Schlagwort: Bildung

  • Beginn des neuen Schuljahrs: Bildungsinvestitionen in der Île-de-France stoßen an Grenzen

    Beginn des neuen Schuljahrs: Bildungsinvestitionen in der Île-de-France stoßen an Grenzen

    Die diesjährige Rückkehr in die Klassenzimmer der Île-de-France steht unter dem Zeichen knapper werdender Ressourcen. Valérie Pécresse, die Präsidentin der Region, kündigte für den Herbst 2025 die Schaffung von 1.000 zusätzlichen Schulplätzen an den Gymnasien an. Im Vergleich zu den 2.100 Plätzen des Vorjahres markiert dies einen deutlichen Rückgang und verweist auf die zunehmende Beschränkung der öffentlichen Finanzen im größten Ballungsraum Frankreichs.

    Demografischer Druck und Ausbauprogramme Seit Jahren kämpft die Region mit den Folgen einer anhaltenden demografischen Dynamik. Bereits 2016 wurde ein „Plan d’urgence pour les lycées“ aufgelegt, dessen Budget mit 6,6 Milliarden Euro ausgestattet wurde. Ziel war es, die Kapazitäten auszuweiten und veraltete Gebäude zu modernisieren. Nach Angaben der Regionalverwaltung konnten bislang rund 15.000 neue Plätze geschaffen werden. Zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler lernen inzwischen in neu errichteten oder grundlegend renovierten sc…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Inklusion im Klassenzimmer: Frankreichs langer Weg zur schulischen Teilhabe von Kindern mit Behinderungen

    Inklusion im Klassenzimmer: Frankreichs langer Weg zur schulischen Teilhabe von Kindern mit Behinderungen

    Die Einschulung von Kindern mit Behinderungen gilt in Frankreich als Grundrecht – rechtlich fest verankert und politisch breit anerkannt. Seit der großen Reform von 2005 hat sich das Land auf den Weg gemacht, das Versprechen einer inklusiven Schule einzulösen. Doch zwischen Gesetzeslage und Alltagserfahrung klafft weiterhin eine Lücke, die für viele Familien zur Belastungsprobe wird. Ein rechtlicher Meilenstein von 2005 Mit der Loi du 11 février 2005, dem „Gesetz für die Gleichstellung von Rechten und Chancen, die Partizipation und die Staatsbürgerschaft von Menschen mit Behinderungen“, setzte Frankreich einen normativen Eckpfeiler. Es verankert das Recht jedes Kindes auf Schulbesuch in einer Einrichtung seines Wohnbezirks, möglichst im Regelschulbetrieb. Der Staat wurde verpflichtet, für die notwendigen Anpassungen zu sorgen – von baulichen Maßnahmen über technische Hilfsmittel bis hin zu pädagogischen Begleitungen. Unterstrichen wird dieses Prinzip im Artikel L.111-1 des Code de l’éd…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Rentrée scolaire 2025: Klassen ohne Lehrer, Schulen ohne Leitung, Eltern ohne Antworten

    Rentrée scolaire 2025: Klassen ohne Lehrer, Schulen ohne Leitung, Eltern ohne Antworten

    Der Sommer ist noch nicht vorbei, da liegt schon ein Schatten über der Schulglocke, die im September das neue Jahr einläutet. Während Kinder ihre neuen Ranzen ausprobieren und Eltern Bücherlisten abhaken, brodelt es hinter den Türen des französischen Bildungssystems. Die Gewerkschaften schlagen Alarm, Elternverbände sind besorgt – und die Frage schwebt über allem: Wer steht eigentlich noch vor der Tafel?

