Schlagwort: Demonstrationen

  • Rentenreform: Behörden befürchten einen Tag mit vielen Zwischenfällen

    Rentenreform: Behörden befürchten einen Tag mit vielen Zwischenfällen

    Zwischen 1,1 und 1,4 Millionen Demonstranten werden laut Behörden am Dienstag, dem 7. März, in Frankreich bei Protesten gegen die Rentenreform erwartet. Die Sicherheitskräfte befürchten Ausschreitungen. Die Sicherheitsbehörden rechnen am Dienstag mit 1,1 bis 1,4 Millionen Demonstranten in ganz Frankreich, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldet. Laut Franceinfo befürchten die Behörden, dass es an diesem sechsten Tag großen Mobilisierungstag gegen die Rentenreform im Gegensatz zu den vorherigen Tagen zu Zwischenfällen kommen wird. 320 Versammlungen und Demonstrationszüge sind in ganz Frankreich geplant. Blockaden sind in Raffinerien und Häfen angekündigt. Drei der vier LNG-Terminals für verflüssigtes Erdgas in Frankreich wurden von Streikenden für „sieben Tage“ stillgelegt. Auch die Fernfahrer haben sich der Bewegung angeschlossen und die Gewerkschaften rechnen mit Besetzungen von Kreisverkehren oder großen städtischen Verkehrsachsen. Auch Aktionen an Mautstellen sind off…

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  • Rentenreform: Was Frankreich diese Woche erwartet

    Rentenreform: Was Frankreich diese Woche erwartet

    Diese Woche werden die Proteste gegen die Rentenreform ihren bisherigen Höhepunkt erreichen. Angekündigt sind punktuelle oder verlängerbare Streiks, mehrtägige Demonstrationen und zahlreiche andere Aktionen. Die Mobilisierungen und Proteste gegen die unbeliebte Rentenreform wurden schon vor dem 7. März, dem von den Gewerkschaften gewählten Datum, an dem „das Land zum Stillstand gebracht“ werden soll, wieder aufgenommen. Und sie werden danach fortgesetzt. Hier das voraussichtliche Programm für diese Woche der landesweiten Proteste. Montag, 6. März In einigen Wirtschaftssektoren, wie etwa den Gas- und Stromversorgern, begann die Mobilisierung bereits am Freitag. Die EDF-Mitarbeiter, die sich in einem verlängerbaren Streik befinden, vervielfachten am Samstag ihre Aktionen und erhöhten die seit Freitagabend vorgenommenen Produktionskürzungen auf fast 5.000 Megawatt, was der Leistung von fünf Atomreaktoren entspricht. Laut Fabrice Coudour, Bundessekretär der CGT Energie, den die Nachrichten…

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  • Rentenreform:  Gewerkschaften wollen den 7. März zum bisher stärksten Protesttag machen

    Rentenreform: Gewerkschaften wollen den 7. März zum bisher stärksten Protesttag machen

    Die Gewerkschaften wollen, dass die Proteste am 7. März stärker werden, als am 31. Januar. An diesem Tag zählten sie mehr als 2,5 Millionen Demonstranten (die Behörden 1,27 Millionen) auf den Strassen Frankreichs.

    Die französischen Gewerkschaften bleiben auf Kurs gegen die Rentenreform. Die acht größten Gewerkschaften und fünf Jugendorganisationen bekräftigten am Dienstag ihren Willen, am 7. März „Frankreich zum Stillstand“ zu bringen, und versprachen, diesen Tag zum größten Streik- und Demonstrationstag seit Beginn der Proteste zu machen.

    Die Gewerkschaften wollen den 7. März zum stärksten Protesttag seit Beginn der Bewegung am 19. Januar machen, erklärte Yvan Ricordeau, Nationalsekretär der CFDT, auf einer Pressekonferenz nach einem Treffen in der Zentrale der CGT in Montreuil im Département Seine-Saint-Denis. Yvan Ricordeau: „Es gibt einen Konsens zwischen uns, dass das Ziel darin besteht, stärker zu sein als am 31. Januar.“ An diesem Tag hatten die Gewerkschaften mehr als 2,5 Millionen Demonstranten gezählt und die Behörden 1,27 Millionen. „Wir sind entschlossen, einen extrem massiven 7. März zu erreichen“, sagte auch Catherine Perret (CGT).

