Kategorie: Vermischtes eingeschränkt

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  • Nahostkonflikt: Zweiter französischer Staatsbürger stirbt im Libanon nach israelischen Bombenangriffen

    Nahostkonflikt: Zweiter französischer Staatsbürger stirbt im Libanon nach israelischen Bombenangriffen

    Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten fordern erneut Opfer. Wie das französische Außenministerium am Sonntag, den 29. September, bestätigte, ist ein zweiter französischer Staatsbürger im Libanon ums Leben gekommen. Es handelt sich um einen Mann von über 60 Jahren, der nach den jüngsten israelischen Luftangriffen starb. Details zur genauen Todesursache wurden noch nicht mitgeteilt. Bereits zuvor, am Montag, wurde eine 87-jährige Französin bei einer Explosion im Süden des Landes getötet. Diese Eskalation der Gewalt hinterlässt auch in Europa Spuren – und rückt das ohnehin fragile Libanon einmal mehr in den Fokus internationaler Aufmerksamkeit. Diplomatischer Besuch und humanitäre Hilfe Jean-Noël Barrot, der neue französische Außenminister, reiste am Sonntagabend nach Beirut. Dieser Besuch, der nur 24 Stunden dauern soll, kommt zu einer Zeit, in der die Situation vor Ort immer heikler wird. Allein am Sonntag berichtete die israelische Armee von rund 120 weiteren Luftangriffen auf Stel…

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  • Betrug mit Covid-Hilfen: 11 Personen in der Region Elsass verurteilt

    Betrug mit Covid-Hilfen: 11 Personen in der Region Elsass verurteilt

    Im Zuge der Covid-Pandemie wurden in Frankreich zahlreiche staatliche Hilfen eingeführt, um Unternehmen in der Krise zu unterstützen. Doch nicht alle spielten fair: Am 26. September verurteilte das Strafgericht in Colmar elf Personen wegen Betrugs mit diesen Hilfen – die meisten erhielten Haftstrafen. Die Verurteilten hatten zu Unrecht Kurzarbeitsbeihilfen bezogen, als Frankreich sich während des Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 in einer Ausnahmesituation befand. Darunter fünf Unternehmer aus dem Elsass und einer aus der Region Paris, deren Unternehmen oft bankrott oder nur leere Hüllen waren. Haftstrafen und hohe Geldstrafen Die verhängten Strafen sind unterschiedlich: Der schwerwiegendste Fall führte zu vier Jahren Haft und einer Geldstrafe von 30.000 Euro. Auf der anderen Seite steht die mildeste Verurteilung mit fünf Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 10.000 Euro. Insgesamt wurden den Angeklagten 155.000 Euro Geldstrafen auferlegt, dazu kommen fast 548.000 Euro Sch…

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  • Haute-Savoie: Tagesmutter zu 12 Jahren Haft verurteilt, weil sie in  ein Baby geschüttelt hat

    Haute-Savoie: Tagesmutter zu 12 Jahren Haft verurteilt, weil sie in ein Baby geschüttelt hat

    Die Strafe ist scharf – und der Fall sorgt weiterhin für Bestürzung. Am Mittwoch, dem 25. September, wurde eine Tagesmutter von dem Schwurgericht in Chambéry (Savoie) zu 12 Jahren Haft verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen, ein sechs Monate altes Baby so heftig geschüttelt zu haben, dass es lebenslange Behinderungen davontrug. Diese Entscheidung verschärft das ursprüngliche Urteil aus dem Jahr 2022, in dem die Frau zu zehn Jahren Haft verurteilt worden war. Nun wurden zwei weitere Jahre hinzugefügt. Die 36-Jährige aus Brenthonne, Haute-Savoie, wurde für schuldig befunden, dem Kleinkind, das sie betreute, durch Gewalteinwirkung eine dauerhafte Behinderung zugefügt zu haben. Die erschütternden Ereignisse von 2014 Der Vorfall ereignete sich vor mittlerweile zehn Jahren, am 27. März 2014. Die damals 26-jährige Tagesmutter hatte das Baby den Tag über in ihrer Obhut. Als die Mutter ihr Kind am Abend abholte, bemerkte sie sofort, dass mit ihrem Sohn etwas nicht stimmte. Besorgt brachte sie ihn di…

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  • MIssbrauch: Papst Franziskus wirft Bischof und neun weitere Personen aus der Kirche

    MIssbrauch: Papst Franziskus wirft Bischof und neun weitere Personen aus der Kirche

