Kategorie: Umwelt

  • Baskische Küste: Riesiger Erdrutsch an den Klippen von Bidart

    Baskische Küste: Riesiger Erdrutsch an den Klippen von Bidart

    In Bidart, einer Gemeinde an der baskischen Küste, stürzte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 6. Oktober, ein Teil der Klippe ein. 

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 6. Oktober, kam es an einem Teil einer Steilküste von Bidart im Baskenland zu einem großen Erdrutsch. Ein Teil der nördlichen Klippe auf der Seite Erretegia stürzte ein, berichtet die Zeitung Sud-Ouest. Glücklicherweise waren aufgrund der niedrigeren Temperaturen keine Strandbesucher in diesem Abschnitt, sodass es keine Verletzten gab.

    Auf einer Länge von etwa 100 Metern fielen Felsen herab. Mehreren Augenzeugen zufolge sollen die Felsstürze bis Mittwochnachmittag hingezogen haben. „Der imposanteste Felsblock war 20 bis 30 Meter lang, 7 bis 8 Meter hoch und ebenso breit. Er befand sich am Kopf der Klippe. Es sind die oberen Teile sind, die als erstes fallen“, erklärte der Bürgermeister von Bidart, Emmanuel Alzuri, gegenüber der Zeitung Sud-Ouest.

    „Angesichts der Instabilität der Klippen und des Risikos, dass es jederzeit zu neuen Erdrutschen kommen kann, und aus offensichtlichen Sicherheitsgründen“, erließ Emmanuel Alzuri einen Erlass, der den Verkehr zwischen dem Strand „Plage du Centre“ und dem Strand „Pavillon Royal“ „bis auf Weiteres“ verbietet, berichtet die Zeitung La République des Pyrénées.

    Der Zugang zum Strand bleibt erlaubt, jedoch nur in gewissen Bereichen.

  • Energieeffizienz: Kleine Kästchen schalten bei Spannungen im Stromnetz elektrische Heizkörper ab

    Energieeffizienz: Kleine Kästchen schalten bei Spannungen im Stromnetz elektrische Heizkörper ab

    Das Gerät, das mit allen Arten von elektrischen Heizkörpern kompatibel ist, ermöglicht es, die Stromversorgung bei Verbrauchsspitzen kurzzeitig zu unterbrechen und so das Stromnetz zu entlasten – ohne dabei an Wärmekomfort zu verlieren.

    Jede Geste zählt und jeder ist betroffen. So lautet die Botschaft der Regierung, die am Donnerstag, dem 6. Oktober, ihren Plan zur Energieeinsparung vorstellt. Der Staat, die Gebietskörperschaften und Unternehmen sind aufgefordert, ihre eigenen Ideen zu präsentieren, um den Stromverbrauch des Landes in diesem Winter um 10% zu senken. Aber auch Privathaushalte sind betroffen. Eine der grossen Herausforderungen wird die in Frankreich viel genutzte Elektroheizung sein, die der größte Stromverbraucher ist. Um den Verbrauch zu senken, hat das Unternehmen Voltalis ein kleines Kästchen entwickelt, mit dem die Heizkörper bei Spannungen im Netz vorübergehend abgeschaltet werden können.

    Das Gerät ist sehr unauffällig. „Es ist ein kleiner Kasten – man muss sich bücken, um ihn zu sehen, weil er so unauffällig ist -, der an die Stromversorgung des Heizkörpers angeschlossen ist“, erklärt der Generaldirektor von Voltalis, Matthieu Bineau gegenüber Franceinfo.

    Stromausfälle vermeiden und Geld sparen
    Die Box wurde bereits vor etwa zehn Jahren entwickelt und ist mehr als nur ein Thermostat. Sie ermöglicht es, den Verbrauch des Heizkörpers automatisch zu regulieren. Ausserdem kann sie den Heizkörper vor einer Überlastung im nationalen Stromnetz kurzzeitig abschalten. „Wenn ich einen Heizkörper für zehn Minuten unterbreche, wird sich die Temperatur im Raum nicht ändern“, erklärt Matthieu Bineau. Und der Effekt lässt sich vervielfachen: „Zehn Minuten an einem Heizkörper, zehn Minuten an einem anderen, zehn Minuten an einem dritten … auf der Ebene von einer Million Heizkörpern ermöglicht uns das, einen Effekt zu erzielen, der auf nationaler Ebene deutlich sichtbar ist und dennoch auf der Ebene jedes einzelnen Verbrauchers unbemerkt bleibt.“

    Zusammengenommen könnten solche Maßnahmen zum Beispiel die Inbetriebnahme eines weiteren umweltschädlichen und teuren Wärmekraftwerks verhindern. Der Verbraucher seinerseits kann bis zu 10% seiner Heizkosten einsparen, zumal die Box und ihre Installation kostenlos sind.

