Schlagwort: Benzinknappheit

  • Benzinknappheit: Streik an drei weiteren Standorten von TotalEnergies beendet!

    Benzinknappheit: Streik an drei weiteren Standorten von TotalEnergies beendet!

    An drei Standorten von TotalEnergies wurde der Streik nun endlich beendet: Der Raffinerie Donges, der Raffinerie und dem Lager in der Nähe von Dünkirchen und dem Treibstofflager in Fos-sur-Mer. An rund einem Fünftel der Tankstellen in Frankreich fehlt weiterhin mindestens ein Kraftstoff. der Arbeitskampf bei TotalEnergies ging am Mittwoch mit der Aufhebung des Streiks an drei weiteren Standorten deutlich zurück. An zwei anderen Standorten beschlossen die Mitarbeiter, ihre Auseinandersetzung mit der Geschäftsleitung fortzusetzen. Die streikenden Beschäftigten am Standort „Flandres“ in Mardyck (Nord), in der Nähe von Dünkirchen (Raffinerie und Lager), und in La Mède (Bioraffinerie und Lager) im Departement Bouches-du-Rhône haben ihre Streiks am Mittwochabend zu beginn der Nachtschicht „ausgesetzt“, wie Eric Sellini, nationaler Koordinator der CGT für TotalEnergies, mitteilte. In der Raffinerie und dem Treibstoffdepot in Gonfreville (Seine-Maritime) und im Depot Feyzin (Rhône) wird der St…

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  • Benzinknappheit: Erste Raffinerie von TotalEnergies beendet Streik

    Benzinknappheit: Erste Raffinerie von TotalEnergies beendet Streik

    Die CGT der Total-Raffinerie Donges (Loire-Atlantique) kündigt das Ende des Streiks an.

    In der TotalEnergies-Raffinerie in Donges (Loire-Atlantique) wurde am Mittwochmittag, dem 19. Oktober, über das Ende des Streiks für die Löhne abgestimmt, wie der CGT-Sekretär Fabien Privé Saint-Lanne mitteilte.

    „Mit Verantwortung und Gewissenhaftigkeit wird die Beendigung des Streiks des Betriebspersonals ab 13 Uhr und für das Tagespersonal ab 17 Uhr angekündigt“, erklärte Fabien Privé Saint-Lanne nach einer Generalversammlung vor der Presse.

    Bis zum heutigen Mittwoch wurden vier TotalEnergies-Raffinerien – von den sieben in Frankreich – bestreikt. Während die Arbeitsniederlegungen in Donges heute offiziell beendet wurden, wurden sie in den Raffinerien Gonfreville in der Normandie und La Mède im Departement Bouches-du-Rhône fortgesetzt. Bleibt jetzt noch das Treibstoffdepot in Feyzin (Auvergne-Rhône-Alpes), wo die Entscheidung  der streikenden Mitarbeiter im Laufe des Mittwochs erwartet wird.

  • Benzinknappheit: Urlauber zögern mit der Abfahrt in die Herbstferien

    Benzinknappheit: Urlauber zögern mit der Abfahrt in die Herbstferien

    Am Mittwoch, dem 19. Oktober, wenige Tage vor den Herbstferien, sind viele Hotels nicht ausgebucht. Da der Treibstoff knapp ist, zögern viele Franzosen mit ihrem Auto eine Reise anzutreten.

    In einer Ferienanlage im Var gab es am Mittwoch, dem 19. Oktober, nur wenige Last-Minute-Buchungen für die Herbstferien. „Die Buchungen heute sind Buchungen von Personen, die drei oder vier Stunden entfernt wohnen, d. h. die in der Lage sind, mit einer Tankfüllung von ihrem Wohnort zum Hotel zu kommen“, erklärt Direktor Frédéric Renard auf dem Sender France 2. Kunden fragen bei der Reservierung sogar an, ob sie in der Umgebung tanken können.

