Schlagwort: Brand

  • 33-Tonnen-Holztransporter fängt auf der Autobahn A20 im Departement Lot Feuer

    33-Tonnen-Holztransporter fängt auf der Autobahn A20 im Departement Lot Feuer

    Der Anhänger eines 33-Tonners, der Holz transportierte, geriet heute Morgen auf der Autobahn A20 in Höhe von Montfaucon in Brand.

    Am Freitagmorgen gegen 7 Uhr geriet auf der Autobahn A20 in Fahrtrichtung Paris-Toulouse bei Montfaucon der Anhänger eines Lastwagens in Brand. Das Feuer soll von der Bremse des Anhängers, der 33 Tonnen Holz transportierte, ausgegangen sein.

    Keine Verletzten bei dem Lkw-Brand
    Die Feuerwehren aus Labastide-Murat, Souillac, Gourdon und Cahors waren bei dem Brand im Einsatz. Sie setzten zwei Löschzüge ein, um den Brand zu löschen. Es gab keine Verletzten.

  • Spanien: Mindestens 13 Tote bei Brand in einem Nachtclub im Südosten des Landes

    Spanien: Mindestens 13 Tote bei Brand in einem Nachtclub im Südosten des Landes

    Der Unfall ereignete sich in einem Nachtlokal in Murcia am Sonntagmorgen. Die vorläufige Bilanz lautet 13 Tote und mehrere Verletzte. Die Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt.

    Mindestens 13 Menschen sind am Sonntagmorgen bei einem Brand in einer Diskothek in Murcia im Südosten Spaniens ums Leben gekommen und mehrere weitere wurden verletzt, wie die Rettungskräfte. Die Rettungskräfte, die erst in das Gebäude im Stadtteil Atalayas in Murcia vordringen konnten, nachdem sie das gegen sechs Uhr morgens ausgebrochene Feuer in dem Nachtclub weitgehend gelöscht hatten.

    Erste Rettungskräfte konnten gegen 10.00 Uhr in die Diskothek vordringen und haben daraufhin zunächst vier Leichen und etwa 40 Minuten später zwei weitere Leichen entdeckt. Insgesamt wird die Zahl der Totn am Sonntagnachmittag mit 13 angegeben.

    Mindestens vier weitere Personen wurden verletzt, zwei Frauen im Alter von 22 und 25 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 41 und 45 Jahren, sie hatten Rauch eingeatmet.

    Den von den Rettungskräften verbreiteten Fotos zufolge handelte es sich um die Diskothek „Teatre“, auch bekannt als „Fonda Milagros“, deren Fassade gänzlich von den Flammen verschlungen wurde. Die Aufnahmen zeigen, wie die Wasserschläuche der Feuerwehrautos die geschwärzte Fassade in einer von Rettungsfahrzeugen überfüllten Straße bewässern und wie dichter Rauch aus dem Dach der Diskothek dringt.

    „Die Rettungskräfte sind noch immer im Einsatz, um den Brand in der Diskothek Teatre in Atalayas zu bewältigen“, veröffentlichte die Stadtverwaltung von Murcia auf X und erklärte, sie bedauere „zutiefst, was passiert ist“ und sprach „den Familien und Freunden der Opfer ihr Beileid aus“.

  • Paris: Zwei Schwerverletzte und sechs Leichtverletzte nach Wohnungsbrand im 18. Arrondissement

    Paris: Zwei Schwerverletzte und sechs Leichtverletzte nach Wohnungsbrand im 18. Arrondissement

    Das Feuer brach am frühen Montagmorgen in einer Wohnung in der Nähe der Porte d’Aubervilliers aus, wie France Bleu Paris berichtete.

    Ein Feuer, das am Montag, dem 25. September, in den frühen Morgenstunden im 18. Arrondissement von Paris ausbrach, forderte zwei Schwerverletzte und sechs Leichtverletzte, wie der Sender France Bleu Paris von der Feuerwehr der Hauptstadt erfuhr. Das Feuer brach um 5.15 Uhr am Boulevard Ney in einer 40 Quadratmeter großen Wohnung im zweiten Stock eines Gebäudes mit insgesamt sechs Wohnungen aus. Das Gebäude befindet sich am Boulevard Ney 16, in der Nähe der Porte d’Aubervilliers.

