Kategorie: Vermischtes

  • Terrorismus: Frankreich hat über 40 islamistische Anschläge und 13 ultrarechte Anschläge vereitelt

    Terrorismus: Frankreich hat über 40 islamistische Anschläge und 13 ultrarechte Anschläge vereitelt

    Das sagt Innenminister Gérald Darmanin war am Donnerstag, 30. November, auf dem Sender France 2. Wie hoch ist derzeit die terroristische Bedrohung in Frankreich? „Wir haben in der Tat mehr als 40 islamistische Anschläge vereitelt und 13 ultrarechte Anschläge. Frankreich ist, wie alle westlichen Länder, besonders bedroht…Etwa alle zwei Monate wird in unserem Land ein Attentat vereitelt“, erklärte der französische Innenminister Gérald Darmanin am Donnerstag, dem 30. November, als Gast in der Sendung „4 Vérités“ des Senders France 2. „Wir müssen unbedingt weiterhin wachsam sein, und alle Franzosen müssen wachsam sein. Aber dank der Geheimdienste, dank des DGSI, schützen wir sie“, stellt Gérald Darmanin klar. Der Entwurf des neuen Einwanderungsgesetzes wird derzeit in der Nationalversammlung diskutiert. Innenminister Gérald Darmanin verteidigt einen „sehr harten, sehr entschlossenen Teil gegen ausländische Straftäter. Wenn ich dieses Gesetz nicht bekomme, müssen die Franzosen wissen, das…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mayotte: Das französische Überseedepartement mit einem Ausbruch von ungewöhnlicher Gewalt konfrontiert

    Mayotte: Das französische Überseedepartement mit einem Ausbruch von ungewöhnlicher Gewalt konfrontiert

    In Mayotte kommt es seit einigen Tagen zu Gewalttätigkeiten. Am Dienstagmorgen, dem 28. November, ziehen die Einwohner eine Bilanz der Schäden.

    Angesichts wütender Angreifer mussten Soldaten in der Nacht von Montag auf Dienstag, dem 28. November, ihr Fahrzeug verlassen, bevor es in Flammen aufging. Geschäfte wurden in Brand gesetzt und Detonationen waren zu hören. Ein Autofahrer, der am Dienstagmorgen aufgrund der Gewalttätigkeiten festsitzt, schlägt Alarm. Die ungewöhnliche Gewalt wurde von Gruppen von mehreren Dutzend Personen ausgeübt und von zahlreichen Autofahrern beobachtet. „Ungefähr zwanzig Leute (…) sie haben Steine geworfen“, sagt ein Mann auf dem Sender Franceinfo.

    Der für die französischen Überseegebiete zuständige Minister ist vor Ort.
    In der Stadt Mramadoudou halten es die Bewohner langsam nicht mehr aus: Sie protestieren gegen die wachsende Gewalt und Kriminalität. „Es gibt Mädchen, die sich prostituieren, um ihre Miete bezahlen zu können, und Jugendliche machen Erpressungen“, berichtet ein Anwohner. Der ungewöhnliche Gewaltausbruch in Mayotte, der seit einigen Tagen zu beobachten ist, fällt mit der Ankunft des stellvertretenden Ministers für die französischen Überseegebiete Philippe Vigier zusammen.

  • Grenoble: Sechs Teenager nach falschen Bombendrohungen in Polizeigewahrsam

    Grenoble: Sechs Teenager nach falschen Bombendrohungen in Polizeigewahrsam

    Die Jugendlichen könnten wegen der falschen Bombendrohungen mit bis zu zwei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 30.000 Euro belangt werden.

    Die Verhafteten sind zwischen 14 und 17 Jahre alt. Sechs Minderjährige wurden am Dienstag, dem 28. November, in Polizeigewahrsam genommen, da sie verdächtigt werden, zwischen dem 6. und 17. November falsche Bombendrohungen gegen ihr Gymnasium in Vizille (Isère) verbreitet zu haben. Das geht aus einer Erklärung der Staatsanwaltschaft Grenoble hervor. In dieser Zeit mussten in Grenoble insgesamt sechzehn Schulen evakuiert werden, nachdem E-Mails mit Bombendrohungen eingetroffen waren.

