Schlagwort: Betrug

  • Vorsicht vor Bankkartenbetrug auf französischen Supermarktparkplätzen

    Vorsicht vor Bankkartenbetrug auf französischen Supermarktparkplätzen

    Vorsicht, auf den Parkplätzen von französischen Supermärkten grassiert eine neue Betrugsmasche. Personen, die sich als Angestellte des Geschäfts ausgeben, täuschen einen Fehler an der Kasse vor – um an die Kartendaten der Kunden zu gelangen.

    Diese neue Form des Betrugs nimmt auf den Parkplätzen von Supermärkten in ganz Frankreich immer mehr zu. Kunden, die Opfer dieses Betrugs wurden, beschreiben das Vorgehen der Betrüger so: Als sie nach ihrem Einkauf wieder zu ihren Autos gingen, kamen Personen auf sie zu und gaben vor, für den Supermarkt zu arbeiten. Diese erklärten meist, dass man einen Artikel zu viel bezahlt habe und versprechen den Kunden, dass sie ihr Geld zurückbekommen sollen.

    Die falschen Angestellten bitten dann, dass man ihnen Bankkarte und PIN-Code für kurze Zeit überlässt, und kehren vermeintlich zum Laden zurück, um die Gutschrift durchzuführen. In Wirklichkeit laufen sie zum nächsten Geldautomaten und heben Geld ab.

    Viele Kunden reagieren arglos, da sie der Meinung sind, dass es in einem Supermarkt Wachleute und Kameras gibt und dass so eine dreiste Masche normalerweise nicht möglich sein sollte.

    Da solche Betrügereien in letzter Zeit immer häufiger vorkommt, verstärkt die Gendarmerie ihre Präsenz in der Nähe von Supermärkten.

    Nach Aussagen der Ermittler werden besonders ältere Menschen von den Betrügern ins Visier genommen.

  • Air France warnt vor Betrug mit gefälschten Flugtickets auf WhatsApp

    Air France warnt vor Betrug mit gefälschten Flugtickets auf WhatsApp

    In einer Nachricht, die unter anderem über WhatsApp verschickt wurde, wurden Internetnutzer aufgefordert, an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Die französische Fluggesellschaft bestätigt nun, dass es sich um einen Betrug handelte, dessen Ziel es war, an die persönlichen Daten der Opfer zu gelangen.

    Air France warnt am Mittwoch, dem 9. November, vor einem Betrug mit gefälschten Flugtickets, der im Vorfeld des Black Friday (25. November 2022) auf dem sozialen Netzwerk WhatsApp kursiert, berichtet der Sender France Bleu. Die Fluggesellschaft warnte, dass es sich um einen Betrug handelt, der zum Ziel hat, an die persönlichen Daten der Opfer zu gelangen.

    Die Methode ist einfach: In einer Nachricht, die insbesondere über WhatsApp verschickt wird, wird den Internetnutzern vorgeschlagen, an einem Gewinnspiel mit dem Titel „Concours Air France Black Friday 2022, 5.000 kostenlose Hin- und Rückflugtickets“ teilzunehmen. Um die gewonnenen Tickets abzuholen, muss der Spieler fünf Gruppen oder 20 Freunden diese Werbeaktion mitteilen und seine Kontaktdaten eingeben.

    Eine Nachricht, die man nicht anklicken sollte, da es sich in Wirklichkeit um einen Phishing-Versuch handelt, warnt Air France und ruft zur Wachsamkeit auf. Auf seinem Twitter-Account veröffentlicht das Unternehmen folgende Nachricht: „Liebe Kunden, viele von Ihnen haben uns über eine betrügerische Website berichtet, die Sie zur Teilnahme an einem falschen Gewinnspiel auf verschiedenen Plattformen, insbesondere WhatsApp, einlädt. Air France ist nicht der Urheber und bittet Sie, wachsam zu sein“.

