Kategorie: Vermischtes

  • 1. Mai-Demonstrationen: Polizisten werden in Paris von Molotowcocktail getroffen

    1. Mai-Demonstrationen: Polizisten werden in Paris von Molotowcocktail getroffen

    Am Montag, dem 1. Mai, kam es im Pariser Demonstrationszug zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei denen Polizisten mit Molotowcocktails beworfen wurden. Einer der Beamten soll Verbrennungen zweiten Grades erlitten haben.

    Kaum war der Demonstrationszug in Paris gestartet, kam es bereits zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften und mehreren hundert schwarz gekleideten Demonstranten. Die Demonstranten schleuderten Wurfgeschosse und Brandsätze. Die Schaufenster mehrerer Geschäfte wurden mit Steinen beworfen. Auch Stadtmobiliar wurde beschädigt.

    Mindestrens 30 Personen wurden bereits festgenommen.
    In Videos, die auf Twitter hochgeladen wurden, ist zu sehen, wie Polizisten nach dem Wurf eines Molotowcocktails Feuer fangen. Daraufhin bricht Panik aus. Die brennenden Polizisten versuchen, das Feuer zu löschen, indem sie sich auf dem Boden wälzen.

    Die Zeitung Le Parisien meldet unter Berufung auf eine Polizeiquelle, dass mindestens ein Mitglied der Ordnungskräfte Verbrennungen zweiten Grades durch einen Molotowcocktail erlitt. Nach Angaben derselben Quelle waren bis 16 Uhr bereits 30 Personen festgenommen worden.

  • Demonstrationen am 1. Mai: Drohnen überwachen Demonstranten in Paris und anderen französischen Städten

    Demonstrationen am 1. Mai: Drohnen überwachen Demonstranten in Paris und anderen französischen Städten

    In Paris startete der Demonstrationszug um 14 Uhr vom Place de la République. Drohnen, die am Montag, dem 1. Mai, in mehreren Städten von der Polizei eingesetzt werden, kommen auch in der französischen Hauptstadt zum Einsatz – eine Premiere. Die Gewerkschaften erwarten eine „historische“ Mobilisierung, „durch die von den Gewerkschaften gezeigte Einheit, denn es ist das erste Mal seit 14 Jahren, dass sie an diesem 1. Mai Seite an Seite marschieren“, betont der Journalist Julien Cholin, der für den Sender France 2n vom Place de la République in Paris berichtet. Die Mobilisierung soll massiv sein, „die CFDT kündigt bereits 1,5 Millionen Menschen in ganz Frankreich an, 650.000 nach Angaben der Behörden, die mit 80.000 Menschen in Paris rechnen“, fügt der Journalist hinzu. Die Behörden „warnen vor möglichen Ausschreitungen, wie man sie heute Morgen in Nantes gesehen hat, was nach Ansicht mehrerer Präfekten den Einsatz von Überwachungsdrohnen rechtfertigt.“ Ihr Einsatz sei am Morgen von der …

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  • Paris: 24-Jähriger in einem Gebäude im 19. Arrondissement erstochen

    Paris: 24-Jähriger in einem Gebäude im 19. Arrondissement erstochen

    Ein 24-jähriger Mann wurde am Samstagabend in einem Gebäude im 19. Arrondissement von Paris erstochen, wie am Sonntag von der Zeitung Le Parisien gemeldet wurde. Die Tat ereignete sich gegen 19.00 Uhr. Das Opfer, das der Polizei bereits einschlägig bekannt war, erlitt mehrere Messerstiche und starb bei seiner Ankunft im Krankenhaus. Es gebe in diesem Stadium der Ermittlungen „keine bevorzugte Spur“, wird eine Polizeiquelle zitiert, jedoch erscheine die Hypothese einer „Abrechnung“ am wahrscheinlichsten. Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet und dem 2. Bezirk der Kriminalpolizei (DPJ) übergeben, wie die Pariser Staatsanwaltschaft erklärte.
  • Paris: Bulgari-Juweliergeschäft an der Place Vendôme überfallen

    Paris: Bulgari-Juweliergeschäft an der Place Vendôme überfallen

    Der Überfall ereignete sich innerhalb nur weniger Minuten mitten in Paris am Samstag, dem 29. April.