    Lehrer fehlen an allen Ecken Die nackten Zahlen sprechen Bände. Mehr als die Hälfte aller weiterführenden Schulen beginnen im September 2025 ohne vollständiges Kollegium. In Versailles waren es 2024 fast drei Viertel, in Créteil zwei Drittel der Einrichtungen. Die Lücken betreffen nicht nur Mathematik, Französisch oder Geschichte – auch die so dringend benötigten Begleiter für Kinder mit Behinderung (AESH) und die Aufsichtskräfte (AED) sind Mangelware. Wer im September eine Schule besuchen wird, spürt das Fehlen unmittelbar: Unterrichtsausfall, improvisierte Vertretungen, Schüler, die…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Zwischen Gedenken und Verantwortung – Der 21. August als demokratische Pflicht

    Zwischen Gedenken und Verantwortung – Der 21. August als demokratische Pflicht

    Der 21. August ist kein gewöhnlicher Tag im internationalen Kalender. Seit einigen Jahren begehen die Vereinten Nationen an diesem Datum den Internationalen Tag des Gedenkens und Tributs an die Opfer des Terrorismus. Er richtet den Blick auf Menschen, deren Leben durch Anschläge zerstört oder unwiderruflich verändert wurde. Hinter der nüchternen Formulierung steht ein weltweiter Aufruf: Es geht nicht nur um das Erinnern, sondern um die Verpflichtung, den Betroffenen konkrete Unterstützung und Rechte zuzusprechen.


    Vom stillen Gedenken zu aktiver Verantwortung

    Gedenkfeiern und Schweigeminuten sind wichtige Rituale, sie bergen jedoch die Gefahr, in symbolischen Gesten zu verharren. Für die Opfer terroristischer Gewalt bedeutet Anerkennung vor allem eines: nachhaltige Hilfe. Viele Überlebende tragen schwer an körperlichen Verletzungen, psychischen Traumata und sozialer Stigmatisierung. Ein ernst gemeintes Gedenken muss deshalb mit politischem Handeln einhergehen – mit Programmen, die medizinische, finanzielle und psychosoziale Unterstützung dauerhaft sichern.


    Opfer als Gestalter einer friedlichen Gesellschaft

    Der diesjährige Themenschwerpunkt „United by Hope – Collective Action for Victims of Terrorism“ verdeutlicht eine neue Perspektive: Die Betroffenen sind nicht nur Empfänger staatlicher Hilfen, sondern auch aktive Mitgestalter. Ihre Stimmen tragen eine besondere moralische Legitimation. Indem sie sich vernetzen und in die öffentliche Debatte einbringen, stärken sie die Resilienz der Gesellschaft insgesamt. Terrorismus soll sie zum Schweigen bringen – doch indem sie sprechen, leisten sie Widerstand.


    Bildung und Prävention als Schlüssel

    Die Auseinandersetzung mit Terrorismus darf sich nicht allein auf Sicherheitsfragen beschränken. Bildungsinitiativen sind entscheidend, um Radikalisierung vorzubeugen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Wenn junge Überlebende und Opfer in diese Prozesse einbezogen werden, senden sie ein starkes Signal: Sie verwandeln erlittene Gewalt in einen Beitrag zum Gemeinwohl. Prävention bedeutet in diesem Sinne nicht nur Abwehr, sondern auch das Schaffen von Perspektiven, die Extremismus die Grundlage entziehen.


    Dieser Gedenktag ist damit weit mehr als eine feierliche Pflichtübung. Er ist eine demokratische Aufgabe. Politische Entscheidungsträger sind gefordert, jenseits symbolischer Bekundungen konkrete Strukturen zu schaffen: für die Versorgung der Opfer, für ihre gesellschaftliche Anerkennung, für Bildungsinitiativen mit Präventionscharakter. Der 21. August erinnert uns daran, dass der Kampf gegen den Terrorismus nicht allein auf den Schlachtfeldern der Sicherheitspolitik geführt wird, sondern im Alltag derer, die unter ihm leiden – und die dennoch Hoffnung stiften.

