Schlagwort: Betrug

  • Paris: Millionenbetrug durch falsche Warenrücksendungen – Sechs Personen angeklagt

    Paris: Millionenbetrug durch falsche Warenrücksendungen – Sechs Personen angeklagt

    Ein groß angelegter Betrug mit fingierten Warenrücksendungen hat in Frankreich zu mehreren Anklagen geführt. Der Schaden soll mehr als 15 Millionen Euro betragen.

    Ein ausgeklügeltes System falscher Rücksendungen

    Sechs Verdächtige wurden am 5. März in Paris wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Betrug, Geldwäsche und den Betrieb einer illegalen Online-Plattform angeklagt. Bereits im Februar war eine erste Person in diesem Fall verhaftet worden. Drei der Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft, die anderen drei stehen unter richterlicher Aufsicht. Unter ihnen ist auch ein Pariser Anwalt.

    Der Schaden ist enorm: Allein die Baumarktkette Leroy Merlin soll mit 1,6 Millionen Euro betroffen sein, Amazon mit rund 254.000 Euro. Die genaue Schadenssumme wird noch ermittelt, doch laut Staatsanwaltschaft könnte sie weit über 15 Millionen Euro liegen.

    Ein Telegram-Netzwerk als Schaltzentrale

    Die Ermittlungen begannen mit einer Anzeige der französischen Post am 19. März 2024. Ein Postbote hatte offenbar gefälschte Rücksendungen für mehrere Kunden deklariert. Die Cyber-Sicherheitsabteilung der Post entdeckte daraufhin eine Telegram-Gruppe, die diesen Betrug als „Service“ anbot.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft übertrug den Fall der Cybercrime-Abteilung der Polizei von Versailles. Im Februar 2025 wurde schließlich ein Hauptverdächtiger verhaftet, der als Administrator der Telegram-Gruppe galt. Sein Anwalt lehnte bisher jede Stellungnahme ab.

    Ein komplexer Fall mit weitreichenden Folgen

    Wie genau die Betrugsmasche funktionierte, welche weiteren Unternehmen betroffen sind und ob es noch mehr Beteiligte gibt, bleibt Gegenstand der Ermittlungen. Fest steht: Der Fall „Zulon“, wie ihn die Ermittler nennen, zeigt einmal mehr, wie organisierte Kriminalität digitale Plattformen nutzt, um groß angelegte Betrügereien durchzuführen.

    Autor: C.H.

  • Der falsche Brad Pitt: Wie eine Frau um mehr als 800.000 Euro betrogen wurde

    Der falsche Brad Pitt: Wie eine Frau um mehr als 800.000 Euro betrogen wurde

    Ein berühmtes Gesicht, ein romantisches Versprechen – und am Ende ein finanzielles Desaster. Die Geschichte von Anne, einer Französin, die einem Betrüger zum Opfer fiel, ging weltweit durch die Medien. Ihr Schicksal ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie geschickt Online-Betrüger vorgehen, um ihre Opfer zu manipulieren. Doch wie konnte es dazu kommen, dass eine Frau mehr als 800.000 Euro an einen vermeintlichen Hollywood-Star überwies? Der Beginn einer verhängnisvollen Verbindung Alles begann harmlos. Anne, eine Frau Mitte fünfzig, lernte über soziale Netzwerke einen Mann kennen, der vorgab, Brad Pitt zu sein – den Brad Pitt. Durch geschickte Kommunikation und perfekt inszenierte Fotomontagen, die den echten Schauspieler in alltägliche Situationen zeigten, wurde Anne in einen emotionalen Bann gezogen. Wer würde nicht zumindest neugierig werden, wenn einer der größten Stars Hollywoods plötzlich persönliche Nachrichten schickt? Der Betrüger nutzte modernste Technologien, darunter au…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Manipulation von Linky-Stromzählern: Ein teurer Schwindel für Enedis

    Manipulation von Linky-Stromzählern: Ein teurer Schwindel für Enedis

    Die Linky-Stromzähler, die in Frankreich weit verbreitet sind, sorgen erneut für Schlagzeilen – aber dieses Mal nicht wegen ihrer Technik. Einige findige Betrüger haben es geschafft, die Zähler so zu manipulieren, dass die Stromrechnungen drastisch gesenkt werden. Doch was als cleverer Trick erscheinen mag, birgt erhebliche Risiken und kostet den Netzbetreiber Enedis jedes Jahr 250 Millionen Euro. Ein verdächtiges Kabel unter dem Zähler Enedis-Techniker sind eigentlich darauf spezialisiert, Stromzähler zu warten und Pannen zu beheben. Doch in letzter Zeit sind ihre Einsätze zunehmend detektivischer Natur. Statt defekter Geräte stoßen sie auf manipulierte Zähler, die absichtlich verändert wurden, um weniger Strom zu erfassen, als tatsächlich verbraucht wird. In einem aktuellen Fall entdecken die Techniker ein blaues Kabel, das unauffällig unter dem Zähler hervorlugt – eine einfache, aber effektive Methode, um den Zähler auszutricksen. „Das ist Energie-Diebstahl“, sagt einer der Technike…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Betrug mit Covid-Hilfen: 11 Personen in der Region Elsass verurteilt

