Kategorie: Ukraine

  • „Der Krieg ist Schwachsinn“: So Gérard Depardieu – französischer Schauspieler mit russischem Pass

    „Der Krieg ist Schwachsinn“: So Gérard Depardieu – französischer Schauspieler mit russischem Pass

    Der französische Schauspieler Gérard Depardieu, der seit 2013 russischer Staatsbürger ist, spricht in einem Interview, das am Samstag, dem 4. Februar, von einer deutschen Zeitung veröffentlicht wurde, über seine Beziehung zu Russland und äußert seine Meinung zum Krieg in der Ukraine. Der 74-jährige …

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  • Ukraine-Krieg: 7.5 Millionen Ukrainer haben seit Beginn des russischen Überfalls ihr Land verlassen

    Ukraine-Krieg: 7.5 Millionen Ukrainer haben seit Beginn des russischen Überfalls ihr Land verlassen

    Etwa 7,5 Millionen ukrainische Flüchtlinge wurden aus ihrer Heimat getrieben, schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und stuft das Land als einen der acht akuten globalen Gesundheitsnotfälle ein.

    Seit Beginn des Krieges in der Ukraine wurden 7,5 Millionen Flüchtlinge aus ihrer Heimat vertrieben, schätzt die WHO.
    Ihr Generaldirektor, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat jetzt einen Bericht über die humanitäre Krise in der Ukraine vorgelegt, berichtet die Zeitung Le Monde. Der Bericht, der dem Verwaltungsrat der Organisation, in dem sowohl Russland als auch die USA sitzen, vorgelegt wurde, deckt die Ereignisse der ersten neun Monate des Jahres 2022 ab. Die Vertreterin der USA forderte anschliessend einen aktualisierten Bericht, der die Vorfälle in der Ukraine nach September 2022 dokumentiert.

    17,7 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
    Die Situation in der Ukraine wird von der WHO als einer von acht akuten globalen Gesundheitsnotfällen eingestuft. Der Krieg soll bisher mindestens 14.000 zivile Opfer gefordert haben und 17,7 Millionen Menschen benötigen wegen des russischen Angriffs humanitäre Hilfe. Von 471 Angriffen mit schweren Waffen auf Gesundheitseinrichtungen weltweit fanden 448 in der Ukraine statt.

    Der Vertreter Russlands kritisierte den Bericht als politisiert und einseitig. Moskau bestreitet, systematisch Zivilisten ins Visier zu nehmen.

  • Ukraine-Krieg: „Nichts ist aus Prinzip verboten“ – Emmanuel Macron über Lieferung von Kampfflugzeugen

    Ukraine-Krieg: „Nichts ist aus Prinzip verboten“ – Emmanuel Macron über Lieferung von Kampfflugzeugen

    Der Präsident der Republik wurde in Den Haag dazu befragt, ob er befürworte, der Ukraine als Hilfe gegen die russische Invasion Kampfflugzeuge zu schicken.  „Nichts ist grundsätzlich ausgeschlossen“, antwortete Emmanuel Macron vorsichtig, als er am Montag, dem 30. Januar, in Den Haag zu der Möglichkeit befragt wurde, der Ukraine Kampfflugzeuge zu schicken, um ihr gegen die russische Invasion zu helfen. „Per Definition ist nichts ausgeschlossen“ Der französische Präsident hob allerdings Kriterien hervor, die vor einer Entscheidung betrachtet werden müssten: eine „förmliche Bitte“ der Ukraine, dass die Lieferung „nicht eskalierend“ wirke und die Hilfe nicht offensiv gegen Russland eingesetzt werde, „sondern die Widerstandsanstrengungen unterstützt“ und dass eine Lieferung „nicht die Kapazität der französischen Armee schwächt“. „Per Definition ist nichts ausgeschlossen“, sagte Macron, betonte aber auch, dass die Ukrainer bis heute „eine solche Bitte nicht gestellt haben“. Er betonte, dass…

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  • Ukraine-Krieg: Wird jetzt auch Frankreich Panzer liefern?

    Ukraine-Krieg: Wird jetzt auch Frankreich Panzer liefern?

