Schlagwort: Demonstrationen

  • Gewerkschaften melden 400.000 Demonstranten in Paris – insgesamt nachlassende Zahlen

    Gewerkschaften melden 400.000 Demonstranten in Paris – insgesamt nachlassende Zahlen

    Auch wenn die Streikaufrufe offensichtlich deutlich weniger befolgt wurden als am vergangenen Dienstag, dem 19. Januar, scheinen die Demonstrationen gegen die höchst umstrittene Rentenreform in Frankreich auch heute wieder grossen Zulauf erlebt zu haben. Insgesamt aber sind wohl auch die Teilnehmerzahlen bei den etwa 200 Demonstrationen gegenüber der vergangenen Woche gesunken. Die CGT berichtete von 400.000 Demonstranten in Paris, genauso viele wie am ersten großen Mobilisierungstag am 19. Januar. Am 31. Januar hatte die CGT 500.000 Demonstranten in Paris gezählt. Auch in anderen Städten gab es heute wieder grosse Demonstrationen. So sollen in Toulon etwa 23.000 und in Nizza etwa 20.000 Demonstrationen auf die Strasse gegangen zu sein, um gegen die Rentenreform zu protestieren.

    https://www.youtube.com/watch?v=5VYfyazse_E…

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  • 7. Februar: Dritter grosser Streiktag gegen die Rentenreform – erste Informationen

    7. Februar: Dritter grosser Streiktag gegen die Rentenreform – erste Informationen

    Nach dem 19. und 31. Januar ist auch der Dienstag, 7. Februar, ein Mobilisierungstag gegen die geplante Rentenreform. Vor allem im Transportwesen wird es zu Behinderungen kommen. Am Tag nach der Vorlage des umstrittenen Gesetzestextes in der Nationalversammlung ist der heutige Dienstag ein neuer Mobilisierungstag, zu dem alle französischen Gewerkschaften aufgerufen haben. Es handelt sich bereits um den dritten Protesttag gegen die Rentenreform nach den Streiks und Demonstrationen am 19. und 31. Januar. Der Tag verspricht für Reisende schwierig zu werden. Die SNCF und die RATP rechnen mit stark beeinträchtigtem Verkehr für Züge, U-Bahnen und RER-Regionalbahnen – jedoch etwas weniger ausgeprägt als am 31. Januar. Laut der Webseite Sytadin gab es am Dienstag, dem 7. Februar um 8:40 Uhr bereits fast 410 Kilometer Stau in der Region Île-de-France. Ein außergewöhnlich hoher Wert, da der Durchschnitt zur gleichen Zeit normalerweise bei etwa 275 Kilometern Stau liegt. In Paris wird der grosse …

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  • Rentenreform: Gewerkschaften rufen zu weiteren Streiks am 7. und 11. Februar auf

    Rentenreform: Gewerkschaften rufen zu weiteren Streiks am 7. und 11. Februar auf

    Am Ende des gestrigen Streiktags mit mindestens 1,212 Millionen Demonstranten in ganz Frankreich rufen die Gewerkschaften zu weiteren Protesttagen am kommenden Dienstag, dem 7. und Samstag, dem 11. Februar auf. Die acht größten französischen Gewerkschaften riefen am Dienstag, dem 31. Januar, am Abend nach einer historischen Mobilisierung gegen die Rentenreform, zu zwei weiteren Streik- und Demonstrationstagen am Dienstag, dem 7. und Samstag, dem 11. Februar auf.

    „Die Regierung muss die massive Ablehnung dieses Projekts erkennen und es zurückziehen“, sagte Patricia Drevon, Generalsekretärin der Gewerkschaft Force Ouvrière (FO), auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der Gewerkschaften CFDT, CGT, FO, CFE-CGC, CFTC, Unsa, Solidaires und FSU nach dem zweiten Tag grosser Demonstrationen, an dem mehr Menschen teilgenommen haben als am ersten Mobilisierungstag, dem 19. Januar. Mindestens 1,212 Millionen Menschen gegenüber 1,12 Millionen vor …

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  • 31. Januar: 4.000 Polizisten und Gendarmen waren in Paris im Einsatz

