Kategorie: Vermischtes

  • Alain Delon: „Ich will sterben. Das Leben ist vorbei“ – schockierende Aussagen des kranken Schauspielers

    Alain Delon: „Ich will sterben. Das Leben ist vorbei“ – schockierende Aussagen des kranken Schauspielers

    Während sich seine Kinder seit einigen Wochen einen Familienkrieg liefern, gibt der Gesundheitszustand von Alain Delon immer mehr Anlass zur Sorge.

    Als Gendarmen der Section de recherches (SR) ihn im Juli letzten Jahres in seinem Haus in Douchy (Loiret) besuchten, fanden sie den Schauspieler sehr geschwächt vor. Er war unfähig, zusammenhängende Sätze zu bilden, wie die Zeitung Le Parisien am Dienstag, dem 24. Januar, berichtete. Einem Mediziner, der den französischen Kino- und Fernseh-Star, dessen Gesundheit seit einem Schlaganfall im Jahr 2019 geschwächt ist, untersuchen sollte, erklärte er: „Ich will sterben, das Leben ist vorbei“.

    Alain Delon wurde damals von Ermittlern sowie dem Mediziner besucht, um festzustellen, ob der Schauspieler Opfer von Vernachlässigung geworden ist. Von den drei Delon-Kindern war eine Klage gegen seine Betreuerin und Haushälterin Hiromi Rollin eingereicht worden. Der Arzt attestierte zu diesem Zeitpunkt einen „physischen und psychischen Erschöpfungszustand“.

    Nach Einschätzung des Mediziners hat sich der Gesundheitszustand von Alain Delon zwischen September 2021 und Juni 2022 signifikant verschlechtert und es wurde mangelnde Urteilsfähigkeit im Zusammenhang mit einer Verlangsamung des Denkens und Schwierigkeiten bei der Lösung seiner familiären Probleme zum Zeitpunkt der Untersuchung im Juli 2023 festgestellt. In seinem Bericht hebt der Arzt einen geringen Lebenswillen hervor.

    Laut den Schlussfolgerungen der Staatsanwaltschaft von Montargis wurden bei den Ermittlungen allerdings keine Spuren von Gewalt durch die Haushälterin Hiromi Rollin gegen Alain Delon aufgedeckt. Der Staatsanwalt von Montargis, Jean-Cédric Gaux, erklärte: „Der Straftatbestand des Missbrauchs oder Vernachlässigung scheint nicht erfüllt zu sein.“

  • Toulouse: Mumifizierte Leiche unter einem Haufen Müll in einer Wohnung gefunden

    Toulouse: Mumifizierte Leiche unter einem Haufen Müll in einer Wohnung gefunden

    Die mumifizierte Leiche eines Mannes wurde am frühen Dienstagmorgen inmitten von einem Berg von Abfällen in einer Wohnung in Toulouse gefunden.

    Weil er seit einiger Zeit nichts mehr von seinem Mieter gehört hatte, rief der Besitzer einer Wohnung die Feuerwehr an. Seit mehreren Monaten hatte der Besitzer die Miete für seine Wohnung, die von einem 59-jährigen Mann gemietet worden war, nicht mehr erhalten. Daher beschloss er Anfang der Woche, die Feuerwehr anzurufen, um die Wohnung in der Rue Jean-Mermoz in der Nähe des Bagatelle-Viertels in Toulouse öffnen zu lassen.

    Die Rettungskräfte setzten eine große Leiter ein und gelangten durch ein halboffenes Fenster in die Wohnung. Dort fanden sie Berge von Abfällen und große Mengen anderer Gegenständen vor. Offensichtlich litt der Mieter unter dem Diogenes-Syndrom.

    Inmitten der Müllberge fanden die Feuerwehrleute den mumifizierten Körper des 50-Jährigen. Der Mann hatte allein in der Wohnung gelebt und war vermutlich schon vor mehreren Jahren verstorben.

    Eine Autopsie wurde anberaumt, um die genaue Todesursache zu ermitteln.

