Kategorie: Gesellschaft

  • In Frankreich gehen Senioren für eine Rentenerhöhung auf die Straße

    In Frankreich gehen Senioren für eine Rentenerhöhung auf die Straße

    Tausende Rentner gingen am Donnerstag in rund 20 französischen Großstädten auf die Straße, um angesichts der explodierenden Inflation eine Erhöhung ihrer Renten zu fordern.

    „Am Donnerstag, dem 24. März, demonstrierten mehrere Tausend Rentner in rund 20 Großstädten für eine Erhöhung ihrer Renten, zwei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen.

    „Macron, gib das Geld zurück!“ : Im Pariser Demonstrationszug war die Botschaft klar, ebenso wie ihr Adressat. Nach Angaben der Organisatoren marschierten am frühen Nachmittag 3.000 Personen durch die Hauptstadt, um einen „13. Monat für Rentner“ zu fordern.

    Die Kaufkraft stand im Mittelpunkt der Forderungen der „Gruppe der neun“ Gewerkschaften und Verbände, die zu diesem Mobilisierungstag, dem zwölften seit Beginn der fünfjährigen Amtszeit von Emmanuel Macron, aufgerufen hatten.

    Zweieinhalb Wochen vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen und inmitten eines Anstiegs der Inflation forderten sie eine Anpassung ihrer Renten, die bereits in den letzten Jahren nicht mit den Preissteigerungen Schritt gehalten haben.

    Die Forderungen erstrecken sich auch auf die Präsenz öffentlicher Dienstleistungen in ländlichen Gebieten, die Kosten für Zusatzkrankenversicherungen oder die Übernahme der Pflegebedürftigkeit durch die Sozialversicherung.

  • Sommerzeit: Welche Auswirkungen hat sie auf die Gesundheit?

    Sommerzeit: Welche Auswirkungen hat sie auf die Gesundheit?

    An diesem Wochenende stellen wir unsere Uhren vor und wechseln zur Sommerzeit. Um 2 Uhr wird es dann 3 Uhr sein. Aber wie wirkt sich diese Stunde weniger Schlaf auf unseren Organismus aus? Und den der Kinder? Die Umstellung auf die Sommerzeit erleben nicht alle Menschen gleich. Während bei manchen Menschen die Umstellung ohne Probleme erfolgt, besteht bei anderen die Gefahr, dass sich Schlafdefizite, die seit den Wirren der Covid-Krise oft beträchtlich sind, noch verstärken. Zahlreiche Studien haben die gesundheitlichen Folgen der Zeitumstellung untersucht. Tatsächlich sind solche Folgen vor allem bei der Umstellung auf die Sommerzeit zu beobachten. Denn im Winter werden uns wertvolle 60 Minuten geschenkt. Eine Stunde weniger Schlaf bedeutet für manche Menschen, dass sie in den folgenden Nächten schlechter einschlafen, ihre Kenzentrationsfähigkeit und Stimmung beeinträchtigt sind. Die Folge können Aggressivität, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und vieles mehr sein. Das „Nationale Institut …

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  • Osterferien: Welche Reiseziele sind in diesem Jahr angesagt?

    Osterferien: Welche Reiseziele sind in diesem Jahr angesagt?

    Die Osterferien nähern sich mit großen Schritten.Wohin wollen die Franzosen dieses Jahr verreisen?

    Gute Nachrichten für die Reisebranche: Die Prognosen für die Osterferien sind viel besser als im letzten Jahr. Sie liegen aber immer noch deutlich hinter den Vor-Civid-Jahren zurück. Und, die Buchungen kommen sehr spät, weil es noch viele Unsicherheiten gibt. Die Franzosen treffen ihre Urlaubsentscheidung mehr oder weniger im letzten Moment.

    Bis Ende Januar gab es die Omikron-welle. Und jetzt fühlen sich viele durch den Krieg in der Ukraine verunsichert. Das Ergebnis: Ein Buchungsrückstand für die Osterferien, der im Vergleich zu 2019 bei etwa 20% liegt.

