Kategorie: Russland

  • Ukraine-Krieg: Ein Jahr voller Gespräche für Emmanuel Macron

    Ukraine-Krieg: Ein Jahr voller Gespräche für Emmanuel Macron

    Es ist fast ein Jahr her, dass die russische Invasion in der Ukraine begann. Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg im Osten Europas, das bedeutete für Emmanuel Macron auch ein Jahr Krisen-Diplomatie. Vierzehn Tage vor der russischen Offensive trafen sich Emmanuel Macron und Wladimir Putin zu einem Gespräch an einem Tisch, der so lang war, dass er wie eine Vorwegnahme der bevorstehenden Krise wirkte. Lange Zeit versuchte der französische Präsident, den Dialog mit seinem russischen Amtskollegen aufrechtzuerhalten, um den Krieg erst zu verhindern und dann zu beenden – mit wenig Erfolg. Doch seit September letzten Jahres scheint die Verbindung zwischen Moskau und Paris abgebrochen zu sein, es gibt keine Telefonate mehr zwischen den beiden Staatschefs. Emmanuel Macron, dem einst Naivität gegenüber Putin vorgeworfen wurde, vergisst seine frühere diplomatische Zurückhaltung. „Heute ist nicht die Zeit für einen Dialog, denn wir haben ein Russland, das sich für den Krieg entschieden hat und …

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  • Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron verspricht Wolodymyr Selenskyj Unterstützung bei Friedensplan

    Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron verspricht Wolodymyr Selenskyj Unterstützung bei Friedensplan

    Der französische Präsident bekräftigte seine Unterstützung für den von Wolodymyr Selenskyj vorgeschlagenen 10-Punkte-Friedensplan und versicherte, dass er diese Initiative auf der internationalen Bühne unterstützen werde. Emmanuel Macron versicherte seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj am Sonntag in einem Telefongespräch, dass er dessen Friedensplan „auf der internationalen Bühne“ unterstützen werde. Friedensplan mit zehn PunktenEmmanuel Macron bekräftigte seine Unterstützung des von Präsident Selenskyj vorgeschlagenen 10-Punkte-Friedensplans und versicherte ihm, dass er diese Initiative „auf der internationalen Bühne bei den kommenden diplomatischen Veranstaltungen unterstützen werde“, so der Elysée-Palast. Selenskyj und Macron sprachen auch über die am Freitag auf der jährlichen Münchner Sicherheitskonferenz gegenüber den europäischen und NATO-Partnern geäusserte Notwendigkeit, die militärische Unterstützung für die Ukraine zu verstärken und zu beschleunigen. https://…

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  • Französische Supermarktkette Auchan soll das russische Militär unterstützt haben

