Kategorie: Vereinigte Staaten

  • 1 Jahr Ukraine-Krieg: Ist ein Friedensabkommen zwischen Selenskyj und Putin überhaupt möglich?

    1 Jahr Ukraine-Krieg: Ist ein Friedensabkommen zwischen Selenskyj und Putin überhaupt möglich?

    Die Generalversammlung der Vereinten Nationen stimmte am Abend für eine Resolution, in der ein „gerechter und dauerhafter“ Frieden in der Ukraine gefordert wird. Ein Szenario, das auch nach einem Jahr Krieg noch sehr weit entfernt zu sein scheint. Die Vollversammlung der UNO stellte am Donnerstag, dem 23. Februar, die Notwendigkeit eines „sofortigen“ Rückzugs der russischen Truppen aus der Ukraine fest und forderte und zu einem „gerechten und dauerhaften“ Frieden auf – ohne jedoch einen Zeitrahmen zu nennen. Ein solches Abkommen scheint jedoch noch in weiter Ferne zu liegen. Ein Friedensabkommen eines Tages in Betracht zu ziehen, ist realistisch, aber wohl nicht sofort. darin sind sich die Beobachter weitgehend einig. Die Ukraine ist immer noch zu 16 % von der russischen Armee besetzt und das ist das Haupthindernis für ein etwaiges Friedensabkommen. Die Ukraine besteht darauf, dass kein Abkommen ausgehandelt werden könne, solange Russland Truppen auf ihrem Territorium hat. Solange die …

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  • Symbolischer Besuch: US-Präsident Biden reist nach Kiew und trifft Wolodymyr Selenskyj

    Symbolischer Besuch: US-Präsident Biden reist nach Kiew und trifft Wolodymyr Selenskyj

    Joe Biden ist zu einem streng geheimgehaltenen Besuch bei Wolodymyr Selenskyj in Kiew eingetroffen. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Ein Bild zeigt Joe Biden mit Wolodymyr Selenskyj. Es ist der erste Besuch Bidens in der Ukraine seit dem russischen Überfall, der am 24. Februar 2022 begann. Der Besuch wurde im Vorfeld streng geheim gehalten. es war lediglich bekannt, dass Biden eine Reise nach Polen plante, um Präsident Andrzej Duda zu treffen. Ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sei „während dieser Reise momentan nicht vorgesehen“, sagte der Kommunikationsdirektor des amerikanischen Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, am Freitag in Washington. Und die Frage, ob Biden eventuell vorhabe, Polens Nachbarland zu besuchen, verneinte Kirby mit einem klaren „Nein.“ Beim Klang von Luftschutzsirenen spazierte Joe Biden am Montag, dem 20. Februar, an der Seite seines ukrainischen Amtskollegen Vol…

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  • Russische Flugzeuge in der Nähe von Alaska von US-Kampfjets abgefangen

    Russische Flugzeuge in der Nähe von Alaska von US-Kampfjets abgefangen

    Am Dienstag, den 14. Februar, gab das Nordamerikanische Luft- und Raumfahrtverteidigungskommando (Norad) bekannt, dass es vier russische Flugzeuge in der Nähe von Alaska abgefangen habe. Ein „routinemäßiges“ Abfangen, wie man mitteilte.

    Zwei US-Kampfjets haben vier russische Flugzeuge in der Nähe von Alaska abgefangen, wie das Nordamerikanische Luft- und Raumfahrtverteidigungskommando (Norad) am Dienstag, dem 14. Februar bekannt gab. Diese „routinemäßige“ Abfangaktion russischer Flugzeuge, darunter Modelle des schweren Bombers Tu-95 und des Jagdflugzeugs Su-35, habe bereits am Montag stattgefunden, erklärte das Norad.

