Kategorie: Tourismus

  • Autofahrer dürfen vor Radarfallen warnen, entscheidet der Verfassungsrat

    Autofahrer dürfen vor Radarfallen warnen, entscheidet der Verfassungsrat

    Der Verfassungsrat war im September vom Staatsrat mit einer vorrangigen Verfassungsfrage befasst worden, nachdem ein Hersteller von Fahrerassistenz- und Navigationssystemen einen entsprechenden Antrag gestellt hatte.

    Autofahrer dürfen Verkehrsinformationen, auch über Geschwindigkeitskontrollen, auf dem gesamten französischen Straßennetz austauschen, entschied der Verfassungsrat am Mittwoch, dem 24. November. Eine Ausnahme gilt für Kontrollen der Ordnungskräfte, die das Anhalten von Fahrzeugen beinhalten.

    Die Verfassungsweisen waren im September vom Staatsrat mit einer vorrangigen Verfassungsfrage (QPC) befasst worden, nachdem der Hersteller von Fahrerassistenz- und Navigationssystemen Coyote System einen entsprechenden Antrag gestellt hatte. Das Unternehmen focht einen noch nicht umgesetzten Artikel der Straßenverkehrsordnung (Gesetz vom 24. Dezember 2019) an, der das vollständige Verbot vorsah, „die von den Nutzern dieses Dienstes gesendeten Nachrichten und Hinweise weiterzuverbreiten“, auch wenn diese Hinweise keinen Bezug zur Kontrolle haben. Dieses Verbot galt nur auf Landstraßen. Aufgrund einer EU-Bestimmung durften die Präfekten den Austausch von Informationen zwischen Autofahrern auf Autobahnen und Nationalstraßen nämlich nicht verhindern.

    Die Anwälte von Coyote System hatten diesen Bestimmungen vorgeworfen, „die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit zu beeinträchtigen“, „ein Eingriff, der weder notwendig noch geeignet noch verhältnismäßig im Hinblick auf das vom Gesetzgeber verfolgte Ziel wäre“. In seiner Entscheidung erinnerte der Verfassungsrat an Artikel 11 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789: „Die freie Mitteilung von Gedanken und Meinungen ist eines der wertvollsten Rechte des Menschen“. „Dieses Recht beinhaltet die Freiheit, auf diese Dienste zuzugreifen und sich darin zu äußern“, stellte der Verfassungsrat in einer Pressemitteilung fest.

    Lesen Sie dazu auch: Das Ende der Warnungen vor Polizeikontrollen: Was sich am 1. November ändert

  • Frankreich ruft seine Staatsbürger auf, Äthiopien „unverzüglich“ zu verlassen

    Frankreich ruft seine Staatsbürger auf, Äthiopien „unverzüglich“ zu verlassen

    Die Kämpfe nähern sich der Hauptstadt nach mehr als einem Jahr Krieg zwischen Regierungstruppen und Rebellen im Norden des Landes. Frankreich ruft seine Staatsangehörigen auf, Äthiopien zu verlassen. „Alle französischen Staatsangehörigen werden förmlich aufgefordert, das Land unverzüglich zu verlassen“, erklärte die französische Botschaft in Addis Abeba am Dienstag, dem 23. November, in einer E-Mail, die an die Mitglieder der französischen Gemeinschaft geschickt wurde. Die Botschaft gibt an, diese Entscheidung angesichts der „Entwicklung der militärischen Lage“ zu treffen, und erklärt, dass sie plane, die Ausreise der Staatsangehörigen auf kommerziellen Flügen durch die Reservierung von Sitzplätzen zu erleichtern und „falls nötig“ einen Charterflug zu organisieren. Vor Ort näherten sich die Kämpfe nach mehr als einem Jahr Krieg zwischen Regierungstruppen und Tigray-Rebellen im Norden des Landes inzwischen der Hauptstadt. „Seit November 2020 finden in der Region Tigray Auseinandersetzun…

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  • Dordogne: Das Schloss Les Milandes gehörte einst Josephine Baker

    Dordogne: Das Schloss Les Milandes gehörte einst Josephine Baker

    In Castelnaud-la-Chapelle in der Dordogne zieht das Schloss Les Milandes viele Besucher an. Es gehörte der Künstlerin Josephine Baker, die demnächst in das Pantheon aufgenommen wird.