    Die Ermittler hatten festgestellt, dass bei jeder dieser Drohungen „das Mobiltelefon eines Schülers mit oder gegen seinen Willen benutzt wurde“, so der Staatsanwalt in seiner Erklärung. Ein Anruf ging an die Hauptleitung des Gymnasiums und eine unmissverständliche, roboterartige Stimme kündigte eine Explosion der Schule an. Anhand der identifizierten Nummern und Telefonbesitzer konnte die Spur zu den Urhebern der falschen Bombendrohungen zurückverfolgt werden.

    „Systematisch musste der Unterricht unterbrochen werden und 1.400 Schüler und 100 Lehrer mussten evakuiert werden“, so die Staatsanwaltschaft. Die jungen Angeklagten sollen am 19. Dezember vor dem Jugendrichter erscheinen. Sie könnten wegen des Vergehens der Verbreitung falscher Informationen über eine drohende Katastrophe, die das Eingreifen von Rettungskräften provozieren könnte, zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und einer Geldstrafe von 30.000 Euro verurteilt werden.

  • Internationale Yoga-Sekte: 40 Personen und Guru Gregorian Bivolaru in Frankreich festgenommen

    Internationale Yoga-Sekte: 40 Personen und Guru Gregorian Bivolaru in Frankreich festgenommen

    Eine groß angelegte Razzia gegen eine sogenannte Yoga-Sekte wurde am Dienstag in Frankreich von der Polizei durchgeführt.

    Am Dienstag, dem 28. November, wurden in Frankreich 41 Personen festgenommen, die verdächtigt werden, mit einer internationalen Sekte in Verbindung zu stehen, die unter dem Deckmantel des Yoga zahlreiche kriminelle Handlungen begangen haben soll.

    Zu den Festgenommenen gehört Gregorian Bivolaru, der rumänische Guru und Gründer dieser umstrittenen internationalen Yoga-Bewegung. Für den Einsatz wurden 175 Polizisten in Paris, Seine-et-Marne, Val de Marne und den Alpes-Maritimes mobilisiert. Zum Zeitpunkt der Festnahme des Gurus sind 26 Frauen aus dem Haus, in dem der Guru wohnte, befreit worden. Sie wurden „unter beengten und hygienisch bedenklichen Bedingungen“ festgehalten, heißt es von Seiten der Polizei.

    Laut einer von dem Sender Franceinfo kontaktierten Justizquelle lassen die ersten Elemente darauf schließen, dass diese internationale Sekte sich insbesondere auf Tantra-Yoga konzentrierte und diese Lehre dazu benutzte, die Opfer über Techniken der mentalen Manipulation so zu konditionieren, dass sie sexuelle Beziehungen akzeptierten. Die Techniken sollten bei den Opfern jede Vorstellung von Zustimmung im Rahmen von sexuellen Beziehungen unterdrücken. Die französische Zentralstelle zur Bekämpfung von Gewalt gegen Personen (OCRVP) hatte insbesondere die Beschwerden von drei weiblichen Opfern der Organisation aufgenommen, die angaben, in einem Pavillon gefangen gehalten und zu bestimmten sexuellen Praktiken gezwungen worden zu sein.

    Die von dem Guru Gregorian Bivolaru geleiteten Praktika hatten zum Ziel, die Personen zur Teilnahme an sexuellen Aktivitäten zu bewegen. Mehrere Teilnehmer berichteten, dass sie gezwungen wurden, ihren Aufenthalt bei der Sekte zu „bezahlen“, indem sie sich – im Falle von Frauen – sexuellen Videochats hingaben und – im Falle von Männern – körperliche Arbeit verrichteten.

    Ende Juli 2022 hatte der interministerielle Ausschuss zur Überwachung und Bekämpfung von gefährlichen sektiererischen Entwicklungen, eine Meldung an die Pariser Staatsanwaltschaft gerichtet, nachdem er von der Liga für Menschenrechte über zwölf Anzeigen informiert worden war. Die Anzeigen stammten von ehemaligen Mitgliedern der Misa-Bewegung, „Mouvement pour l’Intégration Spirituelle vers l’Absolu“ (Misa), einer international agierenden Gruppe, die Anfang 1990 in Rumänien ebenfalls von Gregorian Bivolaru gegründet wurde und die Vorläuferin der aktuellen Sekte ist. Zahlreiche Frauen verschiedener Nationalitäten erklärten, dass sie Opfer der Machenschaften der Organisation MISA und ihres Anführers Gregorian Bivolaru geworden seien.

