Schlagwort: Bombendrohung

  • Paris: Bombendrohungen häufen sich

    Paris: Bombendrohungen häufen sich

    Vor dem Hintergrund eines Attentats und den Spannungen im Nahen Osten wurde in ganz Frankreich die Alarmstufe „Notstand Attentat“ ausgelöst. Einige scheinen dieses Klima der Spannungen und Psychosen noch weiter anheizen zu wollen, wie die Bombendrohungen zeigen, die am Samstag, dem 14. Oktober, innerhalb weniger Stunden gegen den Louvre, das Schloss von Versailles und den Bahnhof Gare de Lyon ausgesprochen wurden.

    Unter dem Heulen von Alarmsirenen wurden am Samstag, dem 14. Oktober, 15.000 Besucher des Louvre-Museums evakuiert. Diese Maßnahme wurde aus Sicherheitsgründen nach einer Bombendrohung von der Polizei ergriffen, nachdem kurz zuvor in Frankreich die höchste Terrorwarnstufe aktiviert wurde. Das Museum wurde von den Ordnungskräften abgeriegelt und blieb den ganzen Tag über geschlossen.

    Einige Stunden später wurde eine weitere Bombendrohung durch eine anonyme Nachricht ausgelöst Diesmal waren es das Schloss Versailles (Yvelines) und der angrenzende Park, die evakuiert werden mussten. Mehrere Tausend Menschen mussten das Gelände verlassen. Es wurden keine Informationen über eine Wiedereröffnung bekannt gegeben.

    Auch in einer der Hallen des Gare de Lyon in Paris kam es aufgrund eines herrenlosen Gepäckstücks zu einem Bombenalarm. „Es handelte sich dabei um ein übliches Verfahren“, teilte die SNCF mit. Die Bahnhofshalle konnte einige Minuten später wieder geöffnet werden.

  • Isère: Bombendrohungen in acht Schulen in Grenoble

    Isère: Bombendrohungen in acht Schulen in Grenoble

    Acht Mittelschulen und Gymnasien mussten am Donnerstagmorgen im Großraum Grenoble nach anonymen Bombendrohungen geschlossen werden.

    Acht Schulen im Großraum Grenoble haben am Donnerstagmorgen, dem 5. Oktober, anonyme Bombendrohungen erhalten, teilt die Präfektur des Departements Isère über X (ehemals Twitter) mit. Als Reaktion ordnete der Präfekt die sofortige Schließung der Schulen an, „bis alle Zweifel ausgeräumt sind“. Die Schulen werden zur Zeit von Sicherheitskräften durchsucht. Die Staatsanwaltschaft von Grenoble hat eine Untersuchung eingeleitet.

    Die Staatsanwaltschaft vermutet Nachahmungstäter. In Grenoble und Vienne mussten bereits nach zwei früheren Bombendrohungen, die Anfang Oktober eingingen, zwei Ermittlungen eingeleitet werden: eine am Dienstag, dem 3. Oktober, im Collège de l’Isle-d’Abeau und eine am Mittwoch, dem 4. Oktober, im privaten Collège La Salle L’Aigle in Grenoble.

    Die Polizei in Grenoble konnte einen Verfasser einer Warnmeldung, die das Collège La Salle L’Aigle am Mittwoch erhalten hatte, inzwischen identifizieren. Es handelt sich um einen 12-jährigen „computerbegeisterten“ Minderjährigen. Er wurde zusammen mit seinen Eltern von der Polizei angehört. Der Text der acht Nachrichten, die die Schulen am Donnerstag, dem 5. Oktober erhielten, unterscheidet sich jedoch „stark von der Nachricht des Vortags“, so die Staatsanwaltschaft.

  • Bombendrohungen: 46 Mittelschulen und Gymnasien seit Beginn des Schuljahres in Frankreich evakuiert

    Bombendrohungen: 46 Mittelschulen und Gymnasien seit Beginn des Schuljahres in Frankreich evakuiert

    Seit Beginn des Schuljahres Anfang September mußten in Frankreich 46 Schulen wegen falscher Bombendrohungen evakuiert werden.

    Das Ministerium für Bildung und Erziehung hat am Freitag entsprechende Zahlen veröffentlicht. Seit Beginn des Schuljahres am 4. September 2023 mußten bereits 46 Schulen wegen falscher Bombendrohungen evakuiert werden.

    „Seit Beginn des Schuljahres stellt das Ministerium eine Zunahme von Anschlagsdrohungen fest, die gegen die Schulen per E-Mail ausgesprochen wurden“, so das Ministerium.