  • Saint-Denis: Innerhalb einer Woche wurden zwei Teenager bei Anfriffen tödlich verletzt

    Saint-Denis: Innerhalb einer Woche wurden zwei Teenager bei Anfriffen tödlich verletzt

    Innerhalb einer Woche starben zwei Teenager in Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis), nachdem sie brutal angegriffen worden waren. Einer der beiden war nur 14 Jahre alt. Die Situation beunruhigt die Einwohner.

    Ein Jugendlicher starb am Samstag, dem 20. Januar. Er besuchte eine Berufsschule in Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis). Am Mittwochmorgen wurde er angegriffen, als er gerade eine Prüfung für sein Abitur ablegen wollte. Mehrere Personen, die mit einem Auto ankamen, griffen ihn unvermittelt mit Macheten an. Der gewaltsame Tod des Jugendlichen löst in der Stadt große Besorgnis aus. „Wie kann jemand mit Macheten bewaffnet in seinem Auto losfahren, um einen Schüler zu töten?“, fragte sich eine Passantin auf dem Sender Franceinfo.

    „Es ist ein bisschen beängstigend, dass Schüler, die zum Lernen kommen, stattdessen aber in Schlägereien verwickelt werden“, sorgt sich ein junger Mann. Er spricht von einem zweiten tödlich verletzten Jugendlichen in weniger als einer Woche in der Stadt in der Nähe von Paris. Im Abstand von nur wenigen Stunden nach dem Macheten-Angriff auf den Berufsschüler war ein 14-jähriger Junge in einer U-Bahn-Station mit Messerstichen tödlich verletzt worden. Am Samstag wurde vor dem Rathaus von Saint-Denis eine Kundgebung zum Gedenken an den Jungen mit dem Namen Sedan abgehalten. In diesem Fall wurde ein 19-jähriger Mann angeklagt und in Haft genommen.

  • Bauernproteste in Frankreich: Auto rast in Straßensperre – mindestens ein Toter

    Bauernproteste in Frankreich: Auto rast in Straßensperre – mindestens ein Toter

    Bei einer Straßenblockade im Rahmen der Bauernproteste in Pamiers in der Ariège wurden eine Person getötet und zwei verletzt, nachdem ein Auto versucht hatte, die Blockade zu durchbrechen.

    Am Dienstag, 23. Januar, kam es in Pamiers (Departement Ariège) gegen 5.45 Uhr zu einem dramatischen Unfall an einer Bauernblockade auf der RN20 im Abschnitt Toulouse-Foix in Höhe der Brücke über die RD119.

    Nach Angaben von Romain Deloustal, Präsident der „Jeunes agriculteurs (JA) d’Occitanie“, gegenüber der Zeitung La Dépêche du Midi, „durchbrach ein ‚Rammbockauto‘ die Sperre. Die Bilanz ist dramatisch mit mindestens einem Toten und zwei Schwerverletzten, die Mitglieder der Gewerkschaft FDSEA und der JA sind“. Die Opfer sollen aus dem Dorf Saint-Félix-de-Tournegat in der Ariège stammen.

    Eine Information, die einige Minuten später von Arnaud Rousseau, dem Präsidenten der Gewerkschaft FNSEA, auf dem Sender RMC bestätigt wurde: „Eine Frau ist heute Morgen an der Blockade in Pamiers in der Ariège gestorben, ihr Mann und ihre Tochter wurden verletzt (…) Diese Art von Drama ist schwer zu ertragen“, fügte er hinzu.

    Nach Informationen der Zeitung Dépêche du Midi wollte ein Auto die Blockade durchbrechen, die am Montagmittag von den Landwirten errichtet worden war. Das Fahrzeug mähte die drei Personen nieder, als es die Sperre aus Strohballen durchbrach. Der Wagen geriet dann unter einen landwirtschaftlichen Anhänger. An Bord des Amok-Fahrzeugs befanden sich ein Fahrer und zwei Mitfahrer, die nach dem Vorfall zu fliehen versuchten. Sie sollen von den Landwirten festgehalten worden sein, bevor sie von der Polizei verhaftet und anschließend in Polizeigewahrsam genommen wurden.

    13 Polizisten und 20 Gendarmen wurden mobilisiert und ein Einsatzzentrum des Departements in der Präfektur der Ariège eingerichtet. Eine Zelle für psychologische Unterstützung wurde vor Ort eingerichtet. Der Präfekt des Departements Ariège begab sich an den Ort des Geschehens.