    Die Staatsanwaltschaft Paris hatte am 10. Juli 2023 gerichtliche Ermittlungen wegen „bandenmäßigen Missbrauchs von Schwäche durch ein Sektenmitglied“, „bandenmäßiger Freiheitsberaubung“, „Vergewaltigung“ und „bandenmäßigen Menschenhandels“ eingeleitet.

  • Zwei Minister vor Gericht: Trotzdem haben die Franzosen Vertrauen in ihre Politiker – sagt der Regierungssprecher

    Zwei Minister vor Gericht: Trotzdem haben die Franzosen Vertrauen in ihre Politiker – sagt der Regierungssprecher

    „Wir haben zweifellos mehr Pflichten als andere, aber wir haben zumindest die gleichen Rechte“, sagt Olivier Véran und beruft sich auf die Unschuldsvermutung, um zu rechtfertigen, dass die angeklagten Minister derzeit in ihren Ämtern bleiben. Zwei Minister der französischen Regierung müssen sich derzeit vor Gericht verantworten. Arbeitsminister Olivier Dussopt wird der Günstlingswirtschaft bei einem öffentlichen Auftrag verdächtigt, den er 2009 als Bürgermeister von Annonay (Departement Ardèche) vergeben hatte. Sein Regierungskollege, Justizminister Éric Dupond-Moretti, steht vor dem Gerichtshof der Republik (Cour de justice de la République, CJR) wegen illegaler Interessenwahrnehmung im Amt. Ein Jahr Haft auf Bewährung wurde von der Staatsanwaltschaft gegen den Justizminister gefordert. Die Entscheidung des Gerichtes wird am morgigen Mittwoch erwartet. „Das ist kein Grund, warum die Franzosen ihr Vertrauen in die Politiker verlieren sollten“, sagte Regierungssprecher Olivier Véran am …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Departement Landes: Zwei in Formaldehydgläsern aufbewahrte Föten auf Mülldeponie entdeckt

    Departement Landes: Zwei in Formaldehydgläsern aufbewahrte Föten auf Mülldeponie entdeckt

    Man schließt nicht aus, dass die Gläser bereits jahrelang von medizinischem Personal aufbewahrt wurden.

    Die Staatsanwaltschaft Mont-de-Marsan teilte am frühen Dienstag mit, dass Mitarbeiter einer Mülldeponie in Mimizan (Departement Landes) am Montag Gläser mit einem in Formaldehyd konservierten menschlichen Fötus und einem Embryo entdeckt hätten.

    Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein, die Aufschlüsse über Alter, Aufbewahrungsbedingungen und Herkunft bringen sollen. Die Möglichkeit, dass diese Gläser jahrelang von medizinischem Personal aufbewahrt wurden, wird laut einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle nicht ausgeschlossen.

  • „Ich glaube, du kennst ihn“: Betrug mit vorgetäuschten Todesfällen auf Facebook…

    „Ich glaube, du kennst ihn“: Betrug mit vorgetäuschten Todesfällen auf Facebook…

    In letzter Zeit entwickelt sich im sozialen Netzwerk Facebook eine neue Betrugsmasche. Betrüger ködern die Opfer mit gefälschten Todesanzeigen.

    Die Vorgehensweise dieses neuen Betrugs ist grausam einfach: Die Opfer werden durch einen Facebook-Post in die Falle gelockt, in dem ein kurzer Text unter einem Schockfoto steht: „Schau mal, wer bei einem Unfall gestorben ist, ich glaube, du kennst ihn, es tut mir leid…“. Diese wenigen Worte werden von einem URL-Link begleitet, den man auf keinen Fall anklicken sollte.

