Kategorie: Gesellschaft

  • Weihnachten: Spediteure sehen sich vor einem starken Paket-Aufkommen

    Weihnachten: Spediteure sehen sich vor einem starken Paket-Aufkommen

    Wie im letzten Jahr dürften die Weihnachtseinkäufe auch 2021 aufgrund der Bedrohung durch die fünfte Welle der Covid-Epidemie massiv über das Internet abgewickelt werden. Internethändler und Spediteure rechnen damit, dass sie neue Rekorde bei der Beförderung von Paketen aufstellen werden. 

    Im vergangenen Jahr hat die französische Post historische Zahlen bei der Paketzustellung verzeichnet, mit einem exponentiellen Anstieg in den Monaten November und Dezember und Spitzenwerten von über vier Millionen Paketen an einem einzigen Tag. Die Post hat dadurch einen Anstieg der Aktivitäten zwischen 20 und 25% im Jahr 2020 verzeichnet. La Poste erwartet 2021 ein ähnlich intensives Weihnachtsfest.

    „La Poste plant, erneut sehr starke Volumina zu bewältigen: zwischen 100 und 120 Millionen Colissimo (Postpakete) im November und Dezember 2021. Zwischen 2 und 3 Millionen Pakete sollen täglich zugestellt werden, mit einer erwarteten Spitze von 4 Millionen Mitte Dezember“, teilte der Konzern Anfang November mit. Die Post hat in den letzten Jahren massiv investiert hat, um die Nachfrage zu bewältigen. „Die fünf ultramodernen Paketsortierplattformen, die kürzlich in Frankreich eröffnet wurden (La Buissière in 38, Douvrin in 62, Le Thillay in 95, Les Arcs sur Argens in 83, Montereau-sur-le-Jard in 77), ermöglichen es, die Sortierkapazität von Colissimo um 900.000 Pakete pro Tag zu erhöhen. Unter diesen Colissimo-Plattformen kann die größte Frankreichs, die im April dieses Jahres in Montereau-sur-le-Jard eröffnet wurde, bis zu 40.000 Pakete pro Stunde verarbeiten“, so die Gruppe.

    Auch DHL Express, der führende internationale Expressdienstleister, plant, im Dezember mehr als 290.000 Pakete in Frankreich zu befördern, was einem Anstieg von +7% gegenüber Dezember 2020 entspricht. DHL France nutzt größere Flugzeuge, um die Nachfrage zu befriedigen.

    „Wir liefern jedes Jahr mehr Pakete an Privatpersonen aus, da der E-Commerce boomt und sein Wachstum mit der Covid-Krise einen phänomenalen Sprung gemacht hat. Die breite Öffentlichkeit hat sich inzwischen daran gewöhnt, im Internet einzukaufen, und das Phänomen wird weiter zunehmen. Bei DHL Express Frankreich haben wir 2019 38 % unserer Pakete an Privatpersonen ausgeliefert. Dieser Wert liegt nun bei 45% und wir schätzen, dass er bis 2025 auf 55% – 60% ansteigen wird“, betonte Philippe Prétat, CEO von DHL Express France.

    Mehr Pakete, die so schnell wie möglich zuzustellen sind, erhöhen das Tempo und den Stress der Zusteller in Frankreich und für die rund 1,5 Millionen Beschäftigten in der Logistik- und Transportbranche verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen.

    Schließlich hat die Vervielfachung der Lieferungen auch einen ökologischen Preis: Je kürzer die Lieferzeiten werden, desto höher ist der CO2-Ausstoß. Um den Kampf um die letzte Meile grüner zu gestalten, werden bereits Drohnen und Roboter geprobt.