    Ein Mann und eine Frau befinden sich in einem ernsten Zustand. Sechs weitere Opfer sind leichter verletzt. Alle Verletzten wurden nach Angaben der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie führten vier Rettungen und sieben Sicherungen durch. Die Feuerwehr konnte das Feuer mittlerweile unter Kontrolle bringen.

  • Brennender Geier verursacht Großbrand im Departement Hérault

    Brennender Geier verursacht Großbrand im Departement Hérault

    In der Nähe von Lodève im Departement Hérault fing ein Geier Feuer, nachdem er in eine Stromleitung geraten war. Als der berennende Vogel abstürzte, löste er ein Feuer auf einer Fläche von fünf Hektar aus.

    Ein höchst unwahrscheinlicher Unfall: Am Freitag, dem 8. September, brannten in der Gemeinde Saint-Michel d’Alajou in der Nähe von Lodève im Departement Hérault 5 Hektar Vegetationsfläche ab, wie die zeitung Midi Libre berichtet. Das Feuer wurde – man mag es kaum glauben – durch einen brennenden Geier ausgelöst.

    Der Greifvogel kollidierte mit einer Stromleitung, bevor er brennend auf die Erde fiel und mehrere Hektar Vegetation in Brand setzte. Die Feuerwehr war glücklicherweise schnell vor Ort und konnte den Brand eindämmen.

    Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, fanden die Feuerwehrleute den Kadaver des Tieres direkt am Fuß der Hochspannungsleitung.

  • Europäische Kommission: Griechenland kämpft mit dem größten jemals in der EU registrierten Feuer

    Europäische Kommission: Griechenland kämpft mit dem größten jemals in der EU registrierten Feuer

    Die griechische Feuerwehr kämpft den elften Tag in Folge gegen ein Feuer, das den Dadia-Nationalpark, ein Teil des europäischen Natura-2000-Netzwerks, zerstört.

    Griechenland kämpft mit dem „größten Feuer, das jemals in der Europäischen Union registriert wurde“, sagte ein Sprecher der Europäischen Kommission am Dienstag, dem 29. August, und betonte, dass die 27 EU-Länder derzeit fast die Hälfte der gemeinsamen europäischen Löschflugzeuge mobilisieren. Elf Flugzeuge und ein Hubschrauber der europäischen Flotte seien entsandt worden, um Griechenland bei der Bekämpfung der Flammen im Dadia-Nationalpark im Nordosten des Landes zu unterstützen, so EU-Sprecher Balazs Ujvari.

    Die griechische Feuerwehr kämpft den elften Tag in Folge mit über 400 Feuerwehrleuten gegen ein Feuer, das den Wald in dem Naturpark vernichtet, der als Heimat zahlreicher Greifvögel bekannt ist und Mitglied des europäischen Netzwerks Natura 2000 ist, das Naturgebiete in der EU mit einem hohen kulturellen Wert umfasst. Das Feuer, das sich auf einer Front von fast 10 km ausbreitet, ist „immer noch außer Kontrolle“, wie Sprecher der griechischen Feuerwehr gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP sagte. „Die Brände werden immer schlimmer“, sagt auch EU-Sprecher Balazs Ujvari.

    Griechenland wurde in diesem Sommer bereits von zahlreichen Bränden heimgesucht, was die Regierung auf den Klimawandel zurückführt. Die EU verfügt über eine Flotte von 24 Löschflugzeugen und vier Hubschraubern, die von den Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt werden, um die Brände in der Union und den Nachbarländern zu bekämpfen. Sie arbeitet an der Einrichtung eines eigenständigen, von der EU finanzierten Luftlöschgeschwaders mit 12 EU-eigenen Flugzeugen, das bis 2030 voll einsatzfähig sein soll.

  • Waldbrand: 140 Hektar im Departement Hautes-Alpes verbrannt

    Waldbrand: 140 Hektar im Departement Hautes-Alpes verbrannt

    Hitze und Trockenheit ergeben einen explosiven Cocktail, der Brände begünstigt. In den Hautes-Alpes brannten jetzt 140 Hektar Wald ab. Das Feuer brach am späten Sonntagnachmittag, dem 20. August, aus. 250 Feuerwehrleute sind noch immer im Einsatz.

