Kategorie: Ukraine

  • Ukraine-Krieg: Für Wladimir Putin ist das „moralische Recht auf der Seite Russlands“

    Ukraine-Krieg: Für Wladimir Putin ist das „moralische Recht auf der Seite Russlands“

    Der russische Autokrat machte diese Aussage während seiner Neujahrsansprache. „Wir werden voranschreiten und siegen.“ Wladimir Putin schickte am Samstag, dem 31. Dezember, offensive Neujahrsgrüße in die Welt, die von der Invasion russischer Streitkräfte in der Ukraine geprägt waren. Eine Rede, in der der autokratische Herrscher des Kremls meinte, die „moralische und historische Richtigkeit“ sei „auf der Seite“ Russlands. Für Wladimir Putin war das Jahr 2022 von „wirklich entscheidenden und wichtigen Ereignissen“ geprägt, die „die Grundlage (…) für unsere wahre Unabhängigkeit“ legten. „Dafür kämpfen wir heute, indem wir unser Volk in unseren eigenen historischen Territorien, in den neuen konstituierenden Einheiten Russlands, schützen“, fügte er hinzu und bezog sich dabei auf die Annexion von vier ukrainischen Regionen im September. „Wir werden alle Schwierigkeiten überwinden“Der russische Präsident kritisierte einen „regelrechten Sanktionskrieg“, den der Westen gegen sein Land geführt…

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  • Ukrainischer Milliardär Kostyantin Schewaho in Courchevel festgenommen

    Ukrainischer Milliardär Kostyantin Schewaho in Courchevel festgenommen

    Der ukrainische Geschäftsmann und ehemalige Parlamentsabgeordnete gilt als einer der reichsten Menschen der Ukraine. Er wird seit mehreren Jahren in mehreren Fällen strafrechtlich verfolgt. Der Milliardär Kostjantyn Walentynowytsch Schewaho, der vom US-Magazin Forbes als einer der fünf reichsten Männer der Ukraine bezeichnet wird, wurde am Dienstag, dem 27. Dezember, in Courchevel (Savoyen) festgenommen. Diese Information, die am Mittwoch vom zuständigen ukrainischen Ermittlungsbüro veröffentlicht wurde, wurde Franceinfo von der Generalstaatsanwaltschaft des Berufungsgerichts in Chambery bestätigt. Der Mann wird von der Justiz seines Landes wegen Unterschlagung von Vermögenswerten in großem Stil, Geldwäsche und Verheimlichung der Erträge aus einer Straftat angeklagt, wie Franceinfo unter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle meldet. Der internationale Haftbefehl soll Schewaho im Laufe des Mittwochs zugestellt und er wird vor der zuständigen Ermittlungskammer erscheinen, die ihre Entscheidung auf der Grundlage der von den ukrainischen Justizbehörden übermittelten Unterlagen treffen wird. Diese hat 45 Tage Zeit, um ihre Stellungnahme abzugeben. Die ukrainische Ermittlungsbehörde begrüßte den Abschluss einer „monatelangen“ Zusammenarbeit mit den Behörden verschiedener Länder. Das Vermögen von Konstantin Schewaho in der Ukraine ist bereits beschlagnahmt worden, darunter Unternehmensanteile und Dutzende Immobilien. Nach Bankrott seiner Bank wegen Betrugs verfolgt. Der ehemalige Abgeordnete des ukrainischen Parlaments (von 1998 bis 2019) und Geschäftsmann Konstantin Schewaho ist auch der ehemalige Eigentümer der ukrainischen Bank Finance and Credit, die 2015 in Konkurs ging. Dieser Konkurs zog für ihn eine Untersuchung wegen Betrugs nach sich, erklärt das Magazin Forbes. Konstantin Schewaho hatte die Ukraine zu diesem Zeitpunkt verlassen. Im Jahr 2019 war er beschuldigt worden, 113 Millionen US-Dollar seiner für insolvent erklärten Bank veruntreut zu haben. Der Milliardär lebte in den letzten Jahren zwischen London und Dubai, zuletzt in Monaco. Im vergangenen Jahr war Konstantin Schewaho auf Antrag Kiews auf die Interpol-Liste der gesuchten Personen gesetzt worden.
  • Ukraine-Krieg: Die New York Times konnte die Urheber des Massakers von Butscha identifizieren

