Kategorie: Wirtschaft

  • In Frankreich fehlen derzeit mehr als 3.000 Medikamente!

    In Frankreich fehlen derzeit mehr als 3.000 Medikamente!

    Eine der Auswirkungen der Covid-19-Krise: Angesichts immer größerer Versorgungsschwierigkeiten „herrscht bei mehr als 3.000 Medikamenten ein Mangel“, warnt am Freitag, dem 12. Mai, die Vorsitzende des Untersuchungsausschusses des Senats zu diesem Thema, Sonia de La Provôté. Antibiotika, Paracetamol, Antiepileptika, Krebsmedikamente… Immer mehr Medikamente werden in den Apotheken Frankreichs und anderswo in Europa knapp, was bei einer Reihe von Experten große Besorgnis hervorruft. Sie fordern eine europäische Antwort auf dieses Problem. Während die französische Regierung sich anschickt, einen Gegenplan zu starten, indem sie die industrielle Produktion von Medikamenten nach Frankreich zurückverlegt, warnte Sonia de La Provôté, Senatorin und Vorsitzende der Untersuchungskommission zum Arzneimittelmangel, am Freitag, dem 12. Mai, gegenüber Franceinfo: „Etwas mehr als 3.000 Medikamente sind knapp, ohne diejenigen zu zählen, die gerade noch so verfügbar sind“. Laut der Senatorin betrifft d…

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  • Emmanuel Macron kündigt 700 Millionen Euro für die Ausbildung von Industrie-Fachkräften an

    Emmanuel Macron kündigt 700 Millionen Euro für die Ausbildung von Industrie-Fachkräften an

    Der Präsident der Republik enthüllte am Donnerstagnachmittag die Grundzüge des neuen Gesetzentwurfs „Grüne Industrie“, der am Dienstag im Ministerrat vorgestellt werden soll. Emmanuel Macron hat am 11. Mai vor Vertretern der französischen Industrie die Schwerpunkte des Gesetzentwurfs „grüne Industrie“, der am kommenden Dienstag im Ministerrat vorgestellt werden soll, und die Unterstützungsmaßnahmen mit öffentlichen Mitteln bekannt gegeben. In seiner Strategie zur „Beschleunigung“ der „Reindustrialisierung“ Frankreichs kündigte Macron am Donnerstag an, dass 700 Millionen Euro bereitgestellt werden sollen, um die notwendige Ausbildung so nah wie möglich zu den Schülern zu bringen, insbesondere in kleineren Städten und für Berufe mit ausgeprägtem Fachkräftemangel. Der Umweltbonus soll stärker auf in Europa hergestellte Fahrzeuge ausgerichtet werden. Der Umweltbonus für den Kauf eines Elektroautos soll reformiert werden, um „den CO2-Fußabdruck“ der Produktion zu berücksichtigen und so in E…

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  • Pariser Bäcker Tarshan Selvarajah gewinnt den Preis für das „beste Baguette“ 2023

    Pariser Bäcker Tarshan Selvarajah gewinnt den Preis für das „beste Baguette“ 2023

    Für das beste Baguette Frankreichs wird jedes Jahr in Paris ein Wettbewerb veranstaltet. Der Gewinner darf den Élysée-Palast ein Jahr lang mit seinen Baguettes beliefern. Dieses Jahr wurde der Wettbewerb wurde von Tarshan Selvarajah gewonnen.

    Es ist goldbraun und knusprig. Die Zubereitung erfordert stundenlange Anstrengungen und natürlich „mit den besten Mehlen zu arbeiten“, erklärt Tarshan Selvarajah, Bäcker und Gewinner des besten Baguettes von Paris. Er ist seit 2009 Bäcker und entschied sich vor zwei Jahren dazu, eine Bäckerei im 20. Arrondissement der französischen Hauptstadt zu übernehmen. Seine jahrelange Arbeit wurde gestern von dem prestigeträchtigen Preis belohnt.