    Lesen Sie auch: Frankreich will die kostenlose Lieferung von Online-Einkäufen wegen zu hoher Umweltbelastung verbieten

  • Mautgebühren, Grundsteuer, Mindestlohn… Was sich 2022 ändern wird

    Mautgebühren, Grundsteuer, Mindestlohn… Was sich 2022 ändern wird

    ***ABONNENTEN***

    Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel treten einige Veränderungen in Kraft, die sich auf das Portemonnaie der Franzosen auswirken werden.

    Das neue Jahr steht vor der Tür … und mit ihm einige schlechte und gute Nachrichten für den Geldbeutel der Franzosen.

    Mautgebühren für Autobahnen: +2%
    Die Gebühren für die wichtigsten Autobahnnetze sollen am 1. Februar 2022 um durchschnittlich 2% steigen. Das Netz der Autoroutes du Sud de la France wird seine Tarife voraussichtlich um 2,19% und APRR um 2,05% erhöhen, so die von den Autobahngesellschaften veröffentlichten Zahlen.

    Die Regierung muss die neuen Tarife noch formell genehmigen. Die Verträge zwischen den Autobahngesellschaften und dem Staat sehen eine automatische Erhöhung der Mautsätze jedes Jahr am 1. Februar vor, die in ihrer Höhe insbesondere von der Inflation und den Baustellen auf dem Netz abhängig ist.

    Lesen Sie auch: Autobahnen in Frankreich: Gebühren sollen ab 1. Februar um durchschnittlich 2% steigen

    Grundsteuer: +3,4%
    Nach ersten Schätzungen des Statistik-Instituts Insee wird die Grundsteuer für das Jahr 2022 voraussichtlich um 3,4% steigen. Laut dem Wirtschaftsmagazin Capital handelt es sich dabei um den „stärksten Anstieg seit Beginn des Jahrhunderts“. Dieser Anstieg dürfte sich auch auf andere Steuern auswirken, die den Katastermietwert in ihre Berechnung mit einbeziehen. Dies betrifft insbesondere die Müllgebühren.

    Lesen Sie auch: Steuern: Der Fiskus will mit Google nicht angemeldete Gebäude und Schwimmbäder aufspüren

    Preis der Briefmarke: + 8 Cent
    Die Preise für Postwertzeichen für Privatpersonen steigen ab dem 1. Januar 2022. Der Preis für die grüne Briefmarke (Brief, der innerhalb von 48 Stunden zugestellt wird) steigt von 1,08 € auf 1,16 €, der Preis für die rote Briefmarke (Prioritätsbrief, der innerhalb von 24 Stunden zugestellt wird) wird von 1,28 € auf 1,43 € angehoben.

    Mindestlohn: mindestens +0,6%
    Die automatische Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Januar 2022 dürfte laut dem vor jeder Erhöhung konsultierten Panel von Wirtschaftswissenschaftlern 0,5 bis 0,6 % betragen. der Mindestlohn würde somit auf 1.597,41 bzw. 1.599 Euro brutto im Jahr 2022 festgelegt werden. Angesichts der vorläufigen Inflationsschätzung für November (2,8 % auf ein Jahr gerechnet), die vor einigen Tagen vom Statistikamt Insee veröffentlicht wurde, erklärte Arbeitsministerin Elisabeth Borne im Sender BFM Business jedoch, sie erwarte eine Erhöhung des Mindestlohns (Smic) „über die von den Experten angekündigten 0,6 % hinaus“.

    Angesichts des derzeitigen Arbeitskräftemangels werden viele Branchen zu Beginn des Jahres 2022 von sich aus Lohnerhöhungen vornehmen, erwartet der Arbeitgeberverband.

    Grundrente: +1,1%
    Die Renten werden am 1. Januar 2022 um 1,1 % steigen. Diese Erhöhung um 1,1 % wurde nach einer Formel berechnet, die dem Verhältnis zwischen der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes von November 2019 bis Oktober 2020 und der von November 2020 bis Oktober 2021 entspricht.