    Zwischen Josephine Baker und dem Schloss Les Milandes in Castelnaud-la-Chapelle in der Dordogne gab es eine echte Liebe auf den ersten Blick. Zunächst mietete sie es 1938, bevor sie es schließlich im Jahr 1947 kaufte. Ihr Haus ist heute ein Museum und sammelt Gegenstände, die an die Künstlerin erinnern, wie ihren „berühmten Bananengürtel, den sie 1927 in den Folies Bergères in einer Revue namens ‚La folie du jour‘ getragen hat“, wie Angélique de Saint-Exupéry, die Eigentümerin des Schlosses, auf dem Sender France 2 erzählt.

    Mit der Ehrenlegion dekoriert.
    Die Besucher können im Schloss auch die anderen Facetten von Josephine Baker entdecken. Ein Raum erinnert insbesondere daran, dass sie eine engagierte Patriotin war und mit der Ehrenlegion ausgezeichnet wurde. Angélique de Saint-Exupéry erklärt, dass die Künstlerin schon sehr früh begriff, „dass man sich nicht mit Marschall Pétain verbünden darf und dass man eigentlich mit General De Gaulle gehen muss“. Während der Besatzung soll das Schloss sogar als Versteck für die Résistance gedient haben. Bei der Besichtigung der Räumlichkeiten werden auch die zwölf Kinder aus verschiedenen Kontinenten und mit unterschiedlichen Religionen erwähnt, die sie 1955 adoptiert hatte. Da ihr Lebensstil zu verschwenderisch und die Künstlerin wohl auch zu großzügig war, musste sie das Schloss 1968 verkaufen.

    Lesen sie auch: Die französisch-amerikanische Sängerin Josephine Baker wird am 30. November in das Pantheon aufgenommen

     

  • Verkehrssicherheit: Ab Juli 2022 müssen alle Neufahrzeuge einen Geschwindigkeitsbegrenzer haben

    Verkehrssicherheit: Ab Juli 2022 müssen alle Neufahrzeuge einen Geschwindigkeitsbegrenzer haben

    Am 17. November wurde für die EU eine neue Regelung verabschiedet: Ab Juli 2022 müssen Neufahrzeuge mit einem eingebauten Geschwindigkeitsbegrenzer ausgestattet sein. 

    Im Jahr 2022 wird sich bei Neufahrzeugen, die in der Europäischen Union verkauft werden, einiges ändern. Ab Juli nächsten Jahres müssen alle Neuwagen, die in der EU verkauft werden, mit einem obligatorischen Geschwindigkeitsbegrenzer ausgestattet sein: einem intelligenten Geschwindigkeitsanpassungssystem (Intelligent Speed Adaptation – IVA). Die EU-Verordnung, die am 17. November verabschiedet wurde, wird den Rahmen für dieses neue System bilden.

    Welche Fahrzeuge sind betroffen?
    Die Umsetzung wird in mehreren Phasen erfolgen. Ab Juli 2022 sind alle neuen Pkw, Nutzfahrzeuge und Lkw von der Regelung betroffen. Ab 2024 müssen alle Fahrzeuge, die vom Band laufen, mit Begrenzern ausgestattet sein.

    Wie funktioniert das Ganze?
    Die Intelligente Geschwindigkeitsanpassung (IGV) oder ISA (Intelligent Speed Assistance) löst eine akustische und visuelle Warnung in dem Fahrzeug aus, wenn es die zulässige Geschwindigkeit überschreitet. Das System geht sogar noch weiter und „dämpft die Antriebsleistung und das Drehmoment des Fahrzeugs“. Für den Fahrer wird es schwieriger, das Gaspedal zu betätigen und es wird manchmal zu vibrieren beginnen.

    „Das Ziel des ISA-Systems ist nicht, einen Fahrer zu verdrängen, sondern ihm Informationen zu liefern und diese zu ergänzen, entweder durch eine Eskalation von Warnungen oder durch eine Geschwindigkeitsreduzierung“, erklärt Fabrice Herveleu, Experte für aktive Sicherheit und Fahrzeugautomatisierung bei der UTAC, in einem Interview auf der Website Caradisiac. Es wird jedoch immer möglich sein, den Warnungen des Systems nicht Folge zu leisten, der Fahrer behält immer die Kontrolle über das Fahrzeug.

    Wie zuverlässig ist das System?
    Die intelligente Geschwindigkeitsanpassung basiert auf den Bildern einer Kamera, die die Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder am Strassenrand liest. Die Fahrzeuge werden außerdem mit einem Kartensystem ausgestattet, das den jeweiligen Standort in Echtzeit anzeigt. Laut Caradisiac wird in Ermangelung eines GPS-Systems das Notrufsystem eCall verwendet. Das System ist zu 90% zuverlässig.

