Schlagwort: Bombendrohung

  • Bombendrohungen im Schloss von Versailles: Mann zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

    Bombendrohungen im Schloss von Versailles: Mann zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

    Das Schloss Versailles wurde am Sonntag zum siebten Mal wegen einer Bombendrohung evakuiert. Ein Mann wurde am Montag wegen einer dieser falschen Drohungen verurteilt.

    Ein 37-jähriger Mann wurde am Montag, 23. Oktober, zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil er am Donnerstag, dem 19. Oktober, eine falsche Bombendrohung für das Schloss von Versailles verschickt hatte, die eine Evakuierung erforderlich machte. Der Mann war am Freitag, dem 20. Oktober, nach der einzigen telefonisch abgegebenen Bombenwarnung festgenommen worden. Die anderen Bombendrohungen wurden auf einer Regierungswebsite gepostet, wie Polizeiquellen berichteten. Insgesamt wurde das Schloss Versailles in neun Tagen sieben Mal aufgrund von falschen Bombendrohungen evakuiert.

    „Was beunruhigend ist, ist, dass Sie sich über Ihren Aufruf amüsiert haben. 11.000 evakuierte Menschen, können Sie sich das vorstellen? Ist eine Bombendrohung wirklich lustig?“, fragte der Richter den Angeklagten. Der Staatsanwalt legte nach: „Wie bedauerlich, dass wir heute wegen eines 38 Sekunden dauernden Anrufs einen Prozess führen müssen“. Der Angeklagte hatte am Donnerstag, dem 19. Oktober, einen Anruf bei der Polizei folgenden Inhalts getätigt: „Der Thron von Ludwig XIV. wird explodieren … Lassen Sie evakuieren“.

    Der Mann erklärte während der Gerichtsverhandlung, dass er am Morgen desselben Tages Fernsehbilder gesehen hatte, die die Räumung des Schlosses am Mittwoch, dem 18. Oktober, zeigten. Zunächst dachte er daran, einen Flughafen ins Visier zu nehmen, aber da dies seiner Meinung nach zu viele Menschen getroffen hätte, nahm er sich statt dessen das Schloss von Versailles vor.

    Der Staatsanwalt forderte ein Jahr Haft, davon sechs Monate auf Bewährung, und beantragte unter Berücksichtigung der besonderen Situation des Mannes, auf eine Inhaftierung zu verzichten. Das Strafgericht verurteilte den Angeklagten schließlich zu acht Monaten Haft auf Bewährung und stellte eine Beeinträchtigung der Urteilsfähigkeit des Täters fest. Der schmächtige Mann mit kahlem Kopf hatte Mühe, sich im Zeugenstand auszudrücken, und wurde von seinem Vater begleitet.

    Dieser 37-Jährige mit einem unreifen und kindlichem Verhalten weist laut Gutachten eine kognitive Verzögerung auf. „Wir haben es hier keineswegs mit einem Straftäter zu tun, der seine Tat reiflich geplant hat. Es handelte sich um eine Telefonnummer, die auf seinen Nachnamen lautet. Als die Polizei die Nummer zurückrief, hob er ab, nannte sein Alter und die Gemeinde, in der er wohnt. Das ist niemand, der seine Tat durchdacht hat und etwas aus reiner Bosheit getan hat“, versichert seine Anwältin Mandine Blondin.

    Die Anwältin kritisierte ausserdem den Medienrummel und weist auf die Anwesenheit von 15 Journalisten in dem winzigen Gerichtssaal hin. Der Mann wurde neben seiner Bewährungsstrafe zu einer Verpflichtung zur psychiatrischen Versorgung und zur Entschädigung des Schlosses von Versailles verurteilt. Sofort nach der Urteilsverkündung erklärt der Angeklagte, er sei „zufrieden“. Er versichert, dass er das Schloss gemäß seiner Möglichkeiten entschädigen wird, aber der Schaden ist so groß, dass er noch nicht vollständig bewertet werden konnte. Die Höhe einer Entschädigung wird bei einer Zivilverhandlung im Februar 2024 festgelegt werden.