    Aber wohin wollen die Franzosen reisen? Das beliebteste Reiseziel scheint diesmal Spanien zu sein. Die Reisebranche meldet mehr Buchungen für Spanien als für Frankeich. Danach kommt Griechenland. Das dritte Urlaubsziel zu Ostern ist die Dominikanische Republik, die in diesem Winter das insgesamt beliebteste Urlaubsziel war. Sie bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit der Gewissheit, auch gutes Wetter zu haben, und das nur acht Flugstunden von Paris entfernt.

    Insgesamt meldet die Branche aber, dass die Franzosen, abgesehen von der Dominikanischen Republik und der Karibik, Ostern 2022 eher in Europa verbringen werden. Erst auf den hingteren Rängen liegen Ziele in Nordafrika, wie Tunesien, Marokko und Ägypten.

  • Vier Franzosen aus einer Familie sterben bei Sturz aus dem 7. Stock eines Gebäudes in Montreux

    Vier Franzosen aus einer Familie sterben bei Sturz aus dem 7. Stock eines Gebäudes in Montreux

    Eine fünfte Person, ein 15-jähriger Teenager, wurde in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert.

    Die lokalen Behörden sprechen von einem Familiendrama. Vier Mitglieder einer Familie starben, nachdem sie vom Balkon einer Wohnung in Montreux (Schweiz) im siebten Stock eines Gebäudes gestürzt waren, wie der Kanton Waadt am Donnerstag, 24. März, mitteilte. Die Opfer sind alle französische Staatsbürger: ein 40-jähriger Mann, seine 41-jährige Frau, deren Zwillingsschwester und die 8-jährige Tochter des Paares. „Der 15-jährige Sohn wurde in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert“, heißt es in der Erklärung weiter.

    Nach ersten Ermittlungen hatten sich zwei Polizisten zu dem Haus begeben, „um einen von der Präfektur ausgestellten Vorführungsbefehl im Zusammenhang mit dem Hausunterricht eines Kindes zu vollstrecken“. „Die Beamten klopften an die Tür und hörten eine Stimme, die sie fragte, wer da sei. Nachdem sie sich angekündigt hatten, hörten die Polizisten keine Geräusche mehr in der Wohnung“ und verließen das Haus. In der Zwischenzeit hatte ein Zeuge gegen 7 Uhr morgens die Waadtländer Polizeizentrale (CVP) angerufen, „um zu berichten, dass Personen vom Balkon einer Wohnung gefallen waren“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

    Die Schweizer Justiz hat eine Untersuchung eingeleitet und die Ermittlungen der Sicherheitspolizei übertragen, um die genauen Umstände und Hintergründe des Unglücks zu ermitteln, so die Behörden weiter.

  • Ukraine-Krieg: Immer mehr Franzosen lassen sich Atomschutzbunker bauen

    Ukraine-Krieg: Immer mehr Franzosen lassen sich Atomschutzbunker bauen

    Einen Monat nach Beginn der russischen Invasion beginnen die Menschen in Frankreich, sich ernsthafte Sorgen zu machen und sogar Angst vor einer möglichen nuklearen Katastrophe zu haben. Dies äußert sich in einem Anstieg der Bestellungen für private Atombunker.

    Es sind nicht unbedingt sogenannte Prepper nach amerikanischem Vorbild, sondern vielmehr ganz normale Franzosen, die sich Sorgen um ein atomares Risiko machen, während der Krieg in der Ukraine in seinen zweiten Monat geht. Tatsächlich ist Frankreich das Land mit der zweithöchsten Anzahl an Atomkraftwerken weltweit, besitzt aber nur 1.000 Atomschutzbunker, von denen sich nur etwa 400 in Privatbesitz befinden.

    Das Standardmodell: ein 14 Quadratmeter großer Stahlbetonbunker für sechs Personen, der nur mit dem Nötigsten ausgestattet ist, kostet etwa 96.000 Euro. „Panzertür, gepanzerte Fensterläden, Belüftung, Trockentoilette, Etagenbetten, Strom- und Wasseranschluss, Notausgang“, erklärt Enzo Petrone, Chef von Amesis Bat, einem der führenden Unternehmen der Branche. Die 26 Quadratmeter große Version für 12 Personen mit Stromaggregat und Trinkwasserreserve kostet schon 116.000 Euro.

