Schlagwort: Beschlagnahme

  • Polizei beschlagnahmt 485 kg Cannabis im Kofferraum zweier Autos in Avignon

    Polizei beschlagnahmt 485 kg Cannabis im Kofferraum zweier Autos in Avignon

    Zwei Personen wurden von Spanien aus kommend festgenommen. Im Kofferraum ihrer Fahrzeuge befanden sich 13 Koffer mit Cannabis.

    Bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag wurden zwei Männer in Avignon, Departement Vaucluse, mit 485 kg Cannabis in ihren Kofferräumen festgenommen, nachdem sie aus Spanien kommend mit hoher Geschwindigkeit Richtung Norden unterwegs waren. Das meldete Franceinfo am Samstag, dem 12. August, unter Berufung auf eine Polizeiquelle.

    Die beiden Personen wurden von einer Einsatzbrigade der Polizei (BRI) festgenommen, als sie in zwei Autos auf einer sogenannten „go fast“-Tour aus Spanien unterwegs waren. Dank der Überwachung durch die Polizei konnte eines der beiden Fahrzeuge auf dem Parkplatz eines Hotels in Avignon lokalisiert werden.

    In den Fahrzeugen entdeckten die Polizeikräfte dreizehn Koffer mit insgesamt 485 kg Cannabis. Die beiden Männer wurden am Ende der Woche angeklagt. Darüber hinaus beschlagnahmten die Ermittler insgesamt etwa 55.000 Euro.

  • Beschlagnahme durch den Zoll: 400.000 € in Schuhkartons versteckt

    Beschlagnahme durch den Zoll: 400.000 € in Schuhkartons versteckt

    Bei einer Autobahnkontrolle beschlagnahmten die Zollbeamten im Departement Aveyron 400.000 Euro in 100- und 50-Euro-Scheinen, die in Schuhkartons versteckt waren.

    Auf der Autobahn A75 führten die Zollbeamten von Millau (Aveyron) zu Beginn des Sommers eine ganz gewöhnliche Kontrolle durch. Was jedoch nicht normal war, war die Summe, die in einem der kontrollierten Fahrzeuge entdeckt wurde, wie die Zeitung Midi Libre berichtet. Anstelle des Reserverads entdeckten die Zollbeamten verschiedene Schuhkartons. Neugierig geworden, kontrollierten sie den Inhalt und entdeckten viele Geldbündel.

    Insgesamt wurden 400.000 bei der Einreise nach Frankreich nicht deklarierte Euro gefunden, eine illegal transportierte Summe, die laut dem britischen Besitzer der Schuhkartons für die Bezahlung einer Druckmaschine in Polen verwendet werden sollte.

    Mit dieser Summe gelang der Zollbrigade in Millau eine Rekordbeschlagnahme. Das Fahrzeug befand sich auf der Reise von Spanien nach Paris über die A75. Die Zeitung Midi Libre berichtet außerdem, dass einige Tage vor dieser Beschlagnahmung schon andere Bündel mit 50-Euro-Scheinen in einem Fahrzeug entdeckt worden waren, das von Spanien nach England unterwegs war. Außerdem wurden bei weiteren Kontrollen 49.750 Euro und 7 Gramm Cannabis beschlagnahmt.

  • Schlag gegen Drogenmafia: 11 Personen in Marseille festgenommen und 2 Tonnen Cannabis beschlagnahmt

    Schlag gegen Drogenmafia: 11 Personen in Marseille festgenommen und 2 Tonnen Cannabis beschlagnahmt

    Unter den festgenommenen Personen sind einige, die bereits als Mitglieder der Drogenszene bekannt waren, so die Staatsanwaltschaft von Marseille.

    Nach über einem Jahr Ermittlungen im internationalen Drogenhandel kam es jetzt zu Festnahmen und Anklagen. Am Dienstag, dem 6. Juni, wurden elf Personen angeklagt und neun von ihnen in Untersuchungshaft genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Marseille (Bouches-du-Rhône) in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung bekannt gab. Sie wurden angeklagt, nachdem am Freitag 16 Personen in den Departements Bouches-du-Rhône, Var, Vaucluse, Pyrénées-Orientales und in Spanien festgenommen worden waren. Insgesamt wurden unter anderem mehr als zwei Tonnen Cannabis beschlagnahmt.

