Kategorie: Wirtschaft

  • Armut: Französische Regierung startet neuen Plan für Nahrungsmittelhilfe

    Armut: Französische Regierung startet neuen Plan für Nahrungsmittelhilfe

    Die Regierung hat einen neuen Plan zur Nahrungsmittelhilfe für Menschen in prekären Lebenslagen angekündigt. Statt eines neuen Hilfsschecks will man sich auf bereits bestehende Initiativen in Frankreich stützen, die es den Empfängern ebenfalls ermöglichen, sich gesünder zu ernähren. Jeden Dienstag holen Schülerinnen und Schüler in Straßburg (Bas-Rhin) ihre Bestellung ab: einen Korb mit Biogemüse. Sein Preis beträgt drei Euro. Ein Tarif, der von einem lokalen Hilfsverein nur für Schüler zur Verfügung gestellt wird. Ohne dieses Angebot würden einige von ihnen auf frische Lebensmittel verzichten müssen. Um diese Initiativen auszubauen, startet die Regierung einen Plan mit dem Namen „Besser essen für alle“. 60 Millionen Euro werden bereitgestelltMit dem neuen Regierungsplan werden 60 Millionen Euro bereitgestellt, um die vier Millionen Empfänger von Nahrungsmittelhilfe zu unterstützen. Von diesem Budget könnte auch Cocotte (siehe Video), eine von der Heilsarmee betriebene Küche, profitiere…

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  • Strom: In ganz Frankreich ist der Verbrauch in diesem Winter um bis zu 14% gesunken

    Strom: In ganz Frankreich ist der Verbrauch in diesem Winter um bis zu 14% gesunken

    Den Daten von Enedis zufolge haben die Aufrufe zur Energieeinsparung in diesem Winter Früchte getragen. Im Vergleich zu den Vorjahren ging der Verbrauch in ganz Frankreich zurück, wobei es allerdings deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Departements gab. Lot, Landes und Aude sind die Departements, in denen der Stromverbrauch der Privathaushalte in diesem Winter im Vergleich zu den Vorjahren am stärksten gesunken ist. Der Stromverbrauch ging um 13,9%, 13,6% bzw. 12,8% zurück, wie aus Daten des Stromversorgers Enedis hervorgeht, die am Mittwoch von dem Sender France Bleu veröffentlicht wurden. Der Stromnetzbetreiber analysierte den Rückgang des Stromverbrauchs der Haushalte, Departement für Departement, über einen Zeitraum vom 15. Oktober 2022 bis zum 5. Februar 2023. Umgekehrt ging der Stromverbrauch im Departement Ardennes am wenigsten zurück (-3,7%), gefolgt von Moselle (-4,2%), Orne (-4,3%), Pas-de-Calais (-4,4%) und Mayenne (-5%). Der Südwesten profitierte von einer milden Witterung Die territorialen Unterschiede lassen sich durch die Temperaturunterschiede zwischen dem Süden und dem Nordosten Frankreichs erklären. Tatsächlich verzeichnen der Südwesten und der Mittelmeerraum die stärksten Rückgänge. Ein weiterer Faktor ist laut Enedis die Konzentration von Elektroheizungen, die in diesen Regionen höher ist als in Nordfrankreich, wo Gasheizungen weiter verbreitet sind. Einige Departements bilden in dieser Nord-Süd-Aufteilung eine Ausnahme, wie das Territoire de Belfort in der Region Bourgogne-Franche-Comté, das durch einen starken Rückgang des Stromverbrauchs (-11,6 %) gekennzeichnet ist.
  • Kraftstoffpreise: Französische Autofahrer tanken in Belgien

    Kraftstoffpreise: Französische Autofahrer tanken in Belgien

    Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise, fahren immer mehr Franzosen um Geld zu sparen über die Grenze und suchen belgische Tankstellen auf.

