Schlagwort: Drogenhandel

  • „Einer der meistgesuchten Verbrecher Frankreichs“: Drogenbaron aus Marseille in Spanien festgenommen

    „Einer der meistgesuchten Verbrecher Frankreichs“: Drogenbaron aus Marseille in Spanien festgenommen

    Die spanische Polizei hat am Sonntag, dem 25. Februar, in einer Bar südlich von Barcelona einen der meistgesuchten französischen Drogenhändler festgenommen.

    Sein Name ist Jean-Anthony Blas. Am Sonntag, dem 25. Februar, nahm die spanische Polizei diesen Mann aus Marseille in einer Bar in Salou, südlich von Barcelona, fest. Die Ordnungskräfte bezeichnen ihn als „einen der meistgesuchten Verbrecher Frankreichs“. Er wird verdächtigt, der Kopf eines Clans aus dem Drogenhandel in Marseille zu sein.

    Im März 2023 entkam er seiner Festnahme in Frankreich. Während seiner Flucht benutzte der Kriminelle vier verschiedene Identitäten. Jean-Anthony Blas wird wegen der Aktivitäten seines Clans gesucht, dessen Oberhaupt er mutmaßlich ist. Diese kriminelle Vereinigung „exportiert regelmäßig Cannabis nach Spanien und verfügt über ein großes Arsenal an Kriegswaffen“, wie es in einer Erklärung der spanischen Streitkräfte heißt.

    In seinem Strafregister steht laut der Behörden „eine Verurteilung zu zehn Jahren Gefängnis in Frankreich wegen Drogenhandels, illegalen Waffenbesitzes, Verstößen gegen die öffentliche Ordnung und Sicherheit und Mitgliedschaft in einer organisierten kriminellen Bande“.

  • Departement Gard: Ein Mann wurde gestern Abend bei einer Schießerei in Nîmes getötet

    Departement Gard: Ein Mann wurde gestern Abend bei einer Schießerei in Nîmes getötet

    Ein Mann in den Vierzigern wurde in der Nähe seines Autos in der Gegend von Portal, ein Ort, der für Drogenhandel bekannt ist, getötet.

    Bei einer Schießerei in Nîmes (Departement Gard) wurde am Dienstagabend, dem 20. Februar, ein Mann getötet, berichtet der Sender France Bleu Gard Lozère. Die Ermittler gehen von einer Auseinandersetzung im Drogenhandel aus. Die Tat ereignete sich im Stadtteil Chemin Bas d’Avignon. Ein Mann in den Vierzigern wurde in der Nähe seines Autos im Sektor Portal, einem für den Drogenhandel bekannten Ort, erschossen.

    Das Auto des oder der Schützen wurde später verbrannt in Rodilhan, einer Nachbargemeinde östlich von Nîmes, aufgefunden. Eine mit dem Fall vertraute Quelle bestätigte gegenüber France Bleu Gard Lozère, dass drei Personen festgenommen wurden, deren Verbindung zu dem oder den Schützen sei aber noch nicht geklärt.

  • Südfrankreich: 360 kg Cannabis auf offenem Feld entdeckt

    Südfrankreich: 360 kg Cannabis auf offenem Feld entdeckt

    Am 14. Januar alarmierte ein Spaziergänger die Gendarmerie wegen eines Drogenfunds im Gebiet von Cailhau zwischen Cambieure und Belvèze-du-Razès im Departement Aude.

    Am Sonntagmorgen, dem 14. Januar, wurde ein Spaziergänger auf mehrere Bündel aufmerksam, die mitten auf einem Feld zwischen den Gemeinden Cailhau, Cambieure und Belvèze-du Razès lagen. Es stellte sich heraus, dass sich in den Bündeln Cannabisharz befand. 360 Kilogramm, um genau zu sein, mit einem geschätzten Wiederverkaufswert von fast einer Million Euro.

    Die herbeigerufenen Gendarmen begaben sich an den Fundort, um die notwendigen Feststellungen zu treffen und die Umgebung abzusperren. Nach Informationen der örtlichen Presse kam es zu einer Verfolgungsjagd zwischen den Gendarmen und Personen, die offenbar die wertvolle Ware abholen wollten. Es soll allerdings zu keiner Festnahme gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft Carcassonne, die ein Ermittlungsverfahren wegen Drogenhandels eingeleitet und einen Untersuchungsrichter mit den weiteren Ermittlungen betraut hat, hat bislang keine neuen Erkenntnisse vorgelegt.