    Auf die Frage nach möglichen unbefristeten Streiks ab dem 7. März verwies Yvan Ricordeau die Verantwortung für eine entsprechende Entscheidung an die Verbände der verschiedenen Wirtschaftszweige. Es sei „Sache der Berufssektoren, darüber zu diskutieren, was sie am 7. oder nach dem 7. tun“, betonte er.

    Patricia Drevon von der Gewerkschaft Force Ouvriere sagte dazu: „Wir entmutigen nicht die Streikbewegungen, die über den 7. März hinausgehen“, und verwies auf die Formulierung in dem am Dienstag veröffentlichten Kommuniqué des Gewerkschaftsbündnisses: „Gemeinsam, ab dem 7. März, setzen wir diesem inakzeptablen Rentenreformprojekt ein Ende“.

    Die Gewerkschaften haben sich darauf geeinigt, ein gemeinsames Bild zu malen, das „Frankreich im Stillstand“ symbolisiert zeigt. Ausserdem haben sie Kommunikationsinstrumente aufgebaut, mit denen die „Tausenden, Zehntausenden von Initiativen“ erfasst werden können. „All das zeigt, dass wir strategisch vorgehen, dass wir wissen, wie man Mobilisierungen aufbaut, dass wir ruhig, gelassen und entschlossen sind und dass wir gewinnen werden“, meint Dominique Corona von der Gewerkschaft Unsa.

  • Rentenreform: Nach dem fünften Protesttag jetzt Kurs auf eine Blockade am 7. März?

    Rentenreform: Nach dem fünften Protesttag jetzt Kurs auf eine Blockade am 7. März?

    Mit weniger, aber immer noch sehr entschlossenen Demonstranten protestierten die Gewerkschaften am Donnerstag, dem 16. Februar, zum fünften Mal gegen die geplante Rentenreform. Sie bereiten sich nun auf den 7. März vor, den Tag, an dem Frankreich stillgelegt werden soll.

    Am 5. Tag der Proteste gegen die Rentenreform, der mit Ausnahme der Regionen Île-de-France und Okzitanien mitten in den Schulferien stattfand, wurden weniger Menschen mobilisiert als an den vorherigen Protesttagen. Am Donnerstagabend sprach das Innenministerium von 440.000 Demonstranten in ganz Frankreich, davon 37.000 in Paris; die CGT hingegen zählte 1,3 Millionen Demonstranten in den über 200 Demonstrationszügen in Frankreich, davon 300.000 allein in Paris.

    Aber abgesehen von den Zahlen war es die Entschlossenheit der Demonstranten, die diesen Tag erfolgreich machte. „Die Unzufriedenheit, die Entschlossenheit und der Kampfgeist sind ungebrochen“, versicherte der Generalsekretär der CFDT, Laurent Berger, aus Albi, wo die Spitzen der acht wichtigsten Gewerkschaften am Donnerstagnachmittag demonstrierten.

    „Die Abgeordneten können nicht gleichgültig sein, wenn so viele Menschen auf die Straße gehen“, sagte sein Kollege von der CGT, Philippe Martinez.

    Auch die Störungen im öffentlichen Verkehr hielten sich diesmal in Grenzen, bei der SNCF streikten 14 % der Beschäftigten, und in der Pariser Metro herrschte normaler Verkehr. Dennoch wurden Flüge gestrichen und EDF-Mitarbeiter drosselten die Stromproduktion, ohne dass es jedoch zu Stromausfällen kam. Das Bildungsministerium meldete, dass 7,67 % der Lehrkräfte streikten (gegenüber 14,17 % am 7. Februar), wobei zu beachten ist, dass in zwei von drei Schulregionen Ferien sind.

    Die Gewerkschaften bereiten sich jetzt auf Dienstag, den 7. März, vor. Sie haben angekündigt, an diesem Tag „Frankreich zum Stillstand zu bringen“. Laurent Berger (CFDT) sieht den 7. März als „riesigen Tag der Mobilisierung“. „Am 7. März wird alles blockiert, alles muss überall zum Stillstand kommen“, rief auch Jean-Luc Mélenchon (LFI) in Montpellier auf, und der Erste Sekretär der PS Olivier Faure betonte in Paris, dass viele Menschen am Donnerstag „gezögert haben zu streiken“, „um sich auf diese große Bewegung am 7. März vorzubereiten“.

    Auch für den 8. März, dem Internationalen Tag der Frauenrechte, sind Aktionen geplant. Studenten- und Schülerorganisationen haben dazu aufgerufen, die Bewegung gegen die Rentenreform zu „verschärfen“ und am Mittwoch, dem 9. März, einen Tag der Jugendmobilisierung durchzuführen.

