Kategorie: Wirtschaft

  • Rentenreform: „Es herrscht ein gefährliches Klima“ – sagt Laurent Berger (CFDT)

    Rentenreform: „Es herrscht ein gefährliches Klima“ – sagt Laurent Berger (CFDT)

    Laurent Berger, Generalsekretär der Gewerkschaft CFDT, war am Montag, dem 27. März, Gast in der Sendung „4 Vérités“ des Senders France 2. Die Demonstrationen gegen die Rentenreform werden immer öfters von radikalen Elementen überrannt, was zu Gewalt führt. Der Generalsekretär der CFDT, Laurent Berger, war am Montag, dem 27. März, zu Gast in der Sendung „4 Vérités“ des Senders France 2. „Es gibt ein Klima, das gefährlich ist, ein Grund mehr, eine Pause einzulegen, damit die Regierung versteht, dass das Renteneintrittsalter von 64 Jahren abgelehnt wird und dass man das wieder ändern muss“, so Berger. Mobilisierung: „Wir werden zumindest bis zur Entscheidung des Verfassungsrats gehen“. Was muss getan werden? „Wir brauchen eine sehr starke Bewegung der Regierung in der Rentenfrage. Sie muss sagen: ‚Die 64 Jahre werden nicht gelten, und wir diskutieren erneut über die Renten und die Arbeit'“, meint Laurent Berger. Der Generalsekretär der CFDT sagte auch: „Ich fordere die Regierung auf, sich…

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  • Treibstoff: Versorgungsschwierigkeiten in einigen Departements

    Treibstoff: Versorgungsschwierigkeiten in einigen Departements

    In einigen französischen Regionen wird es immer schwieriger, zu tanken. Wie etwa in Rouen (Seine-Maritime) oder Antibes (Alpes-Maritimes).

    In Cagnes-sur-Mer (Alpes-Maritimes) in der Gegend von Antibes mussten die Autofahrer wieder Angst haben, dass ihnen das Benzin ausgeht. Einige sind mehr als zehn Kilometer weit gefahren, um Benzin zu finden. „Was wollen wir tun? Man leidet, also passt man sich an“, sagt ein Autofahrer gegenüber dem Sender France 3. Auch in der Normandie, in der Nähe von Rouen (Seine-Maritime), fehlte an Dutzenden von Tankstellen teilweise oder ganz der Treibstoff.

    An einer von fünf Tankstellen fehlt mindestens ein Kraftstoff.
    Streiks der Transportunternehmen und blockierte Raffinerien, die Benzinlieferungen werden immer seltener. Manche Autofahrer haben Schwierigkeiten, sich zu versorgen. „Gestern Abend wollte ich tanken und habe drei Tankstellen angefahren“, erzählt eine Frau. „Ich denke, es ist die Panik, die den Mangel verursacht. Wir sind zu einer Gesellschaft des Individualismus geworden“, sagt eine andere. In ganz Frankreich ist an einer von fünf Tankstellen mindestens ein Kraftstoff ausverkauft.

  • Rentenreform: Elisabeth Borne wünscht sich „Beschwichtigung“ bei den Gewerkschaften

    Rentenreform: Elisabeth Borne wünscht sich „Beschwichtigung“ bei den Gewerkschaften

    Der Präsident der Republik wird am Montag, dem 27. März, Elisabeth Borne im Élysée-Palast empfangen. Die Premierministerin äußerte sich am Sonntagabend gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mit einigen beschwichtigenden Botschaften. Emmanuel Macron, der „um jeden Preis die Falle des Stillstands vermeiden“ und „seinem Handeln wieder Bewegung verleihen“ möchte, hat „seiner Premierministerin einen Fahrplan vorgegeben“, berichtet der Journalist Thierry Curtet am Sonntag, dem 26. März, auf dem Sender France 2. Elisabeth Borne wird am Montag, dem 27. die Suche nach einer Mehrheit „Text für Text“ in der Nationalversammlung wieder aufnehmen. Augen auf die Mobilisierung am Dienstag gerichtet. Die Premierministerin wird in der Woche vom 3. April auch die Oppositionsparteien empfangen. „Sie will mit den Gewerkschaften um Beschwichtigung bemüht sein“, so der Journalist weiter, der darauf hinweist, dass Elisabeth Borne „auch ankündigt, auf die Anwendung des 49-3 in Zukunft zu verzichten, abgesehen v…