    Für die Verkehrsteilnehmer soll es jedoch immer möglich sein, das System nach dem Starten des Fahrzeugs zu deaktivieren.

  • Tourismus: Was steht hinter dem von Jean Castex vorgestellten 1,9-Milliarden-Euro-Plan?

    Tourismus: Was steht hinter dem von Jean Castex vorgestellten 1,9-Milliarden-Euro-Plan?

    Nach Konsultationen mit der von der Pandemie schwer getroffenen Reise-Branche plant die Regierung unter anderem Investitionen in die Modernisierung und den Übergang zu einem nachhaltigen Tourismus. „Den Notstand bewältigen und die Zukunft vorbereiten.“ So fasste Jean Castex das Ziel des Plans „Destination France“ zusammen, mit dem die Tourismusindustrie im Hexagon wiederbelebt werden soll. Von Amboise (Indre-et-Loire) aus kündigte der Premierminister mehrere Maßnahmen an, die es Frankreich ermöglichen sollen, seinen Rang als weltweit führendes Tourismusziel zu behalten. Jean Castex kündigte an, dass die Investitionen in die Reise-Branche 1,9 Milliarden Euro betragen werden und größtenteils in Form von Darlehen erfolgen sollen. Davon werden 1,3 Milliarden Euro „über die Investitionsinstrumente der Banque des territoires und der Banque publique d’investissement vergeben, wie der Premierminister erklärte. Bis 2023 sollen 750 Mio. EUR an Tourismusdarlehen und 500 Mio. EUR an Darlehen zur …

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  • SNCF: Der Regionalverkehr wird am Mittwoch durch Streik für höhere Löhne behindert

    SNCF: Der Regionalverkehr wird am Mittwoch durch Streik für höhere Löhne behindert

    Die Streikaufrufe der CGT-Cheminots und SUD-Rail sollen laut SNCF keine Auswirkungen auf den Fernverkehr haben.

    Der Regionalverkehr der SNCF wird am Mittwoch wegen eines Streiks für eine Lohnerhöhung durcheinander gebracht, der sich „je nach Region sehr unterschiedlich“ auswirken wird, teilte die SNCF mit.

    Die Streikaufrufe der Gewerkschaften CGT-Cheminots und SUD-Rail sollen aber keine Auswirkungen auf den Fernverkehr haben, während es bei den Regionalzügen in der Ile-de-France und den TER „Anpassungen“ geben wird, so ein Sprecher der SNCF.

    Störungen auf RER und Regionalzügen
    Im Regionalverkehr der Ile-de-France rechnet die SNCF damit, dass „vier von fünf Zügen in der Hauptverkehrszeit und drei von vier Zügen in der Nebenverkehrszeit“ fahren werden.

    Auch auf der RER-Linie D (3 von 4 Zügen) und auf der RER-Linie E (7 von 10 Zügen) kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Auf der Transilien-Linie N wird der Verkehr „stark beeinträchtigt“ sein. Auf der Linie R werden Züge „gestrichen“ und in Seine-et-Marne werden Ersatzbusse eingesetzt.

    „Alles steigt, nur nicht unsere Löhne“
    Die Eisenbahner mobilisieren sich am Mittwoch während gerade die obligatorische jährliche Verhandlungssitzung zwischen den Gewerkschaften und der Unternehmensleitung über die Löhne stattfindet. Die Geschäftsleitung möchte 2021 ein siebtes Jahr des Lohnstopps einführen. Die CGT-Cheminots fordert dagegen „deutliche“ Lohnerhöhungen: „Sieben Jahre ohne Lohnerhöhung“, so die Gewerkschaft, „und die Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren weiter gestiegen“.

    „Sieben Jahre ohne Lohnerhöhung, es ist Zeit, damit aufzuhören! (…) Alles wird erhöht, nur unsere Gehälter nicht“, protestiert auch die Unsa ferroviaire (zweitgrößte Gewerkschaft der Eisenbahner), SUD-Rail (drittgrößte Gewerkschaft) und CFDT-Cheminots (viertgrößte Gewerkschaft) in einem gemeinsamen Flugblatt, in dem die Gewerkschaften die Eisenbahner zu einer Demonstration am Mittwoch vor dem Sitz der SNCF in Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) aufrufen. Von diesen drei Organisationen ruft nur SUD-Rail ebenfalls zum Streik auf.

