Kategorie: Umwelt

  • Globale Erwärmung: Die Antwort der Welt ist „erbärmlich“, kritisiert der UN-Chef

    Globale Erwärmung: Die Antwort der Welt ist „erbärmlich“, kritisiert der UN-Chef

    Trotz der Aussicht auf eine „Klimakatastrophe“ bleibt die kollektive Reaktion der Welt „erbärmlich“, kritisierte der Generalsekretär der Vereinten Nationen am Donnerstag und kritisierte insbesondere erneut die Nutzung fossiler Energien an, die mit dem Überleben der Menschheit „unvereinbar“ seien. „Wir rennen mit offenen Augen auf die Katastrophe zu, mit viel zu vielen Menschen, die bereit sind, alles auf Wunschdenken, nicht erprobte Technologien oder Wunderlösungen zu setzen“, sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres am Donnerstag, dem 15. Juni, auf einer Pressekonferenz. „Die derzeitige Politik führt die Welt auf eine Erwärmung von +2,8°C bis zum Ende des Jahrhunderts zu. Dies kündigt eine Katastrophe an. Dennoch ist die kollektive Reaktion darauf erbärmlich“. „Die Länder sind weit davon entfernt, ihre Versprechen und Klimaschutzverpflichtungen einzuhalten. Ich sehe einen Mangel an Ehrgeiz. Einen Mangel an Vertrauen. Einen Mangel an Unterstützung. Einen Mangel an Kooperation. Und ein…

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  • Emmanuel Macron fordert Auflösung der Öko-Protest-Gruppe „Les soulèvements de la Terre“

    Emmanuel Macron fordert Auflösung der Öko-Protest-Gruppe „Les soulèvements de la Terre“

    Am Mittwoch, dem 14. Juni, forderte Emmanuel Macron von Elisabeth Borne die Einleitung der Auflösung des Vereins „Les soulèvements de la Terre“ (Die Aufstände der Erde). Die Auflösung des Vereins „Les soulèvements de la Terre“ soll eingeleitet werden, forderte Emmanuel Macron von Elisabeth Borne am Mittwoch im Ministerrat, berichtet die Zeitung Les Echos. Das Umweltkollektiv ist seit einigen Monaten im Visier der Behörden. Gérald Darmanin hatte am 28. März ein Auflösungsverfahren eingeleitet, nachdem es während der Mobilisierungen gegen die Mega-Wasserbecken in Sainte-Soline zu Zusammenstößen gekommen war. Der Innenminister hatte die Gruppe insbesondere beschuldigt, hinter den besonders gewalttätigen Aktionen bei den verbotenen Demonstrationen zu stecken, und die „extreme Gewalt von Gruppierungen, die manchmal seit sehr vielen Jahren unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden stehen“ angeprangert. Das Thema kam am vergangenen Sonntag wieder auf, nachdem Aktivisten in der Nähe von Nantes…

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  • Das Segelschiff „Persévérance“ wird von Marseille in die polaren Gewässer der Antarktis starten

    Das Segelschiff „Persévérance“ wird von Marseille in die polaren Gewässer der Antarktis starten

    An Bord des Schiffes befindet sich ein Labor, das speziell zur Datenerhebung in den Polargebieten entwickelt wurde. Die wissenschaftliche Reise der „Perseverance“ wird im Jahr 2025 beginnen.