    Betrug mit Covid-Hilfen: 11 Personen in der Region Elsass verurteilt

    Im Zuge der Covid-Pandemie wurden in Frankreich zahlreiche staatliche Hilfen eingeführt, um Unternehmen in der Krise zu unterstützen. Doch nicht alle spielten fair: Am 26. September verurteilte das Strafgericht in Colmar elf Personen wegen Betrugs mit diesen Hilfen – die meisten erhielten Haftstrafen. Die Verurteilten hatten zu Unrecht Kurzarbeitsbeihilfen bezogen, als Frankreich sich während des Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 in einer Ausnahmesituation befand. Darunter fünf Unternehmer aus dem Elsass und einer aus der Region Paris, deren Unternehmen oft bankrott oder nur leere Hüllen waren. Haftstrafen und hohe Geldstrafen Die verhängten Strafen sind unterschiedlich: Der schwerwiegendste Fall führte zu vier Jahren Haft und einer Geldstrafe von 30.000 Euro. Auf der anderen Seite steht die mildeste Verurteilung mit fünf Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 10.000 Euro. Insgesamt wurden den Angeklagten 155.000 Euro Geldstrafen auferlegt, dazu kommen fast 548.000 Euro Sch…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Moselle: Groß angelegter Betrug beim Führerscheinerwerb entdeckt

    Moselle: Groß angelegter Betrug beim Führerscheinerwerb entdeckt

    Ein umfangreiches Betrugssystem beim Führerscheinerwerb wurde in der Moselle aufgedeckt. Fünf Prüfungszentren wurden geschlossen, und mehr als hundert Personen stehen unter Verdacht, geschummelt zu haben. Ihnen droht nun der Entzug ihres erst kürzlich erworbenen Führerscheins.

    Ein Netz aus Betrug und Täuschung

    Was wie ein normaler Kontrollvorgang begann, entpuppte sich als ein Skandal von erheblichem Ausmaß. In mehreren Prüfungszentren im Departement Moselle wurden bei Routinekontrollen Unregelmäßigkeiten festgestellt. Die Entdeckung: Kandidaten ließen professionelle „Stellvertreter“ ihren theoretischen Führerscheintest ablegen. Ein raffinierter, aber riskanter Trick.

    Die Behörden sind nicht untätig geblieben. Bis jetzt wurden bereits 130 verdächtige Fälle identifiziert. Aber das ist noch nicht alles – es gibt 200 weitere Akten, die derzeit überprüft werden. Die betroffenen Personen müssen sich auf ernste Konsequenzen gefasst machen: Sollte der Betrug bestätigt werden, verlieren sie nicht nur ihre auf diese Weise erlangte theoretische Prüfung, sondern in manchen Fällen auch den bereits erhaltenen Führerschein insgesamt. Da bleibt einem doch das Lachen im Halse stecken, oder?

    Die Strafen: Teuer bezahlt für eine unerlaubte Abkürzung

    Die Strafen, die bei einer Verurteilung drohen, sind drastisch: Bis zu drei Jahre Gefängnis, 45.000 Euro Geldstrafe und fünf Jahre Sperre für zukünftige Prüfungen – das ist der Preis für eine unbedachte Entscheidung. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Auch die Organisatoren des Betrugsnetzwerks haben einiges zu befürchten. Ihnen drohen bis zu zehn Jahre Haft und bis zu eine Million Euro Strafe, besonders wenn sich herausstellt, dass die Taten in organisierter Form begangen wurden.

    Schließung von Prüfungszentren: Die Folgen sind weitreichend

    Neben den individuellen Sanktionen hat der Skandal auch weitreichende Konsequenzen für die betroffenen Prüfungszentren. Zwei Zentren in Metz, zwei weitere in Sarreguemines und eines in Forbach mussten ihre Türen schließen. Die Schließungen sind entweder temporär oder dauerhaft, abhängig vom Ausgang der Untersuchungen.