    Autor: P. Tiko

  • Ein Ranzen voller Gerechtigkeit: Wie Marseille mit kostenlosen Schulmaterialien neue Maßstäbe setzen will

    Ein Ranzen voller Gerechtigkeit: Wie Marseille mit kostenlosen Schulmaterialien neue Maßstäbe setzen will

    Ein Schulanfang ohne Einkaufsstress, ohne stundenlange Materialsuche und ohne leere Geldbeutel – klingt utopisch? In Marseille ist das Realität. Bereits zum dritten Mal in Folge verteilt die südfranzösische Metropole kostenlose Schulmaterialien an sämtliche Kinder ihrer öffentlichen und privaten Vor- und Grundschulen. Rund 92.000 Kinder erhalten pünktlich zum Schulstart 2025 ihre prall gefüllten Kits direkt im Klassenzimmer. Der finanzielle Gewinn für die Familien? Etwa 85 Euro pro Kind – ganz ohne Antrag, ohne Nachweis, einfach so. Bildung als Herzenssache Was als punktuelle Hilfe begann, ist längst ein Grundpfeiler der marseiller Bildungspolitik. Seit dem Amtsantritt 2020 hat die Stadtverwaltung das Thema Bildung zur Budgetpriorität erklärt – mit konkreten Folgen: Fast 7 Millionen Euro fließen allein in diese Aktion. Ziel ist nicht weniger als ein struktureller Wandel. Gleiche Startbedingungen für alle Kinder, unabhängig vom Einkommen der Eltern – das ist die Leitidee. Deshalb gilt a…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreichs marode Schwimmbäder – Wenn das Schwimmen zum Luxusgut wird

    Frankreichs marode Schwimmbäder – Wenn das Schwimmen zum Luxusgut wird

    Es tropft, es rostet, es bröckelt. Was einst als Symbol kommunaler Modernisierung galt, ist heute vielerorts ein Sanierungsfall mit Sprengkraft: Rund 40 % der öffentlichen Schwimmbäder in Frankreich gelten als veraltet. Eine Zahl, die mehr ist als bloße Statistik – sie ist Ausdruck eines schleichenden Verfalls, der längst gravierende Folgen hat. Und die spürt man besonders dort, wo Kinder eigentlich das Schwimmen lernen sollten. Ein Erbe aus Beton und Chlor Die meisten dieser Bäder stammen aus den 1970er-Jahren – aus einer Ära, in der der französische Staat mit dem ambitionierten Plan „1.000 piscines“ den Bürgern flächendeckend Zugang zum Schwimmen ermöglichen wollte. Gebaut wurde schnell, oft standardisiert: 25-Meter-Becken, nüchterne Architektur, funktional, aber wenig zukunftstauglich. Heute, Jahrzehnte später, fehlt es an allem: Sicherheit, Barrierefreiheit, energetischer Effizienz. Und an Geld – denn die Instandhaltung dieser Anlagen ist teuer, der Umbau noch teurer. Viele Kommune…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Wann begreifen unsere Politiker endlich, dass Aufklärung das beste Heilmittel ist?

    Wann begreifen unsere Politiker endlich, dass Aufklärung das beste Heilmittel ist?

    Es gibt Zahlen, die machen sprachlos. 15 Millionen Menschen könnten leben – wenn wir es nur ernst meinen würden mit der Prävention. Wenn wir nicht ständig an den Symptomen herumdoktern würden, sondern endlich die Ursachen bekämpfen. Doch was machen unsere Politiker? Sie schauen zu. Verwalten. Warten. Und verlieren dabei Jahr für Jahr Tausende Menschen an eine Krankheit, die oft vermeidbar gewesen wäre: Leberkrebs.

    Es ist zum Verzweifeln.

    Die Wissenschaft schreit es uns seit Jahren entgegen: Aufklärung rettet Leben. Gesundheitsbildung in der Schule, ehrliche Gespräche über Alkohol, Zucker, Bewegungsmangel – das wären unsere stärksten Waffen. Aber was passiert? Nichts. Kein einziger Präsident, Premierminister oder Bundeskanzler hat je eine Rede zur Volkskrankheit Fettleber gehalten. Kein(e) Gesundheitsminister(in) macht Prävention zur Staatsaufgabe. Stattdessen gibt’s neue Werbeplakate für Online-Apotheken – und das war’s.

    Wie kann es sein, dass wir in einem der reichsten Länder der Welt leben, aber bei gesundheitlicher Aufklärung arm dran sind?