    Ukraine-Krieg: Die New York Times konnte die Urheber des Massakers von Butscha identifizieren

    Eine Untersuchung der „New York Times“ beweist auf die Verantwortung der russischen Streitkräfte für die Massaker in Butscha zu Beginn des Krieges und ermöglichte es, einige der Verantwortlichen für die Übergriffe zu identifizieren.

    Die New York Times hat eine umfassende Untersuchung auf ihrer Website veröffentlicht. Es ist das Ergebnis von acht Monaten Arbeit. Der Artikel enthält vernichtende Enthüllungen über die Beteiligung der russischen Streitkräfte an den Massakern, die in den ersten Kriegswochen in Butscha, einem Vorort von Kiew, verübt wurden.

    Diese Untersuchung war ein regelrechtes Eintauchen in ein Butscha unter russischer Besatzung. Die Journalisten hatten das Gefühl, die Schrecken so zu erleben, als wären Sie selbst Einwohner der Stadt: verschanzt in ihren Kellern, versteckt hinter ihren Fenstern, bei dem Versuch, die Übergriffe der Armee von Wladimir Putin zu dokumentieren. Die Einwohner waren in gewisser Weise die ersten Ermittler. Sie waren es, die Videos, die sie unter grossem persönlichen Risiko mit ihren Smartphones gedreht hatten, manchmal durch Mauerlöcher hindurch, den Journalisten übergaben. Auch Bilder privater Videoüberwachungskameras wurden zur Verfügung gsetsellt. Es sind allesamt genau datierte, zeitlich abgestimmte und georeferenzierte Blickwinkel auf die berüchtigte Yablonska-Straße.

    Das für die Massaker verantwortliche Regiment wurde identifiziert
    Die Reportage geht ganz speziell auf verschiedene Ereignisse ein. Da ist zum Beispiel dieser Panzer, der auf eine Frau schießt, die auf ihrem Fahrrad um eine Straßenecke biegt. Männer, die von einem Einwohner von Butscha gefilmt wurden, wie sie auf dem Boden knieten während Soldaten mit ihren Waffen auf sie zielten. Und dann, einige Minuten später, gibt es diese Drohnenbilder, die am selben Ort dieselben Männer zeigen, wie sie leblos auf dem Boden liegen. Alles erscheint insgesamt sehr methodisch zu sein, es handelt sich nicht um Gewalttaten einzelner Soldaten.

    Die Journalisten der New York Times konnten genaue Angaben, wie etwa Abzeichen auf den russischen Uniformen, die aufgemalten Markierungen auf den Panzern, dokumentieren. All diese Details weisen auf das 234. Fallschirmjägerregiment hin, das im Westen Russlands stationiert ist. Und ein weiteres brutales Detail gab absolute Gewissheit: Die Journalisten stellten fest, dass fast jedes Mal, wenn in Butscha ein Zivilist starb, sein Telefon benutzt wurde, um Anrufe nach Russland zu tätigen. Dies geschieht meist in den Minuten unmittelbar nach den Tötungen. Und alle Anrufe gehen an Angehörige von Mitgliedern des 234. Fallschirmjägerregiments!

    Russischen Soldaten ist es verboten, ihre privaten Telefone zu benutzen oder ihre Familien anzurufen. Sie nutzten daher die Geräte ihrer Opfer, um mit ihren Frauen oder Eltern zu sprechen.

    Die Rolle des „Kameraden Oberst“.
    In den Straßen von Butscha sprechen die Soldaten einen „Kameraden Oberst“ an, wie es auf einem Video zu hören ist. Nur hochrangige Offiziere werden auf diese Weise angesprochen. Der einzige, der diese Bezeichnung im 234. Regiment für sich beanspruchen kann, heißt Artyom Golodirov. Er wird dabei beobachtet, wie er an den Leichen von Zivilisten vorbeimarschiert, ohne seinen Männer wegen der Tötungen Vorhaltungen zu machen. Ganz so, als ob er die Massaker gutheißen würde.