    An einer der ersten Tankstellen, die einem begegnet, wenn man die Grenze zwischen Frankreich und Belgien überquert, in Mouscron (Belgien), sind schon einige Franzosen zum Tanken gekommen. „Wenn man für 70 Euro tankt, spart man genau 17,60 Euro“, erklärt ein französischer Autofahrer auf dem Sender France 3. Ein Stück weiter in Mouscron sind die Preise an den Zapfsäulen noch niedriger. Hier kostet ein Liter Diesel etwas weniger als 1,60 Euro.

    Das ist immer noch gut für uns“
    „Klar, die gesparten Cents sind immer gut für uns“, sagt eine französische Autofahrerin. An der benachbarten Tankstelle sind die Preise ebenfalls gesunken, und die Franzosen drängeln sich. „Ich habe drei Tankstellen an der französischen Grenze, und überall ist der Teufel los“, erklärt Tankstellenbetreiber Xavier Van Wyinsberghe. In Belgien wird der Dieselpreis voraussichtlich erst Ende März wieder steigen.

  • Rentenreform: Text im Senatsausschuss mit mehreren Änderungen gebilligt

    Rentenreform: Text im Senatsausschuss mit mehreren Änderungen gebilligt

    Die Senatoren stimmten am Dienstag im Ausschuss der Rentenreform der Regierung in einer leicht abgeänderten Version zu, die unter anderem bessere Bestimmungen zugunsten von Müttern vorsieht. Die rechte Mehrheit befürwortet die Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre, die wichtigste Maßnahme des Textes. Die Senatoren haben am Dienstag, dem 28. Februar, im Ausschuss den umstrittenen Entwurf der Rentenreform gebilligt. Mehrere Änderungsanträge wurden angenommen, insbesondere zugunsten von Müttern und der Beschäftigung von Senioren. Die Senatoren werden nun am Donnerstagnachmittag die Debatten im Plenarsaal beginnen. Nachdem die Nationalversammlung aufgrund der Blockadehaltung der Abgeordneten der Partei La France insoumise (LFI) nicht abstimmen konnte, setzt die Exekutive auf den überwiegend rechtsgerichteten Senat, um der Reform, die laut einer Odoxa-Umfrage von zwei Dritteln der Franzosen (66 %) abgelehnt wird, demokratische Legitimität zu verleihen. Der nächste Mobilisie…

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  • Klima: Frankreich und zehn weitere europäische Staaten wollen die Kernenergie fördern

    Klima: Frankreich und zehn weitere europäische Staaten wollen die Kernenergie fördern

    Elf EU-Länder, angeführt von Frankreich, haben am Dienstag, dem 27. Februar, ihren Willen bekräftigt, die europäische Zusammenarbeit im Bereich der Atomenergie zu verstärken, um „neue Projekte“ zu entwickeln, und betonten die Rolle der Atomenergie bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft. „Die Kernenergie ist eines der vielen Instrumente zur Erreichung unserer Klimaziele, zur Erzeugung von Grundlaststrom und zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit“, erklärten elf EU-Staaten, angeführt von Frankreich, in einer gemeinsamen Erklärung, die am Rande eines Treffens der EU-Energieminister in Stockholm unterzeichnet wurde. Die elf Staaten (Frankreich, Bulgarien, Kroatien, Tschechische Republik, Ungarn, Finnland, Niederlande, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien) vereinbarten, „neue Projekte“ im Nuklearbereich zu unterstützen, die insbesondere „auf innovativen Technologien“ beruhen, sowie „den Betrieb bestehender Kraftwerke“. Der Text sieht gemeinsame Ausbildungsprojekte, „Möglichkeiten für…

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  • Kaufkraft: Eine Gemeinde im Norden bietet ihren Einwohnern Einkaufschecks für lokale Geschäfte an

    Kaufkraft: Eine Gemeinde im Norden bietet ihren Einwohnern Einkaufschecks für lokale Geschäfte an