    Der Link führt das Betrugsopfer direkt auf ein Portal, das dann die Eingabe einer Facebook-ID sowie des dazugehörigen Passworts verlangt, wie der Sender TF1Info jetzt veröffentlichte. Wenn ein Opfer in die Falle tappt, schöpfen die Kriminellen, die sich hinter diesem Betrug mit dem vorgetäuschten Todesfall verbergen, sofort zahlreiche persönliche Informationen ab. „Die Hacker werden die Daten, die Sie in die Felder ‚Login‘ und ‚Password‘ eingeben, nutzen, um sich an Ihrer Stelle bei Facebook anzumelden“, sagt Aline Barthélémy, Beraterin für Cybersicherheit bei der Firma Enova consulting, auf dem Sender TF1Info.

    Mit all diesen Verbindungsdaten in der Tasche schreiten die Hacker dann zur Tat. Sie nutzen die sozialen Netzwerke ihrer Opfer und schicken private Nachrichten an deren Angehörige, in denen sie um Geld bitten. Durch diesen Identitätsdiebstahl können sie große Summen von Personen erlangen, die glauben, dass es sich um einen Verwandten oder Freund handelt.

    Die Hacker haben darüber hinaus eine zweite Möglichkeit entwickelt, ihre Opfer mit diesem URL-Link zu betrügen. Der Link kann einen Virus enthalten, mit dem man Kartendaten vom Computer des arglosen Nutzers abrufen kann. Damit können die Betrüger dann ohne Probleme Online-Einkäufe tätigen. „Es ist in diesem Fall unbedingt notwendig, das Passwort zu ändern, das man für sein Facebook-Konto verwendet. Wenn Sie dieses Passwort für mehrere Konten verwenden, müssen Sie auch alle anderen Konten ändern“, erklärt die Expertin. Und natürlich sollte man die betroffene Bankkarte so schnell wie möglich sperren lassen.

  • Drogenhandel: Die Zahl der Morde oder versuchten Morde stieg 2023 in Frankreich um 57%.

    Drogenhandel: Die Zahl der Morde oder versuchten Morde stieg 2023 in Frankreich um 57%.

    Diese Gewalt breitet sich auf kleinere und „mittelgroße Städte aus, ein bisschen überall im Land“, sagte der Generaldirektor der nationalen Polizei, Frédéric Veaux.

    In Frankreich werden immer mehr Gewalttaten im Zusammenhang mit dem Drogenhandel registriert. Insgesamt „315 Morde oder versuchte Morde“ im Zusammenhang mit dem Drogenhandel wurden in Frankreich seit Anfang 2023 in den Zuständigkeitsbereichen der Polizei gezählt, wie der Generaldirektor der nationalen Polizei (DGPN), Frédéric Veaux, am Montag, dem 27. November, berichtete. Dies entspricht einem Anstieg um 57% im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2022.

    „Wir erleben einen Anstieg der Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel“, stellte Frédéric Veaux bei seiner Anhörung im Senat vor dem Untersuchungsausschuss über „Drogenhandel in Frankreich“ fest und erklärte, dass in diesem Zeitraum 451 Opfer solcher Taten gezählt worden seien, wobei eine Tat mehrere Opfer fordern könne. Von diesen Opfern waren „30 % jünger als 20 Jahre“. Diese Gewalt „ist ein Mittel für die kriminellen Unternehmen, die den Handel kontrollieren, ihren Einfluss zu festigen oder zu vergrößern, indem sie versuchen, Märkte zu erobern“, erklärte Frédéric Veaux. „Es ist auch eine Methode der Vergeltung, die sich leider in einer Logik der Vendetta verfestigt, deren Ende man nicht absieht“.

    Diese Gewalt breitet sich auch auf kleinere und „mittelgroße Städte aus, ein bisschen überall im Land“, betonte Veaux. In der Nacht vom 25. auf den 26. November wurde ein 50-jähriger Familienvater in Dijon getötet, als er in seinem Bett schlief, ein „Kollateralschaden“ bei Schüssen, die auf einen Drogenhandelspunkt direkt unter seiner Wohnung gerichtet waren.

  • Schweiz: Falsch kalibrierte Radargeräte blitzten fälschlicherweise fast 10.000 Autofahrer

    Schweiz: Falsch kalibrierte Radargeräte blitzten fälschlicherweise fast 10.000 Autofahrer

    Aufgrund einer schlecht programmierten Software haben vier neue Radargeräte in der Region rund um Bern in etwas mehr als einem Monat 9.604 vermeintliche Temposünder geblitzt.