    Französische Supermarktkette Auchan soll das russische Militär unterstützt haben

    Eine Untersuchung der Zeitung Le Monde hat gezeigt, dass Auchan-Hypermärkte „anscheinend zu den Kriegsanstrengungen“ Russlands beitragen, indem sie der Armee kostenlos Waren liefern. Die Geschäftsleitung von Auchan zeigt sich „sehr überrascht“ über diese Anschuldigungen und will die Vorwürfe überprüfen. Der französische Einzelhändler Auchan, der nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Gegensatz zu vielen anderen Konzernen seine Geschäftstätigkeit in Russland fortgesetzt hat, „scheint zu den russischen Kriegsanstrengungen beizutragen“, schreibt die Zeitung Le Monde am Freitag. Die Unternehmensleitung von Auchan zeigte sich „sehr überrascht“ von den Behauptungen. „Wir sind dabei, die behaupteten Elemente zu überprüfen, aber zum jetzigen Zeitpunkt bestätigen die uns vorliegenden Informationen nicht die Untersuchung von Le Monde“, so die Auchan-Geschäftsleitung. Laut Dokumenten, die der größten französischen Tageszeitung, der investigativen Website The Insider und der NGO Bellingcat vorliegen, lieferte Auchan kostenlos Waren an die Armee von Wladimir Putin. In der Untersuchung wird insbesondere von einer Lieferung im Wert von 2 Millionen Rubel (ca. 25.000 Euro) gesprochen, die Auchan kostenlos zur Verfügung gestellt haben soll. Laut Le Monde hatte eine Controllerin des Konzerns, Natalya Z., am 15. März 2022 in einer E-Mail, die „an etwa 20 Mitarbeiter in mehreren Geschäften in Sankt Petersburg, im Westen Russlands, mit dem Ziel, Spenden für die humanitäre Hilfe zu sammeln“, eine Materialliste erstellt. Sie umfasste „Tausende von Zigaretten, Wollsocken in Größe 43 oder 44, Stangen für Gaskocher, Schweinefleischeintopf in Dosen, Äxte und Nägel, alles aus dem Lagerbestand des Geschäfts“, so Le Monde. Die Konzernleitung stellt fest, dass „die einzigen beigebrachten Informationen aus dem März 2022 stammen“, d. h. einige Wochen nach Ausbruch des Konflikts, und dass in diesem Fall „die Geschäftspartner, die den Auftrag erteilt haben, übliche Geschäftspartner waren, die uns bereits zuvor einen Auftrag erteilt hatten“. „Wir finanzieren und beteiligen uns nicht freiwillig und aktiv an irgendwelchen Sammlungen für die russischen Streitkräfte“, so die Geschäftsführung weiter. Der nach Marktanteilen fünftgrößte Lebensmitteleinzelhändler in Frankreich (hinter E.Leclerc, Carrefour, Intermarché und Système U) ist seit langem sowohl in der Ukraine als auch in Russland vertreten, wo er vor dem Krieg ein Zehntel seines Gesamtumsatzes erzielte. Eine weitere Konzern-Marke, Leroy Merlin, ist dort ebenfalls stark vertreten und beherrscht den Heimwerkermarkt in Russland. Bei der Veröffentlichung seiner Ergebnisse für das erste Halbjahr 2022 hatte Auchan erklärt, dass er in Russland eine „deutliche Verlangsamung“ seiner Handelsaktivitäten verzeichnet habe.
  • Russische Flugzeuge in der Nähe von Alaska von US-Kampfjets abgefangen

    Russische Flugzeuge in der Nähe von Alaska von US-Kampfjets abgefangen

    Am Dienstag, den 14. Februar, gab das Nordamerikanische Luft- und Raumfahrtverteidigungskommando (Norad) bekannt, dass es vier russische Flugzeuge in der Nähe von Alaska abgefangen habe. Ein „routinemäßiges“ Abfangen, wie man mitteilte.

    Zwei US-Kampfjets haben vier russische Flugzeuge in der Nähe von Alaska abgefangen, wie das Nordamerikanische Luft- und Raumfahrtverteidigungskommando (Norad) am Dienstag, dem 14. Februar bekannt gab. Diese „routinemäßige“ Abfangaktion russischer Flugzeuge, darunter Modelle des schweren Bombers Tu-95 und des Jagdflugzeugs Su-35, habe bereits am Montag stattgefunden, erklärte das Norad.

    Dies geschieht regelmäßig.
    Dabei handelt es sich um eine Operation, bei der ein potenziell feindliches Flugzeug, das zu nahe an den US-amerikanischen Luftraum gelangt oder gar in diesen eingedrungen ist, eskortiert wird. „Die russischen Flugzeuge blieben im internationalen Luftraum und drangen nicht in den souveränen Luftraum der USA oder Kanadas ein“, fügte das Norad hinzu und erklärte, dass eine solche russische Aktivität „regelmäßig vorkommt und weder als Bedrohung noch als provokative Aktivität angesehen wird“.

    Diese Abfangaktionen sind also Routine, aber die in Nordamerika stationierten Kampfflugzeuge hatten im Februar die Gelegenheit zu echten offensiven Aktionen, als sie einen von Washington als Spionagegerät bezeichneten chinesischen Ballon vor der Ostküste des Landes und drei weitere bisher unidentifizierte Flugobjekte über Alaska und Kanada abschießen mussten.

