Kategorie: Amerika

  • Covid-19: XBB.1.5 ist laut WHO „die bislang ansteckendste nachgewiesene Variante“

    Covid-19: XBB.1.5 ist laut WHO „die bislang ansteckendste nachgewiesene Variante“

    Die WHO gab bekannt, dass die Variante XBB.1.5 „die bislang ansteckendste nachgewiesene Variante“ des Coronavirus sei. Sie ist die neue Variante, die den Gesundheitsbehörden Sorgen bereitet. XBB.1.5, eine Untervariante der Omikron-Variante, wird von der WHO als die „ansteckendste bisher nachgewiesene Variante“ bezeichnet. Sie hat bereits in 25 Ländern zu Ansteckungen geführt und ist inzwischen auch in Frankreich präsent. Die neue Variante ist vor allem in Nordamerika im Nordosten der USA verbreitet. Die neue Untervariante XBB.1.5 wurde ursprünglich im Oktober 2022 in China nachgewiesenen und ist eine „Rekombinante“ aus Untervarianten von Omikron, so die WHO. Die WHO teilte mit, dass ihre Verbreitung in den USA und Europa zunimmt. Sie wurde mittlerweile in mehr als 25 Ländern identifiziert. „Die WHO beobachtet und bewertet das Risiko dieser Untervariante genau und wird entsprechend berichten“, hiess es auf einer Pressekonferenz am 4. Januar. Nach ersten Erkenntnissen weist die Variante …

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  • Mbappé, Messi, Macron – Reaktionen auf Pelés Tod

    Mbappé, Messi, Macron – Reaktionen auf Pelés Tod

    Die Fußballwelt hat eine ihrer größten Legenden verloren: „König“ Pelé. Der Mann, von dem man annimmt, dass er mehr als 1.000 Tore geschossen hat, starb am Donnerstag, dem 29. Dezember, im Alter von 82 Jahren in einem Krankenhaus in Sao Paulo. Die Welt des Fußballs ist in Trauer. Nach Johan Cruyff im Jahr 2016 und Diego Maradona im Jahr 2020 hat die Welt eine weitere Legende verloren. „Eines Tages hoffe ich, dass wir im Himmel zusammen Fußball spielen können“, sagte „König“ Pelé nach dem Tod von Diego Maradona im Jahr 2020. Dieser Moment scheint nun, elf Tage nach dem Ende der Weltmeisterschaft in Katar, gekommen zu sein. „Wir lieben dich unendlich. Ruhe in Frieden“, postete Pelés Tochter Kely Nascimiento auf Instagram. Auch der französische Präsident Emmanuel Macron gedachte am Donnerstag der brasilianischen Fußballlegende „König“ Pelé. „Das Spiel. Der König. Die Ewigkeit“, twitterte das Staatsoberhaupt.

    „König Pelé is…

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  • USA: Was ist eine „Zyklonbombe“? Teile der USA über Weihnachten lahmlegt – 23 Tote

    USA: Was ist eine „Zyklonbombe“? Teile der USA über Weihnachten lahmlegt – 23 Tote

    Starker Schnee, heftiger Wind und eine „tödliche Kälte“ beeinträchtigen das Leben von Dutzenden Millionen Amerikanern am Ende des Jahres 2022. Insgesamt bestätigten die Behörden bereits mindestens 23 Todesfälle, verteilt auf acht Bundesstaaten.

    Die USA befinden sich laut dem National Weather Service (NWS) in einem „Sturm, der nur einmal pro Generation auftritt“. Die private Wetterseite AccuWeather berichtet von einer besorgniserregenden „Zyklonbombe“. Und das in einer Zeit, in der viele Millionen Amerikaner über die Feiertage Familie und Freunde besuchen wollen. Insgesamt bestätigten die Behörden mindestens 17 Todesfälle in acht Bundesstaaten. Was aber ist eine „Zyklonbombe“?

