Schlagwort: 2. Weltkrieg

  • Vassieux-en-Vercors: Erinnerung an das tragische Schicksal der Widerstandskämpfer

    Vassieux-en-Vercors: Erinnerung an das tragische Schicksal der Widerstandskämpfer

    Am 16. April besuchte Emmanuel Macron Vassieux-en-Vercors in der Drôme, um das 80. Jubiläum der Befreiung Frankreichs von der NAZI-Besatzung zu begehen. Dieser Besuch wirft ein Licht auf das dunkle Kapitel eines kleinen Dorfes im Zweiten Weltkrieg, das durch ein brutales Massaker gezeichnet wurde.

    Vassieux-en-Vercors, gelegen auf dem Plateau des Vercors – einer natürlichen Festung – war im Sommer 1944 Schauplatz eines der schrecklichsten Kriegsverbrechen auf französischem Boden. Das Dorf war eine Hochburg der französischen Widerstandsbewegung, der Maquisards. Diese jungen Widerstandskämpfer, die aus der ganzen Region kamen, nutzten die abgeschiedene Lage des Plateaus für ihre Vorbereitungen im Kampf gegen die deutsche Besatzung. Am 14. Juli 1944 wurden Hunderte von Waffen und Munition per Fallschirm über dem Gebiet abgeworfen – ein Vorgang, der von den deutschen Truppen natürlich bemerkt wurde. Nur eine Woche später, am 21…

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  • Gedenkfeiern zum 80. Jahrestag der Befreiung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg

    Gedenkfeiern zum 80. Jahrestag der Befreiung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg

    Emmanuel Macron intensiviert im Jahr 2024 die Gedenkfeiern zum 80. Jahrestag der Befreiung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg, eine symbolträchtige Handlung, die tief in das nationale und persönliche Interesse des Präsidenten eingebettet ist. Die zahlreichen Zeremonien und Reden sind jedoch nicht nur Ausdruck historischen Gedenkens, sondern auch ein kluger politischer Schachzug, der in einem Jahr voller wichtiger Ereignisse, wie den Olympischen und Paralympischen Spielen, stattfindet. Die Gründe für Macrons Engagement 1. Politische Instrumentalisierung des Gedenkens Geschichtliche Ereignisse wie der Zweite Weltkrieg bieten eine Plattform für politische Botschaften und Einigkeit, insbesondere in einem politisch gespaltenen Frankreich. Historiker wie Patrick Garcia und Olivier Le Trocquer weisen darauf hin, dass solche Gedenkveranstaltungen dazu dienen können, politische Punkte zu sammeln und das Land rund um heroische Erinnerungen zu vereinen. 2. Persönliches Interesse und Bildungshinterg…

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  • Vercors: Ein Denkmal der Widerstandskraft und Tragik

    Vercors: Ein Denkmal der Widerstandskraft und Tragik

    Zum ersten Mal wird ein amtierender Präsident Frankreichs, Emmanuel Macron, den Schauplatz des Vercors-Maquis besuchen. Dies geschieht anlässlich der nationalen Gedenkfeierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Befreiung, bei denen am Dienstag den Partisanen und den von den Nazis im Sommer 1944 brutal unterdrückten und massakrierten Einwohnern Tribut gezollt wird. Der Vercors bleibt in der kollektiven Erinnerung Frankreichs ein Symbol für den Heroismus des französischen Widerstands. Nachdem Macron die Gedenkveranstaltungen zum 80. Jahrestag der Befreiung am 7. April auf dem Plateau des Glières begonnen hatte, wird er seine Ehrung der inländischen Widerstandskämpfer mit einer Zeremonie am Dienstag, den 16. April, im Märtyrerdorf Vassieux-en-Vercors in der Drôme fortsetzen. Im Sommer 1944 war diese Region Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen Patrioten und deutschen Truppen, die schreckliche Vergeltungsmaßnahmen nach sich zogen. Wie entstand der Maquis du Vercors? Der Maquis du Vercors entwicke…

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  • Landung in der Normandie: Letzter Zeitzeuge Léon Gautier stirbt im Alter von 100 Jahren

    Landung in der Normandie: Letzter Zeitzeuge Léon Gautier stirbt im Alter von 100 Jahren

    Frankreich hat einen seiner letzten Kriegshelden verloren. Léon Gautier, der letzte Veteran des Kommandos Kieffer, das am 6. Juni 1944 in der Normandie landete, starb am Montag, dem 3. Juli, im Alter von 100 Jahren.

