler durch die Behörden der Kapverden“.

    Diese ungewöhnliche Aktion wurde vom französischen Amt für Betäubungsmittel (Office français anti-stupéfiants, Ofast) und der Nationalen Direktion für Zollermittlungen (Direction nationale du renseignement des enquêtes douanières, DNRED) veranlasst. Die Aktion erfolgte auf der Basis von Informationen, die vom Centre opérationnel d’analyse du renseignement maritime, einer internationalen Agentur mit Sitz in Lissabon (Portugal), die für die Bekämpfung des illegalen Drogenhandels zuständig ist, und von der Drug Enforcement Administration (DEA), der US-Bundesbehörde zur Bekämpfung des Drogenhandels, übermittelt wurden.

  • Schon wieder: Kokainpäckchen an der Küste der Normandie gefunden

    Schon wieder: Kokainpäckchen an der Küste der Normandie gefunden

    Die französischen Küsten werden offensichtlich immer beliebter bei Drogenhändlern, die Pakete mit Kokain mit Schiffen ins land bringen. Die Menge der beschlagnahmten Drogen ist an den Stränden der Normandie in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen.

    Fast zwei Tonnen Kokain wurden in weniger als drei Wochen an der Küste der Normandie aufgesammelt. Das ist in etwa die gleiche Menge wie vor neun Monaten in Néville-sur-Mer (Departement Manche). Damals hatten die Ordnungskräfte Bündel entdeckt, die an Schwimmkörpern und Schwimmwesten befestigt waren. Die Drogen, so heißt es, würden während ihrer Reise nach Frankreich unter Schiffe und Boote gehängt. Die französischen Küsten werden bei Drogenhändlern immer beliebter, um die gesicherten Häfen Nordeuropas zu umgehen.

    In Antwerpen (Belgien) und Rotterdam (Niederlande) wurden mit 110 Tonnen bzw. 47,5 Tonnen etwa die Hälfte aller Kokainbeschlagnahmen auf dem europäischen Kontinent sichergestellt. In Frankreich wurde 2022 mehr als 27 Tonnen sichergestellt, eine Zahl, die sich in den letzten 20 Jahren fast verzehnfacht hat. Seit 2010 hat sich die Verbreitung von Kokain in Europa deutlich verstärkt. Insbesondere nachdem sein Preis seit einigen Jahren erheblich gesunken ist.

  • Drogenhandel: Die Zahl der Morde oder versuchten Morde stieg 2023 in Frankreich um 57%.

    Drogenhandel: Die Zahl der Morde oder versuchten Morde stieg 2023 in Frankreich um 57%.

    Diese Gewalt breitet sich auf kleinere und „mittelgroße Städte aus, ein bisschen überall im Land“, sagte der Generaldirektor der nationalen Polizei, Frédéric Veaux.

    In Frankreich werden immer mehr Gewalttaten im Zusammenhang mit dem Drogenhandel registriert. Insgesamt „315 Morde oder versuchte Morde“ im Zusammenhang mit dem Drogenhandel wurden in Frankreich seit Anfang 2023 in den Zuständigkeitsbereichen der Polizei gezählt, wie der Generaldirektor der nationalen Polizei (DGPN), Frédéric Veaux, am Montag, dem 27. November, berichtete. Dies entspricht einem Anstieg um 57% im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2022.

    „Wir erleben einen Anstieg der Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel“, stellte Frédéric Veaux bei seiner Anhörung im Senat vor dem Untersuchungsausschuss über „Drogenhandel in Frankreich“ fest und erklärte, dass in diesem Zeitraum 451 Opfer solcher Taten gezählt worden seien, wobei eine Tat mehrere Opfer fordern könne. Von diesen Opfern waren „30 % jünger als 20 Jahre“. Diese Gewalt „ist ein Mittel für die kriminellen Unternehmen, die den Handel kontrollieren, ihren Einfluss zu festigen oder zu vergrößern, indem sie versuchen, Märkte zu erobern“, erklärte Frédéric Veaux. „Es ist auch eine Methode der Vergeltung, die sich leider in einer Logik der Vendetta verfestigt, deren Ende man nicht absieht“.