    Aber diese Lösung ist nicht die einzige, es gibt auch andere Möglichkeiten, den Verbrauch zu begrenzen, wie z. B. die Temperatur in der Wohnung zu senken. Mehrere Energieversorger bieten Prämien für Kunden an, die bereit sind, in diesem Winter spürbar Strom zu sparen, um Verbrauchsspitzen zu vermeiden.

  • Nord-Stream-Pipelines: Verdacht auf Sabotage wird durch erste Inspektionen erhärtet

    Nord-Stream-Pipelines: Verdacht auf Sabotage wird durch erste Inspektionen erhärtet

    Am Donnerstag, dem 6. Oktober, gab der auf schwedischer Seite für die Ermittlungen zuständige Sonderstaatsanwalt bekannt, dass Explosionen an den Pipelines Nord Stream 1 und 2 wahrscheinlich sind.

    Die ersten Inspektionen, die die schwedischen Behörden diese Woche am Ort der Lecks der Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2 durchgeführt haben, „verstärken den Verdacht auf Sabotage“, wobei „Detonationen“ „erhebliche Schäden“ verursacht hätten, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag, dem 6. Oktober, mit.

    Lesen Sie auch: Nord Stream-Lecks: Gefährliche Methanwolke schwebt über Europa

    „Wir können feststellen, dass es in der Nähe von Nord Stream 1 und 2 in der Wirtschaftszone Schwedens zu Detonationen gekommen ist, die zu erheblichen Schäden an den Gasleitungen geführt haben“, erklärte der auf schwedischer Seite mit der Untersuchung beauftragte Sonderstaatsanwalt in einer Erklärung. „Die Inspektionen am Tatort haben den Verdacht auf schwere Sabotage erhärtet. Am Tatort wurden Beweise gesichert, die nun untersucht werden“.

    Explosionen unbekannter Herkunft
    Schweden, das für die Ermittlungen am Montag einen kilometerlangen Sperrbezirk eingerichtet hatte, um den Zugang zum Tatort zu beschränken, gab bekannt, dass die Beschränkungen für die Schifffahrt wieder aufgehoben wurden. Es wurden keine näheren Angaben darüber gemacht, wie die Unterwasserinspektionen durchgeführt wurden. Klar ist allerdings, dass der Geheimdienst die Leitung der Ermittlungen übernommen hatte, in Verbindung mit dem Sonderstaatsanwalt und verschiedenen Behörden. Aus den riesigen Lecks in der Pipeline Nord Stream 1, die am 26. September durch zwei Explosionen verursacht worden waren, tritt seit Montag kein Gas mehr aus. Aus Nord Stream 2 dagegen trat laut der schwedischen Küstenwache am Donnerstagmorgen noch eine geringere Menge Gas aus.

  • Das enthält der Energiesparplan der französischen Regierung

    Das enthält der Energiesparplan der französischen Regierung

    Die französische Regierung hat am Donnerstag eine Reihe von Energiesparmaßnahmen vorgestellt, um Stromausfälle in diesem Winter zu vermeiden. Der Plan soll Frankreich auch auf den richtigen Weg zu seinen längerfristigen Zielen im Kampf gegen die globale Erwärmung führen. Die französische Regierung hat am Donnerstag, dem 6. Oktober, einen Plan zur Energieeinsparung mit 15 Punkten vorgestellt, um den Winter ohne Stromausfälle zu überstehen, aber auch um die Franzosen auf die viel weiterreichenden Einsparungen und Umstellungen vorzubereiten, die der Klimadringlichkeit geschuldet sind. „Es besteht dringender Handlungsbedarf, der Kampf wird nicht im Winter 2022-2023 enden“, sagte die Ministerin für die Energiewende, Agnès Pannier-Runacher, vor ihren Minister-Kollegen, Unternehmern und anderen Verantwortlichen.