    Die Fluggesellschaft weist darauf hin, dass die Nachrichten nicht nur an Personen gerichtet sind, die in der Kundendatei der Fluggesellschaft aufgeführt sind. Bereits im Jahr 2018 war ein ähnlicher Betrug aufgetaucht. Auch hier handelte es sich um ein Gewinnspiel. Per SMS verschickt, boten die Betrüger vermeintlich kostenlose oder 1-Euro-Tickets an, um den 85. Geburtstag von Air France zu feiern.

  • Auto: Betrügereien mit der Crit’air-Vignette

    Auto: Betrügereien mit der Crit’air-Vignette

    Die Crit’air-Vignette, die für Fahrten in bestimmten emissionsarmen Gebieten vorgeschrieben ist, ist inzwischen auch Gegenstand von Betrügereien geworden, um persönliche Daten und Bankdaten von Autobesitzern zu erhalten. Die Polizei ruft zur Wachsamkeit auf.

    Die Crit’air-Vignette, die französische Version der Umweltplakette ist in immer mehr französischen Städten Pflicht. Um sie zu erhalten, fallen manche Franzosen jedoch auf Betrüger herein. So wurde ein Mann um fast 40 Euro betrogen, um die Crit’air-Vignette zu bekommen, bevor er die Vignette vom Staat für 3,70 Euro bekam. Andere, die von einer gut gemachten Website getäuscht wurden, erhielten ihre Vignette nie.

    Betrügerische Websites
    Im Internet wimmelt es von Websites, auf denen die Crit’air-Vignette verkauft wird. Einige geben vor, ein Vermittlungsdienst zu sein, der mehrere Dutzend Euro kostet, andere verlangen ganz frech ein monatliches Abonnement. Seit einigen Tagen erhalten Franzosen auf ihrem Telefon eine SMS, die auf eine gefälschte Regierungsseite verweisen. In der Nachricht heißt es, dass die Vignette „unter Androhung von Bußgeldern innerhalb von 48 Stunden“ bestellt werden müsse. „Hier wird mit der Angst der Menschen gespielt, einen Strafzettel zu bekommen, um sie dazu zu bringen, Informationen herauszugeben und ihre Kreditkartennummer anzugeben“, erklärt Jean-Jacques Latour, Leiter der Abteilung Cybersicherheit bei cybermalveillance.gouv.fr auf dem Sender France 3. 

  • In Südfrankreich trifft Welle von Bankterminalbetrügereien die Restaurantbesitzer

    In Südfrankreich trifft Welle von Bankterminalbetrügereien die Restaurantbesitzer

    In Südfrankreich geben viele Restaurantbesitzer an, dass sie Opfer eines Bankterminalbetrugs geworden sind. Die Täter wenden dabei eine bekannte Methode an.

    Das wurde in diesem Sommer zu einer Plage für Restaurantbetreiber. In Südfrankreich klagen viele Restaurantbesitzer darüber, dass sie mit ihren elektronischen Zahlungsterminals betrogen wurden. Das Phänomen begann während der Filmfestspiele in Cannes im Mai dieses Jahres. Aber auch in den Pyrénées Orientales wurden in letzter Zeit immer mehr Vorfälle dieser Art registriert, wie der Sender France 3 berichtet.

    Dabei gehen die Betrüger sehr dreist vor: Sie das Zahlungsterminal des Restaurants, mit einem identischen Gerät aus. Das neue Zahlungsterminal ist jedoch mit einem Bankkonto der Ganoven verbunden. Wenn ein Gast seine Rechnung bezahlt, fließt der Betrag direkt in die Taschen der Betrüger.

    Das Problem: Restaurantbesitzer brauchen oft mehrere Tage, um den Schwindel zu bemerken. Manche kontrollieren ihre Kartengutschriften nur einmal pro Woche heisst es in der Reportage des Senders France 3. Sobald der Gastwirt den Betrug bemerkt und Anzeige erstattet, ist das Konto, auf das das Geld tatsächlich überwiesen wurde, bereits geschlossen und die Ganoven sind längst über alle Berge.