    Vom Kai des Alten Hafens in Marseille aus macht die Persévérance einen imposanten Eindruck. Mit einer Länge von 42 Metern und einer Breite von 11 Metern ist sie ein robustes, betonfarbenes Segelschiff, dessen Rumpf wie ein Fels aussieht. „Es ist ein Rumpf aus Aluminium“, erklärt Elsa Peny-Etienne, die Leiterin der Forschungsabteilung, gegenüber Franceinfo. „Wir mögen diese raue Seite, die zu seiner Tätigkeit passt: ein Arbeitsboot, das Wissenschaft betreiben kann.“ Dieses weltweit einzigartige Schiff, das für die Polarfahrt konzipiert wurde und am Mittwoch, dem 14. Juni in Marseille getauft wurde, ist das Schiff des Forschers Jean-Louis Etienne. Es ist Teil eines zweistufigen Projekts: Es soll die Besatzung der geplanten Polar Pod-Kapsel, einer bemannten Plattform zur Erforschung des Südpolarmeeres, das die Antarktis umgibt, versorgen. Die eigentliche wissenschaftliche Expedition soll 2025 beginnen. Und bis dahin wird Persévérance viel unterwegs sein.

    An Bord der Persévérance befindet sich ein umfassendes Labor, das auf die Sammlung von Daten in den Polargebieten spezialisiert ist. Regionen, die zur Regulierung des Weltklimas beitragen, sagt Hervé Le Goff. Der Wissenschaftler vom CNRS erklärt, dass das Südpolarmeer zwar nur 20% der Oberfläche der Weltmeere ausmacht, aber „wahrscheinlich 40%“ des durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Kohlendioxids bindet. „Das ist enorm“, so Hervé Le Goff. Aber es gibt nur wenige Daten zu diesem Thema, denn „der Südliche Ozean wird nur sehr wenig befahren. Es gibt so gut wie keine Beobachtungsdaten“.

    Es gibt also noch enorm viel zu tun und zu lernen. Genau diese Forschung soll vorangetrieben werden, wenn der Polar Pod, eine bemannte Wissenschaftsplattform, im Jahr 2025 zu Wasser gelassen wird und um den weißen Kontinent herumtreiben wird. „Wir werden die Antarktis zweimal umrunden, also zweimal um die Welt“, lacht Jean-Louis Etienne, der als erster Mensch 1986 im Alleingang den Nordpol erreichte.

    Drei Seeleute und vier Ingenieure werden den Polar Pod bemannen und im Durchschnitt alle zwei Monate abgelöst werden. Und das Segelschiff Persévérance wird dann die Aufgabe haben, die Wissenschaftler in der Kapsel zu versorgen und abzulösen.

    Bis dahin wird das Schiff jedoch nicht nur am Kai liegen bleiben. Persévérance wird auf einer wissenschaftlichen Expedition unterwegs sein, um die Messinstrumente zu testen. Das Segelschiff wird auch als Touristenattraktion dienen, um das auf 18 Millionen Euro geschätzte Projekt zu finanzieren.

    Denn während der Staat sich um die Finanzierung des Polar Pods kümmert, muss Jean-Louis Etienne die Finanzierung der Expedition insgesamt sicherstellen. „Persévérance hat eine Aufnahmekapazität von 12 Personen, die dafür bezahlen, an Bord zu kommen, und auf diese Weise an der Wirtschaftlichkeit des Projekts beteiligt sind“, erklärt der Forscher. Die erste Kreuzfahrt ist schon ab dem 15. Juni geplant, mit Kurs auf die Arktis und die norwegische Insel Spitzbergen.

  • Dürre: Zwei Drittel der französischen Grundwasserreservoirs immer noch unter den Normalwerten

    Dürre: Zwei Drittel der französischen Grundwasserreservoirs immer noch unter den Normalwerten

    Auf dem Sender CNews berichtete Umweltminister Christophe Béchu von „sehr starken Bedenken“ in einigen Regionen wie dem Rhonetal und der Mittelmeerküste. „Zwei Drittel“ der Grundwasserspiegel im französischen Mutterland weisen immer noch einen Stand auf, der „unter den Durchschnittswerten der Saison“ liegt, wie der Minister für den ökologischen Übergang, Christophe Béchu, am Mittwoch, dem 14. Juni, auf CNews bekannt gab. Er berichtete außerdem von „sehr starken Bedenken“, die in bestimmten Gebieten wie dem Rhône-Tal und der Mittelmeerküste, die Behörden beschäftigen.

