Kategorie: Gesellschaft

  • Anonymer Spender schickt Umschläge mit Bargeld an mehrere Gemeinden im Departement Nord

    Anonymer Spender schickt Umschläge mit Bargeld an mehrere Gemeinden im Departement Nord

    Unbekannter Spender schickten 12.000 Euro in bar an etwa 30 Gemeinden. Die Geldscheine steckten in Umschlägen mit dem einfachen Satz: „C’est pour le Téléthon“ (Das ist für die Telethon-Spendenaktion).

    Es ist ein oder eine mysteriöse(r) Spender(in), der oder die in Nordfrankreich für Gesprächsstoff sorgt. Anonyme Briefe mit jeweils mehreren hundert Euro wurden an Gemeinden im Departement Nord geschickt. Vor einem Monat erhielt der Bürgermeister von Renescure, einer Gemeinde mit etwa 2.000 Einwohnern, einen dieser Briefe. „Eine Spende von 450 Euro in diesen Zeiten ist grossartig“, freut sich Frédéric Jude auf dem Sender France 2. Etwa 30 Gemeinden sollen ähnliche Briefe mit der gleichen Anweisung erhalten haben, die Spenden an den Telethon zu übermitteln.

    Insgesamt wurden von den Gemeinden so mehrere Tausend Euro an die Association française contre les myopathies überwiesen. Um mehr über die Person zu erfahren, die hinter den Spenden steht, hat der Sender France 2 diese Briefe einer Expertin gezeigt. „Ich würde tendenziell von einer weiblichen Handschrift ausgehen. Wir haben eine sehr zittrige Handschrift, die mich darauf schließen lässt, dass diese Person eher älter sein könnte“, analysierte die Graphologin Marie-Eléonore Gandouly. Es ist aber sehr schwer, die genaue Identität der Person festzustellen, die auf diese mysteriöse Art ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk gemacht hat.

    In Frankreich ist der Telethon eine sehr populäre Wohltätigkeitsveranstaltung, die seit 1987 von der Association française contre les myopathies (AFM) organisiert wird, um Forschungsprojekte zu finanzieren, die sich hauptsächlich mit neuromuskulären genetischen Erkrankungen (Myopathien, Steinertsche Myotonie), aber auch mit anderen seltenen genetischen Erkrankungen befassen. Das Geld wird auch zur Unterstützung und Begleitung von an Myopathie leidenden Patienten im Alltag verwendet.

    Der Telethon wird mit Hilfe von France Télévisions organisiert, das jedes Jahr am ersten Wochenende im Dezember einen Fernsehmarathon auf seinen Kanälen veranstaltet, sowie mit Hilfe des Lions Clubs.

  • Sie schrieb „Ein so schöner Horizont“: Die Bestsellerautorin Françoise Bourdin starb jetzt im Alter von 70 Jahren

    Sie schrieb „Ein so schöner Horizont“: Die Bestsellerautorin Françoise Bourdin starb jetzt im Alter von 70 Jahren

    Sie war mit über fünfzehn Millionen verkauften Büchern eine der meistgelesenen Schriftstellerinnen Frankreichs. Françoise Bourdin lebt nicht mehr. Die erfolgreiche Romanautorin starb im Alter von 70 Jahren, wie Editis, die Muttergesellschaft ihres Verlags Belfond, am Montag, dem 26. Dezember bekannt…

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  • Im Iran inhaftierte Französin Cécile Kohler darf zum ersten Mal seit sieben Monaten mit ihrer Familie sprechen

    Im Iran inhaftierte Französin Cécile Kohler darf zum ersten Mal seit sieben Monaten mit ihrer Familie sprechen

    Die Französin Cécile Kohler, die von Teheran der Spionage beschuldigt wird, wird seit Mai letzten Jahres zusammen mit ihrem Lebensgefährten im Iran festgehalten. Die französische Lehrerin konnte am 18. Dezember zum ersten Mal seit sieben Monaten Kontakt zu ihren Eltern aufnehmen. Wie erst jetzt bekannt wurde, konnte Cécile Kohler am Sonntag, dem 18. Dezember, einige Minuten lang über WhatsApp mit ihren Eltern sprechen. Ein Gespräch unter Aufsicht, bei dem sie einen Schleier tragen musste. Die französische Lehrerin, die zusammen mit ihrem Lebensgefährten seit Mai letzten Jahres im Iran inhaftiert ist, wird von Teheran der Spionage beschuldigt. Seitdem wird sie in einem Hochsicherheitsgefängnis festgehalten, das für seine extrem schwierigen Haftbedingungen bekannt ist. Bisher wurde kein Datum für den Prozess bekannt gegeben.Ihre Familie zeigt sich alarmiert. „Wir haben gespürt, dass sie psychisch sehr angeschlagen ist. Sie leidet sehr darunter, dass sie in mehr als sieben Monaten keinen …