    Die Gendarmerie des Departements Pyrénées-Orientales hat daher am Samstag, dem 13. August, einen Aufruf gestartet, um die Restaurantbesitzer zu sensibilisieren. Sie sollten sich bei jeder Bezahlung vergewissern, dass der Name des Lokals auf dem Beleg steht, was beweist, dass das Kartenterminal nicht ausgetauscht wurde.

  • Betrug bei Anti-Covid-Tests: Millionen Euro wurden von rund 30 Apotheken veruntreut

    Betrug bei Anti-Covid-Tests: Millionen Euro wurden von rund 30 Apotheken veruntreut

    Vierunddreißig Apotheken in Frankreich wurden von der Krankenversicherung beschuldigt, insgesamt 53 Millionen Euro für nicht durchgeführte, aber der Krankenkasse in Rechnung gestellte Covid-Tests kassiert zu haben. Allein ein Pariser Apotheker wird verdächtigt, 18 Millionen Euro zu Unrecht kassiert zu haben, was einem Drittel des gesamten Betrugsbetrags entspricht.

    Covid-19 bleibt eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration für Betrüger. Während die Zahl der Krankenhauseinweisungen seit Beginn des Sommers wieder deutlich gestiegen ist, bereitet den Behörden eine andere Welle Sorgen: Betrügereien im Zusammenhang mit der Pandemie. In letzter Zeit sind einige Apotheken ins Visier der Aufsichtsbehörden geraten. Sie werden verdächtigt, der Krankenversicherung nicht durchgeführte Covid-19-Tests in Rechnung gestellt zu haben. Der Sender RTL berichtete diese Woche, dass auf dem Höhepunkt der verschiedenen Ansteckungswellen einige Apotheken, die französische Krankenversicherung schamlos betrogen haben.

    Kontrollen der gemeldeten Antigen-Tests und die ungewöhnlich hohe und wahrscheinlich fiktive Anzahl von Tests, die von einer einzigen Pariser Apotheke durchgeführt wurden, haben die Krankenkasse auf den Plan gerufen, die ein großes und gut funktionierendes Betrugssystem aufgedeckt hat. Insgesamt wurden 34 Apotheken festgestellt, die von der Krankenversicherung Rückerstattungen für Antigen-Tests erhielten, die sie aber wohl nie durchgeführt hatten.

    Nach Angaben der Krankenkasse wird 34 Apotheken vorgeworfen, die stolze Summe von 53 Millionen Euro veruntreut zu haben! Ein Apotheker in Paris wird verdächtigt, allein fast ein Drittel des Gesamtschadens, nämlich 18 Millionen Euro, zu Unrecht kassiert zu haben.

    Vierzehn Strafanzeigen wurden von der nationalen Krankenkasse (Cnam) eingereicht. Im Verhältnis zur Anzahl von 21.000 Apotheken in Frankreich ist die Affäre jedoch relativ klein. „Wie in jedem Beruf kann es schwarze Schafe geben… Wenn sich herausstellt, dass diese Apotheker einen solchen Betrug begangen haben, müssen sie von der Justiz streng verurteilt und aus der Apothekerkammer ausgeschlossen werden“, wird Bruno Galan, Präsident der Apothekerkammer von Okzitanien, von der Zeitung „La Dépêche“ zitiert.

    Seit Beginn der Pandemie wurden rund 151 Millionen Antigentests durchgeführt, was die französische Krankenversicherung insgesamt 4 Milliarden Euro gekostet hat.

