Schlagwort: Brandgefahr

  • Brände: Eine neue Feuer-Wetterkarte zur Vorbeugung

    Brände: Eine neue Feuer-Wetterkarte zur Vorbeugung

    Die Trockenheit diese Winters lässt einen Sommer mit hoher Brandgefahr erwarten. Météo France wird daher ab dem 1. Juni eine neue Feuer-Wetterkarte der gefährdeten Departements veröffentlichen. Ein System, das sich bereits in anderen Ländern bewährt hat.

    Der Sommer 2022 war für die Wälder in Frankreich verheerend. Über 60.000 Hektar Fläche gingen in ganz Frankreich in Flammen auf. Damit sich so etwas nicht wiederholt, wird ab dem 1. Juni ein neues Präventionsinstrument, das Waldwetter, eingeführt. Wie funktioniert es? Vier Warnstufen werden täglich in den Wetterberichten bekannt gegeben, von niedrig bis sehr hoch. Eine Feuer-Wetterkarte, die wichtig geworden ist, denn die Brandgefahr wird sich laut der Präsidentin von Météo France in diesem Sommer weiter verschärfen.

    500 zusätzliche Feuerwehrleute
    Das Brandrisiko wird anhand der Regen- und Windstärke, der Temperaturen und des Trockenheitsgrades der Böden berechnet. Zusätzlich zu Feuer-Wetterkarte wurde Anfang des Monats von den Behörden ein Plan zur Bekämpfung von Bränden veröffentlicht. Neun neue Löschflugzeuge und -hubschrauber werden in diesem Sommer mobilisiert, ebenso wie etwa 500 zusätzliche Feuerwehrleute.

  • Trockenheit im Departement Pyrénées-Orientales: „Die Brandgefahr wird sehr, sehr hoch sein“

    Trockenheit im Departement Pyrénées-Orientales: „Die Brandgefahr wird sehr, sehr hoch sein“

    Die Brandsaison hat in der Region Okzitanien bereits begonnen, mit „mehreren bedeutenden Bränden“, sagt Feuerwehr-Leutnant Christophe Ménigon.

    „Das Departement Pyrénées-Orientales befindet sich auf einem extremen Trockenheitsniveau“, beklagt Leutnant Christophe Ménigon vom Sdis 66, der am Freitag, den 14. April, Gast bei Franceinfo war. „Historisch gesehen haben wir so etwas seit 40 Jahren nicht mehr erlebt“, stellt der Leiter des Feuerwehr- und Rettungszentrums von Salanque fest. Seiner Kenntnis nach sind „zahlreiche Wasserläufe ausgetrocknet“ im Departement und viele „Pflanzen stehen bereits unter Wasserstress, als ob es Ende Juli oder Anfang August wäre“.

    „Wir haben große Angst vor diesem Sommer“, gesteht Leutnant Christophe Ménigon, der bereits „eine Brandgefahr voraussieht, die sehr, sehr hoch sein wird“. Angesichts der bereits eingetretenen Trockenheit planen die Feuerwehrleute der Pyrénées-Orientales, ihre Waldbrandkampagne und ihre Präventivmaßnahmen „einen Monat vor dem geplanten Termin“ zu beginnen. „Normalerweise ist es eher Anfang Juli, diesmal wird es ab dem 1. Juni sein“, schätzt Christophe Ménigon.

    https://twitter.com/franceinfoplus/status/1646644432853188608

    Während sich der Sommer als schwierig ankündigt, hat die Brandsaison in der Region Okzitanien bereits begonnen, mit mehreren starken Bränden. Ein Feuer zerstörte am 6. Februar 80 Hektar in Toreilles, ein anderes lies am 5. April 20 Hektar Garrigue in Saint-Jean-de-Fos in Rauch aufgehen.

    Neben der Brandgefahr befürchtet die Feuerwehr des Departements (Sdis 66), dass man nicht genügend Wasser finden werde, „um die Brände in diesem Sommer bekämpfen zu können“. Derzeit wird nach neuen Wasserstellen gesucht. „Das ist umso beunruhigender, als für die kommenden Monate keine Niederschläge angekündigt sind“, sagt Leutnant Christophe Ménigon. Die andere große Unbekannte und Herausforderung für Feuerwehrleute in den östlichen Pyrenäen ist „auch der Wind, der die Brände schürt“ und den Kampf gegen die Flammen oft sehr schwierig macht.