    Die Straßensperre wurde inzwischen von den Landwirten aufgehoben.

  • Paris: Prozess gegen Helfer des Attentäters des Anschlags in Trèbes und Carcassonne von 2018 eröffnet

    Paris: Prozess gegen Helfer des Attentäters des Anschlags in Trèbes und Carcassonne von 2018 eröffnet

    Niemand in Frankreich hat Arnaud Beltrame vergessen, den Gendarmen, der von einem Terroristen im März 2018 im Super U in Trèbes (Departement Aude) getötet wurde, nachdem er den Platz einer Geisel eingenommen hatte. Der Prozess wurde am Montag, dem 22. Januar, vor dem Pariser Schwurgericht eröffnet.

    Für seine Familie ist er ein Held, dem sie vor allem Respekt zollen will. Und sie wissen, dass die von Arnaud Beltrame getroffenen Entscheidungen während der Anhörungen kritisch zur Sprache kommen werden. Am Morgen des 23. März 2018 tötete der 26-jährige Radouane Lakdim, der als radikalisierter Gefährder eingestuft war, in Trèbes und Carcassonne vier Menschen und verletzte zwei weitere schwer. In Trèbes (Aude) nahm der Terrorist in einem Supermarkt der Handelskette Super U eine Kassiererin als Geisel. Ohne auf die Befehle seiner Vorgesetzten zu warten, nahm Arnaud Beltrame mit dem Täter Kontakt auf. Er überzeugte den Terroristen, den Platz der Geisel einnehmen zu dürfen, die junge Frau wurde freigelassen. Doch einige Stunden später sollte Radouane Lakdim den Gendarmen töten, bevor er selbst von einem Einsatzkommando erschossen wurde.

    Die Initiative Arnaud Beltrames überraschte damals seinen Vorgesetzten, aber auch dieser spricht heute von einer heroischen Tat. Auf der Anklagebank sitzen sieben Angehörige des Terroristen, seine radikalisierte Ex-Freundin, Waffenlieferanten und Helfer.

  • Drogenhandel: Französischer Innenminister Gérald Darmanin lobt seine Ergebnisse

    Drogenhandel: Französischer Innenminister Gérald Darmanin lobt seine Ergebnisse

    Bei einem Besuch in Créteil (Departement Val-de-Marne) lobte der französische Innenminister seine Bilanz im Kampf gegen den Drogenhandel. Die Drogenhändler wenden inzwischen jedoch neue Methoden an, die schwieriger zu bekämpfen sind. In dem Krieg, den er nach eigenen Angaben gegen den Drogenhandel führt, freute sich der französische Innenminister Gérald Darmanin über „Rekordergebnisse“, als er am Sonntag, dem 21. Januar, nach Créteil (Val-de-Marne) reiste. „Wir erreichen nicht nur weiterhin weitere Beschlagnahmungen, sondern auch die Festnahme von Drogenhändlern. Im Jahr 2023, dem absoluten Rekordjahr, wurden 36.429 Drogenhändler auf dem nationalen Territorium festgenommen“, erklärte er. Innerhalb von drei Jahren wurden 1.000 von insgesamt über 4.000 bekannten Drogen-Handelspunkte beseitigt. Die Behörden sehen sich nun jedoch mit anderen, schwieriger zu bekämpfenden Methoden der Händler konfrontiert, wie zum Beispiel der Lieferung von Drogen direkt in die Wohnung der Konsumenten. Géral…

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  • Justiz: Spezialabteilung untersucht mysteriöses Verschwinden der Familie Méchinaud in 1972

    Justiz: Spezialabteilung untersucht mysteriöses Verschwinden der Familie Méchinaud in 1972

    Es wurde schon oft versucht, das Verschwinden eines Ehepaars und seiner beiden Kinder in der Nähe von Cognac in der Charente nach einer Weihnachtsfeier bei Freunden im Jahr 1972 zu klären.