    Abgesehen von der Ermittlungs- und Dokumentationsarbeit, die zweifellos von Nutzen sein wird, wenn diese Männer eines Tages wegen Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt werden, ermöglicht es diese Arbeit der Journalisten auch, vielen der Leichen von Zivilisten, die wir alle im Fernsehen auf dieser Straße liegend gesehen haben, Namen zu geben. Der Mann, der tot neben seinem Fahrrad lag, hieß Vladimir Brovchenko und war 68 Jahre alt. Und derjenige, dessen Körper mit einem weißen Tuch auf dem Rücken gefesselt auf der Straße lag, war Oleksander Tschumak…

  • Krieg in der Ukraine: Drohnenangriff auf russischen Stützpunkt – mindestens drei tote Soldaten

    Krieg in der Ukraine: Drohnenangriff auf russischen Stützpunkt – mindestens drei tote Soldaten

    Die russische Luftabwehr meldet, eine ukrainische Drohne abgeschossen zu haben, deren Trümmer drei Menschen am Boden getötet haben.

    Neuer Angriff auf russischem Territorium. Mindestens drei Menschen wurden auf dem Militärflugplatz Engels im Südosten Moskaus bei der Explosion einer ukrainischen Drohne getötet, wie russische Nachrichtenagenturen am Montag, dem 26. Dezember, berichteten. „Am 26. Dezember wurde ein ukrainisches unbemanntes Luftfahrzeug aus geringer Höhe abgeschossen, als es sich dem Militärflugplatz Engels in der Region Saratow näherte“, meldete die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. „Infolge des Absturzes des Wracks der Drohne wurden drei russische Techniker, die sich auf dem Flugplatz befanden, tödlich verletzt.“

    Kiew will den Ausschluss Moskaus aus dem UN-Sicherheitsrat beantragen. Die Ukraine plane, heute den Ausschluss Russlands als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats zu fordern, sagte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba gestern. Der mächtige Sicherheitsrat besteht aus 15 Mitgliedern, deren Aufgabe es ist, globale Krisen durch die Verhängung von Sanktionen, die Genehmigung von Militäraktionen und die Genehmigung von Änderungen der UN-Charta zu bewältigen.

    Putin wirft dem Westen vor, Russland „spalten“ zu wollen. Der Westen versucht, „zu spalten, um besser zu beherrschen“, kritisierte der russische Präsident gestern und rechtfertigte den seit über zehn Monaten andauernden Krieg des Kremls gegen die Ukraine, um, wie er sagte, eine „Vereinigung des russischen Volkes“ zu ermöglichen.

  • 24. Februar – 24. Dezember: Zehn Monate Krieg in der Ukraine

    24. Februar – 24. Dezember: Zehn Monate Krieg in der Ukraine

    Vor genau zehn Monaten begann Wladimir Putin seinenÜberfall auf die Ukraine, damit den Krieg auf europäischen Boden zurückzubringen und die schwerste geopolitische Krise seit dem Zweiten Weltkrieg auszulösen. Doch die Ukraine leistet Widerstand und kämpft für Freiheit und Demokratie. Es war der 21. Dezember 1941. Während sich der Zweite Weltkrieg ausweitete und die Vereinigten Staaten unter dem Schock des Angriffs auf Pearl Harbour standen, machte sich Winston Churchill auf die Reise nach Washington. Er folgte der Einladung von Präsident Roosevelt und nahm das Risiko auf sich, trotz der Bedrohung durch deutsche U-Boote den Atlantischen Ozean zu überqueren. Der britische Premierminister sollte anschliessend vor dem US-Kongress eine bemerkenswerte Rede halten. „Wir stehen enormen Mächten gegenüber. Sie sind verbissen, sie sind skrupellos“, sagte er vor den amerikanischen Abgeordneten und fügte hinzu: „Und wir stehen zusammen, um alles zu verteidigen, was den freien Menschen am Herzen lie…

