Schlagwort: Brand

  • Waldbrand in den Pyrénées-Atlantiques wütet unter extremen Wind-Bedingungen

    Waldbrand in den Pyrénées-Atlantiques wütet unter extremen Wind-Bedingungen

    Am Samstag, den 6. April, wurde zwischen Larrau und Tardets, südwestlich von Pau in den Pyrénées-Atlantiques, ein verheerender Waldbrand gemeldet. Die ländliche Region, bekannt für ihre idyllische Landschaft, wird zum Opfer der Flammen, die bereits 80 Hektar Buschland vernichtet haben.

    Die Feuerwehr steht vor einer immensen Herausforderung, da das Wetter sich von seiner extremsten Seite zeigt: Windböen erreichen Geschwindigkeiten von über 100 km/h, während die Temperaturen in einigen Gebieten die 30-Grad-Marke überschreiten. Diese Bedingungen erschweren die Löscharbeiten erheblich und fördern die rasche Ausbreitung des Feuers.

    Die Einsatzkräfte kämpfen gegen zwei Hauptbrandherde, die zusammen eine Fläche von 80 Hektar Vegetation erfasst haben. Diese befinden sich in der Nähe der Gemeinden Larrau und Licq-Athérey, in einer Region, die zwar dünn besiedelt ist, jedoch durch die aktuellen Ereignisse stark bedroht wird.

    Um die Lösch- und Rettungsmaßnahmen zu erleichtern, hat die Präfektur der Pyrénées-Atlantiques eine dringende Empfehlung herausgegeben, das Gebiet um Tardets-Larrau zu meiden. Dies soll sicherstellen, dass die Einsatzfahrzeuge ungehindert agieren können.

    Für die Bekämpfung des Feuers sind 81 Feuerwehrleute des Sdis (Service départemental d’incendie et de secours) und der Gendarmerie der Pyrénées-Atlantiques im Einsatz. Unterstützt werden sie durch 25 Fahrzeuge, darunter zwei Tanklöschfahrzeuge, sowie ein Team, das mit Drohnen ausgestattet ist, um eine bessere Übersicht über die Brandherde zu erhalten.

    Bereits am Freitag hatte die Präfektur als präventive Maßnahme ein Verbot des traditionellen Abflämmens von Vegetation (écobuage) für den Samstag erlassen, um das Risiko weiterer Brände zu minimieren. Dies unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Situation und die Notwendigkeit, in Zeiten hoher Brandgefahr besondere Vorsicht walten zu lassen.

  • 25 Jahre nach der Katastrophe: Gedenkzeremonien für die Opfer des Mont-Blanc-Tunnels

    25 Jahre nach der Katastrophe: Gedenkzeremonien für die Opfer des Mont-Blanc-Tunnels

    Ein Vierteljahrhundert nach einer der schlimmsten Tragödien in der Geschichte der Alpenregion kamen am vergangenen Wochenende Familien und Angehörige zusammen, um der Opfer des verheerenden Brandes im Mont-Blanc-Tunnel zu gedenken. Am 24. März 1999 ereignete sich eine Katastrophe, die tief in das kollektive Gedächtnis Europas eingebrannt ist: 39 Menschen verloren ihr Leben in den Flammen, die den Tunnel zwischen Frankreich und Italien erfassten. Ein Ort tiefster Trauer Für viele Hinterbliebene bleibt der Tunnel eine letzte Ruhestätte ihrer Liebsten, ein heiliger Ort des Gedenkens, denn die Körper wurden nie geborgen. Marie-Ange Chantelot, Präsidentin des Vereins der Opferfamilien des Mont-Blanc-Tunnels, sagte gegenüber dem Sender France Bleu Pays de Savoie, dass dieser Tag für viele Familien unverzichtbar sei. Sie fühlen den Drang, am Gedenkort zu sein, vor dem Mahnmal, das am Straßenrand auf dem Weg zum Tunnel in Chamonix, Haute-Savoie, errichtet wurde. Dieses Symbol hat für viele ei…

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  • Pyrénées-Orientales: 120 Wohnwagen und etwa fünfzehn Mobilheime bei Brand zerstört

    Pyrénées-Orientales: 120 Wohnwagen und etwa fünfzehn Mobilheime bei Brand zerstört

    Ein Brand in den Pyrénées-Orientales in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 21. März, hat 120 Wohnwagen und etwa fünfzehn Mobilheime, die in der Nähe von Perpignan gelagert waren, zerstört.