    Die Normandie und Bordaux sind besonders betroffen.
    Die Schulbezirke, die am stärksten von den falschen Bombendrohungen betroffen waren, waren die Normandie mit 15 Evakuierungen, gefolgt von Bordeaux, wo acht Schulen evakuiert werden mussten. Es folgten Versailles (5 Evakuierungen), Créteil (4) und Lille (3).

    Außerdem berichtet der Sender Franceinfo, dass insgesamt in Frankreich seit Beginn des Jahres 2023 140 Evakuierungen aufgrund falscher Bombendrohungen gezählt wurden und dass etwa 100 Untersuchungen eingeleitet wurden. Diese Zahl umfasst nicht die von der Pariser Polizeipräfektur erfassten Vorfälle und auch nicht die in den ländlichen Gebieten, der sogenannten Gendarmeriezone.

  • Departement Seine-Maritime: 11 Schulen nach Attentatsdrohungen evakuiert

    Departement Seine-Maritime: 11 Schulen nach Attentatsdrohungen evakuiert

    Neun Gymnasien, ein Collège und eine Berufsschule (CFA) in der Metropolregion Rouen (Seine-Maritime) erhielten am 19. und 20. September Anschlagsdrohungen per E-Mail. Sie wurden daraufhin evakuiert. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und ein 17-jähriger Jugendlicher wurde festgenommen.

    Am Mittwoch, dem 19. September und am darauffolgenden Tag erhielten neun Gymnasien, ein Collège und eine Berufsschule in der Metropole Rouen (Seine-Maritime) Anschlagsdrohungen per E-Mail. Sie wurden daraufhin evakuiert. In der E-Mail war zu lesen, dass ein Mann sich „mit einer Zeitbombe bis 11.30 Uhr in die Luft sprengen“ würde. Eine Gymnasiastin, die am Mittwochmorgen zum Zeitpunkt der Warnung im Unterricht war, sagte gegenüber France Télévisions: „Es ist sicher, dass es sich komisch anfühlt. Es hat geklingelt, also bin ich nach unten gegangen, um mit meinem Freund in die Kantine zu gehen. Dann haben wir bemerkt, dass viele Leute das Gymnasium verließen, bis wir einige Lehrer sahen, die uns rauswinkten und sagten: ‚Evakuieren Sie!’“, fuhr die Schülerin des Lycée M.Sembat in Sotteville-lès-Rouen (Seine-Maritime) fort. In jeder der betroffenen Schulen wurde eine Sicherheitsdurchsuchung durchgeführt, um alle Zweifel auszuräumen. Die Ermittler der Gebietsdirektion der Kriminalpolizei führten Untersuchungen im Rahmen einer von der Staatsanwaltschaft Rouen eingeleiteten Ermittlung durch. Inzwischen wurde ein 17-jähriger Jugendlicher festgenommen.

  • Gymnasium in den Hautes-Pyrénées wegen Bombendrohung evakuiert – Sprengstoffexperten im Einsatz

    Gymnasium in den Hautes-Pyrénées wegen Bombendrohung evakuiert – Sprengstoffexperten im Einsatz

    Das allgemeine und technische Gymnasium Marie Curie in Tarbes musste am Dienstag, dem 19. September, gegen 9.20 Uhr aufgrund einer Bombendrohung evakuiert werden. Es wurden Sprengstoffexperten eingesetzt und Schüler, Lehrer und Verwaltungspersonal im Stadion Maurice-Trélut der Stadt in Sicherheit gebracht.

    Am Dienstagmorgen, den 19. September, wurde das allgemeine und technologische Gymnasium Marie Curie in Tarbes aufgrund einer Bombendrohung evakuiert.

    Schlechter Scherz oder eine echte Bedrohung? Aus Sicherheitsgründen wurden alle Schüler und Lehrer heute Morgen gegen 9.20 Uhr aufgefordert, die Schule zu verlassen.

    Die Evakuierung verlief ruhig und geordnet. Schüler, Lehrer und Verwaltungspersonal wurden im nahe gelegenen Stadion Maurice-Trélut in Sicherheit gebracht, so der Schulleiter des Gymnasiums in Tarbes gegenüber der Presse.

    Die Polizeikräfte durchsuchen die Gebäude.

    Die Bombendrohung mobilisiert fast alle Ordnungskräfte in der Gegend. Sprengstoffexperten müssen sich nun vor Ort vergewissern, dass kein Sprengstoff im Inneren der Schule platziert wurde.