    Wie aber konnten diese Drogenbündel mitten auf einem Feld in Razès landen? Nach ersten Informationen könnten sie von einem Hubschrauber oder einem Kleinflugzeug abgeworfen worden sein.

  • Drogenhandel: Französischer Innenminister Gérald Darmanin lobt seine Ergebnisse

    Drogenhandel: Französischer Innenminister Gérald Darmanin lobt seine Ergebnisse

    Bei einem Besuch in Créteil (Departement Val-de-Marne) lobte der französische Innenminister seine Bilanz im Kampf gegen den Drogenhandel. Die Drogenhändler wenden inzwischen jedoch neue Methoden an, die schwieriger zu bekämpfen sind. In dem Krieg, den er nach eigenen Angaben gegen den Drogenhandel führt, freute sich der französische Innenminister Gérald Darmanin über „Rekordergebnisse“, als er am Sonntag, dem 21. Januar, nach Créteil (Val-de-Marne) reiste. „Wir erreichen nicht nur weiterhin weitere Beschlagnahmungen, sondern auch die Festnahme von Drogenhändlern. Im Jahr 2023, dem absoluten Rekordjahr, wurden 36.429 Drogenhändler auf dem nationalen Territorium festgenommen“, erklärte er. Innerhalb von drei Jahren wurden 1.000 von insgesamt über 4.000 bekannten Drogen-Handelspunkte beseitigt. Die Behörden sehen sich nun jedoch mit anderen, schwieriger zu bekämpfenden Methoden der Händler konfrontiert, wie zum Beispiel der Lieferung von Drogen direkt in die Wohnung der Konsumenten. Géral…

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  • Großer Schlag gegen das Drogenmilieu von Marseille nach einem Doppelmord in Spanien

    Großer Schlag gegen das Drogenmilieu von Marseille nach einem Doppelmord in Spanien

    In der vergangenen Woche wurden 13 Personen festgenommen. Sie werden verdächtigt, mit der kriminellen Organisation „DZ Mafia“ in Marseille in Verbindung zu stehen.

    Eine neue Episode im Bandenkrieg in Marseille. Die Staatsanwaltschaft von Marseille gab am Freitag, dem 19. Januar, die Festnahme von 13 Personen bekannt, die alle verdächtigt werden, an einem doppelten Mord der Drogen-Mafia am 3. Mai 2023 in der Stadt Salou in Spanien beteiligt gewesen zu sein. Die Gruppe von fünf Männern und acht Frauen wurde in der vergangenen Woche festgenommen und am Freitag zusammen mit einer vierzehnten Person, die schon vor mehreren Monaten in Spanien festgenommen wurde, einem Haftrichter vorgeführt.

    Am 3. mai 2023 wurden zwei französische Staatsbürger, die der Polizei und den Gerichten wegen Drogenhandels im Großraum Marseille bereits gut bekannt waren, in der spanischen Stadt Salou durch Schüsse aus einem Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow ermordet, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft.

    Bei dem Doppelmord handelte es sich laut Staatsanwaltschaft um eine Abrechnung zwischen den Drogenbanden „Yoda“ und „DZ Mafia“, zwei rivalisierenden Banden, die im vergangenen Jahr für rund 40 Morde in Frankreich verantwortlich waren. Laut einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle waren die beiden Opfer, die den Anführern der Yoda-Gruppe nahe standen, am Tag ihres Todes in Katalonien in Begleitung von drei Escort-Mädchen unterwegs. Eine von ihnen gab dem Killer-Kommando, das mutmaßlich der „DZ Mafia“ angehört, grünes Licht.

    An der Ermordung beteiligt waren vier Männer, die der Justiz bereits bestens bekannt sind und von denen einige verdächtigt werden, auch in andere Morde verwickelt zu sein. Einer von ihnen wurde unmittelbar nach der Schießerei von der spanischen Polizei festgenommen, während es den anderen drei gelang, mit Hilfe mehrerer junger Frauen aus Spanien zu fliehen und nach Frankreich zurückzukehren.

    Die meisten Täter waren unter 30 Jahre alt, aber „entschlossen“, wie es aus einer den Ermittlungen nahestehenden Quelle heißt. In einem der Fahrzeuge fanden die Polizisten ein regelrechtes Kriegsarsenal: zwei Pistolen, zwei Granaten und eine Kalaschnikow.