    Die Jury nimmt sich fünf Stunden lang Zeit, um die Baguettes zu verkosten, wobei man sich vor allem auf das Aussehen, die Krume oder den Geruch konzentriert. Am Donnerstag, 11. Mai, teilt der Bäcker sein Glück mit seinem Müller, der ebenfalls begeistert ist. „Wir sind sehr zufrieden, denn es ist eine Anerkennung für die Arbeit eines Kunden und auch ein bisschen für unsere eigene“, sagt David Bourgeois. Der Preis macht auch die Bewohner des Viertels stolz. Dank des Wettbewerbs darf Tarshan Selvarajah ein Jahr lang seine Baguettes im Elysée-Palast servieren.

  • „Name and shame“: Regierung droht, öffentlich Marken zu benennen, die ihre Preise nicht senken

    „Name and shame“: Regierung droht, öffentlich Marken zu benennen, die ihre Preise nicht senken

    Die Handelsministerin Olivia Gregoire kritisiert die Industriellen scharf, die sich seit mehreren Wochen weigern, die Preise für Lebensmittel zu senken. Es klang wie ein Ultimatum. Am Mittwoch, dem 10. Mai, war die Handelsministerin Olivia Grégoire auf dem Sender RTL zu Gast. Sie beklagte die mangelnden Bemühungen einiger Industrieller, die Preise für bestimmte Lebensmittel zu senken, obwohl die Preise für Rohstoffe – wie z. B. Getreide – seit mehreren Wochen stark rückläufig sind. Die Ministerin erwartet eine schnelle Reaktion der Industrie, zumal in Kürze neue Verhandlungen mit den Einzelhändlern stattfinden sollen, insbesondere für Lebensmittel. „Die großen Industrieunternehmen haben heute den Handlungsspielraum und die Liquidität, um die Preise zu senken“, meint Olivia Grégoire im Gespräch mit RTL.

    Die Ministerin warnte, dass, wenn in den nächsten Wochen keine Anstrengungen unternommen würden, „wir uns für ’name and shame‘ en…

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  • Pas-de-Calais: Exil-Afghane hat jetzt sein Restaurant in Libercourt eröffnet

    Pas-de-Calais: Exil-Afghane hat jetzt sein Restaurant in Libercourt eröffnet

    Vier Jahre nach seiner Ankunft in Frankreich hat der afghanische Flüchtling und ehemalige Dolmetscher sein Restaurant in Libercourt, Pas-de-Calais, eröffnet. Nicht ohne Stolz.

    Mit einem Lächeln präsentiert Akmal stolz sein Arbeitsgerät. Ein paar Worte auf Französisch, einer Sprache, die er gerade erst zu beherrschen beginnt. „Wenn ich mich mit den Kunden unterhalte, gibt es keine Probleme. Ich bin stolz, ich mache etwas“, stellt der afghanische Flüchtling, der 2019 nach Frankreich kam, auf dem Sender France 3 klar. Jetzt arbeitet er mit seiner Frau sieben Tage die Woche, mittags und abends in seinem Restaurant in Libercourt (Pas-de-Calais). Ihr Eifer nötigt den Kunden Respekt ab, schließlich haben sie bei null angefangen.

    Die Familie sitzt noch immer in Afghanistan fest.
    In der afghanischen Heimat arbeitete seine Frau Suraya für die Vereinten Nationen, während Akmal als Übersetzer für die französische Armee tätig war. Ihr neues Leben in Frankreich lässt sie ihre Familie in Afghanistan natürlich nicht vergessen. Akmal wurde mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Frankreich evakuiert, doch der Rest der Familie, die dort geblieben ist, ist weiterhin in Gefahr. „Ich habe getan, was gut für mein Land war, aber wenn ich nicht mit der Armee zusammengearbeitet hätte, wäre meine Familie heute nicht in Gefahr. Aber ich fühle mich nicht schuldig“, sagt Akmal. Seit nunmehr vier Jahren fordern sie die Evakuierung ihrer Angehörigen nach Frankreich.

  • Pyrénées-Orientales: Das Departement steht jetzt unter Warnstufe „Dürrekrise“

    Pyrénées-Orientales: Das Departement steht jetzt unter Warnstufe „Dürrekrise“

    Die Pyrénées-Orientales sind besonders stark von der Dürre betroffen. Daher wechselt das Departement ab dem 10. Mai in die „Dürrekrise“, die höchste Alarmstufe. Die Obstbauern fürchten um ihre Ernten und sogar um ihre Bäume.