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  • Hauts-de-Seine: SNCF erstattet Anzeige nach Beschädigung von sechs TGV-Zügen

    Hauts-de-Seine: SNCF erstattet Anzeige nach Beschädigung von sechs TGV-Zügen

    Nach Angaben der Bahngesellschaft wurden im Technikzentrum in Châtillon Stromabnehmer und andere wichtige Teile der Triebwagen beschädigt. Die SNCF erstattet Anzeige, nachdem sechs TGV-Züge im Technikzentrum in Châtillon (Hauts-de-Seine) beschädigt wurden, wie Franceinfo am Sonntag von der Bahngesellschaft erfuhr. Nach vorliegenden Informationen war es der Bereitschaftsdienst des Technikzentrums, der die Schäden am Samstagmorgen um 6.30 Uhr bei der Inspektion der Züge feststellte. Ein Angestellter habe gesehen, dass die Stromabnehmer – die Stange, die den Zug mit den Stromkabeln verbindet – beschädigt worden seien. Laut SNCF entdeckte der Mitarbeiter auch, dass Teile der Triebwagen abmontiert und beschädigt worden waren. Nach Angaben der SNCF wurden diese Handlungen begangen, „um den Betriebsablauf zu stören“. Die Beschädigungen hätten jedoch „keine Auswirkungen auf die Sicherheit und die Regelmäßigkeit des Einsatzes der Züge“. Laut Franceinfo ist der Eingang des Technikzentrums durch ein geschlossenes Tor geschützt und der Zugang erfolgt über einen codierten Badge. Es gibt allerdings keine Videoüberwachung.
  • Inflation: Das Ende des klassischen Kassenzettels wird erneut verschoben

    Inflation: Das Ende des klassischen Kassenzettels wird erneut verschoben

    Das ursprünglich für den 1. April geplante Ende der systematischen Ausgabe von Kassenbons wurde am Sonntag, dem 26. März, erneut verschoben. Ein neues Datum für den papierlosen Kassenzettel wird „Anfang der nächsten Woche“ von der Regierung bekannt gegeben werden.

    Das für den 1. April geplante Ende des systematischen Ausdrucks von Kassenzetteln wurde aufgrund der derzeitigen Inflation erneut verschoben. Die Regierung will Anfang der Woche ein neues Datum bekannt geben.

    „Es ist eine Verschiebung, das stellt die Berechtigung dieser vernünftigen Maßnahme, die auch umgesetzt werden wird, überhaupt nicht in Frage. Es ist nur so, dass wir pragmatisch sein und uns an den Kontext anpassen müssen“, teilte das Büro von Olivia Grégoire, der stellvertretenden Ministerin für den Handel, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP mit, nachdem in der Presse über die Verschiebung berichtet worden war. „Wenn Sie eine Inflation von 15% in den Regalen haben und der Kassenbon für viele Franzosen ein Anhaltspunkt ist, schien es uns wichtig, diesen Anhaltspunkt zu erhalten“, bis „der Inflationshöhepunkt überschritten ist“, hieß es weiter.

    Das ursprünglich schon für den 1. Januar 2023 vorgesehene Ende des klassischen Kassenzettels  – außer auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden – war bereits schon einmal aus den gleichen Gründen auf den 1. April verschoben worden. Die Abschaffung des Papier-Kassenzettels ist eine Folge des Gesetzes „Anti-Verschwendung und Kreislaufwirtschaft“, das 2020 verabschiedet wurde, und zielt darauf ab, die Abfallproduktion zu verringern. In Frankreich werden bisher jährlich fast 30 Milliarden Kassenbons ausgedruckt.