    Die Verantwortlichen in diesen Zentren, die offenbar tief in den Betrug verwickelt waren, stehen nun vor ernsten rechtlichen Konsequenzen. Die Strafen könnten sie schwer treffen – sowohl finanziell als auch persönlich. Das ist wohl der Moment, in dem die Beteiligten realisieren, dass die Abkürzung zum Führerschein für alle Beteiligten einen hohen Preis hat.

    Der Betrug bei den theoretischen Prüfungen in der Moselle zeigt, wie weit einige bereit sind zu gehen, um die Dinge zu beschleunigen – und wie schwer die Konsequenzen sein können, wenn man erwischt wird.

  • Marine Le Pens Wahlkampagne 2022 unter Verdacht: Ermittlungen wegen illegaler Finanzierung

    Marine Le Pens Wahlkampagne 2022 unter Verdacht: Ermittlungen wegen illegaler Finanzierung

    Der Wahlkampf von Marine Le Pen zur Präsidentschaftswahl im Jahr 2022 steht erneut im Zentrum einer juristischen Untersuchung. Die Pariser Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem die Nationale Kommission für Wahlkampffinanzierung und politische Finanzierung (CNCCFP) einen Hinweis auf illegale Finanzierungsmethoden gegeben hatte. Die Anschuldigungen im Detail Am 2. Juli wurde ein offizielles Ermittlungsverfahren eröffnet, das verschiedene Vorwürfe umfasst: Darlehen von juristischen Personen an Wahlkampfkandidaten, Annahme solcher Darlehen durch Kandidaten, Unterschlagung von Vermögenswerten durch Amtsträger, Betrug zum Nachteil öffentlicher Einrichtungen sowie Urkundenfälschung und die Verwendung gefälschter Dokumente. Die CNCCFP überwacht die ordnungsgemäße Verwendung der Wahlkampfausgaben, die gesetzlichen Begrenzungen unterliegen und teilweise vom Staat erstattet werden. Die finanzielle Ermittlungseinheit der Pariser Kriminalpolizei führt nun die Untersuchungen unter…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Online-Betrug: 1.700 Menschen Opfer einer groß angelegten Internet-Abzocke

    Online-Betrug: 1.700 Menschen Opfer einer groß angelegten Internet-Abzocke

    1.700 Menschen sind einer umfassenden Online-Betrugsmasche zum Opfer gefallen. Nach einer inszenierten Cyberattacke wurden sie von Betrügern hereingelegt, die aus Tunesien operierten. Schauen wir uns das genauer an.

    Sophie, 82 Jahre alt, ist eine der Betroffenen dieser groß angelegten Betrugsmasche. Ihre Geschichte beginnt mit einer simplen E-Mail. „Ich habe darauf geklickt, obwohl ich das normalerweise nie tue“, erzählt sie. Nachdem sie auf den Link im E-Mail-Text geklickt hatte, blockierte ihr Computer plötzlich. Eine Meldung erschien und behauptete, ihre Daten seien kurz davor, gehackt zu werden. Ein angeblicher Supportnummer tauchte auf dem Bildschirm auf. Verängstigt rief sie die Nummer an und geriet an einen vermeintlichen Techniker. Dieser war in Wirklichkeit ein Betrüger aus Tunesien, der die Kontrolle über ihren Computer übernahm. Er „reparierte“ das System, das in Wahrheit gar nicht beschädigt war.

    Ein Abonnement für 131 Euro pro Jahr

    Die vermeintliche Reparatur war kostenlos, was Sophie zunächst beruhigte. Doch dann bot der Betrüger ihr ein Abonnement für einen angeblichen Schutzdienst an, um zukünftige Angriffe zu verhindern. Noch immer unter Schock von der vorherigen Erfahrung, stimmte Sophie zu und schloss ein Jahresabonnement für 131 Euro ab. Der angebotene Schutz war jedoch völlig nutzlos – ein reiner Schwindel.

    Sophie ist nicht die einzige, die in die Falle tappte. Die Liste der Betroffenen ist lang. Dieser außergewöhnliche Betrugsfall umfasst Hunderte von Opfern – insgesamt 1.700 Personen. Die Geschädigten sind skeptisch, ob sie ihr Geld jemals zurückbekommen werden.

    Das Phänomen des Online-Betrugs ist nicht neu, aber die Raffinesse, mit der diese Masche durchgeführt wurde, ist beeindruckend – und erschreckend zugleich. Die Betrüger nutzten die Angst und Unsicherheit ihrer Opfer aus und handelten dabei sehr geschickt. Was kann man also tun, um sich vor solchen Machenschaften zu schützen?