    Das für die Überwachung des Grundwassers zuständige Bureau de recherches géologiques et minières (BRGM) wird in Kürze voraussichtlich eine vollständige Bilanz für den Monat Mai veröffentlichen. Vor einem Monat waren 68% des Grundwassers in Frankreich auf einem mäßig niedrigen bis sehr niedrigen Niveau, was die Befürchtungen vor einer neuen Sommerdürre, die mit der von 20…

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  • Betrieb von französischen Kernkraftwerken kan bei zu hohen Temperaturen gestört werden

    Betrieb von französischen Kernkraftwerken kan bei zu hohen Temperaturen gestört werden

    Während zwei Drittel des Grundwassers in Frankreich immer noch unter dem Normalwert liegen, kann der Betrieb von Kernkraftwerken auch gestört werden, wenn bestimmte Kriterien für die Temperatur von Wasserläufen überschritten werden. Dies erklärt Karine Herviou, Generaldirektorin am Institut de radioprotection et de sûreté nucléaire (Institut für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit) auf Franceinfo. Der Betrieb von Atomkraftwerken „kann gestört werden, wenn bestimmte Temperatur- oder Abflusskriterien in diesen Wasserläufen überschritten werden, wie es im letzten Jahr der Fall war“, erklärte Karine Herviou, stellvertretende Generaldirektorin, die für Nukleare Sicherheit beim Institut für Strahlenschutz und Nukleare Sicherheit (IRSN) zuständig ist, am Mittwoch auf dem Sender Franceinfo. Zwei Drittel der Grundwasserspiegel in Frankreich liegen immer noch unter den normalen Werten. Laut dem Bureau de recherches géologiques et minières (BRGM), das für die Überwachung des Grundwassers zuständig ist, entwickelt sich der Zustand des Grundwassers „nur geringfügig und bleibt insgesamt unbefriedigend“. Die Kraftwerke entnehmen das Wasser für die Kühlung direkt aus den Flüssen. In Frankreich gibt es 38 Reaktoren, die an Flussufern stehen. Ihr Betrieb kann gestört werden, wenn bestimmte Temperatur- oder Durchflusskriterien in diesen Wasserläufen überschritten werden, wie es schon im letzten Jahr der Fall war. Im Kraftwerk Bugey beispielsweise muss der Betreiber EDF, wenn die Wassertemperatur nach dem Kühldurchlauf im Kraftwerk 26 Grad übersteigt, aufgrund von Umweltauflagen die Leistung der Reaktoren begrenzen oder sie ganz abschalten, um die Umwelt nicht zu sehr zu erwärmen. Das würde zu einem Produktionsstopp bei der Stromerzeugung führen. Ein Kraftwerk muss bestimmte Mengen an Wärmeabwässern in die Natur einleiten. Sind die Temperaturen zu hoch oder der Wasserstand zu niedrig kann es nicht mehr betrieben werden.
  • Wetter: Die sonnigste Gemeinde Frankreichs ist – ein kleines Dorf in der Bretagne!

    Wetter: Die sonnigste Gemeinde Frankreichs ist – ein kleines Dorf in der Bretagne!

    Plovan, ein kleines Dorf im Finistère mit 683 Einwohnern, war im Mai die Gemeinde mit den meisten Sonnenstunden in Frankreich. So wird die gängige Vorstellung von der Bretagne als einer sehr regenreichen Region wunderbar widerlegt.

    Biarritz, Nizza, Montpellier, Marseille? Nein: Plovan! In der Rangliste der sonnigsten Orte Frankreichs in diesem Mai 2023 verdrängt das kleine Dorf im Finistère die traditionellen Orte, an die jeder denkt, wenn es um gutes Wetter geht.