    Buchungen werden storniert.
    Einige zögern mit der Abreise. „Wir mussten wegen der Treibstoffknappheit alle Pläne, die wir hatten, umwerfen“, erzählt ein Mann. Die Hoteliers spüren die Folgen der Streiks. „Letztes Jahr hatten wir in den 15 Ferientagen eine Auslastung von 50%, jetzt sind wir nur bei 35%“, erklärt Vanessa Pagnoux, Direktorin des Unique Hotel. Auch auf den Campingplätzen haben die Betreiber die gleichen Sorgen, auch hier werden Reservierungen storniert.

  • Benzinknappheit: CGT will am Dienstagabend über Verlauf der Streiks bei TotalEnergies entscheiden

    Benzinknappheit: CGT will am Dienstagabend über Verlauf der Streiks bei TotalEnergies entscheiden

    Die CGT-Funktionäre von TotalEnergies wollen am Dienstagabend, 18. Oktober, zusammenkommen, um über die Zukunft des Streiks zu beraten. Die CGT-Vertreter der Raffinerie-Standorte von TotalEnergies, die seit drei Wochen und auch an diesem Dienstag noch bestreikt werden, wollen am frühen Abend über das weitere Vorgehen in Bezug auf ihre Lohnforderungen beraten, wie aus Kreisen der Gewerkschaft verlautete. Die CGT-Vertreter der Raffinerien bei TotalEnergies werden sich am Dienstag um 18.00 Uhr treffen, wie der CGT-Koordinator für den Konzern, Eric Sellini, der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. „Wir werden sehen, wie es weitergeht, ob wir weitermachen oder nicht oder vielleicht nur teilweise. Das wird vor allem vom heutigen Tag abhängen, das gibt wieder Schwung und es gibt immer noch dieses Gefühl der Wut. Wir werden sehen, ob das ausreicht, um die Bewegung voranzutreiben. Und letztendlich sind es die Arbeitnehmer, die abstimmen werden“. Der Streik in den Raffinerien und Depots, zu dem di…

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  • Knappheit von Benzin und Lebensmitteln, Streik bei der SNCF – was wird aus den Herbstferien?

    Knappheit von Benzin und Lebensmitteln, Streik bei der SNCF – was wird aus den Herbstferien?

    Weniger als eine Woche vor den Herbstferien beginnt die Sorge zu wachsen. Werden die Franzosen mit der Benzinknappheit, die seit einigen Wochen im Land herrscht, und den angekündigten Streiks bei der SNCF überhaupt in den Urlaub fahren können? Vier Tage vor den Schulferien im Herbst verbessert sich die Situation an den Zapfsäulen nicht wirklich und beunruhigt Autofahrer, die eigentlich ein paar Tage Urlaub genießen wollten. Trotz einer mehrheitlichen Einigung über die Löhne im TotalEnergies-Konzern werden die Raffinerien und Depots weiterhin von der Gewerkschaft CGT blockiert. Derzeit sind drei Raffinerien von sieben und fünf große Depots von den Streiks betroffen, so die Regierung. Insgesamt wurden am Sonntag 30,1% der Tankstellen als „in Schwierigkeiten“ eingestuft, mindestens eines ihrer Produkte war nicht mehr verfügbar, so die Regierung. In der Region Ile-de-France war diese Quote mit 39,9% sogar noch weitaus höher. „Die Herbstferien werden eine Katastrophe werden“, sagt Reynald P…

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  • Streiks weiten sich aus – Beschäftigte im öffentlichen und privaten Sektor ebenfalls zum Streik aufgerufen

    Streiks weiten sich aus – Beschäftigte im öffentlichen und privaten Sektor ebenfalls zum Streik aufgerufen

    In einem durch den Streik in den Raffinerien bereits belasteten Kontext und wenige Tage vor Beginn der Ferien sind die Beschäftigten im öffentlichen und privaten Sektor am Dienstag, dem 18. Oktober, aufgerufen, die Arbeit niederzulegen und zu demonstrieren. Für höhere Löhne und gegen die Requirierung von Streikenden Raffineriearbeitern. Emmanuel Macron ist bestrebt, die Schwierigkeiten, die durch die schleppende Versorgung des Landes mit Treibstoff entstehen, „so schnell wie möglich“ zu beenden. Deshalb berief er am Montagnachmittag ein Treffen im Elysée-Palast ein. „Der Präsident der Republik appellierte an den Verantwortungsgeist aller und wies auf die unerträglichen Folgen für diejenigen hin, die täglich unter diesen Problemen leiden“, äusserte sich ein Teilnehmer des Treffens, der ungenannt bleiben wollte. Zahlreiche Wirtschaftszweige haben für Dienstag zu Streiks aufgerufen, darunter der öffentliche Dienst, die Energiewirtschaft, der öffentliche Verkehr, der Straßenverkehr, die Le…