    Erstens: Misstrauen ist der beste Freund. Klicken Sie nicht leichtfertig auf Links in E-Mails, die von unbekannten Absendern kommen. Wenn eine Nachricht verdächtig erscheint, löschen Sie sie sofort.

    Zweitens: Geben Sie niemals persönliche Daten oder Zugangsdaten preis, wenn Sie sich nicht sicher sind, wer der Empfänger ist. Seriöse Unternehmen werden niemals nach solchen Informationen per E-Mail oder Telefon fragen.

    Was tun, wenn man betroffen ist?

    Falls Sie doch Opfer eines Betrugs geworden sind, handeln Sie schnell. Informieren Sie sofort Ihre Bank und lassen Sie alle Online-Zugänge zu Ihren Konten sperren. Melden Sie den Vorfall der Polizei und erstatten Sie Anzeige. Je früher die Behörden informiert sind, desto größer sind die Chancen, die Betrüger zu fassen.

    Haben Sie vielleicht ältere Angehörige, die nicht so internetaffin sind? Sprechen Sie mit ihnen über die Risiken und klären Sie sie auf. Gerade ältere Menschen sind oft Ziel solcher Machenschaften, weil sie weniger technikversiert sind.

    Kann man solche Betrugsmaschen komplett vermeiden?

    Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit, aber man kann das Risiko minimieren. Nutzen Sie aktuelle Antivirenprogramme und halten Sie Ihr Betriebssystem immer auf dem neuesten Stand. Achten Sie auf ungewöhnliche Aktivitäten auf Ihren Konten und seien Sie wachsam.

    Die Tatsache, dass 1.700 Menschen Opfer dieses Betrugs wurden, zeigt, wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein und sich zu schützen. Das Internet bietet viele Vorteile, aber auch Gefahren. Mit einem gesunden Maß an Misstrauen und der richtigen Vorsicht kann man sich vor vielen Bedrohungen schützen.

    Fazit: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser. Bleiben Sie wachsam und informieren Sie sich regelmäßig über aktuelle Betrugsmaschen. So können Sie und Ihre Liebsten sicher im Netz unterwegs sein.

  • Vorsicht auf der Autobahn: Die neue Masche mit dem Pannendienst-Betrug

    Vorsicht auf der Autobahn: Die neue Masche mit dem Pannendienst-Betrug

    Es ist der Alptraum jedes Autofahrers: Eine Panne auf der Autobahn. Doch was als einfacher Notfall beginnt, kann schnell zu einer teuren Falle werden. Eine neue Betrugsmasche macht die Runde – und sie kostet Betroffene bis zu 3.000 Euro. Wie funktioniert dieser Betrug und was können Autofahrer tun, um sich zu schützen?

    Die Masche ist ebenso simpel wie perfide. Betrüger nutzen Verkehrs-Apps, auf denen Fahrer ihre liegengebliebenen Fahrzeuge melden. Kaum ist das Fahrzeug gemeldet, tauchen die falschen Pannenhelfer auf. Sie geben sich als offizielle Dienste aus – als von der Versicherung geschickt oder sogar als Polizei. „Sobald das Fahrzeug in der App erscheint, sind sie zur Stelle und geben sich als Pannenhelfer oder Versicherungsmitarbeiter aus“, erklärt Luc Le Baron, ein zugelassener Fachmann.

    Doch warum ist das ein Problem? Diese Betrüger nutzen die Notlage der Autofahrer aus. Der stellvertretende Vorsitzende der Abschleppabteilung des Berufsverbandes Mobilians kommentiert: „Diese Leute nutzen die Notlage des Kunden aus.“ Die Rechnungen für die ungebetenen Hilfeleistungen können astronomische Summen erreichen.

    Wie kann man sich vor so etwas schützen? Experten raten dazu, stets die Informationen zu überprüfen, die von der Versicherung oder dem angerufenen Pannendienst kommen. Seien Sie besonders vorsichtig mit Abschleppwagen, die keinerlei Beschriftung tragen.

    Dies zeigt, wie wichtig es ist, in Stresssituationen einen kühlen Kopf zu bewahren und skeptisch zu bleiben – auch wenn die Hilfe noch so schnell und willkommen erscheint. Wer hätte gedacht, dass aus einer einfachen Panne eine so kostspielige Angelegenheit werden könnte?

  • Wegen eines technischen Fehlers seiner Bank kann er 90.000 Euro abheben…

    Wegen eines technischen Fehlers seiner Bank kann er 90.000 Euro abheben…

    Ein Mann aus Gent in Belgien nutzte einen Fehler in seiner Bank und hob mit insgesamt 46 Abhebungen fast 90.000 Euro ab. Das Problem ist, dass die Bank diese Summe nun vor Gericht zurückfordert und dem 24-Jährigen bis zu 18 Monate Gefängnis drohen.