    Ein neues Datum soll „Anfang der Woche“ über ein Dekret im Amtsblatt bekannt gegeben, nachdem sich die Regierung zwischen den Daten 1. August und 1. September entschieden hat. Das Ministerium von Olivia Grégoire erklärte seinerseits, es sei „eher für das erste Datum“, also den August, „weil es den Menschen ermöglicht, sich daran zu gewöhnen, rechtzeitig vor größeren Einkäufe zum Zeitpunkt des Schulanfangs“. Angesichts der Preissteigerungen bei Lebensmitteln – insbesondere in großen Supermärkten – stößt diese im Namen der Ökologie ergriffene Maßnahme bei vielen Kunden noch immer auf Unverständnis. Viele Verbraucher konsultieren häufig direkt nach dem Einkauf ihren Kassenbon, um die Einzelheiten ihrer Einkäufe und deren Berechnung zu überprüfen.

    Umfragen haben festgestellt, dass über die Hälfte der Franzosen einen Bon in Papierform verlangen wollen.

  • Departement Landes: Bessere Schutzmaßnahmen gegen Überschwemmungen

    Departement Landes: Bessere Schutzmaßnahmen gegen Überschwemmungen

    Wie kann man sich vor den Überschwemmungen schützen, die durch den Klimawandel öfters eintreten könnten? Im Departement Landes läuft ein Versuch mit dem Namen Mirapi. Ziel ist es, die am stärksten gefährdeten Häuser ausfindig zu machen und den Bewohnern zu helfen, sich besser zu schützen.

    Es sind Bilder, die sich ins Gedächtnis einbrennen. Im Dezember 2021 und Januar 2022 steht ein Teil des Departements Landes mit den Füßen im Wasser. Innerhalb nur eines Monats erlebte der Süden des Departements zwei außergewöhnliche Hochwasser, die große Schäden verursachten. In den letzten Jahren sind diese Hochwasser häufiger geworden, und die Bewohner sind meist ratlos. „Das Wasser stand 1,50 Meter hoch, bis zu den Fenstern. Ich wusste zwar, dass es hier überschwemmungsgefährdet ist, aber ich finde, dass es uns hier gut geht“, erzählt Marcel Tiempé, ein Anwohner am Fluss Doure, gegenüber France Télévisions.

    Dank des Hilfsprogramms Mirapi, das für „Besserer Wiederaufbau nach Überschwemmungen“ steht, kann dieser Bewohner sein Haus durch Arbeiten, die zu 80 % vom Staat finanziert werden, besser schützen und sich auf künftige Überschwemmungen besser vorbereiten, um deren Folgen zu begrenzen. „Die Überschwemmung wird immer da sein, wir können sie nicht verhindern, aber wir werden versuchen, dafür zu sorgen, dass die Menschen weniger gefährdet sind, wenn sie eintritt. Wir werden die Rettung erleichtern und dafür sorgen, dass die Menschen so schnell wie möglich in ihre Wohnungen zurückkehren können“, erklärt Étienne Capdevielle, Leiter der Abteilung für Flussrisiken bei der Institution Adour, die das Projekt leitet.