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  • Benzinknappheit: Die Regierung will „Beförderung des Treibstoffs beschleunigen“

    Benzinknappheit: Die Regierung will „Beförderung des Treibstoffs beschleunigen“

    Nach einer Regierungssitzung zum Thema Treibstoffknappheit erklärte Agnès Pannier-Runacher, Ministerin für den Energiewandel, dass die Exekutive den überforderten Transportunternehmen und Tankstellen helfen will. Am Montag, dem 17. Oktober, besprach Emmanuel Macron mit Premierministerin Elisabeth Borne und den zuständigen Ministern die anhaltende Treibstoffknappheit in Frankreich. Im Anschluss an das Treffen gab die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, auf dem Sender RTL die Maßnahmen, die die Regierung zur Verbesserung der Situation ergreifen will, bekannt. Es gehe darum, „die Beförderung des Treibstoffs zu den Tankstellen zu beschleunigen“, indem man den überlasteten Transportunternehmen „eine zusätzliche Unterstützung“ biete, sagte Agnès Pannier-Runacher. Tankstellen sollen kontaktiert werden, um sicherzustellen, „dass sie Verbindungen zu den üblichen Transportunternehmen und Lieferanten haben“ und um zu überprüfen, „dass die Zeitfenster mit den Depots kompatibe…

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  • Elisabeth Borne: Der Staat und TotalEnergies werden den Tankrabatt verlängern

    Elisabeth Borne: Der Staat und TotalEnergies werden den Tankrabatt verlängern

    Premierministerin Elisabeth Borne, die am Sonntag, dem 16. Oktober, in der 20-Uhr-Sendung von TF1 zu Gast war, forderte die streikenden Beschäftigten von TotalEnergies auf, die unterzeichneten Vereinbarungen einzuhalten, und versprach eine Verbesserung der Versorgung der Tankstellen sowie die Verlängerung des staatlichen Rabatts.

    Die Premierministerin, die wegen der Streiks in den Raffinerien und den für diese Woche angekündigten branchenübergreifenden Streiks unter Druck steht, äusserte sich in den 20 Uhr Nachrichten des Senders TF1. Elisabeth Borne gab einige Erklärungen ab, die ihrer Meinung nach die Franzosen beruhigen sollen. Die Regierung sieht sich einem steigendem sozialen Unmut konfrontiert, der sich insbesondere bei dem Marsch gegen die hohen Lebenshaltungskosten äußerte, der am Sonntagnachmittag in Paris vom Linksbündnis Nupes organisiert wurde.

    Angesichts des Unmuts der Franzosen, die es leid sind, kilometerweit fahren oder stundenlang warten zu müssen, um Benzin tanken zu können, oder anderen, die sich Sorgen über steigende Lebensmittel- und Energierechnungen machen, erinnerte die Premierministerin zunächst an die Maßnahmen der Regierung: Requirierungen von Mitarbeitern im Tanklager Dünkirchen und die Öffnung der strategischen Vorräte des Staates sowie ein Druck von Seiten der Regierung, damit es bei den Ölkonzernen Verhandlungen gibt.

    „Wir haben unsere Verantwortung mit Requisitionen von Mitarbeitern wahrgenommen. Jeder muss sich darüber im Klaren sein, dass solche Requisitionen kein alltägliches Instrument sind. Ich fordere die Arbeitnehmer, die trotz der geschlossenen Mehrheitsvereinbarung weiter streiken, auf, diese Mehrheitsvereinbarung zu respektieren und das Land nicht zu blockieren, mit all den Schwierigkeiten, die das heute für die Franzosen mit sich bringt“, sagte Borne und forderte die streikenden Arbeitnehmer dringend dazu auf, „die Arbeit wieder aufzunehmen“.