    Nach dem Überfall auf das Juweliergeschäft Bulgari an der Place Vendôme im ersten Arrondissement der französischen Hauptstadt wurde eine Untersuchung wegen „bewaffneten Raubüberfalls in organisierter Bande“ eingeleitet, wie Franceinfo von der Staatsanwaltschaft erfuhr. Die Ermittlungen wurden der Brigade de répression du banditisme übertragen.

    Laut einem von France Télévisions befragten Zeugen waren drei „vermummte, ganz in Schwarz gekleidete“ Personen mit Armbinden gegen 13.40 Uhr in das Juweliergeschäft eingedrungen.

    https://twitter.com/louis_raymondis/status/1652295845658738688

    Nachdem sie einen Sicherheitsbeamten durch einen Schlag auf den Kopf außer Gefecht gesetzt hatten, „gingen zwei Personen mit Taschen und Waffen hinein, ein anderer blieb mit einer Tasche und einer Waffe draußen stehen“, erzählt der Zeuge. „Sobald sich Passanten näherten, hat er sie mit einer Waffe bedroht“. Der Überfall habe nur etwa „ein bis zwei Minuten“ gedauert.

    Schaden in Höhe von einer Million Euro
    Die Räuber flüchteten auf zwei Motorrädern.

    Das Bulgari-Juweliergeschäft am Place Vendôme war bereits im September 2021 von sieben bewaffneten und vermummten Tätern überfallen worden. Sie hatten damals Schmuck im Wert von 10 Millionen Euro mitgehen lassen.

  • Gérard Depardieu wird sexuelle Gewalt vorgeworfen: Von der Werbung für seinen neuen Film ausgeschlossen

    Gérard Depardieu wird sexuelle Gewalt vorgeworfen: Von der Werbung für seinen neuen Film ausgeschlossen

    Gérard Depardieu, der von Vorwürfen sexueller Gewalt betroffen ist, wird von der Werbung für seinen nächsten Film ausgeschlossen. Gérard Depardieu, der von Vorwürfen sexueller Gewalt betroffen ist, die er allerdings bestreitet, wird nicht an der Werbung für seinen nächsten Film „Umami“ teilnehmen dü…

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  • Achtung Frankreich-Urlauber: In diesen Departements werden die meisten Strafzettel ausgestellt

    Achtung Frankreich-Urlauber: In diesen Departements werden die meisten Strafzettel ausgestellt

    Im Jahr 2021 wurden in Frankreich fast 40 Millionen Bußgeldbescheide ausgestellt. Besonders viele Strafzettel entfielen auf die Departements der Regionen PACA und Île-de-France.

    Überhöhte Geschwindigkeit, verbotenes Parken: Im Jahr 2021 wurden in Frankreich wieder so viele Strafzettel ausgestellt wie vor der Covid-Krise. Die Agence nationale de Traitement des Infractions (ANTAI) hat insgesamt 39,53 Millionen Strafzettel an die Franzosen verschickt, was fast der Anzahl der Autofahrer im ganzen Land entspricht. Insgesamt wurden im selben Jahr rund 22,1 Millionen Fahrzeuge von einem automatischen Radargerät geblitzt, was einem Anstieg von 19% im Vergleich zum Vorjahr entspricht…

    Allerdings fällt auf, dass die Strafzettel nicht gleichmäßig über Frankreich verteilt sind. In den neuesten Zahlen des Observatoire Nationale de la Sécurité Routière, die kürzlich veröffentlicht wurden, stechen zwei Regionen deutlich hervor: In den Regionen Ile-de-France und Provence-Alpes-Côte-d’Azur wurden besonders viele Strafzettel ausgestellt. In der Bretagne, im Département Loire Atlantique und generell in der Mitte des Landes sind die Strafzettel seltener…

    Paris und der Südosten an der Spitze des Feldes
    Was die Zahl der Verstöße betrifft, ist die Hauptstadt absoluter Spitzenreiter. In Paris wurden im Jahr 2021 unglaubliche 591.339 Bußgeldbescheide ausgestellt, das sind etwas mehr als 279 Bußgeldbescheide pro 1.000 Einwohner, die höchste Rate im ganzen Land.

