Kategorie: Umwelt

  • 80 cm langes Reptil auf Parkplatz eines Einkaufszentrums in Agen gefangen

    80 cm langes Reptil auf Parkplatz eines Einkaufszentrums in Agen gefangen

    Die Tierfeuerwehr des Departements Lot-et-Garonne musste am Einkaufszentrum Agen-Sud eingreifen, um das Tier einzufangen, das sich in den Motorraum eines Autos geflüchtet hatte.

    Grosser Schrecken für die Besitzer eines Autos, das auf einem Parkplatz des Einkaufszentrums Agen-Süd geparkt war. Als der Motor nicht anspringen wollte, entdeckten sie ein tierisches Problem: Ein Reptil hatte sich in den Motorraum geflüchtet. Nachdem die Motorhaube geöffnet wurde, kam der Kopf einer großen Echse zum Vorschein. Eine Art Waran, der etwa 80 cm lang war.

    Die alarmierte Feuerwehr schaltete die spezialisierte Einsatzgruppe (GOS) für Tierrisiken des Departements Lot-et-Garonne ein, um sich um das große Tier zu kümmern. Es gelang ihnen, das Reptil aus dem Motor des Autos zu ziehen, bevor sie es in einen Käfig stecken konnten.

    Nach einigen Nachforschungen identifizierte die Tierfeuerwehr 47 das Reptil als einen schwarz-weißen Tegu aus Argentinien. Derzeit wartet das Tier darauf, dass sein Besitzer sich zu erkennen gibt.

  • „Ein entscheidender Moment für die Menschheit“: Nasa-Raumschiff lenkt erfolgreich Asteroiden von seiner Bahn ab

    „Ein entscheidender Moment für die Menschheit“: Nasa-Raumschiff lenkt erfolgreich Asteroiden von seiner Bahn ab

    Das Raumschiff der Dart-Mission hatte vor 2 Wochen absichtlich sein Ziel, den Asteroiden Dimorphos, getroffen, der ein Satellit eines größeren Asteroiden namens Didymos ist.

    Die US-Raumfahrtbehörde Nasa gab am Dienstag, dem 11. Oktober bekannt, dass es ihr gelungen sei, einen Asteroiden von seiner Flugbahn abzubringen, indem sie Ende September ein Raumschiff gegen seine Oberfläche lenkte. Das passierte im Rahmen einer Testmission, die es der Menschheit ermöglichen soll zu lernen, wie sie sich vor einer möglichen zukünftigen Bedrohung durch Asteroiden schützen kann. Das Raumschiff der Dart-Mission hatte den Asteroiden Dimorphos, der ein Satellit eines größeren Asteroiden namens Didymos ist, absichtlich gerammt. Dem Nasa-Gerät gelang es, ihn aus seiner Umlaufbahn um Didymos abzulenken und diese um 32 Minuten zu verkürzen, wie der Leiter der Weltraumbehörde, Bill Nelson, auf einer Pressekonferenz mitteilte.

    „Ein entscheidender Moment für die Menschheit“
    Dies sei „ein entscheidender Moment für die planetare Verteidigung und ein entscheidender Moment für die Menschheit“, freute sich Nelson. Es wäre bereits „als großer Erfolg angesehen worden, wenn das Raumschiff die Umlaufbahn von Dimorphos nur um etwa 10 Minuten verkürzt hätte. Aber es hat sie tatsächlich um 32 Minuten verkürzt“. Mit dieser Mission „hat die Nasa bewiesen, dass wir die Verteidigung des Planeten ernst meinen“, sagte er.

    Dimorphos, der sich zum Zeitpunkt des Einschlags etwa 11 Millionen Kilometer von der Erde entfernt befand, hat einen Durchmesser von etwa 160 Metern und stellt keine Gefahr für unseren Planeten dar. Obwohl der Asteroid im Vergleich zu den Katastrophenszenarien in Science-Fiction-Filmen wie „Armageddon“ relativ bescheiden ist, war diese Mission zur „planetaren Verteidigung“ mit dem Namen Dart (englisch für Pfeil) die erste, bei der eine solche Technik getestet wurde. Sie dient der Nasa als wichtiges Training für den Fall, dass ein Asteroid eines Tages die Erde zu treffen droht.

