Kategorie: Gesellschaft

  • Präsidentschaftswahlen: Wird der Krieg in der Ukraine den Wahlkampf behindern?

    Präsidentschaftswahlen: Wird der Krieg in der Ukraine den Wahlkampf behindern?

    Diese Woche sollte eigentlich eine entscheidende Etappe im Präsidentschaftswahlkampf werden, mit der letzten Sammlung von Patenschaften und vor allem der offiziellen Bekanntgabe der Kandidatur von Emmanuel Macron. Diese beschleunigte Phase des politischen Lebens wurde durch den Ausbruch des Krieges in der Ukraine gebremst, der den schon jetzt außergewöhnlichen Wahlkampf weiter belasten wird. Noch vor wenigen Wochen befürchteten einige, dass der Präsidentschaftswahlkampf unter der fünften Welle der Covid-19-Epidemie leiden könnte. Der Rückgang der Ansteckungen und die schrittweise Aufhebung der von der Regierung eingeführten Gesundheitseinschränkungen ließen auf eine Rückkehr zur Normalität hoffen. Und die Aussicht, dass Emmanuel Macron, dessen offizielle Kandidatur kurz bevorstand, endlich in den Wahlkampf einsteigen würde, trug zu der Gewissheit bei, dass diese Kampagne endlich richtig losgehen könnte. Und keiner hatte mit Wladimir Putin gerechnet, der einen Krieg in der Ukraine mit w…

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  • Hundert Demonstrationen in Frankreich gegen den Krieg in der Ukraine

    Hundert Demonstrationen in Frankreich gegen den Krieg in der Ukraine

    Paris, Marseille, Straßburg… In vielen französischen Städten fanden am Samstag Demonstrationen statt, um gegen die russische Invasion in der Ukraine zu protestieren und die Rolle Wladimir Putins in diesem Konflikt anzuprangern. Insgesamt nahmen laut Innenministerium 21.700 Demonstranten an den Kundgebungen teil. „Verflucht sei der Krieg“, „Putin bombardiert meine schöne Ukraine“: In Frankreich protestierten am Samstag, dem 26. Februar, laut Innenministerium 21.700 Demonstranten in rund 100 Kundgebungen gegen die russische Invasion in der Ukraine und beschimpften den russischen Präsidenten. In Straßburg, dem Sitz des Europarats, versammelten sich nach Angaben der Präfektur 3.100 Menschen mit ukrainischen Fahnen und Schildern, auf denen „Putin-Killer“ oder „Stop the war“ („Stoppt den Krieg“) zu lesen war. Wladimir „Putin und seine ganze Clique werden den Preis für diese Aggression zahlen und sich einem internationalen Gericht stellen müssen“, rief Borys Tarasyuk, ständiger Vertreter de…

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  • Wissenschaft: Vor 40 Jahren wurde das erste Retortenbaby geboren

    Wissenschaft: Vor 40 Jahren wurde das erste Retortenbaby geboren

    Am 24. Februar 1982 wurde ihre Geburt als ein Ereignis und eine wissenschaftliche Leistung angesehen. Amandine war damals das erste Retortenbaby in Frankreich. Sie feiert heute ihren 40 Geburtstag.

    Am 24. Februar 1982 kam Amandine auf die Welt. Sie war das erste französische Retortenbaby. Vier Jahrzehnte später erinnert sich der Professor für Gynäkologie, René Frydman, daran. „Alle Geburten sind immer erstaunlich. Diese hier war aber trotzdem etwas Besonderes. Und außerdem war ich bei der In-vitro-Fertilisation und bei der Geburt dabei. Was nicht immer der Fall ist“, erinnert er sich auf dem Sender France 3.

    Ein Verfahren, das Sorgen bereitete
    Damals war das Verfahren der In-vitro-Fertilisation noch besorgniserregend. Als Amandine ein Jahr alt war, machte sie ihre ersten Schritte vor laufenden Fernsehkameras. Mit 16 Jahren, inzwischen ein aufgeweckter Teenager, wurde sie erneut von Journalisten besucht. Amandine hat immer noch eine gute Beziehung zu Professor René Frydman, der ihr Pate ist. Er sagt, er sei stolz darauf, dass er nicht aufgegeben habe. Vor Amandine hatte er 23 Fehlversuche erlebt. Heute wird inzwischen eines von 28 Kindern in Frankreich mit Hilfe assistierter Reproduktionstechnik gezeugt.