  • Alpes-Maritimes: Wegen Dürre und starken Winden ist die Feuerwehr mit mehreren Bränden konfrontiert

    Alpes-Maritimes: Wegen Dürre und starken Winden ist die Feuerwehr mit mehreren Bränden konfrontiert

    „Es muss endlich regnen!“, hofft Xavier Wiik, Kommandant und Einsatzleiter der Feuerwehr des Alpes-Maritimes.

    Seit etwa 40 Stunden sind die Feuerwehrleute in den Alpes-Maritimes mit mehreren Brandausbrüchen, insgesamt fünf Bränden, konfrontiert, was sowohl mit der Situation der Böden, denen es an Niederschlägen mangelt, als auch mit den starken Winden, die in den letzten Tagen durch den Durchzug des Sturms Larisa verursacht wurden, als“erschwerenden Faktoren“, zusammenhängt. Von diesen Bränden war am Sonntagnachmittag, allerdings nur noch der Brand von Briançonnet aktiv.

    Laut Feuerwehr-Kommandant Xavier Wiik hat das Feuer 50 Hektar Vegetation im Hinterland von Nizza erfasst, in einem „schwer zugänglichen“ und „sehr windanfälligen“ Gebiet. Die Brände begannen am Samstag, als das Departement – das wegen starker Winde auf die Warnstufe Orange gesetzt worden war – Böen von mehr als 130 km/h registrierte.

    Der Wind hat nun nachgelassen, die Ausbreitung der Flammen ist eingegrenzt, aber die Feuerwehren bleiben „wegen der Trockenheit wachsam“, erklärt Kommandant Wiik. Das Departement Alpes-Maritimes wurde am vergangenen Donnerstag ohne vorherige Warnung in den Dürrealarm versetzt. Eine Situation, die alles andere als gewöhnlich ist, aber in Bezug auf Brandeinsätze dem März des letzten Jahres ähnelt.

    „Es muss regnen! Es muss regnen, damit wir eine Situation haben, die in irgendeiner Form zur Normalität zurückkehrt“, betonte Xavier Wiik. „Wenn es bis Ende Mai nicht regnet, starten wir mit einer großen Trockenheit in die Sommerperiode“, fährt er fort und verweist auf mögliche Einschränkungen, insbesondere beim Zugang zu den Bergmassiven, die dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr früher eintreten könnten.

  • Brände in Frankreich mitten im Winter: Vegetation erholt sich nicht von Hitze und Trockenheit des Sommers

    Brände in Frankreich mitten im Winter: Vegetation erholt sich nicht von Hitze und Trockenheit des Sommers

    Nach einer Rekorddürre im Jahr 2022 ist in Frankreich die Gefahr von Bränden auch im Winter sehr hoch. Die Feuerwehr musste bereits in den letzten Tagen zu mehreren Waldbränden ausrücken.

    Ardèche, Pyrénées-Orientales, Gironde … Nach Dürre, Hitzewellen und Monsterbränden im Jahr 2022 gab es auch zu Beginn des Jahres 2023 in vielen Departements bereits Vegetationsbrände. Dies war zum Beispiel in Mouriès in der Nähe von Avignon der Fall. „Am Samstagmorgen um 5.35 Uhr erhielt ich einen Anruf, dass es brennt. Innerhalb von nicht einmal 40 Minuten stand das Ganze in Flammen“, erzählt Christian Bonnet, der Vorsitzende des Feuerkomitees der Gemeinde Mouriès, auf Radio France.

    Fast 300 Feuerwehrleute waren im Einsatz, aber trotzdem wurden 130 Hektar Land verwüstet. Ein Feuer schon Anfang Februar, das hatte Christian Bonnet noch nie gesehen: „Kleine Brände, ja, aber ein Großbrand zu dieser Jahreszeit, nein. Und leider denke ich, dass wir uns daran gewöhnen müssen“, sagt er resigniert auf Radio France. Ermittlungen sollen die Brandursache klären, aber die Trockenheit schwächt die Natur enorm. „Die Vegetation erholt sich nicht von der Hitzewelle dieses Sommers, daher ist sie praktisch genauso trocken wie in den Monaten Juli und August“, stellt Christian Bonnet fest.