    Seit fast 48 Stunden sind die Feuerwehrleute im Einsatz, um einen Waldbrand in der Gegend von Chanousse zu löschen. Mehr als 140 Hektar Land sind bereits in Rauch aufgegangen, bislang sind glücklicherweise keine Häuser betroffen. 250 Feuerwehrleute sind in dem dicht bewaldeten und steilen Gebiet im Departement Hautes-Alpes im Einsatz. Um zu verhindern, dass sich das Feuer noch weiter ausbreitet, bombardieren Löschflugzeuge die Bäume mit rosafarbenen Wasser. Die Farbe kommt von einem Retardant, „ein Produkt, das eine kohlenstoffhaltige Schicht auf die Pflanzen legt“, erklärt Hauptmann Mathilde, Leiterin des Einsatzkommandos der Feuerwehr. Wenn das Feuer wieder aufflammt, kann es durch dieses Produkt verlangsamt oder gar gestoppt werden.

    Ein langwieriger Kampf gegen die Flammen

    Der Kampf gegen das Flammenmeer ist ein nervenaufreibender Einsatz. Etwas Ruhe zu finden, ist für diese Feuerwehrleute daher sehr wichtig. Ein ehemaliger Kollege, der sich bereits im Ruhestand befindet, bereitet Snacks zu. 1.200 Sandwiches wurden für Mittag gemacht, und auch alle anderen Mahlzeiten des Tages werden vorbereitet. Das ständige Ballett der Hubschrauber und Löschflugzeuge wird noch die nächsten Stunden anhalten, denn dieser Brand ist bereits jetzt der größte, den es in den Hautes-Alpes in den letzten 20 Jahren gegeben hat.

  • Île-Saint-Denis: Brand in einem Wohnhaus fordert drei Todesopfer

    Île-Saint-Denis: Brand in einem Wohnhaus fordert drei Todesopfer

    Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Ile-Saint-Denis bei Paris kamen am Samstag, dem 19. August, drei Menschen ums Leben und mehrere wurden verletzt.

    Neben Trauer und Fassungslosigkeit nach dem Brand eines Wohnhauses in l’île-Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis) herrscht unter den Bewohnern auch Wut. Einige machen das Alter des Gebäudes für das Unglück verantwortlich. Zumal bekannt ist, dass das Gebäude bereits vor zwei Jahren in Brand geraten war. Viele Bewohner erklärten dem Sender Franceinfo, dass das Gebäude seitdem nicht mehr vollständig renoviert worden war. Sie berichten von rauchgeschwärzten Wänden und einem nicht reparierten Fahrstuhl.


    Renovierung des Gebäudes war geplant

    Laut der Vermietergesellschaft waren die Mängel bekannt und eine umfassende Renovierung geplant, um die Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die Menschen sind beunruhigt. Eine Frau, die im sechsten Stock wohnt, sagt, dass sie jeden Tag „Angst hat, hierher zurückzukehren“. Sie denkt sogar über einen Umzug nach. Am Samstag war ein Architekt vor Ort. Er nahm Proben und sein Gutachten wird darüber entscheiden, ob das Gebäude weiterhin bewohnt werden darf oder nicht.

  • Spanien: Historische Waldbrände auf Teneriffa

    Spanien: Historische Waldbrände auf Teneriffa

    Auf der Insel Teneriffa (Spanien) sind seit Dienstagabend, dem 15. August, bereits mehr als 3.500 Hektar Land in Rauch aufgegangen. 7.600 Menschen mussten evakuiert werden.

    Auf Teneriffa (Spanien) stehen ganze Wälder in Flammen. Die Feuerwehr ist gezwungen, Gegenfeuer zu entfachen, damit das Feuer nichts mehr zu verbrennen hat und nicht über die Straßen springt. Seit Dienstag, dem 15. August, wurden mehr als 3.500 Hektar Land verwüstet. Der dichte Rauch breitet sich immer weiter aus und ist sogar aus dem Weltraum zu sehen. Insgesamt wurden schon 7.600 Menschen evakuiert, wie etwa diese Bewohner der Stadt Rosario.