     

  • Die gesetzliche Frist für Abtreibungen wird in Frankreich von 12 auf 14 Wochen verlängert

    Die gesetzliche Frist für Abtreibungen wird in Frankreich von 12 auf 14 Wochen verlängert

    Das französische Parlament hat am Mittwoch den Gesetzesvorschlag zur Verlängerung der gesetzlichen Frist für Schwangerschaftsabbrüche von 12 auf 14 Wochen endgültig angenommen.  Es wird wahrscheinlich eine der letzten Sozialreformen sein, die während der fünfjährigen Amtszeit von Emmanuel Macron verabschiedet wurden. Das Parlament hat am Mittwoch, dem 23. Februar, nach einer letzten Abstimmung in der Nationalversammlung einen parteiübergreifenden Gesetzesvorschlag zur Verlängerung der gesetzlichen Frist für Schwangerschaftsabbrüche von 12 auf 14 Wochen angenommen. Lesen Sie auch: Europäische Union: Emmanuel Macron will “Umweltschutz” und “Recht auf Abtreibung” in die Charta der… Auf Initiative einer Abgeordneten der Opposition wurde der Text mit Unterstützung der Macron-Partei LREM mit 135 Ja-Stimmen, 47 Nein-Stimmen und 9 Enthaltungen endgültig verabschiedet. Der Gesetzentwurf, der das Recht auf Abtreibung verbessern soll, sei „dem Kampf für die Emanzipation der Frauen gewidmet“, lo…

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  • 22. Februar 2022 – ein ganz besonderes Datum

    22. Februar 2022 – ein ganz besonderes Datum

    Dieser Dienstag, der 22. Februar 2022, ist ein Palindromdatum. Kein Tag wie jeder andere! Wir erklären, warum das so ist und was es bedeutet. Der 22. Februar ist ein sogenanntes Palindromdatum. Damit ist dieser Dienstag kein Tag wie jeder andere. Das Palindromdatum ist eine Ableitung der gleichnamigen Stilfigur. Ein Palindrom besteht aus einem Wort oder einer Wortgruppe, die von links nach rechts oder umgekehrt gelesen werden kann. Beispiel: Otto ist ein Palindrom, ebenso wie „Eine güldne, gute Tugend: Lüge nie!“. Das Stilmittel findet sich auch im Französischen bei Sätzen wie „À révéler mon nom, mon nom relèvera“ aus Cyrano de Bergerac. Der Ursprung der Stilfigur ist unklar, aber man könnte dem griechischen Dichter Sotades die Urheberschaft zusprechen, so Philippe Dubois in seiner „(Petite) Histoire des palindromes“ (Kleine Geschichte der Palindrome). Das Palindrom lässt sich natürlich auch auf Datumsangaben anwenden, wenn man sie in digitaler Form schreibt. Der 22.02.2022 kann in der Tat in beide Richtungen gelesen werden! Der heutige Dienstag ist jedoch kein universelles Palindrom. Für alle Länder, die das amerikanische Datierungssystem verwenden, ist das Datum nämlich nichts Besonderes. Für Frankreich sind Palindrome, wie dieser Dienstag, der 22. Februar 2022, relativ selten. Das letzte fand im Jahr 2020 statt: 02/02/2020, ein Novum seit 909 Jahren, denn das vorherige Palindrom datierte vom 11/11/111. Das nächste besondere Palindrom mit nur zwei Ziffern wird für den 12/12/2121 erwartet. Aber zwischenzeitlich wird auch der 14.02.2041 wieder ein besonderes Datum für Verliebte sein… Wen wundert es da, dass heute die Standesämter Hochbetrieb haben…
  • Covid-19: 83 Insassen im Gefängnis von Saint-Martin-de-Ré positiv getestet