    Diese Personen, so die Staatsanwaltschaft Marseille, seien zum Teil schon als Mitglieder der Drogenszene bekannt gewesen. Die Festnahmen erfolgten nach mehr als einem Jahr der Ermittlungen, die von den Gendarmerien von Marseille und des Departements Vaucluse durchgeführt wurden. Die Festnahmen „haben einen internationalen Drogenhandel gestoppt, der zahlreiche Departements im Süden Frankreichs versorgte“, so die Staatsanwaltschaft.

    Ermittlungen begannen bereits Anfang 2022.
    Die Ermittlungen begannen, als ein Mann in der ersten Hälfte des Jahres 2022 aus dem Gefängnis entlassen wurde. Es wurden Verbindungen zwischen Verdächtigen in Frankreich und Spanien, dem Land, aus dem das Cannabisharz stammt, entdeckt. Das Rauschgift wurde vor allem in Sattelschleppern transportiert. „Bei jeder Fahrt wurden mehrere hundert Kilogramm Drogen aus Spanien nach Frankreich importiert“, so die Staatsanwaltschaft.

    Am vergangenen Freitag wurden schließlich 200 Gendarmen mit Unterstützung des mobilen Einsatzkommandos (GIGN) zu einer groß angelegten Operation mobilisiert. Die Ordnungskräfte stoppten einen Sattelschlepper mit 1,4 Tonnen Cannabisharz an, der Fahrer wurde festgenommen. Anschließend nahmen die Ermittler 14 weitere Personen fest und beschlagnahmten „weitere 580 Kilogramm Cannabisharz, 1,5 Kilogramm Kokain, Handfeuerwaffen und Gewehre, Fahrzeuge, Uhren und Luxusgegenstände, Geld in bar und auf Bankkonten“, so die Staatsanwaltschaft. Eine weitere Person wurde am Montag in Malaga (Spanien) festgenommen.

  • Kriminalität: Beschlagnahme von Waffen steigt in Frankreich stark an

    Kriminalität: Beschlagnahme von Waffen steigt in Frankreich stark an

    Abrechnungen im kriminellen Milieu scheinen inzwischen alltäglich zu sein, und die Zahl der beschlagnahmten Waffen ist im letzten Jahr um +9,5% gestiegen. 30 % der Waffen wurden im Rahmen von Ermittlungen wegen Drogenhandels beschlagnahmt.

    Ein Mann mit einem Gewehr in der Hand auf offener Straße. Die Szene wurde in einem beliebten Viertel von Nizza (Alpes-Maritimes) gefilmt. Eine ähnliche Szene hatte sich bereits im März dieses Jahres im selben Viertel ereignet. Die Bilder machen Angst, denn die Täter sind zunehmend schwer bewaffnet. Im Jahr 2022 wurden mehr als 8.000 Waffen von den Ordnungskräften beschlagnahmt. Eine Zahl, die innerhalb eines Jahres um +9,5% gestiegen ist.

    Ein großer Teil der Waffen stammte aus den Balkanländern.
    Von diesen Waffen waren fast 300 Kriegswaffen, gegenüber etwa 200 im Jahr 2021. Die Dealer würden ein Wettrüsten veranstalten, „um gegnerische Gruppen zu terrorisieren, um die Drogenhändler zu terrorisieren, da sie Terrain zurückerobern wollen“, erklärte Rudy Manna von der Polizeigewerkschaft alliance police Marseille. Ein Drittel aller beschlagnahmten Waffen wurde im Zusammenhang mit Drogengeschäften beschlagnahmt. Ein Teil der Waffen wurde aus Privathaushalten gestohlen, die anderen stammen meist aus den Balkanstaaten.

  • Unglaublich: Polizisten nehmen bei Kontrolle in Toulouse ein Paar mit 2,5 Millionen Euro in bar fest

    Unglaublich: Polizisten nehmen bei Kontrolle in Toulouse ein Paar mit 2,5 Millionen Euro in bar fest

    Ein Paar aus Südamerika wurde am Dienstag am Busbahnhof Toulouse-Matabiau mit 2,5 Millionen Euro in bar festgenommen. 