    Für Privatpersonen und öffentliche Gebäude
    Das seit einem Jahr vom Staat versuchsweise eingeführte Projekt beginnt mit einer Diagnose der Anfälligkeit. Ein Experte untersucht die Wände auf Risse und überprüft auch die Belüftung. Anschließend werden die Arbeiten durchgeführt, die zu 80% vom Staat finanziert werden. Auch die Schule in Peyrehorade konnte von diesen Schutzmaßnahmen profitieren. Das Gebäude wurde 2018 vollständig überflutet, wodurch ein Schaden in Höhe von 150.000 Euro entstand. Es wurden Schutzmaßnahmen empfohlen. „Wenn wir rechtzeitig vor einer potenziellen Überschwemmung gewarnt werden, können je nach Höhe Dammbalken aufgestellt werden, die jeweils mit wasserdichten Dichtungen versehen sind“, erläutert Jean-Marc Lescoute, der Präsident des Gemeindeverbands Pays d’Orthe et Arrigans. 250 Häuser sind heute für diese Maßnahme angemeldet. Insgesamt kommen 77 Gemeinden für Mirapi in Frage. Anmeldungen sind noch bis zum 31. Mai möglich.

  • Frankreich: Gewaltsame Zusammenstöße bei Anti-Wasserreservoir-Demonstration in Sainte-Soline

    Frankreich: Gewaltsame Zusammenstöße bei Anti-Wasserreservoir-Demonstration in Sainte-Soline

    In Sainte-Soline in Westfrankreich kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten, die gegen ein Projekt zum Bau von „Mega-Reservoirs“ protestierten. Mehrere Tausend Menschen hatten sich trotz eines Versammlungs-Verbots und des Einsatzes eines großen Polizeiaufgebots mobilisiert. Gendarmen und Demonstranten wurden verletzt. Bei einer organisierten Versammlung gegen die „Mega-Reservoirs“ im Departement Deux-Sèvres kam es am Samstag, dem 25. März, zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Tausende Menschen versammelten sich bei der verbotenen Demonstration. Bei den gewaltsamen Auseinandersetzung wurden sowohl Gendarmen als auch Demonstranten verletzt. Premierministerin Elisabeth Borne verurteilte auf Twitter einen „unerträglichen Ausbruch von Gewalt“ und machte „die Unverantwortlichkeit der radikalen Diskurse, die diese Handlungen fördern“ verantwortlich.

    Nach einer letzten Zählung der Staatsanwaltsc…

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  • Der Kassenbon ist bald passé: Was sich ab dem 1. April in Frankreich ändern wird

    Der Kassenbon ist bald passé: Was sich ab dem 1. April in Frankreich ändern wird

    Ab dem 1. April dieses Jahres müssen die Einzelhändler nicht mehr systematisch Kassenbons ausgeben. Stattdessen werden die Händler die Pflicht haben, ihre Kunden über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren, wie sie eine Quittung bekommen können.

    Der Kassenbon oder eine Rechnung ist unentbehrlich, wenn man seine Ausgaben auf einer Geschäftsreise belegen muss. Oder um seine persönliche Buchhaltung zu machen, oder auch nur, um die Richtigkeit der Beträge des Einkaufs zu überprüfen. Der Kassenzettel ist seit langem ein gewohnte Gegenstand im Alltag der Franzosen. Und bald wird er viel seltener werden. Denn ab dem 1. April müssen die Kunden den Händler ausdrücklich darum bitten, nach dem bezahlen an der Kasse einen physischen Beleg zu erhalten.

    Der Grund für diese Änderung ist in erster Linie ein ökologischer. In Frankreich werden jedes Jahr fast 30 Milliarden Kassenzettel gedruckt. Die Abgeordnete Patricia Mirallès, die den Gesetzentwurf initiiert hat, schilderte das bereits im Jahr 2019 so: „Für einen großen Supermarkt sind das 10.600 Rollen pro Jahr, das entspricht, abgewickelt, der Strecke zwischen Paris und Montpellier. Für eine Bäckerei sind es 6 km pro Jahr und für einen Tabakhändler 30 km.“ Eine enorme Papierverschwendung also, zumal diese kleinen Papierschnipsel in den meisten Fällen im Müll landen.