    Nach Angaben aus Polizeikreisen könnte der Brand kriminellen Ursprungs sein. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brach ein spektakuläres Feuer auf einem Parkplatz aus, auf dem das ganze Jahr über hunderte von Wohnwagen und Mobilheimen nahe Perpignan (Departement Pyrénées-Orientales) abgestellt sind. Ein komplexer Einsatz für die 75 Feuerwehrleute aus dem Raum Perpignan. Die Wohnwagen und Mobilheime fingen plötzlich Feuer, eines nach dem anderen.

    Auf dem 5.000 Quadratmeter großen Gelände begannen mehrere Gasflaschen zu explodieren. Die Feuerwehr benötigte drei Stunden, um den Brand zu löschen. Etwa fünfzehn Mobilheime und 120 Wohnwagen wurden beschädigt. Die Schäden sind erheblich, aber es gab keine Verletzten. Vorsichtshalber evakuierten die Feuerwehrleute in der Nacht mehrere Dutzend Anwohner. Laut Justizquellen könnte der Brand kriminellen Ursprungs sein. Ein Kanister mit Benzin wurde gefunden. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und Analysen laufen. Die evakuierten Bewohner konnten am Donnerstagmorgen in ihre Häuser zurückkehren.

  • Aveyron: 3.000 m2 und 900 Tonnen Batterien werden in Viviez ein Raub der Flammen

    Aveyron: 3.000 m2 und 900 Tonnen Batterien werden in Viviez ein Raub der Flammen

    In einem Umkreis von 500 m wurde die Bevölkerung aus Sicherheitsgründen von der Präfektur des Departements Aveyron aufgefordert, in den Häusern zu bleiben und Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Route Departementale 5 wurde gesperrt.

    Etwa 60 Feuerwehrleute sind seit dem frühen Nachmittag des Samstags, 17. Februar, in Viviez auf dem Gelände der Snam-Fabrik im Einsatz, die auf die Wiederaufbereitung von gebrauchten Batterien spezialisiert ist.

    In einem Nebengebäude des Industriestandorts SNAM ist ein Feuer ausgebrochen. Dabei handelt es sich nach Angaben der Präfektur nicht um einen sogenannten „Seveso-Standort“ mit besonders giftigen Produkten.

    Das Gebäude brannte vollständig nieder.
    Das Feuer brach in einem 3.000 m2 großen Gebäude am Samstagnachmittag kurz nach 14 Uhr aus. Das Lager, in dem sich 900 Tonnen Batterien befanden, brannte vollständig nieder.

    Ein drohendes Übergreifen der Flammen auf ein anderes Gebäude mit einer Fläche von 4.000 m2 konnte glücklicherweise verhindert werden. Auch dieses Gebäude enthielt ebenfalls Batterien, konnte aber von Mitarbeitern der Firma vollständig geleert werden.

    Feuer eingedämmt, aber nicht gelöscht
    Am Samstagabend galt das Feuer zwar als eingedämmt und auf das betroffene Gebäude beschränkt, aber noch nicht als gelöscht. Die Präfektur des Departements Aveyron hat aus Sicherheitsgründen einen Lockdown der Bevölkerung in einem Umkreis von 500 m angeordnet. Umliegende Strassen, dabei auch die Durchgangsstrasse RD 5, wurde gesperrt.

    Die Feuerwehrleute aus dem Aveyron werden von Kräften aus den Departements Haute-Garonne und Marseille (Bouches-du-Rhône) unterstützt, die auf die Behandlung chemischer Risiken spezialisiert sind.

  • Siebenjähriger stirbt bei Brand eines Gebäudes in Marseille – weitere Kinder in Lebensgefahr

    Siebenjähriger stirbt bei Brand eines Gebäudes in Marseille – weitere Kinder in Lebensgefahr

    In der vergangenen Nacht kam es in einem Wohnhaus in Marseille zu einem heftigen Brand. Ein siebenjähriges Kind kam dabei ums Leben. Die Gründe für den Brand sind noch nicht bekannt.