    Die Schweizer Polizei musste am Montag, dem 27. November, einen peinlichen Fehler in einem Land zugeben, das Präzision zu seinen höchsten Prinzipien erhoben hat. Vier falsch kalibrierte Radargeräte hatten in etwas mehr als einem Monat fast 10.000 Autofahrer in den Straßen in und um die Hauptstadt Bern fälschlicherweise geblitzt. Aufgrund eines Programmierfehlers in einer Software erfassten die vier neuen Radargeräte so viele Verstöße, dass dies sogar der Berner Kantonspolizei auffiel.

    „Insgesamt wurden zwischen dem 12. September 2023 und dem 19. Oktober 2023 genau 9’604 Fehlmessungen registriert. Alle betroffenen Personen werden in den nächsten Tagen angeschrieben und rund 6.000 bezahlte Ordnungsbussen werden zurückerstattet“, kündigt die Polizei an, ohne die Höhe der zu Unrecht eingenommenen Beträge zu nennen.

    Die Beamten stellten an den vier Standorten der falsch programmierten Geräte überdurchschnittlich viele Verstöße fest und „immer mehr betroffene Personen meldeten sich“, um gegen die Strafen zu protestieren. Die Behörden wandten sich daher an das Eidgenössische Institut für Metrologie, das die erste Konfiguration validiert hatte, um nochmals Kontrollen durchzuführen. Diese ergaben, dass die gemessene Geschwindigkeit zu hoch angegeben wurde. „Diese vier Geräte sind die einzigen, die in der Schweiz mit dieser Konfiguration verwendet werden und somit auch die einzigen, die von diesem Fehler betroffen sind“, erklärte die Polizei, um weitere Missverständnisse sofort auszuschließen.

  • Wittwe des Serienmörders Michel Fourniret wegen Beihilfe zu 3 Frauenmorden angeklagt

    Wittwe des Serienmörders Michel Fourniret wegen Beihilfe zu 3 Frauenmorden angeklagt

    Monique Olivier, die Wittwe des Serienmörders Michel Fourniret, steht ab Dienstag, dem 28. November, wegen Beihilfe zum Mord an Estelle Mouzin, Joanna Parrish und Marie-Angèle Domèce vor dem Schwurgericht des Departements Hauts-de-Seine.

    Am heutigen Dienstag beginnt vor dem Schwurgericht des Departements Hauts-de-Seine ein mit Spannung erwarteter Prozess. Monique Olivier, die Wittwe des Serienmörders Michel Fourniret, steht wegen Mittäterschaft an der Entführung und Ermordung von drei Frauen, Joanna Parrish, Marie-Angèle Domèce und Estelle Mouzin, vor Gericht.

    Da die Leiche seiner Tochter, die am 9. Januar 2003 verschwand, nie gefunden wurde, fürchtet Éric Mouzin den Moment, in dem er Monique Olivier gegenüberstehen wird. „Es ist sehr kompliziert, sich in der Gegenwart der Person wiederzufinden, die zur Entführung Ihres Kindes beigetragen hat und die genau weiß, was in den Stunden oder Tagen nach der Entführung passiert ist“, sagte er gegenüber dem Sender RTL. „Sie ist eine Person, die Dinge nicht sagt, die Dinge verheimlicht, man sieht, dass ihre Persönlichkeit komplex ist“, beschreibt Eric Mouzin die Angeklagte Monique Olivier.

    Laut Aussagen von Monique Olivier im August 2020 hielt Michel Fourniret Estelle Mouzin in Ville-sur-Lumes (Ardennen) in dem Haus, das er von seiner Schwester geerbt hatte, gefangen, vergewaltigte und tötete sie. Teil-DNA des Mädchens wurde auf einer Matratze gefunden, die 2003 in diesem Haus von der Polizei beschlagnahmt worden war.

    Im Jahr 2021 gab die Ex-Frau von Michel Fourniret zum ersten Mal eine Rolle bei der Entführung von Estelle zu und erklärte, sie habe ihren Ex-Mann in der Nähe des Waldes von Issancourt-et-Rumel (Ardennen) begleitet, um die Leiche des Mädchens zu vergraben.