    Sparbuch A: +0,2 Punkte?
    Der auf eine Obergrenze von 0,5% beschränkte Zinssatz des Sparbuchs A könnte am 1. Februar nächsten Jahres steigen, abhängig von den Verbraucherpreisen der nächsten zwei Monate, meldet die Zeitschrift Capital. Da die Inflation laut Insee-Daten von +1,4% im Juni auf +2,6% im Oktober gestiegen ist, könnte der Zinssatz des Sparbuchs A also auf 0,6% oder 0,8% festgelegt werden.

  • Papst nimmt den Rücktritt des Erzbischofs von Paris an

    Papst nimmt den Rücktritt des Erzbischofs von Paris an

    Der Erzbischof hatte seinen Rücktritt eingereicht, nachdem er in der Presse beschuldigt worden war, eine intime Beziehung zu einer Frau unterhalten zu haben.

    Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch des Erzbischofs von Paris, Michel Aupetit, angenommen, wie der Vatikan am Donnerstag, dem 2. Dezember, in einer Pressemitteilung bekannt gab. Ende November hatte Michel Aupetit dem Papst seinen Rücktritt eingereicht, nachdem er in der Presse beschuldigt worden war, eine intime Beziehung zu einer Frau unterhalten zu haben, was er kategorisch dementierte.

    „Ich war natürlich sehr beunruhigt über die Angriffe, die auf mich gerichtet waren“, reagierte er in einer Erklärung. „Ich bitte diejenigen, die ich verletzt haben könnte, um Verzeihung und versichere Sie alle meiner tiefen Freundschaft und meiner Gebete, die Ihnen stets gewiss sein werden.“

    „Ich räume ein, dass mein Verhalten ihr gegenüber zweideutig gewesen sein könnte, was die Vermutung aufkommen ließ, dass zwischen uns eine intime und sexuelle Beziehung bestanden, was ich entschieden zurückweise“, erklärte Michel Aupetit in dem Artikel in der Zeitung Le Point, in dem die Affäre aufgedeckt wurde. Michel Aupetit behauptete ausserdem, dass er „beschlossen habe, sie nicht mehr zu sehen“ und die Frau darüber auch „informiert“ habe.

    Lesen Sie auch: Kirche: Der Erzbischof von Paris, Mgr Aupetit, hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten

  • Château-Thierry: Mann nach 27 Jahren wegen Mordes festgenommen

    Château-Thierry: Mann nach 27 Jahren wegen Mordes festgenommen

    Ein 54-jähriger Mann wurde im Fall Nadège Desnoix festgenommen, 27 Jahre nach dem Mord an der Schülerin. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen und soll den Mord gestanden haben.

    Siebenundzwanzig Jahre nach der Tat gab es im Mordfall Nadège Desnoix eine Verhaftung. Am Mittwoch, 1. Dezember, wurde ein Verdächtiger festgenommen, der wegen des Mordes an der 17-jährigen Schülerin, die 1994 in Coulonges-Cohan (Aisne) getötet worden war, in Polizeigewahrsam genommen wurde. Es war die DNA, die die Ermittlungen in dem Fall, der zu den ältesten ungelösten Fällen in Frankreich gehört, wieder in Gang brachte. Der in Rennes festgenommene Mann, ein 54-jähriger Franzose, der zweimal wegen Vergewaltigung verurteilt wurde, soll den Mord nach seiner Verhaftung gestanden haben.

    Zum Zeitpunkt der Tat konnte keine Verbindung zwischen dem Mann und dem Mord hergestellt werden. Das Mädchen wurde von einem Spaziergänger am Rande eines Wanderwegs tot aufgefunden. Die Ermittler zogen die Spur des Serienmörders Michel Fourniret in Betracht, verwarfen diese jedoch wieder. Erst im Sommer 2021 wurde der Fall wieder aufgerollt: Der mutmassliche Täter wurde wegen häuslicher Gewalt festgenommen und seine DNA stimmte mit den 1994 gefundenen Spuren überein. 