    Wie die belgischen Zeitungen HLN und Het Nieuwsblad berichten, musste sich ein Mann am Montag, dem 26. Februar, vor dem Strafgericht in Gent (Belgien) verantworten, weil er einen technischen Fehler seiner Bank ausgenutzt hatte und fast 90.000 Euro aus dem Automaten holte, ohne dass der Betrag von seinem Konto abgebucht wurde.

    Tatsächlich wurden die Geldabhebungen mehrerer Kunden von BNP Paribas Fortis aufgrund eines technischen Problems eine Zeit lang nicht registriert. „Ich schaue nicht oft auf mein Konto, ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass die Geldabhebungen nicht registriert wurden“, verteidigte sich der junge Mann.

    Nach mehreren Abhebungen bemerkte der 24-Jährige jedoch den Fehler. Er benachrichtigte die Bank allerdings nicht und nutzte die Situation aus, um noch mehr Geld abzuheben. Fast 90.000 Euro mit mindestens 46 Abhebungen, die er mit seiner Karte und der seiner Freundin getätigt hat. „Mein Klient wollte einem Freund helfen, seine Hochzeitsfeier zu finanzieren. Das kostete viel Geld, weshalb er die Limits auf seinem Bankkonto erhöhte. Es handelt sich nicht um einen vorsätzlichen Diebstahl oder eine Art Bankraub“, erklärte der Anwalt des Beklagten.

    Bei der Urteilsverkündung am 11. März droht dem fleissigen Geldautomatenbenutzer eine Haftstrafe von 18 Monaten. Die Staatsanwaltschaft fordert außerdem die vollständige Rückzahlung der 90.000 Euro. Das Problem: Der Mann gab an, die gesamte Summe ausgegeben zu haben. Er habe seinem Freund 30.000 Euro für die Hochzeit gespendet und den Rest für persönliche Ausgaben verwendet.

  • Toulouse: Betrüger legt Senioren an Parkscheinautomaten rein – 18.000 Euro gestohlen

    Toulouse: Betrüger legt Senioren an Parkscheinautomaten rein – 18.000 Euro gestohlen

    Ein 35-jähriger Mann wurde jetzt wegen einer Reihe von Betrügereien zum Nachteil älterer Menschen an Parkscheinautomaten in Toulouse überführt.

    Wieder einmal hat sich ein Betrüger seine Opfer unter den Schwächsten ausgesucht. Ein 35-jähriger Mann wurde nach monatelangen Ermittlungen von den Spezialisten der Finanzbrigade der örtlichen Kriminalpolizei Rive Droite überführt.

    Zwischen Januar 2022 und Juli 2023 häuften sich in Toulouse die Anzeigen. Jedes Mal wurden sie von älteren Menschen eingereicht. Alle waren nach einem bereits bekannten Muster betrogen worden. Der Mann näherte sich ihnen, als sie sich in der Nähe eines Parkscheinautomaten befanden. Der Unbekannte erklärte, dass er seine Bankkarte nicht dabei habe.

    Er bot seinem zukünftigen Opfer an, ihm Bargeld zu geben, wenn er dafür seine Parkgebühren mit der Bankkarte des künftigen Opfers bezahlen könne. Nachdem die Menschen Vertrauen gefasst und ihm ihre Karte anvertraut hatten, gab der Dieb vor, die Karte sei verschluckt worden, und ließ sein Opfer ratlos zurück, nicht ohne sich die PIN eingeprägt zu haben.

    Sofort danach wurden Abhebungen mit den vermeintlich eingezogenen Karten vorgenommen. Auch Zahlungen bei Glücksspielen oder Sportwetten fanden statt. Insgesamt gab es zwölf Opfer mit einem Schaden von insgesamt etwa 18.000 €. Die Ermittler arbeiteten eng mit der Abteilung für Videoüberwachung zusammen.

    Sie identifizierten schließlich einen Verdächtigen, den sie ohne Schwierigkeiten ausfindig machen konnten, da er sich in einem anderen Departement wegen ähnlicher Taten bereits im Gefängnis befand.

    Im Dezember bereits war eine 35-jährige Frau nach ähnlichen Diebstählen festgenommen worden. Sie hatte bei 35 Opfern zugeschlagen. Vor Gericht wurde sie zu 24 Monaten Haft verurteilt, von denen sechs auf Bewährung ausgesetzt wurden.