  • „Es wäre ein Fehler, sie abzuschalten“: Greta Thunberg für den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke

    „Es wäre ein Fehler, sie abzuschalten“: Greta Thunberg für den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke

    Die schwedische Klimaaktivistin spricht sich dafür aus, die deutschen Atomkraftwerke weiterlaufen zu lassen. „Wenn sie schon laufen, denke ich, dass es ein Fehler wäre, sie abzuschalten und auf Kohle umzusteigen“, sagte sie in einem Interview, das am Mittwoch, den 12. Oktober ausgestrahlt wird.

    „Wenn sie schon laufen, denke ich, dass es ein Fehler wäre, sie abzuschalten und auf Kohle umzusteigen“. In einem vorab aufgezeichneten Interview, das am Mittwoch, dem 12. Oktober im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird, hat sich die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg überraschend für einen Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke ausgesprochen.

    „Das ist nicht nachhaltig!“
    Greta Thunberg erklärte, dass es ihrer Meinung nach „eine schlechte Idee“ wäre, auf Kohle umzusteigen, während „das andere“ noch existiere. Die Aktivistin bezog sich damit auf die Krisenstrategie der deutschen Regierung, Atomkraftwerke zugunsten von Kohlekraftwerken aus dem Verkehr zu ziehen. Die Abschaltung der noch verbliebenen Atomkraftwerke war ursprünglich für das Frühjahr 2023 angesetzt worden, könnte sich aufgrund der aktuellen Energiekrise aber verzögern.

    Auf die Frage, welchen Weg die Regierung in Berlin einschlagen sollte, antwortete die junge Aktivistin: „Ich glaube, dass es andere Wege als Kohle gibt, nämlich mit erneuerbaren Energien“. Sie warnte davor, weiterhin in fossile Energieträger zu investieren – auch wenn sie „die Notwendigkeit versteht, die Bürger vor überhöhten Energiekosten zu schützen. Indem wir eine Welt geschaffen haben, in der die Bürger dermassen von Energie abhängig sind, haben wir eine Gesellschaft geschaffen, in der wir nicht mehr als ein Jahr in die Zukunft blicken können. Das ist nicht nachhaltig!„, schloss Greta Thunberg.

  • In einem Ort in den Alpes-Maritimes verbietet Gemeindeverordnung Wäsche im Freien zu trocknen

    In einem Ort in den Alpes-Maritimes verbietet Gemeindeverordnung Wäsche im Freien zu trocknen

    In Valbonne (Alpes-Maritimes) verbietet eine Gemeindeverordnung den Bewohnern, ihre Wäsche im Freien aufzuhängen. Die Stadtverwaltung begründet dies damit, die Ästhetik des historischen Dorfkerns schützen zu wollen. Der macronistische Abgeordnete Gilles Le Gendre hatte gerade vorgeschlagen, Wäschetrockner abzuschaffen, doch jetzt dürfen die Bewohner des Ortes Valbonne (Alpes-Maritimes) ihre Wäsche nicht mehr im Freien trocknen. Die Bewohner sind entsetzt, um so mehr, da die Franzosen derzeit aufgefordert werden, Energie zu sparen und ihre Haushaltsgeräte so wenig wie möglich zu benutzen. Das Verbot des Freiluft-Wäschetrocknens wurde durch einen städtischen Erlass umgesetzt. Die Stadtverwaltung will mit dieser Maßnahme die Ästhetik des historischen Zentrums von Valbonne und insbesondere des „geschützten Bereichs“ des Dorfes bewahren, wie der Sender TF1 Info berichtet. Bei Zuwiderhandlung müssen die Einwohner mit einer Geldstrafe von 35 Euro rechnen. Eine Petition wird vorbereitet Unter…

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  • Landwirtschaft: Die Safranernte hat im Departement Sarthe begonnen

