Ein Zug geriet am Sonntag in der Nähe des Flughafens Bordeaux-Mérignac in Brand. Der Zugverkehr wurde bis zum Abend unterbrochen.
Eine Straßenbahn fing am Sonntagnachmittag, dem 4. Juni, Feuer, nachdem sie in der Nähe des Flughafens Bordeaux-Mérignac von einem Blitz getroffen worden war. Auf einem von einem Zeugen gefilmten Video, das von dem Sender BFMTV ausgestrahlt wurde, waren Flammen und eine Rauchfahne zu sehen, die aus der Bahn schlugen.
„Der Blitz ist in diesen Zug eingeschlagen und hat eine Überspannung erzeugt. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Der Brand dauerte nur einen Sekundenbruchteil, die Zeit des Einschlags“, erklärte der Betreiber Keolis gegenüber der Zeitung Sud-Ouest. Der Verkehr, der kurz vor 16 Uhr unterbrochen wurde, wurde gegen 20 Uhr nach der Evakuierung des Zuges wieder aufgenommen.
Schäden auch in anderen Teilen Frankreichs Bordeaux war nicht die einzige Stadt, in der es aufgrund von Unwettern zu Sachschäden kam. Am Sonntag gingen bei der Feuerwehr des Departements Rhône Hunderte von Anrufen ein, die Lyon und den südwestlichen Teil des Ballungsraums Lyon betrafen, und sie rückte etwa 120 Mal aus, hauptsächlich um Menschen in überfluteten Straße zu helfen oder bei der Trockenlegung ihrer Keller oder Tiefgaragen zu helfen. Die Autobahn A450 war kurzzeitig wegen überfluteten Fahrbahnen gesperrt, wie die Präfektur des Departements mitteilte.
Im Departement Loire wurde die Feuerwehr am Samstag nach Unwettern in Charlieu, wo ein Gewitter von starkem Hagel begleitet wurde, zu rund 20 Einsätzen gerufen.
Am Samstag, dem 3. Juni, fiel in der Gegend von Lyon in nur zwei Stunden die Niederschlagsmenge eines Monats. Ganz Südfrankreich wurde von heftigen Gewittern heimgesucht.
Am Sonntagnachmittag, dem 4. Juni, gingen in Südfrankreich heftige Gewitter mit intensiven Regenfällen nieder, so auch im Departement Var. Es war die zweite Überschwemmung innerhalb von fünf Tagen in Châteauneuf-du-Pape (Vaucluse). Schlammiges Wasser drang in die Wohnhäuser ein. Die Unwetter-Episode begann am Samstag in der Region Lyon. Straßen wurden plötzlich unpassierbar, wie zum Beispiel in Oullins (Rhône).
Wohnhäuser beschädigt. „Da es sehr stark regnet, ist die Straße überschwemmt“, kommentiert ein Mann auf dem Sender France 3. In einer Straße sprengte der Druck des Wassers die Gullydeckel auf. In Charlieu im Departement Loire drang das Wasser in die historische Altstadt ein. Die Fahrbahnen der Strassen verschwanden unter den Wassermassen. „Es kam ein großer, starker Regen mit Windböen. Danach kam der Hagel. Als wir ankamen, stand das Wasser überall“, berichtete eine Bewohnerin.
Das Thema Fleisch und seine Auswirkungen auf die Ziele der CO2-Neutralität sind in Frankreich immer noch ein heikles Thema. Ein Bericht des Rechnungshofs über die Planung des Rückgangs der Rinderbestände genügte, um eine ganze Branche aufzurütteln.
Für Ahmed Habassi, einem ehemaligen Koch, ist Grillen bei schönem Wetter ein Muss. „Jede Jahreszeit hat ihren geselligen Moment, und es stimmt, dass es dann eher Fleisch als Gemüse ist“, sagt er gegenüber Franceinfo. Eine Familie aus Straßburg (Bas-Rhin) isst mindestens einmal am Tag Fleisch, versucht aber, den Konsum zu reduzieren. „Ab und zu machen wir komplett vegane Mahlzeiten, das ist auch gut, (…) man hat andere Möglichkeiten, Proteine zu bekommen als Fleisch. Allerdings ist ein Barbecue mit gutem Fleisch immer noch der Klassiker und das macht allen Spaß“, meint Céline Kreyenbihler.