  • Französische Polizei verhaftet Betrüger, die gefälschten Bordeaux-Wein in Umlauf brachten

    Französische Polizei verhaftet Betrüger, die gefälschten Bordeaux-Wein in Umlauf brachten

    Eine Sonderkommission der Polizei, die im Südwesten Frankreichs gegen den Drogenhandel ermittelt, hat nach achtmonatigen Ermittlungen einen Fälscher-Ring für gefälschten Bordeaux-Wein zerschlagen.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft waren 100 Gendarmen an einer Operation beteiligt, bei der 20 Verdächtige in sieben Departements festgenommen wurden, nachdem der Betrug mit gefälschten Weinetiketten von Beamten entdeckt worden war, die gegen einen Drogenring ermittelten. Bei den Durchsuchungen wurden ein Dutzend Fahrzeuge und „eine große Menge Wein“ beschlagnahmt.

    Die Ermittler schätzen, dass mehrere hunderttausend Flaschen spanischen Weins als Qualitätswein aus der französischen Weinregion Médoc umetikettiert wurden.

    Die Ermittlungen deckten „einen groß angelegten Betrug auf, der von dem Besitzer eines Weinbergs im Médoc organisiert wurde“, so die Polizei, der den Wein über „spanische Kontakte“ beschaffte, ihn nachts in Flaschen abfüllte und die Flaschen mit falschen Etiketten versah. Die umetikettierten Weine wurden dann „palettenweise“ in mehreren Gebieten über „ein Netz von offiziellen und inoffiziellen Händlern, bestehend aus Unternehmen, Rentnern und Selbstständigen“ verkauft, so die Staatsanwaltschaft.

    Bestellungen in Höhe von mehreren Tausend Flaschen wurden ins Ausland verschickt, wobei die Kunden glaubten, sie kauften Bordeaux-Chateauweine zu Schnäppchenpreisen, so die Staatsanwaltschaft, während die Flaschen in Wirklichkeit minderwertige Weine enthielten.

    Drei Verdächtige erschienen am Mittwoch vor einem Untersuchungsrichter und wurden wegen einer Reihe von Straftaten im Zusammenhang mit Betrug angeklagt.

  • Vorfälle bei Champions-League-Finale: UEFA kündigt „unabhängige Untersuchung“ an

    Vorfälle bei Champions-League-Finale: UEFA kündigt „unabhängige Untersuchung“ an

    Die höchste europäische Fussballinstanz verspricht, „die Entscheidungsfindung, die Verantwortlichkeiten und das Verhalten aller am Finale beteiligten Parteien zu untersuchen“.

    Die UEFA verspricht, „die Entscheidungsfindung, die Verantwortlichkeiten und das Verhalten aller am Finale beteiligten Parteien zu untersuchen“. Die UEFA kündigte am Montag, dem 30. Mai, die Einleitung einer „unabhängigen Untersuchung“ der Vorfälle an, die sich am Samstag während des Champions-League-Finales im Stade de France ereigneten.

    Mit der Untersuchung wurde eine unabhängige Persönlichkeit, der ehemalige portugiesische Minister für Bildung, Jugend und Sport, Tiago Brandão Rodrigues, beauftragt. „Es werden Beweise von allen relevanten Beteiligten gesammelt und die Schlussfolgerungen dieses unabhängigen Berichts werden am Ende des Untersuchungsprozesses veröffentlicht“, veröffentlicht die UEFA, die sich vorbehält, dann „die nächsten Schritte“ zu prüfen. Zunächst hatte die UEFA am Samstagabend lediglich von Tausenden von gefälschten Tickets gesprochen, die die Drehkreuze auf der Seite der für Liverpool reservierten Tribünen blockierten.

    Lesen Sie auch: Champions League: 105 Festnahmen in Paris am Rande des Endspiels Liverpool-Real Madrid

    In Frankreich leitete die Staatsanwaltschaft von Bobigny am Montag Ermittlungen wegen bandenmäßigen Betrugs ein, wie Franceinfo unter berufung auf eine Justizquelle meldet. Die Justiz wurde eingeschaltet, nachdem der Pariser Polizeipräfekt Didier Lallement einen „massiven Betrug“ mit gefälschten Tickets gemeldet hatte, der dazu führte, dass 30-40.000 zusätzliche Fans zum Stadion strömten.