    Applaus am 6. Juni für einen Veteran der Landung in der Normandie: Léon Gautier. Er war der letzte Überlebende des Kommandos Kieffer. Gautier war einer der Franzosen, die mit den Alliierten an den Stränden der Normandie anlandeten, um ihr Land von den Nazis zu befreien. Er war das letzte überlebende Mitglied der 177 Soldaten der prestigeträchtigen Einheit Kieffer, die am 6. Juni 1944 landete. „Ich hatte keine Angst. Meine Kameraden übrigens auch nicht. Wir wollten als Sieger nach Hause gehen. Wir wollten nach Hause gehen, aber vorher Frankreich befreien“, bezeugte Gautier im Jahr 2022.

    Von seinem längsten Tag unter dem Feuer der deutschen Verteidigung wurde dieser ehemalige Marinefüsilier nicht müde, den jungen Generationen unermüdlich zu erzählen. Der Veteran zögerte auch nicht, sich für den Frieden einzusetzen. „Krieg bedeutet, Menschen zu töten. Menschen töten, das ist kein Vergnügen. […] Krieg ist nicht schön“, sagte er immer wieder. In Kürze wird ihm an den Stränden der Normandie, die er einst befreit hatte und wo er sich anschließend niedergelassen hatte und nun im Alter von 100 Jahren verstarb, eine nationale Ehrung zuteil werden.

  • Während des Zweiten Weltkriegs in der Corrèze hingerichtet: Auf den Spuren 47 deutscher Soldaten

    Während des Zweiten Weltkriegs in der Corrèze hingerichtet: Auf den Spuren 47 deutscher Soldaten

    Am 12. Juni 1944 wurde der Widerstandskämpfer Edmond Réveil Zeuge der Hinrichtung von 47 Deutschen in Meymac in der Region Corrèze. Doch erst Ende 2019 enthüllte der heute 98-jährige die Existenz eines Massengrabs, in dem sich die sterblichen Überreste dieser Soldaten befinden. Die Suche nach dem Grab beginnt am Dienstag, dem 27. Juni, um nach 79 Jahren endlich Licht in die Sache zu bringen.

    Die Corrèze, eine Hochburg des französischen Widerstands, öffnet ein schmerzhaftes Kapitel ihrer Geschichte.
    Ab dem 27. Juni könnten Forschungsarbeiten die Überreste von 36 deutschen Wehrmachtssoldaten ans Licht bringen, die am 12. Juni 1944 in Meymac in der Haute-Corrèze hingerichtet wurden.

    Diese vergessene, aber nicht gänzlich unbekannte Episode ist jetzt nach den Enthüllungen eines ehemaligen Widerstandskämpfers wieder ans Tageslicht gekommen. Edmond Réveil hat als einziger noch lebender Zeuge die Hinrichtungen miterlebt, er war zum Zeitpunkt des Geschehens 19 Jahre alt. Edmond Réveil, ein ehemaliges Mitglied der Freischützen-Partisanen (FTP) und später Eisenbahner und stellvertretender Bahnhofsvorsteher in Paris-Austerlitz. Ende 2019 lässt er bei der Generalversammlung der Association nationale des anciens combattants et résistants de Corrèze (ANACR) eine Bombe platzen. „Er ist am Ende der Sitzung aufgestanden und sagte: Ich möchte mit euch über etwas sprechen“, erzählt der Bürgermeister von Meymac, Philippe Brugère, der an der Sitzung teilnahm. „Es gibt nur wenige Schritte von hier entfernt eine Grube, in der Deutsche begraben sind“.

    Edmond Réveil berichtete dann über die Hinrichtung von 47 Wehrmachtssoldaten und einer französischen Kollaborateurin, die von seiner FTP-Brigade getötet wurden. „Ich habe an diesem Massaker nicht teilgenommen“, sagt er. Elf dieser Leichen wurden bereits 1967 im Zuge erster Ausgrabungen zwischen Enceaux und Le Vert in der Gemeinde Meymac gefunden. Für viele Historiker und Mitglieder der ANACR sind diese „Enthüllungen“ keine wirklichen Enthüllungen, da diese Hinrichtungen bereits mehrfach in Büchern über den Widerstand in der Region Corrèze beschrieben wurden.