    Dies geschieht regelmäßig.
    Dabei handelt es sich um eine Operation, bei der ein potenziell feindliches Flugzeug, das zu nahe an den US-amerikanischen Luftraum gelangt oder gar in diesen eingedrungen ist, eskortiert wird. „Die russischen Flugzeuge blieben im internationalen Luftraum und drangen nicht in den souveränen Luftraum der USA oder Kanadas ein“, fügte das Norad hinzu und erklärte, dass eine solche russische Aktivität „regelmäßig vorkommt und weder als Bedrohung noch als provokative Aktivität angesehen wird“.

    Diese Abfangaktionen sind also Routine, aber die in Nordamerika stationierten Kampfflugzeuge hatten im Februar die Gelegenheit zu echten offensiven Aktionen, als sie einen von Washington als Spionagegerät bezeichneten chinesischen Ballon vor der Ostküste des Landes und drei weitere bisher unidentifizierte Flugobjekte über Alaska und Kanada abschießen mussten.

  • Covid-19: Vielversprechende neue und bessere Behandlung gegen das Virus

    Covid-19: Vielversprechende neue und bessere Behandlung gegen das Virus

    Eine neue Studie stellt eine potenzielle neue antivirale Behandlung gegen Covid-19, die nur eine einzige Injektion erfordert, vor. Drei Jahre nach dem ersten Auftreten von Covid-19 werden die Behandlungsmethoden immer noch weiter verbessert. Eine amerikanische Studie, die am Mittwoch, dem 8. Februar 2023, in der Zeitschrift NEJM veröffentlicht wurde, könnte die Dinge noch weiter voranbringen. Die Studie wurde unter anderem von Jeffrey Glenn, Professor für Immunologie an der Stanford University, durchgeführt und berichtet von erfolgreichen klinischen Versuchen mit einer neuen antiviralen Behandlung gegen Covid-19. Eine einzige Injektion Die neue Behandlung, die nur eine einzige Injektion erfordert, reduziert das Risiko eines Krankenhausaufenthalts im Falle einer Infektion um etwa 50%. Sie nutzt körpereigene Interferone, das sind Proteine, die bei Vorhandensein eines Virus vom menschlichen Körper ausgeschüttet werden und sich an Rezeptoren bestimmter Zellen, u. a. in der Lunge, anheften….

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  • USA: Tod von Keenan Anderson – neuer Fall George Floyd?

    USA: Tod von Keenan Anderson – neuer Fall George Floyd?

    Der 31-jährige Afroamerikaner Keenan Anderson starb am 3. Januar in Los Angeles, wenige Stunden nachdem er nach einem gewöhnlichen Verkehrsunfall brutal von der Polizei festgenommen worden war.

    Neue Kontroverse in den USA um das Vorgehen der Polizei. Keenan Anderson, ein 31-jähriger schwarzer Amerikaner, starb einige Stunden, nachdem er bei seiner Festnahme eine Reihe von Elektroschocks aus einer Taser-Pistole erhalten hatte, wie die Behörden in Los Angeles am Samstag, dem 14. Januar mitteilten. Keenan Anderson war Lehrer und der Cousin von Patrisse Cullors, einer der Mitbegründerinnen der Bewegung Black Lives Matter.

    Die Vorfälle, die sich am 3. Januar ereignet hatten, sorgten für große Aufregung, als die Polizei am Mittwoch Videoaufnahmen von der Verhaftung veröffentlichte. Sie waren von den Körperkameras der beteiligten Beamten aufgezeichnet worden.

    „Er wurde von der Polizei getötet“
    Darauf ist zu sehen, wie der Lehrer sichtlich nervös und aufgeregt ist, nachdem er in einen banalen Verkehrsunfall im Stadtteil Venice verwickelt war. Die Beamten wenden Gewalt an, um ihn zu überwältigen, drücken ihn zu Boden und setzen den Taser ein, damit er aufhört, sich zu wehren.

    „Die Polizisten kämpften mehrere Minuten lang mit Anderson und setzten dabei einen Taser, ihr Körpergewicht, feste Griffe und sogenannte Armschlüssel ein, um seinen Widerstand zu brechen“, erklärte die Polizei von Los Angeles in einer Erklärung. Das Video zeigt, wie Keenan Anderson „Hilfe“, „Sie versuchen, mich zu töten“ oder „Sie versuchen, mir das Gleiche anzutun wie George Floyd“ schreit, während ein Beamter den Ellbogen auf seinen Oberkörper und seinen Hals drückt.

