Schlagwort: Demonstrationen

  • Streiks am 13. April: Darauf muss man sich heute in Frankreich einstellen

    Streiks am 13. April: Darauf muss man sich heute in Frankreich einstellen

    Der Zugverkehr wird bei der SNCF „teilweise gestört“, aber bei der RATP „fast“ normal sein. In Paris nehmen die Müllmänner am Donnerstag ihren Streik wieder auf, um gegen die Rentenreform zu protestieren. Nach drei Monaten und elf Tagen der Mobilisierung treten die Gewerkschaften heute erneut an. Sie rufen dazu auf, am Donnerstag, dem 13. April, die Arbeit niederzulegen und zu demonstrieren, einen Tag vor der Veröffentlichung der Entscheidungen des Verfassungsrats zur Rentenreform. Die Gewerkschaften teilten außerdem mit, dass sie „alle gewerkschaftsübergreifenden Aktionen und Initiativen zur Mobilisierung, auch am 14. April, unterstützen, um die Rücknahme dieser Reform zu erreichen“. Die Gewerkschaften weisen in ihrem gemeinsamen Kommuniqué vom 6. April auf einen „beispiellosen Kontext“ hin. „Die wiederholte Forderung nach Rücknahme der Reform ist auf eine klare Ablehnung seitens der Exekutive gestoßen“, bedauern die Gewerkschaften. „Dies ist eine Leugnung und völlige Missachtung der …

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  • Rentenreform: Demonstrantenzahlen gehen zurück – gewaltsame Auseinandersetzungen nehmen zu

    Rentenreform: Demonstrantenzahlen gehen zurück – gewaltsame Auseinandersetzungen nehmen zu

    Rund 400.000 Menschen demonstrierten laut Angaben der Gewerkschaft CGT am Donnerstag in Paris gegen die Rentenreform. Die Zahlen der Behörden liegen bei 90.000. Das waren etwas weniger als am letzten Aktionstag am 28. März, als die CGT 450.000 und die Behörden 93.000 Demonstranten in der Hauptstadt gemeldet hatten. Innenminister Darmanin meldet 111 Festnahmen und 154 verletzte Polizeikräfte in ganz FrankreichInsgesamt 111 Personen wurden am Donnerstag in Frankreich während des 11. Tages der Mobilisierung gegen die Rentenreform festgenommen und 154 Polizisten und Gendarmen verletzt, „einige von ihnen schwer“, so eine vorläufige Bilanz, die Innenminister Gérald Darmanin twitterte.“Volle Unterstützung für die Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute, die die Demonstranten und öffentliche wie private Güter schützen“, twitterte der Innenminister. Die Zahl der verletzten Demonstranten ist noch nicht bekannt.

    Demonstranten und Sanit…

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  • 🔴 11. großer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform / Ausschreitungen

    🔴 11. großer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform / Ausschreitungen

    Der Demonstrationszug in Paris setzte sich am elften Tag der Mobilisierung gegen die geplante Rentenreform kurz nach 14 Uhr von der Esplanade des Invalidendoms aus in Bewegung. Außerdem ordnete das Verwaltungsgericht Rouen in einer einstweiligen Verfügung die Aussetzung der Zwangsverpflichtung streikender Arbeiter der TotalEnergies-Raffinerie in Gonfreville-L’Orcher im Departement Seine-Maritime an. Hunderttausende Menschen werden am Donnerstag, dem 6. April, in den Straßen Frankreichs erwartet, um gegen die Rentenreform zu protestieren. Dieser erneute nationale Protesttag wird zeigen, ob die Bewegung an Schwung verliert oder im Gegenteil wieder auflebt, nachdem Regierung und Gewerkschaften auf ihren Positionen beharren. Der Streik findet einen Tag nach einem mißglückten Treffen zwischen Elisabeth Borne und den Gewerkschaften statt, das laut den Gewerkschaften ein „Misserfolg“ war. Das Umfeld von Emmanuel Macron schob die Schuld für das Scheitern des Dialogs den Gewerkschaften zu, insb…

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  • Rentenreform: 11. Tag der Proteste in Frankreich

