Schlagwort: Camping

  • Gesundheitspass: So bereiten sich Campingplätze auf Touristen vor

    Gesundheitspass: So bereiten sich Campingplätze auf Touristen vor

    Der Gesundheitspass wird in Frankreich eingeführt. Am Mittwoch, dem 21. Juli, versuchen die Campingplätze auf die Sorgen der Touristen zu reagieren und bereiten sich auf deren Ankunft vor. Der Gesundheitspass wird das Leben in Frankreich verändern. Jetzt, wo die Sommerferien begonnen haben, wird dieser Pass für alle diejenigen notwendig, die ihre Ferien auf einem Campingplatz genießen wollen. Die Kontrolle des QR-Codes wird beim Betreten des Campingplatzes durchgeführt. In der Zwischenzeit erhalten die Betreiber des Campingplatzes Grand Paris in Nesles-la-Vallée (Val-d’Oise) viele Anrufe von Touristen, die wissen wollen, welches Gesundheitsprotokoll zu beachten ist. Maßnahmen, die Tourismusfachleute beunruhigenDer Verband der Outdoor-Hotellerie hat angekündigt, dass Frankreich im August auf neun Millionen Camper rechnet. Philippe Wawer, der Leiter des Campingplatzes in Nesles-la-Vallée, ist besorgt über bestimmte Gesundheitsmaßnahmen, die ihm ungenügend erscheinen. Ungeimpfte Personen …

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  • Wohnmobile: neu oder gebraucht, die Verkaufszahlen steigen

    Wohnmobile: neu oder gebraucht, die Verkaufszahlen steigen

    Seit der Beendigung des Lockdowns und der Lockerung der Reisebeschränkungen im März 2020 wird der Reisemobilmarkt für die Franzosen immer attraktiver. Ob neu oder gebraucht, die Verkäufe nehmen zu. In einer Zeit, in der Ungewissheit darüber herrscht, welche Verkehrsmittel im Sommer zur Verfügung stehen werden, setzen die Franzosen seit dem Frühjahr 2020 massiv auf das Wohnmobil als perfekte Ausweichlösung für ihren Urlaub. Mit 2 Millionen Fahrzeugen auf Europas Straßen, von denen fast ein Viertel in Frankreich fährt, wächst der Sektor rasant. Mehr als 10.000 Reisemobile wurden im März 2021 zugelassen, über 5.000 mehr als im März des Vorjahres. Insgesamt wurden in Frankreich in einem Jahr mehr als 93.000 Reisemobile verkauft, darunter mehr als 27.000 neue und fast 66.000 gebrauchte Fahrzeuge, so die Statistik der Freizeitfahrzeuggewerkschaft UNI VDL. Dieser Trend betrifft nicht nur Frankreich, sondern ganz Europa. Die Begeisterung für Wohnmobile ist allerdings nicht ganz neu: Viele suchten schon immer die Freiheit, zu reisen, wohin man will, wann man will und so lange man will. Auch die wirtschaftliche Seite des Wohnmobils ist attraktiv, man lebt genauso sparsam, wie zu Hause. Und natürlich ist da auch die ökologische Seite: Der CO2-Fußabdruck ist wesentlich geringer, als wenn man das Flugzeug nimmt. Auch die Touristikbranche hat sich die Begeisterung für Wohnmobile zunutze gemacht. In diesem Jahr wurden 7.719 Campingplätze neu erschlossen und es gibt derzeit über 4.000 Plätze in Frankreich, die ausschließlich für diese Art von Fahrzeugen reserviert sind, darunter 1.250 freie Plätze. Frankreich ist nach wie vor eines der am besten ausgestatteten Länder in diesem Bereich und eines der beliebtesten Reiseziel für Wohnmobilbesitzer. Auf der Seite der Hersteller hat die Pandemie allerdings einen Produktionsstopp verursacht. Die derzeit hohe Nachfrage bedeutet für die Hersteller eine hohe Herausforderung, da sie mit dem Tempo der Bestellungen mithalten müssen: Es gibt daher leider eine Wartezeit für neue Käufer, weil sich die Produktionszeit verlängert hatte. Das ist wohl der Grund dafür, dass die Zahl der Gebrauchtkäufer die der Neukäufer bei weitem übersteigt. Doch die neuen Camping-Enthusiasten wenden sich nicht nur den Reisemobilen zu: Viele Käufer entscheiden sich eher für einen Transportern, weil es da kleinere Modelle sind. Sie nutzen diese dann ausserhalb der Ferienzeiten als Zweit-Fahrzeug.
  • Mit Reisekoffern verwandelt ein Unternehmen in Allier Autos in Wohnmobile