    Diese Gewalt breitet sich auch auf kleinere und „mittelgroße Städte aus, ein bisschen überall im Land“, betonte Veaux. In der Nacht vom 25. auf den 26. November wurde ein 50-jähriger Familienvater in Dijon getötet, als er in seinem Bett schlief, ein „Kollateralschaden“ bei Schüssen, die auf einen Drogenhandelspunkt direkt unter seiner Wohnung gerichtet waren.

  • Dijon: Ein Mann wird von einer verirrten Kugel in seiner Wohnung getötet

    Dijon: Ein Mann wird von einer verirrten Kugel in seiner Wohnung getötet

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag feuerten mehrere Personen, die in einem Fahrzeug unterwegs waren, auf verschiedene Gebäude in Dijon. Ein 55-jähriger Mann wurde durch einen der Schüsse tödlich verletzt, als er sich in seiner Wohnung befand, meldete der Staatsanwalt von Dijon.

    Ein Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 26. November getötet, als er nichtsahnend in seiner Wohnung in Dijon schlief, nachdem auf die Fassade seines Gebäudes geschossen worden war, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Laut dem Sender Franceinfo wurde der Mann um 0.50 Uhr für tot erklärt, nachdem eine Frau, die sich bei ihm befand, die Rettungskräfte gerufen hatte.

    Gegen 0.30 Uhr feuerten Personen aus einem Fahrzeug auf mehrere Gebäude. Der Mann war ein Kollateralopfer, weil er „über einem Dealing Point“ wohnte, so der Staatsanwalt.

    Die Schießerei ereignete sich im Stadtteil Stalingrad von Dijon. Zwei Personen seien auf der Flucht, so eine Polizeiquelle gegenüber dem Sender France Bleu Bourgogne, die darauf hinwies, dass erste Ermittlungen darauf hindeuteten, dass der Mann nicht das Ziel der Schützen gewesen sei.

    „Ich wünschte, Frankreich würde seine Einwohner besser schützen, ich will Dijon verlassen“, sagt eine geschockte Nachbarin unter Tränen.

  • Nîmes: Ein 27-jähriger Mann im Stadtteil Pissevin mit einer Stichwaffe getötet

    Nîmes: Ein 27-jähriger Mann im Stadtteil Pissevin mit einer Stichwaffe getötet

    Der Mann erlitt mehrere Messerstiche. Eine Frau wurde festgenommen.

    Ein 27-jähriger Mann wurde am Freitagabend, dem 24. November, im Viertel Pissevin in Nîmes mit einer Stichwaffe getötet, berichtet der Sender France Bleu Gard Lozère. Er erlitt mehrere Messerstiche. Eine Frau wurde festgenommen.

    Das Opfer wurde in den Gemeinschaftsräumen eines Gebäudes gefunden, das an die Einkaufsgalerie Richard Wagner angrenzt. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen soll die Tat die Folge eines Streits gewesen sein. Es wird keine Spur ausgeschlossen, auch nicht eine Verbindung zum Drogenhandel. In demselben Stadtteil von Nîmes waren in der vergangenen Woche mehrere Festnahmen und Anklagen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel erfolgt.

  • Marseille: Wieder wurde ein Mann auf offener Straße erschossen

    Marseille: Wieder wurde ein Mann auf offener Straße erschossen

    Dieser neue Mord geschieht weniger als 48 Stunden nach einer Schießerei in den nördlichen Stadtteilen von Marseille, bei der zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt wurden.

    Ein Mann wurde am Montagabend im Stadtviertel Cité de la Bricarde im 15. Arrondissement von Marseille erschossen, wie der Sender France Bleu Provence berichtet. Die Tat ereignete sich gegen 21.30 Uhr, als sich das Opfer in der Nähe einer Drogenverkaufsstelle aufhielt.

    Der Mann wurde von einer Person beschossen, wie eine Polizeiquelle gegenüber dem Sender France Bleu Provence berichtete. Das Opfer wurde von zwei Treffern im Brustkorb und einem weiteren im rechten Arm tödlich getroffen. Auf dem Boden wurden etwa zehn Patronenhülsen aus einer 9-mm-Waffe gefunden.