    Bei diesem Wetterphänomen handelt sich um einen Sturm, der ein bestimmtes Kriterium erfüllen muss. Laut dem amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Service (NOAA) muss der Luftdruck in seinem Inneren sehr schnell sinken, um mehr als 24 Hektopascal (hPa) in 24 Stunden, damit die Bezeichnung „Zyklonbombe“ zutreffend ist. „Der Druck fällt sehr stark und sinkt in nur 24 Stunden von 1013 hPa auf 978 hPa, also 35 bis 40 Hektopascal in nur einem Tag. So etwas nennt man eine explosive Zyklogenese“, erklärt Yann Amice, Meteorologe bei Weather’n’Co, gegenüber der Zeitung Ouest-France.

    Wie lässt sich so ein schneller Druckabfall erklären? Er kann auftreten, „wenn eine kalte Luftmasse mit einer warmen Luftmasse kollidiert, wie zum Beispiel kalte Luft über warmem Ozeanwasser“, so beschreibt es die NOAA.

    Blizzard und drastischer Temperaturabfall
    In den USA kommen mehrere Phänomene zusammen: Der NWS warnt vor starkem Schneefall, stürmischem Wind und „tödlicher Kälte“. Das Zusammenspiel der ersten beiden Elemente bildet einen sogenannten Blizzard, einen heftigen Nordwind mit Schneesturm, der den Auto- und Flugverkehr stark beeinträchtigt. Seit Mittwoch sind allein in Oklahoma bereits drei Menschen bei wetterbedingten Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, und landesweit wurden seit Beginn des Blizzards bereits mehrere tausend Flüge gestrichen.

    Ein weiteres Merkmal einer „Zyklonbombe“ ist der drastische Temperaturabfall. Der NWS meldete, dass man beeindruckende Temperaturstürze „innerhalb einer Stunde oder weniger“ beobachtet habe. Die gefühlte Temperatur in der Region der Great Plains soll bis zu -55°C betragen. „Eine Kälte dieses Ausmaßes könnte innerhalb von Minuten zu Erfrierungen auf der exponierten Haut führen, sowie zu Unterkühlung und Tod, wenn die Exposition länger andauert“, warnte der NWS.

    Auch wenn die Intensität und das Timing dieser „Zyklonbombe“ zum Jahresende in den USA diesmal besonders kritisch sein mögen, ist das Phänomen an sich gar nicht so selten. Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2021 ergab, dass etwa 7% aller nicht tropischen Tiefdrucksysteme in Nordamerika zwischen 1979 und 2019 „Zyklonbomben“ waren, das bedeutet durchschnittlich etwa 18 pro Jahr über und in der Nähe von Nordamerika.

    Die US-Behörden rufen dien Bevölkerung dazu, äußerst wachsam zu sein. „Bitte nehmen Sie diesen Sturm extrem ernst“, forderte US-Präsident Joe Biden. Zu Weihnachten waren mindestens 240 Millionen Amerikaner, also etwa 60% der Bevölkerung, von verschiedenen Wetterwarnungen betroffen, betont der NWS.

  • COP15 in Montreal: Über 190 Länder verabschieden historisches Abkommen zur Biodiversität

    COP15 in Montreal: Über 190 Länder verabschieden historisches Abkommen zur Biodiversität

    Länder aus aller Welt verabschiedeten am Montag in Montreal ein historisches Abkommen, das versuchen will, die Zerstörung der biologischen Vielfalt und ihrer Ressourcen, die für die Menschheit unverzichtbar sind, aufzuhalten.

    Nach vier Jahren schwieriger Verhandlungen, einem zehn Tage und eine Nacht dauernden diplomatischen Marathon gelang es mehr als 190 Staaten, unter der Leitung von China, das den Vorsitz der COP15 innehat, trotz des Widerstands der Demokratischen Republik Kongo eine Einigung zu erzielen.

    Dieser „Friedenspakt mit der Natur“ soll Land, Ozeane und die Arten vor Verschmutzung, Zerstörung und der Klimakrise schützen. Die Länder einigten sich auf einen Fahrplan, der unter anderem darauf abzielt, bis 2030 mindestens 30% der Erde und der Ozeane zu schützen und 30 Milliarden US-Dollar an jährlicher Naturschutzhilfe für Entwicklungsländer bereitzustellen.