    Im Jahr 2023 standen 70% der vollendeten oder versuchten bandenmäßigen Morde in Marseille im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen „DZ Mafia“ und „Yoda“, mit einem „sehr starken Höhepunkt“ im August, wie der zuständige Staatsanwalt am 22. Dezember auf dem Sender Franceinfo berichtete.

  • Korsika: In einer Wohnung in Bastia wurden die Leichen von drei erschossenen Personen entdeckt

    Korsika: In einer Wohnung in Bastia wurden die Leichen von drei erschossenen Personen entdeckt

    Möglicherweise handelt es sich um eine Abrechnung vor dem Hintergrund des Drogenhandels. Nach Informationen von France Télévisions befindet sich eine lebensgefährlich verletzte Frau Frau im Krankenhaus.

    Drei Personen, zwei Männer und eine Frau, wurden am Montag, dem 8. Januar, in Bastia (Departement Haute-Corse) erschossen, wie der Sender France 3 Corse berichtet. Eine Frau wurde ausserdem lebensgefährlich verletzt wie France Télévisions unter Berufung auf eine mit den Ermittlungen vertrauten Quelle meldete.

    Die Leichen wurden in einer Wohnung in Bastia entdeckt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Abrechnung vor dem Hintergrund des Drogenhandels, so France Télévisions. Laut France 3 hat Nationalpolizei von Haute-Corse vor Ort die Ermittlungen übernommen, und die verletzte Person wurde in das Krankenhaus der Stadt Bastia gebracht.

    Bisher sind die genauen Umstände der Todesfälle noch nicht bekannt. Die Feststellungen der Ermittler sind noch nicht abgeschlossen. Die Behörden versuchen zunächst insbesondere, die Identität der Opfer zweifelsfrei zu ermitteln.

  • Toulouse: Mann schwebt nach Kopfschuss in Lebensgefahr

    Toulouse: Mann schwebt nach Kopfschuss in Lebensgefahr

    Ein Mann befindet sich in kritischem Zustand, nachdem er am Samstag, dem 6. Januar, gegen 14.30 Uhr im Viertel Izards in Toulouse von einer Kugel am Kopf getroffen wurde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Ein 18-jähriger Mann wurde am Samstag, dem 6. Januar, durch einen Schuss verletzt. Er wurde im Stadtteil Izards in Toulouse aufgefunden.

    Der schwer verletzte Mann befand sich in einem Auto. Nach ersten Feststellungen der Rettungskräfte hatte er ein Projektil in den Kopf bekommen, das offensichtlich aus einer Schusswaffe stammte. Als die Rettungskräfte eintrafen, wollten „Bekannte“ des Opfers den jungen Mann selbst in ein Krankenhaus in Toulouse fahren. Der Mann wurde aber schließlich von der Feuerwehr und einem Team des Rettungsdienstes Smur 31 versorgt.

    Der jungen Mann befand sich in akuter Lebensgefahr. Die Polizei nahm am Ort des Geschehens vier Personen fest, darunter auch diejenigen, die das Opfer ins Krankenhaus transportieren wollten. Sie wurden zu weiteren Vernehmungen in Polizeigewahrsam genommen.

    Nach ersten Informationen lag das Opfer ursprünglich in einem Pflanzenbeet, bevor der junge Mann in das Auto verfrachtet wurde, in dem er aufgefunden wurde. Der Bereich wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt und ein Sicherheitsperimeter eingerichtet, um Spuren und Hinweise zu sichern. Ein Spürhund wurde am Tatort eingesetzt.

    Das Viertel Izards in Toulouse war in den letzten Jahren Schauplatz zahlreicher Abrechnungen im Drogenmilieu, darunter einige mit tödlichem Ausgang.

    Der unbekannte Täter befindet sich noch auf der Flucht, nach ihm wird aktiv gefahndet.

  • Drogenhandel: Tödlichstes Jahr in Marseille

    Drogenhandel: Tödlichstes Jahr in Marseille

    2023 war für Marseille ein schwarzes Jahr, was die Tötungsdelikte in Zusammenhang mit dem Drogenhandel angeht. Schuld daran war ein Krieg, den sich zwei verfeindete Clans lieferten.