    Am Tag nach der Ankündigung einer baldigen Lieferung von Leopard-Panzern von Deutschland und anderen Ländern an die Ukraine am Mittwoch, dem 25. Januar, wird jetzt auch eine Entscheidung Frankreichs zu diesem Thema erwartet. Derzeit scheint der Élysée-Palast noch zu zögern. Nachdem Deutschland nun am Mittwoch, dem 25. Januar, beschlossen hat, seine Leopard-Panzer an die Ukraine zu liefern, richten sich die Augen auf den Élysée-Palast. Wird Frankreich jetzt auch die Lieferung einiger seiner Leclerc-Panzer genehmigen? Emmanuel Macron ließ verlauten, dass er alle Optionen prüfe. „Die Realität ist, dass die Ukrainer uns andere Anfragen schicken. Wir haben mehr Anfragen unserer ukrainischen Freunde für Flugabwehr oder Artillerie“, erklärt Armeeminister Sébastien Lecornu gegenüber dem Sender France 3. Frankreich ist das einzige Land, das Leclerc-Panzer einsetzt. Das Land hat derzeit nur 200 Stück, gerade genug, um seinen Bedarf zu decken, daher die Zurückhaltung der Regierung. Außerdem ist d…

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  • Ukraine-Krieg: Selenskyj fordert Ausschluss russischer Sportler von Olympischen Spielen 2024 in Paris

    Ukraine-Krieg: Selenskyj fordert Ausschluss russischer Sportler von Olympischen Spielen 2024 in Paris

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wandte sich an Emmanuel Macron mit der Forderung, russische Sportler von den Olympischen Spielen 2024 in Paris auszuschließen. Es ist jetzt elf Monate her, seit die russischen Streitkräfte in die Ukraine einmarschiert sind. Russische Sportler sollten nicht an den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilnehmen können, forderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Dienstag von seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron. „Ich habe besonders betont, dass russische Athleten keinen Platz bei den Olympischen Spielen in Paris haben dürfen“, sagte Wolodymyr Selenskyj nach einem Telefongespräch mit dem französischen Staatschef auf der Messenger-App Telegram. Russland marschierte am 24. Februar, drei Tage nach der Schlussfeier der Winterspiele von Peking-2022, von seinem und dem Territorium Weißrusslands aus in die Ukraine ein und verletzte damit den Olympischen Waffenstillstand, der von einer Woche vor Beginn der Olympischen Spiele …

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  • Ukraine-Krieg: „Frankreich ist für uns ein Feind“

    Ukraine-Krieg: „Frankreich ist für uns ein Feind“

    Einer der höchsten russischen Politiker kritisierte Frankreich in einem Interview auf dem Sender BFM TV wegen der verstärkten Waffenlieferungen an Kiew. Pjotr Tolstoi, der Vizepräsident des Unterhauses des russischen Parlaments (der Duma), schimpfte am Montag, dem 23. Januar, auf dem Sender BFM TV über die französische Position zum Krieg in der Ukraine sowie die westliche Unterstützung für Kiew.

    Die Beziehungen zwischen Frankreich und Russland werden aufgrund der französischen Unterstützung der Ukraine und der Lieferung von Waffen immer angespannter: Letzter Streitpunkt sind die leichten Panzer AMX-10 RC, deren Lieferung Paris versprochen hat. Pjotr Tolstoi nutzte das Interview, um die französische Unterstützung für Kiew heftig zu kritisieren: „Frankreich führt bereits seit acht Jahren einen Wirtschaftskrieg gegen mein Land, und Frankreich versorgt die Ukrainer mit militärischem Material“. Der russische Parlamentarier sprach auch…

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  • Ukraine-Krieg: 180.000 Russen und 100.000 Ukrainer laut norwegischem Geheimdienst verletzt oder getötet

    Ukraine-Krieg: 180.000 Russen und 100.000 Ukrainer laut norwegischem Geheimdienst verletzt oder getötet

    Der norwegische Armeechef schätzte die Verluste der ukrainischen und russischen Streitkräfte während des Krieges und betont den Bedarf der Ukraine an modernen Waffen.

    In einem Interview mit dem norwegischen Fernsehsender TV2 am 22. Januar veröffentlichte der norwegische Generalstabschef Eirik Kristoffersen Schätzungen der russischen und ukrainischen Verluste seit dem 24. Februar 2022. Nach seinen Angaben haben die Kämpfe bisher etwa 180.000 Tote oder Verletzte in den russischen Reihen sowie 100.000 auf ukrainischer Seite gefordert.

    Der Generalstabschef des an Russland grenzenden Landes betonte außerdem, dass schon 30.000 ukrainische Zivilisten in „diesem schrecklichen Krieg“ ums Leben gekommen seien.