  • Tod von Yvan Colonna: Der Sarg trifft auf Korsika ein

    Tod von Yvan Colonna: Der Sarg trifft auf Korsika ein

    Am Mitwochabend wurde der Leichnam von Yvan Colonna in seine Heimat überführt und dort mit allen Ehren empfangen. 1.500 Menschen liefen schweigend vor dem Leichenwagen mit dem Leichnam von Yvan Colonna auf dem Weg vom Flughafen nach Ajaccio (Südkorsika). Eine langsame Prozession. Für diese Korsen ist es nicht der Leichnam eines Mörders, der auf die Insel zurückkehrt, sondern der einer Ikone. „Ich war immer ein militanter Nationalist und heute Abend war es meine Pflicht, hier zu sein“, sagt ein Mann gegenüber France 2. „Das ist ein Volk, das ist eine große Familie. Jeder will solidarisch sein“, sagt eine Frau. Flaggen auf HalbmastAn der Fassade der korsischen Präfektur wurden die Flaggen zu Ehren von Yvan Colonna, der wegen des Mordes an einem Präfekten verurteilt worden war, auf Halbmast gesetzt. Für Emmanuel Macron ist dies inakzeptabel. „Das ist ein Fehler und nicht angemessen“, stellte der Präsident der Republik klar. In allen Regionen der Insel gedachten die Unterstützer von Yvan C…

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  • Französischer Ex-Soldat in Ungarn wegen tödlichen Schüssen auf Rugbyspieler in Paris verhaftet

    Französischer Ex-Soldat in Ungarn wegen tödlichen Schüssen auf Rugbyspieler in Paris verhaftet

    Ein Mann, der verdächtigt wird, den ehemaligen argentinischen Rugby-Star Federico Martin Aramburu am Wochenende in Paris erschossen zu haben, wurde in den frühen Morgenstunden des Mittwochs in Ungarn festgenommen, so die französische Staatsanwaltschaft. Der 27-jährige Mann, ein ehemaliger Soldat und Mitglied der rechtsextremen Bewegung Groupe Union Défense, soll nach einem Streit in einem Café in Paris in der Nacht zum 19. März den tödlichen Schuss auf den ehemaligen Rugby-Star Aramburu abgegeben haben. Ein weiterer rechtsextremer Täter, der ebenfalls auf den Ex-Spieler schoss, befindet sich noch auf der Flucht ist. Eine 24-jährige Frau, die bereits am Montag verhaftet wurde, wurde als Mittäterin des Mordes angeklagt. Die Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Samstags im Viertel Saint-Germain in der französischen Hauptstadt, nachdem Aramburu und Freunde in einer Bar in einen Streit verwickelt worden waren. Nach dem Streit sollen zwei Männer zurückgekehrt sein und aus einem Auto heraus mehrere Schüsse auf Aramburu, einen 42-jährigen ehemaligen argentinischen Rugby-Nationalspieler, abgegeben haben, der noch auf der Stelle starb. Seit seinem Rücktritt vom Sport hatte Aramburu in Biarritz gelebt und für ein Tourismusunternehmen gearbeitet. Lesen Sie auch: Mord an Rugbyspieler Federico Aramburu: zwei Personen und rechtsextremer Aktivist gesucht
  • Kaufkraft: Auktionen – ein beliebter Geheimtipp der Franzosen

    Kaufkraft: Auktionen – ein beliebter Geheimtipp der Franzosen

    In Frankreich werden immer mehr Auktionen veranstaltet. Auch im Internet kann man gute Geschäfte machen.