    48 Tote und 118 Verletzte – Schießereien am Tag und in der Nacht, oft auf offener Straße: Nie zuvor hat der Drogenhandel in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) innerhalb eines Jahres so viele Opfer gefordert. Von Nord bis Süd blieb fast kein Stadtviertel verschont. Laëtitia Linon ist Mitglied eines Opferkollektivs. „Noch vor zwei Jahren lautete das, was man in unserem Kollektiv zu hören bekam, solange es in den nördlichen Vierteln passiert, bleibt es unter sich. Jetzt hat sich das Blatt gewendet. (…) Sie kommen und schießen in jedem Viertel. (…) Sie schauen nicht mehr hin, sie schießen“, sagt sie auf dem Sender France 2.

    Ein Krieg zwischen zwei verfeindeten Clans von Drogenhändlern.
    Ende Oktober gingen mehrere Hundert Bürger von Marseille auf die Straße. Wieder mal war eine neue Stufe der Gewalt erreicht worden. Die Studentin Soucayna wurde in ihrem Zimmer von einer verirrten Kugel getötet, die die Wand durchschlug. Im Jahr 2023 wurden vier Personen erschossen, die keinerlei Verbindung zu irgendwelchen Drogengeschäften hatten. Der Grund für die meisten tödlichen Schüsse war eine Fehde zwischen zwei verfeindeten Drogendealer-Clans. Drei Viertel aller Schießereien in Marseille seit Januar 2023 stehen in direktem Zusammenhang mit diesem Konflikt.

  • Marseille: 42-jähriger Mann im 15. Arrondissement auf offener Strasse erschossen

    Marseille: 42-jähriger Mann im 15. Arrondissement auf offener Strasse erschossen

    Etwa 27 Hülsen vom Kaliber 7,62 wurden auf dem Boden entdeckt, so die Staatsanwaltschaft von Marseille. das ist das gängige Kaliber für Kalaschnikow-Sturmgewehre.

    Ein Mann wurde am Montag, dem 25. Dezember, gegen 23.30 Uhr im 15. Arrondissement von Marseille auf offener Straße mit einer Schusswaffe getötet. Dies berichteten die Sender Franceinfo und France Bleu Provence und bestätigten damit eine Meldung der Zeitung La Provence.

    Nach ersten Ermittlungen der Polizei schoss ein Mann zu Fuß mit einem Sturmgewehr auf das Opfer, ging dann zunächst zu Fuß weiter, stieg später in ein Fahrzeug und flüchtete.

    Das Opfer war bereits wegen Drogenhandels verurteilt worden.
    Das Opfer wurde als 42-jähriger Mann identifiziert, der den Polizei- und Justizbehörden bekannt war, insbesondere weil er bereits wegen Drogenhandels in Marseille verurteilt worden war, erklärte die Staatsanwaltschaft Marseille in einer Pressemitteilung. Auf dem Boden wurden etwa 27 Hülsen des Kalibers 7,62 entdeckt. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei in Marseille übernommen.

  • Drogenhandel: Der größte Prozess in der belgischen Geschichte hat am Montag begonnen

    Drogenhandel: Der größte Prozess in der belgischen Geschichte hat am Montag begonnen

    In Brüssel findet seit Montag, dem 18. Dezember, ein gigantischer Prozess über den internationalen Handel mit Kokain und Cannabis statt. Insgesamt werden 120 Angeklagte vor Gericht gestellt. Das Urteil wird voraussichtlich erst in einigen Monaten verkündet werden.

    Im Brüsseler Justizpalast findet seit Montag, dem 18. Dezember, der größte Prozess in der belgischen Justizgeschichte statt. Insgesamt 120 Angeklagte werden in dem Prozess gegen Kokain- und Cannabishandel, der die internationalen Netzwerke dieses illegalen Marktes aufdecken soll, vor Gericht erscheinen. „Das erfordert eine außergewöhnliche Logistik (…)“, räumt Denis Goeman, Sprecher der Brüsseler Staatsanwaltschaft, ein.

    Die Ermittlungen haben die Existenz mehrerer geheimer Produktionsstätten aufgedeckt, in denen Produktionsmittel für die Herstellung von Kokain untergebracht waren. Bei der Rückverfolgung des Netzwerks stießen die Ermittler auch auf illegale Einrichtungen in Marokko. Im März 2021 wurden die Verdächtigen bei einer Razzia in der belgischen Hauptstadt festgenommen und angeklagt. Das Urteil wird voraussichtlich im Frühjahr oder Sommer 2024 verkündet werden.