    Dasselbe Szenario entstand etwas weiter nördlich in der Charente-Maritime, wo ein versehentlich ausgelöstes Feuer vier Hektar Buschland vernichtete. „Das passiert jetzt früher. Letztes Jahr sind die ersten Frühjahrsfeuer im März ausgebrochen“, berichtet Kommandant Lionel Paquet, Leiter der Gebietsgruppe bei der Feuerwehr des Departements. „Im Winter ist zwar etwas Regen gefallen, aber nicht genug, um die Vegetation richtig zu befeuchten.“

    Mit der globalen Erwärmung werden solche Vegetationsbrände im Winter wahrscheinlich häufiger auftreten, prophezeien Klimaforscher. Durch die Trockenheit werden die Bäume geschwächt und Opfer von massenhaftem Insektenbefall. Man denke nur an den Borkenkäfer, der ganze Wälder in trockenes Holz verwandelt. Und das führt zu totem Holz, Bäumen, die brennen wie Streichhölzer. Und das ist insgesamt alles eine Auswirkung des Klimawandels und  mit der globalen Erwärmung verbunden.

  • Brandgefahr im Var: Das Esterel-Massiv wurde für die Öffentlichkeit gesperrt

    Brandgefahr im Var: Das Esterel-Massiv wurde für die Öffentlichkeit gesperrt

    Das Esterel-Massiv, das in den Departements Var und Alpes-Maritimes liegt, wird wegen hoher Brandgefahr ab Samstag, 6. August, für Touristen gesperrt.

    Am frühen Samstagmorgen, dem 6. August, wurden an allen Eingängen zu einem Park in Théoule-sur-Mer im Département Alpes-Maritimes die Schilder ausgetauscht, der Zugang für Fußgänger ist nun verboten. Eine Urlauberfamilie hatte das jedoch noch nicht bemerkt. „Wir haben einen kleinen Spaziergang gemacht, eine halbe Stunde hin und zurück, wir sind auf dem Weg geblieben“, sagt der Mann gegenüber France 2.

    Ein kleiner Funke könnte einen großen Brand auslösen
    Bei ihrem Spaziergang hätte die Familie den beiden Freiwilligen Pierre und Annick begegnen können, die als Reservisten für die zivile Sicherheit tätig sind. Dreimal am Tag sind die Freiwilligen aus dem Dorf in Zeiten hoher Brandgefahr auf den Wegen des Esterel-Massivs unterwegs. Sie achten darauf, dass sich keine Wanderer hierher verirren. In dem Bergmassiv hat es seit Monaten nicht mehr geregnet. Die Böden sind extrem trocken, ein Funke könnte zu einem Brandausbruch führen. Um das Schlimmste zu verhindern, sind Feuerwehrleute zur Überwachung im Herzen des Naturparks postiert.

  • Alpes-Maritimes: Wegen der Brandgefahr überwachen Freiwillige die Seealpen

    Alpes-Maritimes: Wegen der Brandgefahr überwachen Freiwillige die Seealpen

    Angesichts der Dürre und der hohen Brandgefahr leisten die Patrouillen von Freiwilligen wichtige Präventionsarbeit. Außerdem unterstützen sie die Feuerwehr, wenn ein Feuer ausbricht.

    Jeden Tag wechseln sie sich ab und fahren Dutzende Kilometer ab. Nathalie Grizard und Alain Saquet halten in ihrem Fahrzeug in den Bergmassiven des Departements Var Ausschau nach der kleinsten Spur eines Feuerausbruchs. „Dieses Jahr ist etwas ganz Besonderes, wir haben wirklich sehr trockene Bedingungen. Wir haben Bedingungen, die wir eigentlich erst Ende August haben dürften, im Vergleich zu sonst“, erklärt Nathalie in der Reportage von France Télévisions. Angesichts der extremen Bedingungen muss man reaktionsschnell und bereit sein, sofort mögliche Flammen zu löschen, bevor sie sich ausbreiten können. Die Ausrüstung wird vor jeder Patrouillenfahrt getestet, um jederzeit eingreifen zu können. Auf der Straße treffen die Freiwilligen manchmal auf Spaziergänger – es wird zwar vom Betreten der Wälder abgeraten, aber es ist nicht verboten.