    Covid-19: 83 Insassen im Gefängnis von Saint-Martin-de-Ré positiv getestet

    Covid-19 infiziert in französischen Gefängnissen weiterhin sowohl Häftlinge als auch Gefängnispersonal. An diesen überfüllten Orten zirkuliert das Virus rasend schnell und kann eine große Anzahl von Menschen anstecken, wie derzeit im Gefängnis von Sainte-Martin-de-Ré in der Charente-Maritime. In der Haftanstalt von Saint-Martin-de-Ré (Charente-Maritime) wurden 83 Häftlinge positiv auf Covid-19 getestet, davon 76 bei einem Massenscreening von 141 Personen am vergangenen Freitag, 18. Februar. Dies meldete Franceinfo am Montag, 21. Februar, unter berufung auf die Gefängnisverwaltung und die Gewerkschaft Force Ouvrière (FO). Bereits Anfang Februar wurden mehrere Corona-Fälle festgestellt, Mitte Februar waren es bis zu 35 Fälle bei den Häftlingen. Die Gewerkschaft FO und die Gefängnisleitung haben nach dem Auftreten des dritten Covid-Falls bei der regionalen Gesundheitsbehörde von Nouvelle-Aquitaine eine „Cluster-Erklärung“ abgegeben, um ein allgemeines Screening zu beantragen, so die Gewer…

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  • Jagd: Verbot an Wochenenden und während der Schulferien?

    Jagd: Verbot an Wochenenden und während der Schulferien?

    Ein neuer Jagdunfall im Cantal rückt die Debatte über die Jagd in den Mittelpunkt des Präsidentschaftswahlkampfes. Die politischen Reaktionen sind sehr zahlreich. Sieben tödliche Unfälle ereigneten sich im Jahr 2021 in Frankreich, wo es etwas mehr als 1,5 Millionen gültige Jagdscheine gibt. Die Jagd ist in Frankreich mal wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gerückt. Nach einem neuen Unfall im Cantal taucht erneut die Frage nach der Aufteilung des Naturraums auf. Für den grünen Kandidaten Yannick Jadot muss die Jagd an Wochenenden und während der Schulferien verboten werden, um solche Dramen zu verhindern. Seine Position wird von einem großen Teil der Linken geteilt. Lesen Sie auch: Jagdunfall: Wanderin in der Nähe einer Treibjagd auf Wildschweine von junger Jägerin getötet 55% der Franzosen lehnen die Jagd ab.Umgekehrt ist die Jagd für Marine Le Pen eine Tradition, die bereits ausreichend reglementiert ist. Die Jagd ist seit jeher ein wichtiges Thema im Rennen um den Élysé…

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  • Zahl der Hochzeiten explodiert regelrecht in 2022

    Zahl der Hochzeiten explodiert regelrecht in 2022

    Nach zwei Jahren der Gesundheitskrise erlebt die Hochzeitsbranche in diesem Jahr einen Boom an Hochzeiten. Caterer und spezialisierte Agenturen werden von den Anfragen überrollt, was inzwischen tatsächlich zu Staus führt, wenn man sich das Ja-Wort geben möchte. France 2 berichtet über die letzten Vorbereitungen für den grossen Tag von Tiphaine Ing, einer zukünftigen Braut. Tiphaine will seit über einem Jahr heiraten, befürchtete aber, dass Covid-19 ihren großen Tag stören könnte. „Wir drücken die Daumen, dass es keine sechste Welle und keine weiteren Einschränkungen gibt“, hofft sie. Die Zeremonie soll im Herbst stattfinden, da in der Zeit von Juli bis August bereits alles ausgebucht ist. Schwierigkeiten, einen Raum zu finden In der Tat ist die Hochzeitsbranche in diesem Jahr bereits jetzt überlastet, vor allem wegen der aus 2021 verschobenen Hochzeiten. Trotzdem versuchen sie, allen zukünftigen Brautpaaren das „Ja-Wort“ zu ermöglichen. Alexandre und Cindy Poupry sollten im Juli letzten Jahres heiraten, aber die Zeremonie wurde verschoben. Sie müssen nun alles neu organisieren und erzählen vor der Kamera von France 2, dass sie Schwierigkeiten hatten, einen freien Saal zu finden. Sie haben gerade noch rechtzeitig gebucht, denn ihr Saal ist nun bis Ende des Jahres ausgebucht.
  • Allgemeine Zufriedenheit der Franzosen auf dem niedrigsten Stand seit 2010

    Allgemeine Zufriedenheit der Franzosen auf dem niedrigsten Stand seit 2010

    Die durchschnittliche Bewertung der Lebenszufriedenheit ist seit Beginn der Pandemie gesunken. Sie lag Anfang 2021 bei 6,8 von 10 Punkten, im Jahr 2019 lag sie bei 7,3 und 2020 bei 7,2.