    Lesen Sie auch: Montpellier: Ehemaliger Gendarm ist ein seit 1986 gesuchter Serienmörder und Vergewaltiger

  • YouTube: Welche sind die beliebtesten Videos in Frankreich im Jahr 2021?

    YouTube: Welche sind die beliebtesten Videos in Frankreich im Jahr 2021?

    YouTube hat bekannt gegeben, welche Videos im Jahr 2021 in Frankreich die meisten Aufrufe verzeichnen konnten. Youtuber und Videoclips stehen ganz oben auf der Liste. Fast 450 Kanäle haben mehr als eine Million Abonnenten. Was haben sich die Franzosen dieses Jahr auf YouTube angesehen? Die Plattform…

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  • Guadeloupe: Die exorbitanten Lebenshaltungskosten Schuld an den Unruhen?

    Guadeloupe: Die exorbitanten Lebenshaltungskosten Schuld an den Unruhen?

    Die Kraftstoff- und Gaspreise schüren den Zorn der Einbwohner von Guadeloupe. Massnahmen gegen die hohen Lebenshaltungskosten gehören ebenfalls zu den Hauptforderungen der Demonstranten. In Guadeloupe kostet eine Flasche Sonnenblumenöl zwei Euro: „Es reicht, wenn Großstädter hier einkaufen gehen, wenn sie in Urlaub kommen, sie werden den Unterschied sehen“; „Es ist fast doppelt so teuer (…) wir sind teurer als Cannes, aber wir bekommen nicht den Lohn, den Sie dort bekommen“, empören sich die Verbraucher in Guadeloupe vor der Kamera von France 2. Die „octroi de mer“, eine umstrittene Steuer Die hohen Preise betreffen nicht nur Lebensmittel, sondern auch Hygieneartikel, die über 75% teurer sein können als im französischen Mutterland. Für eine Verbraucherorganisation liegt das Problem in erster Linie im fehlenden Wettbewerb: „Es gibt einen sogenannten Wettbewerb, aber in Wirklichkeit bleiben die Preise auf hohem Niveau, weil die Einkaufszentralen und Supermärkte zweifellos zu ein und dem selben Konzern gehören“, so der Generalsekretär der ADEIC Guadeloupe gegenüber France 2. Die meisten Produkte werden von Europa importiert, was Kosten verursacht, zu denen noch eine Steuer hinzukommt, auf die schon der Rechnungshof im Jahr 2020 missbilligend hingewiesen hat: die Sondersteuer „octroi de mer“, die sich pro Jahr in den französischen Überseegebieten auf immerhin etwa 1 Milliarde Euro beläuft. Lesen Sie auch: Krise in der Karibik: Übersee-Minister Sébastien Lecornu reist nach Guadeloupe und Martinique
  • Alterung: Insee prognostiziert einen Rückgang der französischen Bevölkerung ab 2044

    Alterung: Insee prognostiziert einen Rückgang der französischen Bevölkerung ab 2044

    Frankreichs Bevölkerung wird voraussichtlich immer älter werden, ohne dass dies durch Geburten ausgeglichen wird.

    Älter und weniger zahlreich: So wird die französische Bevölkerung von morgen aussehen. Die Bevölkerung des Landes wird bis 2044 weiter wachsen, aber die demografische Alterung wird sie danach schrumpfen lassen, jedenfalls wenn die Geburtenrate und due Zuwanderung auf ihrem derzeitigen Niveau bleiben, so eine am Montag veröffentlichte Studie des französischen Statistikamtes Insee, die bis 2070 vorausschaut.

    Bei dieser Hypothese wird die Zahl der Geburten bis 2035 höher bleiben als die der Sterbefälle. Danach dürfte die Bevölkerung dank der Zuwanderung – trotz eines negativ gewordenen natürlichen Saldos – weiterhin leicht wachsen, bis sie 2044 mit 69,3 Millionen Einwohnern einen Höchststand erreicht. Danach, ab 2044, wird die Zuwanderung nicht mehr ausreichen, um den Überschuss der Sterbefälle gegenüber den Geburten auszugleichen, und die Bevölkerung wird voraussichtlich zu schrumpfen beginnen.