    „Wir rufen die Jugend auf, sich zu mobilisieren, die Bewegung zu verhärten und das Land zum Stillstand zu bringen, um der Regierung klar zu machen, dass wir ihr Projekt der Rentenreform ablehnen“, so die Studentengewerkschaften Unef, Alternative und Fage, die Schülerbewegung La Voix Lycéenne oder auch die Union des étudiants communistes, die Jeunes socialistes, die Jeunes insoumis und die Jeunes écologistes in einer gemeinsamen Erklärung.

    Einige Abgeordnete der Opposition sind mittlerweile der Meinung, dass die Rentenreform zwar verabschiedet wird, aber angesichts der sozialen Bewegung nie umgesetzt werden könnte.

  • Rentenreform: Demonstranten geben sich auch am fünften Tag der Proteste entschlossen

    Rentenreform: Demonstranten geben sich auch am fünften Tag der Proteste entschlossen

    Am Donnerstag, dem 16. Februar, findet in Frankreich der fünfte Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform statt. Das Gewicht der Demonstrationen liegt heute auf den mittelgroßen Städten mit über 200 geplanten Protestzügen in ganz Frankreich. Sie gehen am Donnerstag, dem 16. Februar, zum fünften Mal seit Jahresbeginn auf die Straße. In Lille (Nordfrankreich) ist kommt es für die Demonstranten nicht in Frage, dass sie länger arbeiten müssen. „Ich kann nicht bis zu diesem Alter arbeiten, dann werde ich Menschen pflegen, die jünger sind als ich“, erklärte eine Frau gegenüber dem Sender France 3. Im alten Hafen von Marseille (Bouches-du-Rhône), auf La Réunion oder in Toulouse (Haute-Garonne) geben sich die Demonstranten entschlossen, sind aber etwas weniger zahlreich als am vergangenen Samstag. Die Blicke sind auf Albi gerichtet.Viele Gegner der Rentenreform erwarten mit Ungeduld die grossen Demonstrationen am 7. März, einem von den Gewerkschaften geplanten großen Aktionstag. „Wir waren …

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  • Rentenreform: Jean-Luc Mélenchon ruft dazu auf, am 7. März „alles zu blockieren“

    Rentenreform: Jean-Luc Mélenchon ruft dazu auf, am 7. März „alles zu blockieren“

    Der fünfte Tag der Demonstrationen und Proteste gegen die Rentenreform erlebt zwar weniger Zulauf, markiert aber eine neue Etappe im Protest – am 7. März könnte es zu einer „Blockade Frankreichs“ kommen. Mehr als einen Monat nach der Vorstellung der geplanten Rentenreform durch Elisabeth Borne stößt die Regierung immer wieder gegen eine Mauer der Ablehnung. Am Donnerstag, dem 16. Februar, findet der fünfte Mobilisierungstag statt, an dem wieder in über 200 Städten Frankreichs zu Demonstrationen aufgerufen wird. Zwar werden die Demonstrationszüge aufgrund der Schulferien, die in zwei von drei Landesteilen stattfinden, kleiner ausfallen als bei den früheren Aktionstagen, aber es wird mit erheblichen Problemen im Flugverkehr gerechnet, und zahlreiche Industrieanlagen, insbesondere im Bereich der Energieerzeugung, stehen still. Die Augen der Öffentlichkeit werden am Donnerstagnachmittag auf Albi gerichtet sein, wo sich alle Gewerkschaftsführer von Laurent Berger (CFDT) über Philippe Martin…

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  • Neue Mobilisierung gegen die Rentenreform in Frankreich

    Neue Mobilisierung gegen die Rentenreform in Frankreich

    Am fünften Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform werden die Chefs der acht größten Gewerkschaften im südfranzösischen Albi demonstrieren. Das soll ein Symbol für die mittelgroßen Städte Frankreichs sein, die bereits stark gegen die ungeliebte Reform mobilisiert haben. Inmitten der Schulferien wird jedoch mit einer geringeren Beteiligung gerechnet. Bevor sie am 7. März Frankreich „zum Stillstand bringen“, organisieren die Gewerkschaften am Donnerstag, dem 16. Februar, ihren fünften Mobilisierungstag gegen die Rentenreform. Dadurch soll der Druck auf die Abgeordneten aufrechterhalten werden, die bis Freitag um Mitternacht in der Nationalversammlung über die Verschiebung des gesetzlichen Rentenalters streiten. Mit Ausnahme der Regionen Île-de-France und Okzitanien dürfte die Beteiligung an den Streiks mitten in den Schulferien allerdings deutlich niedriger sein, als an den vorherigen Protest-Tagen. Im Zugverkehr werden sich die Störungen diesmal voraussichtlich auch in Grenzen halt…

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  • Rentenreform: Ist der nächste Schritt die Blockade?