    Mit Reisekoffern verwandelt ein Unternehmen in Allier Autos in Wohnmobile

    Noch nie war die Begeisterung der Franzosen für Wohnmobile und andere umgebaute Transporter so groß wie in der Pandemie . Verkaufs- und Verleihfirmen werden mit Anfragen überhäuft, denn der Sommer naht. So auch die Ausrüstungshersteller, die Lösungen anbieten, um ein normales Fahrzeug vorübergehend in ein Mini-Reisemobil zu verwandeln. Dies ist auch der Fall von Campinambulle in der Region Allier, Hersteller von abnehmbaren Dachreisekoffern.

    Der Markt für Freizeitfahrzeuge, der schon vor der Pandemie in bester Laune war, wächst stetig, und immer mehr Franzosen wollen die Freuden eines uneingeschränkten Urlaubs erleben. Auch in diesem Sommer rechnen die Vermieter damit, dass sie die steigende Nachfrage nach Reisemobilen und umgebauten Transportern nicht befriedigen können. Diese Fahrzeuge sind in der Anschaffung teuer. Für ein paar Tage oder ein paar Wochen im Jahr gibt es aber auch Systeme, mit denen Sie Ihr Auto vorübergehend in ein Mini-Wohnmobil verwandeln können – und das zu weitaus geringeren Kosten.

    Von 2000 bis 3000 Euro
    Das bietet Campinambulle, ein Familienunternehmen aus der Region Allier, mit einer einfachen Idee: Es stellt herausnehmbare Reisetruhen her, die ein Bett, Stauraum, einen Tisch und sogar eine Küche enthalten. Die Truhen sind komplett von Tischlern handgefertigt, ohne Nägel oder Schrauben, und werden für 2000 bis 3000 Euro pro Stück verkauft. Ein Konzept, das voll im Trend liegt: Das Unternehmen wird mit Anfragen überschwemmt, im letzten Jahr gab es einen Anstieg der Aufträge von sage und schreibe 170%.

    Das Unternehmen, das von einem Tischler und seiner Frau gegründet wurde, wird heute von ihren beiden Söhnen geführt. Sie haben sich vorgenommen, das Geschäft zu diversifizieren, indem sie in den Umbau und die Ausstattung von Transportern und damit auch in die Entwicklung neuer innovativer Produkte eingestiegen sind, die es dem Unternehmen ermöglichen sollen, seinen Umsatz jedes Jahr zu verdoppeln. Eine Million Euro im Jahr 2020 und ein Umsatz, der durch die Gesundheitskrise angekurbelt wurde, wie Sylvère Matéos, der Geschäftsführer von Campinambulle, erklärt: „Covid hat eine Sehnsucht nach einem Urlaub ausgelöst, der näher an der Natur, einfacher und mobiler ist, da man nicht mehr ins Ausland fahren kann, also nehmen die Anfragen täglich zu und wir mussten weitere Mitarbeiter einstellen“.

    Campinambulle ist natürlich nicht allein auf diesem florierenden Markt, auch andere französische KMUs surfen auf dem Trend wie Camp’In Box an der Loire, Ludospace in den Vogesen, Nomad-Addict im Morbihan oder Nolty in den Yvelines.