    „Mit den Entscheidungen, die wir bereits getroffen haben, den Entscheidungen, die wir noch treffen könnten, und dem beendeten Streik bei Esso wird sich die Situation nächste Woche verbessern“, versicherte die Premierministerin und kündigte an, dass neue Zwangsmassnahmen gegenüber den Streikenden im Falle einer „sehr angespannten Situationen“ in Betracht gezogen würden.

    Tankrabatte der Regierung und von TotalEnergies werden verlängert.
    Élisabeth Borne kündigte weiterhin an, dass die Regierung die Ermäßigung von 0,30 €/L für Kraftstoff, die am 1. November teilweise aufgehoben werden sollte, nun doch bis Mitte November verlängern werde. Elisabeth Borne erklärte ausserdem, dass auch TotalEnergies seinem Rabatt von 0,20 €/L weiter gewähren wird.

  • Benzinknappheit: Raffinerien immer noch bestreikt – die Lage am Montagmorgen

    Benzinknappheit: Raffinerien immer noch bestreikt – die Lage am Montagmorgen

    Die Benzinknappheit in Frankreich hält an und die Gewerkschaft CGT hat angekündigt, ihren Streik in den Raffinerien bis morgen zu verlängern. Wann wird sich die Situation an den Zapfsäulen entspannen? Trotz einer mehrheitlichen Einigung über die Löhne im TotalEnergies-Konzern setzt sich die Blockade der Raffinerien und Depots am Montag, dem 17. Oktober, fort. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind erheblich. Trotz einer Einigung über Lohnerhöhungen, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit den beiden Mehrheitsgewerkschaften CFDT und CFE-CGC erzielt wurde, fordert die CGT weiterhin 10% entsprechend der Inflation plus einem Anteil an den vom Ölkonzern erzielten Gewinnen, die sich allein im zweiten Quartal auf 5,7 Mrd. USD (5,8 Mrd. EUR) beliefen. Die Gewerkschaft will die Streiks bis Dienstag, den 18. Oktober, fortsetzen, einem Tag der berufsübergreifenden „Mobilisierung und des Streiks“, zu dem auch die Gewerkschaften FO, Solidaires und FSU aufgerufen haben. Derzeit betreffen d…

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  • Benzinknappheit: Wie wird die Lage zu den Herbstferien sein?

    Benzinknappheit: Wie wird die Lage zu den Herbstferien sein?

    Am Samstagmorgen, dem 15. Oktober, hatten etwas mehr als 27% der Tankstellen immer noch Schwierigkeiten, sich mit Treibstoff zu versorgen. Die Regierung versichert zwar, dass die Versorgung bis Allerheiligen wieder normal sein wird, doch es bleiben Zweifel.

    Wird es zu Allerheiligen genügend Treibstoff an den Tankstellen geben? Die Regierung versichert dies und setzt auf die Aufhebung der Streiks in den Esso-Raffinerien und auf die Requirierungen bei TotalEnergies. Letztere beginnen sich in Bezug auf die Versorgung in der Region Hauts-de-France tatsächlich auszuzahlen, wo die Zahl der Tankstellen mit Versorgungsproblemen inzwischen von 50% auf 22% gesunken zu sein scheint. Ganz abgesehen davon, dass sich Frankreich auf seine Reserven, seine strategischen Vorräte, stützen kann, die für 90 Tage reichen.

    Ist die Regierung zu optimistisch?
    Mehrere Experten äußern Zweifel an den optimistischen Aussagen der Regierung. Immerhin ist eine komplexe Logistik, die neu gestartet werden muss, was Zeit braucht. Selbst wenn die größten Depots wieder offen sind, müssen anschließend über Pipelines die rund 200 französischen Nahversorgungsdepots wieder versorgt werden. Von diesen Depots aus müssen anschliessend die 11.000 französischen Tankstellen versorgt werden. Bis dahin, so das Management von Esso-ExxonMobil, werde es noch zwei bis drei Wochen dauern. Zunächst allerdings müssen die Raffinerien wieder normal arbeiten.