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  • Frankreich: Hausärzte ab Montag zum Streik aufgerufen

    Frankreich: Hausärzte ab Montag zum Streik aufgerufen

    Das Kollektiv „Ärzte für morgen“ und andere Gewerkschaften der freiberuflichen Ärzte rufen ab Montag, dem 26. Dezember, zu einer weiteren Woche Streik auf.

    Die Ärzteschaft plant, sich durch einen Streik zwischen Weihnachten und dem beginn des neuen Jahres Gehör zu verschaffen. Nach einem Aufruf von Médecins pour demain (Ärzte für morgen) werden die niedergelassenen Ärzte und Bereitschaftsärzte vom 26. Dezember bis zum 2. Januar streiken. Die Gewerkschaften schließen eine Verlängerung des Streiks nicht aus. Dies ist der zweite Streik der freiberuflichen Ärzte in diesem Monat. Anfang Dezember hatten sie bereits ihre Unzufriedenheit mit den Arzthonoraren durch einen Arbeitsausstand zum Ausdruck gebracht. Das Kollektiv Ärzte für morgen teilte außerdem mit, dass am Donnerstag, dem 5. Januar eine Demonstration in Paris geplant sei.

    Andere Gewerkschaften schlossen sich dem Aufruf zu einem einwöchigen Streik an. Sie streiken bereits seit dem 24. Dezember und haben zusätzlich zu den Praxisschließungen auch zu einem Streik der Bereitschaftsdienste aufgerufen. Menschen, die von den Schließungen betroffen sind, können sich an folgende Nummern wenden: 11.84.18 für Bereitschaftsdienste und 15 für Notfälle.

    Zu den Forderungen der Gewerkschaften gehörte neben dem Ärzte- und Fachkräftemangel und dem Mangel an Mitteln auch die Forderung nach einer Verdoppelung des Tarifs für die ärztlichen Konsultation von 25 Euro auf 50 Euro. Diese Forderungen waren bereits Gegenstand der ersten Arbeitsniederlegung der Ärzte Anfang Dezember.

  • „Prêts pour Noël“: Marine Le Pen postet Video mit ihren Katzen auf Instagram

    „Prêts pour Noël“: Marine Le Pen postet Video mit ihren Katzen auf Instagram

    Im Vorfeld der Weihnachtsfeiertage teilte Marine Le Pen ein erstaunliches Video mit ihren Katzen auf ihrem Instagram-Account. Am Montag, 19. Dezember, überraschte Marine Le Pen die Internetnutzer mit einem erstaunlichen Video von sich und ihren Katzen auf ihrem Instagram-Account. Auf den Bildern sieht man die ehemalige Präsidentin des Rassemblement National in geduckter Haltung, umgeben von zwei ihrer Tiere, vor ihrem Weihnachtsbaum. Im Hintergrund läuft „All I Want for Christmas Is You“ von Mariah Carey. „Ist der Baum schön? Schau ihn dir an! Siehst du ihn da?“, sagt Marine Le Pen zu ihrer Katze. Bevor sie einer anderen eine rosafarbene Girlande um den Hals legt: „Schau, wie schön du bist! Ouh que t’est beau!“, ruft sie und lacht dann laut auf. „Bereit für Weihnachten“, schrieb die Politikerin als Bildunterschrift zu dem Instagram-Beitrag.

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  • Solidarität: Wenn Unternehmen nachts ihre Türen für Obdachlose öffnen

    Solidarität: Wenn Unternehmen nachts ihre Türen für Obdachlose öffnen

    Dank „Bureaux du Coeur“ werden obdachlose Menschen nachts in den Räumlichkeiten teilnehmender Unternehmen untergebracht. 