  • Bombendrohung: Eiffelturm nach dreistündiger Schließung für die Öffentlichkeit wieder geöffnet

    Bombendrohung: Eiffelturm nach dreistündiger Schließung für die Öffentlichkeit wieder geöffnet

    Nach zweistündiger Schließung und einem Einsatz des Bombenkommandos aufgrund einer Bombendrohung am Nachmittag des 12. August wurde der Eiffelturm nach 3 Stunden wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

    Die drei Stockwerke des Eiffelturms wurden am Samstag für fast zwei Stunden evakuiert und die Sprengstoffexperten der Polizei suchten wegen einer Bombendrohung nach verdächtigen Dingen, wie die Betreibergesellschaft des Eiffelturms (Sete) berichtete.

    „Die Polizei ist vor Ort, die Bombenexperten sind vor Ort“, hatte eine Sprecherin der Sete am Samstagmittag erklärt und damit eine Meldung des Senders BFMTV bestätigt. „Es ist ein übliches Verfahren in dieser Art von Situation“, hatte sie betont.

    Die Evakuierung, die um 12:15 Uhr begann, betraf alle drei Stockwerke des Monuments, einschließlich des Turmrestaurants, sowie den Vorplatz, fügte die Sprecherin hinzu. Der Verkehr der umliegenden Strassen wurde umgeleitet.

    Gegen 15.30 Uhr wurde Entwarnung gegeben und das Wahrzeichen von Paris wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die letzte Bombendrohung, die eine Evakuierung des Turms zur Folge hatte, war im September 2020 aufgrund eines anonymen Anrufs bei der Polizei erfolgt.

    Damals hatte „ein Mann angerufen, „Allah Akbar“ gerufen und erklärt, dass er den Eiffelturm „in die Luft jagen“ werde“, so die Polizei im Jahr 2020. Im Jahr 2022 zählte das symbolträchtigste Bauwerk von Paris mehr als 5,8 Millionen Besucher.

  • Rhône: Mann in Villeurbanne festgenommen – er hatte gedroht, sich mit dem Gebäude in die Luft zu sprengen

    Rhône: Mann in Villeurbanne festgenommen – er hatte gedroht, sich mit dem Gebäude in die Luft zu sprengen

    Ein in seiner Wohnung verschanzter Mann drohte, sich in seinem Gebäude in der Rue de Pressensé in Villeurbanne in die Luft zu sprengen. Er wurde schließlich von einer Einsatzgruppe der Polizei verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Das Viertel wurde von der Polizei abgeriegelt und die anderen Bewohner des Gebäudes wurden mit Bussen evakuiert. Gegen 15.00 Uhr am Samstag, dem 17. Juni, hatte sich ein Mann in dem Haus verschanzt und drohte damit, das Gebäude in der Rue Francis de Pressensé in Villeurbanne am in die Luft zu sprengen.

    bei einem Einsatz einer Spezialeinheit der Polizei konnte die Person verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen wurde. Der Mann ist 35 Jahre alt und der Polizei bisher nicht bekannt. In seiner Wohnung wurde eine Durchsuchung durchgeführt.

    Seine Tat soll von einem Streit mit einem Nachbarn ausgegangen sein. Der Mann übergoss das Treppenhaus mit Benzin. Daher war vorsichtshalber auch die Feuerwehr mobilisiert worden.

    Nach etwa zwei Stunden des bangen Wartens durften dann die anderen die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

  • Bombendrohungen: 20 Schulen mussten am ersten Schultag nach den Ferien evakuiert werden

    Bombendrohungen: 20 Schulen mussten am ersten Schultag nach den Ferien evakuiert werden

    Aufgrund anonymer Nachrichten mit Attentatsdrohungen, die Schülerinnen und Schüler in ihrem digitalen Arbeitsbereich (ENT) erhalten hatten, mussten am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien 20 Schulen evakuiert werden.

    Geschmackloser Scherz oder echte Drohungen? Am 2. und 3. Januar, dem ersten Tag des neuen Schuljahres, erhielten Schüler und ihre Eltern mehrere Nachrichten mit Drohungen für Bomben- oder Sprengstoffanschläge, die in ihren digitalen Arbeitsbereichen (ENT).

    ENT ist ein Internetportal, das Eltern, Lehrer und Schüler miteinander verbindet und dazu dient, Informationen über das Leben in den Sekundarschulen und Gymnasien zu kommunizieren und auszutauschen.

    20 Schulen im Visier
    Da die Drohungen ernst genommen wurden, wurden die betroffenen Schulen umgehend evakuiert. Das Bildungsministerium erklärte: „Etwa zwanzig Schulen (Sekundarschulen und Gymnasien) waren in Frankreich von Nachrichten mit Anschlagsandrohungen betroffen, hauptsächlich in dem Schulbezirk von Lille und in geringerem Maße in den Schulbezirken von Créteil, Grenoble, Versailles, der Normandie und Lyon. Die Drohungen wurden von Eltern auf WhatsApp, Snapchat oder auf ENT entdeckt.