    „Ich bin seit gestern nervös, ich habe weder geschlafen noch gegessen“, gesteht eine Frau gegenüber dem Sender France 2. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 18. August, versuchten 230 Feuerwehrleute am Boden die Ausbreitung der Flammen einzudämmen. Seit Freitagmorgen werden mindestens 15 Löschflugzeuge zur Unterstützung eingesetzt. Teneriffa hat seit mindestens 40 Jahren keine derartige Katastrophe mehr erlebt.

    Auf der Insel herrscht aufgrund der Dürre und der großen Hitze weiterhin Angst vor dem Schlimmsten.

  • Feuer in den östlichen Pyrenäen: 500 Hektar verbrannt und insgesamt 3.000 Menschen evakuiert

    Feuer in den östlichen Pyrenäen: 500 Hektar verbrannt und insgesamt 3.000 Menschen evakuiert

    Die Aufräumarbeiten rund um Saint-André haben begonnen und ab Mitternacht konnten die Bewohner der drei evakuierten Campingplätze wieder zurückkehren. Eine psychologische Betreuung wurde eingerichtet.

    Das Feuer, das am späten Montagnachmittag zwischen den Gemeinden Saint-André und Argelès-sur-Mer (Pyrénées-Orientales) ausgebrochen war, gilt seit 3 Uhr morgens als gestoppt, wie der Sender France Bleu Roussillon am Dienstagmorgen, dem 15. August, von der Feuerwehr erfuhr. 500 Hektar wurden von den Flammen vernichtet. Am Dienstagmorgen hat sich der Wind in der Region beruhigt, was die Arbeit der Feuerwehr deutlich erleichtert.

    Es gab keine Todesfälle zu beklagen. Die Rettungskräfte betreuten 31 Einwohner oder Touristen, die kleinere Verletzungen erlitten oder Rauch eingeatmet hatten. Zwanzig Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. Einer von ihnen wurde unter anderem wegen Rückenschmerzen nach einem Sturz ins Krankenhaus eingeliefert. Die Stadtverwaltung von Argelès-sur-Mer richtete eine psychologische Zelle zur Betreuung der Menschen ein. Der französische Umweltminister Christophe Béchu kündigte auf Twitter an, dass er in die betroffene Region in den Pyrénées-Orientales reisen werde.

    Mehrere Häuser wurden zerstört, die Erfassung der Schäden wird erst am Dienstag, dem 15. August, richtig beginnen können, so der Sender France Bleu Roussillon. In ihrer letzten Bilanz um 8 Uhr gab die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales an, dass acht Häuser stark von dem Brand betroffen seien, weitere 30 Häuser und ein Unternehmen betroffen seien und ein Campingplatz stark in Mitleidenschaft gezogen worden sei.

    „Die Untersuchungen werden fortgesetzt, um die Schäden genauer zu bestimmen“, so die Präfektur. Sie gibt außerdem an, dass heute Morgen eine „Begleit- und Informationszelle eingerichtet wird, um die Geschädigten zu betreuen“, insbesondere „350 bis 400 Urlauber“. „Wir sind mit einem Bild der Verwüstung konfrontiert“, klagt Samuel Moli, der Bürgermeister von Saint-André, gegenüber France Bleu Roussillon.

    Der Bürgermeister von Saint-André beschreibt insbesondere, dass Fauna und Flora verschwunden sind, nachdem die Flammen über den Ort hinweggezogen sind. Zwar sei „die Gefahr gebannt“, aber man müsse noch „die materiellen und menschlichen Schäden bewerten“. Samuel Moli spricht insbesondere von „etwa zehn Häusern“, die von dem Brand betroffen seien, weist aber darauf hin, dass es sich dabei um eine „vorsichtige Schätzung“ handele. Der Bürgermeister sagt außerdem, dass „ein Teil des ehemaligen Gewerbegebiets von den Flammen verwüstet wurde“.