  • Bombendrohungen in Frankreich: die Spur führt in die Schweiz

    Bombendrohungen in Frankreich: die Spur führt in die Schweiz

    In nur einer Woche gab es in Frankreich zahlreiche Bombendrohungen. Einige von ihnen kamen immer von derselben E-Mail-Adresse, nämlich aus der Schweiz.

    Touristen mussten am Sonntag, dem 22. Oktober, erneut das Gelände verlassen: Zum siebten Mal innerhalb von neun Tagen wurde das Schloss von Versailles (Yvelines) nach einer erneuten Bombendrohung vorübergehend evakuiert. Es gab in Frankreich in den vergangenen Tagen immer wieder Bombenwarnungen, die bislang alle falsch waren. Ein Verdächtiger wurde am Freitag nach einem Anruf, der das Schloss Versailles betraf, festgenommen. Hinsichtlich der Bombendrohungen gegen französische Flughäfen gehen die Ermittlungen ebenfalls voran.

    60 Untersuchungen wurden eingeleitet.
    Seit Mittwoch letzter Woche waren französische Flughäfen von 70 Bombenwarnungen betroffen, die fast alle von derselben E-Mail-Adresse in der Schweiz aus verschickt wurden. Die Schweiz befindet sich außerhalb der Europäischen Union, was die Identifizierung der Urheber erschwert. „Die Identifizierung der Person hinter dieser notorischen E-Mail erfordert eine justizielle Zusammenarbeit zwischen Frankreich, der Schweiz und dann dem Internet-Anbieter“, sagt Gérôme Billois, Experte für Cybersicherheit und Partner der Kanzlei Wavestone, dem Sender France 2. Der französische Verkehrsminister hat die Flughäfen aufgefordert, nach jedem Fehlalarm systematisch Anzeige zu erstatten. Bisher wurden 60 Untersuchungen eingeleitet.

  • Frankreich: 14 Flughäfen erhielten am Freitag neue Bombendrohungen – 4 wurden evakuiert

    Frankreich: 14 Flughäfen erhielten am Freitag neue Bombendrohungen – 4 wurden evakuiert

    Auch an diesem Freitag haben wieder 14 französische Flughäfen Bombendrohungen erhalten. Vier davon wurden vollständig evakuiert. Einige dieser Flughäfen hatten bereits am Mittwoch und Donnerstag solche Drohungen erhalten.

    Für Fluggäste und Flughafenpersonal folgte in dieser Woche ein Tag der Drohungen auf den anderen. Am Freitagmorgen gingen neue Bombendrohungen in vierzehn Städten ein: Bordeaux, Béziers, Lille, Beauvais, Tarbes, Nantes, Brest, Toulouse, Carcassonne, Lyon-Bron, Pau, Nizza, Biarritz und Rennes.

    Im Flughafen Tarbes-Lourdes-Pyrénées durchsuchten Gendarmen am Mittag die Räumlichkeiten, um alle Zweifel auszuräumen. Dennoch wurden die Passagiere und das Personal nicht evakuiert und der Standort bleibt laut Informationen der Zeitung La Dépêche geöffnet.

    Am heutigen Freitag wurden nur die Flughäfen von Bordeaux, Béziers, Biarritz und Rennes vollständig evakuiert. In Rennes wurde der Flughafen „als Vorsichtsmaßnahme“ evakuiert, wie die Präfektur von Ille-et-Vilaine mitteilte: „Um alle Zweifel auszuräumen, sind die Ordnungskräfte und eine Hundestaffel vor Ort“.

    In Biarritz wurden Mitarbeiter und Reisende evakuiert und Spürhunde der Nationalpolizei eingesetzt, wie France Bleu Pays Basque berichtete.

    Am Mittwoch und Donnerstag hatten bereits mehrere französische Flughäfen Drohungen per E-Mail erhalten, darunter Toulouse-Blagnac, Lille-Lesquin und Bordeaux-Mérignac. Vorsichtshalber waren diese Flughäfen vollständig evakuiert worden, wodurch der Flugverkehr über Stunden lahmgelegt wurde, bis die Sprengstoffexperten mit ihren Untersuchungen fertig waren. In keinem der Fälle wurden Sprengsätze gefunden.