    „Das Abkommen wurde angenommen“, verkündete Huang Runqiu, der chinesische Vorsitzende der COP15, während der Plenarsitzung in der vergangenen Nacht, bevor er seinen Hammer unter dem Applaus der müden aber erleichterten Delegierten fallen liess. „Wir haben gemeinsam einen historischen Schritt geschafft“, freute sich Steven Guilbeault, Umweltminister des Gastgeberlandes Kanada.

    Die Einrichtung von Schutzgebieten auf 30% der Erdoberfläche, die bekannteste der über 20 Maßnahmen, wird als Äquivalent für die Biodiversität zum Pariser Abkommen, die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, gefeiert. Bisher sind erst 17% der Landfläche und 8% der Meere geschützt. Der Text des Abkommens enthält auch Garantien für indigene Völker, die 80% der auf der Erde verbliebenen Biodiversität bewahren. Ausserdem schlägt das Abkommen vor, 30% der degradierten Flächen auf dem Land und in den Meeren wiederherzustellen und das Ausbringen von Pestiziden zu halbieren.

    Um zu versuchen, die immer drängenderen finanziellen Probleme zwischen dem globalen Norden und Süden zu lösen, schlägt China außerdem vor, bis 2025 „mindestens 20 Milliarden Dollar“ und bis 2030 „mindestens 30 Milliarden Dollar“ an jährlicher internationaler Hilfe für die Biodiversität an ärmere Länder zu zahlen.

  • Céline Dion verschiebt Europatournee wegen „sehr seltener neurologischer Störung“

    Céline Dion verschiebt Europatournee wegen „sehr seltener neurologischer Störung“

    „Bei mir wurde kürzlich eine sehr seltene neurologische Störung namens Stiff-Person-Syndrom diagnostiziert, von der nur eine Person von einer Million betroffen ist“, teilte die Sängerin am Donnerstag in einem Video auf Instagram mit. Die Sängerin Céline Dion gab am Donnerstag, dem 8. Dezember, in ei…

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  • COP15 zur Biodiversität: „Die Menschheit ist zu einer Massenvernichtungswaffe geworden“ sagt UN-Generalsekretär

    COP15 zur Biodiversität: „Die Menschheit ist zu einer Massenvernichtungswaffe geworden“ sagt UN-Generalsekretär

    Die UN-Konferenz über die biologische Vielfalt begann am Mittwoch, dem 6. Dezember in Montreal mit einer gewaltigen Herausforderung: Innerhalb von zwei Wochen soll ein historisches Abkommen geschlossen werden, die „letzte Chance“, um Arten und Lebensräume vor einer unumkehrbaren Zerstörung zu retten. Es ist die „letzte Chance“, Arten und natürliche Lebensräume vor einer unumkehrbaren Zerstörung zu retten. Die UN-Konferenz über Biodiversität begann am 6. Dezember in Montreal mit der gewaltigen Herausforderung, innerhalb von zwei Wochen ein historisches Abkommen zu schließen. Die Delegierten aus über 190 Ländern treffen sich bis zum 19. Dezember, um einen neuen, auf zehn Jahre angelegten globalen Rahmen für den Schutz der Natur und ihrer für die Menschheit unverzichtbaren Ressourcen zu verabschieden. Die Zeit drängt: Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht, ein Drittel der Landfläche ist stark degradiert und fruchtbarer Boden geht verloren, während die Verschmutzung und der Klimaw…

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  • Donald Trump: Journalistin klagt erneut wegen Vergewaltigung gegen den Ex-Präsidenten

    Donald Trump: Journalistin klagt erneut wegen Vergewaltigung gegen den Ex-Präsidenten