    Statt Kindern früh beizubringen, was ihr Körper braucht – und was ihn zerstört –, lassen wir sie durch ein Bildungssystem stolpern, das Ernährung nur als Wahlfach begreift. Statt Jugendliche vor dem ungebremsten Konsumrausch von Energy Drinks und Billigalkohol zu schützen, zucken wir mit den Schultern und sagen: „Muss jeder selbst wissen.“ Echt jetzt?

    Nein, muss eben nicht jeder selbst wissen. Nicht, wenn Wissen fehlt. Nicht, wenn Lobbyinteressen lauter sind als Gesundheitsverstand. Nicht, wenn Millionen Menschen durch vermeidbare Krankheiten sterben – weil niemand den Mut hat, es ihnen rechtzeitig zu erklären.

    Wir brauchen keine neuen Medikamente. Wir brauchen Aufklärung. In jeder Schule. In jeder Familie. In jedem verdammten Supermarktregal.

    Denn Gesundheit ist kein Luxus. Und Prävention ist keine Privatangelegenheit. Sie ist die ureigenste Aufgabe eines Staates, der sich sozial nennt.

    Wann verstehen das endlich die, die unsere Gesetze machen?

    Wenn erst 1,3 Millionen Menschen jedes Jahr an Leberkrebs sterben?

    Oder nie?

    Von C. Hatty

  • Lyon verwandelt graue Schulhöfe in grüne Oasen – ein radikaler Schritt gegen die Hitze

    Lyon verwandelt graue Schulhöfe in grüne Oasen – ein radikaler Schritt gegen die Hitze

    Asphalt raus, Natur rein.

    So lautet die Devise in Lyon, wo die Stadtverwaltung ein ehrgeiziges Projekt gestartet hat: Die Schulhöfe sollen sich von grauen Betonflächen in lebendige grüne Räume verwandeln. Eine stille Revolution, die nicht nur die Kinder freut.

    Schulen werden zu Klimainseln

    Seit 2020 läuft der Plan der Stadt, bis 2026 insgesamt 67 Schulen und 85 Kitas zu „Naturhöfen“ umzugestalten. Nahezu 20 Millionen Euro sind dafür reserviert. Das Ziel: den Beton durch durchlässige, begrünte Flächen ersetzen. Regenwasser kann so besser versickern, Hitzeinseln werden reduziert.

    Es geht nicht nur um Ästhetik, sondern um knallharte Klimaanpassung.

    Bäume, Beete und Holz statt Bitumen

    Die neuen Schulhöfe bekommen Bäume, kleine pädagogische Gemüsegärten und Holzinstallationen. Das Ergebnis: ein Umfeld, in dem Kinder wieder barfuß über Erde laufen und mit Naturmaterialien spielen können – fern von Asphalt und erhitzten Betonwüsten.

    Die Vorteile liegen auf der Hand.

    Die Temperaturen sinken, die Luftqualität verbessert sich, Regenwasser verschwindet nicht im Abfluss, sondern wird dem Boden zurückgegeben. Gleichzeitig entstehen neue Lebensräume für Vögel und Insekten mitten in der Stadt. Doch was bedeutet das für die Kinder?

    Mehr Natur heißt weniger Stress, bessere Konzentration und ein Lernumfeld, das den Kopf freimacht. Statt in grauen Höfen zu toben, können sie unter Bäumen sitzen, mit den Händen in der Erde wühlen und dabei spielerisch Umweltbewusstsein entwickeln.

    Wer entscheidet, was gepflanzt wird?

    Besonders bemerkenswert ist die Herangehensweise: Lehrkräfte, Eltern und Kinder selbst werden bei der Planung einbezogen. Jeder Schulhof wird individuell gestaltet, angepasst an die pädagogischen und technischen Bedürfnisse der Einrichtung.

    Hier wird nichts übergestülpt – jede Umgestaltung ist ein maßgeschneidertes Projekt.