    Landwirtschaft: Die Safranernte hat im Departement Sarthe begonnen

    Im Departement Sarthe begann am Montag, dem 10. Oktober, die Safranernte. Ein Produzent zeigt, wie er die zarte Blume erntet, deren Stempel eines der teuersten Gewürze der Welt ist.  In Saint-Célerin (Sarthe) begann am Montag, dem 10. Oktober, die Ernte der Safranblüten. „Es ist die Kühle der N…

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  • Solarkraftwerke auf verbrannten Waldflächen in der Gironde

    Solarkraftwerke auf verbrannten Waldflächen in der Gironde

    Nach den Monster-Bränden dieses Sommers sind in der Gironde riesige Flächen abgebrannt. Diese Flächen sind für Unternehmen interessant, die sich auf Solarpaneele spezialisiert haben.

    Ein Familienerbe, das in Rauch aufgegangen ist. In Landiras (Gironde) hat das Feuer einen großen Teil der Kiefern einer Waldbesitzerin vernichtet. jetzt müsste sie in die Neuanpflanzung investieren, hat aber nicht das Geld dafür. „Ich werde von meiner Rente keine 20.000 Euro investieren können“, sagt Line Baraduc auf dem Sender France 3. Ihre Nachbarin, die ebenfalls von der Katastrophe betroffen ist, leidet auch unter den Folgen. Sie wurde jetzt von einer Firma für Photovoltaikanlagen kontaktiert und erklärte sich bereit, einen Teil ihres Waldbestandes zu opfern.

    Der Staat muss grünes Licht geben
    „Das würde uns ein Einkommen verschaffen, um den Wald zu pflegen, den wir hoffentlich wieder aufforsten können, wenn wir die Mittel dazu haben“, sagt Anne Amélie. Solarkraftwerke auf den verbrannten Parzellen in der Gironde. In Landiras sind die Meinungen geteilt. Der Bürgermeister des Ortes ist nicht dagegen, aber er bleibt vorsichtig. „Wir brauchen erneuerbare Energien, das ist wichtig, aber nicht auf irgendeine Weise und nicht überall“, sagt Jean-Marc Pelletant. In jedem Fall werden diese Rodungen nur genehmigt werden, wenn der Staat grünes Licht dazu gibt.

  • Frankreich: Ist Holz eine gute Lösung für die Heizung in diesem Winter?

    Frankreich: Ist Holz eine gute Lösung für die Heizung in diesem Winter?

    Als Reaktion auf die steigenden Energiepreise, explodiert die Nachfrage nach Holz in diesem Jahr. Die französische Regierung hat nun die Einführung einer entsprechenden finanziellen Unterstützung ins Gespräch gebracht. Es war eine Lieferung, auf die Véronique und ihr Mann ungeduldig gewartet hatten. Vier Ster Holz, um nur ein paar Räume in ihrem großen, herrschaftlichen Haus im Cantal zu heizen. Véronique und ihr Mann heizen nur zwei Räume mit einem Holzofen. In diesem Herbst werden die Brennholzverkäufer Frankreichs von Anfragen überschwemmt. Für Holzhändler Gilbert Amblard ist das in 50 Jahren Berufsleben noch nie vorgekommen. Sein gesamter Bestand an trockenem Holz, d. h. 600 Ster, ist bereits verkauft. „Es gibt eine beeindruckende Nachfrage in diesem Jahr. Und wir können sie nicht decken“, sagt er gegenüber France Télévisions. Ein Trend, der bald von der Regierung unterstützt wird?Véroniques letzte Gasrechnung macht schwindelig: 2.034,16 Euro für den Monat Oktober. Eine Rückkehr z…

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  • Französische Regierung erlaubt traditionelle Jagd auf Lerchen trotz EU-Richtlinien

    Französische Regierung erlaubt traditionelle Jagd auf Lerchen trotz EU-Richtlinien