Eine Herausforderung für die Gesundheit und das Klima
In einer Pariser Metzgerei der gehobenen Klasse wird das Rinderkotelett als Ausnahmeprodukt verkau…
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Der Dokumentarfilm „Automobile, la fin d’une ère? (Automobil, das Ende einer Ära)“ wird am Sonntag, dem 4. Juni um 20.55 Uhr auf dem Sender France 5 ausgestrahlt. Der Film dokumentiert die Wende, die die europäische Automobilindustrie vollzogen hat, um sich an die Herausforderungen der globalen Erwärmung anzupassen.
„Das Auto von morgen ist ein Auto, das klein ist, das erschwinglich ist und das geteilt wird, also muss alles neu gedacht werden.“ So stellt sich die französische Grünen-Europaabgeordnete Karima Delli, Mitglied des Verkehrsausschusses im Europäischen Parlament, das Auto in einer immer näher rückenden Zukunft vor. Ein Fahrzeug, das künftig rein elektrisch und nicht mehr mit Verbrennungsmotoren betrieben wird, um der Notwendigkeit gerecht zu werden, den Ausstoß von Treibhausgasen, den treibenden Kräften der globalen Erwärmung, zu reduzieren. Eine Herausforderung für die europäischen Hersteller, die sich regelrecht neu erfinden müssen, um den Anforderungen des Europäischen Parlaments gerecht zu werden, das am 14. Februar für eine Verordnung gestimmt hat, die den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035 verbieten soll.
Eine ökologische Wende, die sich auf die Berichte des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) stützt und de facto ein Umdenken in Bezug auf das Auto von morgen erfordert. Der Dokumentarfilm Automobile, la fin d’une ère?, der am Sonntag, dem 4. Juni um 20.55 Uhr auf dem französischen Sender France 5 ausgestrahlt wird, beschäftigt sich mit der Berechtigung der anstehenden elektrischen Revolution. Er blickt zurück auf die Geschichte des Autos, dieses mittlerweile allseits beliebten Fortbewegungsmittels, auf die Gründe für den Rückstand der europäischen Hersteller bei der Elektrifizierung ihrer Fahrzeuge, auf die wirtschaftlichen Folgen dieser Veränderungen und auf das Aussehen der zukünftigen Modelle.
Ein Jahrhundert ungebremste Expansion des Automobils revolutionierte die Wirtschaft der Herstellerländer und veränderte die Gesellschaften tiefgreifend. Die Gesundheit der Automobilbranche wurde zum Symbol für die Stärke der gesamten französischen Wirtschaft. Das Auto wurde ein Objekt der Begierde der Verbraucher und erreicht seinen Höhepunkt in den 1970er Jahren bis zur ersten Ölkrise. Es wurde zum Synonym für Freiheit, wurde im Alltag unverzichtbar und mit immer neuen technischen Errungenschaften ausgestattet.
Ab den 1990er Jahren begann sich der Blickwinkel zu ändern, erzählt der Dokumentarfilm. Umweltverschmutzung, Treibhausgase, globale Erwärmung… Das Auto gilt als Schuldiger für die Umweltverschmutzung und wird in Frage gestellt. Ab 1998 werden auf europäischer Ebene Emissionsgrenzwerte festgelegt, die die Industrie zwingen, ihre Strategie zu ändern, aber die Anstrengungen der Hersteller erweisen sich angesichts eines Klimawandels, der sich von Jahr zu Jahr beschleunigt, als unzureichend.