  • Vorsicht Betrug auf Facebook: „Geschenkkarte“ für Benzin entpuppt sich als Scam

    Vorsicht Betrug auf Facebook: „Geschenkkarte“ für Benzin entpuppt sich als Scam

    Auf Facebook kursiert derzeit ein „Tankkarten“-Betrug. Damit versuchen Ganoven, an die Bankdaten der Nutzer zu gelangen.

    Mitten in einer Zeit, in der die Kraftstoffpreise in die Höhe schnellen, muss man auf Betrügereien achten! Seit mehreren Wochen kursieren auf Facebook Betrugsversuche, die eine „Tankkarte“ vorgaukeln, die der französiche Kraftstoff-Konzern Total angeblich allen Internetnutzern anbietet, die bereit sind, ein bestimmtes Formular auszufüllen.

    Wie der Sender BFMTV festgestellt hat, werden auf Facebook fast identische Werbeanzeigen, die die Lieferung einer Total-Karte versprechen, mit der man 200 Liter für nur 1,95 Euro tanken kann, gezeigt. Verbreitet auf Konten wie „Le carburaпt des Français“, „Remises sur le carburant pour les Français“ oder auch „Cartes de carburant de Total Іnс.“, verweisen diese Anzeigen auf eine gefälschte Website in den Farben von Total, wo der Internetnutzer dann dazu aufgefordert wird, einen Fragebogen auszufüllen, bevor er sich für ein Gewinnspiel anmelden kann.

    „Phishing“
    Das Opfer wird aufgefordert, seine persönlichen Daten (Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer usw.) anzugeben. Anschließend wird es aufgefordert, seine Kreditkartennummer anzugeben, um die oben genannten 1,95 Euro zu bezahlen. Und hier schnappt die Falle zu.

    Diese Art von Betrug, die typisch für soziale Netzwerke ist, wird als Phishing bezeichnet. Die Technik der Betrüger besteht darin, den Internetnutzer dazu zu bringen, persönliche Daten (Zugangskonten, Passwörter usw.) anzugeben. Sobald diese Daten in ihrem Besitz sind, können sie von den Betrügern zu ihrem Vorteil verwendet werden.

    Man kann sich leicht vorstellen, welcher Schaden angerichtet werden kann, wenn Kreditkartennummer, der dreistellige CV-Code gemeinsam mit Namen und korrekter Adrese des Karteninhabers in die Hände von Betrügern fallen.

  • Öffentlichkeit in Frankreich wird vor falschen E-Mails der Gendarmerie gewarnt

    Öffentlichkeit in Frankreich wird vor falschen E-Mails der Gendarmerie gewarnt

    Franzosen sollen E-Mails von der Gendarmerie und anderen Strafverfolgungsbehörden erhalten haben, in denen sie der Pädophilie beschuldigt und vor Gericht geladen werden. Dabei handelt es sich um einen Betrug, der darauf abzielt, persönlichen Daten oder Geld zu ergaunern.

    Menschen in Savoyen, in der Dordogne, im Norden und in vielen anderen Gebieten des Landes haben E-Mails erhalten, in denen sie des sexuellen Missbrauchs von Kindern beschuldigt werden.

    Häufig scheinen diese E-Mails von der Gendarmerie, der Polizei oder sogar von Europol verschickt worden zu sein. Sie fordern die Empfänger auf, so schnell wie möglich mit den Strafverfolgungsbehörden Kontakt aufzunehmen und persönliche Daten zu übermitteln.

    Die Nachrichten sehen oft offiziell aus, tragen eine elektronische Signatur und scheinbar legitime Logos. Einige der Absender versuchen sogar, die Identität echter Polizeichefs vorzutäuschen.

    Das Innenministerium warnte am Donnerstag erneut davor, dass es sich hierbei um einen Betrug handelt.