    Mindestens ein siebenjähriges Kind starb am Dienstagmorgen, dem 30. Januar, nach einem Brand in einem siebenstöckigen Gebäude in einer Wohnsiedlung in Marseille. Weitere Kinder wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte.

    Das Feuer brach in einer Wohnung im zweiten Stock eines siebenstöckigen Gebäudes im Parc Kalliste aus, einer ärmeren Siedlung in den nördlichen Vierteln des 15. Arrondissements der zweitgrößten Stadt Frankreichs.

    „Es gibt noch weitere Opfer“, präzisiert ein Sprecher der Marine-Feuerwehr vor Ort. Mehrere andere Kinder befinden sich in Lebensgefahr, darunter ein fünfjähriges Mädchen, meldet der TV-Sender BFM Marseille Provence.

    Die Gründe für den Brand sind noch nicht bekannt. Polizei und Feuerwehr sind vor Ort.

  • Brände von 2022: In einigen Gebieten der Gironde brennt der Boden immer noch!

    Brände von 2022: In einigen Gebieten der Gironde brennt der Boden immer noch!

    Im Jahr 2022 hatten riesige Waldbrände im französischen Südwesten gewütet, insbesondere im Departement Gironde. An manchen Orten schwelen auch anderthalb Jahre später noch unterirdische Feuer.

    Zu Beginn des Winters 2024 ist der Boden in Hostens (Departement Gironde) mit Wasser vollgesogen. Wo die Einwohner früher spazieren gingen, versperren heute aber immer noch Verbotsschilder die Wege. Es ist aber nicht das Wasser, das hier eine Gefahr darstellt. Die Bedrohung kommt von der darunter liegenden brennenden Erde. 75 Grad und ein Boden, der von Tag zu Tag ein wenig mehr nachgibt. „Man kann die Oberflächentemperatur messen und sieht, dass es Hotspots mit bis zu 85 Grad gibt“, sagt Sébastien Fourcade, der beim Conseil départemental de la Gironde für die Verwaltung sensibler Naturräume zuständig ist, gegenüber dem Sender France 2.

    Sogenannte „Zombie-Feuer“
    Wegen der drohenden Gefahr aus dem Erdboden wird die Überwachung der betroffenen Gebiete wöchentlich mithilfe einer Drohne durchgeführt, die die Temperatur des Bodens aufzeichnet. Solche Messungen werden seit fast eineinhalb Jahren durchgeführt: „Es brennt seit 2022. Zuerst hatten wir ein Feuer auf der Oberfläche mit den Bäumen. Dann ist das Feuers in den Boden eingedrungen.“ Anhaltende unterirdische Feuer, die als „Zombie-Feuer“ bezeichnet werden. Sie brennen zum Beispiel auch in einer alten Mine. Die andauernden Rauchschwaden und die Freisetzung von CO2 könnten auch Auswirkungen auf das Klima haben.

  • Krimi in Bagnères: Eine Leiche und eine vermisste Frau – Mord an einem Rugbyspieler durch seine Ex-Freundin?

    Krimi in Bagnères: Eine Leiche und eine vermisste Frau – Mord an einem Rugbyspieler durch seine Ex-Freundin?

    Seitdem am Samstag, dem 30. Dezember, ein Feuer ein Wohnhaus in Lesponne (Bagnères-de-Bigorre) zerstörte und einen Toten forderte, laufen die Ermittlungen, um die Identität des Opfers und die Umstände des Unglücks zu klären. Die Ermittlungen werden durch den sehr schlechten Zustand des Fundortes und der völlig verbrannten Leiche erschwert. Die Ex-Freundin des vermutlichen Opfers wurde nicht gefunden und wird jetzt wegen Mordes gesucht.

    Am Samstag, dem 30. Dezember, um 7.12 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines brennenden Wohnhauses im Viertel La Vialette in Lesponne, einem Ortsteil der Stadt Bagnères-de-Bigorre (Departement Hautes-Pyrénées), alarmiert. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Haus bereits vollständig in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen der Löschmannschaften konnte zwar verhindert werden, dass sich das Feuer auf die benachbarten Häuser ausbreitete, doch der Brand forderte den Tod einer Person. Der völlig verkohlte Körper des Opfers konnte kurz nach Beginn der Löscharbeiten aus den Trümmern geborgen werden.