    Rentenreform: 11. Tag der Proteste in Frankreich

    Die französischen Gewerkschaften organisieren am Donnerstag ihren elften großen Aktionstag gegen die Rentenreform, die im Parlament ohne Abstimmung durchgewunken wurde. Die Behörden erwarten laut Polizeiquellen zwischen 600 und 800.000 Menschen auf den Straßen, davon 60 bis 90.000 allein in Paris. Die Zahl der erwarteten Streikenden ist allerdings rückläufig. Acht Tage vor der Entscheidung des Verfassungsrats über die unbeliebte Rentenreform organisieren die Gewerkschaften am Donnerstag, dem 6. April, ihren elften großen Mobilisierungstag und hoffen auf eine neue Machtdemonstration der Straße, da die Gespräche mit der Regierung in eine Sackgasse geraten sind. Am Tag nach einem Treffen mit Elisabeth Borne, das laut der Gewerkschaften mit einem „Misserfolg“ endete, bleiben die Gewerkschaften unnachgiebig in ihrer Ablehnung der Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 64 Jahre, worauf die Exekutive nicht verzichten will. Am Mittwoch besuchten die Vorsitzenden der acht größten G…

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  • Rentenreform: Welche Störungen wird der Mobilisierungstag am Donnerstag bringen?

    Rentenreform: Welche Störungen wird der Mobilisierungstag am Donnerstag bringen?

    Eine Woche vor der Entscheidung des Verfassungsrats über die Rentenreform organisieren die Gewerkschaften am Donnerstag, dem 6. April, einen elften Tag der berufsübergreifenden Mobilisierung. Das Ausmaß der Mobilisierung wird am Donnerstag, dem 6. April, erneut sehr wichtig für die Gewerkschaften sein. Eine Woche bevor die Verfassungsweisen über die Verfassungsmäßigkeit des Reformtextes entscheiden werden, stehen an diesem elften Tag der branchenübergreifenden Proteste wieder Streiks in zahlreichen Bereichen auf dem Programm. Im Transportwesen Nach den Prognosen der SNCF ist im Durchschnitt mit 1 von 2 TER, 1 von 4 Intercités und 3 von 4 TGV und Ouigo-Zügen zu rechnen. Es wird keine Nachtzüge geben. In der Île-de-France werden 3 von 4 RER A, 2 von 3 RER C und E und 2 von 5 RER D fahren. Bei der RER B und den Straßenbahnen T4, T11 und T13 wird der Verkehr fast normal sein. Bei den Transiliens werden nicht mehr als 1 von 2 Zügen auf den Linien K und R, 2 von 3 Zügen auf den Linien H, J, …

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  • Mann zu Boden gedrückt und teilweise entblößt: Ermittlungen gegen Polizisten in Lyon eingeleitet

    Mann zu Boden gedrückt und teilweise entblößt: Ermittlungen gegen Polizisten in Lyon eingeleitet

    Am Rande einer Demonstration gegen Polizeigewalt in Lyon wurde ein Mann von einem Polizisten zu Boden gerissen und teilweise entblößt, wie Videos in den sozialen Netzwerken zeigen. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet.

    Nach der Verbreitung eines Videos in sozialen Netzwerken, das einen Mann zeigt, der nach einem Handgemenge mit einem Polizisten am Rande einer Demonstration in Lyon teilweise entblößt am Boden liegt, wurde eine Untersuchung eingeleitet, berichtet die Staatsanwaltschaft von Lyon. Die Ermittlungen wurden der Inspection générale de la police nationale (IGPN, „Polizei der Polizei“) wegen des Vorwurfs der Gewalt durch eine Amtsperson übertragen.