    Lyon als Vorbild grüner Stadtentwicklung

    Die Begrünung der Schulhöfe ist nur ein Baustein der Gesamtstrategie Lyons. Seit 2020 hat die Stadt bereits über 260 Bepflanzungsaktionen durchgeführt und 13,8 Hektar Betonflächen wieder in Natur verwandelt. Parks, Grünstreifen, bepflanzte Plätze – alles fügt sich zu einem grünen Netz, das Lyon widerstandsfähiger gegen extreme Hitzeperioden macht.

    Man könnte sagen: Lyon zieht sich ein kühlendes Kleid aus Bäumen und Wiesen an.

    Wenn andere Städte sich von Lyon inspirieren lassen würden – wie sähen unsere Schulhöfe, Straßen und Plätze in zehn Jahren aus? Vielleicht weniger nach Stadt und mehr nach lebendigem Lebensraum.

    Lyon zeigt, wie pragmatische Klimapolitik aussehen kann. Die Stadt macht Natur nicht zu einem „Bonus“, sondern zu einem festen Bestandteil des urbanen Alltags. Für die Kinder bedeutet das mehr Gesundheit und Lebensfreude. Für die Stadt bedeutet es Zukunftsfähigkeit.

    Und für uns alle eine leise Hoffnung, dass Betonflächen eines Tages nur noch graue Erinnerungen sind.

    Von C. Hatty

  • Lehrer brät Ei in der Sonne – der Hilfeschrei eines Collèges im Hitzekoma

    Lehrer brät Ei in der Sonne – der Hilfeschrei eines Collèges im Hitzekoma

    Ein Ei brutzelt in einer Pfanne auf dem Asphalt. Kein Koch, keine Herdplatte. Nur die Sonne. In Quissac, einer kleinen Gemeinde im französischen Département Gard, machte ein ungewöhnliches Experiment Schlagzeilen. Jean-Jacques, pädagogischer Assistent am Collège de Coutach, legte am 1. Juli ein Ei in eine Pfanne – mitten auf dem Schulhof. Dreißig Minuten später war es durchgegart.

    Das klingt nach YouTube-Experiment oder TikTok-Challenge. Doch der Hintergrund ist bitterernst. 87 Grad – auf dem Boden, nicht im Backofen Der Boden des Pausenhofs erreichte an diesem Tag 87 Grad Celsius. Ein Wert, der fast an die Hitze einer Pizzaofenplatte erinnert. Der Griff der Pfanne selbst heizte sich auf 82 Grad auf, sodass Jean-Jacques sie nur noch mit dickem Handschuh anfassen konnte. Wofür das alles? Um die Realität sichtbar zu machen, die viele lieber nicht wahrnehmen. „Es geht nicht darum, viral zu gehen“, sagte er später. „Sondern da…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Notre-Dame de Bétharram: Jahrzehnte des Schreckens hinter Klostermauern

    Notre-Dame de Bétharram: Jahrzehnte des Schreckens hinter Klostermauern

    Man sieht es nicht von außen. Ein malerisches Internat im Schatten der Pyrenäen, Klostergebäude aus hellem Stein, gepflegte Gärten, Glockenturm im Morgenlicht. Doch hinter den Mauern der katholischen Schule Notre-Dame de Bétharram in Lestelle-Bétharram spielte sich über Jahrzehnte ein Albtraum ab – geprägt von Gewalt, Missbrauch und systematischer Einschüchterung. Und dieser Albtraum kam nun ans Licht. Ein System der Angst und des Missbrauchs Seit den 1950er-Jahren bis in die frühen 2000er herrschte in Notre-Dame de Bétharram ein Klima der Gewalt. Die Zeugenaussagen ehemaliger Schüler gleichen sich: Sie erzählen von Schlägen, die so heftig waren, dass Kinder das Bewusstsein verloren, von Demütigungen, von einem System permanenter Angst. Und sie berichten von sexuellem Missbrauch. Die Täter? Lehrer, Priester, Aufsichtspersonal. Männer, denen Eltern ihre Kinder anvertrauten. Männer, die ihre Macht schamlos ausnutzten. Was bedeutet es, wenn ein Ort, der Schutz und Bildung bieten soll, sta…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…