    Fünf Tage nach dem Vorfall wird nun angenommen, dass es sich bei dem Opfer um Benjamin Arnauné, einen 33-jährigen ehemaligen Rugbyspieler des Klubs Stade Bagnérais handelt, der bis vor kurzem mit seiner Lebensgefährtin Tatiana B. in Bagnérais wohnte. Die Leiche konnte jedoch noch nicht eindeutig identifiziert werden, und auch die Todesursache ist trotz der gerichtsmedizinischen Untersuchung und der am 2. Januar durchgeführten Autopsie noch nicht endgültig geklärt. Die Ermittlungen müssen auch die Ursache des Unglücks noch zweifelsfrei feststellen. Da verschiedene Elemente entdeckt wurden, die auf eine Gewalttat hinweisen, darunter eine Waffe und Blut in Tatjanas Auto, scheint der Fall weitaus komplexer zu sein, als es zunächst den Anschein hatte. Dies gilt umso mehr, als die junge Frau bis heute nicht gefunden werden konnte. Die Ermittler hoffen nun, im Umfeld des Paares, das sich nach Angaben von Insidern in einer schwierigen Trennungssituation befand, Hinweise auf die Tat zu finden. Freunden zufolge wollte das mutmaßliche Opfer an diesem Tag in ein neues Haus einziehen, das nur wenige Schritte entfernt liegt.

    Zunächst suchten die Feuerwehrleute nach einem möglichen zweiten Opfer, da sich Tatjanas Auto in der Nähe des abgebrannten Hauses befand. Im Laufe der Stunden wurde diese Spur jedoch nicht nur verworfen, sondern der Fall nahm ab Samstagnachmittag eine ganz neue Wendung. Neben dem Fund der Waffe machte ein Autofahrer eine entscheidende Aussage, indem er angab, eine Frau zwischen Lesponne und Bagnères-de-Bigorre als Anhalterin mitgenommen zu haben. Seitdem gibt es keine Spur mehr von Tatiana B.. „Wir haben sie mit Benjamin gesehen, aber wir kennen sie nicht wirklich, sie hat nicht viel gesprochen“, berichten Freunde und Bekannte des jungen Mannes.
    „Die Analysen und Brandgutachten sind noch im Gange. Die Beamten der Gendarmerie haben zahlreiche Nachforschungen angestellt und Befragungen im Umfeld des Paares durchgeführt. Zum jetzigen Zeitpunkt wird keine Spur bevorzugt, da noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden müssen“, teilte die Staatsanwaltschaft Tarbes am 2. Januar mit.

    Seit gestern wurde die Suche nach der jungen Frau intensiviert, vor allem in der Umgebung von Tarbes, wo Hubschrauber, eine Hundestaffel, Motorradfahrer und motorisierte Teams eingesetzt wurden. Insgesamt waren mehrere Dutzend Gendarmen im Einsatz, um Fahrzeuge zu kontrollieren und Autofahrer zu befragen.

    Am Mittwochabend leitete der Staatsanwalt von Pau ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes gegen die ehemalige Lebensgefährtin von Benjamin Arnauné ein. Gegen Tatiana B., eine dunkelhaarige, zierliche Frau in den Dreißigern, wurde Haftbefehl ausgestellt. Es wird davon ausgegangen, dass sie inzwischen das französische Hoheitsgebiet verlassen hat.

    Und dann: Fünf Tage nach dem tödlichen Brand, bei dem Benjamin Arnauné in Bagnères-de-Bigorre (Hautes-Pyrénées) ums Leben kam, gab es am frühen Donnerstagnachmittag (4. Januar) eine neue Wendung.

    Die seit mehreren Tagen gesuchte ehemalige Lebensgefährtin des Opfers, Tatiana B., die verdächtigt wird, ihren Ex-Partner ermordet zu haben, wurde von der Gendarmerie in Aurensan, dem Dorf in den Hautes-Pyrénées, in dem sie aufgewachsen war, gefunden und festgenommen.