    Keenan Anderson, der nach seiner Festnahme ins Krankenhaus gebracht wurde, starb an Herzversagen. „Er wurde von der Polizei getötet“, klagt seine Cousine Patrisse Cullors auf Instagram an.

  • USA: Alle Inlandsflüge bleiben bis auf weiteres eingestellt

    USA: Alle Inlandsflüge bleiben bis auf weiteres eingestellt

    Alle Inlandsflüge in den USA wurden am Mittwoch, dem 11. Januar 2023, aufgrund einer Entscheidung der US-Luftfahrtbehörde annulliert.

    Die US-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde (FAA) gab am Mittwoch bekannt, dass alle Flüge in den USA bis mindestens 09:00 Uhr EST (15:00 Uhr MEZ) annulliert werden, da eine Panne ein Informationssystem für Piloten und Besatzungen beeinträchtigt. „Die FAA hat die Fluggesellschaften angewiesen, alle Inlandsabflüge bis 09.00 Uhr EST zu unterbrechen, damit die Behörde die Integrität der Flug- und Sicherheitsinformationen bestätigen kann“, erklärte die Behörde.

    Zuvor hatte die Behörde erklärt, dass sie „an der vollständigen Wiederherstellung ihres Informationssystems für Flugbewegungen nach einem Ausfall arbeitet“. „Obwohl einige Funktionen allmählich wieder online gehen, bleibt der Betrieb des nationalen Luftfahrtsystems eingeschränkt“.

    „Keine Anzeichen eines Cyberangriffs“
    Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karin Jean-Pierre, erklärte auf Twitter, es gebe zu diesem Zeitpunkt „keine Anzeichen dafür, dass es sich um einen Cyberangriff handelt“. Präsident Joe Biden habe jedoch „das Verkehrsministerium aufgefordert, eine umfassende Untersuchung der Ursachen“ des Vorfalls durchzuführen, sagte sie.

    Mehrere Flughäfen in Nordamerika (Ottawa, Baltimore, Austin) warnten vor Verzögerungen und forderten die Reisenden auf, den Status ihres Fluges zu überprüfen, bevor sie sich zum Flughafen begeben. Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines bestätigte ihrerseits in einer Erklärung, dass sie aufgrund des Ausfalls „vorübergehend alle Inlandsflüge ausgesetzt“ habe. „Wir beobachten die Situation genau und arbeiten mit der FAA zusammen, um die Störungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten“, versicherte American Airlines in einer Erklärung.

    Das Notice To Air Missions System (NOTAM), das System, das von dem Ausfall betroffen war, ermöglicht es, Flugbegleitern Informationen über Risiken, Entwicklungen an Flughäfen und andere entscheidende Informationen zu übermitteln. Die FAA erklärte, dass die Funktionsweise des NOTAM-Systems „beeinträchtigt“ sei.

    Um 07.00 Uhr EST (13.00 Uhr GMT) gab es an der Ostküste der USA mindestens 3.578 verspätete Flüge, wie die Webseite Flight Aware berichtete. Der US-Verkehrsminister Pete Buttigieg erklärte auf Twitter, er stehe „in Kontakt mit der FAA“ bezüglich „dieses Ausfalls, der ein Schlüsselsystem betrifft, das den Piloten Sicherheitsinformationen liefert“. „Die FAA bemüht sich um eine schnelle und sichere Lösung dieses Problems, damit der Flugverkehr wieder seinen normalen Betrieb aufnehmen kann, und wird weiterhin Updates zur Verfügung stellen“, fügte der Minister hinzu.