    Ein Teil der Pyrénées-Orientales steht ab heute unter Alarmstufe „Dürrekrise“, die höchste Alarmstufe. Ein Obstbauer aus der Region weiß das, er hat bereits einen Teil seiner Ernte verloren, vielleicht sogar einen Teil seiner Bäume. Die Situation könnte sich für ihn mit dem neuen Erlass der Präfektur noch weiter zuspitzen. Die Landwirte werden neue Wasserbeschränkungen hinnehmen müssen. Je nach Art der Bewässerung werden sie ihren Verbrauch in einigen Bereichen um 30 bis 80 % reduzieren müssen.

    Angesichts dieser außergewöhnlichen Dürresituation sind natürlich alle Bewohner betroffen. Verboten sind ab sofort: die Bewässerung von Gärten und Gemüsegärten, die Bewässerung von Grünflächen und das Waschen von Autos (außerhalb von Anlagen, die das Wasser wiederverwerten). Das Befüllen von privaten Swimmingpools wird nicht mehr möglich sein. Der Verkauf von Aufstellpools wird verboten. Die Maßnahmen treten ab dem 10. Mai bis mindestens zum 13. Juni in Kraft. Das Departement Pyrénées-Orientales ist nun schon seit einem Jahr das französische Departement mit dem größten Wassermangel.

  • Immobilienkredite: Zinssätze könnten in Frankreich auf 4% steigen

    Immobilienkredite: Zinssätze könnten in Frankreich auf 4% steigen

    Die Zahl der Immobilienkredite ist innerhalb eines Jahres um ganze 40% gesunken. Diese Situation wird sich wahrscheinlich nicht bessern, da die Zinssätze weiter steigen werden. Aber wer wird dann noch kaufen können?

    Die Finanzierung eines Immobilienkaufs wird in Frankreich immer teurer, und die Situation könnte sich noch verschlimmern, da die Zinssätze derzeit regelrecht in die Höhe schnellen. Vor anderthalb Jahren lagen sie im Durchschnitt bei 1,07%, im April 2023 schon bei 3,15% und im September könnten sie auf 4% steigen. Eine Situation, die den Plänen vieler Hauskäufer einen Strich durch die Rechnung macht. Adrien Sartoli-Carvalho erzählt auf dem Sender France 2, dass er bereits die Wohnung gefunden hat, die er kaufen möchte. Sein Kreditantrag wurde jedoch bereits viermal von den Banken abgelehnt.

    Es ist nicht zu erwarten, dass sich die Situation verbessert.
    Wenn die Zinssätze steigen, können die Kaufwilligen weniger Geld aufnehmen. Ein Paar mit einem Nettoeinkommen von 3.000 Euro pro Monat konnte im Januar 2022 noch 210.000 Euro leihen. Wenn der Zinssatz im September auf 4 % steigt, hätten sie nur 165.000 Euro zur Verfügung. Weniger Budget, das zum Hauskauf zur Verfügung steht, bedeutet, dass der gesamte Immobilienmarkt durcheinander gewirbelt wird. In Poitiers (Vienne) hat ein Immobilienmakler große Schwierigkeiten, eine Wohnung zu verkaufen, die für 117.000 Euro angeboten wird. Potentielle Käufer sind seltener als früher. Die Zinssätze steigen weiter, da auch die Banken teurere Kredite aufnehmen müssen als früher. Und Experten zufolge wird sich die Situation nicht verbessern.

    Die Zahl der vergebenen Kredite ist innerhalb eines Jahres um fast 40 % zurückgegangen.