    Das ist eine gute Gelegenheit, um die richtigen Verhaltensweisen zu erklären, denn manchmal ist eine Erinnerung notwendig. „Ich wusste nicht, dass man im Wald nicht rauchen darf. Das ist wichtig, weil die Leute oft rücksichtslos sind, also ist es gut, sie ein bisschen zur Ordnung zu rufen“, sagt eine Spaziergängerin. Neben der Prävention hat die Patrouille auch die Aufgabe, die Feuerwehr im Falle eines Feuers schnell zum Brandort zu führen. Von einem Turm aus hat die Patrouille einen Panoramablick, der es ihr ermöglicht, die Region zu überwachen. Die Freiwilligen werden auch in den kommenden Wochen wachsam sein müssen. Für alle Bergmassive im Departement Var wurde die Brandgefahr als hoch (orange) eingestuft. Es wird dringend davon abgeraten, im Hinterland zu wandern, denn die Brandgefahr ist sehr hoch.

  • Neue Hitzewelle: Meteo France warnt vor sehr hoher Brandgefahr im Südwesten

    Neue Hitzewelle: Meteo France warnt vor sehr hoher Brandgefahr im Südwesten

    Ab Sonntag, dem 31. Juli, soll eine neue Hitzewelle über Frankreich hinwegziehen. Die hohen Temperaturen, der Mistral und die Tramontane stellen eine echte Bedrohung dar. Meteo France warnt vor einer „sehr hohen Brandgefahr“.

    Eine dritte Hitzewelle bricht über Frankreich herein. Das Thermometer wird laut Météo-France am Sonntag im Südosten auf 30 bis 37 Grad steigen, in Okzitanien sogar mindestens auf 34 bis 35 Grad. Ab Montag werden die Temperaturen unterhalb einer Linie Bordeaux-Lyon allgemein über 35°C liegen. Im Südosten sollen sie bis zu 39°C erreichen.

    Diese große Hitze wird vom Mistral und den Tramontane-Winden begleitet, wodurch sie zu einer großen Bedrohung wird. Meteo France warnt daher vor „sehr hoher Brandgefahr“ im Mittelmeerraum ab diesem Sonntag. Bedingt durch die „weiterhin sehr heißen und trockenen Bedingungen und einer zunehmend empfindlichen Vegetation“.

    Ein Feuer, das am Samstagnachmittag nördlich von Perpignan ausgebrochen war, zerstörte innerhalb kurzer Zeit 150 Hektar Vegetation. 370 Feuerwehrleute und einige Löschflugzeuge waren wegen der Tramontane nötig, um das Feuer einzugrenzen. Der Brand ist zwar jetzt unter Kontrolle, brennt aber auch am Sonntag stellenweise noch immer.

    Drei Hitzewellen in diesem Sommer
    Frankreich hat bereits im Juni eine frühe Hitzewelle erlebt und kommt gerade aus einer zweiten, die vom 12. bis 25. Juli dauerte und mehrere Brände verursachte, insbesondere in der Region Gironde, wo fast 21.000 Hektar Wald zerstört wurden.

    Die jetzt beginnende neue Hitzewelle „stellt die 45. seit 1947 registrierte Hitzewelle dar“, „die drittintensivste“ und „die fünftlängste“, so die Website von Météo-France.

    Zu den hohen Temperaturen gesellte sich im Juli eine historische Trockenheit – der Juli 2022 ist wahrscheinlich der trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen.

  • 14-Juli: Der Präsident der französischen Feuerwehr ruft dazu auf, alle Feuerwerke abzusagen

    14-Juli: Der Präsident der französischen Feuerwehr ruft dazu auf, alle Feuerwerke abzusagen

    Grégory Allione ruft zu höchster Wachsamkeit auf und plädiert für die Aktivierung von freiwilligen Feuerwehrleuten.

    „Verantwortlich wäre es, das Feuerwerk abzusagen“, sagt Oberst Grégory Allione, Präsident des nationalen Feuerwehrverbands Frankreichs, am Donnerstag auf franceinfo, da die Feierlichkeiten zum 14. Juli stattfinden werden, während tausende Feuerwehrleute unter trockenen und heißen Bedingungen schon mehrere grosse Brände bekämpfen müssen.