    Eine Journalistin, die Trump vorwirft, sie in den 1990er Jahren vergewaltigt zu haben, hat am Donnerstag, dem 24. November, ihre Klage gegen den ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten erneut eingereicht. Die US-amerikanische Journalistin E. Jean Carroll, die Donald Trump beschuldigt, sie in den 1990er Jahren vergewaltigt zu haben, hat am Donnerstag ihre Zivilklage gegen den ehemaligen US-Präsidenten erneut aufgenommen. Dies ist einem neuen Gesetz in New York zu verdanken, das Opfer sexueller Übergriffe schützt. In einem doppelten Gerichtsverfahren wegen angeblicher Vergewaltigung und Verleumdung stehen sich seit 2019 vor dem Bundeszivilgericht in Manhattan die 78-jährige Carroll und der 76-jährige Donald Trump gegenüber, die beide im Oktober eidesstattliche Erklärungen vor einem New Yorker Richter vorgelegt hatten. In dem Verleumdungsverfahren hatte E. Jean Carroll, Autorin und ehemalige Kolumnistin der Zeitschrift Elle, Donald Trump im November 2019 zivilrechtlich verklagt. S…

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  • Airbus A320 kollidiert beim Start in Peru mit Feuerwehrauto: Videos des Aufpralls

    Airbus A320 kollidiert beim Start in Peru mit Feuerwehrauto: Videos des Aufpralls

    Ein startender A320 kollidierte auf der Startbahn eines Flughafens in Peru mit einem Feuerwehrauto. Zwei Feuerwehrleute wurden getötet. Wie durch ein Wunder wurde kein Passagier des Flugzeugs verletzt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

    Ein startendes Passagierflugzeug rammte am Freitag auf dem internationalen Flughafen von Lima in Peru ein Feuerwehrauto. Das Flugzeug  geriet in Brand und die Passagiere mussten evakuiert werden. Zwei Feuerwehrleute kamen bei dem Unfall ums Leben, wie mehrere offizielle Quellen berichteten. Lima Airport Partners (LAP), der Betreiber des Flughafens Jorge Chavez, „bedauert zutiefst, dass zwei Mitglieder der LAP-Flugzeugfeuerwehr bei dem Unfall zwischen einem Feuerwehrfahrzeug und dem Flugzeug, das den Flug LA2213 von Lima nach Juliaca durchführte, ihr Leben verloren haben“.

    Die Fluggesellschaft LATAM, die den Inlandsflug durchführte, „bestätigt, dass kein Passagier oder Besatzungsmitglied ums Leben gekommen ist“. An Bord des Flugzeugs befanden sich 102 Passagiere. Die Anzahl der Besatzungsmitglieder wurde nicht angegeben. Das Verkehrsministerium bestätigte ebenfalls „einen Unfall auf der Start- und Landebahn des Flughafens Jorge Chavez“. „Nach der Meldung über den Tod von zwei Luftfahrt-Feuerwehrleuten und einem Verletzten versucht die Staatsanwaltschaft, die Fakten zu ermitteln, bevor sie möglicherweise Anklage wegen Mordes und Körperverletzung erhebt“, teilte das Ministerium mit. Der Flughafen erklärte, dass seine „Teams allen Passagieren, die notwendige Versorgung zukommen lassen“.


    Die Feuerwehr von Lima gab an, dass der Alarm um 15.25 Uhr ausgelöst worden war und vier Krankenwagen und Rettungseinheiten im Einsatz waren. Bilder, die von Zeugen des Unfalls aufgenommen und von Fernsehsendern ausgestrahlt wurden, zeigten, wie das Flugzeug – ein Airbus A320neo – mit voller Geschwindigkeit auf dem Weg zum Start auf einen schnell fahrenden Lkw auffuhr der ihm den Weg abschnitt. Mit beschädigtem Fahrwerk rutschte des Flugzeug über die Startbahn, wobei der rechte Flügel auf der Erde streifte und Feuergarben aufwirbelte. Nachdem es gestoppt werden konnte, stieg dichter Rauch aus dem brennenden Flugzeug auf.

    Der Flughafenbetrieb wurde bis zum heutigen Samstagmittag eingestellt. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen und andere auf den Flughafen Pisco umgeleitet wurden, der 250 km südlich der peruanischen Hauptstadt liegt. Internationale Verbindungen, insbesondere nach Nordamerika, wurden ebenfalls gestört, da Lima ein Drehkreuz für Verbindungen in der Region ist.