    In etwas weniger als 50 Jahren, im Jahr 2070, wird Frankreich voraussichtlich 68,1 Millionen Einwohner zählen. Das sind kaum mehr als die 67,4 Millionen von heute, aber mit einer ganz anderen Altersstruktur: Es wird 5,7 Millionen mehr Senioren über 75 Jahre geben als heute, und umgekehrt 5 Millionen weniger Menschen unter 60 Jahren. Diese Projektionen basieren auf der Annahme, dass die künftige Geburtenrate in etwa auf dem derzeitigen Niveau von 1,8 Kindern pro Frau liegen wird.

    Wenn die Geburtenrate auf 2,0 ansteigen würde, hätte Frankreich in fünf Jahrzehnten 4,1 Millionen mehr Einwohner. Wenn die Geburtenrate hingegen auf 1,6 sinken würde, würden 2070 4 Millionen Menschen weniger in Frankreich leben.

    Die Ergebnisse können natürlich stark variieren, wenn andere Annahmen bezüglich des Zuwanderung und der Lebenserwartung zugrunde gelegt werden. Dies führt zu einer Gesamtbevölkerung im Jahr 2070, die zwischen 58 Millionen im schlimmsten Fall und 79,1 Millionen im positivsten Fall variiert. Für den näheren Zeithorizont bis 2040 zeichnen die Experten jedoch ein „unausweichliches“ Szenario, nämlich das einer anhaltenden Überalterung der Bevölkerung.

    Diese Entwicklung hängt aber „vor allem von der Vergangenheit ab, d. h. von der bereits eingetretenen Entwicklung der Lebenserwartung sowie vom Alter der bereits geborenen Generationen, insbesondere der Babyboomer“, erklären die Autoren der Studie.

    Unabhängig davon jedoch wird sich der „demografische Abhängigkeitsquotient“ – d. h. das Verhältnis zwischen den über 65-Jährigen, die überwiegend im Ruhestand sind, und den 20- bis 64-Jährigen, die überwiegend noch erwerbstätig sind – bis 2040 deutlich verschlechtern: Er wird von heute 37 Rentnern auf 100 Erwerbstätige auf 48 bis 53 Rentner auf 100 Erwerbstätige steigen.

  • Dordogne: Jäger wird bei Treibjagd auf Wildschweine von einem anderen Jäger getötet

    Dordogne: Jäger wird bei Treibjagd auf Wildschweine von einem anderen Jäger getötet

    Es wurde eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Tötung bei der Jagd“ eingeleitet.

    Ein 70-jähriger Jäger wurde am Sonntag, 28. November, bei einer Treibjagd auf Wildschweine in der Dordogne durch den Schuss eines anderen Jägers getötet, wie die Staatsanwaltschaft von Bergerac berichtete. Es wurde eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Tötung bei der Jagd“ eingeleitet und die Gendarmerie und das französische Amt für Biodiversität (OFB) mit der Untersuchung betraut.

    Der Vorfall ereignete sich gegen 10 Uhr in der Gemeinde Campsegret, etwa 15 km nördlich von Bergerac. Das Opfer wurde durch den Schuss eines anderen 60-jährigen Jagdteilnehmers tödlich verletzt, als dieser das Feuer „zweimal in Richtung eines Wildschweins“ eröffnete, wie der Vize-Staatsanwalt von Bergerac ausführte.

    Der Schütze befindet sich nach dem Drama in einem „Schockzustand“. Er soll in den nächsten Tagen von den Ermittlern angehört werden. Der Staatsanwaltschaft zufolge wird in diesem Stadium ein Unfall als Ursache für den Tod des 70-Jährigen abgenommen.