    „Das Ziel dieses Betrugs ist es, Sie dazu zu bringen, einen Geldbetrag zu überweisen oder Ihre persönlichen Daten mitzuteilen“, so das Ministerium in einer Erklärung. „Die Dienststellen des Innenministeriums würden niemals eine E-Mail senden, um Sie zur Befragung vorzuladen.“

    Lesen Sie auch: Gefälschte Strafzettel per E-Mail: Neue Betrugsmasche entdeckt

    Das raten die Behörden, wenn man eine solche E-Mail erhalten hat:

    • Lassen Sie sich nicht in Panik versetzen;
    • Antworten Sie nicht: Sie ziehen damit nur weitere Nachrichten an;
    • Nehmen Sie keinen Kontakt mit dem Absender auf;
    • Zahlen Sie kein Geld;
    • Ändern Sie Ihr E-Mail-Passwort;
    • Klicken Sie nicht auf Links, da diese Sie wahrscheinlich zum Herunterladen fragwürdiger Spyware verleiten oder Sie auf eine Seite führen, die als offiziell getarnt ist;
    • Markieren Sie die E-Mail als Spam, damit Sie in Zukunft keine Nachrichten dieser Art mehr erhalten;
    • Machen Sie einen Screenshot von der Nachricht und alarmieren Sie die Behörden über das Portal www.cybermalveillance.gouv.fr und per E-Mail an fraude-bretic[at]interieur.gouv.fr;
    • Wenn Sie mit dem Absender der E-Mail in Kontakt getreten sind, sollten Sie auch das der Polizei oder Gendarmerie melden.

    Solche E-Mail-Betrugsversuche werden in Frankreich immer häufiger. Zwischen 2016 und 2020 haben Polizei und Gendarmerie bei rund 1.800 solcher Vergehen eingegriffen.

  • Mann vor Gericht, der sich als Neffe von Brigitte Macron ausgab

    Mann vor Gericht, der sich als Neffe von Brigitte Macron ausgab

    Der 35-jährige Angeklagte steht wegen Identitätsdiebstahls, versuchten Betrugs und vollendeten Betruges vor Gericht.

    Der Angeklagte gab vor, dass seine Tante die französische First Lady sei. Der 35-Jährige muss sich seit Dienstag, 26. Oktober, vor dem Pariser Strafgericht verantworten, weil er sich als Neffe von Brigitte Macron ausgegeben hat. Zu diesem Zweck benutzte er Namen von Direktoren der Elysée-Verwaltung, um bei bestimmten Gelegenheiten einen VIP-Empfang oder kostenlose Luxusdienstleistungen zu erhalten. Der Angeklagte steht zusammen mit einer Komplizin wegen Identitätsdiebstahls, versuchten Betrugs und vollendeten Betrugs vor Gericht. Er war bereits im September 2014 wegen ähnlicher Delikte verurteilt worden.

    Mitglieder der Elysée-Verwaltung als Nebenkläger
    Vor der 13. Strafkammer gab der Angeklagte zu, im Frühjahr 2018 über den Internet-Hoster OVH eine falsche E-Mail-Adresse eingerichtet zu haben: dircab@presidence-française.fr. Er unterzeichnete seine Sendungen mit Pierre-Olivier Costa, Kabinettsdirektor von Brigitte Macron, oder Patrick Strzoda, Kabinettsdirektor von Emmanuel Macron, die selbst auch eine Zivilklage eingereicht haben. Und bat, angeblich im Auftrag des Neffen der First Lady, um bestimmte Leistungen: einen VIP-Empfang in einem Luxushotel in Marokko, Tickets für einen Formel-1-Grand-Prix in Melbourne oder eine Club-2000-Karte bei Air France.

    Vor Gericht gab der Angeklagte am Dienstag zu, dass er von „Status, Prestige und Privilegien“ angezogen werde. Er bestritt allerdings, „für Geld“ oder „um Schaden anzurichten“ gehandelt zu haben.

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