    Nach unseren Informationen erkannten Zeugen die junge Frau unweit des Hauses ihrer Familie, riefen die Gendarmerie an und trugen so zu ihrer Festnahme bei.

    Tatiana B. war bereits am Mittwoch, dem 3. Januar, in dem kleinen Dorf gesichtet worden, konnte aber von den Gendarmen zunächst nicht aufgegriffen werden. Erst ein großes Überwachungs- und Suchaufgebot in einem Dreieck zwischen Tarbes, Vic-en-Bigorre und Rabastens führte zur Festnahme der Gesuchten.

  • Feuer verwüstet das denkmalgeschützte Grand-Château de Serquigny aus dem 17. Jahrhundert

    Feuer verwüstet das denkmalgeschützte Grand-Château de Serquigny aus dem 17. Jahrhundert

    Von dem imposanten Schloss Serquigny im Departement Eure sind nur noch die Mauern übrig geblieben, nachdem ein heftiges Feuer auf das Dach des teilweise denkmalgeschützten Gebäudes übergegriffen hatte.

    Am Sonntag, dem 31. Dezember, brach am frühen Morgen im Grand-Château de Serquigny im Département Eure ein Feuer aus. Das Dach ging in Flammen auf, wodurch das Gebäude einsturzgefährdet sein könnte. Schnell wurden fast 80 Feuerwehrleute mobilisiert, um zu versuchen, die Flammen einzudämmen, aber das Alter des Schlosses erschwerte die Aufgabe der Feuerwehrleute. „Wenn wir eine Leiter zur Verfügung gehabt hätten, hätten wir das Feuer eindämmen und vielleicht den östlichen Teil des Gebäudes erhalten können“, erklärte Oberst Emmanuel Ducouret gegenüber der Presse. Das denkmalgeschützte Schloss von Serquigny ist von einem Wassergraben umgeben und nur eine Zugbrücke ermöglicht es, in das Gebäude zu kommen. Der Zustand des Schlosses machte es den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr unmöglich, die Zugbrücke zu passieren.

    Der Brand wurde nach Angaben der Präfektur des Departements Eure am frühen Sonntagnachmittag dank des schnellen Einsatzes von 80 Feuerwehrleuten (…) und der Mobilisierung von vier Löschfahrzeugen eingedämmt und unter Kontrolle gebracht. Vier Feuerwehrleute und ein Löschfahrzeug sind am Montag noch vor Ort, um das Gebäude zu überwachen. Die Feuerwehr zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass das Gebäude, dessen gesamtes Dach (etwa 250 m²) zerstört wurde, gerettet werden kann und nicht abgerissen werden muss.

    „Im Moment gibt es kein Wiederaufflammen des Feuers und kein erhöhtes Risiko eines Einsturzes“, erklärte die Feuerwehr des Departements Eure auf Anfrage von Pressevertretern.

    Das Feuer war von seltener Heftigkeit. Das Schloss hat heute kein Dach mehr. „Nur die beiden Fassaden und einer der Flügel könnten teilweise erhalten bleiben, vorbehaltlich eines immer noch möglichen Einsturzes und der Auswirkungen der Wassermengen, die auf die Struktur gegossen wurden, um das Feuer zu löschen“, heißt es in einer am Sonntag von der Präfektur des Departements Eure veröffentlichten Erklärung. Zwei Schornsteine hielten den Flammen nicht stand und zwei weitere drohten nach dem Brand durch den Wind einzustürzen. „Aus Sicherheitsgründen ist es verboten, sich dem Brandort zu nähern“, so die Präfektur. Es sind keine Opfer zu beklagen, da das Schloss verlassen war. In den nächsten 48 Stunden werden jedoch im Zuge der vollständigen Löschung des Feuers weitere Erkundungen des Geländes und des Gebäudes durchgeführt, um ganz sicher zu sein, dass es keine Opfer zu beklagen gab, so die Präfektur in ihrer Pressemitteilung.