  • Airbus absolviert ersten Formationsflug von Toulouse nach Montreal und spart 6 Tonnen CO2

    Airbus absolviert ersten Formationsflug von Toulouse nach Montreal und spart 6 Tonnen CO2

    Am 9. November 2021 hat Airbus seinen ersten Großversuch mit zwei A350 im Formationsflug erfolgreich abgeschlossen. Indem man die beiden Flugzeuge zwischen Toulouse und Montreal hintereinander fliegen ließ, konnte der Flugzeughersteller sechs Tonnen CO2 einsparen und zeigt damit eine neue, nachhaltigere Art der Regulierung des Flugverkehrs auf.

    Sich von der Natur inspirieren lassen, um den Treibstoffverbrauch von Flugzeugen zu senken. Anfang 2020 stellte Airbus ein Forschungsprojekt namens „Fello’Fly“ vor, das darauf abzielt, Flugzeuge in Formation am Himmel fliegen zu lassen, um ihren Treibstoffverbrauch zu senken. Direkt inspiriert durch den Formationsflug der Zugvögel, insbesondere der Wildgänse, wurde dieses Projekt am Dienstag, dem 09. November, konkretisiert. Zwei Airbus A350 desselben Typs starteten von Toulouse zum internationalen Flughafen Montreal-Trudeau.

    Die beiden A350-Testflugzeuge mit den Nummern MSN1 und MSN59 flogen hintereinander. Das erste als Führungsflugzeug und das zweite als Folgeflugzeug. „Dies war dank der von Airbus entwickelten Flugsteuerungssysteme möglich, die das Folgeflugzeug sicher im Luftschatten hinter dem Führungsflugzeug positionieren“, sagte Airbus.

    Am Flugverhalten der Wildgänse haben sich die Ingenieure von Airbus orientiert

    Diese Flugformation ermöglicht es dem Folgeflugzeug, den Triebwerksschub zu reduzieren und damit seinen Treibstoffverbrauch zu senken. Ein ähnliches Prinzip lässt sich bei großen Zugvögeln wie Gänsen beobachten, die in einer V-Formation zusammenfliegen. Airbus setzt daher auf Biomimikry (die Entwicklung und Herstellung von Materialien, Strukturen und Systemen nach dem Vorbild der Natur), um umweltfreundlichere Flugsysteme zu entwickeln. Dieses Phänomen der Aspiration ist auch Autofahrern bekannt, die ein anderes Fahrzeug überholen, oder Rennradfahrern, zum Beispiel bei der Tour de France.

    Sechs Tonnen CO2-Einsparung zwischen Toulouse und Montreal
    Während der Reise wurden über sechs Tonnen CO2-Emissionen eingespart, was das Potenzial für Treibstoffeinsparungen von über 5% auf Langstreckenflügen bestätigt. „Die Möglichkeit, dieses System bis Mitte dieses Jahrzehnts für Passagierflugzeuge einzusetzen, ist sehr vielversprechend. Stellen Sie sich das Potenzial vor, wenn fello’fly in der gesamten Branche eingesetzt würde“, reagierte Sabine Klauke, Technische Direktorin von Airbus. Ermöglicht wurde der Testflug durch eine umfassende Zusammenarbeit zwischen Airbus und den verschiedenen französischen, kanadischen und europäischen Flugsicherungs- und -verwaltungsbehörden sowie Navigationsdienstleistern. All dies mit Unterstützung der französischen Zivilluftfahrtbehörde (DGAC).

    Darüber hinaus nahmen Piloten der Airbus-Partnerfluggesellschaften SAS Scandinavian Airlines und Frenchbee als Beobachter an dem Transatlantikflug teil. Der nächste Schritt wird darin bestehen, die Unterstützung der Behörden zu erhalten, damit dieses neue Betriebskonzept zertifiziert werden kann und die Fluggesellschaften letztendlich ihren Treibstoffverbrauch und ihre CO2-Emissionen nachhaltig senken können.

  • Die TGV-Direktverbindung zwischen Toulouse und Barcelona wird endgültig eingestellt

    Die TGV-Direktverbindung zwischen Toulouse und Barcelona wird endgültig eingestellt

    Als Opfer der Covid-19-Krise und fehlender Passagiere wurde nun die Einstellung der Direktverbindung Toulouse-Barcelona beschlossen. Die Betreiber Renfe und Sncf haben beschlossen, die Strecke für die Saison 2022 nicht zu verlängern.

    Dies teilte der neue Generaldirektor von Renfe-SNCF, David Cortés, Ende Oktober bei der jährlichen Präsentation des Angebots der internationalen Verbindungen zwischen Frankreich und Spanien mit.