    Dieser neue Mord geschah weniger als 48 Stunden nach einer anderen tödlichen Schießerei in den nördlichen Stadtteilen von Marseille, bei der zwei Menschen auf dem Parkplatz eines McDonald’s-Restaurants im 16. Arrondissement.

  • Schießerei in Marseille: 2 Tote und 3 Verletzte auf dem Parkplatz einer McDonald’s-Filiale

    Schießerei in Marseille: 2 Tote und 3 Verletzte auf dem Parkplatz einer McDonald’s-Filiale

    Erneute Schießerei in Marseille. Ein Mann und eine Frau wurden getötet und drei weitere Personen wurden verletzt. Die tödlichen Schüsse wurden auf dem Parkplatz eines McDonald’s in Marseille abgefeuert.

    Es fielen sehr viele Schüsse. Wie der Sender BFMTV Marseille berichtete, eröffnete ein Mann am Samstagabend gegen 23:00 Uhr das Feuer auf ein Auto, das auf dem Parkplatz eines McDonald’s-Restaurants in Marseille im 16. Arrondissement parkte.

    Der Fahrer des beschossenen Autos, ein 23-jähriger Mann, wurde sofort getötet. Seine Beifahrerin starb kurz nach der Tat an den Folgen ihrer Verletzungen. Drei weitere Personen, die sich ebenfalls in dem Auto befanden, wurden bei der Schießerei verletzt. Einer der Mitfahrer, der in den Brustkorb getroffen wurde, schwebt in Lebensgefahr, berichtet die Zeitung La Provence.

    Der Täter benutzte offensichtlich eine Kalaschnikow. Es wurden Patronenhülsen des Kalibers 7,62 von der Kriminalpolizei auf dem Parkplatz gefunden.

    Mindestens eine der beschossenen Personen war der Polizei bereits wegen Dealerei bekannt. Die Spur einer Schießerei vor dem Hintergrund des Drogenhandels wird derzeit von den Ermittlern bevorzugt.

    Der Täter konnte nach den tödlichen Schüssen von Tatort fliehen. Ein Fahrzeug, das vermutlich von dem oder den Schützen benutzt wurde, wurde kurz nach der Schießerei in der Nähe des Tatorts brennend aufgefunden.

  • Zwei Männer vor einer Shisha-Bar in Pont Saint-Esprit im Gard mit Schüssen aus Kalaschnikows getötet

    Zwei Männer vor einer Shisha-Bar in Pont Saint-Esprit im Gard mit Schüssen aus Kalaschnikows getötet

    Zwei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Pont Saint-Esprit im Departement Gard erschossen, zwei weitere Personen wurden schwer verletzt.

    In Pont Saint-Esprit im Departement Gard kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einer Schießerei. Es gab zwei Tote und zwei schwer verletzte Personen. Es fielen Schüsse aus einer oder mehreren Kalaschnikow-Gewehren. Bei den beiden Toten handelt es sich um zwei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren.

    Die vier Männer verließen gemeinsam um 2 Uhr morgens eine Shisha-Bar in Pont Saint-Esprit, als sie unter Beschuss genommen wurden. Die Bar hatte ihre Türen bereits geschlossen – die Fassade wurde von Kugeln durchsiebt.

    Wie die Zeitung Actu Métropolitain berichtet, wird die Spur einer Abrechnung unter Drogenhändlern von den Ermittlern bevorzugt. Drei vermummte und bewaffnete Männer hatten das Feuer eröffnet, schrieb die Zeitung Midi Libre. „Die Schüsse kamen aus einer Gruppe von vermummten Personen, die direkt auf die Anwesenden feuerten“, bevor sie „in einem Fahrzeug“ flüchteten, erklärte die Staatsanwältin von Nîmes, Cécile Gensac.

    Einer der beiden getöteten Männer war der Justiz wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Zuhälterei bereits bekannt. Der zweite Opfer war den Behörden und der Justiz bisher unbekannt.

    Die beiden verletzten Männer wurden in ernstem Zustand in die Universitätsklinik von Nîmes eingeliefert.