    Die französische Datenschutzbehörde CNIL (Commission Nationale de l’Information et des Libertés) hat die drei Möglichkeiten bekannt gegeben, die den Franzosen nach dem Kauf eines Produkts zur Verfügung stehen:

    Einzelhändler können die Rechnung immer noch physisch ausdrucken, wenn der Kunde dies verlangt. Das ist zum Beispiel nötig, wenn man ein Produkt in den nächsten Tagen möglicherweise umtauschen muss.
    Der Kunde kann auch verlangen, dass er die Rechnung auf papierlosem Weg erhält. Dies kann verschiedene Formen annehmen: E-Mail, SMS, Webseite, eine per E-Mail versandte PDF-Datei oder eine Nachricht, die der Kunde über einen QR-Code auf sein Smartphone erhält.

    Es gibt jedoch Situationen, in denen der Händler verpflichtet ist, einen Kassenbon auszudrucken. Wenn ein Kunde ein sogenanntes „langlebiges“ Gut (Computer, Haushaltsgeräte, Telefon usw.) kauft, muss der Händler einen Kassenbon ausdrucken, der als Garantiebeleg dient.

    Auch Kreditkartenbelege, müssen weiterhin standardmäßig an die Kunden verteilt werden.

    Wie sieht es aber mit dem Schutz persönlicher Daten aus?
    Diese Frage stellt sich, da die beim Kauf mitgeteilten Informationen, insbesondere die Identität, aber auch die Bankverbindung des Kunden oder seine E-Mail-Adresse, des Schutzes bedürfen. Die Behörden warnen, dass Risiken in Bezug auf den Schutz dieser Daten bestehen.

    Um diesem Risiko zu begegnen, fordert die CNIL die Händler auf, die Kunden, die eine elektronische Zusendung ihres Tickets (E-Mail, SMS) verlangen, über die künftige Verwendung der von ihnen übermittelten Daten zu informieren. „Wenn der Händler beschließt, den papierlosen Versand des Tickets anzubieten, sollten die zu bevorzugenden Lösungen versuchen, die Erhebung personenbezogener Daten so weit wie möglich zu minimieren oder sogar zu vermeiden“, empfiehlt die CNIL. Die CNIL hat eine Reihe von sehr präzisen Empfehlungen veröffentlicht, um Händlern und Verbrauchern bei diesem heiklen Thema die bestmögliche Anleitung zu geben.

    Kunden können die Erfassung Ihrer elektronischen Daten ablehnen.
    Sie müssen vor jeder künftigen Werbung auf elektronischem Wege (E-Mail, SMS, automatische Anrufbeantworter usw.) ihre ausdrückliche Zustimmung geben.

    Ursprünglich sollte dieses „Anti-Abfall“-Gesetz bereits am 1. Januar 2023 in Kraft treten. Die Regierung beschloss jedoch, die Einführung um drei Monate zu verschieben, da wegen der Inflation die Kunden in Frankreich die Möglichkeit haben sollten, ihre Kassenzettel genauer zu betrachten.

    Außerdem hatte das Kabinett der Ministerin für kleine und mittlere Unternehmen Olivia Grégoire damals erklärt, dass viele Einzelhändler „die genauen Bestimmungen der Modalitäten für die Abgabe des Kassenbons nicht kenne“.

    Seit Januar hatten sie jetzt genug Zeit, die anstehenden Änderung in ihre Abläufe zu integrieren und ihren Kunden die Wahl zu lassen, wie sie ihre Rechnung übermittelt bekommen wollen. Am 1. April tritt die Verpflichtung für alle Händler in Kraft.

  • Gewalt bei Demonstrationen: Paris verzeichnet Rückgang der Hotelbuchungen von Ausländern um 30%

    Gewalt bei Demonstrationen: Paris verzeichnet Rückgang der Hotelbuchungen von Ausländern um 30%

    Der Präsident des nationalen Hotel- und Gaststättenverbandes klagte am Freitag auf dem Sender Franceinfo über die „Trägheit der Bürgermeister der großen Städte“, die von den gewalttätigen Ausschreitungen betroffen waren, und nannte Paris, Nantes und Rennes als Beispiele.