    Es ist ein außergewöhnlicher Fang. So etwas hat es in Toulouse noch nie gegeben. Die Teams der Brigade anticriminalité (BAC) haben am Dienstag, dem 30. Mai, 2,5 Millionen Euro Bargeld beschlagnahmt. Eine unwahrscheinlich hohe Summe.

    Die Aktion war zunächst nichts Außergewöhnliches, als sich die Beamten der „BAC“ nach einem Hinweis zum Busbahnhof Matabiau begaben, um einen Bus zu kontrollieren, der auf dem Weg von Paris nach Barcelona war.

    Gegen 18 Uhr kontrollierten die Polizisten wie so oft die Fahrgäste, darunter ein Mann und eine Frau aus Venezuela. Zwei Südamerikaner im Alter von 36 und 24 Jahren hatten in der Tat viel zu verlieren…

    Als die Polizisten die Koffer der beiden Ausländer durchsuchten, fanden sie 2,5 Millionen Euro in kleinen Scheinen. Das Geld war unter einer dünnen Schicht Zellophan verpackt. Natürlich wurden die beiden Reisenden sofort festgenommen, aber in diesem Stadium der Ermittlungen ist es noch zu früh, um zu wissen, woher diese enorme Geldsumme kam und wofür oder für wen sie bestimmt war.

    Am Dienstagabend wurden von der Staatsanwaltschaft Toulouse entsprechende Ermittlungen eingeleitet .

  • Beschlagnahme von 461 Millionen Euro: Geschäftsmann Adrien Labi wegen Steuerhinterziehung verhaftet

    Beschlagnahme von 461 Millionen Euro: Geschäftsmann Adrien Labi wegen Steuerhinterziehung verhaftet

    Gegen den schwerreichen Geschäftsmann Adrien Labi wurde wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung und Geldwäsche Anklage erhoben.

    Gegen den schwerreichen Besitzer zahlreicher Immobilien in den vornehmen Vierteln von Paris, Adrien Labi, wurde am Mittwoch wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung und Geldwäsche Anklage erhoben. Werte in Höhe von 461 Millionen Euro wurden beschlagnahmt.

    Adrien Labi, gegen den ein Haftbefehl vorlag, war am Dienstag im Rahmen einer 2015 eingeleiteten Untersuchung wegen Steuerbetrugs in Polizeigewahrsam genommen worden, wie das Parquet National Financial (PNF, Finanzstaatsanwaltschaft) mitteilte. Diese Ermittlungen, mit denen das Amt für Korruptionsbekämpfung (Oclciff) betraut wurde, folgten auf zwei Beschwerden der Steuerbehörden betreffend die Jahre 2014 und 2015, in denen es um die Nichtzahlung der Einkommensteuer, der Solidaritätssteuer auf Vermögen (ISF) und später der Steuer auf Immobilienvermögen (IFI) von Adrien Labi in seiner Eigenschaft als wirtschaftlich Begünstigter einer großen Immobiliengruppe in Frankreich ging.

    Nach seiner Inhaftierung wurde am Mittwoch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und Adrien Labi wegen Steuerbetrugs und unterlassener Buchungen in den Jahren 2010 und 2011 sowie wegen Steuerbetrugs und Geldwäsche zwischen den Jahren 2018 und 2022 angeklagt. Er wurde unter richterliche Aufsicht gestellt und zur Zahlung einer Kaution verpflichtet. Laut dem Sender BFMTV beläuft sich die Kaution auf 30 Millionen Euro.

    Parallel dazu habe die Finanzstaatsanwaltschaft am 24. Februar eine Voruntersuchung wegen bandenmäßiger Geldwäsche und schwerer Steuerhinterziehung eingeleitet. Der Immobilienkonzern von Adrien Labi wird verdächtigt, die bei Verkäufen erzielten Kapitalgewinne nicht zur Körperschaftssteuer angemeldet zu haben.

    Adrien Labi ist Britischer Millionär und wurde in Libyen geboren
    „Zum Zeitpunkt des Polizeigewahrsams wurden in beiden Verfahren Beschlagnahmungen in Höhe von insgesamt 461 Millionen Euro vorgenommen, um die Zahlung einer möglichen Geldstrafe und die Regulierung seiner Steuersituation zu gewährleisten“, wird eine dem Fall nahestehende Quelle zitiert. „Laut der Agentur für die Verwaltung und Einziehung von beschlagnahmten und eingezogenen Vermögenswerten (AGRASC) entsprechen diese Vermögenswerte dem durchschnittlichen Betrag der Beschlagnahmen eines Jahres“, sagt diese Quelle.