    Die Brandursache wurde bisher noch nicht bekannt gegeben, aber die Ermittler gehen davon aus, dass das Feuer von Hausbesetzern ausgelöst wurde. Eine von der Zeitung Le Parisien zitierte Quelle gab an, dass das Schloss regelmäßig illegal „besetzt“ werde. Laut der Präfektur des Departements Eure, die ebenfalls von der Zeitung Le Parisien zitiert wurde, wurden jedoch weder bei der Polizei noch bei der Präfektur „irgendwelche Hinweise gemeldet, die darauf schließen lassen, dass dort Menschen gelebt haben“. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Ursachen des Brandes zu ermitteln.

    Seit 2015 war das Schloss Gegenstand eines Projekts für eine Hotelresidenz. „Es ist ein großer Verlust für die Gemeinde, wir hatten Tourismus- und Hotelprojekte“, bedauerte Bürgermeister Frédéric Delamare in der Zeitung Le Parisien. Die jetzt zerstörte Fassade des Schlosses war als historisches Monument klassifiziert.

  • Departement Nord: Babyleiche nach Brand in Wohnhaus tot in einem Rucksack gefunden

    Departement Nord: Babyleiche nach Brand in Wohnhaus tot in einem Rucksack gefunden

    Nachdem die Feuerwehr einen heftigen Brand in einem Wohnhaus in Le Quesnoy im Norden Frankreichs gelöscht hatte, entdeckte man die Leiche eines Neugeborenen in einem Rucksack in einem der ausgebrannten Zimmer.

    Der grausige Fund ereignete sich am Dienstag, dem 26. Dezember, gegen 17 Uhr in einer Wohnung in Le Quesnoy im Departement Nord, wie die Zeitung La Voix du Nord berichtet. Nachdem sie gerade fünf Stunden lang einen heftigen Brand in einem Gebäude, nur wenige Schritte vom Rathaus entfernt, gelöscht hatten, erkundeten die Teams der Feuerwehr die betroffenen Räume. „Die Feuerwehrleute durchsuchten die Wohnungen nacheinander, und dabei entdeckte einer von ihnen einen Rucksack, der in einem Zimmer lag“, berichtet ein Ermittler. In dem Rucksack befand sich die Leiche eines Neugeborenen.

    Kein Zusammenhang mit dem Brand
    Die Gendarmen der Kompanie Avesnes-sur-Helpe wurden benachrichtigt und nahmen die Ermittlungen auf. Die Teams zur kriminalistischen Identifizierung von Opfern verbrachten den gestrigen Abend vor Ort. Unseren Kollegen zufolge handelt es sich bei der Wohnung, in der der Rucksack mit der Baby-Leiche entdeckt wurde, nicht um die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war. „Die ersten Schlussfolgerungen würden eher auf einen versehentlichen Brandausbruch hindeuten, mit einem möglichen Kurzschluss an einem elektrischen Gerät. Auf den ersten Blick stehen die beiden Ereignisse also nicht miteinander in Verbindung“, so die Behörden.

  • Unwetter: Auf Korsika verursacht starker Sturm ein großes Feuer

    Unwetter: Auf Korsika verursacht starker Sturm ein großes Feuer

    60 Hektar Land wurden am Samstag, dem 2. Dezember, in der Nähe von Bastia (Haute-Corse) ein Raub der Flammen. Die Brände wurden durch die starken Winde, die über die Insel hinwegfegten, angefacht. Tausende Haushalte sind ohne Strom.

    Die Flammen kamen den Häusern in Brando (Departement Haute-Corse) am Samstag, dem 2. Dezember, gefährlich nahe. Das Feuer wurde durch starke Winde mit Geschwindigkeiten von über 150 km/h angefacht. Ein Stromkabel soll von einer Windböe abgerissen worden sein, was zu dem Brandausbruch führte. Dutzende Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen, das in der Gemeinde in der Nähe von Bastia (Haute-Corse) etwa 60 Hektar Land verwüstet hat.

    3.500 Haushalte ohne Strom
    Der Sturm begann am Samstag mit Böen von bis zu 190 km/h, die auf dem Cap Corse gemessen wurden. Die Schiffsverbindungen zwischen Korsika und dem Festland wurden um mehrere Stunden verschoben. Die Winde führten auch zu zahlreichen umgestürzten Bäumen. Etwa 3.500 Haushalte waren am Sonntagmorgen noch ohne Strom. Für Korsika galt bis Samstagabend 22 Uhr die Warnstufe Orange.