„Zurück zu den Bedürfnissen der Menschen“
Seitdem versucht die Europäische Kommission, die von der wissenschaftlichen Gemeinschaft aufgescheucht wurde, die Automobilhersteller davon zu überzeugen, das Auto umweltfreundlicher zu gestalten, unter anderem mit der Schaffung des Grünen Pakts, auch „Green Deal“ genannt, im Jahr 2019. Dabei stößt sie jedoch auf heftigen Widerstand und den Gegendruck verschiedener Lobbys, die sich aus Angst vor Umsatzverlusten gegen die Idee sträuben, Autos sauberer zu machen. Im Jahr 2022 schlagen die europäischen Staats- und Regierungschefs und Politiker schärfere Töne an und schaffen es, auch die Unwilligsten Hersteller davon zu überzeugen, ihre Fahrzeuge umzurüsten und ihre Strategien zu überdenken. Das berichtet der Dokumentarfilm.
„Wir müssen zu den Bedürfnissen der Menschen zurückkehren (…), die nicht unbedingt darin bestehen, ein sehr großes Auto zu haben, sondern eher ein kleines Auto, das viel weniger wiegt“, plädiert Diane Strauss, Leiterin der NGO Transport & Environment in Frankreich. Eine Entscheidung, die ihrer Meinung nach bedeutet, „zu einer Logik der Produktion von Autos zurückzukehren, die auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sind und nicht nur auf Marketingangebote, um Gewinne zu machen“.
„Dreihundert Kilo leichter als das heutige Auto“.
Nachdem sich die chinesischen und amerikanischen Hersteller auf dem Gebiet der Elektroautos in die Pole-Position gebracht haben, versucht Frankreich jetzt, seinen Rückstand im Eiltempo aufzuholen. Mit staatlicher Unterstützung wetteifern die französischen Hersteller um die Gunst der französischen Verbraucher, die allerdings ihre Gewohnheiten nur schwer ändern können und tatsächlich immer größere Autos suchen.
„Eigentlich sollte das künftige Auto im Durchschnitt 300 Kilogramm leichter sein als das heutige Auto (…). Es sollte eine mäßig große Batterie haben (…) ein aerodynamisches Auto sein, also kein SUV, (…) und ein vernünftig ausgestattetes Auto“, sagt Jacques Portalier, ehemaliger Motoreningenieur bei Peugeot.
Aber das Konzept Auto neu zu überdenken oder gar zu vereinfachen, findet nicht wirklich Anklang bei den Herstellern, die immer neue und größere SUVs bauen. „Heute zeichnet sich ein Angebot von Elektrofahrzeugen ab, die wie Brüder den Verbrennungsmotoren von einst ähneln werden“, beklagt Bernard Jullien vom Forschungs- und Studienunternehmen Feria, das sich mit der Automobilindustrie und -dienstleistungen befasst. „Und nichts deutet in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Auto in den Gesellschaften von morgen weniger präsent sein wird als in der Gesellschaft von heute.“
Der Dokumentarfilm Automobile, la fin d’une ère? unter der Regie von Thomas Lafarge wird am Sonntag, den 4. Juni, um 20.55 Uhr auf France 5 und auf france.tv ausgestrahlt.
Am Freitag, 2. Juni, reiste Präsident Emmanuel Macron in das Departement Gard, um den dortigen Stützpunkt des Zivilschutzes zu besuchen. Dieser Stützpunkt wird die meisten Löschflugzeuge zur Bekämpfung der Brände des kommenden Sommers konzentrieren.
Am Freitag besuchte Emmanuel Macron den Luftstützpunkt des Zivilschutzes in Nîmes-Garons (Gard). „Emmanuel Macron will die Löschflugzeuge inspizieren. […] Diesen Sommer wird es neun weitere Flugzeuge und Lösch-Hubschrauber geben, insgesamt sind es 57 Maschinen. Ein Teil davon wird im Südwesten positioniert, um schneller auf Brände reagieren zu können“, erklärt die Journalistin Christelle Méral in einer Live-Schaltung des Senders France 3 aus Nîmes. Insgesamt können ausserdem 3.660 Feuerwehrleute zur Verstärkung gerufen werden.