    Die Körper von 36 Wehrmachtssoldaten sollen jedoch noch immer in einer zweiten Grube vergraben sein, die noch nicht lokalisiert wurde. Dies hat jetzt eine neue Suchaktion zum Ziel, die Ende Juni mithilfe eines Georadars beginnen sollen, einer Technologie, die es ermöglicht, unter dem Boden vergrabene Objekte aufzuspüren. Die deutschen Behörden verfolgen diese Suchaktionen genau und werden voraussichtlich ein Team vor Ort entsenden. Auf der anderen Seite des Rheins ist es der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der die sterblichen Überreste deutscher Soldaten, die während der beiden Weltkriege in Frankreich gefallen sind, verwaltet und für die Ermittlungen zuständig ist.

    Am 7. und 8. Juni 1944 nahmen etwa 30 Widerstandskämpfer der FTP-Brigade insgesamt 53 Deutsche und eine Frau gefangen, die sich bei der Befreiung der Stadt in die Mädchenschule von Tulle geflüchtet hatten. Die Widerstandskämpfer sind jedoch nicht in der Lage, ihre Gefamgenen zu bewachen oder zu ernähren. Gleichzeitig verübt die schreckliche SS-Division „Das Reich“ eine Reihe von Gräueltaten: 99 Bewohner von Tulle werden am 9. Juni gehängt und 643 Einwohner von Oradour-sur-Glane am 10. Juni massakriert.

    Nach dem Bericht von Edmond Réveil gab General Koenig, Kommandant der französischen Streitkräfte des Inneren (FFI), am 12. Juni den Befehl, die Gefangenen von Meymac zu erschießen. Von den 53 Soldaten werden sechs verschont, da sie von der Wehrmacht angeworben worden waren. Es handelte sich um tschechoslowakische und polnische Kämpfer, die in die Internationale Arbeiterbewegung (MOI) integriert waren. Es wurden also 47 Deutsche erschossen und in einer Grube hastig beerdigt.

    Die Suche nach dem zweiten Massengrab, in dem die sterblichen Überreste der 36 Wehrmachtssoldaten im Unterholz von Meymac vergraben wurden, wird in Deutschland sehr aufmerksam verfolgt. „Es gibt ein Abkommen zwischen Frankreich und Deutschland, das es ermöglicht, Leichen, die nach den Weltkriegen in Frankreich gefunden werden, an die Deutschen zurückzugeben und umgekehrt“, sagt Xavier Kompa, Leiter der Abteilung Tulle des Office national des anciens combattants et victimes de guerre (ONAC-VG), des französischen Amtes für Kriegsveteranen und Kriegsopfer. Das zweite Grab soll sich nur etwa 20 Meter vom ersten entfernt befinden, aus dem 1967 in aller Heimlichkeit die sterblichen Überreste von 11 deutschen Soldaten exhumiert wurden. „Für die deutschen Familien ist das sehr wichtig, da solche Ereignisse immer ein Trauma sind. Das Ziel ist es, ihnen die Körper ihrer Vorfahren zurückzugeben.“

    Ab 27. Juni 2023 sollen Spezialisten für Anthropologie und Archäologie vor Ort mit der wissenschaftlichen Arbeit zur Lokalisierung des zweiten Grabes beginnen. Seit 1967 und der Exhumierung von 11 Leichen haben die Einwohner von Meymac lange Zeit über diese Hinrichtungen geschwiegen.

  • Landung der Alliierten am 6. Juni 1944: Amerikanische Veteranen gedenken an den Stränden der Normandie

    Landung der Alliierten am 6. Juni 1944: Amerikanische Veteranen gedenken an den Stränden der Normandie

    Für den 79. Jahrestag der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 laufen die letzten Vorbereitungen. Viele Amerikaner sind in diesem Jahr angereist. Ihnen zu Ehren wurde am Sonntag, dem 4. Juni, eine große Parade in Sainte-Mère-Eglise im Departement Manche durchgeführt.