    31. Januar: 4.000 Polizisten und Gendarmen waren in Paris im Einsatz

    Mindestens 1,272 Millionen Menschen nahmen nach Angaben des Innenministeriums am Dienstag in ganz Frankreich an den Demonstrationen gegen die ungeliebte Rentenreform teil, eine Rekordzahl. Laut Präfektur gingen mindestens 87.000 Menschen in Paris auf die Straße, 45.000 waren es in Lyon, 40.000 in Marseille, 28.000 in Nantes, 23.000 in Rennes, 10.500 in Châteauroux, 7.500 in Béziers usw. Die meisten Demonstrationen zählten mehr Teilnehmer als am 19. Januar, auch in kleinen und mittelgroßen Städten. Die Gewerkschaft CGT gab die Zahl der Demonstrierenden in ganz Frankreich mit etwa 2,8 Millionen an. Die Streikquote war am Dienstag in den meisten Sektoren (SNCF, öffentlicher Dienst usw.) jedoch rückläufig. Am Abend des 31. Januar kündigten die Gewerkschaften zwei weitere landesweite Mobilisierungstage für den 7. und 11. Februar an. Diese Tage fallen in die erste Woche der französischen Winterschulferien. Die Gewerkschaften rufen rufen ausserdem dazu auf, bis zum kommenden Dienstag, „die A…

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  • So steht es am Mittag des zweiten Tages der Mobilisierung gegen die Rentenreform

    So steht es am Mittag des zweiten Tages der Mobilisierung gegen die Rentenreform

    In ganz Frankreich begannen die Gegner der Rentenreform am Dienstagmorgen mit ihren Demonstrationsmärschen. In Paris soll sich der Demonstrationszug um 14 Uhr vom Place d’Italie aus in Bewegung setzen. Insgesamt sind landesweit wieder etwa 250 Kundgebungen geplant. Zwölf Tage nach dem ersten Protesttag am 19. Januar – an dem je nach Quelle zwischen einer und zwei Millionen Menschen teilgenommen hatten – hoffen die Gewerkschaften, heute wieder mindestens ebenso viele Menschen für den Protest mobilisieren zu können. „Wenn die Premierministerin die Botschaft immer noch nicht gehört hat, werden wir sie ihr heute noch lauter, stärker und noch zahlreicher mitteilen“, so der Generalsekretär der CGT, Philippe Martinez. Am Dienstag soll ab 18 Uhr in der Zentrale der Force Ouvrière ein gewerkschaftsübergreifendes Treffen stattfinden, um über die Fortsetzung der Protestbewegung zu entscheiden und wahrscheinlich mindestens einen weiteren Mobilisierungstag anzukündigen. Der heutige Streik wird insb…

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  • Jean-Luc Mélenchon zur Rentenreform: „Herr Macron wird sicher verlieren“

    Jean-Luc Mélenchon zur Rentenreform: „Herr Macron wird sicher verlieren“

    Der Vorsitzende der Fraktion „Insoumis“, Jean-Luc Mélenchon, nahm am Demonstrationszug in Marseille teil und sagte, dass „Herr Macron mit Sicherheit verlieren wird“. „Seine Reform will niemand, je mehr Tage vergehen, desto größer wird die Opposition“.

    Gewerkschaft SNES-FSU: 55% der Lehrer an Mittelschulen und Gymnasien streiken.Die SNES-FSU, die größte Gewerkschaft im Bereich der Sekundarstufe II, meldet, dass 55% der Lehrer an Mittelschulen und Gymnasien dem Streikaufruf folgen. Diese Zahl ist im Vergleich zum letzten Mobilisierungstag am 19. Januar (65%) um etwa 10% gesunken. Aktuell fast 80.000 Demonstranten in ToulouseFast 80.000 Demonstranten ziehen derzeit durch die Straßen von Toulouse, so sagt Cédric Caubère, Generalsekretär der CGT Haute-Garonne. „Wir sind zahlreicher als am 19. Januar. Die Streikquoten in den Unternehmen und an den Orten, an denen der Wohlstand Frankreichs geschaffen wird, sind sehr hoch. Und das wird s…

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  • Streiks gegen die Rentenreform: Die ersten Demonstrationszüge sind unterwegs

    Streiks gegen die Rentenreform: Die ersten Demonstrationszüge sind unterwegs

    Schulen, öffentliche Verkehrsmittel, Kraftwerke, Raffinerien… Viele Bereiche werden am Dienstag wegen der Streiks und Demonstrationen gegen die Rentenreform gestört oder blockiert sein.  In Frankreich haben bereits verschiedene Demonstrationen gegen die Rentenreform begonnen. So zum Beispiel in Arras, Boulogne-sur-Mer (Pas-de-Calais), Nizza (Alpes-Maritimes) und Toulouse (Haute-Garonne). Nach der Mobilisierung am 19. Januar, bei der zwischen 1 und 2 Millionen Menschen gegen die Rentenreform demonstrierten, hoffen die Gewerkschaften, dass der Dienstag, 31. Januar, bei der zweiten Runde der Proteste mindestens genauso gut abschneiden wird. Da Umfragen zufolge eine große Mehrheit der Franzosen den Gesetzentwurf ablehnt, werden die Streikaufrufe in ganz Frankreich sehr gut befolgt werden und es wird eine starke Mobilisierung auf der Straße erwartet. Die Bereiche Verkehr und Bildung dürften besonders stark von der Streikbewegung betroffen sein. Die Behörden rechnen mit bis zu 1,2 Millione…