  • Europäische Union setzt Russland auf die schwarze Liste der Steueroasen

    Europäische Union setzt Russland auf die schwarze Liste der Steueroasen

    Der Rat der EU hat „die 2022 verabschiedeten russischen Rechtsvorschriften anhand der Kriterien für verantwortungsvolles Handeln im Steuerbereich (der EU) geprüft und festgestellt, dass Russland seine Verpflichtung, die schädlichen Aspekte einer Sonderregelung für internationale Holdinggesellschaften zu beseitigen, nicht erfüllt hat“, so die entsprechende Erklärung. Die Europäische Union hat Russland am Dienstag auf ihre schwarze Liste der Steuerparadiese gesetzt, ein vor allem symbolischer Schritt für ein Land, das bereits mit heftigen Wirtschaftssanktionen im Zusammenhang mit der Invasion in der Ukraine belegt wurde. Neben Russland wurden auch die Britischen Jungferninseln, Costa Rica und die Marshallinseln in die Liste aufgenommen, die nun sechzehn Länder umfasst. Der Rat der EU hat „die 2022 verabschiedeten russischen Rechtsvorschriften anhand der (EU-)Kriterien für verantwortungsvolles Handeln im Steuerbereich geprüft und festgestellt, dass Russland seiner Verpflichtung, die schäd…

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  • Ukraine-Krieg: Französische Bürger sollen Weißrussland dringend verlassen

    Ukraine-Krieg: Französische Bürger sollen Weißrussland dringend verlassen

    Vor dem Hintergrund einer Eskalation des russisch-ukrainischen Krieges und ohne Aussicht auf Frieden oder Gespräche ruft das Aussenministerium in Paris alle französischen Staatsbürger in Weißrussland auf, das Land unverzüglich zu verlassen. Da Russland seine Angriffe auf die Ukraine intensiviert, fordert das Aussenministerium alle Franzosen jetzt auf, auch Weißrussland dringend zu verlassen. Dieser Aufruf ist ein Echo auf den Aufruf des US-Aussenministeriums, das seine Staatsbürger ebenfalls auffordert, Weißrussland und Russland zu verlassen. „Vor dem Hintergrund der bewaffneten Offensive Russlands gegen die Ukraine und der Schließung des Luftraums zwischen Weißrussland und den Mitgliedstaaten der Europäischen Union wird von Reisen nach Weißrussland weiterhin ausdrücklich abgeraten“, heißt es auf der Website des Außenministeriums. Weiter heißt es: „Franzosen, die sich in Weißrussland befinden, werden daran erinnert, dass sie das Land unverzüglich verlassen sollten“. Das Ministerium rä…

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  • Ukraine-Krieg: Für Macron sind Flugzeuglieferungen „in den kommenden Wochen“ unmöglich

    Ukraine-Krieg: Für Macron sind Flugzeuglieferungen „in den kommenden Wochen“ unmöglich

    Sollte Frankreich Kampfflugzeuge an die Ukraine liefern? Emmanuel Macron wiederholte, dass er nichts ausschließe, dass dies aber „in den kommenden Wochen“ nicht möglich sei. 

    Emmanuel Macron sagte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, dass die von der Ukraine geforderten Kampfflugzeuge „auf keinen Fall“ „in den kommenden Wochen“ geliefert werden könnten, und versicherte, dass er „nützlichere“ und „schnellere“ Waffen bevorzuge. Aber, „ich schließe absolut nichts aus“, wiederholte der französische Präsident vor der Presse in Bezug auf die Lieferung von Kampfflugzeugen. Aber „das entspricht heute nicht den Bedürfnissen“, meinte er nach dem EU-Gipfel in Brüssel, an dem auch sein ukrainischer Amtskollege Wolodymyr Selenskyj teilnahm.

    Während seiner Europareise am Mittwoch und Donnerstag betonte der ukrainische Präsident, dass sein Land Kampfflugzeuge benötige, um den von Russland geführten Krieg zu beenden. Präsident Macron versicherte, dass sein „sehr gründliches und sehr genaues Gespräch“ mit Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch in Paris jedoch deutlich gemacht habe, dass die Priorität darin bestehen müsse, „alles zu tun, um der Ukraine zu helfen, in den nächsten Wochen Widerstand zu leisten“, und entsprechende Operationen im Frühjahr/Sommer durchzuführen, um danach diplomatische Aktionen parallel zu den Kämpfen zu starten.