    Das Dorf in der Bretagne war im letzten Monat mit 302 Stunden und 53 Minuten strahlendem Himmel die Nummer eins auf dem Siegertreppchen in Sachen Sonnenschein. La Rochelle mit 300 Stunden und 21 Minuten, und die Var-Insel Le Levant mit 297 Stunden und 48 Minuten vervollständigen das Spitzentrio.

    Nach Angaben der französischen Wetterbehörde Météo France, die von der Zeitung Le Parisien befragt wurde, ist die derzeitige Sonnenscheindauer keineswegs ein Indikator für irgendeinen langfristigen Trend. Der Südosten ist nach wie vor der Spitzenreiter in Sachen Sonne.

  • Rote Spinnen dringen in die Operationssäle ein – Klinik muss Operationen verschieben

    Rote Spinnen dringen in die Operationssäle ein – Klinik muss Operationen verschieben

    Am Dienstag, 13. Juni, musste die Klinik Keraudren in Brest (Bretagne) Operationen verschieben, da in mehreren Operationssälen eine Invasion von roten Spinnen aufgetreten war. Auch am Mittwoch blieb die Situation unverändert… Aus bisher unbekannten Gründen kam es in mehreren Operationssälen der Klinik Keraudren in Brest (Bretagne) zu einer massiven Invasion von „Insekten“, wie Anthony Monnier, der Leiter der Einrichtung, auf Anfrage der Zeitung Le Télégramme berichtete. Bei den Eindringlingen handelt es sich um rote Spinnen, für den Menschen harmlose Milben, die sich normalerweise auf Fensterbänken und Bildschirmen entwickeln. Das Auftreten ist jedoch so häufig, dass Operationen verschoben werden mussten. „Die ersten Maßnahmen wurden bereits am Montagabend mit einer ersten Behandlung der Innen- und Außenbereiche sowie einer verstärkten Bioreinigung eingeleitet“, teilte die Klinik Le Télégramme mit. „In den fünf nicht betroffenen OP-Sälen wurde ein Mindestdienst organisiert, um die Ve…

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  • Klima: Wetterkatastrophen haben in Europa seit 1980 etwa 195.000 Menschen getötet

    Klima: Wetterkatastrophen haben in Europa seit 1980 etwa 195.000 Menschen getötet

    Extreme Wetterereignisse haben ausserdem fast 560 Milliarden Euro gekostet.

    Dürren, Hitzewellen, Brände, Überschwemmungen… Extreme Wetterereignisse haben in Europa seit 1980 etwa 195.000 Menschen das Leben gekostet und Schäden in Höhe von ungefähr 560 Milliarden Euro verursacht, so die Europäische Umweltagentur (EUA), die am Mittwoch, dem 14. Juni, neue Maßnahmen forderte. Im Februar 2022 belief sich die Bilanz noch auf 510 Milliarden Euro und 142.000 Tote, was beweist, dass sie sich innerhalb eines Jahres erheblich erhöht hat. Eine Änderung in der in Frankreich und Deutschland verwendeten Methodik in der Statistik sei jedoch hauptsächlich für die große Abweichung verantwortlich, so die EU-Agentur.

    In der neuen Bestandsaufnahme entfallen 81% der Todesfälle und 15% der finanziellen Schäden auf Hitzewellen. Der von wiederholten Hitzewellen geprägte, aber noch nicht erfasste Sommer 2022 wies in ganz Europa eine höhere Zahl von Todesfällen als üblich auf. Es gab im Juli 2022 etwa 53.000 Todesfälle mehr als im monatlichen Durchschnitt der Jahre 2016-2019, wobei allerdings nicht alle direkt auf die Hitze zurückgeführt werden konnten, so die EUA.