    Es handelt sich um einen Fall, der mehr als ein halbes Jahrhundert alt ist. Die Ermittlungen zum Verschwinden der Familie Méchinaud, einer der ältesten Kriminalfälle Frankreichs, wurde in die Abteilung „Cold Cases“ verwiesen. Eine spezielle Abteilung, die sich mit Serienverbrechen oder ungeklärten Verbrechen befasst. Am 5. Dezember 2023 wurde der Fall Méchinaud an eine spezialisierte Richterin verwiesen.

    Dieses vielleicht größte juristische Rätsel Frankreichs betrifft das Verschwinden einer ganzen Familie, eines Ehepaars und seiner beiden Kinder, in der Nähe von Cognac am Weihnachtstag 1972. Seitdem wurden zahlreiche Hypothesen aufgestellt – Sturz des Autos in die Charente, erweiterter Selbstmord, Ermordung durch Dritte oder freiwillige Abreise ins Ausland -, aber keine Beweise oder Indizien haben es jemals möglich gemacht, eine dieser Hypothesen zu erhärten.

    Weniger als vier Kilometer trennten das Haus der Méchinauds von dem Ort, an dem sie mit Freunden den Weihnachtsfeiertag verbracht hatten. Nachdem sie spät am Abend die Feier verlassen hatten, scheint sie niemand mehr gesehen zu haben. Als die örtliche Gendarmerie mehrere Tage später auf die Abwesenheit der Familie aufmerksam gemacht wurde, schien das Haus in Ordnung zu sein. Das Weihnachtsessen stand noch im Kühlschrank. Von der verschwundenen Familie fehlte jedoch jede Spur. Trotz mehr als fünfzig Jahren vergeblicher Suche und Ermittlungen hat die Justiz offensichtlich immer noch die Hoffnung, das Rätsel zu lösen.

  • Tod einer Joggerin im Département Loiret im Jahr 2008: 15 Jahre später wird Verdächtiger verhaftet

    Tod einer Joggerin im Département Loiret im Jahr 2008: 15 Jahre später wird Verdächtiger verhaftet

    Im Fall des Mordes an der Joggerin Caroline Marcel im Jahr 2008 wurde am Dienstag ein 34-jähriger Verdächtiger verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Im Jahr 2008 wurde die Leiche der Joggerin Caroline Marcel am Ufer des Flusses Loiret gefunden. Ein Verdächtiger, der den Mord an der 45-jährigen Frau begangen haben könnte, wurde am Samstag, dem 20. Januar, einem Haftrichter orgeführt und in Untersuchungshaft genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Nanterre mitteilte. Der 15 Jahre alte Fall war im Jahr 2022 an die nationalen Abteilung für Cold Cases weitergeleitet worden.

    Auf einem Schlüssel des Opfers, der im Wasser gefunden worden war, hat die Kriminalpolizei mithilfe neuer Techniken eine neue DNA-Spur entdeckt. Diese Spur führte zu einem 34-jährigen Mann namens Stanislas A., der zum Zeitpunkt der Tat im Département Loiret arbeitete und 2006 bereits wegen sexueller Belästigung verurteilt worden war.

    Der Mann, der am Dienstag in Toulouse verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen worden war, wurde am Samstagnachmittag einer Untersuchungsrichterin der Abteilung für ungeklärte Fälle vorgeführt. Er hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäussert, wie die Staatsanwaltschaft erklärte. Der mutmaßliche Täter war zum Zeitpunkt der Tat 18 Jahre alt.

  • Großer Schlag gegen das Drogenmilieu von Marseille nach einem Doppelmord in Spanien

    Großer Schlag gegen das Drogenmilieu von Marseille nach einem Doppelmord in Spanien

    In der vergangenen Woche wurden 13 Personen festgenommen. Sie werden verdächtigt, mit der kriminellen Organisation „DZ Mafia“ in Marseille in Verbindung zu stehen.

    Eine neue Episode im Bandenkrieg in Marseille. Die Staatsanwaltschaft von Marseille gab am Freitag, dem 19. Januar, die Festnahme von 13 Personen bekannt, die alle verdächtigt werden, an einem doppelten Mord der Drogen-Mafia am 3. Mai 2023 in der Stadt Salou in Spanien beteiligt gewesen zu sein. Die Gruppe von fünf Männern und acht Frauen wurde in der vergangenen Woche festgenommen und am Freitag zusammen mit einer vierzehnten Person, die schon vor mehreren Monaten in Spanien festgenommen wurde, einem Haftrichter vorgeführt.