    22 Ermittlungen seien zur Zeit im Gange, kündigte Justizminister Eric Dupond-Moretti an, der von „Kindern, kleine Spaßvögel“ sprach, die „keinen Sinn für Verantwortung“ hätten. „Wir können das nicht zulassen“, sagte der Justizminister. Er wiederholte, dass die Eltern „die finanziellen Folgen“ tragen müssten. Die strafrechtlichen Konsequenzen können bis zu zwei Jahre Gefängnis und 30.000 Euro Geldstrafe sein.

    Ein Mann, der im Verdacht steht, für die wiederholte Räumung des Schlosses von Versailles am Donnerstag verantwortlich zu sein, wurde festgenommen. Es handelt sich um einen 37-jährigen Mann, der an Schizophrenie leidet, arbeitslos ist und bei seinen Eltern lebt, wie der Sender BFMTV berichtet. Ausserdem wurde ein 16-jähriger Gymnasiast in Saint-Ouen-l’Aumône (Val d’Oise) wenige Stunden nach einer Bombendrohung in seiner Schule festgenommen. Die Polizei konnte ihn problemlos identifizieren, indem sie die digitalen Spuren der Drohbotschaft zurückverfolgte. Der 16-jährige befindet sich in Polizeigewahrsam.

  • Nach Bombendrohungen im Schloss von Versailles: Die Besucher bleiben aus

    Nach Bombendrohungen im Schloss von Versailles: Die Besucher bleiben aus

    Das Schloss Versailles wurde in sechs Tagen viermal evakuiert. Bürgermeister François de Mazières fordert am Freitag auf dem sender Franceinfo diejenigen, die für diese „Dummheiten“ verantwortlich sind, auf, endlich damit aufzuhören. Besucher zögern, zum Schloss Versailles zu kommen, bedauert der Bürgermeister der Gemeinde, François de Mazières, am Freitag, dem 20. Oktober, auf dem Sender Franceinfo. Das Schloss musste viermal in sechs Tagen wegen falscher Bombendrohungen evakuiert werden. Wenn diese Vorfälle anhalten, „könnte das Auswirkungen auf die Besucherzahlen haben“, fuhr der Politiker fort. „Das stellt sehr große Probleme für den Betrieb des Schlosses dar“, erklärte François de Mazières, da die Besucher des Schlosses Versailles, oftmals Ausländer, ihre Reise schon lange vorher geplant und „ihre Zeitfenster gebucht“ haben. Zwischen 10.000 und 15.000 Menschen besuchen das berühmte Schloss täglich. „Das bedeutet finanzielle Verluste und Sorgen für die Tourismusbranche“, abgesehen …

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  • Bildungsminister Attal: Seit Schuljahresbeginn wurden 299 falsche Bombendrohungen gezählt

    Bildungsminister Attal: Seit Schuljahresbeginn wurden 299 falsche Bombendrohungen gezählt

    Der französische Bildungsminister sagte ausserdem, dass „mehrere Dutzend“ der Urheber der falschen Bombendrohungen bereits festgenommen worden seien. Seit mehreren Tagen, insbesondere seit den Anschlägen in Arras und Brüssel, häufen sich die Bombendrohungen in französischen Schulen. Laut Bildungsminister Gabriel Attal, der am Donnerstag, dem 19. Oktober, Gast des Fernsehsenders France 2 war, „haben wir seit Schulbeginn 299 falsche Bombendrohungen, die an Bildungseinrichtungen gerichtet wurden, gezählt. Es waren allein heute 75“, sagte der Bildungsminister. Mehrere Dutzend Urheber solcher falschen Alarme „sind bereits festgenommen worden“, sagte der Minister. „Manchmal handelt es sich um elf-, zwölf-, dreizehn- oder vierzehnjährige Schüler“. Von der Welle der falschen Bombendrohungen in Frankreich sind jedoch nicht nur Bildungseinrichtungen betroffen. Flughäfen, Bahnhöfe, kulturelle Einrichtungen, sind ebenfalls gerne gewählte Ziele. „Es hat in den letzten 48 Stunden 18 Festnahmen durch…