  • Wintersturm in den USA: Mindestens 32 Tote und Zehntausende Haushalte ohne Strom

    Wintersturm in den USA: Mindestens 32 Tote und Zehntausende Haushalte ohne Strom

    Ein Wintersturm, der eisige Winde mit sich führte und seit Tagen über das Zentrum und den Osten der USA fegt, forderte bereits mehr als 30 Todesopfer und ließ Zehntausende Amerikaner am Weihnachtstag ohne Strom in kalten Wohnungen frieren.

    „Das ist nicht das Weihnachten, das wir uns vorgestellt haben“: Ein Wintersturm mit eisigen Winden fegt schon seit Tagen über das Zentrum und den Osten der Vereinigten Staaten und hat schon mehr als 30 Menschenleben gefordert. Zehntausende Amerikaner sassen am Weihnachtstag ohne Strom in kalten Wohnungen.

    Zweiunddreißig Todesfälle wurden in neun Bundesstaaten bestätigt, darunter allein 13 in Erie County im Bundesstaat New York, zu dem auch die Stadt Buffalo gehört, wo die Schneehaufen inzwischen stellenweise bis zu drei Meter hoch sind. Einige Opfer wurden in ihren Autos gefunden, andere auf der Straße inmitten der Schneemassen.

    „Menschen sitzen seit über zwei Tagen in ihren Autos fest“
    Seit Mittwochabend werden die USA von diesem ungewöhnlich starken Wintersturm heimgesucht, dessen polare Winde vor allem in der Region der Great Lakes (Großen Seen) zu starken Schneefällen führten. „Es gibt Menschen, die seit mehr als zwei Tagen in ihren Autos festsitzen und andere in ihren Häusern mit frostigen Temperaturen“, berichtet Mark Poloncarz, ein Verwaltungsbeamter des Landkreises Erie County. Er befürchtet, dass es bald weitere Todesfälle in seinem County geben könnte.

    Trotz Fahrverbot sassen Hunderte von Menschen in ihren Fahrzeugen fest. Die Rettungskräfte gingen am Sonntag von Auto zu Auto, um zu sehen, „ob sie Leichen finden“, beschreibt Mark Poloncarz die Situation auf CNN.

    „Das ist eine große Krise“, sagt die Gouverneurin des Bundesstaates New York Kathy Hochul, selbst eine gebürtige Buffaloerin. „Ich habe alle großen Winterstürme der letzten 60 Jahre erlebt. Das hier ist der schlimmste.“

    Mehr als 48.000 Haushalte waren am Sonntag an der Ostküste der USA ohne Strom. Das Unwetter hatte laut der Website Poweroutage.us ursprünglich rund 150.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten.

    Mehr als 3.000 Flüge wurden am Sonntag gestrichen, zusätzlich zu den etwa 3.500 am Samstag und weiteren 6.000 am Freitag, wie die Webseite Flightaware.com berichtete.

    In Städten, wie Denver oder Chicago, wurden Notunterkünfte eröffnet, um Bedürftige aufzunehmen, damit sie sich aufwärmen können und vor Unterkühlung geschützt sind.

    Kanada ebenfalls betroffen
    Der Wintersturm betraf auch Kanada, wo ein Busunfall auf einer vereisten Straße in British Columbia nach Angaben der Behörden mindestens vier Todesopfer und Dutzende Verletzte forderte. Mehr als 150.000 Menschen waren auch i9n Kanada ohne Strom, vor allem in den Provinzen Ontario und Quebec. Zudem mussten alle Züge von Toronto nach Ottawa und Montreal am Weihnachtstag nach der Entgleisung eines Zuges eingestellt werden, wie die kanadische Eisenbahngesellschaft mitteilte.

    Laut dem National Weather Service der USA sollen die Temperaturen „bis Mitte nächster Woche auf jahreszeitlich normale Werte“ zurückgehen.

    https://twitter.com/NWXweather/status/1605993104804151296
  • USA: Was ist eine „Zyklonbombe“? Teile der USA über Weihnachten lahmlegt – 23 Tote

    USA: Was ist eine „Zyklonbombe“? Teile der USA über Weihnachten lahmlegt – 23 Tote

    Starker Schnee, heftiger Wind und eine „tödliche Kälte“ beeinträchtigen das Leben von Dutzenden Millionen Amerikanern am Ende des Jahres 2022. Insgesamt bestätigten die Behörden bereits mindestens 23 Todesfälle, verteilt auf acht Bundesstaaten.