    Die Ministerin rief zur „allgemeinen Mobilisierung“ des ganzen Landes auf, um in zwei Jahren „10% Reduktion des Energiever…

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  • Emmanuel Macron: „Wenn wir uns alle mobilisieren…überstehen wir den Winter“

    Emmanuel Macron: „Wenn wir uns alle mobilisieren…überstehen wir den Winter“

    Die Regierung stellt am Donnerstagnachmittag ihren Plan zur Energieeinsparung vor, mit dem sie sich auf einen schwierigen Winter ohne russisches Gas und mit vielen abgeschalteten Atomreaktoren vorbereiten will. „Wenn die ganze Nation es schafft, dieses Ziel einzuhalten, was rein freiwillig ist – dann braucht es keine Gesetze und Dekrete, keine komplizierten Dinge -, wenn wir uns alle mobilisieren, um es einzuhalten, überstehen wir in den schlimmsten Szenarien den Winter.“ Emmanuel Macron rief heute die Franzosen und insbesondere die Unternehmen erneut dazu auf, unverzüglich Maßnahmen zur Energieeinsparung umzusetzen, was es Frankreich ermöglichen würde, „den Winter zu überstehen“, selbst wenn er hart ist. Der Staatschef sprach vor Unternehmern auf der Bpifrance Inno Génération (BIG) in Paris. Er verteidigte den Energiesparplan, den die Regierung am Donnerstagnachmittag vorlegen will. Der Staatschef kündigte an, dass er in Kürze die Verantwortlichen der 50 großen französischen Industrie…

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  • Frankreich hat volle Gasreserven für den Winter

    Frankreich hat volle Gasreserven für den Winter

    Die Energie-Regulierungskommission gibt bekannt, dass die Gasreserven Frankreichs für diesen Winter voll sind. Die Franzosen werden dennoch aufgefordert, „eine massive kollektive Anstrengung“ zu unternehmen, um den Energieverbrauch zu senken.

    Die französischen Gasreserven sind kurz vor dem Winter fast vollständig gefüllt, wie die französische Energie-Regulierungskommission (CRE) am Mittwoch bekannt gab. Sie forderte dennoch „massive kollektive Anstrengungen zur Senkung unseres Energieverbrauchs“. Die Füllstände der Speicher für den Winter 2022/2023 stünden derzeit bei mehr als 99%, erklärte die CRE in einer Pressemitteilung. Frankreich ist damit nach Belgien und Portugal das dritte europäische Land, das seine Erdgasspeicherkapazitäten annähernd maximal gefüllt hat.

    Mit 130 TWh entsprechen diese Reserven, die ein „über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegendes Niveau“ erreicht haben, „etwa 2/3 des Winterverbrauchs der Industrie und der Privathaushalte“ in Frankreich, so die CRE. Die Kommission warnt vor „Spannungssituationen, die je nach Härte des Winters dennoch möglich sind“. „Eine massive kollektive Anstrengung zur Senkung unseres Energieverbrauchs, an der sich Unternehmen, Verwaltungen, Körperschaften und Privatpersonen beteiligen, ist daher unerlässlich“. Die beiden mit der Speicherung beauftragten Unternehmen, die Engie-Tochter Storengy und Teréga, erklärten in einer gemeinsamen Veröffentlichung: „Um möglichen Spannungssituationen in den kommenden Monaten zuvorzukommen, erscheint eine vernünftige Nutzung der Speicher sowie ein sparsamer Umgang mit dem Gas- und Stromverbrauch ab sofort notwendig“.

    Teréga speichert etwa ein Viertel des Gases in Frankreich, hauptsächlich an Standorten im Südwesten des Landes. Die restlichen drei Viertel verteilen sich auf 14 über das ganze Land verteilte Speicherstätten, die von Storengy betrieben werden und sich in natürlichen unterirdischen Lagerstätten befinden.