    Am 3. mai 2023 wurden zwei französische Staatsbürger, die der Polizei und den Gerichten wegen Drogenhandels im Großraum Marseille bereits gut bekannt waren, in der spanischen Stadt Salou durch Schüsse aus einem Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow ermordet, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft.

    Bei dem Doppelmord handelte es sich laut Staatsanwaltschaft um eine Abrechnung zwischen den Drogenbanden „Yoda“ und „DZ Mafia“, zwei rivalisierenden Banden, die im vergangenen Jahr für rund 40 Morde in Frankreich verantwortlich waren. Laut einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle waren die beiden Opfer, die den Anführern der Yoda-Gruppe nahe standen, am Tag ihres Todes in Katalonien in Begleitung von drei Escort-Mädchen unterwegs. Eine von ihnen gab dem Killer-Kommando, das mutmaßlich der „DZ Mafia“ angehört, grünes Licht.

    An der Ermordung beteiligt waren vier Männer, die der Justiz bereits bestens bekannt sind und von denen einige verdächtigt werden, auch in andere Morde verwickelt zu sein. Einer von ihnen wurde unmittelbar nach der Schießerei von der spanischen Polizei festgenommen, während es den anderen drei gelang, mit Hilfe mehrerer junger Frauen aus Spanien zu fliehen und nach Frankreich zurückzukehren.

    Die meisten Täter waren unter 30 Jahre alt, aber „entschlossen“, wie es aus einer den Ermittlungen nahestehenden Quelle heißt. In einem der Fahrzeuge fanden die Polizisten ein regelrechtes Kriegsarsenal: zwei Pistolen, zwei Granaten und eine Kalaschnikow.

    Im Jahr 2023 standen 70% der vollendeten oder versuchten bandenmäßigen Morde in Marseille im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen „DZ Mafia“ und „Yoda“, mit einem „sehr starken Höhepunkt“ im August, wie der zuständige Staatsanwalt am 22. Dezember auf dem Sender Franceinfo berichtete.

  • Frankreich: Drei Polizisten wegen unangemessener Gewaltanwendung zu Bewährungsstrafen verurteilt

    Frankreich: Drei Polizisten wegen unangemessener Gewaltanwendung zu Bewährungsstrafen verurteilt

    Die drei Polizisten, die einen Jugendlichen bei einer Festnahme erheblich verletzt hatten, wurden am Freitag, dem 19. Januar, für schuldig befunden und zu Bewährungsstrafen zwischen 3 und 12 Monaten verurteilt. Menschenrechtsorganisationen sprechen von zu milden Strafen.

    Das Urteil wurde von Assoziationen, die sich gegen Polizeigewalt einsetzen, mit großer Enttäuschung aufgenommen. Im Fall Théo wurden die drei Angeklagten Polizisten am Freitag, dem 19. Januar, der vorsätzlichen Gewalt für schuldig befunden. Die verhängten Strafen reichen von 3 bis 12 Monaten Haft auf Bewährung. Der Hauptangeklagte erhielt ein fünfjähriges Berufsverbot. Er hatte den Schlagstock geschwungen, der Théodore Luhaka schwer verletzte.

    „Es ist eine Entscheidung, die wir als Sieg werten, denn sie zeigt einmal mehr, dass Théo an diesem Tag Opfer war, dass es keine Rechtfertigung dafür gab, dass er geschlagen wurde“, sagte Anwalt Antoine Vey beim Verlassen des Gerichts. Maître Thibault de Montrial, der Anwalt des Hauptangeklagten, war ganz anderer Meinung. „Das erste Gefühl unseres Mandanten ist eine große Erleichterung, da zum ersten Mal vor den Augen ganz Frankreichs festgestellt wurde (…), dass er kein Verbrecher ist“, begrüßte der Anwalt das Urteil. Menschenrechtsvereine kritisieren das Urteil als wesentlich zu milde, da nur Bewährungsstrafen ausgesprochen wurden.