    Laut einer 2015 erschienenen Untersuchung der Zeitung Le Monde besitzt der 1953 in Libyen geborene britische Millionär über eine in Dänemark domizilierte Grundbesitzgesellschaft Dutzende von Gebäuden in den luxuriösesten Vierteln der französischen Hauptstadt. Der Wert des Portfolios dieser Immobiliengesellschaft wurde damals auf 940 Millionen Euro geschätzt. Der sehr diskret lebende Mann besitzt auch Immobilien in England, Kalifornien und der Schweiz und verkauft Oldtimer. Er soll sein Vermögen aus seiner Familie beziehen, doch die tatsächliche Herkunft der Gelder bleibt ein Geheimnis.

    Adrien Labi im Jahr 2021 (Wikipedia)
  • Im Jahr 2022 wurden in Frankreich 156,7 Tonnen Drogen – davon 27 Tonnen Kokain – beschlagnahmt

    Im Jahr 2022 wurden in Frankreich 156,7 Tonnen Drogen – davon 27 Tonnen Kokain – beschlagnahmt

    2022 wurden in Frankreich 156,7 Tonnen Drogen beschlagnahmt. Bei allen Drogen ist ein Anstieg zu verzeichnen. Es handelt sich um ein „historisches“ Niveau, sagt Innenminister Gérald Darmanin. Die französischen Behörden haben im Jahr 2022 eine historische Menge von 156,7 Tonnen Drogen beschlagnahmt, wie Innenminister Gérald Darmanin am Mittwoch bekannt gab. „Der Kampf gegen den Drogenhandel ist mehr denn je die Mutter aller Schlachten“, sagte Gérald Darmanin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Justizminister Eric Dupond-Moretti und dem Minister für öffentliche Finanzen Gabriel Attal. Im Einzelnen wurden 128 Tonnen Cannabis beschlagnahmt, ein Plus von 15% im Vergleich zum Vorjahr, so der Innenminister. Im Jahr 2022 wurden 27 Tonnen Kokain (+5%) beschlagnahmt, 55% davon stammten von den Antillen und aus Guyana. „Wir müssen verhindern, dass dieser weiße Tsunami unsere Küsten erreicht“, mahnte Gabriel Attal. Attal, Minister für öffentliche Finanzen, dem auch der Zoll untersteht, gab b…

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  • Flughafen Toulouse-Blagnac: Frau aus Guyana mit 20 kg Kokain erwischt!

    Flughafen Toulouse-Blagnac: Frau aus Guyana mit 20 kg Kokain erwischt!

    In den Koffern einer Frau aus Guayana wurden 20 Kilogramm Kokain entdeckt, was einem Weiterverkaufswert von etwa zwei Millionen Euro entspricht. Sie befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam und wird am Donnerstag, dem 6. Oktober, dem Staatsanwalt vorgeführt.

    Bisher sind nur wenige Informationen durchgesickert, aber es scheint, dass die regionale Zolldirektion am Flughafen Toulouse-Blagnac am Montagabend eine Rekordmenge Kokain in dem Gepäck einer Reisenden entdeckte. Zwei Frauen wurden von den Zollbeamten durchsucht, als sie aus ihrem Flugzeug ausstiegen. Beide stammen aus Cayenne in Französisch-Guayana. Im Gepäck einer der beiden Frauen machen die Beamten eine unglaubliche Entdeckung: 20 kg Kokain. Beim Weiterverkauf kann man mit dieser Menge leicht zwei Millionen Euro erlösen.

    Die beiden Frauen wurden zunächst vom Zoll in Gewahrsam genommen, bevor sie von den Ermittlern des Ofast (Office antistupéfiants), der für die Bekämpfung der großen Drogen-Kriminalität zuständigen Behörde, in Polizeigewahrsam genommen wurden.

    Die Frau, deren Koffer mit dem Kokain gefüllt war, wird nach bisherigen Informationen am Donnerstag dem Staatsanwalt von Toulouse vorgeführt. Die zweite Frau wurde wieder freigelassen.