    Eine der drastischsten Entscheidungen in der jüngeren Kirchengeschichte hat Papst Franziskus diese Woche getroffen: Er wies zehn Personen, darunter einen Bischof, Priester und Laien, aus der katholischen Bewegung „Sodalitium Christianae Vitae“ (SCV) in Peru aus der Kirche aus. Hintergrund ist eine Vatikanuntersuchung, die erschreckende Missbräuche von Macht, Autorität und Spiritualität aufdeckte. Die Entscheidung im Detail Das peruanische Episkopat verkündete die Maßnahme auf seiner Website. Die Entscheidung sei „außergewöhnlich“ und stamme direkt von Papst Franziskus, hieß es. Besonders bemerkenswert: Die Liste der aufgedeckten Vergehen, die kanonisch geahndet werden, ist beispiellos – darunter Hacking von Kommunikationsgeräten und systematische Überwachung von Kirchenkritikern. Diese Enthüllungen stellen einen Tabubruch dar, denn der Vatikan pflegt in der Regel eine zurückhaltende Kommunikation bei der Aufarbeitung von Missbräuchen. Hintergrund der Bewegung Die Bewegung SCV, gegründe…

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  • Angriffe von Wölfen in Saint-Cézaire-sur-Siagne: Ein Dorf in Alarmbereitschaft

    Angriffe von Wölfen in Saint-Cézaire-sur-Siagne: Ein Dorf in Alarmbereitschaft

    In Saint-Cézaire-sur-Siagne, einem kleinen Dorf in den Alpes-Maritimes, herrscht seit Wochen Unruhe – und das liegt nicht am Wetter oder den saisonalen Veränderungen. Der Grund sind Wölfe, die immer wieder auf den Feldern und Weiden der Region auftauchen und ihre Spuren hinterlassen – in Form von gerissenen Tieren und aufgeschreckten Bewohnern. Ein Dorf, das einst für seine Ruhe bekannt war, sieht sich plötzlich mit einer Bedrohung konfrontiert, die viele als längst vergangenes Problem abgetan hatten: den Wolf. Ein Räuber in der Nacht Vor knapp einem Monat erlebte ein örtlicher Schäfer das, vor dem er sich lange gefürchtet hatte. In einem Olivenhain, wo seine Schafe friedlich grasten, schlug ein Wolf zu. Er installierte eine Kamera, um das Geschehen auf seinem Land zu überwachen – und das Bild des Angreifers war eindeutig. Der Wolf hatte eines seiner Schafe gepackt und 15 Meter weit geschleift, bevor er es gefressen hat. „Das Schaf war wehrlos, und es ging so schnell“, berichtet der Sc…

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  • OTERA in Nizza: Transparenz als Schlüssel für den Erfolg

    OTERA in Nizza: Transparenz als Schlüssel für den Erfolg

    In Nizza gibt es seit einiger Zeit einen Laden, der das Prinzip der Preistransparenz auf die Spitze treibt – und das Konzept kommt hervorragend an. OTERA, ein Supermarkt, der vor allem auf Produkte aus der Region setzt, sorgt bei den Kunden für Vertrauen, indem er offenlegt, wie sich die Preise zusammensetzen. Keine versteckten Kosten, keine undurchsichtigen Margen – hier weiß man genau, wohin jeder Cent fließt. Aber was macht diese Herangehensweise so besonders, und warum scheint sie bei den Verbrauchern einen Nerv zu treffen? Ein Beispiel, das Schule machen könnte OTERA in Nizza zeigt deutlich, dass Transparenz kein bloßes Schlagwort ist, sondern tatsächlich Mehrwert bietet. Der Supermarkt verzichtet bewusst auf Zwischenhändler und Zentraleinkäufer – 60 % der Waren stammen direkt aus der Region und kommen ohne Umwege auf die Regale. Dadurch profitieren die Landwirte, und die Kunden haben das Gefühl, dass sie mit ihrem Einkauf direkt die lokalen Produzenten unterstützen. Ein Beispiel …

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  • Erster Genozid-Prozess seit dem Zweiten Weltkrieg: Französische Rückkehrerin aus Syrien angeklagt

    Erster Genozid-Prozess seit dem Zweiten Weltkrieg: Französische Rückkehrerin aus Syrien angeklagt

    Zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Frankreich eine Person wegen „Genozid“ vor Gericht gestellt. Im Mittelpunkt des Prozesses steht Sonia M., eine 35-jährige Französin, die im Jahr 2015 eine Jesidin in Syrien in die Sklaverei gezwungen haben soll. Dieser Fall markiert ein wichtiges Kapitel in der juristischen Aufarbeitung der Gräueltaten, die während der Herrschaft des sogenannten Islamischen Staates (IS) verübt wurden. Wer ist Sonia M.? Sonia M., geboren im Süden Frankreichs, war mit Abdelnasser Benyoucef verheiratet – einem der führenden Köpfe des Islamischen Staates und mutmaßlich Mitverantwortlichen für den Anschlag auf den jüdischen Supermarkt Hyper Cacher in Paris. Benyoucef war maßgeblich an der Planung von Anschlägen beteiligt, darunter der vereitelte Anschlag in Villejuif. Im Jahr 2015 lebten die beiden in Raqqa, Syrien, der damaligen Hochburg des IS. Dort kaufte Benyoucef eine 16-jährige Jesidin, die als Sklavin im Haushalt von Sonia M. arbeiten musste. Di…