Kommunikation und PräventionIn diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf der Prävention mit Kampagnen zur Reinigung der Natur von abgestorbenen Büschen und…
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Am Freitag, dem 2. Juni, wurden die Duschen an den Stränden von La Ciotat abgeschaltet. Damit soll die Verschwendung von Trinkwasser vermieden werden, das in diesen Zeiten der Trockenheit ein knappes Gut ist.
Seit Freitag, dem 2. Juni, ist es nicht mehr möglich, an den fünf Stränden von La Ciotat (Bouches-du-Rhône) zu duschen. Einige vermissen die Duschen bereits. „Ich fand es immer es praktisch. Der Sand, das kratzt. Eine kleine Dusche zu nehmen, ist angenehm“, sagt eine Frau gegenüber dem Sender France 3. Die meisten Touristen und Anwohner befürworten die Initiative jedoch. Ein Mann versichert: „Mich stört es nicht sehr. Wenn ich nach Hause komme, dusche ich. Es gibt keine Probleme. Ausserdem weiß ich, dass manche Leute übertreiben“.
Ein vorbildliches Verhalten Eine andere Frau meint: „Es muss eine gewisse Solidarität herrschen und wir müssen vermeiden, unnötig Wasser zu verschwenden“. Eine zwei- bis dreiminütige Dusche verbraucht immerhin etwa 40 Liter Trinkwasser.
Um das Risiko von Waldbränden zu bestimmen und Bränden vorzubeugen, führt Météo-France eine tägliche Karte mit einem Farbcode in vier Stufen ein. Sie soll dazu beitragen, Spaziergänger für die Gefahr von Waldbränden zu sensibilisieren.
Inmitten von Farnen im Wald von Fontainebleau (Seine-et-Marne) ist ein abgebranntes Stück Land zu sehen. Für das Office National des Forêts (ONF), das den Wald verwaltet, handelte es sich um ein vollkommen vermeidbares Frühjahrsfeuer. Insgesamt wurden durch drei Brände fünf von 22.000 Hektar zerstört. Das Feuer war menschengemacht und wurde durch Unachtsamkeit verursacht.
Sensibilisierung von Spaziergängern Manche Wälder sind anfälliger als andere. Météo-France hat daher beschlossen, eine tägliche Karte für Brandgefahr einzuführen. Je nach Gefahr kann es vier Farbstufen geben. Die Karte wird anhand von fünf Kriterien erstellt: Temperatur, Regen, Luftfeuchtigkeit, Windstärke und Trockenheitsgrad der Vegetation.
Ein Präventionsinstrument, das die manchmal sehr zahlreichen Spaziergänger in gefährdeten Waldgebieten sensibilisieren soll. Im Wald von Fontainebleau zum Beispiel hat die Zahl der Spaziergänger Wanderer in den vergangenen fünf Jahren um 25% zugenommen.
Trocken- und Hitzeperioden begünstigen die Ausbreitung von Schädlingen in den Wäldern, wie z. B. dem Borkenkäfer. Er bohrt Gänge in das Holz und schwächt die Bäume. Viele müssen gefällt werden.
Man nennt es die „grüne Lunge“ von Annecy (Haute-Savoie). Das Massif du Semnoz ist das Erholungsgebiet der Einwohner der Region. Doch seit einiger Zeit verändert sich die Postkartenidylle, denn die Bäume sind krank, befallen vom Borkenkäfer, einem nur wenige Millimeter großen Parasiten. Um die kranken Bäume aus dem Walöd zu entnehmen, haben nun Fällungen begonnen. 70 Hektar Wald sind betroffen, hauptsächlich Fichten. Natürlich ist das Vorkommen des Borkenkäfers nicht neu, aber der Befall nimmt mit der Klimaerwärmung zu.