    Immer dann, wenn jeder nach Hause geht und sich die Büros leeren, öffnet Ibrahim die Tür zu einem Büro auf einer Baustelle. In diesem Konferenzraum ist er nun jeden Abend und an den Wochenenden zu Hause. Ein Unterschlupf für drei oder sechs Monate. „Ich schlafe nicht auf der Straße. Ich bin zufrieden, denn auf der Straße zu schlafen ist kompliziert“, sagt er auf dem Sender France 3. Eine Notunterkunft, die durch die Assoziation „Bureaux du Coeur“ ermöglicht wird. Die Idee besteht darin, Unternehmer zu bitten, ihre leeren Büros zur Verfügung zu stellen, um Männer und Frauen in prekären Situationen aufzunehmen. Derzeit sind in Lyon (Rhône) auf diese Weise zehn Personen untergebracht.

    Bedingungen, die eingehalten werden müssen
    Die Bedingungen für die Aufnahme sind jedoch streng. „Es müssen Personen sein, die sich in einer Wiedereingliederungssituation befinden und ein echtes Berufsprojekt haben. Sie müssen allein sein, weil es einfacher ist, sie im Unternehmen unterzubringen, sie dürfen nicht an einer Sucht leiden, das ist für die Unternehmen sicherer“, erklärt Florence Buyer, eine Freiwillige Helferin von „Bureaux du Coeur“. Ebenfalls in Lyon ist ein Architekturbüro schon seit sechs Monaten Zufluchtsort für einen anderen Mann. Wie Ibrahim kann er dort nicht nur schlafen, sondern hat auch eine Dusche, eine Küche und hier gibt es sogar ein kleines Ritual, nämlich den regelmäßigen Besuch einer der Architektinnen des Unternehmens.

  • Umwelt: Distanz zwischen Mensch und Natur nimmt weiter zu

    Umwelt: Distanz zwischen Mensch und Natur nimmt weiter zu

    Die Menschen entfernen sich immer weiter von der Natur. Dies zeigt eine Zusammenfassung mehrerer internationaler Studien. Ein deutsch-französisches Team, an dem die Universität Leipzig und das CNRS beteiligt waren, hat 18 Studien zu diesem Thema zusammengefasst. Erste Schlussfolgerung: Unsere Lebensräume entfernen sich immer weiter vom Land und von den Wäldern. Die Forscher haben errechnet, dass die Menschen im Durchschnitt 9 km von einem Naturgebiet entfernt leben, das sind 7% mehr als im Jahr 2000. Alle Länder der Welt folgen diesem Pfad. Im Einzelnen ist die durchschnittliche Entfernung zu einem Wald in Europa und Ostasien am höchsten. Sie beträgt zum Beispiel in Frankreich 16 km und in Deutschland 22 km. Diese Situation lässt sich durch die Entwicklung der Städte erklären. Einerseits wächst die Stadtbevölkerung und die Stadt dehnt sich aus, aber die Autoren stellen auch fest, dass die Grünflächen innerhalb der Städte in den letzten 22 Jahren deutlich zurückgegangen sind. Vor allem …

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  • Weihnachten: Endspurt für den Geschenkekauf

    Weihnachten: Endspurt für den Geschenkekauf

    Viele Franzosen nutzten das Wochenende vom 17. und 18. September, das letzte Wochenende vor den Weihnachtsfeiertagen, um ihre Geschenke zu kaufen.

    In Rouen (Seine-Maritime) war am Sonntag, dem 18. Dezember, grosser Endspurt angesagt, um vor Heiligabend noch Weihnachtsgeschenke zu kaufen. In den Straßen der Stadt ist Weihnachten in diesem Jahr aber nicht gleichbedeutend mit (Kauf-)Wahnsinn. „Man schaut sich die Preise zweimal an und versucht, stimmige Dinge zu finden, die ein kleines bisschen billiger sind als sonst“, erklärt ein Einwohner auf dem Sender France 2.

    Konkurrenz mit dem WM-Finale
    Für die Einzelhändler gab es am Sonntag Konkurrenz, da das WM-Finale zwischen Frankreich und Argentinien am Nachmittag während der Öffnungszeiten stattfand. Einige beschlossen daher, früher zu schließen, wie z. B. in Epinal (Vogesen). Dennoch ist die Öffnung am letzten Sonntag vor Weihnachten grundsätzlich ein Muss für viele Geschäfte.