    Dort, wo.4 414 alliierte Soldaten 1944 während der Landung an den Stränden der Normandie starben, wird eine Schweigeminute abgehalten. 45 amerikanische Veteranen sind dieses Jahr angereist, um ihren gefallenen Kameraden die letzte Ehre zu erweisen. Unter ihnen ist auch Robert Gibson, der zum Zeitpunkt des Geschehens 20 Jahre alt war und als einer der ersten an der Küste der Normandie landete, er erinnert sich an den Terror. „Wir mussten praktisch über Leichen am Strand laufen. Ich werde das nie vergessen (…). Es gab nicht einen einzigen dieser 19-jährigen Typen, der nicht weinte“, erzählt er auf dem Sender France 2.

    120.000 US-Veteranen sind noch am Leben
    In den Straßen von Sainte-Mère-Eglise (Manche), dem ersten befreiten Dorf, sitzen die Helden von 1944 am Sonntag, dem 4. Juni 2023, in ihren Rollstühlen. In der Menge befinden sich viele Kinder, D-Day-Begeisterte und viele Franzosen, die nicht vergessen, was die Alliierten für die Befreiung des Landes gtan haben. „Was mich beeindruckt, ist, wenn sie von all ihren Kameraden sprechen, die sie verloren haben“, sagt ein Anwohner. Es soll noch 120.000 amerikanische Veteranen des Zweiten Weltkriegs geben.

  • II. Weltkrieg: Ehemaliger Widerstandskämpfer spricht über Erschießung von 40 deutschen Soldaten

    II. Weltkrieg: Ehemaliger Widerstandskämpfer spricht über Erschießung von 40 deutschen Soldaten

    Nachdem er 79 Jahre lang geschwiegen hatte, enthüllte Edmond Réveil bei einem Treffen mit der Association nationale des anciens combattants sein grösstes Geheimnis: die Erschießung von etwa 40 deutschen Wehrmachtssoldaten und einer Gestapofrau im Juni 44 durch Widerstandskämpfer in der Corrèze.

    Mit 98 Jahren beschloss Edmond Réveil, ein ehemaliger französischer Widerstandskämpfer, zu sprechen, solange er es noch kann. Im Juni 1944 musste er als 18-Jähriger mit ansehen, wie seine Gruppe von Maquisards (Resistance) die gefangenen deutschen Soldaten hinrichtete. „Die Welt muss wissen, was passiert ist. Es ist eine historische Wahrheit“, sagt er heute. „Das Ereignis ist nicht glorreich, weil man nicht das Recht hatte, Gefangene zu töten“.

    In einem Massengrab verscharrt
    Die Hinrichtung wurde von den Widerstandskämpfern verübt, nachdem die deutsche Armee in der Region Massaker in Tulle (Corrèze) und Oradour-sur-Glane (Haute-Vienne) verübt hatte. „Sie bekamen den Befehl, sie zu töten, und der Hauptmann, der uns befehligte, weinte, als er es ihnen mitteilte. Er sprach mit jedem von ihnen einzeln, denn er war Elsässer und sprach sehr gut Deutsch“, erinnerte sich Edmond Réveil. Im Wald wurde ein Massengrab ausgehoben. Die deutschen Soldaten wurden dort in aller Eile beerdigt. Das Amt für Kriegsveteranen kündigte nach dieser Aussage an, den Wald zu durchsuchen, um den Soldaten fast 80 Jahre danach eine ordentliche Grabstätte zu bereiten.

  • Ein besonderer 8. Mai für Emmanuel Macron vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine

    Ein besonderer 8. Mai für Emmanuel Macron vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine

    Emmanuel Macron gedachte in Paris des 77. Jahrestags des Sieges der Alliierten über Nazi-Deutschland am 8. Mai 1945. Am Vorabend der traditionellen russischen Militärparade in Moskau und vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine hatte diese Zeremonie einen besonderen Beigeschmack. Am Tag nach seiner Vereidigung und während der Krieg in der Ukraine tobt, nahm der französische Präsident Emmanuel Macron am Sonntag, dem 8. Mai, an den Feierlichkeiten zum Jahrestag des Sieges am 8. Mai 1945 auf den Champs-Élysées und unter dem Arc de Triomphe teil. Diese Gedenkfeier steht am Anfang mehrerer Events für den Staatschef, der am Sonntag ab 17 Uhr an einer Videokonferenz der G7-Mitglieder „zur Lage in der Ukraine“ teilnehmen wird, bevor er am Montag zum Europatag nach Straßburg und im Anschluss daran nach Berlin reist, wo er mit Bundeskanzler Olaf Scholz zusammentreffen wird. Am Montag wird Russland außerdem den Sieg über Nazi-Deutschland feiern, sicherlich eine Gelegenheit für eine Demonstr…