4.000 Bäume werden neu gepflanzt. 7.000 Bäume müssen gefällt werden und etwa als Stadtmobiliar, Brennstoff oder Holzschnitzel für die Landwirtschaft verwertet. Die derzeitige Situation bietet die Gelegenheit, die bisherige langfristige Bewirtschaftung der Wälder zu hinterfragen. Ab diesem Herbst werden 4.000 Bäume neu gepflanzt, mediterrane Arten, die besser an den Klimawandel angepasst sind, um dem Wald von Semnoz wieder Farbe zu verleihen.
Aktivisten der Gruppe „Extinction Rebellion“ haben am Donnerstagmorgen ein Banner an der Mediathek in Toulouse aufgehängt, um die Untätigkeit gegen die globale Erwärmung anzuprangern.
„Forum 0 Ambitionen – 100 % Greenwashing“. Diese groß geschriebene Botschaft war am Donnerstagmorgen auf einem Banner zu lesen, das am Torbogen der Mediathek José-Cabanis im Marengo-Viertel in Toulouse aufgehängt wurde.
Sommet « Sauver le bien commun » à Toulouse le 1er et 2 juin par TSE. Industriels, économistes et politiques échangent sur divers sujets dont la mobilité. En même temps, @xrToulouse dénonce le soutien de ces acteurs aux projets routiers écocides: A69, Jonction Est, BUCSM… pic.twitter.com/gK91wPXuk7
— 2️⃣Pieds 2️⃣ Roues Toulouse 🚶♀️🚴♀️🛴 (@2Pieds2Roues) June 1, 2023
Die Umweltaktivisten von Extinction Rebellion kletterten am heutigen Donnerstag kurz nach 8 Uhr morgens an der Fassade des Gebäudes hoch und hängten das Transparent auf, um „fünf Jahre Untätigkeit“ zwischen COP21 und COP26 anzuprangern. Die Aktivisten, verstehen sich als Anhänger des zivilen Ungehorsams.
Im 6. Stock der Mediathek von Toulouse findet vom 1. bis 3. Juni ein von der Toulouse School of Economics (TSE) organisiertes Forum zum Thema „Das Gemeinwohl retten, Opfer und Chancen“ statt, bei dem sich zahlreiche Wirtschaftsmanager, Akteure aus Verbänden oder gewählte Vertreter um den Nobelpreisträger Jean Tirole versammeln, um „Antworten auf die Herausforderungen zu finden, denen sich der Planet gegenübersieht“. Kurz nach Beginn der Aktion waren sowohl die Stadtpolizei als auch die Nationalpolizei vor Ort.
Das französische Überseedépartement Mayotte litt bereits unter einem veralteten und nicht funktionierendem Leitungswassersystem. Jetzt müssen die Menschen aufgrund der herrschenden Trockenheit in Mayotte mit starken Wassereinschränkungen zurechtkommen.
In den Straßen von Mamoudzou (Mayotte) wird das Trinkwasser jeden Tag ein wenig knapper. In einigen Stadtvierteln kommt es täglich zu Wasserabschaltungen. Seit zehn Tagen kommt das Wasser nur noch sporadisch in das Haus von Rachdah. Die Mutter von fünf Kindern ist gezwungen, ständig Vorräte anzulegen, um trinken, essen und sich waschen zu können. „Die Kinder müssen regelmäßig auf die Toilette gehen, und […] in einer fünfköpfigen Familie ist das kompliziert“, beklagt sie gegenüber Franceinfo.
Mögliche Unterbrechung der Wasserversorgung Die Versorgung mit fließendem Wasser ist in Mayotte seit vielen Jahren ein Problem. Das Leitungssystem ist veraltet, schlecht konzipiert und schlecht gewartet und produziert unter normalen Umständen nur 90% des Bedarfs der Insel. Die Situation wird jetzt durch die extreme Trockenheit, die seit Monaten anhält, noch verschärft. Die Behörden haben daher beschlossen, das Wasser zu rationieren, um einen allgemeinen Wassermangel zu vermeiden. In einigen Slums war fließendes Wasser jedoch schon immer ein Luxus und Familien leben Tag für Tag, ohne zu wissen, ob sie genügend Wasser haben werden.