    Der vom Menschen verursachte Klimawandel hat die Wahrscheinlichkeit einer Dürre im Jahr 2022 um das Fünf- bis Sechsfache erhöht, während die Waldbrände im Vergleich zu den letzten Jahren mehr als doppelt so viel Fläche betrafen, so die EUA. Ihre Kosten könnten von derzeit neun Milliarden Euro pro Jahr auf 25 Milliarden Euro pro Jahr bis zum Ende des Jahrhunderts steigen, wenn die Erwärmung „nur“ 1,5°C beträgt. Mit weitaus weniger Todesopfern (2% der Gesamtzahl) sind Überschwemmungen bislang allerdings die teuersten Katastrophen, auf die 56% aller registrierten  Kosten entfallen.

  • Wetter: Beeindruckender Meeres-Tornado vor der Côte d’Azur gesichtet

    Wetter: Beeindruckender Meeres-Tornado vor der Côte d’Azur gesichtet

    Vor der Küste von Antibes im Département Alpes-Maritimes wurde am Mittwoch, dem 14. Juni 2023, am frühen Morgen ein Tornado über dem Meer beobachtet.

    Es war ein faszinierendes und zugleich beängstigendes Schauspiel. Frühaufsteher in Antibes im Département Alpes-Maritimes konnten am Mittwoch, dem 14. Juni 2023, in den frühen Morgenstunden eine große Wasserhose über dem Mittelmeer beobachten. Der vom Wetterdienst Météo Côte d’Azur gemeldete Tornado richtete glücklicherweise keine Schäden an.

    Eine Wasserhose ist ein Phänomen, das über einer großen Wassermasse auftreten kann. Optisch ähnelt sie einem Trichter, entspricht aber einem heftigen Windwirbel, der eine langsame Drehbewegung von der Wassermasse bis zu den Wolken bildet. Die Wasserhose tritt in der Regel unter einer Cumulonimbus- oder Cumuluswolke auf. Die Windböen können 120 km/h bis 130 km/h erreichen.

    Die Lebensdauer eines solchen Meeres-Tornados erstreckt sich von etwa zehn Minuten bis zu einer halben Stunde. Wenn er sich nicht von selbst auflöst, kann es vorkommen, dass er schließlich an der Küste landet und sich in einen wirklichen Tornado verwandelt, wie in Montpellier im September 2020 beobachtet.

  • Wetter: Südfrankreich weiterhin von sintflutartigen Regenfällen betroffen

    Wetter: Südfrankreich weiterhin von sintflutartigen Regenfällen betroffen

    Die heftigen Gewitter wüten immer noch in Südfrankreich. Jeden Tag spielt sich das gleiche Szenario ab: Hitze, Gewitter und dann sintflutartige Regenfälle, manchmal mit großen Schäden.

    Starke Regenfälle in einem Dorf im Département Var. Es ist unmöglich zu fahren, da die Autos im Wasser stecken bleiben. Weiter im Westen überraschte ein Hagelschauer die Autofahrer auf der Autobahn A7. Seit mehreren Tagen wird Südfrankreich von heftigen Gewittern heimgesucht, die teilweise große Schäden anrichten. Dies war beispielsweise in Lourdios-Ichère (Pyrénées-Atlantiques) der Fall, wo sich ein kleiner Fluss in einen reißenden Strom verwandelte. Das Wasser stieg bis zu 1,50 Meter an und löste im Dorf Panik aus. Zwölf Schüler waren in der Schule im ersten Stock des Gebäudes eingeschlossen. „Wir hatten großes Glück, dass keine Kinder verletzt wurden oder gestorben sind“, sagt ein Anwohner.

    Tausende Kubikmeter Wasser und Schlamm ergossen sich über das Dorf, eine heftige Flut, die alles mit sich riss. So etwas hatten die Bewohner in 30 Jahren noch nie erlebt. Am Mittwoch, dem 14. Juni, waren sie damit beschäftigt, alles zu säubern und aufzuräumen. Auch in der Nähe von Pau (Pyrénées-Atlantiques) und Toulouse (Haute-Garonne) kam es zu schweren Schäden. Vor allem Autos wurden durch die steigenden Wassermassen beschädigt. Im Süden Frankreichs herrscht weiterhin Gewitterwarnung.