  • Amazonas: In den ersten 6 Monaten in 2022 wurde 600.000 Fußballfeldern entsprechende Fläche entwaldet

    Amazonas: In den ersten 6 Monaten in 2022 wurde 600.000 Fußballfeldern entsprechende Fläche entwaldet

    Agrobusiness-Unternehmen, die vom brasilianischen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro unterstützt werden, holzen das Amazonasgebiet im Eiltempo ab. Die NGO Greenpeace Frankreich hat sich vor Ort ein Bild von dem Ausmaß der Schäden gemacht…

    Eric Moranval ist Kampagnenleiter für Wälder bei Greenpeace Frankreich. Er setzt sich unter anderem dafür ein, dass die Europäische Union den Import von Produkten stoppt, die mit der Abholzung von Wäldern in Verbindung stehen. Zum ersten Mal wird sich der Umweltaktivist vor Ort begeben, um mit eigenen Augen zu sehen, wie der Amazonas verbrannt wird. Agrobusiness-Firmen, die ihr Vermögen mit Palmöl, Soja, Vieh, Kakao, Kaffee und Holz machen, tun ihr Bestes, um möglichst viel Land zu gewinnen, indem sie es verbrennen und die Ur-Bevölkerung vertreiben.

    All diese Hektar Wald sind eigentlich Eigentum der indigenen Bevölkerung, uraltes Land, das die lokalen Gemeinschaften mit Hilfe von NGOs wie Greenpeace Brasilien zurückerobern wollen.

    „Gewalt ist leider allgegenwärtig“
    Die von einem Kamerateam des Senders France 2 begleitete Expedition beginnt in Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, im Herzen des Primärwaldes. Eric Moranval von Greenpeace trifft sich mit Rômulo, dem NGO-Korrespondenten in Brasilien. Brasilien gehört zu den Top 3 der gefährlichsten Länder für Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten. Die Aktivisten benutzen gepanzerten Geländewagen, denn sie fahren in das Grenzgebiet der Entwaldung, wo Gewalt allgegenwärtig ist.

    „Hier ist die Karte von Amazonien, auf der wir alle Gebiete sehen können, die in den letzten sechzig Tagen abgebrannt sind“, erklärt ein brasilianischer Aktivist Eric Moranval. Das System kombiniert Bilder von gefährdeten Orten mit künstlicher Intelligenz, um das Ausmaß der verbrannten Gebiete zu lokalisieren und zu messen.“ Rômulo erläutert: „Die Karte, die wir hier haben, zeigt das, was wir den Abholzungsbogen nennen. Und die ersten sechs Monate dieses Jahres 2022 waren die schlimmsten, die wir je erlebt haben. Wir schätzen sie auf etwa 4.000 Quadratkilometer. Diese Zahl ist schwer vorstellbar … aber wir reden hier von 600.000 Fußballfeldern in nur sechs Monaten!

  • Brasilien: Faschistische Abgeordnete zieht eine Waffe und verfolgt einen Mann auf offener Straße.

    Brasilien: Faschistische Abgeordnete zieht eine Waffe und verfolgt einen Mann auf offener Straße.

    Die Wahl des brasilianischen Präsidenten führt an diesem Sonntag in Brasilien zu starken Spannungen. Am Samstag schlugen die Emotionen so hoch, dass eine Abgeordnete von Bolsonaros Partei in São Paulo auf offener Straße ihre Waffe auf einen Mann richtete. Das Video wird seit Samstag, dem 29. Oktober, in den sozialen Netzwerken und Medien Brasiliens ausgiebig weiterverbreitet. Die Abgeordnete Carla Zambelli, Mitglied der Partei von Jair Bolsonaro, wurde mit einer Waffe in der Hand dabei gefilmt, wie sie einen Mann auf offener Straße in São Paulo bedrohte. Am Samstag, dem 29. Oktober, wurden gegen Mittag Ortszeit die ersten Videos veröffentlicht. Sie zeigen die Abgeordnete Carla Zambelli neben einem Auto, das von Männern umringt ist. Sie versucht, einen schwarzen, kräftigen Mann zu packen, bevor sie hinfällt und wieder aufsteht und beginnt, gemeinsam mit zwei weiteren Männern, von denen einer bewaffnet ist, hinter ihm herzulaufen. Auf diesem ersten Video, das offenbar den Ursprung des S…

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