    Die USA befinden sich laut dem National Weather Service (NWS) in einem „Sturm, der nur einmal pro Generation auftritt“. Die private Wetterseite AccuWeather berichtet von einer besorgniserregenden „Zyklonbombe“. Und das in einer Zeit, in der viele Millionen Amerikaner über die Feiertage Familie und Freunde besuchen wollen. Insgesamt bestätigten die Behörden mindestens 17 Todesfälle in acht Bundesstaaten. Was aber ist eine „Zyklonbombe“?

    Bei diesem Wetterphänomen handelt sich um einen Sturm, der ein bestimmtes Kriterium erfüllen muss. Laut dem amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Service (NOAA) muss der Luftdruck in seinem Inneren sehr schnell sinken, um mehr als 24 Hektopascal (hPa) in 24 Stunden, damit die Bezeichnung „Zyklonbombe“ zutreffend ist. „Der Druck fällt sehr stark und sinkt in nur 24 Stunden von 1013 hPa auf 978 hPa, also 35 bis 40 Hektopascal in nur einem Tag. So etwas nennt man eine explosive Zyklogenese“, erklärt Yann Amice, Meteorologe bei Weather’n’Co, gegenüber der Zeitung Ouest-France.

    Wie lässt sich so ein schneller Druckabfall erklären? Er kann auftreten, „wenn eine kalte Luftmasse mit einer warmen Luftmasse kollidiert, wie zum Beispiel kalte Luft über warmem Ozeanwasser“, so beschreibt es die NOAA.

    Blizzard und drastischer Temperaturabfall
    In den USA kommen mehrere Phänomene zusammen: Der NWS warnt vor starkem Schneefall, stürmischem Wind und „tödlicher Kälte“. Das Zusammenspiel der ersten beiden Elemente bildet einen sogenannten Blizzard, einen heftigen Nordwind mit Schneesturm, der den Auto- und Flugverkehr stark beeinträchtigt. Seit Mittwoch sind allein in Oklahoma bereits drei Menschen bei wetterbedingten Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, und landesweit wurden seit Beginn des Blizzards bereits mehrere tausend Flüge gestrichen.

    Ein weiteres Merkmal einer „Zyklonbombe“ ist der drastische Temperaturabfall. Der NWS meldete, dass man beeindruckende Temperaturstürze „innerhalb einer Stunde oder weniger“ beobachtet habe. Die gefühlte Temperatur in der Region der Great Plains soll bis zu -55°C betragen. „Eine Kälte dieses Ausmaßes könnte innerhalb von Minuten zu Erfrierungen auf der exponierten Haut führen, sowie zu Unterkühlung und Tod, wenn die Exposition länger andauert“, warnte der NWS.

    Auch wenn die Intensität und das Timing dieser „Zyklonbombe“ zum Jahresende in den USA diesmal besonders kritisch sein mögen, ist das Phänomen an sich gar nicht so selten. Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2021 ergab, dass etwa 7% aller nicht tropischen Tiefdrucksysteme in Nordamerika zwischen 1979 und 2019 „Zyklonbomben“ waren, das bedeutet durchschnittlich etwa 18 pro Jahr über und in der Nähe von Nordamerika.

    Die US-Behörden rufen dien Bevölkerung dazu, äußerst wachsam zu sein. „Bitte nehmen Sie diesen Sturm extrem ernst“, forderte US-Präsident Joe Biden. Zu Weihnachten waren mindestens 240 Millionen Amerikaner, also etwa 60% der Bevölkerung, von verschiedenen Wetterwarnungen betroffen, betont der NWS.