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  • Teure Bilanz: Wieder Flughäfen in Frankreich evakuiert und 130 Flüge wegen Bombendrohungen gestrichen

    Teure Bilanz: Wieder Flughäfen in Frankreich evakuiert und 130 Flüge wegen Bombendrohungen gestrichen

    In den letzten Tagen häuften sich die Bombendrohungen in Frankreich. Auch am Donnerstag, dem 19. Oktober, wurden wieder zahlreiche Flughäfen evakuiert. Der Verkehrsminister kündigte an, nach jeder falschen Bombendrohung eine Klage einzureichen. Der Flughafen Montpellier (Departement Hérault) wurde am späten Vormittag des Donnerstags, 19. Oktober, nach einer Bombendrohung evakuiert. Die Zugänge wurden geschlossen und die Flüge verspätet abgefertigt. Hunderte von Passagieren waren gezwungen, außerhalb des Terminals zu warten. Dasselbe Szenario spielte sich am Donnerstagmorgen auch auf den Flughäfen in Nantes (Loire-Atlantique), Lille (Nord), Bordeaux (Gironde) und Beauvais (Oise) ab. Am Mittwoch hatten bereits 15 Flughäfen evakuiert werden müssen und 130 Flüge wurden gestrichen. Verstärkung des Sicherheitspersonals angekündigtAuch in den französischen Bahnhöfen herrscht eine Stimmung der Unsicherheit. Am Mittwochabend wurde der Bahnhof in Rennes (Ille-et-Vilaine) wegen eines verdächtigen…

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  • Gymnasien in Toulouse, Blagnac und Colomiers wurden nach Bombendrohung evakuiert

    Gymnasien in Toulouse, Blagnac und Colomiers wurden nach Bombendrohung evakuiert

    Mindestens fünf Gymnasien in Toulouse, Colomiers und Blagnac wurden am Donnerstagmorgen evakuiert, nachdem sie Attentatsdrohungen erhalten hatten. Manche Quellen sprechen von insgesamt sechs Gymnasien.

    Am Donnerstagmorgen, dem 19. Oktober, wurden mindestens fünf Schulen im Großraum Toulouse nach Bombendrohungen evakuiert. Es handelte sich um Gymnasien, darunter die Schulen Stéphane Hessel, Toulouse-Lautrec und Ramond-Naves in Toulouse, Saint-Exupéry in Blagnac und das Gymnasium Victor Hugo in Colomiers.

    Mehreren Informationen zufolge haben diese Schulen besonders besorgniserregende Drohungen erhalten und ihr Evakuierungsprotokoll sofort eingeleitet. Einige Gymnasien sollen Drohungen von einem ehemaligen Schüler erhalten haben, der angab, dass er alles in die Luft sprengen wolle. Diese Informationen müssen allerdings noch überprüft werden. Vorerst wurden Mitglieder der Ordnungskräfte vor Ort eingesetzt, um die Schulen und die Umgebung zu sichern und vor allem dafür zu sorgen, dass alle Zweifel ausgeräumt werden, ob eine Bedrohung vorliegt oder nicht.

    Am Vortag war, neben 10 weiteren Flughäfen in Frankreich, bereits der Flughafen Toulouse Blagnac vollständig evakuiert worden, nachdem eine E-Mail eingegangen war, in der es hieß, dass sich eine Bombe im Inneren des Flughafengebäudes befände. Nach mehreren Stunden konnten die Passagiere das Terminal wieder betreten. Die meisten großen französischen Flughäfen waren am Mittwoch von diesen Warnungen betroffen, mit Ausnahme der beiden Pariser Flughäfen. Insgesamt „17 Flughäfen bedroht. 15 Flughäfen evakuiert. 130 gestrichene Flüge. Sehr viele Verspätungen“, schrieb Verkehrsminister Clément Beaune am Abend auf X.