    Das Video zeigt einen Mann, der nachts auf offener Straße von einem Mitglied der Ordnungskräfte zu Boden gerissen wird und teilweise entblößt und mit heruntergelassener Hose auf dem Boden endet. Laut dem Twitter-Account Lyon Insurrection ereignete sich die Szene bereits am Donnerstagabend.

    https://twitter.com/LyonInsurrectio/status/1641875191608270863

    An diesem Abend hatten sich etwa 3.000 Demonstranten versammelt, um „gegen Polizeigewalt“ zu protestieren. Eine städtische Polizeistation wurde beschädigt, ihre Scheiben eingeschlagen, Glascontainer wurden umgeworfen und mehrere Müllton entzündet.
    Innenminister Gérald Darmanin gab in einem Interview mit der Zeitung Journal du Dimanche heute bekannt, dass seit Beginn der Mobilisierung gegen die Rentenreform „36 gerichtliche Untersuchungen“ durch die IGPN und zwei durch die IGGN (das Pendant für Gendarmen) eingeleitet worden seien.

  • Polizeigewalt: 38 Ermittlungen gegen Polizisten seit Beginn der Proteste gegen die Rentenreform eingeleitet

    Polizeigewalt: 38 Ermittlungen gegen Polizisten seit Beginn der Proteste gegen die Rentenreform eingeleitet

    Dies gab der französische Innenminister Darmanin am Sonntag bekannt. Gérald Darmanin wies außerdem darauf hin, dass seit Mitte März mehr als 1.000 Polizisten, Gendarmen und Feuerwehrleute verletzt worden seien. Während sich die Vorwürfe gegen Polizeigewalt bei Demonstrationen gegen die Rentenreform oder die Wasserbecken in Sainte-Soline (Deux-Sèvres) häufen, versichert der Innenminister in einem Interview mit der Zeitung Journal Du Dimanche am Sonntag, dem 2. April, dass er „nie Verständnis für diejenigen gehabt habe, die ihre eigene Uniform entehren“. Gérald Darmanin erklärt in dem Interview, dass „es 36 gerichtliche Untersuchungen der Generalinspektion der nationalen Polizei (IGPN) und zwei der nationalen Gendarmerie (IGGN) gibt“, die seit Beginn der Mobilisierung gegen die Rentenreform eingeleitet wurden. Er erinnert daran, dass im Jahr 2021 111 und im Jahr 2020 101 Polizisten und Gendarmen wegen „unverhältnismäßiger Gewaltanwendung“ bestraft wurden. Der Innenminister unterstützt je…

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  • Rentenreform: Hunderte Beschwerden über willkürliche Verhaftungen in Paris eingereicht

    Rentenreform: Hunderte Beschwerden über willkürliche Verhaftungen in Paris eingereicht

    „Rund 100 Beschwerden“ wurden am Freitag in Paris wegen „willkürlicher Festnahmen und Inhaftierungen“ im Rahmen der Demonstrationen gegen die Rentenreform eingereicht. Ein Anwaltskollektiv hat dies am Freitag, dem 31. März, auf einer Pressekonferenz angekündigt: „Rund 100 Klagen“ seien am Freitag in Paris eingereicht worden, um „willkürliche Festnahmen und Inhaftierungen“ im Rahmen der Mobilisierung gegen die Rentenreform anzuzeigen. Nach Meinung der Anwälte sind die zahlreichen Festnahmen und Inhaftierungen in den letzten Wochen rechtswidrig und zielen lediglich darauf ab, „die soziale Bewegung zu zerschlagen“. „75% der Verfahren wurden eingestellt“ Laut Rechtsanwalt Raphaël Kempf wurden die Klagen am Freitagmorgen beim Pariser Gericht gegen die seiner Meinung nach größtenteils „willkürlichen“ Freiheitsentziehungen eingereicht, vor allem angesichts der geringen Quote an anschließenden Strafverfolgungen. Laut Rechtsanwältin Alice Becker würden die Verfahren in der Hauptstadt tatsächlic…

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  • Staatsrat widerspricht Darmanin: Teilnahme an nicht angemeldeten Demonstrationen ist keine Straftat

    Staatsrat widerspricht Darmanin: Teilnahme an nicht angemeldeten Demonstrationen ist keine Straftat