  • Ukraine-Krieg: Was Wolodymyr Selenskyj bei seinem Besuch in den USA erreicht hat

    Ukraine-Krieg: Was Wolodymyr Selenskyj bei seinem Besuch in den USA erreicht hat

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besuchte am Mittwoch, dem 21. Dezember, die US-Hauptstadt Washington. Es war seine erste offizielle Reise außerhalb der Ukraine seit Beginn des Krieges. Ein Rückblick auf eine historische Reise, die bis zum letzten Moment geheim gehalten wurde. Ein historischer und hochsensibler Besuch. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reiste am Mittwoch, dem 21. Dezember, in die Vereinigten Staaten, wo er Präsident Biden traf und vor dem Kongress um neue Waffenlieferungen bat. Der Flug wurde von der ganzen Welt beobachtetDie Ankunft des ukrainischen Staatschefs auf amerikanischem Boden wurde von allen Seiten beobachtet. Websites zur Überwachung des Flugverkehrs zeigten den Flug eines US-Militärflugzeugs vom polnischen Rzeszow zum Luftwaffenstützpunkt Andrews, einem Vorort der amerikanischen Hauptstadt. Wolodymyr Selenskyj landete dort um 18.40 Uhr deutscher Zeit.

    Treffen mit dem Ehep…

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  • Ukraine-Krieg: Laut Kreml werden US-Waffenlieferungen den Konflikt „verschärfen“

    Ukraine-Krieg: Laut Kreml werden US-Waffenlieferungen den Konflikt „verschärfen“

    Die USA wollen der Ukraine neue Waffen liefern, um dem Beschuss der russischen Armee entgegenzutreten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist am Mittwoch, dem 21. Dezember, nach Washington und wird dort vor dem Kongress sprechen. Der Kreml reagiert mit Kritik auf die angekündigten Waffenlieferungen.

    Der Kreml droht. Wenige Stunden nach der Ankündigung, dass die USA neue Waffen an die Ukraine liefern würden, reagierte Moskau. Der Kreml ist der Ansicht, dass die neuen Waffen den Konflikt mit Russland nur „verschärfen“ werden. „All dies führt ganz sicher zu einer Verschärfung des Konflikts und verheißt nichts Gutes für die Ukraine“, versicherte der Sprecher des russischen Präsidialamts, Dmitri Peskow. Die ukrainische Präsidentschaft wollte sich bisher nicht äußern.

    Präsident Wolodymyr Selenskyj befindet sich am Mittwoch, dem 21. Dezember, zu einem Überraschungsbesuch in den Vereinigten Staaten. Er verließ sein Land zum ersten Mal seit dem Beginn der russischen Invasion. Selenskyj wird im Weißen Haus mit US-Präsident Joe Biden zusammentreffen und anschließend eine Rede vor dem Kongress halten.

    Die Reise von Wolodymyr Selenskyj findet anlässlich der offiziellen Bekanntgabe einer weiteren Militärhilfe statt, die als „bedeutend“ bezeichnet wird. Die Ukrainer sollen von den USA das Patriot-Flugabwehrsystem erhalten, um sich gegen russische Raketen besser zur Wehr setzen zu können. Patriot ist das Flaggschiff der amerikanischen Militärtechnologie. Es ist ein Boden-Luft-Raketensystem mit mittlerer Reichweite: Es besteht aus einer Kommandozentrale, einem Radar, das herannahende Bedrohungen erkennt, Antennen zur Erkennung und Störung sowie den Abschussvorrichtungen.

    Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karin Jean-Pierre, bekräftigte, dass die USA die Ukraine „so lange wie möglich“ unterstützen werden. Eine echte Herausforderung für Wladimir Putin.

    300 Tage Krieg
    Am Mittwoch, dem 21. Dezember, zählt man den 300. Tag des Krieges in der Ukraine. Aus diesem Anlass beruft Wladimir Putin ein großes Treffen per Videokonferenz mit 15.000 militärischen Führungskräften ein. Der russische Präsident will Schlussfolgerungen aus dem zu Ende gehenden Jahr ziehen und die Ziele seiner Armee für 2023 festlegen.

    Patriot-Luftabwehr (Wikipedia)