Kategorie: Politik

  • Restos du Coeur: Familie des Milliardärs Bernard Arnault kündigt Spende von 10 Millionen Euro an

    Restos du Coeur: Familie des Milliardärs Bernard Arnault kündigt Spende von 10 Millionen Euro an

    Der Vorstandsvorsitzende der Luxus-Handelskette LVMH, Bernard Arnault, kündigte an, dass er und seine Familie fast 10 Millionen Euro zur Unterstützung der Restos du Coeur spenden werden. Der Staat hatte zuvor ebenfalls 15 Millionen Euro zugesagt. Die Hilfsorganisation Restos du Coeur schreibt rote Zahlen. Die Einrichtung, die 35% der Lebensmittelhilfe in Frankreich an Bedürftige leistet, erklärte kürzlich, dass sie sich in einer äußerst komplizierten Situation befinde, insbesondere aufgrund der starken Inflation. Die Organisation erklärte auch, dass sie aufgrund ihrer finanziellen Schwierigkeiten in diesem Winter die Zahl der Empfänger, denen sie Lebensmittelhilfe zukommen lassen könne, deutlich reduzieren müsse. Angesichts dieser angespannten Lage greift nun Bernard Arnault tief in die Tasche. Der französische Milliardär, zeitweilig reichste Mann der Welt und Chef der LVMH-Gruppe kündigte an, dass er den Restos du Coeur 10 Millionen Euro spenden werde, um der Hilfsorganisation über de…

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  • Fünf von den Taliban bedrohte afghanische Frauen nach Frankreich evakuiert

    Fünf von den Taliban bedrohte afghanische Frauen nach Frankreich evakuiert

    Alle 5 Frauen konnten nach der Machtübernahme der Taliban im Sommer 2021 nicht über die Luftbrücke in westliche Länder ausreisen und waren nach Pakistan geflohen. Eine bescheidene, aber symbolische Premiere. Am Montag, dem 4. September, nimmt Frankreich fünf afghanische Frauen auf, die von den Taliban bedroht wurden und ins benachbarte Pakistan geflüchtet waren. Diese Evakuierungsaktion war seit langem von Unterstützern gefordert worden, die Paris aufforderten, einen humanitären Korridor für Frauen einzurichten. Nun sind es also fünf Frauen, eine davon mit drei Kindern, die am Montagnachmittag auf dem Pariser Flughafen Roissy landen werden, mehrere Monate nach ihrer Flucht vor dem Taliban-Regime, das im Sommer 2021 wieder die Macht in Afghanistan übernommen hat. Die frauen, eine ehemalige Direktorin der Universität der Wissenschaften, Beraterinnen für NGOs, Fernsehmoderatorinnen und Lehrerinnen an einer geheimen Schule in Kabul haben gemeinsam, dass sie bei der Machtübernahme durch die…

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  • Restos du Coeur: Der französische Staat will 15 Millionen Euro an die Hilfsorganisation spenden

    Restos du Coeur: Der französische Staat will 15 Millionen Euro an die Hilfsorganisation spenden

    Auf dem TV-Sender TF1 kündigte die Ministerin für Solidarität, Aurore Bergé, am Sonntag, dem 3. September, an, dass die Regierung der Organisation Restos du Coeur finanziell helfen werde, da diese aufgrund ihrer finanziellen Schwierigkeiten sonst gezwungen wäre, in diesem Winter die Zahl der Menschen in ihren gemeinnützigen Restaurants zu reduzieren. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten werden die Restos du Coeur in diesem Winter möglicherweise gezwungen sein, die Zahl der Menschen, die von den gemeinnützigen Restaurants profitieren können, drastisch zu reduzieren. Die Verantwortlichen der Organisation rufen zu einer „massiven Mobilisierung der politischen und wirtschaftlichen Kräfte dieses Landes auf, um uns zu helfen, diese Hürde zu nehmen“, wie es Patrice Douret, Präsident der berühmten Wohltätigkeitsorganisation, die 1985 von dem französischen Schauspieler Coluche gegründet wurde, formulierte. „Seit Monaten warnen wir die Regierung vor dieser Situation, wir haben nicht genug Gehör…

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  • Frankreich: Rund 12 Millionen Schüler kehren heute in die Schule oder das Gymnasium zurück

    Frankreich: Rund 12 Millionen Schüler kehren heute in die Schule oder das Gymnasium zurück