    Mehrere Erlasse, die von der Regierung am Freitag veröffentlicht wurden, erlauben traditionelle Methoden der Lerchenjagd in mehreren Departements im Südwesten Frankreichs.  Die Regierung hat in mehreren Departements im Südwesten erneut die traditionelle Jagd auf Lerchen mit Hilfe von Käfigen und Netzen erlaubt. Dies wurde am Freitag im Amtsblatt veröffentlicht und verstösst möglicherweise gegen EU-Recht. Der Fang dieser Vögel „mithilfe horizontaler Netze stellt eine sinnvolle Nutzung kleiner Mengen von Vögeln dar“, heißt es in einem der Erlasse. „Die Jagd ist nur in den Departements Gironde, Landes, Lot-et-Garonne und Pyrénées-Atlantiques vom 1. Oktober bis zum 20. November erlaubt“, heißt es weiter. In einem zweiten Erlass wird die Anzahl der mit den Netzen erlaubten Fänge für die Saison 2022-2023 festgelegt, zum Beispiel bis zu 56.672 Tiere im Departement Landes. Ein weiterer Text erlaubt die Jagd mit Hilfe von Käfigfallen: „Sie ist unter streng kontrollierten Bedingungen nur in den …

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  • Energiesparplan der Regierung: Verbraucher können bis zu 1.300 Euro sparen

    Energiesparplan der Regierung: Verbraucher können bis zu 1.300 Euro sparen

    Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Astères zeigte am Donnerstag, 6. Oktober, dass die Franzosen bis zu 1.300 Euro sparen können, wenn sie die von der Regierung empfohlenen Leitmaßnahmen befolgen. Die Regierung hat am Donnerstag, dem 6. Oktober, ihren Plan zur Energieeinsparung vorgestellt. Eine von dem Sender BFMTV veröffentlichte Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Astères bestätigt, dass französische Haushalte etwa 1.300 Euro sparen können, wenn sie sich an den Plan halten. Laut der Studie könnte ein Haushalt, der sich an die wichtigsten Maßnahmen des Energiesparplans hält, 3,4% an Kaufkraft gewinnen, was 1.312 Euro entspricht. Der Großteil dieser Einsparungen werde vor allem im Bereich der Mobilität realisiert. Fahrgemeinschaften, Geschwindigkeit, Heizung Wenn man den Empfehlungen der Regierung folgt, die Fahrgemeinschaften empfiehlt, könnte allein dies zu einem jährlichen Gewinn von 1.000 Euro pro Haushalt führen. „Es wurde geschätzt, dass ein französischer Haush…

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  • Brände in der Gironde: Anwohner bekommen jetzt kostenloses Holz

    Brände in der Gironde: Anwohner bekommen jetzt kostenloses Holz

    Die Bewohner der Gironde konnten am Donnerstag, dem 6. Oktober, kostenlos Brennholz für den Winter bekommen. Das Holz war geschlagen worden, um die Ausbreitung der riesigen Brände des Sommers zu begrenzen.

    In La-Teste-de-Buch (Gironde) wurde am Donnerstag, dem 6. Oktober, Brennholz zur Selbstbedienung angeboten. Ein Glücksfall inmitten der Energiekrise. Mit Kettensägen ausgerüstet, zögerten die Bewohner der Gegend nicht, sich zu bedienen. Einer von ihnen erklärte vor der Kamera des Senders France 3, dass er das Holz „diesen Winter zum Heizen“ verwenden werde. Der Wald von La-Teste-de-Buch wurde im Sommer von heftigen Waldbränden verwüstet. 7.000 Hektar Wald wurden zerstört.

    Um zu verhindern, dass sich das Feuer och weiter ausbreitet, hatten die Feuerwehren hunderte Bäume gefällt, damit die Flammen keine Nahrung mehr finden konnten. Dieses Holz wurde jetzt den Anwohnern kostenlos zur Verfügung gestellt. Ein Anwohner freut sich, dass das Holz bereits geschlagen ist: Traditionell kommen manche Anwohner selbst in den Wald, um Holz zu schlagen. Diesmal ist ihnen der Zugang zum Wald jedoch untersagt. Die einzige Einschränkung für die Anwohner: Sie dürfen das Holz nicht weiterverkaufen.