  • Terrorismusgefahr in Frankreich: Bombendrohungen häufen sich – 11 Flughäfen evakuiert

    Terrorismusgefahr in Frankreich: Bombendrohungen häufen sich – 11 Flughäfen evakuiert

    Elf französische Flughäfen mussten am Mittwoch, 18. Oktober, nach falschen Bombendrohungen evakuiert werden. Mehrere Bildungseinrichtungen und Touristenorte waren ebenfalls betroffen.

    Am Mittwoch, dem 18. Oktober, wurden in Frankreich 11 Flughäfen aufgrund von Bombendrohungen evakuiert. In Toulouse (Haute-Garonne) warteten Hunderte von Passagieren stundenlang auf Entwarnung. Im Schloss Versailles (Yvelines) gab es den dritten Alarm seit Samstag, 14. Oktober, was zu einer weiteren vollständigen Evakuierung des Geländes führte. Die Polizei musste am Mittwoch eingreifen, nachdem eine Morddrohung auf iner digitalen Plattform gepostet worden war.

    Nach Angaben der Polizei stammten die Fehlalarme meist von Minderjährigen. Die Anrufe und Posts werden jedes Mal zurückverfolgt. „Wir können die Telefonnummer herausfinden und laden die Person auf das Kommissariat vor“, erklärt Vincent Oberlin von der Polizei Paris auf dem Sender France 2. Die strafrechtliche Verfolgung solcher falschen Bombendrohungen erfolgt systematisch. Eine Frau wurde wegen einer falschen Bombendrohung gegenüber einem Gymnasium am Dienstag, dem 17. Oktober, zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Das maximale Strafmaß beträgt zwei Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 30.000 Euro.

  • Schloss Versailles nach Bombendrohung erneut evakuiert

    Schloss Versailles nach Bombendrohung erneut evakuiert

    Das Schloss Versailles musste am Dienstag nach einer Bombendrohung erneut evakuiert werden. Eine erste Evakuierung, ebenfalls wegen einer Bombendrohung, hatte bereits am vergangenen Wochenende stattgefunden.

    Am Dienstag, dem 17. Oktober, wurde im Schloss von Versailles erneut eine Bombendrohung ausgelöst, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeikreise meldete. In den sozialen Netzwerken teilten Internetnutzer Videos, die Hunderte von Besuchern zeigen, die das Schloss friedlich zu Fuß verließen.

    Das Schloss Versailles musste bereits am Samstag, dem 14. Oktober, wegen einer ersten Bombendrohung evakuiert werden, einen Tag nach dem Terroranschlag in Arras, bei dem ein Lehrer ums Leben kam.

  • Terror in Arras: Das Gymnasium Gambetta wegen einer Bombendrohung evakuiert

    Terror in Arras: Das Gymnasium Gambetta wegen einer Bombendrohung evakuiert

    Vor eben diesem Gymnasium in Arras wurde am vergangenen Freitag ein Lehrer von einem radikalisierten ehemaligen Schüler getötet. Am Montag nun musste das gleiche Gymnasium nach einer Bombendrohung evakuiert werden.

    Das Gambetta-Gymnasium in Arras – wo am Freitag, dem 13. Oktober, ein Französischlehrer getötet wurde – wurde am Montag, dem 16. Oktober, nach einer Bombendrohung evakuiert, wie die Sender France Bleu Nord und Franceinfo berichten. Etwa 100 Personen verließen die Schule, nachdem von den Ordnungskräften die Evakuierung angeordnet wurde. Die Feuerwehr wurde zur Unterstützung gerufen. Der Minenräumdienst ist vor Ort.

    Drei Tage nach der Messerattacke, bei der im Schulzentrum Gambetta-Carnot in Arras ein Lehrer getötet und drei weitere Personen verletzt wurden, hatten sich Lehrer und Schüler ab 8 Uhr mit psychologischen Hilfskräften zum Austausch getroffen. Der Unterricht war für Montag den ganzen Tag ausgesetzt und soll erst morgen wieder aufgenommen werden. Die Evakuierung „folgt einer über das Internet erhaltenen Nachricht“, erklärte die Präfektur des Departements Pas-de-Calais.

    Um 14.00 Uhr soll in Arras wie in allen Schulen in Frankreich eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer der Anschläge auf die Schule abgehalten werden.