    Sowohl Russen als auch Ukrainer weigern sich bisher, verlässliche Bilanzen zu veröffentlichen. Die jüngsten Schätzungen der eigenen Verluste beider Länder sind mehr als zehnmal niedriger sind als die von ausländischen Beobachtern. Der US-Generalstabschef Mark Milley schätzte, dass beide Seiten bis November 2022 100.000 tote Soldaten zu beklagen hatten.

    „Russland ist in der Lage, den Krieg] noch eine ganze Weile fortzusetzen“, urteilte Eirik Kristoffersen und nannte zwei Gründe, nämlich die Rüstungsproduktion sowie die Fähigkeit, weitere Bürger für die Armee zu mobilisieren.

    Der General sprach auch zwei drängende Themen an: die Luftwaffe der beiden Länder sowie die Lieferung von Panzern. „Die größte Sorge ist, ob die Ukraine in der Lage sein wird, die russische Luftwaffe aus dem Krieg herauszuhalten“, sagte Eirik Kristoffersen, bislang konnte dies dank der ukrainischen Luftabwehr weitgehend gewährleistet werden.

    Die USA haben die Lieferung von Patriot-Flugabwehrsystemen genehmigt, um die Ukraine vor der russischen Luftwaffe zu schützen. Die russische Armee bevorzugt derzeit den Einsatz von Langstreckenraketen und setzt ihre Kampfflugzeuge kaum ein.

    Eirik Kristoffersen forderte den Westen außerdem auf, Kampfpanzer an Kiew zu liefern. Deutschland soll gerade Polen die Lieferung von Leopard-II-Panzern unter bestimmten Bedingungen erlaubt haben. „Wenn sie in die Offensive gehen müssen, brauchen sie die Panzer schnell“, so der norwegische Armeechef.

  • Ukraine-Krieg: Ukrainischer Innenminister stirbt bei Hubschrauberabsturz in der Nähe von Kiew

    Ukraine-Krieg: Ukrainischer Innenminister stirbt bei Hubschrauberabsturz in der Nähe von Kiew

    Die Tragödie ereignete sich in der Stadt Browary, einem östlichen Vorort der ukrainischen Hauptstadt. Innenminister Denys Monastyrsky war auf dem Weg an die Front, erklärte die ukrainische Präsidentschaft. Ein ukrainischer Hubschrauber stürzte am Mittwoch, dem 18. Januar, in der Nähe eines Kinderhorts in Browary am Stadtrand von Kiew ab und tötete mindestens 18 Menschen, darunter auch den Innenminister Denys Monastyrsky und mehrere seiner engsten Mitarbeiter. „Der Zweck dieses Fluges war es, zu einem der Brennpunkte unseres Landes zu fliegen, an dem derzeit die Kämpfe stattfinden. Der Innenminister war auf dem Weg dorthin“, sagte Präsidentenberater Kirill Timoschenko. An Bord des Hubschraubers befanden sich neun Personen, darunter der erste Stellvertreter von Denys Monastyrsky, Ievgueni Jenin, und ein weiterer hochrangiger Beamter des Innenministeriums. Bei den anderen Opfern handelte es sich um „Kinder und Angestellte“ des Kindergartens, der sich in der Nähe des Absturzortes befand. N…

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  • Ex-Kommandant der Wagner-Gruppe: „Wenn sie mich erwischen, werden sie mich töten“

    Ex-Kommandant der Wagner-Gruppe: „Wenn sie mich erwischen, werden sie mich töten“