  • Ukraine-Krieg: Jacht von Wladimir Putins ehemaligem Vize-Premierminister beschlagnahmt

    Ukraine-Krieg: Jacht von Wladimir Putins ehemaligem Vize-Premierminister beschlagnahmt

    Die Europäische Union beschloss, die Vermögenswerte einiger russischer Staatsangehöriger, die Wladimir Putin nahestehen, einzufrieren. Die Jacht eines Milliardärs, der Chef eines russischen Ölkonzerns ist, wurde auf der Werft in La Ciotat (Bouches-du-Rhône) beschlagnahmt. Nach Angaben des Zolls bereitete sich das Schiff in aller Eile darauf vor, die französischen Hoheitsgewässer zu verlassen.

    86 Meter lang, Marktwert: 120 Millionen Euro. Die riesige Jacht gehört einem russischen Oligarchen, der von den EU-Sanktionen betroffen ist. Das Schiff, das sich bis Anfang April in der Werft von La Ciotat (Bouches-du-Rhône) in Reparatur befinden sollte, hatte noch versucht, früher auszulaufen, was die Küstenwache des Zolls in der Nacht von Mittwoch, 2. März, auf Donnerstag, 3. März, zum Eingreifen veranlasste. Die Jacht Amore Vero wurde am Kai festgelegt. Die sechsköpfige Besatzung bleibt auf freiem Fuss und an Bord, um Wartungsarbeiten durchzuführen.

    300 Zollbeamte wurden im Mittelmeerraum mobilisiert.
    Es handelt sich um eine Zollbeschlagnahme, die im Falle einer strafrechtlichen Verfolgung dazu führen könnte, dass das Boot vom Staat beschlagnahmt wird. Der Eigentümer der Luxusjacht ist Igor Setschin, der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident von Wladimir Putin. Der Direktor einer Ölgesellschaft gehört zu den 510 russischen Personen oder Firmen, die von den europäischen Sanktionen betroffen sind. Im alten Hafen von La Ciotat begrüßen die Einwohner die Beschlagnahmung der Jacht. An der französischen Mittelmeerküste sind 300 Zollbeamte zu Land und zu Wasser mobilisiert, um die Sanktionen gegen Russland durchzusetzen.

  • Insgesamt fast eine Tonne Kokain bei drei Zolloperationen in Le Havre beschlagnahmt

    Insgesamt fast eine Tonne Kokain bei drei Zolloperationen in Le Havre beschlagnahmt

    Die Drogen waren in Containern oder Lastwagen aus Chile und Brasilien versteckt, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Erklärung des Wirtschaftsministeriums hervorgeht.

    Die Zollbeamten in Le Havre haben zwischen Samstag, 29. Januar, und Dienstag, 1. Februar, fast eine Tonne Kokain im Hafen von Le Havre (Seine-Maritime) abgefangen, wie das Wirtschafts- und Finanzministerium am Freitag, dem 4. Februar, in einer Pressemitteilung bekannt gab. Die Drogen waren in Containern und Lastwagen versteckt, die aus Chile, Brasilien und Guadeloupe kamen.

    Eine erste Beschlagnahme von 109 Kilogramm erfolgte am Samstag, als der Zoll einen Container kontrollierte, der angeblich Schieferplatten aus Brasilien transportierte. Zwei Tage später entdeckte dieselbe Zollbrigade 291 Kilogramm Kokain, das zwischen Altreifen in sieben Containern versteckt war, die aus Saint-Martin in Guadeloupe angekommen waren. Am Dienstag schliesslich wurden auf der Autobahn A29 575 Kilogramm Drogen in Säcken mit Bierhefe beschlagnahmt. Der Lastwagen stammt aus Brasilien. Insgesamt wurden in Le Havre somit in weniger als einer Woche 975 Kilogramm Kokain beschlagnahmt.

    Bereits Ende Dezember wurden sechs Personen in Untersuchungshaft genommen, nachdem mehr als eine Tonne Kokain in einem Container im Hafen von Le Havre beschlagnahmt worden war. Und auch Anfang Dezember sind 1,5 Tonnen Kokain in einem Container entdeckt worden, der sich im Transit durch den Hafen befand.