    Das Ziel der Regierung, die Erdgasspeicherkapazitäten des Landes bis November zu füllen, ist also erreicht, obwohl die russischen Gasexporte nach Frankreich seit dem 1. September vollständig versiegt sind. Am Donnerstag will die Regierung einen „Plan zur Energieeinsparung“ vorstellen, der alle Bereiche des wirtschaftlichen und sozialen Lebens betreffen und den französischen Energieverbrauch innerhalb von zwei Jahren um 10% senken soll.

    Zwei Szenarien für diesen Winter
    Storengy und Teréga schildern zwei Szenarien, die für diesen Winter in Betracht gezogen werden. „Ein durchschnittlicher Winter ohne ausgeprägte Kältespitzen wird ein insgesamt ausgeglichenes Szenario bringen“, schrieben sie, auch wenn es „wenig Spielraum“ gebe. Im Falle einer schweren oder anhaltenden Kältewelle „kann das Winterdefizit jedoch 16 TWh erreichen, was 5% des üblichen Verbrauchs entspricht“, warnen die beiden Unternehmen. Um Stromausfälle zu vermeiden, müssten sicherheitshalber Sparmaßnahmen ergriffen werden, und „alle Quellen müssen mobilisiert werden“, um den Verbrauch zu decken. Neben Frankreich, Belgien und Portugal hat auch Polen seine Reserven mit einem Füllgrad von 98,34%, laut der Datenbank von Gas Infrastructure Europe, fast vollständig füllen können.

    Im Durchschnitt haben die EU-Länder ihre Speicherkapazitäten in Erwartung eines Winters ohne russisches Gas zu 89% gefüllt. Das Land mit dem geringsten Füllstand ist Lettland mit nur 52,75%.

  • In französischen Städten sterben Bäume wegen der Sommerhitze

    In französischen Städten sterben Bäume wegen der Sommerhitze

    Die Trockenheit und die Hitzewellen des Sommers haben die Bäume in vielen Städten Frankreichs geschwächt. Es gibt verschiedene Lösungen, um den Schaden zu begrenzen und die Bäume so weit wie möglich zu erhalten.

    In der Stadt stellen Bäume, Mikrowälder und Haine wichtige Kühlinseln dar, die gegen die Hitze helfen. Die verschiedenen Hitzewellen des Sommers haben sie jedoch geschwächt. „Es gibt dort einen 10 mm großen Riss, man sieht deutlich, dass das auf die Trockenheit zurückzuführen ist“, erklärt Pascal Gueguen, Leiter der Grünflächenverwaltung in Eu (Seine-Maritime) auf dem Sender France 3.

    Pflanzen und Bäume werden durch den Klimawandel geschwächt
    Geschwächte Bäume können leichter von Insekten und Pilzen besiedelt werden. Einige Bäume, die gefährlich schwach geworden sind, müssen gefällt werden. Anstelle jedes gefällten Baumes muss wieder ein neuer angepflanzt werden. Der Klimawandel macht den Pflanzen in französischen Städten das Leben schwer. Innerhalb von zwei Jahren wurden zum Beispiel in Lille (Nordfrankreich) 18.000 Bäume gepflanzt. Asphalt auf den Schulhöfen wurde durch poröse Pflastersteine ersetzt, um das Wasser besser zu speichern. Dadurch leiden auch die Bäume weniger unter der Hitze. „Wenn es regnet, versickert fast 100% des Wassers auf dem Grundstück und füllt das Grundwasser oder bewässert die Bäume“, sagt Grégory Flament, stellvertretender Direktor für Bau, Instandhaltung und nachhaltige Energie in Lille.

  • Smartphones: Europäisches Parlament beschliesst einheitliches Ladekabel in der EU

    Smartphones: Europäisches Parlament beschliesst einheitliches Ladekabel in der EU

    Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments stimmten am Dienstag für einen einheitlichen USB-C-Anschluss für alle Handys, Tablets und weitere Geräte. Ab Anfang 2026 sollen auch Laptops von dem neuen Gesetz betroffen sein. Das Europäische Parlament hat am Dienstag, dem 4. Oktober, endgültig grünes Licht für die Verpflichtung der Hersteller gegeben, dass alle Smartphones, Tablets und Konsolen über ein identisches Ladegerät verfügen müssen. Nach der Abstimmung der Europaabgeordneten in Straßburg muss der USB-C-Anschluss bis Herbst 2024 das einzige Ladekabel für tragbare elektronische Geräte sein, die in der Europäischen Union verkauft werden. Der Text wurde mit 602 Stimmen bei 13 Gegenstimmen und acht Enthaltungen verabschiedet. „Dies ist ein großer Tag für die Verbraucher, ein großer Tag für unsere Umwelt“, freute sich der maltesische Labour-Europaabgeordnete Alex Agius Saliba im Plenarsaal des EU-Parlaments. Mit seiner Abstimmung bestätigt das Europäische Parlament die Anfang Juni mit …

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  • Nord Stream-Lecks: Gefährliche Methanwolke schwebt über Europa

    Nord Stream-Lecks: Gefährliche Methanwolke schwebt über Europa

    Infolge der Nord-Stream-Sabotage schwebt eine Methanwolke über Europa. Nach Finnland, Dänemark und Schweden soll nun auch Italien betroffen sein.

    Die Sabotage der Nord-Stream-Pipelines führte nicht nur zu einer beeindruckend brodelnden Ostsee. Die Lecks verursachten auch eine Gaswolke, die in die Atmosphäre entwich.

    Laut dem Forschungsinstitut ICOS, das Treibhausgasströme beobachtet, wird der Methananteil in der Gaswolke, die sich nach den Explosionen bildete, „auf die Größe der Methanemissionen eines ganzen Jahres einer Stadt von der Größe von Paris oder eines Landes wie Dänemark geschätzt“. Die Emissionen wurden von ICOS an Stationen in Schweden, Norwegen und Finnland gemessen.

    Bald auch über Italien
    Wissenschaftler nehmen an, dass der Wind über dem Leckgebiet die Methanemissionen zunächst nach Norden bis zum finnischen Archipel geblasen hat und sich dann nach Schweden und Norwegen veränderte.

    Laut der italienischen Zeitung Corriere della Sera hätte sich die Wolke inzwischen in zwei Teile geteilt und ein Teil würde nun in Richtung Italien ziehen. Methan stellt zwar keine direkte Gefahr für die Menschen dar, ist aber als eines der wichtigsten Treibhausgase sehr zerstörerisch für die Umwelt.

  • Nord-Stream-Pipelines: Laut Informationen aus Schweden kommt doch noch Gas aus den Pipelines

    Nord-Stream-Pipelines: Laut Informationen aus Schweden kommt doch noch Gas aus den Pipelines

    Der Betreiber der Gaspipelines hatte am Wochenende das Ende der Gaslecks auch an Nord Stream 2 verkündet, doch die schwedische Küstenwache stellte am Montag fest, dass aus einem der Lecks erneut Gas austrat.

    Die Verschmutzung der Ostsee geht doch noch weiter. Das durch austretendes Gas verursachte Blubbern über der beschädigten Gaspipeline Nord Stream 1 hat vollständig aufgehört, nicht aber über Nord Stream 2. Die schwedische Küstenwache gab am Montag, dem 3. Oktober, nach einem Überflug über die beiden Pipelines bekannt, dass aus Nord Stream 2 noch immer Gas asutritt.

    Lesen Sie auch: Sabotage der Nord Stream-Pipelines: Viertes Leck in der Ostsee identifiziert

    Der Betreiber der unterseeischen Gaspipelines zwischen Russland und Deutschland, die Nord Stream AG, hatte am Samstag das Ende der Lecks auch an der Pipeline Nord Stream 2 bekannt gegeben. Der Druck sei zu gering, als dass das Gas noch austreten könne. Auch die dänischen Behörden hatten erwartet, dass der Gasaustritt um dieses Wochenende herum aufhören sollte.

    Auf schwedischer Seite betraf das größte Leck die Pipeline Nord Stream 1, während ein kleineres Leck die Pipeline Nord Stream 2 betraf. Die Küstenwache erklärte jetzt in einer Pressemitteilung, dass dieses Leck noch immer sehr aktiv sei. Bei einem Überflug am Montagmorgen wurde festgestellt, dass der Gasaustritt aus „dem größeren Leck nicht mehr sichtbar ist, bei dem kleineren Leck aber wieder zugenommen hat“.