    Die Gemeinde Denain im Norden Frankreichs bietet ihren Einwohnern ein Scheckheft „coup de pouce“ im Wert von 50 Euro an, das in den Geschäften der Gemeinde eingelöst werden kann. Ein kleines Stück Papier mit einem attraktiven Versprechen. Die Einwohner von Denain (Departement Nord) erhalten ein Scheckheft im Wert von 50 Euro. In diesen schwierigen Zeiten ist das natürlich für viele von ihnen eine gute Nachricht. Ein Einwohner freut sich vor der Kamera des Senders France 3: „50 Euro, das ist etwas sehr Wertvolles. Das ist eine schöne Summe.“ Auf der Liste der teilnehmenden Händler stehen über 60 Geschäfte aus der Gemeinde, darunter auch Restaurants und Apotheken. Da ist für jeden Bedarf und jeden Wunsch etwas dabei. Eine teure Maßnahme für die GemeindeEine Maßnahme, die die Gemeinde nicht weniger als 400.000 Euro kostet. Jeder der 8.200 Haushalte der Gemeinde kann unabhängig von seinem Einkommen von der Hilfe profitieren. Die Bürgermeisterin Anne-Lise Dufour Tonini sagt: „Viele Leute ha…

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  • Gap Frankreich: Staatsanwaltschaft beantragt Insolvenzverfahren für die 20 Filialen des Unternehmens

    Gap Frankreich: Staatsanwaltschaft beantragt Insolvenzverfahren für die 20 Filialen des Unternehmens

    Die Entscheidung des Gerichts wird am Mittwoch erwartet. Letzte Woche hatte Gap France erklärt, „vorübergehend gezwungen zu sein, die E-Commerce-Bestellungen einzustellen“. Eine weitere Handelskette für prêt-à-porter Mode  geriet in Schwierigkeiten. Die Staatsanwaltschaft des Handelsgerichts Grenoble beantragte am Montag, dem 27. Februar, die Einleitung eines Sanierungsverfahrens für die 20 Franchise-Geschäfte der Marke Gap France. Eine Entscheidung des Gerichts wird für Mittwoch erwartet. Letzte Woche hatte Gap France angekündigt, dass man gezwungen sei, seinen Online-Verkauf „vorübergehend“ einzustellen. Auch die Gewerkschaft CFDT hatte gemeldet, dass eines der Pariser Geschäfte der Marke, in der Avenue des Ternes im 17. Arrondissement von Paris, bis Ende März geschlossen werden soll. Die Gewerkschaftsvertreter der Belegschaft des Konfektionsunternehmens hatten Ende Januar von ihrem Recht Gebrauch gemacht, Informationen über die Lage ihres Unternehmens zu fordern. Gap France wurde 2021 für einen Euro von der HPB-Gruppe (Hermione, People & Brands) übernommen, die angekündigt hatte, das Unternehmen an Go Sport weiterzuverkaufen. Das Ladennetz von Gap in Frankreich gehört dem Geschäftsmann Michel Ohayon aus Bordeaux, dem auch die Firma Camaïeu gehört, die im September abgewickelt wurde und rund 2.600 Beschäftigte in die Arbeitslosigkeit schickte. Ohayon gehört auch die Marke Go Sport, die ebenfalls Anfang Februar unter Insolvenzverwaltung gestellt wurde.
  • Streiks am 7. März: Gegen die Rentenreform rufen die Gewerkschaften der SNCF zu unbefristetem Streik auf

    Streiks am 7. März: Gegen die Rentenreform rufen die Gewerkschaften der SNCF zu unbefristetem Streik auf