    Bei seinem Besuch in der Gironde rief Innenminister Gérald Darmanin die Franzosen zur Wachsamkeit angesichts der Brandgefahr auf.

    Grégory Allione mahnt: „Wir sollten uns die Worte des Ministers nur zu eigen machen“. Seit Jahren mahnt die Feuerwehr, dass es eine echte Präventionspolitik in Frankreich geben müsse, denn die Bevölkerung ist ein potenzieller Brandstifter. Es wurde ein auffälliger Zusammenhang zwischen Bevölkerungsdichte, der Frequentierung der Straßen und dem Ausbruch von Bränden festgestellt. Das bedeutet, dass prinzipiell jeder zu einem potenziellen Brandstifter werden kann. Vor allem aber, warnt Allione, dass diese Brände zum Tod von Menschen führen können. Die Zerstörung menschlichen Lebens ist die „wirklich gefürchtete Folge“.

    Und jetzt, am 14. Juli erlebt Frankreich Bedingungen, die eher an Mitte August erinnern. Die Trockenheit und der Klimawandel führen dazu, dass es sehr viele Brandausbrüche gibt. Und die Bevölkerung ist leider kaum darauf eingestellt, sich an die derzeit sehr gefährliche Situation anzupassen.

    Der Klimawandel findet nicht erst im Jahr 2030 statt, sondern bereits jetzt. Deshalb fordert der Präsident des nationalen Feuerwehrverbands Frankreichs zusätzliche Mittel, um mehr Feuerwehrleute einzustellen.

    Die Berufsfeuerwehr müsse gestärkt werden, da sie das Rückgrat des französischen Modells der zivilen Sicherheit darstellt. Und vor allem fordert Allione mehr Ehrgeiz, was die Rekrutierung, Verteidigung und Anerkennung von freiwilligen Feuerwehrleuten angeht. Derzeit gibt es 198.000 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr in Frankreich. Allione will diese Zahl bis 2027 auf 250.000 freiwillige Feuerwehrleute anheben.

    Für den 14. Juli haben einige Gemeinden wie Nîmes oder Saint-Rémy-de-Provence ihre Feuerwerke abgesagt. Andere halten an ihnen fest.

    Verantwortlich wäre es für Grégory Allione, alle Feuerwerke abzusagen, weil sich das Land in einer Dürre- und Hitzeperiode befindet. Ein besonderes Problem stellen Feuerwerkskörper dar, die am Abend und in der Nacht von Privatpersonen abgefeuert werden. Wenn die öffentliche Gewalt keine Feuerwerke abschießt, könnte das vielleicht ein Beispiel für die Bevölkerung sein, auch privat keine Feuerwerkskörper abzuschießen.

  • Feuer: Rauchverbot im Auto im südfranzösischen Langlade

    Feuer: Rauchverbot im Auto im südfranzösischen Langlade

    Seit Beginn des Jahres sind in Südfrankreich bereits fast 340 Brände ausgebrochen. In Langlade, einem von Pinienwäldern umgebenen Dorf im Departement Gard, erließ der Bürgermeister jetzt eine Verordnung, die das Rauchen im Auto verbietet. Damit soll verhindert werden, dass durch weggeworfene Zigaretten am Straßenrand Feuer verursacht werden. Gelbe Flächen und verdorrte Pflanzen: Zwei potenzielle Brandherde, die den Bürgermeister von Langlade im Departement Gard dazu veranlassten, eine Verordnung zu erlassen, die das Rauchen im Auto verbietet. Ziel: Vermeidung des achtlosen Wegwerfens von Zigarettenstummeln, die zum Ausbruch eines Feuers führen könnten. Wer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 15 Euro rechnen. Die Maßnahme wird von den Einwohnern recht positiv aufgenommen. „Es ist eine viel bewaldete gegend, also finde ich es sehr gut“, sagt ein Mann gegenüber dem Sender France 3. Der bis zum 31. Juli gültige Erlass sieht auch ein Rauchverbot rund um mehrere Sportanlagen vor, die s…

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