    Tödliche Jagdunfälle sorgen regelmäßig dafür, ein Verbot der Jagd zu fordern. Ende Oktober schlug der Präsidentschaftskandidat der EELV, Yannick Jadot, ein Jagdverbot an Wochenenden und während der Schulferien vor. Eine Idee, „über die man reden kann“, hatte die Ministerin für den ökologischen Übergang, Barbara Pompili, daraufhin gemeint.

    Lesen Sie dazu auch: Jagdunfälle: Was sagen die Zahlen?

  • Nicolas Hulot: Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen wegen „Vergewaltigung und sexueller Übergriffe“ ein

    Nicolas Hulot: Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen wegen „Vergewaltigung und sexueller Übergriffe“ ein

    Nicolas Hulot war lange Zeit die beliebteste politische Persönlichkeit der Franzosen. Am Tag nach der Ausstrahlung einer Reportage von Envoyé spécial auf France 2, in der der Politiker sexuelle Übergriffe beschuldigt wurde, wurde am Freitag, 26. November, von der Pariser Staatsanwaltschaft eine Untersuchung wegen „Vergewaltigung und sexueller Übergriffe“ eingeleitet.

    Es ist ein Trauma, das sie nach eigenen Angaben seit vielen Jahren mit sich herumträgt. 1989 war Sylvia 16 Jahre alt und bewunderte einen der angesagtesten Fernsehmoderatoren: Nicolas Hulot. Auf einen Brief des Teenagers soll er mit einer Einladung zu einer Radiosendung geantwortet haben, die er damals moderierte. Laut Sylvias Aussage, die am Donnerstag, dem 25. November in der Sendung Envoyé spécial ausgestrahlt wurde, begleitete Nicolas Hulot sie nach der Aufzeichnung im Auto nach Hause, bevor er sie, wie sie sagte, „auf einem Parkplatz überfiel“.

    Sechs Frauen klagen Nicolas Hulot sexueller Übergriffe an.
    Wie Sylvia klagten vier Frauen in der Sendung über sexuelle Übergriffe, die Nicolas Hulot begangen haben soll. Unmittelbar nach der Sendung enthüllten eine ehemalige Mitarbeiterin von TF1 und die belgische Moderatorin Maureen Dor in zwei Briefen, dass auch sie von dem ehemaligen Minister missbraucht worden seien.

    Lesen Sie auch: Politik: Ex-Minister Nicolas Hulot zieht sich wegen sexueller Übergriffe aus dem öffentlichen Leben zurück

  • Migrantenkrise: EU-Minister treffen sich am Sonntag ohne britischen Kollegen

    Migrantenkrise: EU-Minister treffen sich am Sonntag ohne britischen Kollegen

    Der Vizepräsident der Europäischen Kommission sagte am Samstag, dass es an Großbritannien liege, seine Grenzen zu kontrollieren und seine Probleme mit dem Zustrom von Migranten nach dem Austritt aus der Europäischen Union zu lösen. Vier Tage nach dem schlimmen Migrationsdrama im Ärmelkanal findet am Sonntag in Calais ein EU-Treffen statt, um den Kampf „gegen Schleppernetzwerke“ zu verstärken, allerdings ohne die Briten, die von Frankreich ausgeschlossen wurden.Das zwischenstaatliche Arbeitstreffen, an dem die Migrationsminister Deutschlands, der Niederlande, Belgiens und Frankreichs sowie die EU-Kommissarin für innere Angelegenheiten teilnehmen, beginnt um 15 Uhr in der nordfranzösischen Hafenstadt. Die europäische Kriminalpolizei Europol und die Grenzschutzagentur Frontex werden ebenfalls vertreten sein. Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Margaritis Schinas, sagte am Samstag, dass das Vereinigte Königreich seine Probleme mit dem Zustrom von Migranten nach dem Austritt aus …

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