    Auch für Gabriel Attal, der erst im Juli ernannt wurde, ist heute ein wichtiges Datum als neuer französischer Bildungsminister. Die Schulklingeln ertönen wieder. Rund 12 Millionen Schülerinnen und Schüler in Frankreich kehren am 4. September in die Schule zurück. Gabriel Attal, der erst im Juli in sein neues Amt berufen wurde, begleitet zum ersten Mal als Bildungsminister einen Schuljahresbeginn. Er kündigte an, dass er „recht schnell Experimente“ mit dem Tragen von Schuluniformen starten wolle. „Ich bin mir nicht sicher, ob das eine Wunderlösung ist, aber sie verdient es, getestet zu werden“, sagte der Minister auf dem Sender RTL. Mangel an Lehrern. Der Schulanfang 2023 findet aufgrund einer andauernden Krise bei der Einstellung von Lehrern erneut unter Spannung statt. Das ist zwar nicht neu, hat sich aber seit dem letzten Jahr verschärft. In diesem Jahr konnten landesweit mehr als 3.100 Lehrerstellen nicht besetzt werden. Umstrittenes Verbot der Abaya. Die Debatte über dieses lange, …

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  • Elisabeth Borne kündigt Verbot der bei Teenagern beliebten elektronischen Einwegzigaretten an

    Elisabeth Borne kündigt Verbot der bei Teenagern beliebten elektronischen Einwegzigaretten an

    Die Tabaksteuer soll hingegen 2024 nicht erhöht werden, sagte die französische Regierungschefin am Sonntag gegenüber dem Sender RTL. Der Preis für eine Schachtel Zigaretten soll im Jahr 2024 nicht erhöht werden, aber die elektronische Einwegzigarette wird verboten. Dies kündigte Premierministerin Elisabeth Borne in einem Interview mit dem Sender RTL am Sonntag, dem 3. September, an. „Wir haben die Tabaksteuer in diesem Jahr erhöht und wir planen nicht, sie im nächsten Jahr nochmals zu erhöhen“, sagte die Premierministerin, während die Regierung den letzten Schliff an ihren Haushaltsplänen für 2024 vornimmt. „Das bedeutet nicht, dass wir nicht sehr wachsam in Bezug auf den Tabakkonsum sind“, sagte Borne und fügte hinzu: „Tabak bedeutet 75.000 Todesfälle pro Jahr“. Die Regierung ill demnächst einen neuen nationalen Plan zur Bekämpfung des Tabakkonsums vorlegen, der insbesondere ein Verbot von elektronischen Einwegzigaretten, den berühmten „Puffs“, vorsieht. Die „Puffs“ ermöglichen das D…

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  • Renten und Stipendien für Studenten – was sich in Frankreich ab dem 1. September ändert

    Renten und Stipendien für Studenten – was sich in Frankreich ab dem 1. September ändert

    Ab Freitag, dem 1. September, treten mehrere Maßnahmen der umstrittenen Rentenreform in Kraft. Aber nicht nur das. Ein Überblick über das, was Frankreich in diesem Herbst zu erwarten hat. Der Herbst 2023 bringt in Frankreich eine ganze Reihe von Neuerungen mit sich. Dazu gehört die Umsetzung eines Teils der Rentenreform, insbesondere der Beginn der schrittweisen Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters und das Ende eines Teils der bisherigen Sonderregelungen. Am Freitag, dem 1. September, wird auch das Ende der Selbstbedienungs-Tretroller in Paris eingeläutet und die Stipendien für Studenten werden angehoben. Ab Freitag wird das gesetzliche Renteneintrittsalter schrittweise angehoben, um bis 2030 von 62 auf 64 Jahre zu steigen. Um eine volle Rente (ohne Abschlag) zu erhalten, wird auch die erforderliche Beitragsdauer von 42 Jahren (168 Quartale) auf 43 Jahre (172 Quartale) bis 2027 verlängert, wobei jedes Jahr ein Quartal dazukommt. Der 1. September 2023 bedeutet auch das Ende d…

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  • Emmanuel Macron: Die Begrenzung der Amtszeit des Präsidenten ist „fataler Schwachsinn“

    Emmanuel Macron: Die Begrenzung der Amtszeit des Präsidenten ist „fataler Schwachsinn“

    Während seines langen Gespräches mit den Oppositionsparteien am Mittwoch, dem 30. August, bezeichnete der Staatschef die Begrenzung der Anzahl der Amtszeiten des französischen Präsidenten als „fatalen Schwachsinn“. Emmanuel Macron bezeichnete die Begrenzung der Zahl der Amtszeiten eines französischen Präsidenten, die ihn daran hindert, 2027 erneut anzutreten, in seinem langen Gespräch mit den Vorsitzenden der Oppositionsparteien am Mittwoch in Saint-Denis  als „fatalen Schwachsinn“, wie zwei Teilnehmer gegenüber der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Mehreren Quellen zufolge meinte der Präsident, dass es „ein fataler Schwachsinn“ sei, „nicht wiedergewählt werden zu können“. Das bestätigt die Aussagen von Jean-Luc Mélenchon, der am Donnerstag auf X (ehemals Twitter) darüber berichtete. „Er sagte: ‚Nicht wiedergewählt werden zu können, ist ein verhängnisvoller Schwachsinn. Diesen durch ein Referendum abschaffen zu können, wäre eine allgemeine Erleichterung“, kritisierte der Chef der Par…