    Nicht genug Passagiere
    Wie die spanische Tageszeitung Diari de Tarragona berichtet, wurde die Entscheidung zwischen den beiden Betreibern getroffen: „Renfe-SNCF Coopération hat nicht die Absicht, die Verbindung Toulouse-Barcelona aufgrund der geringen Nachfrage auf dieser Strecke wieder aufzunehmen und leitet die Fahrgäste nach Narbonne um, von wo aus die Strecke mit regionalen SNCF-Linien weitergeführt werden kann“.

    Die 2013 eingerichtete Direktverbindung, die Reisenden eine dreistündige Fahrt (statt vier Stunden mit dem Auto) ermöglichte, hat weder bei französischen noch bei spanischen Reisenden Anklang gefunden. Angesichts der mangelnden Attraktivität haben Renfe und Sncf die Verbindungen schon in den Sommermonaten reduziert.

    Im Jahr 2020 wurde die Verbindung wegen der Covid-Gesundheitskrise eingestellt. Die Tatsache, dass auch im Sommer 2021 die Fahrgäste ausblieben, bedeutet nun das endgültige Ende der Strecke Toulouse-Barcelona.

  • Coronavirus: Die Vereinigten Staaten öffnen endlich wieder ihre Grenzen für Franzosen

    Coronavirus: Die Vereinigten Staaten öffnen endlich wieder ihre Grenzen für Franzosen

    Seit Montag, den 8. November, können französische Bürger, endlich wieder in die Vereinigten Staaten reisen.

    Es ist der Tag X auf dem Flughafen Roissy-Charles de Gaulle (Val-d’Oise/Seine-Saint-Denis/Seine-et-Marne). Am Montag, dem 8. November, haben die Vereinigten Staaten ihre Grenzen wieder geöffnet. Sie waren eineinhalb Jahre lang für Reisende aus dem neisten Ländern Europas, insbesondere auch Franzosen, geschlossen. Von nun an können Franzosen, die geimpft sind oder einen aktuellen negativen Test haben, der weniger als 72 Stunden zurückliegt, wieder nach Nordamerika reisen.

    29 Flugzeuge fliegen von Paris ab.

    Der erste Flug in die Vereinigten Staaten startete am Montagmorgen kurz nach 8 Uhr in Paris. „Was für eine Freude! Wir haben uns sehr darauf gefreut. Wir werden es wirklich glauben, wenn wir im Flugzeug sitzen“, sagt eine Frau vor der Kamra von France 2. Viele konnten es kaum erwarten, wieder ins Flugzeug zu steigen und Familie oder Freunde in den USA zu sehen. Allein am Montag sind in Roissy (Paris) 29 Flugzeuge zu einem Flug über den Atlantik gestartet. Mit der Aufhebung der US-Reisebeschränkungen werden auch einige Reisebüros endlich wieder aufatmen können.

  • Loire-Atlantique: Das Kreuzfahrtschiff „Wonder of the Seas“ verlässt den Hafen von Saint-Nazaire

    Loire-Atlantique: Das Kreuzfahrtschiff „Wonder of the Seas“ verlässt den Hafen von Saint-Nazaire

    Nach jahrelanger Bauzeit verlässt das größte Kreuzfahrtschiff der Welt endlich Saint-Nazaire (Loire-Atlantique). Das „Wunder der Meere“ ist in See gestochen, bereit, Tausende von Menschen auf seinen Kreuzfahrten zu begrüßen.

    Der größte Ozeandampfer der Welt legt vom Hafen von Saint-Nazaire (Loire-Atlantique) ab. Das als „Wunder der Meere“ bezeichnete Schiff zieht viele Neugierige an, die das 362 Meter lange Ungetüm der Meere beobachten wollen. „Wir bewundern die geleistete Arbeit, es ist ein großartiges Image für die Region“, sagt ein Einwohner vor der Kamera von France 3. Das Schiff ist so hoch wie ein 20-stöckiges Gebäude und kostete fast 1,2 Milliarden Euro.

    Die Werft von Saint-Nazaire war für den Bau dieses modernen Seeungeheuers verantwortlich. Eine grossartige Aufgabe für die Mitarbeiter und das Management der Werft. „Es handelt sich um drei Jahre Arbeit, insgesamt acht Millionen Arbeitsstunden, mit den Teams der Werft und 500 Subunternehmen“, erklärt Florence Mauduit, Vertragsmanagerin der Werft. Allerdings gibt es auch Kritik an der „Wonder of the Seas“, obwohl sie weniger Schadstoffe ausstoßen soll als andere konventionelle Linienschiffe.