  • Bekämpfung von Steuerbetrug: Ultrareiche im Visier der französischen Regierung

    Bekämpfung von Steuerbetrug: Ultrareiche im Visier der französischen Regierung

    Der Haushaltsminister hat am Dienstag, dem 9. Mai, einen Plan vorgestellt, der auf große Steuerhinterzieher und insbesondere auf Superreiche abzielt. Gabriel Attal machte deutlich, dass er bei der Mittelschicht, den kleinen und mittleren Unternehmen weniger streng sein werde. Welche Möglichkeiten aber hat die Regierung zur Bekämpfung von Steuerbetrug? Polizeitechnik im Dienste der Steuerbehörden. Beschattungen, Wanzen, physische und digitale Ausspähung. Die französische Regierung will jetzt die großen Fische jagen und kündigt an, dass bis zum Ende der Regierungszeit Emmanuel Macrons 25 % mehr Kontrollen bei den Superreichen durchgeführt werden sollen. In den Pariser Vororten werden 500 Fälle pro Jahr bearbeitet. Jetzt sollen 40 zusätzliche Beamte eingestellt werden, so der Leiter der Abteilung. „Das ermöglicht mir, den Zuständigkeitsbereich zu erweitern, die Fälle schneller zu bearbeiten“, sagt Christophe Perruaux, Leiter des Service d’enquêtes judiciaires des finances, auf dem Sender …

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  • Rückruf: Verdacht auf Listeria-Verunreinigung in Wurst

    Rückruf: Verdacht auf Listeria-Verunreinigung in Wurst

    Die Supermarktkette Super U ruft geräucherte Knoblauchwurst wegen des Verdachts auf Listeria-Verunreinigung zurück. Wer kürzlich in einem Super U Supermarkt geräucherte Knoblauchwurst gekauft hat, sollte diese nicht verzehren! Sie ist Gegenstand eines Rückrufs der Supermarktkette. Die Wurst wies Spuren von Listeria monocytogenes auf, dem Erreger der gefährlichen Listeriose, wie die Website Rappel Conso berichtet. Die begroffene Wurst wurde in der Fleischabteilung in allen Super U-Filialen in Frankreich verkauft. Sie wurde in einer 300-Gramm-Packung angeboten und trug die Strichcode-Nummer 3256229807013 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 27. Mai 2023.

    Personen, die die geräucherte Knoblauchwurst verzehrt haben und Anzeichen von Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen aufweisen, sollten umgehend ihren Hausarzt aufsuchen….

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  • Kaufkraft: Einkaufen in Deutschland ist für viele Franzosen eine kostengünstige Lösung

    Kaufkraft: Einkaufen in Deutschland ist für viele Franzosen eine kostengünstige Lösung

    Im derzeitigen inflationären Umfeld fahren viele Bewohner der französischen Grenzgebiete nach Deutschland, um ihre Einkäufe zu erledigen. Diese Lösung erweist sich als kostengünstig – wenn man weiß, wie man es anstellt.

    Über die deutsche Grenze fahren, um weniger zu bezahlen. Alain Bohn verwaltet sein Einkaufsbudget auf den Euro genau. Bevor er sich auf den Weg macht, durchforstet der Mann aus Châtenois (Bas-Rhin) deutsche und französische Werbebroschüren, um die niedrigsten Preise zu finden. Auf der anderen Seite des Rheins ist nämlich nicht alles billiger. Der Elsässer lebt 30 Minuten von deutschen Geschäften entfernt. Die Hin- und Rückfahrt kostet ihn etwa 5 Euro an Treibstoff. Einige Produkte wie Katzenfutter oder Vanillezucker werden im Vergleich zu französischen Geschäften in Deutschland nur halb so teuer angeboten.

    500 Euro Ersparnis im Jahr
    Die Ersparnisse summieren sich sehr schnell. Insgesamt gab der Familienvater bei seinem Einkauf 161 Euro aus, das sind rund 50 Euro weniger als bei einem entsprechenden Einkauf in Frankreich. Anschließend geht der Einkauf in einem Drogeriemarkt für Reinigungs- und Hygieneprodukte weiter. Alain Bohn reist etwa alle zwei Monate nach Deutschland. Er reduziert auf diese Weise seine Ausgaben um fast 500 Euro pro Jahr. Vor seiner Rückkehr macht er einen letzten Abstecher zur Zapfsäule und spart 7 Euro bei seiner Tankfüllung Diesel.