    Rentenreform: Ist der nächste Schritt die Blockade?

    Die französischen Gewerkschaften wollen am 7. März „Frankreich zum Stillstand bringen“ und rufen alle Geschäftsleute dazu auf, ihre Läden zu schließen. Trotzdem beharrt die Regierung auf ihren Positionen und bekräftigt, dass das Renteneintrittsalter 64 nicht verhandelbar ist. Es wurde befürchtet: Dass nach der Gelbwestenkrise, den Streiks 2019 und dann den Covid-Lockdowns die von Emmanuel Macron vorgelegte Rentenreform eine erneute Blockade Frankreichs verursachen könnte. Die Drohungen der Gewerkschaften werden immer konkreter. Laurent Berger, Generalsekretär der Gewerkschaft CFDT, sprach gestern von einer „Stilllegung“ des Landes und beschuldigte die Regierung, die Ursache für die „Blockade“ zu sein. „Wir werden tote Städte sehen, wir werden die Geschäftsleute auffordern, ihre Unzufriedenheit zu zeigen“. Der Führer der Gewerkschaft CGT, Philippe Martinez, wünscht sich, dass am 7. März „die wenigsten Menschen arbeiten“ und erwähnt auch seinerseits eine Unterstützung durch die Einzelhä…

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  • Rentenreform: Wie geht es mit den Streiks und Protesten weiter?

    Rentenreform: Wie geht es mit den Streiks und Protesten weiter?

    Am Samstag fand der vierte Tag der Proteste und Demonstrationen gegen die Rentenreform statt. Nach Angaben des Innenministeriums nahmen fast 963.000 Franzosen daran teil- etwa 200.000 mehr als am 7. Februar.  Nachdem laut Innenministerium am Samstag wieder fast eine Million Menschen gegen die von der Regierung angestrebte Rentenreform demonstrierten, bestätigten die Gewerkschaften, dass weitere Aktionstage geplant sind. Nächster Termin: Donnerstag, 16. Februar.Der fünfte grosse Protesttag ist für Donnerstag, den 16. Februar, geplant. Eine Ankündigung, die Dominique Corona, stellvertretender Generalsekretär der Gewerkschaft Unsa im Namen der acht größten französischen Gewerkschaften, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigte: „Die Gewerkschaften haben beschlossen, am 16. Februar einen nationalen, berufsübergreifenden Aktionstag durchzuführen“. Presseinformationen zufolge haben die Generalsekretäre der acht Gewerkschaften, die den Kampf gegen die Rentenreform anführen, darunter Phi…

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  • Rentenreform: Olivier Véran lobt „ruhigen und gewaltfreien“ Verlauf der Demonstrationen

    Rentenreform: Olivier Véran lobt „ruhigen und gewaltfreien“ Verlauf der Demonstrationen

    „Frankreich knüpft an eine uralte Tradition an, die darin besteht, in der Lage zu sein, friedlich zu demonstrieren“, meinte der Regierungssprecher und lobte die Gewerkschaften und den neuen Pariser Polizeipräfekten Laurent Nuñez. „Frankreich knüpft an eine uralte Tradition an, die darin besteht, in der Lage zu sein, in Ruhe, ohne Ausschreitungen und ohne Gewalt zu demonstrieren“, lobte Regierungssprecher Olivier Véran am Sonntag, dem 12. Februar, in der Sendung Questions politiques auf France Inter, am Tag nach dem vierten Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform. Am Samstag nahmen an den Demonstrationen in Frankreich laut Innenministerium 963.000 Menschen teil, laut der Gewerkschaft CGT waren es mehr als 2,5 Millionen. Der Regierungssprecher räumte ein, dass es „viele Leute“ auf der Straße gegeben habe, „Familien, junge und weniger junge Menschen“. Olivier Véran „zieht den Hut vor den Gewerkschaften“ und dem Pariser Polizeipräsidenten „Laurent Nuñez, die dafür gesorgt haben, dass …

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