    Der Staatsrat bedauerte am Mittwoch, dem 29. März, den „falschen Charakter“ einer Erklärung von Innenminister Gérald Darmanin, in der er die Teilnahme an einer nicht angemeldeten Demonstration als „Straftat“ bezeichnete, die „eine Festnahme“ verdiene. „Man muss wissen, dass die Teilnahme an einer nicht angemeldeten Demonstration ein Straftat ist und eine Festnahme verdient“, hatte der Innenminister letzte Woche während eines Besuchs in der Polizeikaserne Bessières. Am Mittwoch, den 29. März, bedauerte der Staatsrat den „fehlerhaften Charakter“ der Erklärung von Gérald Darmanin. Der Richter für einstweilige Verfügungen wies jedoch die Klage des ehemaligen stellvertretenden Bürgermeisters von Grenoble, Raymond Avrillier, ab, der der Ansicht war, dass „diese offensichtlich rechtswidrige Anweisung“ „die Demonstrationsfreiheit“ beeinträchtige. Die über seinen Twitter-Account veröffentlichten Erklärungen des Innenministers, „so bedauerlich sie aufgrund ihres fehlerhaften Charakters auch sein…

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  • Polizeigewalt bei Demonstrationen: Klage will Beamte zum Tragen einer Dienstnummer zwingen

    Polizeigewalt bei Demonstrationen: Klage will Beamte zum Tragen einer Dienstnummer zwingen

    Eine Klage wurde von vier Richter-, Anwalts- und Menschenrechtsorganisationen eingereicht, um die Ordnungskräfte dazu zu zwingen, bei Einsätzen ihre Dienstnummer deutlich sichtbar zu tragen.

    Vier Organisationen von Richtern, Anwälten und Menschenrechtsorganisationen kündigten am Mittwoch an, dass sie eine Dringlichkeitsklage beim Staatsrat eingereicht haben, um eine schon bestehende Verpflichtung der Ordnungskräfte, bei Einsätzen ihre Erkennungsnummer zu tragen, endlich wirksam werden zu lassen.

    Diese Organisationen (die Menschenrechtsliga, der Französische Anwaltsverband, der Richterverband und die Aktion der Christen gegen Folter) hatten bereits im September eine klassische Beschwerde eingereicht, die seither immer noch geprüft wird. Sie sind jedoch der Ansicht, dass „die Frage angesichts der Handhabung der Aufrechterhaltung der Ordnung“ im Rahmen der Mobilisierung gegen die Rentenreform dringlich geworden ist, sagen sie in ihrer Klageschrift, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

    „Systematische Anwendung von Gewalt“
    Seit 2014 müssen Polizisten und Gendarmen an ihrer Uniform ihre Dienstnummer tragen, eine individuelle Identifikationsnummer, die als RIO (référentiel des identités et de l’organisation) bezeichnet wird und es ermöglicht, einen Beamten im Falle einer Klage eindeutig identifizieren zu können. In der Praxis wird diese Verpflichtung bei weitem nicht überall eingehalten, wie zum Beispiel bei den Einsätzen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung während der großen Demonstrationen gegen die Rentenreform.

    In ihrem Antrag argumentieren die Organisationen, dass die „ungerechtfertigte“ oder „unverhältnismäßige“ Anwendung von Gewalt „bei sehr vielen Gelegenheiten“ sowohl bei angemeldeten als auch nicht angemeldeten Demonstrationen und Versammlungen gegen die Rentenreform festgestellt und dokumentiert worden sei. In den vergangenen Wochen sei festgestellt worden, dass „die Beamten der Ordnungskräfte generell ihre RIO nicht tragen“, so die Kläger.

    „Es gibt Angriffe auf die Demonstrationsfreiheit und eine systematische Gewaltanwendung, oft ohne mögliche Kontrolle des Beamten, da es keine Möglichkeit gibt, ihn zu identifizieren“, meint Thibaut Spriet, Nationalsekretär der als links eingestuften Gewerkschaft Syndicat de la magistrature (Gewerkschaft der Richter und Staatsanwälte). Viele Polizisten empfinden es als „stigmatisierend“, dass sie ihre RIO tragen müssen.

    Die siebenstellige Nummer war ein Wahlkampfversprechen von François Hollande aus dem Jahr 2012.