    Es sei wichtig, dass die westlichen Verbündeten bevorzugt das Kriegsmaterial senden, „das am nützlichsten ist“ und am schnellsten verfügbar sei, fügte Macron hinzu und betonte, dass die von Frankreich bereits gelieferten Caesar-Haubitzen und das Mittelstrecken-Boden-Luft-Abwehrsystem MAMBA diese Kriterien erfüllten.

    Emmanuel Macron betonte aber auch, dass die Lieferung von Artillerie, die Bodenoffensiven oder Widerstand ermöglicht, vielleicht „intensiviert“ werden müsse.

  • Paris 2024: Anne Hidalgo will keine russischen Athleten bei der Olympiade „solange es Krieg gibt“

    Paris 2024: Anne Hidalgo will keine russischen Athleten bei der Olympiade „solange es Krieg gibt“

    Die sozialistische Bürgermeisterin von Paris äusserte sich am Dienstagmorgen auf Franceinfo. „Nicht, solange es Krieg gibt“. Mehr als ein Jahr vor den Olympischen und Paralympischen Spielen in Frankreich hat sich die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, in einer Live-Übertragung auf Franceinfo gegen die Teilnahme russischer Sportler ausgesprochen. Auf eine entsprechende Frage sagte Anne Hidalgo, dass sie, auch „wenn die Entscheidung beim IOC liegt“, keine russischen Athleten bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 „wünscht“. „Solange es diesen Krieg, diese russische Aggression gegen die Ukraine gibt, ist es nicht denkbar, dass wir so tun, als wäre nichts geschehen, dass eine Delegation nach Paris kommt, während die Bomben weiter auf die Ukraine regnen“, sagte Hidalgo auf Franceinfo.

    „Wir werden nicht ein Land aufmarschieren lassen, das gerade ein anderes überfällt“In einem früheren Gespräch Ende Januar hatte sich die Bürge…

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  • „Der Krieg ist Schwachsinn“: So Gérard Depardieu – französischer Schauspieler mit russischem Pass

    „Der Krieg ist Schwachsinn“: So Gérard Depardieu – französischer Schauspieler mit russischem Pass

    Der französische Schauspieler Gérard Depardieu, der seit 2013 russischer Staatsbürger ist, spricht in einem Interview, das am Samstag, dem 4. Februar, von einer deutschen Zeitung veröffentlicht wurde, über seine Beziehung zu Russland und äußert seine Meinung zum Krieg in der Ukraine. Der 74-jährige …

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  • Ukraine-Krieg: 7.5 Millionen Ukrainer haben seit Beginn des russischen Überfalls ihr Land verlassen

    Ukraine-Krieg: 7.5 Millionen Ukrainer haben seit Beginn des russischen Überfalls ihr Land verlassen

    Etwa 7,5 Millionen ukrainische Flüchtlinge wurden aus ihrer Heimat getrieben, schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und stuft das Land als einen der acht akuten globalen Gesundheitsnotfälle ein.

    Seit Beginn des Krieges in der Ukraine wurden 7,5 Millionen Flüchtlinge aus ihrer Heimat vertrieben, schätzt die WHO.
    Ihr Generaldirektor, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat jetzt einen Bericht über die humanitäre Krise in der Ukraine vorgelegt, berichtet die Zeitung Le Monde. Der Bericht, der dem Verwaltungsrat der Organisation, in dem sowohl Russland als auch die USA sitzen, vorgelegt wurde, deckt die Ereignisse der ersten neun Monate des Jahres 2022 ab. Die Vertreterin der USA forderte anschliessend einen aktualisierten Bericht, der die Vorfälle in der Ukraine nach September 2022 dokumentiert.

    17,7 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
    Die Situation in der Ukraine wird von der WHO als einer von acht akuten globalen Gesundheitsnotfällen eingestuft. Der Krieg soll bisher mindestens 14.000 zivile Opfer gefordert haben und 17,7 Millionen Menschen benötigen wegen des russischen Angriffs humanitäre Hilfe. Von 471 Angriffen mit schweren Waffen auf Gesundheitseinrichtungen weltweit fanden 448 in der Ukraine statt.

    Der Vertreter Russlands kritisierte den Bericht als politisiert und einseitig. Moskau bestreitet, systematisch Zivilisten ins Visier zu nehmen.