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  • Deportation ukrainischer Kinder nach Russland: Assoziation fordert Untersuchung wegen „Völkermords“

    Deportation ukrainischer Kinder nach Russland: Assoziation fordert Untersuchung wegen „Völkermords“

    Hunderttausende ukrainische Kinder wurden ihren Eltern weggenommen und zwangsweise nach Russland deportiert. Die französische Vereinigung „Pour l’Ukraine, leur liberté et la nôtre“ fordert den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag auf, eine Untersuchung wegen „Völkermords“ einzuleiten. Die Zahlen sind schwindelerregend und die vorgebrachten Beweise sind furchtbar. Von den Hunderttausenden ukrainischen Kindern, die im Namen der „Entnazifizierung“ des Landes nach Russland deportiert wurden, sind bereits 13.000 identifiziert worden. Insgesamt sollen zwischen 200.000 und 700.000 Kinder betroffen sein. Für Emmanuel Daoud, Anwalt der Vereinigung „Für die Ukraine, ihre und unsere Freiheit“, ist es ein Völkermord-Verbrechen, das in der Ukraine gerade passiert. Zwangsdeportation von Hunderttausenden von Kindern, die aus Entbindungsstationen und Waisenhäusern in den von Russland besetzten Gebieten geholt oder der ihren geflüchteten Eltern in den Lagern bei deren Ankunft in Russland weggen…

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  • Ukraine-Krieg: Was Wolodymyr Selenskyj bei seinem Besuch in den USA erreicht hat

    Ukraine-Krieg: Was Wolodymyr Selenskyj bei seinem Besuch in den USA erreicht hat

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besuchte am Mittwoch, dem 21. Dezember, die US-Hauptstadt Washington. Es war seine erste offizielle Reise außerhalb der Ukraine seit Beginn des Krieges. Ein Rückblick auf eine historische Reise, die bis zum letzten Moment geheim gehalten wurde. Ein historischer und hochsensibler Besuch. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reiste am Mittwoch, dem 21. Dezember, in die Vereinigten Staaten, wo er Präsident Biden traf und vor dem Kongress um neue Waffenlieferungen bat. Der Flug wurde von der ganzen Welt beobachtetDie Ankunft des ukrainischen Staatschefs auf amerikanischem Boden wurde von allen Seiten beobachtet. Websites zur Überwachung des Flugverkehrs zeigten den Flug eines US-Militärflugzeugs vom polnischen Rzeszow zum Luftwaffenstützpunkt Andrews, einem Vorort der amerikanischen Hauptstadt. Wolodymyr Selenskyj landete dort um 18.40 Uhr deutscher Zeit.

    Treffen mit dem Ehep…

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  • Ukraine-Krieg: Laut Kreml werden US-Waffenlieferungen den Konflikt „verschärfen“

    Ukraine-Krieg: Laut Kreml werden US-Waffenlieferungen den Konflikt „verschärfen“

    Die USA wollen der Ukraine neue Waffen liefern, um dem Beschuss der russischen Armee entgegenzutreten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist am Mittwoch, dem 21. Dezember, nach Washington und wird dort vor dem Kongress sprechen. Der Kreml reagiert mit Kritik auf die angekündigten Waffenlieferungen.

    Der Kreml droht. Wenige Stunden nach der Ankündigung, dass die USA neue Waffen an die Ukraine liefern würden, reagierte Moskau. Der Kreml ist der Ansicht, dass die neuen Waffen den Konflikt mit Russland nur „verschärfen“ werden. „All dies führt ganz sicher zu einer Verschärfung des Konflikts und verheißt nichts Gutes für die Ukraine“, versicherte der Sprecher des russischen Präsidialamts, Dmitri Peskow. Die ukrainische Präsidentschaft wollte sich bisher nicht äußern.

    Präsident Wolodymyr Selenskyj befindet sich am Mittwoch, dem 21. Dezember, zu einem Überraschungsbesuch in den Vereinigten Staaten. Er verließ sein Land zum ersten Mal seit dem Beginn der russischen Invasion. Selenskyj wird im Weißen Haus mit US-Präsident Joe Biden zusammentreffen und anschließend eine Rede vor dem Kongress halten.