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  • Frankreich: Nachtarbeit soll für Krankenschwestern und Pflegehelfer 25% besser bezahlt werden

    Frankreich: Nachtarbeit soll für Krankenschwestern und Pflegehelfer 25% besser bezahlt werden

    Die Zulage für Sonntagsarbeit soll ebenfalls um 20% erhöht werden. Außerdem dürfen künftig zum Beispiel Angina und Blasenentzündungen direkt in der Apotheke behandelt werden, ohne dass man zum Arzt gehen muss. Bei ihrem Besuch im Universitätsklinikum Rouen (Seine-Maritime) am Donnerstag, 31. August, kündigte Premierministerin Elisabeth Borne an, dass Pflegekräfte ab Januar einen 25%igen Zuschlag für Nachtarbeit erhalten werden. Nach Schätzungen der Regierung bedeutet das für eine Krankenschwester, die im Durchschnitt zehn bis zwölf Nächte pro Monat arbeitet, einen Bonus von etwa 230 Euro brutto monatlich für Berufsanfänger und bis zu 495 Euro brutto nach längerer Berufszugehörigkeit. Auch die Vergütung an Sonn- und Feiertagen wird um 20 % erhöht, und zwar in Form einer Pauschale, was laut Gesundheitsministerium etwa 10 Euro mehr pro Tag bedeutet. Auch für Ärzte wird der Zuschlag für Nachtschichten um durchschnittlich etwa 560 Euro brutto erhöht werden. Darüber hinaus werden Apotheken u…

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  • Lebensmittelpreise: Französischer Wirtschaftsminister kritisiert Nestlé, Pepsi und Unilever

    Lebensmittelpreise: Französischer Wirtschaftsminister kritisiert Nestlé, Pepsi und Unilever

    Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire war am Donnerstag nach einem Treffen mit Vertretern des französischen Lebensmittelhandels Gast des Fernsehsenders France 2. Le Maire griff Industrieunternehmen an, die seiner Meinung nach „viel mehr tun könnten“, um den aktuellen Preisanstieg zu bekämpfen. Bruno Le Maire nennt Namen. Der französische Wirtschaftsminister, der am Donnerstag zu Gast im Fernsehsender France 2 war, nannte die Namen von Industrieunternehmen, die seiner Meinung nach „viel mehr tun könnten“, um den Preisanstieg bei Lebensmitteln in Frankreich zu bekämpfen. Dazu zählen groß0e Unternehmen wie Nestlé, Pepsi oder Unilever, „sehr große multinationale Unternehmen, die ein wenig, aber nicht viel getan haben“, so der Minister. „Ich denke, sie könnten noch viel mehr tun“. Bruno Le Maire lobte dagegen Industrieunternehmen, die „das Spiel gespielt“ und Preissenkungen angekündigt hatten, wie der Nudelspezialist Barilla oder der Ölriese Avril, ein Unternehmen, dessen Präs…

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  • Französischer Verkehrsminister Clément Beaune fordert Mindestpreis für Flugtickets in Europa

    Französischer Verkehrsminister Clément Beaune fordert Mindestpreis für Flugtickets in Europa

    Der französische Minister für Verkehr, Clément Beaune, wünscht sich ein Ende der billigen Flugtickets. Er wünscht sich, dass Europa einen Mindestpreis einführt. Für ein paar Dutzend Euro nach Dublin, Venedig oder Dubrovnik reisen? Das könnte bald vorbei sein. Billigflugtickets haben den Erfolg von Fluggesellschaften wie EasyJet, Ryanair oder Volotea begründet. Die Tage solcher unschlagbaren Locktarife könnten allerdings gezählt sein. „Flugtickets für 10 Euro sind in Zeiten des ökologischen Wandels nicht mehr möglich“, meint Verkehrsminister Clément Beaune in einem Interview mit der Zeitung L’Obs in dieser Woche. „Das spiegelt nicht die Kosten für den Planeten wider“. „Ich stehe voll und ganz hinter der Besteuerung von umweltbelastenden Aktivitäten, um in den ökologischen Übergang zu investieren“, sagte der französische Verkehrsminister. Gegen das, was er für „Sozial- und Umweltdumping“ hält, will Clément Beaune der EU vorschlagen, einen Mindestpreis für Flugtickets in Europa einzuführe…

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