    Das Departement Seine-Saint-Denis folgt in der Rangliste mit 269.427 verhängten Strafzetteln im Jahr 2021 (das entspricht etwas mehr als 160 verhängten Strafzetteln pro 1.000 Einwohner). Ebenfalls ganz oben auf der Liste stehen die Departements der Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur: Alpes-de-Haute-Provence kommt auf 110 Strafzettel pro 1.000 Einwohner und Bouches-du-Rhône auf rund 185.015 Strafzettel im Jahr 2021 (das entspricht 89 Strafzetteln pro 1.000 Einwohner). Im Departement Côte d’Or haben die Verstöße zwischen 2020 und 221 jedoch am stärksten zugenommen. Dort wurden mehr als 31.0000 Strafzettel ausgestellt: eine Zahl, die um mehr als 30% gestiegen ist. Die Departements Creuse (+29%) und Loire (+24%) vervollständigen das Podium.

    Zu hohe Geschwindigkeit immer noch an erster Stelle
    Die Franzosen treten immer noch ein wenig zu stark aufs Gaspedal: Insgesamt wurden laut der Nationalen Interministeriellen Beobachtungsstelle für Straßenverkehrssicherheit im Jahr 2021 etwa 15 Millionen Verstöße wegen überhöhter Geschwindigkeit registriert, was einem Anstieg um 13,2 % innerhalb eines Jahres entspricht. Die Geschwindigkeit betrifft somit mehr als 55% der Verstöße, die im ganzen Land registriert werden. Weitere 7,1 Millionen Verstöße betrafen behinderndes oder gefährliches Parken.

    Im Jahr 2021 wurden insgesamt 14,6 Millionen Führerscheinpunkte verteilt.

  • Rio-Paris-Absturz: Generalstaatsanwaltschaft legt Berufung gegen Freispruch von Air France und Airbus ein

    Rio-Paris-Absturz: Generalstaatsanwaltschaft legt Berufung gegen Freispruch von Air France und Airbus ein

    Das Pariser Strafgericht hatte am 17. April die beiden Unternehmen von der Anklage freigesprochen und festgestellt, dass zwar „Fehler“ begangen worden seien, aber „kein sicherer Kausalzusammenhang“ mit dem Unfall „nachgewiesen werden konnte“.

    Die Pariser Generalstaatsanwaltschaft kündigte am Donnerstag, dem 27. April, an, dass sie gegen den Freispruch von Airbus und Air France im Fall des Absturzes der Rio-Paris-Maschine Berufung einlegen werde. Das Gericht hatte die beiden Unternehmen am 17. April freigesprochen und festgestellt, dass zwar „Fehler“ begangen worden seien, aber „kein sicherer Kausalzusammenhang“ mit dem Unfall „nachgewiesen werden konnte“.

    Der europäische Flugzeughersteller und die französische Fluggesellschaft wurden nach der Katastrophe im Jahr 2009, bei der 228 Menschen ums Leben kamen, wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Mit der Berufung gegen den Freispruch will die Generalstaatsanwaltschaft „die gesetzlich vorgesehenen Rechtsmittel voll ausschöpfen“, wie sie in ihrer Pressemitteilung erklärt.

    Allerdings hatte auch die Staatsanwaltschaft in ihrem Schlussplädoyer zum großen Bedauern der Nebenkläger keine Strafe für die beiden Gruppen gefordert. Dieses Gerichtsverfahren dauert bereits mehr als ein Jahrzehnt, mit einer vorübergehenden Einstellung des Verfahrens im Jahr 2019 und schließlich einem vom Berufungsgericht in Paris angeordneten Prozess im Jahr 2021.

  • Zoll entdeckt an der französisch-schweizerischen Grenze 3 Millionen Euro Falschgeld – 2 Italiener verhaftet

    Zoll entdeckt an der französisch-schweizerischen Grenze 3 Millionen Euro Falschgeld – 2 Italiener verhaftet

    Die gefälschten Banknoten waren in zwei Koffern versteckt, die im Kofferraum des Fahrzeugs verstaut waren, das von zwei italienischen Staatsbürgern gefahren wurde. Sie hatten gerade die Grenze in Richtung Frankreich überquert, bevor sie von französischen Zollbeamten abgefangen wurden.

    Zwei Italiener wurden am Montag, 24. April vom Zoll festgenommen, als sie die Grenze von der Schweiz nach Frankreich überquerten und in ihrem Auto gefälschte Banknoten im Wert von drei Millionen Euro mit sich führten, berichtet der Sender France Bleu Pays de Savoie.