    Die Feuerwehr erklärte gegenüber France Bleu Roussillon, dass die Aufräumarbeiten vor Ort bereits begonnen hätten, diese würden hauptsächlich von den Verstärkungen durchgeführt, die am Abend aus den Regionen Bouches-du-Rhône, Hérault, Aude und dem Rest der Region Okzitanien eingetroffen seien. In der Nacht von Montag auf Dienstag waren 650 Feuerwehrleute rund um Saint-André im Einsatz. In ihrer neuesten Bilanz würdigte die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales am Dienstagmorgen „die Arbeit der Feuerwehrleute“, deren Einsatz „es ermöglicht hat, mehr als 400 Häuser zu schützen und mehrere Tausend Urlauber in Sicherheit zu bringen“.

    Ab Mitternacht konnten die Bewohner der drei evakuierten Campingplätze wieder zurückkehren. Der Campingplatz Les Chênes rouges in Argelès-sur-Mer, der teilweise von den Flammen zerstört wurde, blieb geschlossen. Seine Bewohner wurden in Notuntrkünften und anderen Campingplätzen in Argelès-sur-Mer, Saint-André und Sorède untergebracht. Insgesamt verbrachten über 2.000 Menschen, sowohl Touristen als auch Einheimische, die aus zwei Wohnsiedlungen evakuiert wurden, den Abend und Teile der Nacht in Notunterkünften.

    Éric Brocardi, Sprecher des französischen Feuerwehrverbands, sprach am Dienstag auf franceinfo von einem „extrem virulenten Feuer“, vor allem wegen der „wirbelnden Winde, die zwischen 50 und 80 Kilometern pro Stunde erreichten“. Auch das schwierige Gelände erschwerte die Aufgabe der Feuerwehrleute.

    Im Laufe des heutigen Dienstags sollen Löschflugzeuge die restlichen Brandherde ablöschen.

    Touristen, die vor den Flammen fliehen mussten, erzähltem, wie sie mit ihren Familien von einem Campingplatz evakuiert wurden: Sie waren auf dem Campingplatz Les Chênes rouges in Argelès und irgendwann sah man eine Rauchfahne, und dann kamen die Löschhubschrauber. Und dann wurden sie aufgefordert, innerhalb von 30 Minuten den Campingplatz zu verlassen.

  • Unesco-Kulturerbe: Feuer in Gebäude im historischen Zentrum von Albi unter Kontrolle

    Unesco-Kulturerbe: Feuer in Gebäude im historischen Zentrum von Albi unter Kontrolle

    Ein Gebäude im historischen Zentrum von Albi (Tarn) wurde von einem heftigen Brand heimgesuchr. Die Feuerwehr brachte den Brand inzwischen unter Kontrolle, die engen Gassen der Altstadt werden jedoch weiterhin überwacht. Die Bewohner von fünf Häusern wurden evakuiert.

    Im historischen Zentrum von Albi (Tarn), in der Rue de la Grande Côte, die zwischen der Pont-Vieux und der Kathedrale Sainte-Cécile liegt, brach am Abend des 13. August ein Feuer aus.

    Rund 50 Feuerwehrleute waren vor Ort im Einsatz und konnten den Brand in der Nacht unter Kontrolle bringen. Sie setzen ihre Arbeit vor Ort in den beiden vom Brand betroffenen Gebäuden auch am Montag fort.

    Die in den sozialen Netzwerken verbreiteten Bilder zeigen, wie das Dach eines Gebäudes vollständig von den Flammen erfasst wurde und die große Leiter der Feuerwehr zum Einsatz kam. Der Einsatz gestaltete sich aufgrund der engen Straßen und der dicht beieinander stehenden Häuser in diesem Bereich der Altstadt besonders schwierig.

    Die Rettungskräfte waren damit beschäftigt, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude innerhalb des von der Unesco gelisteten Bereichs zu verhindern. Das Feuer hatte sich bereits über einen Balken in einem benachbarten Gebäude ausgebreitet, das am frühen Abend evakuiert worden war.

    Insgesamt wurden fünf angrenzende Gebäude evakuiert und ihre zwölf Bewohner wurden umgesiedelt. Die Feuerwehr setzt ihre Arbeit vor Ort in den beiden vom Brand betroffenen Gebäuden auch am Montag fort.

    Die National- und die Stadtpolizei sichern die Umgebung des Brandes ab. Auch heute Morgen waren die Zugänge zu den Straßen Engueysse und Grand Côte noch immer gesperrt.