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  • Hubert Germain, der letzte überlebende Freiheitskämpfer des 2. Weltkriegs, ist gestorben

    Hubert Germain, der letzte überlebende Freiheitskämpfer des 2. Weltkriegs, ist gestorben

    Der letzte überlebende Compagnon de la Libération, Hubert Germain, Widerstandskämpfer, ehemaliger Abgeordneter und Minister, ist im Alter von 101 Jahren gestorben. Es war die Ministerin der Streitkräfte Florence Parly, die seinen Tod bekannt gab. Emmanuel Macron wird am 11. November der Beerdigungszeremonie am Arc de Triomphe und am Mont Valérien, in der Nähe von Paris, beiwohnen. Insgesamt haben nur 1.038 von ihnen den Ehrentitel Compagnon de la Libération erhalten. Der am 6. August 1920 geborene Widerstandskämpfer und Politiker Hubert Germain starb jetzt im Alter von 101 Jahren. Mit seinem Tod wird ein neues Kapitel der Geschichte aufgeschlagen, denn er war der letzte Compagnon de la Libération, der nach dem Tod von Daniel Cordier im November 2020. Seither war er Ehrenkanzler des Ordens. Hubert Germain war einer der ersten, die nach dem Aufruf von General de Gaulle den Freien Französischen Streitkräften (FFL) beitraten, und wandte sich nach dem Krieg der Politik zu. In den letzten Jahrzehnten hat er die Erinnerung an den Widerstand während des Zweiten Weltkriegs aufrechterhalten. Es ist die Ministerin der Streitkräfte Florence Parly, die am Dienstag während einer Anhörung vor dem Verteidigungsausschuss des Senats seinen Tod bekannt gab: „Ich möchte Sie zunächst über den Tod von Hubert Germain informieren, unserem letzten lebenden Compagnon de la Libération (…) Dies ist ein wichtiger Moment in unserer Geschichte. Der Elysée hat angekündigt, dass Präsident Emmanuel Macron am 11. November die Trauerfeierlichkeiten für Hubert Germain am Arc de Triomphe und am Mont Valérien leiten wird“. Zuvor wird der Staatschef ihn in den nächsten Tagen bei einer Zeremonie in Les Invalides würdigen. Der Präsident der Republik würdigte Hubert Germain als eine „führende Persönlichkeit des freien Frankreichs“, die „ein Jahrhundert der Freiheit verkörpert hat“. Lesen Sie dazu auch: Zweiter Weltkrieg: Hubert Germain ist der letzte lebende ‘Compagnon de la Libération’
  • Zweiter Weltkrieg: Hubert Germain ist der letzte lebende ‚Compagnon de la Libération‘

    Zweiter Weltkrieg: Hubert Germain ist der letzte lebende ‚Compagnon de la Libération‘

    Emmanuel Macron gedenkt heute dem 80. Jahrestag des Aufrufs vom 18. Juni. Er wird von zwei Veteranen begleitet, darunter Hubert Germain, der letzte überlebende Compagnon de la Libération. Er ist eines der Gesichter des Widerstands. Hubert Germain, 101 Jahre alt, ist der letzte Überlebende der Compagnons de la Libération. Sein Leben änderte sich im Juni 1940 in Bordeaux (Gironde), als die französische Armee durch die deutsche Invasion an Boden verlor. Kaum 19 Jahre alt, bestand er die Aufnahmeprüfung zur Marine. „Sie geben vor, eine Prüfung abzulegen, und wenn Sie bestehen, werden Sie Offizier in der französischen Marine unter dem Befehl der Deutschen. Es war gegen meine persönliche Ethik“, erzählte er im Jahr 2017. „Ich weinte wie ein Kind.“Es folgte ein Exil in England, um sich anderen Widerstandskämpfern wie ihm anzuschließen. Syrien, Ägypten, Libyen oder Italien, vier Jahre lang wird Hubert Germain vielen Kriegsschauplätze der Freien Französischen Kräfte sehen. Verwundet kehrte er i…

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