    Die Reise von Wolodymyr Selenskyj findet anlässlich der offiziellen Bekanntgabe einer weiteren Militärhilfe statt, die als „bedeutend“ bezeichnet wird. Die Ukrainer sollen von den USA das Patriot-Flugabwehrsystem erhalten, um sich gegen russische Raketen besser zur Wehr setzen zu können. Patriot ist das Flaggschiff der amerikanischen Militärtechnologie. Es ist ein Boden-Luft-Raketensystem mit mittlerer Reichweite: Es besteht aus einer Kommandozentrale, einem Radar, das herannahende Bedrohungen erkennt, Antennen zur Erkennung und Störung sowie den Abschussvorrichtungen.

    Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karin Jean-Pierre, bekräftigte, dass die USA die Ukraine „so lange wie möglich“ unterstützen werden. Eine echte Herausforderung für Wladimir Putin.

    300 Tage Krieg
    Am Mittwoch, dem 21. Dezember, zählt man den 300. Tag des Krieges in der Ukraine. Aus diesem Anlass beruft Wladimir Putin ein großes Treffen per Videokonferenz mit 15.000 militärischen Führungskräften ein. Der russische Präsident will Schlussfolgerungen aus dem zu Ende gehenden Jahr ziehen und die Ziele seiner Armee für 2023 festlegen.

    Patriot-Luftabwehr (Wikipedia)
  • Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj fliegt zu Treffen mit Joe Biden in die USA

    Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj fliegt zu Treffen mit Joe Biden in die USA

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verlässt sein Land zum ersten Mal seit Beginn des Krieges. Er reist in die Vereinigten Staaten, wo er am Mittwoch eine Rede vor dem Kongress halten wird. Die USA werden der ukrainischen Armee ein Patriot-Luftabwehrsystem zur Verfügung stellen. Es ist eine historische Reise. Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, verlässt sein Land zum ersten Mal seit der Invasion durch Russland am 24. Februar 2022. Er fliegt in die USA, wo er am Mittwoch, dem 21. Dezember, von Präsident Joe Biden im Weißen Haus empfangen wird, bevor er eine Rede vor dem US-Kongress halten wird. Die Reise dauert nur wenige Stunden und findet unter sehr hohen Sicherheitsvorkehrungen statt.

    Anlässlich dieser Reise will Washington eine neue „bedeutende“ Hilfe für die Ukraine ankündigen, um der russischen Armee zu widerstehen. Dazu gehört eine Batterie von Patriot-Raketen: Dabei handelt es sich um hochentwickelt…

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  • Ukraine-Krieg: Will Wladimir Putin Weißrussland in den Krieg hineinziehen?

    Ukraine-Krieg: Will Wladimir Putin Weißrussland in den Krieg hineinziehen?

    Wladimir Putin traf am Montag, dem 19. Dezember, in Weißrussland zu Gesprächen mit Präsident Alexander Lukaschenko, seinem engsten Verbündeten im Krieg mit der Ukraine, ein. Nur wenige Stunden nach einem Drohnenangriff auf Kiew, der zu weiteren Stromausfällen führte. Das russische Staatsfernsehen zeigte, wie Wladimir Putin aus dem Flugzeug stieg, bevor er von seinem belarussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko auf dem Rollfeld des Flughafens von Minsk bei sehr niedrigen Temperaturen herzlich begrüßt wurde. Doch warum treffen sich die beiden Staatschefs überhaupt? Das Gipfeltreffen findet zu einer Zeit statt, in der die ukrainischen Behörden nach eigenen Angaben befürchten, dass es in den ersten Monaten des Jahres 2023 zu einer neuen russischen Offensive auf Kiew kommen könnte, die von weißrussischem Territorium aus gestartet werden könnte und sich so das Szenario vom Beginn der Invasion am 24. Februar wiederholen könnte. Am Montag, dem 19. Dezember, erklärte die russische Armee, d…

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