    Die beiden Männer im Alter von etwa 50 und 60 Jahren wurden am Posten Thônex-Vallard in der Gemeinde Gaillard (Hochsavoyen) festgenommen. Die Zollbeamten entdeckten im Kofferraum des Autos zwei mit Geldscheinen gefüllte Koffer. Insgesamt wurden mehr als drei Millionen Euro in gefälschten Banknoten entdeckt – nur 30.000 Euro waren echt. Laut France Bleu handelte es sich um grobe Kopien mit der Aufschrift „fac-simile“. Den Ermittlern zufolge dienten die echten Scheine wahrscheinlich dazu, die gefälschten zu verbergen.

    Die beiden Personen wurden in Untersuchungshft genommen.

  • Paris: Zwei Menschen sterben nachdem sie von einem U-Bahn-Zug erfasst wurden

    Paris: Zwei Menschen sterben nachdem sie von einem U-Bahn-Zug erfasst wurden

    Die beiden Personen „stiegen vor dem Unfall absichtlich auf die Gleise“, erklärte die RATP.

    Zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, starben, nachdem sie von einem U-Bahn-Zug in Paris erfasst worden waren, wie die Feuerwehr und die RATP am Donnerstag, dem 27. April, mitteilten. Nach Angaben des Verkehrsbetriebs ereignete sich der Vorfall am Donnerstag gegen 0.45 Uhr an der Metrostation Gaîté im 14. Arrondissement, wo die Linie 13 verkehrt. „Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die genauen Umstände dieses Dramas zu ermitteln“, fügte die RATP hinzu.

    „Zwei Personen stiegen absichtlich auf die Gleise hinab, bevor sie von dem Zug, der in die Station einfuhr, erfasst wurden. Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die genauen Umstände dieser Tragödie zu ermitteln“, sagte die RATP gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Das Unternehmen machte bisher keine weiteren Angaben zu den Umständen des Unfalls.

    Die Opfer versuchten, wieder auf die Gleise zu gelangen.
    Nach ersten Ermittlungen hat die Sichtung der Videoüberwachung der Station ergeben, dass die Frau zunächst auf die Gleise hinabgestiegen war, bevor ihr der Mann folgte. Beide versuchten dann, wieder auf die Gleise zu gelangen, als eine U-Bahn in Richtung Châtillon-Montrouge in den Bahnhof einfuhr. Die beiden Opfer wurden mehrere Meter mitgeschleift, sie wuren zwischen der Bahn und dem Bahnsteig eingeklemmt. Der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Es handelte sich wohl um zwei Personen ohne festen Wohnsitz, wie die Polizei gegenüber France Télévisions mitteilte.

    Vier Zeugen des Unfalls standen unter Schock und mussten nach Angaben der Feuerwehr von den Rettungskräften versorgt werden. Auch der Fahrer des U-Bahnzuges musste von der Feuerwehr betreut werden. Seine Alkohol- und Drogentests waren laut der RATP negativ.

  • Marseille: Drei Männer nach einer Schießerei verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen

    Marseille: Drei Männer nach einer Schießerei verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen

    Die drei festgenommenen Personen sind 22, 24 und 25 Jahre alt und der Polizei bereits wegen Drogenhandels, Gewalttätigkeiten und Verstößen gegen das Waffengesetz bekannt.

    Nach einer Schießerei in Marseille am Dienstagabend, dem 24. April, wurden drei Männer von der BRI (Brigade de recherche et d’intervention) verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Die Schießerei ereignete sich gegen 23.20 Uhr auf dem Boulevard Louis Villecroze im 14. Arrondissement. Es gab keine Opfer.

    Fünfzehn Minuten später wurde im 13. Arrondissement von Marseille ein ausgebranntes Auto gefunden. Im Inneren des Wracks wurde ein AK47-Sturmgewehr gefunden. Das Auto wurde von der Kriminalpolizei bereits überwacht. Drei Verdächtige wurden anschließend festgenommen.

    Die drei festgenommenen Personen sind 22, 24 und 25 Jahre alt und den Behörden bereits wegen Drogenhandels, Gewalttätigkeiten und Verstößen gegen das Waffengesetz bekannt. Die drei Männer befinden sich wegen versuchten Mordes in einer organisierten Bande in Polizeigewahrsam, ihr Gewahrsam kann bis zu vier Tage dauern.