    Die allgemeine Zufriedenheit der französischen Bürger ist seit Beginn der Covid-19-Pandemie gesunken und wird im Jahr 2021 einen Durchschnittswert von 6,8 von 10 Punkten erreichen, so eine am Freitag, dem 18. Februar, veröffentlichte Studie des französischen Statistikamtes Insee. Dies ist der niedrigste Wert, seit die Lebenszufriedenheit gemessen wird, das heisst seit 2010, so das Institut.

    „Veränderungen im Lebensstil und die Angst vor der Pandemie haben zu einem beispiellosen Rückgang der allgemeinen Lebenszufriedenheit geführt“, erklärt die Studie. Während die durchschnittliche Bewertung der Zufriedenheit Anfang 2021 bei nur 6,8 von 10 Punkten lag, betrug sie 2019 7,3 und 2020, vor dem ersten Lockdown, noch 7,2.

    Paradoxerweise ist die materielle und soziale Not seit Beginn der Pandemie zurückgegangen. Zu Beginn des Jahres 2021 galten 10,9 % der Menschen in Frankreich nach dem Europäischen Indikator für materielle und soziale Not als arm im nicht-monetären Sinne, gegenüber 13,1 % in den Jahren 2019 und 2020. „Dieser Rückgang erklärt sich eher durch die Unmöglichkeit, an Aktivitäten teilnehmen zu können, als durch einen tatsächlichen Rückgang der finanziellen Schwierigkeiten“, so das Insee.

    Die Lebenszufriedenheit, die auf einer Skala von 0 „überhaupt nicht zufrieden“ bis 10 „völlig zufrieden“ bewertet wird, ermöglicht es, das subjektive Wohlbefinden der Menschen zu messen. Der Indikator der materiellen und sozialen Deprivation der Europäischen Union ist definiert als der Anteil der Personen, die in normalen Wohnungen leben aber nicht in der Lage sind, die Ausgaben für mindestens fünf von dreizehn Elementen des täglichen Lebens zu decken, die als wünschenswert oder sogar notwendig erachtet werden, um einen akzeptablen Lebensstandard zu haben.

    Diese Studie wird seit 2004 jedes Jahr vom Insee bei 12.000 Haushalten mit Wohnsitz im französischen Mutterland (ohne Überseegebiete) durchgeführt.

  • Brigitte Macron verklagt zwei Frauen, die Gerüchte über ihr Geschlecht verbreitet haben

    Brigitte Macron verklagt zwei Frauen, die Gerüchte über ihr Geschlecht verbreitet haben

    Zwei Frauen wurden vor der 17. Kammer des Pariser Strafgerichts wegen Verletzung des Rechts auf das eigene Bild und der Privatsphäre verklagt. Sie behaupteten, dass Brigitte Macron eine Transgender-Frau und nicht die Mutter ihrer Kinder sei. Die First Lady, Brigitte Macron, hat vor einem Pariser Gericht zwei Frauen verklagt, die im Internet behauptet hatten, dass sie eine Transfrau sei. Dies meldete France Télévisions am Freitag, 18. Februar, unter Berufung auf eine gerichtliche Quelle und bestätigte damit eine Meldung des Senders M6. Die beiden Frauen, die eine ein Medium und die andere eine freie Journalistin, wurden vor der 17. Kammer des Pariser Gerichts wegen Verletzung des Rechts auf das eigene Bild und der Privatsphäre verklagt. Eine erste Anhörung wurde für den 15. Juni angesetzt. Im November behaupteten mehrere Twitter-Accounts unter dem Hashtag #JeanMichelTrogneux, dass die First Lady in Wirklichkeit eine Transgender-Frau sei (eine Person, deren bei der Geburt zugewiesenes Ge…

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