    Ein Kommandant der Söldnergruppe Wagner, der vier Monate in der Ukraine am Krieg teilgenommen hat, floh nach Norwegen und ist bereit, gegen das Söldnernetzwerk auszusagen. Laut dem Telegram-Account der russischen Menschenrechtsaktivisten-Website Gulagu.net ist ein ehemaliges Mitglied der Söldnergruppe Wagner, Andrey Medvedev, aus Russland in die norwegische Region Finnmark geflohen. Er soll im Besitz von Beweisen für die brutale Hinrichtung mehrerer Kämpfer der Gruppe sein. Andrey Medvedev, der im Juli 2022 einen Viermonatsvertrag mit der von Jewgeni Prigoschin kontrollierten Wagner-Gruppe unterzeichnet hatte, verließ die Söldnerorganisation, nachdem er in der Ukraine gedient hatte. Die Website Gulagu.net berichtet, dass der Ex-Söldner am 12. Januar floh, verfolgt von Hunden sowie von Grenzeinheiten des russischen Geheimdienstes FSB, die angeblich auf ihn schossen, als er die Grenze überwand. „Kugeln zischten um mich herum“ Medwedew selbst berichtete in einem Youtube-Video des Kanals Gulagu.net anscheinend aus dem Dorf Nikel in der Nähe der Stadt Murmansk in der Nähe der russisch-norwegischen Grenze während seiner Flucht nach Norwegen. „Ich drehte mich um und sah Leute mit Taschenlampen in etwa 150 Metern Entfernung, die mich verfolgten. […] Ich hörte zwei Schüsse, Kugeln zischten um mich herum. Sie ließen einen Hund frei, aber er ist wohl in einer Schneewehe stecken geblieben“. Nachdem er die Grenze überquert hatte, rief eine Frau, die er um Hilfe gebeten haben soll, die norwegische Polizei, was zu seiner Festnahme und seiner Einweisung in ein Flüchtlingszentrum in Oslo führte. Die staatliche norwegische Nachrichtenagentur NRK bestätigte, dass ein Russe tatsächlich illegal die Grenze überquert hatte, bevor er festgenommen wurde. Laut der nordnorwegischen Zeitung The Barents Observer handelte es sich dabei um Andrey Medvedev. Die Verantwortlichkeiten, die Medwedew bei Wagner innehatte, sind von Interesse. Er soll die Einheit, in der Jewgeni Nuzhin war, befehligt haben: Der Söldner Jewgeni Nuzhin war in einem Video mit einem Vorschlaghammer brutal hingerichtet worden. In einem Interview mit The Insider, einem unabhängigen russischen Medium, erklärte Medwedew, dass er von zehn Fällen wisse, in denen Wagner seine eigenen Kämpfer, die sich weigerten, am Kampf in der Ukraine teilzunehmen, hingerichtet habe, und dass er selbst ein Video von einem solchen Fall aus der Region Luhansk in der Ukraine besitze. „Ich werde von meinen früheren Arbeitgebern, der Söldnerfirma, Prigoschin und seinen Leuten, dem FSB, gesucht. […] Wenn sie mich erwischen, werden sie mich töten, indem sie mich erschießen oder noch schlimmer, wie sie es mit Nuzhin gemacht haben, eine Hinrichtung mit einem Vorschlaghammer“, so Medvedev gegenüber The Insider. Medvedev berichtete auch, dass er in Oslo eine Person getroffen habe, die russische Kriegsverbrechen untersucht, und hofft, dass seine Aussage „eine entscheidende Rolle“ in der Untersuchung gegen die Wagner-Gruppe spielen kann.
  • Ukraine-Krieg: Eine Fahrt durch Odessa im Blackout (Video)

    Ukraine-Krieg: Eine Fahrt durch Odessa im Blackout (Video)

    Seit mehreren Monaten bombardiert die russische Armee die Strominfrastruktur in der Ukraine. Auch die große Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer leidet unter den Stromausfällen, die den Alltag ihrer Bewohner durcheinander bringen.

    Konstantin, Opernsänger an der Oper von Odessa, erklärt in einer reportage des Senders France 2: „Man gewöhnt sich ziemlich schnell an die Dunkelheit und sieht schließlich im Dunkeln wie eine Katze“. Wie für etwa eine Million Einwohner der großen Hafenstadt am Schwarzen Meer ist auch sein Alltag von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt: Luftschutzsirenen, Warenmangel und Verdunkelung ab siebzehn Uhr.

    „Zum Leidwesen der Menschen in Odessa ist das seit eineinhalb Monaten so, weil Russland die Kraftwerke und die gesamte elektrische Infrastruktur in unseren Städten trifft“, sagt Konstantin. „Und wie Sie in der Nachbarschaft sehen können, gibt es einige Glückliche, die ihre Wohnung mithilfe eines Generators beleuchten, aber nicht jeder kann sich das leisten.“

    „Hier funktionieren nicht einmal die Ampeln und man sieht nichts mehr, wenn ich die Scheinwerfer ausschalte“, sagt Konstantin, während er mit seinem Auto durch die stockfinsteren Straßen fährt. „Fußgänger tauchen wie aus dem Nichts auf und für Autofahrer ist es kompliziert. Man ist die ganze Zeit auf der Hut“.

    „Dort geht man über den Platz, auf dem am 28. Dezember 2022 die Statue der skandalösen und legendären Katharina II. [Gründerin der Hafenstadt im Jahr 1794] entfernt wurde. An ihrer Stelle wurde eine Flagge der Ukraine aufgestellt. Sie war ein Symbol des alten russischen Reiches und des heutigen Russlands“, erklärt der Opernsänger.