    Im Durchschnitt beläuft sich das Geschenkbudget der Franzosen für Weihnachten in diesem Jahr durchschnittlich auf 350 Euro.

  • WM-Endspiel: In Marseille ist die Stimmung nach der Niederlage von Les Bleus im Keller

    WM-Endspiel: In Marseille ist die Stimmung nach der Niederlage von Les Bleus im Keller

    Die Marseiller, die in den Bars der Stadt das Finale der Fußballweltmeisterschaft verfolgten, konnten ihre Enttäuschung über die Niederlage im Elfmeterschießen gegen Argentinien nicht verbergen. Eine Reportage von France 3.

    Enttäuschung machte sich am Vieux-Port und in ganz Marseille am Sonntagabend breit. Die Niederlage von Les Bleus im Elfmeterschießen gegen Argentinien vertrieb die schöne Stimmung, die zu Beginn des Tages in den Bars der Stadt geherrscht hatte. Nachdem die Aufregung etwas nachgelassen hat, ziehen es die französischen Fans vor, das Positive in dem Spiel zu sehen. „Wir haben nichts aufgegeben, wir sind bis ans Ende unserer Kräfte gegangen“, sagt einer von ihnen gegenüber dem Sender France 3, während sein Freund „all denen dankte, die es den Fans ermöglicht haben, dieses historische Finale in vollen Zügen zu genießen“.

    Und auch wenn die fröhlichen Gesichter verschwunden waren, wollte niemand auf die Schuldigen im Elfmeterschießen einprügeln. „Uns fehlte der Erfolg, die anderen hatten ihn. Wir geben Tchouaméni und Coman nicht die Schuld für die verpatzten Schüsse“. Auch Mbappés Leistung blieb natürlich nicht unbemerkt, hier und da war in den Straßen von Marseille zu hören, dass für seine Leistung ein „Ballon d’Or“ angemessen sei. Obwohl die Niederlage die Stimmung der Franzosen spürbar trübte, beschlossen einige, trotzdem bis in die Nacht hinein zu feiern. Wahrscheinlich, um ihre Enttäuschung über das knappe Verpassen eines historischen Erfolgs in Wein, Bier und Gelächter zu ertränken.

  • Zwei 15-jährige Teenager laufen von zu Hause weg und werden tot in einem Wald aufgefunden

    Zwei 15-jährige Teenager laufen von zu Hause weg und werden tot in einem Wald aufgefunden

    Die Körper von zwei 15-jährigen Minderjährigen wurden am vergangenen Mittwoch leblos am Waldrand von Saint-Germain-en-Laye im Département Yvelines aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft von Versailles leitete eine Untersuchung ein.

    Makabre Entdeckung am vergangenen Mittwoch, den 14. Dezember. Forstarbeiter fanden die Leichen von zwei 15-jährigen Jugendlichen am Waldrand von Saint-Germain-en-Laye im Departement Yvelines. Die alarmierten Rettungskräfte versuchten vergeblich, die beiden jungen Opfer wiederzubeleben.

    Laut der Staatsanwaltschaft von Versailles waren die beiden Kinder bereits als vermisst gemeldet: „Die jeweiligen Eltern der beiden Jugendlichen hatten erklärt, dass sie weggelaufen seien, der eine am Montag und der andere am Dienstag“. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Todesursache zu ermitteln. „Die am Donnerstag durchgeführten Autopsien scheinen zu bestätigen, dass es kein Drittverschulden gibt, müssen aber noch durch weitere forensische Gutachten verfeinert werden“, so die Staatsanwaltschaft. Die Ermittler geben der Selbstmordthese den Vorzug, auch wenn „in diesem Stadium der Ermittlungen keine Briefe gefunden wurden, die diese Tat erklären könnten“.

    Arnaud Péricard, Bürgermeister von Saint-Germain-en-Laye, äußerte sich in sozialen Netzwerken betroffen über den Tod der beiden Jugendlichen: „In meinem Namen und im Namen der Stadt schließe ich mich mit tiefer Erschütterung dem Schmerz der Familien und Angehörigen der beiden Jugendlichen an, die heute Morgen leblos in der Nähe der Route des Princesses aufgefunden wurden“.