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  • Rückführung der Ahnen: Guyaner fordern Überreste ihrer Vorfahren von Frankreich zurück

    Rückführung der Ahnen: Guyaner fordern Überreste ihrer Vorfahren von Frankreich zurück

    In Paris haben Nachfahren von Ureinwohnern aus Guyana und Suriname diese Woche die Rückkehr der Überreste von sechs ihrer Vorfahren gefordert, die im 19. Jahrhundert in sogenannten „menschlichen Zoos“ ausgestellt wurden. Die Gebeine dieser Menschen, die in Frankreich starben, befinden sich noch immer in den Sammlungen des Musée de l’Homme in Paris. Für die Gemeinschaften des Maroni-Flusses ist es jedoch von großer Bedeutung, die Verstorbenen zurückzuholen und sie gemäß ihren traditionellen Riten zu bestatten. Ein Akt der Würde nach 132 Jahren Am 17. September 2024 versammelte sich eine Gruppe von etwa 20 Menschen aus Guyana und Suriname im Musée de l’Homme in Paris, um den Überresten der sechs Verstorbenen zu gedenken. In traditioneller Kleidung tanzten und sangen sie vor den grauen Kartons, die die Namen der Ahnen trugen: Pékapé, Couani, Emo-Marita, Mibipi, Makéré und Miacapo. Für die Nachfahren dieser Amérindiens, die im 19. Jahrhundert nach Europa verschleppt wurden, war dies ein Mo…

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  • Neue „Péage à flux libre“ auf der A13: Ein revolutionäres Mautsystem?

    Neue „Péage à flux libre“ auf der A13: Ein revolutionäres Mautsystem?

    Die Tage der lästigen Stopps an Autobahn-Mautstellen könnten in Frankreich gezählt sein – zumindest für die Nutzer der A13, die Paris mit der Normandie verbindet. Im Dezember 2024 wird dort die neue „Péage à flux libre“, ein schrankenfreies Maut-System, eingeführt. Was bedeutet das konkret für Autofahrer? Und wie funktioniert dieses neue System genau? Kein Anhalten mehr – einfach durchfahren! Für viele Autofahrer ist der größte Vorteil dieses Systems offensichtlich: keine langen Schlangen mehr an den Mautstellen. Insbesondere an Wochenenden und in der Ferienzeit, wenn der Verkehr auf der A13 stark zunimmt, könnten Fahrer so zwischen 30 Minuten und einer ganzen Stunde an Reisezeit einsparen – das hofft zumindest Joselito Bellet, der Verantwortliche für das Projekt bei der Autobahngesellschaft Sanef. Doch wie funktioniert das Ganze? Anders als bei den bisherigen Mautstellen, wo man anhalten und bezahlen musste, durchfährt man beim „Péage à flux libre“ einfach eine elektronische Erfassung…

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  • Gewalt im Überseedepartement Martinique: Ausgangssperre in Fort-de-France verhängt

    Gewalt im Überseedepartement Martinique: Ausgangssperre in Fort-de-France verhängt

    Seit mehreren Tagen wird die Karibikinsel Martinique von gewaltsamen Ausschreitungen erschüttert. Die Proteste, die ursprünglich als friedliche Kundgebungen begannen, sind außer Kontrolle geraten. Um die Lage in den Griff zu bekommen, hat die Präfektur des französischen Überseedepartements am 18. September eine nächtliche Ausgangssperre in bestimmten Vierteln von Fort-de-France eingeführt. Diese gilt von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens und soll vorerst bis Montag andauern – doch eine Verlängerung scheint bereits jetzt wahrscheinlich. Blockaden und ständige Konfrontationen In den Straßen von Fort-de-France herrscht seit Tagen ein brisantes Klima. Überall auf der Insel entstehen Barrikaden, die von Demonstrierenden errichtet werden, um gegen die Polizei und die Behörden zu protestieren. Sobald die Sicherheitskräfte eine Straßensperre räumen, entsteht bereits schon die nächste. Die Protestierenden agieren schnell und geschickt, was die Lage für die Ordnungskräfte schwierig macht. Die Auss…

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