    Auf einem Parkplatz in Vendeville (Nordfrankreich) sollen 400 Fahrzeuge versteigert werden. Dominique Paepegaey kommt, um einen Gebrauchtwagen für seine Tochter zu kaufen. Dass so viele Privatpersonen gekommen sind, liegt daran, dass sie ein gutes Geschäft machen wollen. „Vom Preis her ist es etwas attraktiver als von privat zu privat oder von Autohändlern“, sagt ein Mann gegenüber France 2. „Es gibt Autos, die bei 1.800, 2.000 oder 4.000 Euro anfangen. Wenn nicht zu viele Leute darauf bieten, hofft man, ein Schnäppchen machen zu können“, fügt ein anderer hinzu.

    Online-Auktionen
    Die Preise sind niedrig, da einige Fahrzeuge Mängel aufweisen. Eine mechanische Garantie ist nicht inbegriffen. Im Durchschnitt werden die Autos „15 bis 20% billiger als bei professionellen Anbietern“ verkauft, erklärt Maximilien Boyer, Verkaufsadministrator bei Mercier et cie. Jedes Jahr steigt die Zahl der Fahrzeuge, die auf Auktionen verkauft werden. Vor allem im Internet explodieren die Zahlen. Interencheres hat eine Online-Plattform eingerichtet. Dort kann man sein zukünftiges Auto per Foto ausfindig machen und dann mit wenigen Klicks mitbieten.

  • Blockadeaktion von Landwirten auf der A68 bei Toulouse am Mittwochmorgen

    Blockadeaktion von Landwirten auf der A68 bei Toulouse am Mittwochmorgen

    Landwirte mobiliesern sich gegen die hohen Kraftstoffpreise und führen am Mittwochmorgen an der Mautstelle der Autobahn A68 in Toulouse eine Blockadeaktion durch.

    Seit Mittwochmorgen herrscht an der Mautstelle Toulouse-Est auf der A68 in Fahrtrichtung Albi/Toulouse nur noch stockender Verkehr. Etwa 15 Traktoren wurden von Landwirten dort positioniert, um gegen die Kraftstoffpreise zu protestieren. Sie wollen den ganzen Tag vor Ort bleiben. Die Aktion begann kurz nach 8.30 Uhr mit einer Fahrt im Schneckentempo zwischen Gragnague und der Toulouser Mautstelle.

  • Ukraine-Krieg: Diese französischen Firmen stellen ukrainische Flüchtlinge ein

    Ukraine-Krieg: Diese französischen Firmen stellen ukrainische Flüchtlinge ein

    Einige französische Unternehmen möchten ukrainischen Flüchtlingen bei der Eingliederung in das Land helfen, indem sie ihnen Arbeitsplätze anbieten.

    Nadia und Olena kamen vor einer Woche aus der Ukraine. Das nordfranzösische Textilunternehmen Lener Cordier, bei dem sie in Kiew (Ukraine) beschäftigt waren, bot ihnen an, sie aufzunehmen. Die Firma bezahlte die Reise, stellte ihnen eine Unterkunft zur Verfügung und bot ihnen eine Arbeit an – die Arbeit, die sie auch in ihrem Heimatland hatten. „Wir waren in einer sehr schwierigen Situation. Ich habe nicht einmal Worte, um sie zu beschreiben. Dann hierher zu kommen, ist eine unglaubliche Hilfe“, sagt Olena Borysova vor der Kamera von France 2.

    Auch wenn die Sprachbarriere manchmal Probleme bereitet, hilft die Übersetzungsapp des Smartphones dabei, den Austausch mehr oder weniger reibungslos zu gestalten. Von den rund 20 Mitarbeitern, die in Kiew arbeiteten, nahmen fünf das Angebot des Unternehmens an, nach Frankreich zu kommen. „Wir hatten das Gefühl, dass wir hier eine Rolle zu spielen haben“, erklärt Marine Lener, Kommunikationsmanagerin des Unternehmens Lener Cordier. Auch andere französische Unternehmen ohne jegliche Präsenz in der Ukraine möchten Ukrainern Arbeit anbieten. So bietet zum Beispiel Newrest in der Region Haute-Garonne 120 unbefristete Arbeitsverträge für Ukrainische Flüchtlinge an.