    Gestern Morgen, am Tag des Schulbeginns nach den Weihnachtsferien, wurden allein in der Stadt Carvin ein Gymnasium, ein Collège und eine Schule, die sich im selben Umkreis befanden, nach einer Sprengstoffdrohung evakuiert, wie die Präfektur mitteilte. Die Räumung des Gymnasiums wurde beendet, ohne dass etwas entdeckt wurde.

    Nach Angaben des Rektorats war das Baggio-Gymnasium in Lille bereits am Montag evakuiert worden, allerdings waren an diesem Tag noch keine Schüler da. Eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle spricht von einer E-Mail, in der angekündigt wurde, dass man die Schule in die Luft sprengen wolle.

    Der Inhaber des E-Mail-Kontos wurde am Montag in Polizeigewahrsam genommen, aber wieder freigelassen, weil sein Konto offensichtlich gehackt worden war, heisst es.

    Überall in Frankreich erhalten Gymnasien E-Mails mit Attentatsdrohungen über die ENT-Plattform, aber die vermeintlichen Absender der E-Mails sind nicht die Inhaber der jeweiligen ENT-Konten. Die Einheit der Nationalpolizei zur Bekämpfung der Internetkriminalität hat die Ermittlungen aufgenommen.

  • Paris: Gare du Nord nach Bombendrohung evakuiert – Zugverkehr unterbrochen

    Paris: Gare du Nord nach Bombendrohung evakuiert – Zugverkehr unterbrochen

    Es handelt sich um ein verdächtiges Paket, das am Fuße eines SNCF-Terminals gefunden wurde. Der Bombenentschärfungsdienst ist vor Ort, wie France Télévisions am Mittwochnachmittag meldet.

    Hunderte von Menschen wurden evakuiert. Auf dem Vorplatz des Gare du Nord in Paris warten zahlreiche Reisende auf die Aufhebung einer Bombendrohung, die sich am Mittwoch, dem 27. Oktober, mitten am Nachmittag ausgerufen wurde. Es handelt sich um ein verdächtiges Paket, das am Fuße eines SNCF-Terminals gefunden wurde. Der Bombenentschärfungsdienst ist vor Ort, wie France Télévisions berichtet.

    Durch diese Evakuierung kommt es auf mehreren RER- und Metrolinien zu erheblichen Störungen. „Der Verkehr ist zwischen Paris Gare de Lyon und Paris Nord in beiden Richtungen unterbrochen“, so der Twitter-Account der RER D. Auf der RER B kommt es zu Verkehrsbehinderungen zwischen La Plaine Stade de France und Châtelet. Auf den Metrolinien 4 und 5 wird die Station Gare du Nord derzeit nicht bedient.

  • Nord: Bombendrohung in der Nähe von Lille – 300 Menschen werden evakuiert

    Nord: Bombendrohung in der Nähe von Lille – 300 Menschen werden evakuiert

    Dreihundert Menschen wurden am Mittwoch aus einem Lagerhaus in Wambrechies (Nord) in der Nähe von Lille evakuiert, nachdem ein Mann behauptet hatte, er habe „Sprengstoff in dem Gebäude deponiert“, so Staatsanwältin Carole Etienne gegenüber der Agentur AFP.

    Der Verdächtige wurde um 9.45 Uhr „identifiziert und festgenommen“ und anschließend „in Polizeigewahrsam genommen“, so Staatsanwältin Carole Etienne, die am Tatort anwesend war. „Er ist ein Zeitarbeiter, dessen Wohnung durchsucht wurde“.

    Diese Person habe „Kollegen gedroht“, dass „er Sprengstoff in dem Gebäude platziert habe“, sagte sie.

    Auf dem Gelände, zu dem auch Gebäude der Vertbaudet-Gruppe gehören, die sich auf Kindermode und Kinderbetreuung spezialisiert hat, wurden bisher keine Spuren von Sprengstoff gefunden.

    „Es wurden noch keine Beweise gefunden, die diese Drohungen glaubhaft machen“, aber „fünf Teams von Sprengstoffexperten, darunter vier mit Hunden“ wurden entsandt, „um den Ort zu dekontaminieren und zu überprüfen“, sagte Carole Etienne.

    Dreihundert Menschen, die in dem Gebäude und dessen Umgebung arbeiteten, wurden evakuiert und „auf einem Sportplatz betreut“.

    Der Verdächtige weise „a priori und unter allen Vorbehalten“ keine Elemente auf, die auf eine mögliche Radikalisierung oder Probleme mit seinem Arbeitgeber hindeuten, sagte die Staatsanwältin.