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  • Streik am 31. Januar gegen die Rentenreform: Gewerkschaften mobilisieren die Bevölkerung

    Streik am 31. Januar gegen die Rentenreform: Gewerkschaften mobilisieren die Bevölkerung

    Während des vergangenen Wochenendes waren die Gegner der Rentenreform sehr präsent, um die Menschen zur Teilnahme an den Demonstrationen am morgigen Dienstag zu bewegen. Auch viele Rathäuser werden an diesem Tag ihre Türen schließen. Auf einem Markt in Bagneux (Hauts-de-Seine) haben die Gegner der Rentenreform am vergangenen Wochenende ihre Anstrengungen verdoppelt. „Man spürt, dass die Leute vehement gegen dieses Projekt sind“, sagte ein Gegner der Reform auf dem Sender France 2 und verteilte Flugblätter. Neben dem Verteilen von Flugblättern tauschten sich die Reformgegner mit Passanten aus und boten eine Petition zur Unterzeichnung an. Die Gewerkschaften hoffen, am Dienstag, dem 31. Januar, noch mehr Menschen für Streiks und Proteste zu mobilisieren als am 19. Januar. Auch Rathäuser nehmen an den Streiks teilAm Dienstag, dem 31. Januar, werden viele Rathäuser ihre Türen schließen, um die Protestbewegung gegen die Rentenreform zu unterstützen, wie auch Valéry Beuriot, Bürgermeister (P…

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  • Streik in Frankreich: Prognosen zu Auswirkungen im öffentlichen Verkehr

    Streik in Frankreich: Prognosen zu Auswirkungen im öffentlichen Verkehr

    Auch am zweiten Tag der allgemeinen Mobilisierung gegen die geplante Rentenreform am Dienstag, dem 31. Januar, ist mit Störungen im öffentlichen Transportwesen zu rechnen. Am Dienstag, dem zweiten Tag der Mobilisierung gegen die geplante Rentenreform, dürfte die Auswirkungen des Streiks im öffentlichen Verkehr sehr spürbar sein. In ganz Frankreich ist mit Störungen zu rechnen, vom TGV über die TER und RER bis hin zur Pariser U-Bahn und dem Flughafen Orly. Nach dem Erfolg ihres ersten Aktionstages am 19. Januar riefen die acht größten Gewerkschaften dazu auf, sich am 31. Januar noch massiver gegen eine Reform zu mobilisieren, die sie als „ungerecht“ ablehnen. Am ersten Aktionstag waren nach Angaben des Innenministeriums 1,12 Millionen in ganz Frankreich Demonstranten auf die Straße gegangen, nach Angaben der Organisatoren waren es über zwei Millionen. An diesem Tag hatte der Streik vor allem im Transportwesen spürbare Folgen: Es gab am 19. Januar fast keine Regionalzüge, nur wenige TGVs…

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  • Elisabeth Borne: Gesetzliches Renteneintrittsalter von 64 Jahren „nicht mehr verhandelbar“

    Elisabeth Borne: Gesetzliches Renteneintrittsalter von 64 Jahren „nicht mehr verhandelbar“

    Die Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre, die von den Gewerkschaften und der Mehrheit der Opposition abgelehnt wird, „ist nicht mehr verhandelbar“, sagte Elisabeth Borne am Sonntag. Diese Erklärung erfolgt einen Tag vor Beginn der Beratungen des Gesetzesentwurfs im Ausschuss der Nationalversammlung und zwei Tage vor einer neuen landesweiten Mobilisierung gegen die umstrittene Reform. „Nein, das ist nicht mehr verhandelbar.“ Premierministerin Élisabeth Borne bekräftigte am Sonntag, dem 29. Januar, auf Franceinfo, dass „die Rente mit 64 und die Verlängerung der Beitragszeit“ nicht mehr auf der Tagesordnung der Verhandlungen stünden. „Das ist der Kompromiss, den wir nach Anhörung der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen und nach dem Austausch mit den verschiedenen Parlamentsfraktionen vorgeschlagen haben (…) Das ist notwendig, um das Gleichgewicht des Systems zu gewährleisten“, fügte sie hinzu und sagte ausserdem: „Es könnten 45 Jahre Beitragsdauer sein, die wir…

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