    Paris verzeichnet einen Rückgang der Buchungen von Ausländern für Hotels um 20 % bis 30 % und für Seminare um 15 %, sagte Didier Chenet, Präsident des Groupement national des Indépendants de l’hôtellerie et de la restauration, am Freitag, dem 24. März, auf dem Sender Franceinfo. „Der Hauptgrund dafür ist das herrschende Chaos und de schmutzige Zustand von Paris“. Die Gewalt am Rande der Proteste gegen die Rentenreform traf besonders kleine Geschäfte.

    Gastronomiebetriebe, die sich in den Gebieten der Hauptstadt befinden, die von diesen gewalttätigen Auseinandersetzungen besonders betroffen waren, verzeichnen „einen Umsatzrückgang, der zwischen 50 und 80 Prozent oder sogar 100 Prozent liegt“, sagt Didier Chenet. Für diejenigen, die sich nicht in diesen Zonen befinden, stellen die Umsatzrückgänge „eine Größenordnung von 30 bis 50 %“ dar. Bei den Hotels „haben wir einen Rückgang in der Größenordnung von 15 %“. Auch in den Regionen außerhalb der Großstädte „liegt der Umsatzrückgang bei 20 bis 30 %. (…) In der Provinz sind es aber eher der Treibstoffmangel und die Schwierigkeiten bei der Anreise, die diesen Geschäftsrückgang verursachen“.

    Der Präsident des französischen Hotel- und Gaststättenverbandes prangert insbesondere „ein Bild der Verwüstung“ in den Straßen des Pariser Opernviertels an. Bei vielen Geschäften wurden die Schaufenster eingeschlagen. Außerdem kritisierte er die „Trägheit der Bürgermeister der von der Gewalt betroffenen Großstädte“ und nannte Paris, Nantes und Rennes als Beispiele. „Angesichts der Trägheit der Bürgermeister fordere ich die Regierung auf, 1) die Sicherheit von Eigentum und Personen zu gewährleisten und 2) den gesamten Müll von den Straßen entfernen zu lassen, der Brandherde und Gesundheitsinfektionen darstellt. Paris und die Großstädte müssen gesäubert werden“. Aufgrund des Streiks der Müllabfuhr werden in Paris seit Tagen keine Mülltonnen mehr abgeholt. Die Zwangsverpflichtung von Müllarbeitern, die die Müllberge abholen sollen, reichte bisher nicht aus, um die Straßen der Hauptstadt zu reinigen.

  • Streik der Müllabfuhr: Noch immer fast 10.000 Tonnen Müll in den Straßen von Paris

    Streik der Müllabfuhr: Noch immer fast 10.000 Tonnen Müll in den Straßen von Paris

    Obwohl die Müllverbrennungsanlagen rund um Paris am Freitag wieder geöffnet wurden, warten in der Hauptstadt immer noch fast 10.000 Tonnen Müll auf ihre Abholung. Trotz der Öffnung der Müllverbrennungsanlagen liegen noch immer fast 10.000 Tonnen Müll in den Straßen von Paris, berichtete die Stadtverwaltung am Freitag, dem 24. März, gegenüber dem Sender France Bleu Paris. Der zuständige Beigeordnete Bürgermeister Nicolas Nordman beschreibt ein „System der Embolie“. Letzte Woche streikten noch 6% der Pariser Müllabfuhrarbeiter, eine Quote, die inzwischen laut Emmanuel Grégoire, dem ersten Stellvertreter der Pariser Bürgermeisterin, auf 25% gestiegen ist. Die Stadtverwaltung zwangsverpflichtet weiterhin Mitarbeiter, um an diesem Freitag 158 Müllwagen zirkulieren zu lassen, 10 % mehr als in den vorangegangenen tagen. Doch diese Anstrengungen reichen nicht aus. Die Situation bleibt laut Stadtverwaltung weiterhin sehr schlecht….

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