    Die vier größten Gewerkschaften der SNCF (CFDT-Cheminots, CGT-Cheminots, Unsa-Ferroviaire und SUD-Rail) haben für den 7. März zu einem unbefristet verlängerbarem Streik aufgerufen. Die Probleme für die Reisenden könnte sich daher über einen längeren Zeitraum hinziehen. Die CFDT-Cheminots, die viertgrößte Gewerkschaft bei der SNCF, rief am Montag, dem 27. Februar, zu einem unbefristeten verlängerbarem Streik ab dem 7. März auf und schloss sich damit den Gewerkschaften CGT-Cheminots, Unsa-Ferroviaire und SUD-Rail an. Die vier wichtigsten Gewerkschaften des staatlichen Konzerns haben sich auf eine Verschärfung des Streiks geeinigt, wie dies bereits am 11. Februar von den Gewerkschaftsorganisationen der RATP angekündigt worden war, die ebenfalls zu einem verlängerbaren Streik aufgerufen hatten. Am vergangenen Mittwoch hatten sich alle Gewerkschaften der SNCF versammelt, um die Möglichkeit einer einheitlichen, verlängerbaren Streikbewegung zu prüfen. Die CGT und SUD waren dafür, aber die Un…

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  • Preis-Tsunami: Chef der Marché U-Supermärkte erwartet weitere 10% Inflation bei Lebensmitteln

    Preis-Tsunami: Chef der Marché U-Supermärkte erwartet weitere 10% Inflation bei Lebensmitteln

    Dominique Schelcher, Vorstandsvorsitzender von Système U, sagte am Montag, dem 27. Februar, dass „in den kommenden Monaten“ bei Lebensmitteln wahrscheinlich mit einem Preisanstieg von „weiteren 10%“ zu rechnen sei.

    Befindet sich Frankreich auf dem Weg zu einem neuen „Tsunami“ der Lebensmittelpreise? Dominique Schelcher, Präsident der Marché U-Läden, befürchtet, dass die Inflation, die Frankreich seit mehreren Monaten erlebt, noch um „weitere 10 %“ steigen wird. Das sagte er am Montag, dem 27. Februar, auf dem Radiosender France Inter.

    „Bisher liegt die Lebensmittelinflation bereits zwischen 14 und 15%. Meine Prognose für die kommenden Monate liegt leider bei weiteren 10%, trotz all unserer Bemühungen“, kündigte Dominique Schelcher an. Die Preisverhandlungen zwischen den großen Supermärkten und ihren Lieferanten aus der Agrarindustrie sollen am Mittwoch, dem 1. März, abgeschlossen werden.

    In einer Zeit, in der die Franzosen im Jahr 2022 bereits eine Lebensmittelinflation von 12% hinnehmen mussten und auch mit steigenden Gas- und Treibstoffpreisen zu kämpfen haben, kündigt der Einzelhandel jetzt an, dass er die kommenden Preiserhöhungen nicht allein auffangen kann und sie daher an seine Kunden weitergeben muss. Die Regierung versucht, mit einem Anti-Inflationswarenkorb, einer Auswahl von Artikeln mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, eine Antwort zu geben. In der Bevölkerung herrscht jedoch viel Kritik und Unsicherheit.

    Wenn die Preise zu stark steigen, droht der gesamten Lebensmittelbranche ein spürbarer Rückgang der verkauften Mengen, weil die Kunden auf Produkte verzichten werden, die ihnen zu teuer geworden sind.

    Alle würden darunter leiden, „der Erzeuger, von dem weniger Weizen verlangt wird, der Verarbeiter, der weniger Aufträge bekommt, und wir, die weniger verkaufen werden“, erklärte Dominique Schelcher bereits Anfang Februar gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

  • McDonald’s Frankreich startet Sonderaktion für Gemüsepommes frites

    McDonald’s Frankreich startet Sonderaktion für Gemüsepommes frites

    Ab dem 7. März wird die amerikanische Fast-Food-Kette McDonald’s in Frankreich ihre traditionellen „Potatoes“ im Rahmen einer Sonderaktion durch Gemüsepommes frites ersetzen. Die Aktion soll drei bis vier Wochen dauern. Achtung an alle Fans der klassischen Pommes frites. Ab dem 7. März ändert die am…

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